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		<title><![CDATA[ Star Wars - Echoes of the Empire - » Corellia «]]></title>
		<link>https://starwarsrpg.de/</link>
		<description><![CDATA[ Star Wars - Echoes of the Empire - https://starwarsrpg.de]]></description>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 14:14:02 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[catch me if you can - Akt I]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=817</link>
			<pubDate>Sun, 07 May 2017 15:06:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=41">Gavin Benett</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=817</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://www.starwarsrpg.de/viewtopic.php?p=13954#p13954" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">cf: Corellia - Industriesektor</a><br />
<br />
Dass ihnen vom Boden aus nichts um die Ohren flog, von dem Gebäude einmal abgesehen, stellte für Gavin lediglich ein Glücksfall dar. So wie es aussah hatte die Explosion ausgereicht, um die imperialen Truppen ausreichend zu beschäftigen und eben ihre Aufmerksamkeit von ihrer Flucht abzulenken. Aber solange er sich nicht im Hyperraum befand machte er sich wahrhaftig auf alles gefasst. Der, und er war sich sicher, dass auch Tasha und Jace ihn nicht vergessen hatten, Sternzerstörer, den sie beim Anflug passiert hatten, bereitete ihm da noch immer deutliche Bauchschmerzen. Die Legacy war dafür ausgelegt eine Auseinandersetzung zu überleben, nicht um um eine zu gewinnen. Mal ganz davon abgesehen, dass man bei einer Auseinandersetzung mit einem Sternzerstörer nicht gewinnen konnten und deswegen sollte man eine Konfrontation mit einem solchen Schiff tunlichst vermeiden. Man konnte eine solche vielleicht überleben, aber nur auf eine Art und Weise, die selbst schon vollkommen selbstmörderisch war und wo nur der kleinste Fehler den Tod bedeutete. Aber verrückterweise gingen Gavin gerade genau diese Dinge durch den Kopf. Er saß im Cockpit seines Frachters und überlegte sich, was die beste Strategie für sie in einer Konfrontation mit einem Sternzerstörer darstellte. Er machte sich da selbst nichts vor, so wusste er doch, dass die ihre Chancen in diesem Fall jedes Mal gegen Null gingen, aber sie waren nicht Null. Es gab diesen winzigen, minimalen Hauch einer Chance, denn wenn es ihn nicht geben würde, hätte er den Frachter wohl schon längst irgendwo gelandet und sich seinem Schicksal ergeben. Aber sein Leben hing von dieser winzigen Chance ab und er glaubte an diese winzige Chance. Es mochte andere Personen geben, die lieber die Hoffnung aufgaben, aber zu denen gehörte er nicht. Noch lange nicht. Vielleicht wenn er irgendwann einmal zu alt war, um die notwendige Reaktionsschnelligkeit an den Tag zu legen, die man für einen Job wie diesen benötigte. Vorausgesetzt natürlich er wurde überhaupt so alt, würde er sich freiwillig auch gewiss nicht mehr zu einer solchen Mission bereit erklären. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Ärger auf 9 Uhr“</span>, erklang auf einmal Jaces Stimme hinter ihm und schon sein Tonfall verriet Gavin, dass es sich um großen Ärger handeln musste.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Taranteln?“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Gehe ich von aus.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Wie viele?</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Mindestens Zwei.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Hat ja nicht lange gedauert“</span>, murmelte Gavin und die Geräusche hinter ihm verrieten ihm, dass sich Jace schon auf den Weg gemacht hatte. Dennoch fragte sich Gavin wie sie so schnell hatten reagieren können. Offenbar musste die Explosion die Funktionsweise des Störers teilweise außer Kraft gesetzt haben, aber darüber konnte er sich auch später noch den Kopf zerbrechen. Den würde er jetzt für andere Zwecke nötiger gebrauchen. Multitaskingfähigkeit hin oder her. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Unterstütz' Jace“</span>, wandte er sich an seine Copilotin neben ihm. Mit einer würde Jace durchaus noch alleine zurecht kommen, aber bei Zwei waren die Grenzen eindeutig überschritten. Während sich Tasha mehr oder weniger erfreut aus dem Sitz erhob, und er konnte es ihr nicht einmal verübeln, denn der Geschützturm war eindeutig nicht für Personen ihrer Größe ausgelegt, kontrollierte er sämtliche Anzeigen im Cockpit. Beide Generatoren liefen sauber und gleichmäßig und das war zumindest mal eine gute Nachricht an diesem Tag. Er konnte froh sein, dass er die Anzahlung damals sofort in zwei neue Generatoren gesteckt hatte und nicht in andere Dinge investiert hatte, die das Schiff durchaus nötig hätten. Aber auch mit zwei Generatoren würden die Schilde früher oder später ihren Geist aufgeben, sollten sie unter dauerhaften Beschuss der Taranteln geraten. Aber er vertraute seinen beiden Leuten, dass sie ihr Bestes gaben, um ihnen den Ärger so lange und so gut es ging vom Hals zu halten. Nun und wenn es gar nicht anders ging, eben auch zu drastischen Methoden zu greifen. Bei einer Entscheidung zwischen denen und ihnen würde ihre Wahl natürlich immer auf ihnen liegen. <br />
<br />
Wie zu erwarten eröffneten die TIEs das Feuer, kaum waren sie in Reichweite gelangt und die Legacy somit in eine verdammt beschissene Situation brachten. Gavin warf einen Blick auf den Schiffserkennungsmodulator der noch immer die Kennung durchgab, mit der sie auf Corellia gelandet waren. Das Letzte was sie jetzt gebrauchen konnten war, dass man die wahre Identität des Schiffes herausfand. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Haltet sie auf Abstand!“</span>, rief Gavin mit lauter Stimme, als die Leistung eines Generators um ganze 15% sank. Wenn er in dem Tempo weiter sank, würden beide Generatoren versagen, noch ehe sie überhaupt in die Nähe eines günstigen Sprungpunkts kommen konnten. Er warf einen kurzen Blick über seine Schulter, ehe er wieder nach vorne sah, bevor er die Legacy noch frontal in einen TIE steuerte. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Vor dir ist ein Knopf. Rund und rot mit einem Symbol drauf. Das seltsam eckige, nicht das runde. Auf keinen Fall das runde“</span>, meinte Gavin und legte das Schiff in eine scharfe Rechtskurve, direkt gefolgt von einer Linkskurve. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Drücken und vorkommen.“</span> Der Störsender half ihnen hier jetzt auch nicht mehr, also konnte man ihn auch abschalten und die Energie für die Generatoren bereit halten, sollte es nötig werden und das würde es vermutlich. Dafür jedoch mussten eine Menge Knöpfe gedrückt werden, von denen er es noch nicht geschafft hatte, sie für sich zugänglich zu machen. Es stand schon seit Ewigkeiten auf seiner ganz persönlichen Umbauliste, zu deren Umsetzung er allerdings bisher nicht gekommen war und jetzt musste er ausgerechnet diese wichtige Sache einer Person überlassen, die er nicht einmal kannte. Aber zumindest konnte er sie hier vorne im Blick behalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.starwarsrpg.de/viewtopic.php?p=13954#p13954" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">cf: Corellia - Industriesektor</a><br />
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Dass ihnen vom Boden aus nichts um die Ohren flog, von dem Gebäude einmal abgesehen, stellte für Gavin lediglich ein Glücksfall dar. So wie es aussah hatte die Explosion ausgereicht, um die imperialen Truppen ausreichend zu beschäftigen und eben ihre Aufmerksamkeit von ihrer Flucht abzulenken. Aber solange er sich nicht im Hyperraum befand machte er sich wahrhaftig auf alles gefasst. Der, und er war sich sicher, dass auch Tasha und Jace ihn nicht vergessen hatten, Sternzerstörer, den sie beim Anflug passiert hatten, bereitete ihm da noch immer deutliche Bauchschmerzen. Die Legacy war dafür ausgelegt eine Auseinandersetzung zu überleben, nicht um um eine zu gewinnen. Mal ganz davon abgesehen, dass man bei einer Auseinandersetzung mit einem Sternzerstörer nicht gewinnen konnten und deswegen sollte man eine Konfrontation mit einem solchen Schiff tunlichst vermeiden. Man konnte eine solche vielleicht überleben, aber nur auf eine Art und Weise, die selbst schon vollkommen selbstmörderisch war und wo nur der kleinste Fehler den Tod bedeutete. Aber verrückterweise gingen Gavin gerade genau diese Dinge durch den Kopf. Er saß im Cockpit seines Frachters und überlegte sich, was die beste Strategie für sie in einer Konfrontation mit einem Sternzerstörer darstellte. Er machte sich da selbst nichts vor, so wusste er doch, dass die ihre Chancen in diesem Fall jedes Mal gegen Null gingen, aber sie waren nicht Null. Es gab diesen winzigen, minimalen Hauch einer Chance, denn wenn es ihn nicht geben würde, hätte er den Frachter wohl schon längst irgendwo gelandet und sich seinem Schicksal ergeben. Aber sein Leben hing von dieser winzigen Chance ab und er glaubte an diese winzige Chance. Es mochte andere Personen geben, die lieber die Hoffnung aufgaben, aber zu denen gehörte er nicht. Noch lange nicht. Vielleicht wenn er irgendwann einmal zu alt war, um die notwendige Reaktionsschnelligkeit an den Tag zu legen, die man für einen Job wie diesen benötigte. Vorausgesetzt natürlich er wurde überhaupt so alt, würde er sich freiwillig auch gewiss nicht mehr zu einer solchen Mission bereit erklären. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Ärger auf 9 Uhr“</span>, erklang auf einmal Jaces Stimme hinter ihm und schon sein Tonfall verriet Gavin, dass es sich um großen Ärger handeln musste.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Taranteln?“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Gehe ich von aus.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Wie viele?</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Mindestens Zwei.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Hat ja nicht lange gedauert“</span>, murmelte Gavin und die Geräusche hinter ihm verrieten ihm, dass sich Jace schon auf den Weg gemacht hatte. Dennoch fragte sich Gavin wie sie so schnell hatten reagieren können. Offenbar musste die Explosion die Funktionsweise des Störers teilweise außer Kraft gesetzt haben, aber darüber konnte er sich auch später noch den Kopf zerbrechen. Den würde er jetzt für andere Zwecke nötiger gebrauchen. Multitaskingfähigkeit hin oder her. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Unterstütz' Jace“</span>, wandte er sich an seine Copilotin neben ihm. Mit einer würde Jace durchaus noch alleine zurecht kommen, aber bei Zwei waren die Grenzen eindeutig überschritten. Während sich Tasha mehr oder weniger erfreut aus dem Sitz erhob, und er konnte es ihr nicht einmal verübeln, denn der Geschützturm war eindeutig nicht für Personen ihrer Größe ausgelegt, kontrollierte er sämtliche Anzeigen im Cockpit. Beide Generatoren liefen sauber und gleichmäßig und das war zumindest mal eine gute Nachricht an diesem Tag. Er konnte froh sein, dass er die Anzahlung damals sofort in zwei neue Generatoren gesteckt hatte und nicht in andere Dinge investiert hatte, die das Schiff durchaus nötig hätten. Aber auch mit zwei Generatoren würden die Schilde früher oder später ihren Geist aufgeben, sollten sie unter dauerhaften Beschuss der Taranteln geraten. Aber er vertraute seinen beiden Leuten, dass sie ihr Bestes gaben, um ihnen den Ärger so lange und so gut es ging vom Hals zu halten. Nun und wenn es gar nicht anders ging, eben auch zu drastischen Methoden zu greifen. Bei einer Entscheidung zwischen denen und ihnen würde ihre Wahl natürlich immer auf ihnen liegen. <br />
<br />
Wie zu erwarten eröffneten die TIEs das Feuer, kaum waren sie in Reichweite gelangt und die Legacy somit in eine verdammt beschissene Situation brachten. Gavin warf einen Blick auf den Schiffserkennungsmodulator der noch immer die Kennung durchgab, mit der sie auf Corellia gelandet waren. Das Letzte was sie jetzt gebrauchen konnten war, dass man die wahre Identität des Schiffes herausfand. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Haltet sie auf Abstand!“</span>, rief Gavin mit lauter Stimme, als die Leistung eines Generators um ganze 15% sank. Wenn er in dem Tempo weiter sank, würden beide Generatoren versagen, noch ehe sie überhaupt in die Nähe eines günstigen Sprungpunkts kommen konnten. Er warf einen kurzen Blick über seine Schulter, ehe er wieder nach vorne sah, bevor er die Legacy noch frontal in einen TIE steuerte. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Vor dir ist ein Knopf. Rund und rot mit einem Symbol drauf. Das seltsam eckige, nicht das runde. Auf keinen Fall das runde“</span>, meinte Gavin und legte das Schiff in eine scharfe Rechtskurve, direkt gefolgt von einer Linkskurve. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Drücken und vorkommen.“</span> Der Störsender half ihnen hier jetzt auch nicht mehr, also konnte man ihn auch abschalten und die Energie für die Generatoren bereit halten, sollte es nötig werden und das würde es vermutlich. Dafür jedoch mussten eine Menge Knöpfe gedrückt werden, von denen er es noch nicht geschafft hatte, sie für sich zugänglich zu machen. Es stand schon seit Ewigkeiten auf seiner ganz persönlichen Umbauliste, zu deren Umsetzung er allerdings bisher nicht gekommen war und jetzt musste er ausgerechnet diese wichtige Sache einer Person überlassen, die er nicht einmal kannte. Aber zumindest konnte er sie hier vorne im Blick behalten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Orbit von Corellia]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=575</link>
			<pubDate>Tue, 21 Mar 2017 15:37:08 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=31">Tyvos Corno</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=575</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Sie sind sich sicher?“</span>, die Stimme des Grand Moffs wirkte bedrohlich. Die Rückschläge der letzten Tage hatten Tyvos‘ Geduld, sowie seine Laune strapaziert. Die Aussicht auf einen langsam Tod weckte auch bei einem abgehärteten Politiker und Offizier wie ihm alles andere als Wohlbefinden aus. Nicht zuletzt gab er seinen Untergebenen die Schuld an den Vorfällen der vergangenen Tage. Dieser Colonel Scarian, das ISB und der IGD, sie alle hatten ihre Aufgaben verfehlt und nun stand er, derjenige dem diese Stümper unterstellt waren, am Rande des Abgrunds. Dementsprechend vorsichtig und pessimistisch verhielt er sich gegenüber dem IGD Agenten, welcher ihm via Holo-Übertragung zugeschaltet war. „Ohne Zweifel, Eure Exzellenz!“, erwiderte der Agent, welcher im Vergleich zu seinen Kollegen aus härterem Holz geschnitzt zu sein schien. Eine Augenklappe säumte die Fläche in welcher normalerweise sein linkes Auge liegen sollte. Seinem Äußeren nach schien er ein sehr erfahrener Scherge Isards zu sein, hoffentlich machte sich dies in der aktuellen Angelegenheit bezahlt. „Wir sind noch dabei den Stick auszuwerten, doch allem Anschein nach gehört diese Gruppe zu den republikanischen Kräften, die die Tell Werke überfallen haben.“, erklärte Agent Zuven, der, trotz der Holo-Übertragung, dem Grand Moff kerzengerade und stramm gegenüber stand, ein Mann der alten Schule. Das war interessant, doch in welcher Verbindung standen diese Flüchtigen mit den Republik Kommandos? Es machte nur wenig Sinn in die Nähe des Tatortes zurückzukehren, schließlich wurde der gesamte Industrie Sektor von imperialen Einheiten durchkämmt. „Eine Abteilung der 83. Legion verfolgt die Flüchtigen bereits und wir machen einige Fortschritte in den Verhören. Dieser Anschlag scheint nur Teil eines größeren Plans zu sein, ich werde ihnen in Kürze weitere Details übermitteln, eure Exzellenz.“, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Vielen Dank Agent, das sind die ersten guten Neuigkeiten die ich dieser Tage höre. Informiert mich über jede weitere Entwicklung, tut was immer auch nötig ist um das gestohlene Objekt zu finden. Sobald sie den Data Stick ausgewertet haben übermitteln sie mir seinen Inhalt.“</span>, „Wir ihr befehlt, eure Exzellent!“. Damit war das Gespräch beendet und das Hologramm Agent Zuvens löste sich in Luft auf. Tyvos knetete sein Kinn, sinnierte über den Grund für das erneute Eindringen in den Industrie Sektor. Waren die Republikaner wirklich derart torhaft ihr Fluchtfahrzeug in mitten imperialer Einheiten zu verstecken? Gehörte diese Truppe überhaupt der Republik an, oder waren sie vielleicht nur einfache Aufständische? Den ersten Informationen nach schienen sie ebenfalls an der Operation beteiligt zu sein, doch in welcher Rolle hatte der IGD noch nicht entschlüsseln können. Vielleicht war es eine Finte um die imperialen Kräfte von einem anderen Punkt abzulenken, Vermutungen über Vermutungen. Tyvos war müde, er hatte die vergangenen Tage kaum geschlafen und all seine Aufmerksamkeit Corellia und seinen widerspenstigen Einwohnern gewidmet. Diese Bevölkerung dieser Welt war ihm ein Dorn im Auge, doch die stolzen Corellianer ließen sich nicht durch militärische Macht, oder Unterdrückung zähmen. Nur jemand der ihr Vertrauen genoss konnte diese Welt regieren. Wie gut, dass es eine ganze Liste von Personen gab auf die diese Anforderung zutraf und für Tyvos noch vorteilhafter war, dass jeder, auch ein Corellianer, letzten Endes einen Preis hatte und diesen war der Grand Moff mehr als gewillt zu bezahlen. Die Befriedung Corellias konnte nur von innen heraus geschehen, dies hatte sich bereits herausgestellt. Da er bezüglich des Projekts Zero-X nur wenig Handlungsraum hatte, konzentrierte er sich auf vornehmlich auf Corellia, auch um sich von seinem drohenden Schicksal abzulenken. Diese Welt wollt sich selbst regieren, eine äußere Einmischung durch das Imperium, gleich welcher Art, sahen sie als Bedrohung an. Ironischerweise produzierten sie trotzdem ohne Ende Waffen und Schiffe für eben dieses Regime. Jedenfalls war der einzige Weg diese Welt zu befrieden und für das Imperium zu erhalten, sie glauben zu lassen, dass sie sich selbst regierten. Palpatine hatte seinerzeit ein derartiges Abkommen mit dem einstigen Diktaten von Corellia vereinbart. Nach Vesperums Machtübernahme hatte diese Beziehung offensichtlich gelitten, was zu den Unruhen der letzten Monate geführt hatte. Ebenso stolz und freiheitsliebend wie sie waren, waren die Corellianer auch egoistisch und scherten sich nur wenig um andere Welten und diesen Egoismus würde Tyvos sich zunutze machen. Jax Kortras war sein Wunschkandidat für den Posten des Diktats. Der Mann pflegte gute Beziehungen zur Arbeiterschicht und der Oberschicht seiner Heimat und entstammte einer alteingesessenen Familie. Der Mann war beliebt und wie es den Anschein machte, käuflich. Er hatte einem Treffen zugestimmt und sollte im Lauf des Tages auf der Azure eintreffen. Der Plan war den Widerstand der Bevölkerung zu lösen und den Terroristen ihren Rückhalt zu nehmen. Zu diesem Zweck wurden bereits Berichte im corellianschen TV gezeigt die die Zerstörung der Tell Werke und vor allem die toten Arbeiter und Wissenschaftler behandelten. Tatsächlich hatten die Rebellen dieses Mal die Unschuldigen auf dem Gewissen, wie es ein Überlebender in dem Bericht von CNF gesagt hatte. Die ehrlichen von Trauer erfüllten Worte des Monteurs spielten Tyvos in die Hände. Viele Familien waren auf die Einkünfte ihrer Frauen und Männer aus den Tell Werken angewiesen und standen nun vor dem Ende ihrer Existenz. Und auch diese Tragödie hatte Tyvos zu nutzen gewusst. In den Nachrichten hatte er verkünden lassen, dass das Imperium Spenden leisten würde um die angehörigen der Toten zu versorgen. Da er keineswegs in Konflikt mit den Finanzministern des Imperiums treten wollte, würde Tyvos dies aus seinem eigenen Vermögen aufbringen, es war ohnehin nur eine Kleinigkeit für ihn. Es war ein perfider Plan, doch Credits konnten viele Probleme lösen und sollte sich diese Regel bestätigen, würden sie auch Corellia wieder in den Schoß des Imperiums holen. <br />
<br />
Tyvos rief Berichte von seinen Informanten unter der Bevölkerung Corellias auf, als sich erneut Agent Zuven meldete. „Eure Exzellenz!“, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Sie haben den Stick ausgewertet?“</span>, „Noch nicht komplett, doch wir konnten die Flüchtigen finden. Unsere Kräfte kesseln sie in diesem Moment ein, sobald wir sie in Gewahrsam haben werde ich sie unverzüglich informieren!“, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ausgezeichnet Agent und denken sie daran, ich will sie lebend!“</span>, Zuven nickte und verschwand wieder. Vielleicht würde sich nun wieder alles in eine für Tyvos günstige Richtung entwickeln. Wenn diese Truppe ebenfalls im Auftrag der Republik handelte konnte sie ihn zu den flüchtigen Kommandos führen die die Spule entwendet hatten. Tyvos war ein Realist, er war weit davon entfernt bereits an einen Sieg zu glauben, doch eine leise Hoffnung machte sich in ihm breit. Immerhin ging es um nichts weniger als sein eigenen Leben. Trotz all seiner Macht hatte sich dieses Unterfangen zu einem nackten Kampf ums Überleben entwickelt und auch ein Mann wie Tyvos Corno ergriff jeden Strohhalm der sich ihm bot.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Sie sind sich sicher?“</span>, die Stimme des Grand Moffs wirkte bedrohlich. Die Rückschläge der letzten Tage hatten Tyvos‘ Geduld, sowie seine Laune strapaziert. Die Aussicht auf einen langsam Tod weckte auch bei einem abgehärteten Politiker und Offizier wie ihm alles andere als Wohlbefinden aus. Nicht zuletzt gab er seinen Untergebenen die Schuld an den Vorfällen der vergangenen Tage. Dieser Colonel Scarian, das ISB und der IGD, sie alle hatten ihre Aufgaben verfehlt und nun stand er, derjenige dem diese Stümper unterstellt waren, am Rande des Abgrunds. Dementsprechend vorsichtig und pessimistisch verhielt er sich gegenüber dem IGD Agenten, welcher ihm via Holo-Übertragung zugeschaltet war. „Ohne Zweifel, Eure Exzellenz!“, erwiderte der Agent, welcher im Vergleich zu seinen Kollegen aus härterem Holz geschnitzt zu sein schien. Eine Augenklappe säumte die Fläche in welcher normalerweise sein linkes Auge liegen sollte. Seinem Äußeren nach schien er ein sehr erfahrener Scherge Isards zu sein, hoffentlich machte sich dies in der aktuellen Angelegenheit bezahlt. „Wir sind noch dabei den Stick auszuwerten, doch allem Anschein nach gehört diese Gruppe zu den republikanischen Kräften, die die Tell Werke überfallen haben.“, erklärte Agent Zuven, der, trotz der Holo-Übertragung, dem Grand Moff kerzengerade und stramm gegenüber stand, ein Mann der alten Schule. Das war interessant, doch in welcher Verbindung standen diese Flüchtigen mit den Republik Kommandos? Es machte nur wenig Sinn in die Nähe des Tatortes zurückzukehren, schließlich wurde der gesamte Industrie Sektor von imperialen Einheiten durchkämmt. „Eine Abteilung der 83. Legion verfolgt die Flüchtigen bereits und wir machen einige Fortschritte in den Verhören. Dieser Anschlag scheint nur Teil eines größeren Plans zu sein, ich werde ihnen in Kürze weitere Details übermitteln, eure Exzellenz.“, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Vielen Dank Agent, das sind die ersten guten Neuigkeiten die ich dieser Tage höre. Informiert mich über jede weitere Entwicklung, tut was immer auch nötig ist um das gestohlene Objekt zu finden. Sobald sie den Data Stick ausgewertet haben übermitteln sie mir seinen Inhalt.“</span>, „Wir ihr befehlt, eure Exzellent!“. Damit war das Gespräch beendet und das Hologramm Agent Zuvens löste sich in Luft auf. Tyvos knetete sein Kinn, sinnierte über den Grund für das erneute Eindringen in den Industrie Sektor. Waren die Republikaner wirklich derart torhaft ihr Fluchtfahrzeug in mitten imperialer Einheiten zu verstecken? Gehörte diese Truppe überhaupt der Republik an, oder waren sie vielleicht nur einfache Aufständische? Den ersten Informationen nach schienen sie ebenfalls an der Operation beteiligt zu sein, doch in welcher Rolle hatte der IGD noch nicht entschlüsseln können. Vielleicht war es eine Finte um die imperialen Kräfte von einem anderen Punkt abzulenken, Vermutungen über Vermutungen. Tyvos war müde, er hatte die vergangenen Tage kaum geschlafen und all seine Aufmerksamkeit Corellia und seinen widerspenstigen Einwohnern gewidmet. Diese Bevölkerung dieser Welt war ihm ein Dorn im Auge, doch die stolzen Corellianer ließen sich nicht durch militärische Macht, oder Unterdrückung zähmen. Nur jemand der ihr Vertrauen genoss konnte diese Welt regieren. Wie gut, dass es eine ganze Liste von Personen gab auf die diese Anforderung zutraf und für Tyvos noch vorteilhafter war, dass jeder, auch ein Corellianer, letzten Endes einen Preis hatte und diesen war der Grand Moff mehr als gewillt zu bezahlen. Die Befriedung Corellias konnte nur von innen heraus geschehen, dies hatte sich bereits herausgestellt. Da er bezüglich des Projekts Zero-X nur wenig Handlungsraum hatte, konzentrierte er sich auf vornehmlich auf Corellia, auch um sich von seinem drohenden Schicksal abzulenken. Diese Welt wollt sich selbst regieren, eine äußere Einmischung durch das Imperium, gleich welcher Art, sahen sie als Bedrohung an. Ironischerweise produzierten sie trotzdem ohne Ende Waffen und Schiffe für eben dieses Regime. Jedenfalls war der einzige Weg diese Welt zu befrieden und für das Imperium zu erhalten, sie glauben zu lassen, dass sie sich selbst regierten. Palpatine hatte seinerzeit ein derartiges Abkommen mit dem einstigen Diktaten von Corellia vereinbart. Nach Vesperums Machtübernahme hatte diese Beziehung offensichtlich gelitten, was zu den Unruhen der letzten Monate geführt hatte. Ebenso stolz und freiheitsliebend wie sie waren, waren die Corellianer auch egoistisch und scherten sich nur wenig um andere Welten und diesen Egoismus würde Tyvos sich zunutze machen. Jax Kortras war sein Wunschkandidat für den Posten des Diktats. Der Mann pflegte gute Beziehungen zur Arbeiterschicht und der Oberschicht seiner Heimat und entstammte einer alteingesessenen Familie. Der Mann war beliebt und wie es den Anschein machte, käuflich. Er hatte einem Treffen zugestimmt und sollte im Lauf des Tages auf der Azure eintreffen. Der Plan war den Widerstand der Bevölkerung zu lösen und den Terroristen ihren Rückhalt zu nehmen. Zu diesem Zweck wurden bereits Berichte im corellianschen TV gezeigt die die Zerstörung der Tell Werke und vor allem die toten Arbeiter und Wissenschaftler behandelten. Tatsächlich hatten die Rebellen dieses Mal die Unschuldigen auf dem Gewissen, wie es ein Überlebender in dem Bericht von CNF gesagt hatte. Die ehrlichen von Trauer erfüllten Worte des Monteurs spielten Tyvos in die Hände. Viele Familien waren auf die Einkünfte ihrer Frauen und Männer aus den Tell Werken angewiesen und standen nun vor dem Ende ihrer Existenz. Und auch diese Tragödie hatte Tyvos zu nutzen gewusst. In den Nachrichten hatte er verkünden lassen, dass das Imperium Spenden leisten würde um die angehörigen der Toten zu versorgen. Da er keineswegs in Konflikt mit den Finanzministern des Imperiums treten wollte, würde Tyvos dies aus seinem eigenen Vermögen aufbringen, es war ohnehin nur eine Kleinigkeit für ihn. Es war ein perfider Plan, doch Credits konnten viele Probleme lösen und sollte sich diese Regel bestätigen, würden sie auch Corellia wieder in den Schoß des Imperiums holen. <br />
<br />
Tyvos rief Berichte von seinen Informanten unter der Bevölkerung Corellias auf, als sich erneut Agent Zuven meldete. „Eure Exzellenz!“, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Sie haben den Stick ausgewertet?“</span>, „Noch nicht komplett, doch wir konnten die Flüchtigen finden. Unsere Kräfte kesseln sie in diesem Moment ein, sobald wir sie in Gewahrsam haben werde ich sie unverzüglich informieren!“, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">“Ausgezeichnet Agent und denken sie daran, ich will sie lebend!“</span>, Zuven nickte und verschwand wieder. Vielleicht würde sich nun wieder alles in eine für Tyvos günstige Richtung entwickeln. Wenn diese Truppe ebenfalls im Auftrag der Republik handelte konnte sie ihn zu den flüchtigen Kommandos führen die die Spule entwendet hatten. Tyvos war ein Realist, er war weit davon entfernt bereits an einen Sieg zu glauben, doch eine leise Hoffnung machte sich in ihm breit. Immerhin ging es um nichts weniger als sein eigenen Leben. Trotz all seiner Macht hatte sich dieses Unterfangen zu einem nackten Kampf ums Überleben entwickelt und auch ein Mann wie Tyvos Corno ergriff jeden Strohhalm der sich ihm bot.]]></content:encoded>
		</item>
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			<title><![CDATA[Coronet City | Industrie-Sektor]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=592</link>
			<pubDate>Mon, 21 Nov 2016 14:11:52 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=0">TX-9941</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=592</guid>
			<description><![CDATA[Korriban. Der Planet und all seine Schrecken waren nicht ohne Spuren an Cato vorbei gegangen. Der Sturmsoldat vermochte nicht zu sagen wie lange der Einsatz der 83. Legion auf Korriban bereits her war, zu viele Dinge kreisten in seinem Kopf umher. Noch immer suchte ihn in unregelmäßigen Abständen diese Stimme heim, welche Cato seit Korriban begleitete. Lediglich die Alpträume von dunklen Wesen und noch grausameren Dingen hatten aufgehört, was für den angeschlagenen Oberst bereits eine große Erleichterung war. Doch nicht nur er hatte mit den Nachwehen Korribans zu kämpfen, auch jene Männer welche ihm auf die Oberfläche des Planeten gefolgt waren, litten an den gleichen Erscheinungen. Einige seiner Soldaten hatten sogar Anfälle erlitten in welchen sie ihre Kameraden attackierten. Diese besonders bedauernswerten Individuen wurden für eine spezielle Behandlung abberufen, Cato wusste nicht wohin. Die Legion befand sich momentan in keinem guten Zustand, die Moral litt durch derartige Vorkommnisse und auch der andauernde Garnisonsdienst sorgte nicht gerade für Hochgefühle. Doch nichtsdestotrotz, es war die 83. Legion gewesen die Imperator Vesperum befreit hatte und ein jeder Soldat von Catos Truppe hätte sein Leben bereitwillig dafür gegeben. So schrecklich die Ereignisse auf Korriban auch waren, so gerne erinnerte Cato sich daran zurück, mit Imperator Vesperum im Hangar der Dies Irae zu stehen, es war der wohl stolzeste Moment in seinem Leben.<br />
Mit einem Mal wurde Cato aus seinen Gedanken gerissen. "Oberst Scarian!", meldete sich Oberst Leutnant Agemman. Die beiden Männer kannten sich bereits lange, hatten gemeinsam die Ausbildung vollzogen und dienten seitdem gemeinsam in der 83. Sturmtruppenlegion. Agemman war einer der engsten Vertrauten Scarians. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ja?"</span>, war die knappe Antwort Catos, welcher ein wenig überrumpelt wurde. "Wir haben einen Marschbefehl.", entgegnete der Oberst Leutnant und überreichte Cato ein Datapad. Corellia. Cato las die Zeilen. Industrie Sektor Corellia, Schutz einer wichtigen Produktionsstätte, waren die Stichworte welche er behielt. Bei aller Tristheit bildete sich ein leichtes Grinsen auf den Zügen Catos. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Bereiten Sie die Legion vor, wir brechen nach Corellia auf!"</span>, verlautete der Oberst nun und sprang förmlich auf. Nach all der Zeit des Sitzens und Denkens brauchte die Legion erneut eine Aufgabe. Cato hatte das Datapad nur überflogen, doch handelte sich der Einsatz wohl um den Schutz einer empfindlichen Anlage. Es gab nichts weiter zu bereden, sofort sammelte der Oberst seine Ausrüstung zusammen und machte sich auf den Weg zu seinen Soldaten.<br />
<br />
Innerhalb einer Stunde war die ganze Legion einsatzbereit und wurde umgehend auf die Dies Irae verschifft, welche von den Wartungsarbeiten auf Kuat zurückgekehrt war. Kapitän Harvold hieß Cato auf der Brücke willkommen. Die beiden Offiziere kannten einander inzwischen besser, was die gemeinsame Arbeit verbessern durfte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Corellia, lautet also unser Ziel."</span>, stellte Harvold stirnrunzelnd fest und strich sich nachdenklich über das glattrasierte Kinn, "Gibt es eine Kneipenschlägerei die nicht gelöst werden kann?", scherzte Harvold im Bezug auf die Streitlustigkeit der Corellianer. "Korrekt.", erwiderte Cato ohne auf den Witz des Kapitäns einzugehen und reichte diesem das Datapad, welches der Sturmsoldat noch in der Fähre studiert hatte. Der Kapitän machte große Augen ob der Wichtigkeit dieser Mission. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Wir sollten unsere Möglichkeiten besprechen, Kapitän."</span>, schlug Cato vor. Die Tell Werke auf Corellia stellten ein für den weiteren Kriegsverlauf unabdingliches Modul her, welches wohl die Wende in diesem tödlichen Konflikt bringen könnte. Versagen wurde nicht geduldet. Der Befehl zum Schutz dieser Anlage kam von ganz oben, was Kapitän Harvold zum Staunen brachte und zum Zittern. "Eine ganze Legion zum Schutz einer Industrieanlage?", <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ja und ein Sternenzerstörer, durchaus könnten wir auch Ihre Feuerkraft benötigen, Kapitän."</span>. Der Kommandeur nickte bedächtig, "Nun denn Oberst, wir bereiten den Sprung in den Hyperraum vor, darf ich Sie in mein Quartier bitten? Wir sollten einige Strategien entwickeln.", <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Natürlich."</span>.<br />
<br />
Nach wenigen Stunden erreichte die Dies Irae Corellia, die Landungsboote der Legion erhielten sofortige Landeerlaubnis. Kurze Zeit darauf fand sich Cato mit weiteren 1000 Mann auf dem Weg auf die Planetenoberfläche. Es handelte sich lediglich um gerade einmal ein Achtel der Legion, doch zum Einen bot das Industriegelände nicht genügend Platz für alle Soldaten und zum Anderen konnte von der Dies Irae schnell Verstärkung geschickt werden, wo auch immer diese benötigt werden sollte. Die Fähren landeten mit einem Zischen auf den Plattformen der Tell Werke und entluden ihre bis an die Zähne bewaffnete Fracht. Raketenwerfer, E-Web Geschütze, Flammenwerfer. Cato hatte sich für diese schwere Bewaffnung entschieden, da der Einsatzort von Gebäudeblocks umringt war und diese gegebenenfalls schnell gesäubert werden mussten. Die Sturmsoldaten verließen ihre Schiffe und begaben sich sofort in Position, bildeten vor ihrem Kommandanten eine Gasse.<br />
<br />
Wenige Minuten nachdem der Oberst die Lambda-Fähre verlassen hatte, kam ihm ein Offizier des Geheimdienstes entgegen. Der Mann wirkte ob der großen Anzahl Sturmsoldaten zu seiner linken und rechten ein wenig eingeschüchtert. "Gut, dass Sie da sind, Oberst Scarian!", schoss der Mann leicht nervös hervor und salutierte, Cato erwiderte den Gruß. "Ich bin Major Jax, bitte folgen Sie mir.". Cato nickte dem Mann zu und folgte, bis sie einen Raum tief im Inneren des Komplexes erreichten, welcher als Operationsbasis und Besprechungsraum dienen sollte. Das blaue Licht vieler Monitore erleuchtete den Raum und sorgte für eine sehr kalte Atmosphäre. "Wir haben Annahme, dass rebellische Mobs, oder besser gesagt Truppen, in kurzer Zeit die Tell Werke angreifen werden um das Objekt zu stehlen.", eröffnete Jax das Gespräch und zeigte Cato auf einem Datapad ergatterte Informationen, Verhöraufzeichnungen und zu guter Letzt Bilder der angeblichen Anführer. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Mit was für einer Gruppe haben wir es hier zu tun?"</span>, fragte der Oberst, nachdem er sich sämtliches Material angeschaut hatte. Jax zuckte mit den Schultern, "Hundert, Tausend, vielleicht mehr. Die Rebellen Zelle hier auf Corellia ist weit größer als wir angenommen hatten und wir konnten mittlerweile nachweisen, dass die Neue Republik sie mit Waffen versorgt, vielen Waffen. Leider wissen wir nicht wie und vor allem wer den Waffenschmuggel vornimmt. Was wir wissen ist, dass diese Verräter mit der Neuen Republik sympathisieren und, was letztlich der Grund für Ihre Anwesenheit ist, diese Werke überfallen wollen.". Die Situation war sehr ernst, dessen war sich Cato nun bewusst. Sie befanden sich mitten in feindlichem Territorium, auf einer imperialen Welt. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Major Jax, ich benötige einen Plan dieser Anlage, wir müssen alle Ein- und Ausgänge kontrollieren und auch Kanalzugänge prüfen und sichern."</span>, erklärte Cato und rief via Funk sogleich Agemman zu sich um die weiteren Schritte zu besprechen. Harvold war indes bereits instruiert, bei Bedarf unverzüglich Verstärkung zu schicken. Dafür wurden einige günstige Positionen in und um die Tell Werke gewählt, um entweder die Verteidigung der Anlage zu verstärken, oder einem Angreifer in den Rücken zu fallen. Jax nickte und verließ den Raum. Cato teilte die 1000 Mann die ihn begleiteten auf die Anlage auf.<br />
<br />
Die Legion war nun bereits einige Tage auf Corellia stationiert, bisher hatte es keine Probleme gegeben. Jax berichtete zuweilen von Streiks und kleinen Zusammenstößen von Aufständischen und lokalen Sicherheitskräften, doch die unmittelbare Gegend rund um die Tell Werke war von jeglichen Konflikten verschont worden. Es war ruhig, zu ruhig. Cato beging die Verteidigungsanlagen, welche seine Männer auf den Mauern und vor der Anlage errichtet hatten. Makellos, wer auch immer diese Festung von einer Fabrik angreifen wollte, würde einen hohen Blutzoll zahlen. Gerade noch erkundigte sich Cato bei einem Scharfschützen, welcher auf einem der Fabrikstürme stationiert war, als ihn ein Funkspruch erreichte. "Alle imperiale Einheiten auf Corellia in Alarmbereitschaft, wiederhole, alle imperiale Einheiten auf Corellia in Alarmbereitschaft. Der Regierungsbezirk wurde angegriffen, es wird mit einer Revolte gerechnet. Feuererlaubnis auf verdächtige Personen.". Damit endete der standardisierte Funkspruch und nur wenige Sekunden später waren sämtliche Blaster innerhalb der Tell Werke entsichert. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Oberst Scarian an alle Einheiten der 83. Legion, behaltet die gesamte Umgebung im Auge, zögert nicht tödliche Gewalt anzuwenden."</span>. Der Befehl wurde umgehend von den Trupp Kommandeuren bestätigt. Die Straßen vor den Tell Werken waren leer, nicht mal ein Vogel, oder eine Ratte huschte über die verdreckte Straße. Unter seinem Helm hatte Cato die Augen zu Schlitzen verengt. Keine einzige Bewegung war zu vernehmen, die Stille war beinahe unheimlich. Dann war es zu hören, eine Art Rauschen. Es kam näher und mit jeder Minute wurde es deutlicher. Langsam war erkenntlich, dass es sich um Gebrüll handelte, viel Gebrüll. Die Sturmtruppen sammelten sich auf der Mauer welche die Tell Werke umgaben und hielten ihre Waffen im Anschlag. Dann kam eine Menschenansammlung in Sicht, sie hielten Schilder in die Höhe und warfen mit Steinen und was gerade zur Hand war um sich. "Ein Streik.", stellte Agemman unbeeindruckt fest und entspannte sich, Cato wandte seinen Blick nicht ab. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Lasst sie passieren."</span>, entschied er zögerlich, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Aber behaltet sie gut im Auge. Wir wollen keinen Krieg provozieren."</span>. Die Menge bewegte sich wütend, fluchend und zeternd über die Straße und kam schließlich vor den Toren der Tell Werke zum Stehen. "Unabhängigkeit für Corellia!", "Nieder mit dem Imperium!" und "Ende der Diktatur!", waren nur einige der vielen Parolen die von den Streikenden gerufen wurden. Zu gerne hätte Cato seinen Soldaten befohlen das Feuer zu eröffnen, oder zumindest einen der Aufständischen zur Disziplinierung des Rests zu richten. Doch es gab Befehle und ein Kleinkrieg auf Corellia durfte nicht provoziert werden, ob er nun unausweichlich war, oder nicht. Cato konnte diese Menschen nicht verstehen. Verstanden sie denn nicht, welch ein Segen das Imperium war? Es war die Aussicht auf ewigen Frieden, die Galaxis unter einem Banner. Doch lag es wohl in der Natur eines jeden intelligenten Lebewesen die Ordnung zerstören zu wollen, wie es die Rebellen Allianz und nun die Neue Republik zeigten. Dies war letztlich auch der Grund für Catos Existenz und die seiner Brüder. Sie waren die gesichtslosen Wächter des Imperiums, die erste und letzte Verteidigungslinie der Ordnung, in ihrer Gleichheit und Disziplin das Sinnbild des Imperiums. Für die Frauen und Männer auf der Straße waren sie nur Besatzer, Unterdrücker und Verbrecher. Durch seinen gesichtslosen Helm beobachtete Cato das Treiben auf der Straße und sein Finger strich sanft über den Abzug.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Korriban. Der Planet und all seine Schrecken waren nicht ohne Spuren an Cato vorbei gegangen. Der Sturmsoldat vermochte nicht zu sagen wie lange der Einsatz der 83. Legion auf Korriban bereits her war, zu viele Dinge kreisten in seinem Kopf umher. Noch immer suchte ihn in unregelmäßigen Abständen diese Stimme heim, welche Cato seit Korriban begleitete. Lediglich die Alpträume von dunklen Wesen und noch grausameren Dingen hatten aufgehört, was für den angeschlagenen Oberst bereits eine große Erleichterung war. Doch nicht nur er hatte mit den Nachwehen Korribans zu kämpfen, auch jene Männer welche ihm auf die Oberfläche des Planeten gefolgt waren, litten an den gleichen Erscheinungen. Einige seiner Soldaten hatten sogar Anfälle erlitten in welchen sie ihre Kameraden attackierten. Diese besonders bedauernswerten Individuen wurden für eine spezielle Behandlung abberufen, Cato wusste nicht wohin. Die Legion befand sich momentan in keinem guten Zustand, die Moral litt durch derartige Vorkommnisse und auch der andauernde Garnisonsdienst sorgte nicht gerade für Hochgefühle. Doch nichtsdestotrotz, es war die 83. Legion gewesen die Imperator Vesperum befreit hatte und ein jeder Soldat von Catos Truppe hätte sein Leben bereitwillig dafür gegeben. So schrecklich die Ereignisse auf Korriban auch waren, so gerne erinnerte Cato sich daran zurück, mit Imperator Vesperum im Hangar der Dies Irae zu stehen, es war der wohl stolzeste Moment in seinem Leben.<br />
Mit einem Mal wurde Cato aus seinen Gedanken gerissen. "Oberst Scarian!", meldete sich Oberst Leutnant Agemman. Die beiden Männer kannten sich bereits lange, hatten gemeinsam die Ausbildung vollzogen und dienten seitdem gemeinsam in der 83. Sturmtruppenlegion. Agemman war einer der engsten Vertrauten Scarians. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ja?"</span>, war die knappe Antwort Catos, welcher ein wenig überrumpelt wurde. "Wir haben einen Marschbefehl.", entgegnete der Oberst Leutnant und überreichte Cato ein Datapad. Corellia. Cato las die Zeilen. Industrie Sektor Corellia, Schutz einer wichtigen Produktionsstätte, waren die Stichworte welche er behielt. Bei aller Tristheit bildete sich ein leichtes Grinsen auf den Zügen Catos. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Bereiten Sie die Legion vor, wir brechen nach Corellia auf!"</span>, verlautete der Oberst nun und sprang förmlich auf. Nach all der Zeit des Sitzens und Denkens brauchte die Legion erneut eine Aufgabe. Cato hatte das Datapad nur überflogen, doch handelte sich der Einsatz wohl um den Schutz einer empfindlichen Anlage. Es gab nichts weiter zu bereden, sofort sammelte der Oberst seine Ausrüstung zusammen und machte sich auf den Weg zu seinen Soldaten.<br />
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Innerhalb einer Stunde war die ganze Legion einsatzbereit und wurde umgehend auf die Dies Irae verschifft, welche von den Wartungsarbeiten auf Kuat zurückgekehrt war. Kapitän Harvold hieß Cato auf der Brücke willkommen. Die beiden Offiziere kannten einander inzwischen besser, was die gemeinsame Arbeit verbessern durfte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Corellia, lautet also unser Ziel."</span>, stellte Harvold stirnrunzelnd fest und strich sich nachdenklich über das glattrasierte Kinn, "Gibt es eine Kneipenschlägerei die nicht gelöst werden kann?", scherzte Harvold im Bezug auf die Streitlustigkeit der Corellianer. "Korrekt.", erwiderte Cato ohne auf den Witz des Kapitäns einzugehen und reichte diesem das Datapad, welches der Sturmsoldat noch in der Fähre studiert hatte. Der Kapitän machte große Augen ob der Wichtigkeit dieser Mission. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Wir sollten unsere Möglichkeiten besprechen, Kapitän."</span>, schlug Cato vor. Die Tell Werke auf Corellia stellten ein für den weiteren Kriegsverlauf unabdingliches Modul her, welches wohl die Wende in diesem tödlichen Konflikt bringen könnte. Versagen wurde nicht geduldet. Der Befehl zum Schutz dieser Anlage kam von ganz oben, was Kapitän Harvold zum Staunen brachte und zum Zittern. "Eine ganze Legion zum Schutz einer Industrieanlage?", <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ja und ein Sternenzerstörer, durchaus könnten wir auch Ihre Feuerkraft benötigen, Kapitän."</span>. Der Kommandeur nickte bedächtig, "Nun denn Oberst, wir bereiten den Sprung in den Hyperraum vor, darf ich Sie in mein Quartier bitten? Wir sollten einige Strategien entwickeln.", <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Natürlich."</span>.<br />
<br />
Nach wenigen Stunden erreichte die Dies Irae Corellia, die Landungsboote der Legion erhielten sofortige Landeerlaubnis. Kurze Zeit darauf fand sich Cato mit weiteren 1000 Mann auf dem Weg auf die Planetenoberfläche. Es handelte sich lediglich um gerade einmal ein Achtel der Legion, doch zum Einen bot das Industriegelände nicht genügend Platz für alle Soldaten und zum Anderen konnte von der Dies Irae schnell Verstärkung geschickt werden, wo auch immer diese benötigt werden sollte. Die Fähren landeten mit einem Zischen auf den Plattformen der Tell Werke und entluden ihre bis an die Zähne bewaffnete Fracht. Raketenwerfer, E-Web Geschütze, Flammenwerfer. Cato hatte sich für diese schwere Bewaffnung entschieden, da der Einsatzort von Gebäudeblocks umringt war und diese gegebenenfalls schnell gesäubert werden mussten. Die Sturmsoldaten verließen ihre Schiffe und begaben sich sofort in Position, bildeten vor ihrem Kommandanten eine Gasse.<br />
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Wenige Minuten nachdem der Oberst die Lambda-Fähre verlassen hatte, kam ihm ein Offizier des Geheimdienstes entgegen. Der Mann wirkte ob der großen Anzahl Sturmsoldaten zu seiner linken und rechten ein wenig eingeschüchtert. "Gut, dass Sie da sind, Oberst Scarian!", schoss der Mann leicht nervös hervor und salutierte, Cato erwiderte den Gruß. "Ich bin Major Jax, bitte folgen Sie mir.". Cato nickte dem Mann zu und folgte, bis sie einen Raum tief im Inneren des Komplexes erreichten, welcher als Operationsbasis und Besprechungsraum dienen sollte. Das blaue Licht vieler Monitore erleuchtete den Raum und sorgte für eine sehr kalte Atmosphäre. "Wir haben Annahme, dass rebellische Mobs, oder besser gesagt Truppen, in kurzer Zeit die Tell Werke angreifen werden um das Objekt zu stehlen.", eröffnete Jax das Gespräch und zeigte Cato auf einem Datapad ergatterte Informationen, Verhöraufzeichnungen und zu guter Letzt Bilder der angeblichen Anführer. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Mit was für einer Gruppe haben wir es hier zu tun?"</span>, fragte der Oberst, nachdem er sich sämtliches Material angeschaut hatte. Jax zuckte mit den Schultern, "Hundert, Tausend, vielleicht mehr. Die Rebellen Zelle hier auf Corellia ist weit größer als wir angenommen hatten und wir konnten mittlerweile nachweisen, dass die Neue Republik sie mit Waffen versorgt, vielen Waffen. Leider wissen wir nicht wie und vor allem wer den Waffenschmuggel vornimmt. Was wir wissen ist, dass diese Verräter mit der Neuen Republik sympathisieren und, was letztlich der Grund für Ihre Anwesenheit ist, diese Werke überfallen wollen.". Die Situation war sehr ernst, dessen war sich Cato nun bewusst. Sie befanden sich mitten in feindlichem Territorium, auf einer imperialen Welt. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Major Jax, ich benötige einen Plan dieser Anlage, wir müssen alle Ein- und Ausgänge kontrollieren und auch Kanalzugänge prüfen und sichern."</span>, erklärte Cato und rief via Funk sogleich Agemman zu sich um die weiteren Schritte zu besprechen. Harvold war indes bereits instruiert, bei Bedarf unverzüglich Verstärkung zu schicken. Dafür wurden einige günstige Positionen in und um die Tell Werke gewählt, um entweder die Verteidigung der Anlage zu verstärken, oder einem Angreifer in den Rücken zu fallen. Jax nickte und verließ den Raum. Cato teilte die 1000 Mann die ihn begleiteten auf die Anlage auf.<br />
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Die Legion war nun bereits einige Tage auf Corellia stationiert, bisher hatte es keine Probleme gegeben. Jax berichtete zuweilen von Streiks und kleinen Zusammenstößen von Aufständischen und lokalen Sicherheitskräften, doch die unmittelbare Gegend rund um die Tell Werke war von jeglichen Konflikten verschont worden. Es war ruhig, zu ruhig. Cato beging die Verteidigungsanlagen, welche seine Männer auf den Mauern und vor der Anlage errichtet hatten. Makellos, wer auch immer diese Festung von einer Fabrik angreifen wollte, würde einen hohen Blutzoll zahlen. Gerade noch erkundigte sich Cato bei einem Scharfschützen, welcher auf einem der Fabrikstürme stationiert war, als ihn ein Funkspruch erreichte. "Alle imperiale Einheiten auf Corellia in Alarmbereitschaft, wiederhole, alle imperiale Einheiten auf Corellia in Alarmbereitschaft. Der Regierungsbezirk wurde angegriffen, es wird mit einer Revolte gerechnet. Feuererlaubnis auf verdächtige Personen.". Damit endete der standardisierte Funkspruch und nur wenige Sekunden später waren sämtliche Blaster innerhalb der Tell Werke entsichert. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Oberst Scarian an alle Einheiten der 83. Legion, behaltet die gesamte Umgebung im Auge, zögert nicht tödliche Gewalt anzuwenden."</span>. Der Befehl wurde umgehend von den Trupp Kommandeuren bestätigt. Die Straßen vor den Tell Werken waren leer, nicht mal ein Vogel, oder eine Ratte huschte über die verdreckte Straße. Unter seinem Helm hatte Cato die Augen zu Schlitzen verengt. Keine einzige Bewegung war zu vernehmen, die Stille war beinahe unheimlich. Dann war es zu hören, eine Art Rauschen. Es kam näher und mit jeder Minute wurde es deutlicher. Langsam war erkenntlich, dass es sich um Gebrüll handelte, viel Gebrüll. Die Sturmtruppen sammelten sich auf der Mauer welche die Tell Werke umgaben und hielten ihre Waffen im Anschlag. Dann kam eine Menschenansammlung in Sicht, sie hielten Schilder in die Höhe und warfen mit Steinen und was gerade zur Hand war um sich. "Ein Streik.", stellte Agemman unbeeindruckt fest und entspannte sich, Cato wandte seinen Blick nicht ab. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Lasst sie passieren."</span>, entschied er zögerlich, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Aber behaltet sie gut im Auge. Wir wollen keinen Krieg provozieren."</span>. Die Menge bewegte sich wütend, fluchend und zeternd über die Straße und kam schließlich vor den Toren der Tell Werke zum Stehen. "Unabhängigkeit für Corellia!", "Nieder mit dem Imperium!" und "Ende der Diktatur!", waren nur einige der vielen Parolen die von den Streikenden gerufen wurden. Zu gerne hätte Cato seinen Soldaten befohlen das Feuer zu eröffnen, oder zumindest einen der Aufständischen zur Disziplinierung des Rests zu richten. Doch es gab Befehle und ein Kleinkrieg auf Corellia durfte nicht provoziert werden, ob er nun unausweichlich war, oder nicht. Cato konnte diese Menschen nicht verstehen. Verstanden sie denn nicht, welch ein Segen das Imperium war? Es war die Aussicht auf ewigen Frieden, die Galaxis unter einem Banner. Doch lag es wohl in der Natur eines jeden intelligenten Lebewesen die Ordnung zerstören zu wollen, wie es die Rebellen Allianz und nun die Neue Republik zeigten. Dies war letztlich auch der Grund für Catos Existenz und die seiner Brüder. Sie waren die gesichtslosen Wächter des Imperiums, die erste und letzte Verteidigungslinie der Ordnung, in ihrer Gleichheit und Disziplin das Sinnbild des Imperiums. Für die Frauen und Männer auf der Straße waren sie nur Besatzer, Unterdrücker und Verbrecher. Durch seinen gesichtslosen Helm beobachtete Cato das Treiben auf der Straße und sein Finger strich sanft über den Abzug.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Coronet City | Blauer Sektor | Shiny Star Cantina]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=590</link>
			<pubDate>Thu, 01 Sep 2016 17:11:22 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=27">Leto Halleck</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=590</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">An Bord der Liberation II</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Verdammt! Der Alkohol war ausgegangen. Leto grummelte wüst, als seine Augen den kleinen Schrank im Aufenthalstraum durchsuchten. Freja war vor ein paar Tagen auf dieser furchtbaren Raumstation abgehauen, um ihren Dienst auf einem neuen Super-Sternenschiff der Republik zu versehen und die Crew war danach auf Keltic und ihn zusammengeschrumpft. Es war furchtbar, dass zwei grottige Personen mit einer Mission beauftragt worden waren, die so gefährlich war, dass sie eigentlich einen Jedi oder Spezialagenten erforderte. Aber er kannte es ja nicht anders. Schmutzige Aufklärungseinsätze waren sein Geschäft. Nur kannte er keinen nüchternen Zustand. Der Terror des Himmels über Corellia machte ihm Angst. Die schwebenden Sternzerstörer und die Horden an imperialen Jägern sorgten nicht für Zuversicht. Er brauchte Schnapps, eben jenen Brennstoff für tapfere Männer. Oder Männer, die sehr feige waren und sich dennoch als Held fühlen wollten. Leider war dieser ausgegangen. Freja hatte ihn ohne Erlaubnis mitgenommen. Diese Frau! Leto schlug mit der Faust mehrfach auf das Metall des Thresens. Im Herzen war er ja ein Pirat und wie sollte ein Pirat nüchtern sein? Das Schiff lag unweit des Einflugvektors nach Corellia; eingereiht in die Schlange an wartenden Schiffen, die durch den imperialen Zoll gehen mussten. Leto wollte nichts riskieren. Immerhin galt das Imperium als nicht sehr freundlich im Umgang mit Personen, die der Bürokratie entfliehen wollten. Ein wenig Bürokratie hatte ja noch nie geschadet. Aber ohne Alkohol? Wie sollte man das imperiale Amtsgebrabbel nur nüchtern aushalten? Diese Offiziere, sofern sie an Bord kommen würden, waren furchtbare Bürokratenseelen, die tausend Unterschriften verlangten für nichtige Aussagen. Kontrolle um zu kontrollieren; mit wenig Verstand aber ... er war nüchtern. Es war egal. Die Panik stieg auf, dass dieser Einsatz bereits im Keim scheiterte. Wieder schlug er auf den leeren Barschrank. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Kein Alk,"</span></span> murmelte seine rauchige Stimme, während er sich mit beiden Händen durch die öligen Haare fuhr. Dreckspack! Drecksgalaxis! Leto wollte nicht mehr und rief lautstark nach Keltic.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"> "Wandelnde Zigarra! Komm' ma' her!"</span></span> Ja, es war offenkundig, dass Keltic auch eine Piratenseele war, die mehr oder minder als Söldner verkleidet war. Immerhin verstanden sich beide Männer recht gut. Nur verstand der republikanische Raumpilot nicht diese Sehnsucht des Söldners nach dieser Saanza. Liebte er sie? Oder war es nur ein nicht abgeschloßener Auftrag? Keltic sprach wenig darüber, was sicherlich sein gutes Recht war. Jedoch war es nicht sein gutes Recht, ihm nicht vom Alkoholdiebstahl zu berichten. Ein schweres Vergehen für den Captain Leto Halleck!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">An Bord der Liberation II</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Verdammt! Der Alkohol war ausgegangen. Leto grummelte wüst, als seine Augen den kleinen Schrank im Aufenthalstraum durchsuchten. Freja war vor ein paar Tagen auf dieser furchtbaren Raumstation abgehauen, um ihren Dienst auf einem neuen Super-Sternenschiff der Republik zu versehen und die Crew war danach auf Keltic und ihn zusammengeschrumpft. Es war furchtbar, dass zwei grottige Personen mit einer Mission beauftragt worden waren, die so gefährlich war, dass sie eigentlich einen Jedi oder Spezialagenten erforderte. Aber er kannte es ja nicht anders. Schmutzige Aufklärungseinsätze waren sein Geschäft. Nur kannte er keinen nüchternen Zustand. Der Terror des Himmels über Corellia machte ihm Angst. Die schwebenden Sternzerstörer und die Horden an imperialen Jägern sorgten nicht für Zuversicht. Er brauchte Schnapps, eben jenen Brennstoff für tapfere Männer. Oder Männer, die sehr feige waren und sich dennoch als Held fühlen wollten. Leider war dieser ausgegangen. Freja hatte ihn ohne Erlaubnis mitgenommen. Diese Frau! Leto schlug mit der Faust mehrfach auf das Metall des Thresens. Im Herzen war er ja ein Pirat und wie sollte ein Pirat nüchtern sein? Das Schiff lag unweit des Einflugvektors nach Corellia; eingereiht in die Schlange an wartenden Schiffen, die durch den imperialen Zoll gehen mussten. Leto wollte nichts riskieren. Immerhin galt das Imperium als nicht sehr freundlich im Umgang mit Personen, die der Bürokratie entfliehen wollten. Ein wenig Bürokratie hatte ja noch nie geschadet. Aber ohne Alkohol? Wie sollte man das imperiale Amtsgebrabbel nur nüchtern aushalten? Diese Offiziere, sofern sie an Bord kommen würden, waren furchtbare Bürokratenseelen, die tausend Unterschriften verlangten für nichtige Aussagen. Kontrolle um zu kontrollieren; mit wenig Verstand aber ... er war nüchtern. Es war egal. Die Panik stieg auf, dass dieser Einsatz bereits im Keim scheiterte. Wieder schlug er auf den leeren Barschrank. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Kein Alk,"</span></span> murmelte seine rauchige Stimme, während er sich mit beiden Händen durch die öligen Haare fuhr. Dreckspack! Drecksgalaxis! Leto wollte nicht mehr und rief lautstark nach Keltic.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"> "Wandelnde Zigarra! Komm' ma' her!"</span></span> Ja, es war offenkundig, dass Keltic auch eine Piratenseele war, die mehr oder minder als Söldner verkleidet war. Immerhin verstanden sich beide Männer recht gut. Nur verstand der republikanische Raumpilot nicht diese Sehnsucht des Söldners nach dieser Saanza. Liebte er sie? Oder war es nur ein nicht abgeschloßener Auftrag? Keltic sprach wenig darüber, was sicherlich sein gutes Recht war. Jedoch war es nicht sein gutes Recht, ihm nicht vom Alkoholdiebstahl zu berichten. Ein schweres Vergehen für den Captain Leto Halleck!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Coronet City | Goldener Sektor | Verwaltungsbezirk]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=576</link>
			<pubDate>Sun, 07 Aug 2016 21:20:56 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=31">Tyvos Corno</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=576</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Orbit von Corellia</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Corellia. Eine der bedeutungsvollsten Kernwelten, in vielerlei Hinsicht. Pioniere in der Raumfahrt, Standort einer der größten Werften der Galaxis und bald ein weiterer Planet welchen Tyvos zu seinem Herrschaftsbereich zählen konnte, sofern er denn finden würde, was er suchte. Nach dem Aufbruch von Yn hatte der Groß Moff sich in seine Quartiere auf der Regnator begeben, um über das Vergangene und das Kommende nachzudenken. Er war sich noch immer nicht wirklich sicher, o er Rakask trauen konnte, der Mann hatte genug Gründe ihn von Yn fernhalten zu wollen. Andererseits kam es dem Anaxsi gerade gelegen, denn die Anwesenheit in dieser Anlage hatte ihn angewidert, zu groß die Präsenz des Machtwirkers, zudem konnte er nicht einschätzen welche Gefahr von Rakask ausging, man konnte sich seiner auch später annehmen. Die Erleichterung wurde jedoch sogleich wieder gedämpft, da er erneut mit einer dieser Gestalten zu tun haben würde. Cronal. Eine Scherge des Geheimdienstes und ein weiterer Intrigant am imperialen Hof. Die Finger des Verwesers tippten nacheinander auf den Schreibtisch während er darüber sinnierte was sich auf Corellia verbarg, oder wer und in wie weit Cronal darin bereits verwickelt war. Doch nicht nur Corellia bedurfte der Aufmerksamkeit Cornos, ebenfalls auf Anaxes gab es genügend Arbeit und nicht wenig davon bearbeitete er auch unterwegs. Anträge mussten akzeptiert, oder abgelehnt, Berichte der Gouverneure geprüft und nicht zuletzt das gesamte Tagesgeschäft im Auge behalten werden. Es gab zu viele Moffs, welche die Macht und den Einfluss welche ihre Position mit sich brachte nur zu ihrem eigenen Wohl einsetzten und sich nicht um die Verwaltung ihres Herrschaftsbereiches kümmerten und Tyvos war fest überzeugt, dass dies einer der Gründe für den Zerfall des Imperiums war. Selbstsüchtigkeit. All jene schillernden Gestalten am imperialen Hof, oder auch außerhalb, für sie war das Imperium, ja die ganze Idee dahinter lediglich eine Plattform für ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse. Auch Tyvos war stets bestrebt seine Position und seine Macht zu festigen, doch niemals auf Kosten des Imperiums. Es war das Imperium welches Frieden garantieren konnte, nur das Imperium. Es bedurfte zwar einiger Reformen wie der Anaxsi befand, aber letztlich konnte nur das Imperium den Frieden und Sicherheit gewährleisten. Er seufzte, bei diesem Gedanken fühlte er sich wie damals, zu Beginn des Galaktischen Imperiums als junger Offizier. Als ehrgeiziger Offizier und früher Anhänger der Neuen Ordnung hatte er es einst schnell zu Ansehen gebracht. Sei es die Jagd auf Piraten, die Niederschlagung von Aufständen, oder lediglich Patroulliendienst, er hatte all dies mit vollster Überzeugung getan, für das Imperium. Noch immer verfolgte er diese Linie, wobei er inzwischen gelernt hatte, dass die Dinge nicht so einfach waren wie er zu Beginn seiner Karriere angenommen hatte. Diene treu und pflichtbewusst und das Imperium wird bestehen, das dachten damals viele junge Offiziere und wahrscheinlich auch die Älteren. Die Ironie dieser Geschichte war, dass viele, ob Politiker, oder Militärs, dies taten, doch letztlich nur für sich selbst. In Gedanken schwelgend griff der Groß Moff zu einer Karaffe, in welcher sich kuatischer Wein befand. Neben Raumschiffen konnten die Kuati ebenfalls sehr guten Wein keltern. Er schenkte sich ein Achtel in ein kunstvoll verziertes Weinglas und nippte daran. Wahrlich ein Tropfen zum Genießen und wie Tyvos wusste kostete er ebenso viel wie er schmeckte. Er zog ein weiteres Datapad hervor. Auch außerhalb des Azure Sektors wollte Tyvos über sämtliche Vorgänge im Imperium und darüber hinaus informiert sein, gerade diese Nachricht weckte sein Interesse. Sein ehemaliger Offizierskollege, Tiberius Vaash, lag offensichtlich mit einer schweren Kopfverletzung in einer Klinik auf Coruscant. Vaash und Corno hatten nur sehr selten direkt zusammen gearbeitet, doch da der Flottenadmiral die gleiche Auffassung vertrat wie der Groß Moff hatte dieser stets eine hohe Meinung von Vaash. Was war dem Mann passiert? Seit Eriadu hatte Vaash an keinen Schlachten teilgenommen und die meiste Zeit in Behandlung verbracht, meinte Tyvos zu wissen.  Wie dem auch sein, obgleich er sich nur selten für die Belange anderer Menschen interessierte, befand er, dass ein Mann wie Vaash, dessen Name noch immer Gewicht hatte innerhalb der Flotte und auch der Politik, nicht dem Tod, oder dem Koma überlassen werden konnte. Er würde nun das erste Mal seinen Einfluss als Verweser geltend machen, indem er eine Nachricht nach Coruscant sandte und befahl Vaash nach Anaxes bringen zu lassen. Tyvos hatte dort eine spezielle Klinik errichtet, exklusiv für die Oberschicht des Planeten, in welcher einige der besten Ärzte der Galaxis versammelt waren. Da Anaxes zudem Lieferant für medizinische Technik war, wurde die Ausstattung des Hauses stets auf dem neuesten Stand gehalten. Wenn Tiberius Vaash irgendwo erfolgreich behandelt werden konnte, dann auf Anaxes. Zudem konnte er sich später noch als nützlich erweisen. Die Nachricht war geschickt und Tyvos beschloss den Flottenadmiral bei der ersten Gelegenheit aufzusuchen, sofern sich dies ergeben würde.<br />
<br />
Nachdem der Groß Moff sich durch eine Unmenge an Datapads gearbeitet hatte, meldete sich Kapitän Vorrag. <span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Eure Exzellenz, wir haben soeben Corellia erreicht.“</span>, Vorrag zögerte, <span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Eure Exzellenz, äh, der Diktat verlangt von euch eine Erklärung weshalb Ihr nach Corellia gekommen seid. Andernfalls wird Euch keine Landeerlaubnis erteilt.“</span>. Tyvos nickte und erhob sich und brummte, „Ich werde gleich da sein.“. Corellianer, aufmüpfige Geister. Han Solo, Wedge Antilles, Garm Bel Iblis, alles Rebellen und allesamt Corellianer. Es war ohnehin an der Zeit die Loyalität des Planeten zu prüfen und dass der Diktat eine Erklärung verlangte schien dem Verweser des Reiches erst recht suspekt. <br />
<br />
Nach einem kurzen Gang erreichte Tyvos die Brücke der Regnator, wo er von den anwesenden Offizieren mit einem raschen Salut begrüßt wurde. Auf einer Übertragung konnte er den Diktat sehen, einen sehr stolzen Mann wie es schien. Schwarze Haare, welche glatt nach hinten gelegt waren, das Kinn leicht gehoben und die Augen misstrauisch und erhaben. Er blinzelte als Tyvos erschien welcher nun seinerseits auf dem Schirm des Corellianers erschien. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Seid Ihr euch sicher, Diktat, dass Ihr in der Position seid mir die Landung zu verbieten?“</span>, fragte Tyvos mit tiefer, fester Stimme und blickte seinen Gegenüber durch die Kamera durchdringend an. Der Diktat wollte das Wort erheben, wurde jedoch sogleich von Tyvos unterbrochen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich enthebe Euch hiermit mit sofortiger Wirkung von eurem Amt als Diktat von Corellia, Ihr dürft mich in Eurer Zelle erwarten, sofern Ihr euch noch als nützlich erweist.“</span>, erklärte Tyvos, woraufhin zwei uniformierte Gestalten hinter dem Diktat vortraten und diesen festnahmen. Tyvos hatte bereits im Orbit von Yn Vorkehrungen getroffen um den Diktat schnellstmöglich von seinem Posten zu entbinden. Wie gefügig Menschen doch wurden wenn man Ihnen eine Belohnung anbot, nicht besser als Hunde. Eine weitere Person in Form des stellvertretenden Diktats traf vor die Kamera. <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">„Eure Exzellenz, Ihr habt Landeerlaubnis, Corellia erwartet Euch!“</span>, sprach dieser und seine Stimme triefte nur vor Genugtuung. Tyvos quittierte dies mit einem zufriedenen Nicken. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Kapitän Vorrag, bereiten Sie meine Fähre vor!“</span>, befahl er und begab sich sogleich in den Hangar. Dort wurde er bereits von einer kleinen Abteilung Sturmtruppen erwartet, welche ihm nach der Reihe in die Lambda Fähre folgten. Mit einem Brummen startete das Gefährt und verließ den Hangar des Sternenzerstörers, welcher bedrohlich im Orbit über Corellia lag, ein gepanzerter Bote imperialer Gerechtigkeit. Nach einem kurzen Flug erreichte Tyvos die Oberfläche Corellias, wo er bereits von einer Abteilung Soldaten mitsamt Offizieren erwartet wurde. Der stellvertretende Diktat, Harkon Tyrig war sein Name, eilte der Fähre entgegen um kurz vor dieser zum Stehen zu kommen. Mit einem Zischen öffnete sich die Rampe des Schiffes, aus welchem zunächst die Sturmsoldaten marschierten um sich im Spalier aufzustellen, ehe Groß Moff Tyvos Corno die Rampe hinunter ging. Tyrig verbeugte sich tief, was vom Anaxsi mit einem verächtlichen Schnauben beantwortet wurde. <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">„Eure Exzellenz, es ist eine außerordentliche Ehr...“</span>, weiter kam Tyrig nicht. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Sparen Sie sich die Höflichkeiten Tyrig, ich will Informationen und ebenso wenig freuen Sie sich, mich zu sehen!“</span>, donnerte Tyvos und marschierte geradewegs an der bemitleidenswerten Gestalt vorbei. Tyrig senkte den Blick und folgte Corno wie ein geprügelter Hund. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich habe Informationen über anti imperiale Zellen hier auf Corellia, zahlreiche Zellen. Anscheinend haben Sie und Ihr Vorgänger keine gute Arbeit geleistet. Wir haben Ihnen Freiraum gewährt, Autonomie und Sie haben uns enttäuscht.“</span>, erklärte der Groß Moff im Gehen und gab den Sturmsoldaten, welche dicht hinter ihm folgten, ein Zeichen. Von einer Sekunde auf die andere ergriffen zwei Soldaten Tyrig und legten ihm Handschellen an. <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">„Was...wie?“</span>, mehr brachte der Corellianer nicht zusammen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Bis ich herausgefunden habe was auf Corellia vor sich geht, Tyrig, bleiben Sie in Gewahrsam und leisten Ihrem ehemaligen Vorgesetzten Gesellschaft, er wird sich sicher freuen Sie zu sehen.“</span>, damit verschwand Tyvos. Nun galt es Cronal zu finden, doch der Spion würde wahrscheinlich bereits von der Ankunft des Anaxsi wissen, also beschloss dieser zu warten, bis der Machtwirker sich mit ihm in Verbindung setzen würde. Bis dahin gab es genug zu tun. Da Corellia nun seiner politischen Führung beraubt war, übernahm Tyvos diese Aufgabe, ehe ein Ersatz gefunden war. Sämtliche Behörden und Ämter würden weiterhin wie gewohnt arbeiten, doch einer groß angelegten Überprüfung und gegebenenfalls Säuberung unterzogen werden um rebellische und verräterische Elemente zu entfernen. Die Lage stand für das Imperium ohnehin nicht günstig und eine weitere Welt welche in der Manie der Rebellion versank, konnte das Imperium nicht gebrauchen, vor allem nicht im Vorgarten Coruscants. <br />
<br />
Wenige Stunden nach seiner Ankunft hatte Tyvos sich bereits ein Büro im Palast des Diktat eingerichtet, von wo aus er seine Arbeit verrichten würde. Er studierte Berichte des Geheimdienstes zur aktuellen Lage Corellias und ebenfalls der lokalen Sicherheitskräfte. Eine weitere Abteilung Sturmsoldaten war ebenfalls bereits gelandet um die Maßnahmen des Groß Moff durchzusetzen. Da die verbliebenen Amtsträger Corellias fürchteten ebenfalls inhaftiert zu werden überreichten diese nur allzu bereit ihre Unterlagen und Berichte an Corno. Der erste Warnschuss schien gewirkt zu haben. Nun jedoch entschied Tyvos auf Cronal zu warten, ehe er sich eingehender mit den Vorkommnissen auf Corellia beschäftigte.<br />
<br />
tbc: Corellia Verwaltungsdistrikt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Orbit von Corellia</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Corellia. Eine der bedeutungsvollsten Kernwelten, in vielerlei Hinsicht. Pioniere in der Raumfahrt, Standort einer der größten Werften der Galaxis und bald ein weiterer Planet welchen Tyvos zu seinem Herrschaftsbereich zählen konnte, sofern er denn finden würde, was er suchte. Nach dem Aufbruch von Yn hatte der Groß Moff sich in seine Quartiere auf der Regnator begeben, um über das Vergangene und das Kommende nachzudenken. Er war sich noch immer nicht wirklich sicher, o er Rakask trauen konnte, der Mann hatte genug Gründe ihn von Yn fernhalten zu wollen. Andererseits kam es dem Anaxsi gerade gelegen, denn die Anwesenheit in dieser Anlage hatte ihn angewidert, zu groß die Präsenz des Machtwirkers, zudem konnte er nicht einschätzen welche Gefahr von Rakask ausging, man konnte sich seiner auch später annehmen. Die Erleichterung wurde jedoch sogleich wieder gedämpft, da er erneut mit einer dieser Gestalten zu tun haben würde. Cronal. Eine Scherge des Geheimdienstes und ein weiterer Intrigant am imperialen Hof. Die Finger des Verwesers tippten nacheinander auf den Schreibtisch während er darüber sinnierte was sich auf Corellia verbarg, oder wer und in wie weit Cronal darin bereits verwickelt war. Doch nicht nur Corellia bedurfte der Aufmerksamkeit Cornos, ebenfalls auf Anaxes gab es genügend Arbeit und nicht wenig davon bearbeitete er auch unterwegs. Anträge mussten akzeptiert, oder abgelehnt, Berichte der Gouverneure geprüft und nicht zuletzt das gesamte Tagesgeschäft im Auge behalten werden. Es gab zu viele Moffs, welche die Macht und den Einfluss welche ihre Position mit sich brachte nur zu ihrem eigenen Wohl einsetzten und sich nicht um die Verwaltung ihres Herrschaftsbereiches kümmerten und Tyvos war fest überzeugt, dass dies einer der Gründe für den Zerfall des Imperiums war. Selbstsüchtigkeit. All jene schillernden Gestalten am imperialen Hof, oder auch außerhalb, für sie war das Imperium, ja die ganze Idee dahinter lediglich eine Plattform für ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse. Auch Tyvos war stets bestrebt seine Position und seine Macht zu festigen, doch niemals auf Kosten des Imperiums. Es war das Imperium welches Frieden garantieren konnte, nur das Imperium. Es bedurfte zwar einiger Reformen wie der Anaxsi befand, aber letztlich konnte nur das Imperium den Frieden und Sicherheit gewährleisten. Er seufzte, bei diesem Gedanken fühlte er sich wie damals, zu Beginn des Galaktischen Imperiums als junger Offizier. Als ehrgeiziger Offizier und früher Anhänger der Neuen Ordnung hatte er es einst schnell zu Ansehen gebracht. Sei es die Jagd auf Piraten, die Niederschlagung von Aufständen, oder lediglich Patroulliendienst, er hatte all dies mit vollster Überzeugung getan, für das Imperium. Noch immer verfolgte er diese Linie, wobei er inzwischen gelernt hatte, dass die Dinge nicht so einfach waren wie er zu Beginn seiner Karriere angenommen hatte. Diene treu und pflichtbewusst und das Imperium wird bestehen, das dachten damals viele junge Offiziere und wahrscheinlich auch die Älteren. Die Ironie dieser Geschichte war, dass viele, ob Politiker, oder Militärs, dies taten, doch letztlich nur für sich selbst. In Gedanken schwelgend griff der Groß Moff zu einer Karaffe, in welcher sich kuatischer Wein befand. Neben Raumschiffen konnten die Kuati ebenfalls sehr guten Wein keltern. Er schenkte sich ein Achtel in ein kunstvoll verziertes Weinglas und nippte daran. Wahrlich ein Tropfen zum Genießen und wie Tyvos wusste kostete er ebenso viel wie er schmeckte. Er zog ein weiteres Datapad hervor. Auch außerhalb des Azure Sektors wollte Tyvos über sämtliche Vorgänge im Imperium und darüber hinaus informiert sein, gerade diese Nachricht weckte sein Interesse. Sein ehemaliger Offizierskollege, Tiberius Vaash, lag offensichtlich mit einer schweren Kopfverletzung in einer Klinik auf Coruscant. Vaash und Corno hatten nur sehr selten direkt zusammen gearbeitet, doch da der Flottenadmiral die gleiche Auffassung vertrat wie der Groß Moff hatte dieser stets eine hohe Meinung von Vaash. Was war dem Mann passiert? Seit Eriadu hatte Vaash an keinen Schlachten teilgenommen und die meiste Zeit in Behandlung verbracht, meinte Tyvos zu wissen.  Wie dem auch sein, obgleich er sich nur selten für die Belange anderer Menschen interessierte, befand er, dass ein Mann wie Vaash, dessen Name noch immer Gewicht hatte innerhalb der Flotte und auch der Politik, nicht dem Tod, oder dem Koma überlassen werden konnte. Er würde nun das erste Mal seinen Einfluss als Verweser geltend machen, indem er eine Nachricht nach Coruscant sandte und befahl Vaash nach Anaxes bringen zu lassen. Tyvos hatte dort eine spezielle Klinik errichtet, exklusiv für die Oberschicht des Planeten, in welcher einige der besten Ärzte der Galaxis versammelt waren. Da Anaxes zudem Lieferant für medizinische Technik war, wurde die Ausstattung des Hauses stets auf dem neuesten Stand gehalten. Wenn Tiberius Vaash irgendwo erfolgreich behandelt werden konnte, dann auf Anaxes. Zudem konnte er sich später noch als nützlich erweisen. Die Nachricht war geschickt und Tyvos beschloss den Flottenadmiral bei der ersten Gelegenheit aufzusuchen, sofern sich dies ergeben würde.<br />
<br />
Nachdem der Groß Moff sich durch eine Unmenge an Datapads gearbeitet hatte, meldete sich Kapitän Vorrag. <span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Eure Exzellenz, wir haben soeben Corellia erreicht.“</span>, Vorrag zögerte, <span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Eure Exzellenz, äh, der Diktat verlangt von euch eine Erklärung weshalb Ihr nach Corellia gekommen seid. Andernfalls wird Euch keine Landeerlaubnis erteilt.“</span>. Tyvos nickte und erhob sich und brummte, „Ich werde gleich da sein.“. Corellianer, aufmüpfige Geister. Han Solo, Wedge Antilles, Garm Bel Iblis, alles Rebellen und allesamt Corellianer. Es war ohnehin an der Zeit die Loyalität des Planeten zu prüfen und dass der Diktat eine Erklärung verlangte schien dem Verweser des Reiches erst recht suspekt. <br />
<br />
Nach einem kurzen Gang erreichte Tyvos die Brücke der Regnator, wo er von den anwesenden Offizieren mit einem raschen Salut begrüßt wurde. Auf einer Übertragung konnte er den Diktat sehen, einen sehr stolzen Mann wie es schien. Schwarze Haare, welche glatt nach hinten gelegt waren, das Kinn leicht gehoben und die Augen misstrauisch und erhaben. Er blinzelte als Tyvos erschien welcher nun seinerseits auf dem Schirm des Corellianers erschien. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Seid Ihr euch sicher, Diktat, dass Ihr in der Position seid mir die Landung zu verbieten?“</span>, fragte Tyvos mit tiefer, fester Stimme und blickte seinen Gegenüber durch die Kamera durchdringend an. Der Diktat wollte das Wort erheben, wurde jedoch sogleich von Tyvos unterbrochen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich enthebe Euch hiermit mit sofortiger Wirkung von eurem Amt als Diktat von Corellia, Ihr dürft mich in Eurer Zelle erwarten, sofern Ihr euch noch als nützlich erweist.“</span>, erklärte Tyvos, woraufhin zwei uniformierte Gestalten hinter dem Diktat vortraten und diesen festnahmen. Tyvos hatte bereits im Orbit von Yn Vorkehrungen getroffen um den Diktat schnellstmöglich von seinem Posten zu entbinden. Wie gefügig Menschen doch wurden wenn man Ihnen eine Belohnung anbot, nicht besser als Hunde. Eine weitere Person in Form des stellvertretenden Diktats traf vor die Kamera. <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">„Eure Exzellenz, Ihr habt Landeerlaubnis, Corellia erwartet Euch!“</span>, sprach dieser und seine Stimme triefte nur vor Genugtuung. Tyvos quittierte dies mit einem zufriedenen Nicken. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Kapitän Vorrag, bereiten Sie meine Fähre vor!“</span>, befahl er und begab sich sogleich in den Hangar. Dort wurde er bereits von einer kleinen Abteilung Sturmtruppen erwartet, welche ihm nach der Reihe in die Lambda Fähre folgten. Mit einem Brummen startete das Gefährt und verließ den Hangar des Sternenzerstörers, welcher bedrohlich im Orbit über Corellia lag, ein gepanzerter Bote imperialer Gerechtigkeit. Nach einem kurzen Flug erreichte Tyvos die Oberfläche Corellias, wo er bereits von einer Abteilung Soldaten mitsamt Offizieren erwartet wurde. Der stellvertretende Diktat, Harkon Tyrig war sein Name, eilte der Fähre entgegen um kurz vor dieser zum Stehen zu kommen. Mit einem Zischen öffnete sich die Rampe des Schiffes, aus welchem zunächst die Sturmsoldaten marschierten um sich im Spalier aufzustellen, ehe Groß Moff Tyvos Corno die Rampe hinunter ging. Tyrig verbeugte sich tief, was vom Anaxsi mit einem verächtlichen Schnauben beantwortet wurde. <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">„Eure Exzellenz, es ist eine außerordentliche Ehr...“</span>, weiter kam Tyrig nicht. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Sparen Sie sich die Höflichkeiten Tyrig, ich will Informationen und ebenso wenig freuen Sie sich, mich zu sehen!“</span>, donnerte Tyvos und marschierte geradewegs an der bemitleidenswerten Gestalt vorbei. Tyrig senkte den Blick und folgte Corno wie ein geprügelter Hund. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich habe Informationen über anti imperiale Zellen hier auf Corellia, zahlreiche Zellen. Anscheinend haben Sie und Ihr Vorgänger keine gute Arbeit geleistet. Wir haben Ihnen Freiraum gewährt, Autonomie und Sie haben uns enttäuscht.“</span>, erklärte der Groß Moff im Gehen und gab den Sturmsoldaten, welche dicht hinter ihm folgten, ein Zeichen. Von einer Sekunde auf die andere ergriffen zwei Soldaten Tyrig und legten ihm Handschellen an. <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">„Was...wie?“</span>, mehr brachte der Corellianer nicht zusammen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Bis ich herausgefunden habe was auf Corellia vor sich geht, Tyrig, bleiben Sie in Gewahrsam und leisten Ihrem ehemaligen Vorgesetzten Gesellschaft, er wird sich sicher freuen Sie zu sehen.“</span>, damit verschwand Tyvos. Nun galt es Cronal zu finden, doch der Spion würde wahrscheinlich bereits von der Ankunft des Anaxsi wissen, also beschloss dieser zu warten, bis der Machtwirker sich mit ihm in Verbindung setzen würde. Bis dahin gab es genug zu tun. Da Corellia nun seiner politischen Führung beraubt war, übernahm Tyvos diese Aufgabe, ehe ein Ersatz gefunden war. Sämtliche Behörden und Ämter würden weiterhin wie gewohnt arbeiten, doch einer groß angelegten Überprüfung und gegebenenfalls Säuberung unterzogen werden um rebellische und verräterische Elemente zu entfernen. Die Lage stand für das Imperium ohnehin nicht günstig und eine weitere Welt welche in der Manie der Rebellion versank, konnte das Imperium nicht gebrauchen, vor allem nicht im Vorgarten Coruscants. <br />
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Wenige Stunden nach seiner Ankunft hatte Tyvos sich bereits ein Büro im Palast des Diktat eingerichtet, von wo aus er seine Arbeit verrichten würde. Er studierte Berichte des Geheimdienstes zur aktuellen Lage Corellias und ebenfalls der lokalen Sicherheitskräfte. Eine weitere Abteilung Sturmsoldaten war ebenfalls bereits gelandet um die Maßnahmen des Groß Moff durchzusetzen. Da die verbliebenen Amtsträger Corellias fürchteten ebenfalls inhaftiert zu werden überreichten diese nur allzu bereit ihre Unterlagen und Berichte an Corno. Der erste Warnschuss schien gewirkt zu haben. Nun jedoch entschied Tyvos auf Cronal zu warten, ehe er sich eingehender mit den Vorkommnissen auf Corellia beschäftigte.<br />
<br />
tbc: Corellia Verwaltungsdistrikt]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Coronet City | Blauer Sektor]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=287</link>
			<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 23:31:11 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=2">Der Unbekannte</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=287</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">This city’s lost it’s hope, I repeat boast<br />
The strange will walk alone<br />
They scurry with their doubt, darkness shrouds, the sirens shout<br />
Against the concrete below<br />
Oh, this works all for you and me, it’s all our being<br />
We’ll burn this city down</span></div>
<br />
Gähnend streckte sich die junge Nautolanerin, als sie sich endlich dazu durchrang doch noch einen einzigen Finger zu bewegen. Eine ganze Weile schon hatte sie einfach hier so herum gelegen, hatte eher gelangweilt in den Himmel geschaut und sich allerhand Gedanken gemacht. Wie zu oft natürlich einzig und allein über die geliebte Technik. Solange Mera nicht da war, war der ganze Ort, ihr gemeinsames Versteck, doch etwas trostlos und die junge Nautolanerin begann den quirligen Squib schon jetzt zu vermissen. Wenngleich er eigentlich gar nicht so lange weg zu sein schien. Seufzend bewegte sie ihren Kopf, schaute zu dem kleinen Schrotthaufen hin, der irgendwann hoffentlich mal ein Droide werden sollte und verzog leicht ihre Lippen. Irgendwas musste ihr doch einfallen um daran weiter zu bauen. Irgendwas! Sie richtete ihren Blick wieder in den Himmel, ehe sie ihre trägen Knochen doch noch bewegte und sich etwas aufrichtete. Langsam nur schob sie sich voran, kroch an dem kleinen Schrotthaufen vorbei, hin zu einer kleinen Luke, ehe sie diese mit einem leichten Stöhnen zur Seite schob und durch das kleine Loch nach Draußen kletterte. <br />
<br />
Sonne drang an ihre Lieder, sodass sie kurz blinzelte und die Hand hob um etwas Schatten auf ihre Augen zu werfen. Schöner Tag, wenn man alles andere mal ignorierte. Rankis hielt sich an einem kleinen Rohr fest, sprang auf den fast zu übersehenden Absatz und kletterte den Vorsprung entlang, bevor sie sich an einer etwas breiteren Stelle einfach auf ihren Hosenboden sinken ließ und sich nach hinten lehnte. Da wo sie jetzt war, war sie immer dann, wenn sie nachdenken musste oder sie etwas beschäftigte. Eine weite Sicht und eine schöne Brise klärten bekanntlich schneller den Kopf als das stickige Innenleben ihres Verstecks. Ihr Blick richtete sich auf die Straßen unter ihr, wo die Bewohner hin und her huschten, Betrunkene laut grölten und sich das Treiben nur so vor sich hin wandte. Im blauen Sektor war immer etwas los, egal zu welcher Zeit. Kein Wunder: so viele Pubs wie hier gab es nirgendwo sonst in Coronet. Man konnte schon fast sagen, dass sich hier die meiste Bevölkerung tummelte, auf der immer währenden Suche nach irgendetwas Aufregendem. Alkohol, Clubs, Musik, Bars oder eben was die Erwachsenen sonst noch so gerne mochten. Ein Kind, welches sie gewiss noch irgendwie war, beherbergte dieser Ort eigentlich nur Gefahr, doch Rankis wusste um die Umstände und wenn sie ehrlich zu sich selbst war: es konnte ihr nicht weniger egal sein als andere Dinge. <br />
Pfeifend verschränkte sie ihre Arme hinter dem Kopf, ließ ihre Füße baumeln und wippte etwas hin und her, während sie den Leuten unten mit ihrem Blick weiterhin folgte. Manchmal, so kam es ihr vor, war das Leben eine reine Ironie. Sie merkte es ja oft an sich selbst, dass sie sich etwas vormachte, wenn sie sich selbst einzureden versuchte, dass ihr Leben, so wie es gerade war, nicht hätte besser sein können. Doch was sollte sie machen? Es war ja nicht so, als würde sie jetzt gleich eine Kiste voller Credits finden, mit dieser sich ein eigenes Raumschiff kaufen, nur um dann von diesem Planeten; von dieser Stadt wegzukommen. Rankis unterdrückte ein Seufzen, ehe sie die Finger hob und sich an den Hals fasste. Ihre Fingerspitzen berührten die kleine Kette, die sie einst von Mera bekommen hatte. Unweigerlich musste sie leicht lächeln, ehe sie sich die Kette im Sonnenlicht näher anschaute. Sie war schön. Schöner, als sie anfangs gesehen hatte. Oder kam ihr das jetzt nur so vor, weil sie gleichzeitig mit Gefühlen dieses Schmuckstück betrachtete? <br />
<br />
Sie legte den Kopf leicht schief, ehe sie die Kette wieder unter ihr Hemd schob und sich etwas streckte. Es war wohl besser wieder rein zu gehen. Nicht, dass Mera noch dachte sie wäre verschwunden, sollte er zurück kehren. Sie setzte sich auf, kletterte langsam wieder hinunter und schob sich durch die kleine Öffnung. Doch er schien noch nicht wieder gekommen zu sein. Rankis sah sich wieder mit dem Schrotthaufen konfrontiert. Na gut. Dann musste sie jetzt wohl damit die Zeit tot schlagen. Rankis setzte sich direkt davor, ehe sie die ersten Teile in die Hand nahm und über mögliche Modifikationen grübelte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">This city’s lost it’s hope, I repeat boast<br />
The strange will walk alone<br />
They scurry with their doubt, darkness shrouds, the sirens shout<br />
Against the concrete below<br />
Oh, this works all for you and me, it’s all our being<br />
We’ll burn this city down</span></div>
<br />
Gähnend streckte sich die junge Nautolanerin, als sie sich endlich dazu durchrang doch noch einen einzigen Finger zu bewegen. Eine ganze Weile schon hatte sie einfach hier so herum gelegen, hatte eher gelangweilt in den Himmel geschaut und sich allerhand Gedanken gemacht. Wie zu oft natürlich einzig und allein über die geliebte Technik. Solange Mera nicht da war, war der ganze Ort, ihr gemeinsames Versteck, doch etwas trostlos und die junge Nautolanerin begann den quirligen Squib schon jetzt zu vermissen. Wenngleich er eigentlich gar nicht so lange weg zu sein schien. Seufzend bewegte sie ihren Kopf, schaute zu dem kleinen Schrotthaufen hin, der irgendwann hoffentlich mal ein Droide werden sollte und verzog leicht ihre Lippen. Irgendwas musste ihr doch einfallen um daran weiter zu bauen. Irgendwas! Sie richtete ihren Blick wieder in den Himmel, ehe sie ihre trägen Knochen doch noch bewegte und sich etwas aufrichtete. Langsam nur schob sie sich voran, kroch an dem kleinen Schrotthaufen vorbei, hin zu einer kleinen Luke, ehe sie diese mit einem leichten Stöhnen zur Seite schob und durch das kleine Loch nach Draußen kletterte. <br />
<br />
Sonne drang an ihre Lieder, sodass sie kurz blinzelte und die Hand hob um etwas Schatten auf ihre Augen zu werfen. Schöner Tag, wenn man alles andere mal ignorierte. Rankis hielt sich an einem kleinen Rohr fest, sprang auf den fast zu übersehenden Absatz und kletterte den Vorsprung entlang, bevor sie sich an einer etwas breiteren Stelle einfach auf ihren Hosenboden sinken ließ und sich nach hinten lehnte. Da wo sie jetzt war, war sie immer dann, wenn sie nachdenken musste oder sie etwas beschäftigte. Eine weite Sicht und eine schöne Brise klärten bekanntlich schneller den Kopf als das stickige Innenleben ihres Verstecks. Ihr Blick richtete sich auf die Straßen unter ihr, wo die Bewohner hin und her huschten, Betrunkene laut grölten und sich das Treiben nur so vor sich hin wandte. Im blauen Sektor war immer etwas los, egal zu welcher Zeit. Kein Wunder: so viele Pubs wie hier gab es nirgendwo sonst in Coronet. Man konnte schon fast sagen, dass sich hier die meiste Bevölkerung tummelte, auf der immer währenden Suche nach irgendetwas Aufregendem. Alkohol, Clubs, Musik, Bars oder eben was die Erwachsenen sonst noch so gerne mochten. Ein Kind, welches sie gewiss noch irgendwie war, beherbergte dieser Ort eigentlich nur Gefahr, doch Rankis wusste um die Umstände und wenn sie ehrlich zu sich selbst war: es konnte ihr nicht weniger egal sein als andere Dinge. <br />
Pfeifend verschränkte sie ihre Arme hinter dem Kopf, ließ ihre Füße baumeln und wippte etwas hin und her, während sie den Leuten unten mit ihrem Blick weiterhin folgte. Manchmal, so kam es ihr vor, war das Leben eine reine Ironie. Sie merkte es ja oft an sich selbst, dass sie sich etwas vormachte, wenn sie sich selbst einzureden versuchte, dass ihr Leben, so wie es gerade war, nicht hätte besser sein können. Doch was sollte sie machen? Es war ja nicht so, als würde sie jetzt gleich eine Kiste voller Credits finden, mit dieser sich ein eigenes Raumschiff kaufen, nur um dann von diesem Planeten; von dieser Stadt wegzukommen. Rankis unterdrückte ein Seufzen, ehe sie die Finger hob und sich an den Hals fasste. Ihre Fingerspitzen berührten die kleine Kette, die sie einst von Mera bekommen hatte. Unweigerlich musste sie leicht lächeln, ehe sie sich die Kette im Sonnenlicht näher anschaute. Sie war schön. Schöner, als sie anfangs gesehen hatte. Oder kam ihr das jetzt nur so vor, weil sie gleichzeitig mit Gefühlen dieses Schmuckstück betrachtete? <br />
<br />
Sie legte den Kopf leicht schief, ehe sie die Kette wieder unter ihr Hemd schob und sich etwas streckte. Es war wohl besser wieder rein zu gehen. Nicht, dass Mera noch dachte sie wäre verschwunden, sollte er zurück kehren. Sie setzte sich auf, kletterte langsam wieder hinunter und schob sich durch die kleine Öffnung. Doch er schien noch nicht wieder gekommen zu sein. Rankis sah sich wieder mit dem Schrotthaufen konfrontiert. Na gut. Dann musste sie jetzt wohl damit die Zeit tot schlagen. Rankis setzte sich direkt davor, ehe sie die ersten Teile in die Hand nahm und über mögliche Modifikationen grübelte.]]></content:encoded>
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