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Character To Go

Information
Dieser Charakter ist ein 'Character to go' was bedeutet er kann mit dem gesamten Steckbrief übernommen werden. Der Steckbrief stammt zu 100% aus meiner Feder. Man darf den Steckbrief gerne erweitern, man darf das Faceclaim und somit natürlich auch das Aussehen verändern, der Lebenslauf sollte allerdings soweit übernommen werden, da er an die Star Wars Lore angepasst ist. Jedenfalls was die zeitlichen Abschnitte und Ereignisse angeht.

Der Charakter wurde von mir als Anspielpartner konzipiert, somit ist Anschluss natürlich gegeben. Die Person, für den ich den Charakter entwickelt habe, ist leider nicht mehr mit an Bord. Mit dem Charakter hat kein Inplayeinstieg stattgefunden, er ist demnach noch jungfräulich und man muss sich nicht erst noch den Verlauf durchlesen.

Wichtig ist mir bei Interesse auf jeden Fall ein Vorgespräch, einfach um zu schauen ob man dieselben Vorstellungen teilt und gemeinsam auf einen grünen Zweig kommt.


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Profil

» Name:
Akysa Dewan
» Geburtsjahr/Alter:
26 BBY - 30 Jahre
» Spezies:
Mensch
» Heimatplanet:
Balmorra
» Partei:
Keine
» Tätigkeit:
Händlerin von Gebrauchtwaren und offiziell nicht legalisierten Gütern
» Machtbegabt:
Nein



Aussehen

Akysa ist nicht die Größte und zusammen mit ihrem provokanten und direktem Verhalten hat ihr das – zu ihrem Leidwesen – den Vergleich mit einem Kowakianischen Echsenaffen eingehandelt. Beide sind in der Lage für großen Ärger zu sorgen. Allerdings sollte man es nicht wagen diesen Vergleich in ihrer Anwesenheit zu ziehen. Ihre braunen Locken machen was sie wollen und deswegen wirkt sie auch meist so, als sei sie gerade erst aufgestanden. Natürlich könnte man die Haare auch zusammenbinden, was bei ihrer Tätigkeit sicherlich von Vorteile wäre, aber davon hält sie absolut nichts. Man hörte sie einmal sagen, dass wenn sie schon keine Freiheit hätte, es wenigstens ihre Haare haben sollen. Zwischen den braunen Chaos auf ihrem Kopf, blicken einem ein paar braune Augen wachsam und misstrauisch entgegen.

Die meiste Zeit sieht man Akysa in einem olivgrünen Overall herum laufen, voll mit Ölflecken und schon mehrfach geflickt und darüber eine alte braune Weste. Overall wie auch Weste haben allerlei Taschen, die meist von Werkzeugen, Schrauben oder sonstigen Kleinteilen in Beschlag genommen werden. Nun und weil man nie genug Taschen haben kann, baumelt auch noch eine Stofftasche an dem schwarzen Funktionsgürtel um ihre Taille. Die Hände stecken grundsätzlich in fingerlosen schwarzen Handschuhe. Das liegt aber nicht daran, dass sie Angst hätte ihre zarten Händchen könnten Schwielen bekommen, sondern weil Handschuhe vor Verletzungen schützen. Bei dem Zeug was man ihr so liefert weiß man nie woher es stammt und krank werden kann sie sich einfach nicht leisten. Eine medizinische Versorgung sucht man auf den unteren Ebenen vergebens und oben würde man sie eher davon jagen, als ihr zu helfen. Medikamente, sofern man die Möglichkeit besaß hier unten an solche zu gelangen, kosteten ein Vermögen. Vermögen was man als 'Abschaum', wie sie die Leute da oben immer bezeichneten, eben nicht besaß. Abgerundet wird das Bild mit schweren Stiefel, in denen ihre Füße stecken. Erstens bieten sie einen guten Stand und zweitens die oftmals notwendige Unterstreichung von verbalen Argumenten in Form eines gepflegten Trittes in weniger gepflegte Hintern.

Wenn man Akysa zum ersten Male sieht, wirkt sie auf einen nicht besonders weiblich, wenn auch die typisch weiblichen Merkmale durchaus vorhanden sind. Sie verhält sich nicht wie eine, sie kleidet sich nicht wie eine und sie redet nicht wie eine. Der raue Umgangston in einer doch von männlichen Geschöpfen beherrschte Umgebung färbt eben doch ab. Aber wenn man sich davon nicht einschüchtern lässt und sie ein bisschen näher kennt, dann merkt man schon, dass hinter der rauen Schale ein weicher und sehr weiblicher Kern steckt.




Stärken und Schwächen

[-] Hilfsbereitschaft - Akysa hat ein großes Herz und dieses kommt ihr immer wieder in die Quere. Wenn sie sieht, dass es anderen schlecht geht, dann kann sie nicht anders als zu helfen. Dummerweise springt diese Hilfsbereitschaft auch dann an, wenn die Not nur sehr gut gespielt ist. Ihr fehlt so gesehen das Talent hinter die Fassade von anderen Leuten zu blicken. Vermutlich ist sie einfach viel zu gutmütig. Oft genug hat sie diese Hilfsbereitschaft schon in schwierige Situationen gebracht, aber daraus gelernt hat sie bis heute nichts.

[-] Zurückhaltung - Warum an die Türe klopfen, wenn man auch gleich mit ihr ins Haus fallen kann? So oder ähnlich könnte man Akysas Verhalten beschreiben. Zurückhaltung ist etwas, das ein Fremdwort für sie ist. Sie sagt alles genau so, wie es ihr in den Sinn kommt und auf der Zunge liegt. Wenn sie eine Meinung hat, dann hält sie damit garantiert nicht hinterm Berg. Selbstverständlich handelt eine so direkte Art einem nicht unbedingt viele Freunde ein, immerhin tritt man ihnen gewaltig auf die Füße damit, aber andererseits weiß man so immer woran man bei ihr ist.

[-] Dickkopf - Wenn sich Akysa etwas in den Kopf gesetzt hat, dann kann man sich an ihr die Zähne ausbeißen. Jedes Argument, so sinnvoll und logisch es auch sein mag, wird von ihr abgeschmettert. Rationales Denken sucht man dann bei ihr vergebens. Allerdings ist es nicht unmöglich sie von etwas anderem zu überzeugen. Man braucht nur Geduld oder das umwerfende Argument oder einen Eimer kaltes Wasser und wenn alle Stricke reißen und man keine Angst vor dem Echo hat, dann kann man ihr auch eine verpassen. Allerdings wie gesagt nur, wenn man das Echo verträgt und das kann verdammt laut bei ihr sein.

[-] Fairness - Fairness ist ja eigentlich eine erstrebenswerte Tugend, aber in ihrem Fall ist es eher von Nachteil. Wenn man seine Waren für einen fairen Preis verkauft, dann schafft man es sicherlich seine Kosten zu decken, aber reich wird man davon nicht. Nicht einmal auf lange Sicht. Aber ihr fehlt einfach der Skrupel ihre Waren zu galaktisch überteuerten Preisen zu verkaufen, egal wie viel Leute ihr da auch ständig ins Gewissen reden. Halsabschneider und Halunken gibt es auf der untersten Ebenen schon zur Genüge, da konnte man auf sie doch durchaus in diesen Reihen verzichten.



[+] Schlagkräftig - Wer Akysa herausfordert wird schnell merken, dass sie eine Frau ist, die jede Menge Feuer unterm Hintern hat und die jederzeit ihren Mann steht. Ihre Argumente treffen perfekt ihr Ziel und wenn sie mit Worten nichts auswirken kann, dann lässt sie zur Not auch mal die Fäuste sprechen. Sie ist gewiss keine Frau die man in Watte packen muss oder um die man sich Sorgen machen muss. Sie weiß sich zu wehren. Aber als Frau in einem solchen Geschäft muss man sich zur Wehr setzen können, denn ansonsten braucht man es gar nicht erst versuchen. Die Gegend ist hart und der Umgangston ist rau. Sensible Seelen sind für das Geschäft einfach nicht geschaffen.

[+] Optimismus - Sie hat viele Leute hier unten verzweifeln sehen. Zusehen müssen, wie sie an den Umständen körperlich und seelisch kaputt gegangen sind, weil sie keinerlei Hoffnung mehr hatten, dass sich je etwas ändern könnte. Aber sie hat sich vorgenommen, dass ihr das nicht passiert und sie hat sich fest versprochen sich niemals von negativen Gefühlen kontrollieren zu lassen. Es mochte Tage geben, wo wirklich alles schief lief und trotzdem gab es auch diesen schlechten Tagen noch etwas Gutes abzugewinnen. Man musste es einfach nur sehen. Man war am Leben, man hatte ein Dach über dem Kopf oder etwas zum Essen auf den Tisch. War das nicht schon mehr als andere hatten? Am einfachsten ließen sich doch schwierige Situationen durchstehen, wenn man ihnen mit einem Lächeln auf den Lippen begegnete. Aber man musste aufpassen, dass man Optimismus nicht mit falschem Realismus verwechselte. Man sollte schon darauf achten nicht den Bezug zur Realität zu verlieren, indem man sich alles schön redete.

[+] Loyalität - Es gibt sehr wenige Personen denen Akysa vertraut und die wenigsten davon würde sie auch als Freunde bezeichnen, aber hinter genau diesen sehr wenigen steht sie egal was kommen mag. Wenn einer in Schwierigkeiten steckt setzt sie alle Hebel in Bewegung und eilt zu Hilfe. Vollkommen egal ob sich die Person jetzt selbst in die Scheiße geritten hat oder ob sie unschuldig an ihrer Situation ist. Geredet kann danach immer noch werden, aber zuerst muss die Person in Sicherheit sein. In einem solchen Fall ist es ihr auch vollkommen gleich, wenn sie dabei selbst in Gefahr gerät, so baut sie einfach darauf, dass sie ihr auch zu Hilfe eilen würden, sollte sie einmal in Not sein, auch wenn sie dafür absolut keine Beweise hat.

[+] Technikverständnis - Ihr großes Verständnis von Technik muss wohl in ihren Genen liegen und wurden ihr eindeutig von ihrem Vater vererbt. Er hat ihr gewiss vieles beigebracht, doch den Großteil davon hat sie sich wohl selbst beigebracht. Wenn man in einer solchen Gegend aufwächst, nicht den Luxus hat sich Dinge neu zu kaufen wenn sie kaputt gehen, ist unweigerlich gezwungen selbst Hand anzulegen. Außerdem kann man sich auch sicher sein, dass es immer jemand geben wird, der zu einem kommt, wenn etwas kaputt gegangen ist. In den unteren Ebenen lässt sich viel Müll und Schrott finden, aber nicht immer ist alles an dem Schrott unbrauchbar. Es gibt genug Teile, die durchaus noch funktionstüchtig sind und hat man genug davon, dann lässt sich etwas daraus bauen. Dieses Talent hat ihr so einige Erleichterungen in den eigenen 4 Wänden eingebracht und leider auch den Neid vieler anderer.



Biographie

Akysa ist das einzige Kind einer Ingenieursfamilie von Balmorra. Ihr Vater, wie auch ihre Mutter arbeiteten in der Entwicklung neuartiger Droiden und waren beide der Galaktischen Republik loyal ergeben, wenn auch Balmorra von der Galaktischen Republik immer ein wenig wie ein Stiefkind behandelt worden war. Man verteidigte Balmorra gegen Feinde, sorgte eine Weile für Unterstützung und sobald alles wieder im grünen Bereich war, überließ man Balmorra mehr oder weniger wieder sich selbst.

Balmorras Fabriken und Unternehmen waren Teil der Techno Union gewesen und als der Konflikt zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation unabhängiger Systeme ausbrach, weigerte Balmorra sich zuerst sich von der Galaktischen Republik loszusagen. Als die Republik dann jedoch versuchte die Droidenfabriken zu schließen, schloss sich Balmorra 22 BBY der Konföderation an. Eine Entwicklung welcher der Vater mit gemischten Gefühlen betrachtete. Doch niemand wusste genau, was dieser Wechsel zu bedeuten hatte und vielleicht würde sich auch gar nichts ändern für die Bewohner auf Balmorra. Es galt abzuwarten und genau das tat ihr Vater. Doch schon nach wenigen Monaten war überall zu hören, welche Entwicklung der Krieg genommen hatte und mit welchen Methoden die Konföderation ans Werk ging. Natürlich wurde auf Balmorra stets versucht ein anderes Bild des Krieges zu vermitteln und die Galaktische Republik als den wahren Feind der Galaxis hinzustellen. Dennoch ließ sich der Fakt nicht leugnen, dass die balmorranischen Droidenfabriken einen großen Einfluss auf diesen Krieg hatten und ihr Vater zweifelte immer mehr daran, ob er dies mit seinem Gewissen vereinbaren konnte. Balmorra war keine Welt in der ein Kind aufwachsen sollte und somit schmiedete er in aller Heimlichkeit einen Fluchtplan für seine Familie.

Im Jahre 20 BBY war es endlich so weit. Die kleine Familie flüchtete von Balmorra und suchte Unterschlupf im Herzen der Galaktischen Republik – Coruscant. Der Vater glaubte seine Familie in Sicherheit und weit weg vom Krieg gebracht zu haben. Doch im Jahre 19 BBY wurde ihm klar, dass er einem Irrtum unterlegen war, als es den Separatisten gelang unerkannt in die Stadt einzudringen. Großes Unheil folgte diesem Angriff und fassungslos musste er mit ansehen, wie aus der Galaktischen Republik das Galaktische Imperium wurde.

Akysas Vater war überzeugt gewesen, die Spuren seiner Familie ausreichend verwischt zu haben, so dass ihre Vergangenheit auf Balmorra verbleiben und ihnen nicht folgen konnte, doch auch hier war er einem Irrglauben unterlegen. Es hatte nach der Machtergreifung von Imperator Palpatine nicht einmal ein Jahr benötigt, um ihn und seiner Frau auf die Schliche zu kommen. Herauszufinden, wer sie wirklich waren, welchen Beruf sie ausgeübt hatten und an welchen Entwicklungen sie beteiligt gewesen waren. Entwicklungen, an denen das neu gegründete Imperium großes Interesse zu haben schien, wie sie Akysas Eltern mit Nachdruck verständlich machten. Und so holte die Vergangenheit die kleine Familie wieder ein.

Im Alter von gerade einmal 8 Jahren kann man nicht behaupten, dass Akysa die Zusammenhänge verstanden hätte. Natürlich ist es ihr aufgefallen, dass ihre Eltern auf einmal den ganzen Tag weg waren und nicht mehr bei ihr oder dass sie nun tagsüber nicht mehr daheim war, sondern mit vielen Kindern zusammen an einem anderen Ort. Aber zu mehr ist man in diesem Alter wohl nicht in der Lage. Sie persönlich fand das auch gar nicht so schlimm mit anderen Kindern zusammen zu sein und nicht mehr nur mit ihren Eltern, auch wenn es ihr keinen Spaß machte ständig aufmerksam sein zu müssen. Aufzupassen was man ihr erzählte, anstatt zu lachen oder herum zu toben. Ihr war es dort einfach viel zu streng und richtig doof fand sie, dass man ihr dort verbot mit ihrer Freundin Kontakt zu haben, nur weil sie kein Mensch war. Sie hatte natürlich weiterhin Kontakt, denn Akysa sah einfach keinen Sinn, warum man nicht weiter befreundet sein sollte. Dann war ihre Freundin eben kein Mensch, aber trotzdem war sie ihre Freundin und sollten die Männer und Frauen doch erzählen was sie wollten, sie würde ihre Freundin nicht im Stich lassen. Ein halbes Jahr später tat sie es doch, so hatten die Männer und Frauen ihr ziemlich deutlich vor Augen geführt, was passieren würde, wenn sie sich weigerte. Was man ihr damals erzählt hatte, darüber hat Akysa nie gesprochen. Nicht einmal gegenüber ihren Eltern hatte sie ein Wort darüber verloren. Zu groß war die Angst vor der Zukunft gewesen, die man ihr beschrieben hatte.

Im Jahre 13 BBY, Akysa war zu diesem Zeitpunkt 13 Jahre alt, offenbarte die Mutter ihrer Familie, dass sie Coruscant verlassen müsse, so würde ihr Wissen in einer anderen Forschungsstation benötigt werden. Sie beruhigte ihre Familie, indem sie ihnen sagte, dass ihre Abwesenheit lediglich ein Jahr andauern würde und sie dann zurückkehren würde. Sie erzählte ihrer Tochter auch, dass es ihre eigene Entscheidung gewesen sei, dieses Angebot anzunehmen, doch ihrem Mann konnte sie nichts vormachen. Er wusste genau, dass das Imperium seiner geliebten Frau keine andere Wahl gelassen hatte. Regelmäßigen Kontakt mit ihrer Mutter erleichterte Akysa ihre Abwesenheit, wenn auch ihr Vater seine Frau in dieser Zeit gerne an seiner Seite gehabt hätte. Akysa hatte ein Alter erreicht, an dem eine Tochter ihr Mutter eher benötigte, als ihren Vater, aber er tat sein bestes um ihr Beides zu sein. Als das versprochene Jahr sich dem Ende neigte, vertröstete die Mutter Akysa um ein weiteres Jahr, so seien die Forschungen noch nicht beendet und man könnte unter keinen Umständen auf ihre Anwesenheit verzichten, aber nach diesem Jahr würde sie ganz bestimmt zurückkehren. Auch dieses Jahr verging und ein weiteres und noch eines. Mit jedem Jahr das verging verlor Akysa mehr das Vertrauen in die Worte ihrer Mutter. Sie fühlte sich von ihr verraten und ganz besonders im Stich gelassen. Die Gespräche zwischen Mutter und Tochter wurden immer kürzer, immer weniger, bis sie irgendwann ganz aufhörten. Für den Vater war das schwer zu akzeptieren, denn er wusste genau, dass seiner Frau keine andere Wahl gelassen wurde, als ihre eigene Tochter immer wieder zu vertrösten, aber er wusste nicht, was er hätte tun sollen. Er wollte seine Tochter nicht in Schwierigkeit bringen, indem er ihr die Wahrheit sagte. Ja, es hätte vielleicht das zerrüttete Verhältnis zwischen Mutter und Tochter wieder hergestellt, doch zugleich hätte es auch bedeutet, dass sich der Unmut seiner Tochter gegen Personen gerichtet hätte, mit denen man sich nicht anlegen sollte. Personen, mit denen ein Konflikt unter Umständen Akysa das Leben gekostet hätte.

Im Jahre 4 BBY kam es in der Forschungseinrichtung auf Coruscant, in welcher Akysas Vater beschäftigt war, zu mehreren Explosionen die zahlreiche Leben unter den Beschäftigten einforderten. Auch Akysas Vater fand an diesem Tag seinen Tod. Offizielle Untersuchungen durch imperiale Behörden ergaben, dass es sich um keinen Unfall gehandelt hatte und die Explosionen nicht durch mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen hervorgerufen worden waren, sondern durch einen hinterhältigen Sabotageakt. Ein Akt, der viele imperiale Bürger das Leben gekostet und ihre Bemühungen, der imperialen Bevölkerung auf Coruscant zahlreiche Erleichterungen und Neuerungen zu erwirken, zunichte gemacht hatte. Da es sich um ein Sabotageakt gehandelt hatte, konnten die Betreiber der Einrichtung natürlich nicht haftbar gemacht werden und waren somit für keinerlei Aufwandsentschädigung verantwortlich. Dennoch, als Zeichen ihrer Wertschätzung imperialer Bürger, erhielt Akysa eine, wie es die Verantwortlichen nannten, großzügige Creditsumme. Geld, das allerdings hinten und vorne und schon gar nicht für lange ausreichte. Akysa war gezwungen günstigere Wohngelegenheiten in den unteren Ebenen der Stadt in Anspruch zu nehmen und tat ihr Bestes um sich über Wasser zu halten. Zum Glück hatte sie das technische Händchen ihres Vaters geerbt und mit mehr Blut als Schweiß gelang es ihr einen Gebrauchtwarenmarkt aufzubauen. Schrott den andere entsorgten kaufte sie auf, reparierte ihn und verkaufte ihn mit Profit weiter. Nicht gerade etwas womit man reich werden konnte, aber es brachte einem etwas zu Essen auf den Tisch. Allerdings stellte sie irgendwann einmal fest, dass man mit ehrlicher Arbeit in diesen Gegenden nicht besonders weit kam, denn es gab immer jemand, der ihre Preise unterbot oder auf zwielichtige Art und Weise interessantere Dinge anbieten konnte. Es fiel ihr nicht einfach, sich mit dem Gedanken anzufreunden, sich auf ebenso illegalen Wege zu bewegen, aber eine andere Wahl blieb ihr ja nicht wirklich. Friss oder stirb lautete die Devise auf diesen Ebenen.

Im Jahre 0 BBY wurde Akysa von zwei Männern in Begleitung imperialen Sicherheitspersonals aufgesucht und im ersten Momente glaubte Akysa, dass jetzt ihr letztes Stündlein geschlagen hätte. Dass man ihr auf die Schliche gekommen war, weil sie unvorsichtig gewesen war oder weil jemand sie verpfiffen hatte. Das letzte wäre ja immerhin nicht ungewöhnlich gewesen, so war sich doch jeder selbst der Nächste. Innerlich bereitete sie sich schon auf die Fragen vor, die man ihr mit Sicherheit stellen würde. Welchen Grund sollten solche Leute auch groß haben hier unten aufzutauchen, außer um einen von ihnen ins Gefängnis werfen zu wollen. Ja, die Menschen waren wegen ihr gekommen, doch nicht um sie zu verhaften oder unangenehme Fragen zu stellen, sondern um ihr die Botschaft zu überbringen, dass ihre Mutter ums Leben gekommen sei. Die humanitäre Forschungseinrichtung, in welcher ihre Mutter tätig gewesen war, wäre von Rebellen angegriffen und vernichtet worden. Man hätte in den Trümmern Aufzeichnungen gefunden, welche zeigten, wie das Forschungsteam von den Rebellen erschossen wurde, obwohl sie keinerlei Waffen in ihrem Besitz hatten und auch keinerlei Widerstand leisteten. Man erzählte ihr, dass man ihr diese Aufzeichnungen allerdings nicht zeigen könne, so seien sie so grausam und menschenverachtend und dass man sie vor diesen Bildern schützen müsse. Ihr wurde erzählt, dass dieser hinterhältige Angriff auf eine humanitäre Forschungseinrichtung nur ein Angriff von vielen gewesen sei, welche die Rebellen durchgeführt hatte und alle Behauptungen der Rebellen eine Lüge sei. Man sagte ihr, dass die Rebellion von sich zwar behauptete, für Freiheit und Gleichberechtigung zu kämpfen, man aber ihren falschen Versprechungen keinen Glauben schenken sollte. Niemand, der derartige Ideale hätte, würde zu derartig verabscheuungswürdigen Mitteln greifen und man versprach ihr, dass sie alles unternehmen würden, um den Verantwortlichen für diese Tat seine gerechten Strafe zukommen zu lassen.

Es war viel, was ihr die Männer an diesem Tag erzählten, doch im Gedächtnis blieb am Ende dieses Tages nur die Information zurück, dass die Rebellen ihre Mutter getötet hatten.

Ja, in den Jahren und Monaten danach kam in ihr oft die Frage auf, ob es wirklich der Wahrheit entsprochen hatte, was ihr das Imperium so alles erzählt hatte und ganz besonders nachdem es der Rebellion gelungen war den Imperator zu stürzen. Vieles kam ans Tageslicht aber über noch mehr wurde die Decke des Schweigens gelegt. Es wurde immer schwerer für sich festzustellen, was Wahrheit war und was Lüge. War das Imperium wirklich so böse, wie man es außerhalb seiner Grenzen darstellte? Waren sie wirklich so grausam gewesen, einen ganzen Planeten zu vernichten oder war es nur die Propaganda der anderen Seite in diesem Konflikt gewesen? Sie konnte und irgendwie wollte sie sich damit auch gar nicht näher befassen, denn die Rebellion hatte ihr nichts Gutes getan und das Imperium ihr nichts Schlechtes. Ja, sie fühlte sich mit allem was sie durchgemacht hatte vom Imperium im Stich gelassen, aber ob man deswegen so weit gehen sollte, dass man es komplett verdammte?



Ausrüstung

» Raumschiff:
Oooh sie besitzt nicht nur ein Raumschiff, sondern ganz viele davon. Alle hängen sie an ihrer Decke und schaukeln, wenn man sie mit dem Finger anstupst. Sie werfen auch supertolle und interessante Schatten an die Wand, wenn nicht gerade mal wieder der Strom weg ist oder alle Lampen kaputt sind.
» Waffen:
Sie besitzt keine Waffen, außer Schraubenschlüssel fallen neuerdings unter das Waffengesetz, denn dann verfügt sie über ein ganzes Arsenal.
» Besonderer Besitz:
Ein altes Journal ihres Vater, voll mit Skizzen und kleinen handschriftlichen Notizen. Sie hat keine Ahnung was für Zeichnungen das sind oder was sie bedeuten sollen und sie glaubt auch nicht, dass sie von irgendeinem Interesse sind, aber es ist ein Erinnerungsstück an ihren Vater und aus diesem Grund wird sie es auch niemals aus den Händen geben.
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