#5
Frieden und Gerechtigkeit. Als er dies hörte wurde dem Jungen ganz anders, denn wenn er an seine Zeit auf Corellia zurück denkt, gab es sowas wie Frieden nur in Ausnahmefällen, wenn überhaupt nur dann wenn es einem schlechter nicht ging. Arik kannte daher keinen wirklichen Frieden und sah den Jedi weiter fragend an. Doch als sich die Geschichte um die Jedi zu drehen begann, empfand er großes Interesse an deren Niedergang. Imperator Palpatine und Darth Vader - mächtige Namen in seinen Ohren. Sie ließen die Augen des Jungen entflammen und schnell zeigte sich Interesse an diesem Teil der Geschichte. Die Auslöschung der Jedi und die Existenz der Sith wirkte in Arik wie ein Magnet. Doch war es nun sein wahres Ich was dort zum Vorschein gebracht wurde? Jemand der Welten vernichten würde nur um Rache zu tilgen? Um jene zu bestrafen die ihm alles nahmen was er liebte? Alles was er brauchte? Alles wofür er geboren wurde? Diese Fragen wurden von mal zu mal dunkler und aggressiver in ihm und er fand für sich heraus das es Zeit war, diese Gabe kennenzulernen um Rache zu vollbringen! Doch wie aus dem Nichts entflammte in seinem Inneren das Bild seines Bruders - jemanden dem er liebte und der ihn zurückliebte, jemanden der alles was Arik bedrohte abwendete und ihn zu beschützen versuchte - einfach jemand der die Familie vertrat. Und der Zorn der sich in ihm bildete, begann zu schwinden und Friede kehrte in ihm ein, sein wahres Ich wurde dorthin verbannt wo es herkam, aus dem Hass der in ihm schlummert.

Während sie zum Wohnort des Jedi gingen fragte dieser nach des Jungen Namen. Und er war dazu berechtigt den Arik fragte ihn schließlich das gleiche über die Jedi. Und als dieser einen Namen nannte, musste Arik einfach aus Höflichkeit antworten. "Mein Name ist Arik Sen'nin." sagte er leise und etwas eingeschüchtert. Doch als Zal davon sprach ihn zu einer Akademie mitzunehmen, sah Arik die Chance seine Begabung zu präsentieren und vielleicht Antwort auf die Langersehnte Frage zu bekommen, was dies für eine Gabe zu sein scheint. "Ja ist kein Problem für mich, ich freue mich!" antwortete er mit eine unglaublichen Begeisterung. Mann merkte schnell wie schnell sich die Stimmung des Jungen veränderte. Von einem zum zweiten Moment war alles anders.

Als sie das Haus betraten, machte Arik riesige Augen. Was war das für ein Ort? So riesig, so schön. So etwas hatte er noch nie gesehen, zumindestens nicht mit seinen eigenen Augen. Unglaublich wie die Menschen in Städten leben. Bei dem Satz, er solle sich wie Zuhause fühlen, kniete er zu Boden und fing an zu weinen. Er machte auf den jedi einen weinerlichen Eindruck, doch konnte Arik es nicht zurückhalten, denn solange lebte er nun schon auf den Straßen Corellias, so dass ihm das hier wie der Himmel vorkam. Er holte kurz Luft und rief aus vollem Hals: "DANKE!" dann weinte er weiter.
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