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Imperialer Überfall auf Terminus

CSN, CORELLIA – Das Galaktische Imperium startete heute einen Blitzangriff auf den republikanischen Flottenstützpunkt Terminus. Der Angriff kam für alle Beobachter völlig überraschend. Die Schäden können derzeit noch nicht festgestellt werden. Bevor die republikanische Verstärkung über dem Planeten eintraf, hatten sich die imperialen Schiffe jedoch bereits wieder zurückgezogen. CSN-Militärexperte Ruyzet Clarsewin sieht darin unter Umständen einen Strategiewechsel des Imperiums:

„Hit-and-Run-Angriffe mit Sternenzerstörern dürfen als äußerst ungewöhnlich bezeichnet werden. Im altimperialen strategischen Denken wäre ein derartiges Unterfangen ohne Zweifel als Materialverschwendung empfunden worden. Für derartige Operationen sind Sternenzerstörer nicht konzipiert - sie folgten bislang aufgrund ihrer Flexibilität, hohen Kampfkraft und Mobilität primär der Doktrin der Machtprojektion, um große Teile der Galaxis bestmöglich abdecken zu können. Ein konzentrierter Angriff, um schnell viel Schaden zu verursachen und anschließend das Gebiet zu räumen, spricht dagegen für ein Umdenken hin zu einer vielleicht konventionelleren und damit adäquateren Kriegsführung des Imperiums, die durch nun zu erwartende Bildung von strategischen Reserven der Republik im Hinterland für Entlastung an den unmittelbaren Fronten sorgen dürfte.“

Der Admiral a. D. sähe in einem solchen potentiellen Umdenken des Imperiums aber auch Risiken:

„Sollte dieser Überfall einen Doktrinwechsel andeuten, ist dies aber für die innere Stabilität des Imperiums auch nicht gänzlich ungefährlich. Hit-and-Run-Angriffe, die von vorneherein offenkundig gar nicht auf die Kontrolle des angegriffenen Gebietes gerichtet sind, implizieren nach außen auf der anderen Seite auch die Aufgabe eines pangalaktischen Besitzanspruchs, den das Imperium bislang uneingeschränkt - wenn auch vielleicht aus militärischer Sicht gleichermaßen unrealistisch - vertreten hat. Manche könnten darin also die Manifestation einer ohnehin schon gefühlten Schwäche des Imperiums sehen.“

Terminus gilt als ehemaliges Flottenhauptquartier der 4. Flotte der Neuen Republik, ehe der Hauptteil der Flotte dem Flottenkommando auf Sullust unter Admiral Voon Massa unterstellt wurde. Von Terminus aus starteten überdies Teile der 2. Flotte der Neuen Republik unter Admiral Hiram Drayson zu Operationen in den Seswenna-Sektor, die schließlich zur Kapitulation von Eriadu geführt hatten. Außerdem ist Terminus Firmen- und primärer Werftsitz der Forerunner Fleet Engineering (FFE), die die Neue Republik mit Raumschiffen versorgt. Inwieweit die Werften noch einsatzbereit sind, ist derzeit unbekannt.
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