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		<title><![CDATA[ Star Wars - Echoes of the Empire - » Galaktisches Imperium «]]></title>
		<link>https://starwarsrpg.de/</link>
		<description><![CDATA[ Star Wars - Echoes of the Empire - https://starwarsrpg.de]]></description>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 14:14:02 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Tiberius Andorron Vaash - Flottenadmiral der 12. Flotte]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=693</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 16:31:12 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=693</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Tiberius Andorron Vaash<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 70<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span> Carida<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Galaktisches Imperium<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> (angesehener) Flottenadmiral und Kriegsveteran<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
<br />
Er ist ein großartiger, wenn auch manchmal hektischer, Offizier, der seine Männer begeistert, inspiriert und zu gewagten Angriffen taktiert. Seine gewagten Strategien haben oft Erfolg gezeigt und vermieden, oft durch Überraschung, hohe Verluste. Seine Männer vergöttern ihn als einen der ihren, da er immer ein offenes Ohr für die Probleme der Besatzungen seiner Schiffe hat. Er kümmert sich um fast alles persönlich, was jedoch angesicht seines Postens immer schwerer wird, damals als er nur Captain war, war dies leichter. Durch die Einigungskriege unter Darth Vesperum konnte er an Erfahrung gewinnen, die er heute noch einzusetzen weiß.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] (geeigneter Flottenkommandeur)<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] überdurchschnittlich guter Raumtaktiker<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] "Mann der Soldaten"<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Raumschlachterfahrungen<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Veteran, "alte Garde" - besonderes Ansehen bei Militärs und Bevölkerung<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Elitäre Offiziersausbildung<br />
<br />
<br />
Seine größte Schwäche ist diejenige, dass er in jeder Schlacht mitfühlt und jeden Gefallenen seelisch betrauert. Auch wenn er die nötige Distanz immer wieder aufbringen kann, erschüttern ihn hohe Verlustzahlen immer wieder. Er ist kein kalter Mann, dem seine Männer egal sind. Er tut alles für sie und jeder Verlust reißt ihn herab. Durch den langen Bürgerkrieg und Reichseinigungskrieg ist er melancholisch geworden und verurteilt so manchen Offizier im Imperium. Er lehnt die meisten Sith ab, da er bei einigen ihrer Verbrechen anwesend war. Er selbst schritt bei einem Massaker, begangen durch Vesperum-Loyalisten, ein. Auch wenn er Vesperum treu war, kann er den neuen Sith nicht die Treue halten. Zumal er schon bei Darth Vesperum Zweifel hegte. Nur sein Eid, der ihn an das Imperium band, ließ ihn weiter für das Imperium streiten. Eine Sezession kam ihm nie in den Sinn. Er sah sich selbst immer als Soldaten des Volkes und nicht als Politiker. Seine Flotte zog so auch unter Vesperum weiterhin in den Krieg. Doch immer mehr mehren sich Zweifel, die den loyalen Admiral in eine Verschwörung gegen Vesperum treiben könnten. Doch seine primäre Loyalität gilt dem imperialem Volk und seinem Eid, welchen er kadavergehorsam erfüllt.<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Melancholisch<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Kriegstrauma<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Hektisch<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] (unbeliebt bei den Sith)<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] zu konventioneller Militär<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Traditionalist<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
<br />
Tiberius ist der typische athletische Offizier, wie er nur durch hartes imperiales(republikanisches) Training geschaffen wird. Durch die caridanische Herkunft ist sein Körper ebenso überdimensioniert und leicht gedrungen, dennoch wirkt er nicht unproportoniert. Seine Haut ist weiß aber leicht gebräunt.<br />
<br />
Die Haare sind grau bis schwarz und wirken alt und großväterlich. <br />
<br />
Seine Augen sind tief, klar und aufmunternd. Sie sind offene Tore zu seiner Seele. Seine Gesicht ist zart, weich und wirkt leicht disharmonisch zum Gesamtkonzept seines Körpers. Man könnte meinen, er wäre viel mehr Lebemann, Gutmensch oder doch eher Schöngeist als harter imperialer Soldat. Seine Uniform ist stets gepflegt und die imperiale Mütze sitzt ebenso stets perfekt auf seinem Schädel. Sein Ausdruck ist schwankend zwischen liebevoll, aggressiv und neutral. Er trägt einen gepflegten Bart, der ihm etwas Althergebrachtes verleiht.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
<br />
Tiberius Vaash ist durch die imperiale Offiziersschule gegangen und steht eisern hinter dem Imperium, auch wenn er sich manchmal mehr demokratische Elemente wünscht. Als Alt-Republikaner hat er ohnehin hohe militärische Ideale, denen er das meiste unterordnet. Für ihn zählt Ehre, Moral und Anstand. Er sieht sich als guten Offizier, Vorbild und guten Kommandanten, auch wenn er dies häufig anzweifelt, wenn wieder einige Männer unter seinem Kommando ihr Leben lassen mussten. Der Moralist in ihm hasst es Männer und Frauen aus seinen Reihen zu verlieren. Seine Gestik und Mimik ist militärisch kalt. Kaum Ausdruck findet sich in seinen Bewegungen. Nur seine Augen sprechen eine andere Sprache, sie wirken liebevoll und zeigen einen netten Menschen.<br />
<br />
Die Akademie auf Prefsbelt IV hat nicht alles Menschliche in ihm abgetötet. Nach Außen mag er "imperial" wirken aber im Herzen ist er ein guter Mensch für den Ritterlichkeit und Harmonie alles ist. Der Admiral liebt seine Familie und würde alles für diese tun. Für diese würde er sogar das Imperium verraten aber nur für diese. Dennoch er führt Befehle aus und setzt diese nach seinem besten Gewissen um. Er ist ein Soldat des Imperiums. Oft verzweifelt er jedoch an seinen Taten und Befehlen. Albträume und die Gefallenen Männer holen in des Nachts ein.<br />
<br />
Er ist nicht der typische grausame imperiale Offizier, der über Leichen für seinen Sieg geht. Er beschützt seine Leute und stellt sich auch schützend vor diese. Er ist das Ideal eines guten Soldaten, zwar loyal aber menschlich.<br />
<br />
Der Sturz des Palpatine ließ ihn kurz wanken, jedoch zog er sich in den Tiefkern zurück, wo ihn Vesperum aufsuchte und mit seinen Verbänden zusammen das Imperium einte. Der altgediente Vaash war einer der ersten Offiziere, die den Ruf des "neuen" Imperium vernahmen. Erst glaubte er dem Sith Vesperum, doch alsbald zeigte sich das Nebenwirken seiner Herrschaft. Die versprochenen Reformen beschränkten sich auf einen Puppensenat und die Installierung der brachialen Sith-Methodiken. Er selbst konnte miterleben, wie diese mordend durch die Galaxis zogen. Mord und Plünderungen durch diese Verbrecher ließen ihn an Vesperum zweifeln. Sith wurden für ihn zu einem roten Tuch. Doch er sah sich selbst an seinen Eid gebunden. Als Darth Vesperum ihm anbot seine imperiale rechte Hand zu werden (Ernennung zum Großadmiral und Vorsitzenden des OK), behielt er seinen Posten im Mid-Rim als Flotten Admiral der 12. Angriffsflotte und lehnte folglich diesen Karrieresprung ab. Vaash ist kein Karrierist. Dennoch der häufige Wechsel an der Spitze, die immer noch agierenden Abspalter und die Verbrechen im Namen des Imperiums ließen in ihm den Wunsch nach Veränderung reifen. Er ist jetzt hin und her gerissen zwischen Eid und dem Gefühl, etwas für das Imperium tun zu müssen, damit niemand mehr sinnlos sterben muss. Der Keim des Verrats an den Sith ist gesetzt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Besondere Fähigkeiten:</span></span><br />
<br />
Tiberius Vaash hat einen grünen Daumen und sein Quartier wirkt fast, wie ein Dschungel. Ebenso hat er eine natürliche Verbindung zu Tieren. Er kann zumindest mit fast jedem Tier auskommen und dieses zähmen, sofern es kein Raubtier ist.<br />
<br />
Er kann größere Raumschiffe fliegen und ist in der Lage durch den Weltraum zu navigieren. Die Ausbildung auf Prefsbelt IV war mehr als gut und man kann ihn wohl als guten Navigator bezeichnen.<br />
<br />
Seine Ausbildung als Waffensystemoffizier lehrte ihn den Umgang mit vielen Schiffswaffensystemen von einem Punktstrahllaser bis hin zum Turbolaser<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
<br />
Geboren auf Carida, aufgewachsen in einer reichen Patrizierfamilie und erzogen von Soldaten, so kann man ihn beschreiben.<br />
<br />
<br />
~ Vor der Ausrufung des Imperiums ~<br />
<br />
Tiberius Vaash hat mehrere Schwestern und ist der einzige Sohn der Vaash's, somit setzte sein Vater große Erwartungen in ihn. Liebe und Zuwendungen gab es nur für Erfolg und Leistung. Sein Vater setzte mehr als nur Erwartungen in seinen Sohn. Die einzigen Personen, die ihn unbegründet unterstützten waren seine Schwestern, der Familienhund(,der eigentlich nur auf Tiberius geprägt war) und seine Mutter. Sein Vater bezahlte ihm jede Ausbildung und sorgte für seine Aufnahme in die Offiziersakademie auf Prefsbelt IV, die bereits insgeheim die Soldaten auf die Machtübernahme Palpatines vorbereitete. Loyalität und Disziplin lernte er dort, neben Waffenertüchtigung, Taktik sowie anderen wichtigen Dingen. Sein Vater sah ihn bereits als Offizier. Tiberius folgte den Befehlen seines Vaters, der wohl einer der reichsten Männer auf Carida war. Er besaß eine große Handelsfirma für Luxuswaren und Technologie. Seine Kindheit und seine Jugend waren geprägt von Pflichterfüllung und Erziehung. Er hatte nie eine Freundin, im Grunde sehnte er sich danach aber hatte nie die Gelegenheit dazu. Sein einzige Freund war Terron Reffild, den er in der Akademie kennenlernte und sofort eine einige freundschaftliche Beziehung zu ihm spürte.<br />
<br />
Schließlich schloss er die Akademie mut Summa cum laude ab und wurde auch auf Drängen seines Vaters hin, in die Streitkräfte aufgenommen; als einfacher Waffensystemoffizier auf einem kleineren Kreuzer der Republik. Mit diesem kämpfte er auch in der Schlacht von Coruscant. Dort sammelte er erste Erfahrungen als Soldat. Er war immer ein Raumschifffahrer. Er könnte sich auch nie vorstellen in der Army zu dienen. Die Navy hatte etwas elitäres, erhabenes und über den Dingen schwebendes.<br />
<br />
~ Nach der Ausrufung des Imperiums ~<br />
<br />
Schließlich wurde das Imperium ausgerufen und durch einige Beziehungen schaffte sein Vater es, ebenso mit genügend Schmiergeld, ihn auf einem VSD unterzubringen. Zwar verabscheute er das vorgehen gegen die Jedi und andere Dissidenten, doch er war nun mehr Soldat genug dies hinzunehmen. In seinem Aufgabenbereich hatte er ja nun nicht viel damit zu tun. Er diente nun mehr als Navigationsoffizier. Tiberius war zwar nicht sonderlich begeistert aber er folgte. Er war immer sehr folgsam. In dieser Zeit entdeckte er auch seine Liebe zu Pflanzen. Auf einer Raumstation erstand er eine seltsame, wohlriechende Blume. Diese verbrachte er auf sein Quartier und züchtete aus dieser einen Pflanze einen ganzen Stamm. Im Laufe der Zeit, da er auch keinen sonderlich guten Draht zu anderen Soldaten hatte, auch wenn er diese schätzte, wurden die Pflanzen seine Familie auf dem Raumschiff. Er sorgte für sie und sie gediehen, seinen Augen zum Wohlgefallen.<br />
<br />
Während einer Schlacht gegen die neugründete Rebellenallianz wurde der zweite Offizier getötet und Tiberius rückte auf seinen Posten auf. Er erfüllte seine Pflicht und wurde schließlich nach Versetzung des 1O, neuer erster Offizier. Wahrscheinlich auch unter Mitwirkung von Geldern seiner Vaters wurde sein Name häufiger in der Admiralität positiv erwähnt. Er diente er einige Jahre loyal und konnte dann, durch eine Intrige seines Vaters, zum Kommdanten aufsteigen. Geld und Vitamin-B waren erfolgreiche Mittel im Imperium. Nun ist er dort, wo ihn sein Vater immer sah als Kommandanten eines Raumschiffes.<br />
<br />
Viel passierte nun nicht mehr. Er schipperte mit seinem kleinen Schiff durch das Outer Rim und sorgte somit für ein wenig imperiale Präsens. Tiberius begann sogar sich zu langweilen, da nun niemand mehr wirklich etwas gegen das Imperium unternahm und er mit seinem VSD kein lohnendes Ziel darstellte. In dieser Zeit lernte er auch Tasha Maryll (Adjutantin von Cassio Acchetia) kennen, die als fähige Offizierin auf seinem Schiff für einige wenige Wochen hospitierte. Er würde ihr in naher Zukunft wieder begegnen.<br />
<br />
Die Zeit verging und man erkannte sein taktisches Geschick. Man beorderte ihn zurück an die Akademie und bildete ihn weiter aus. Der nun recht gediente Vaash wurde alsbald Commodore. Er wurde auf eine kleine Flotte aufgesetzt, die im Mid-Rim patroullierte. Eine Beförderung folgte und zwar zum Rear Admiral. Die Karriere begann an Fahrt aufzunehmen. Mehrere Einsätze zeigten sein Potenzial. Tiberius Vaash erklomm - auch Dank ranghoher Förderer - die Karriereleiter. Der Mann von Carida wurde der Flottenkommandeur der 12ten. Dies beförderte ihn in den Rang eines Flottenadmirals.<br />
<br />
~ Nach Palpatine ~<br />
<br />
Nach dem Tod des wahren Imperators zog er sich in den Tiefkern (- dort befanden sich einige Offiziere, die einen Widerstand gegen die Rebellen planten) zurück, wo er einige Zeit verharrte, bis ein junger Sith (Darth Vesperum) auftauchte mit einigen Schiffen und um seine Unterstützung bat. Er wurde durch die Macht manipuliert und willigte ein. Man eroberte Coruscant und wollte ihn zum Großadmiral ernennen, als Dank für seine Dienste. Vaash lehnte dankend ab und ließ sich in den normalen Dienst in den Mid-Rim versetzen. Der alte Kaderoffizier konnte und wollte keine Beförderung von einem Machtnutzer annehmen, der so viele Verbrechen begangen hatte und begehen würde. Auch wenn er selbst bereits befangen war, wollte er nicht direkt an dem Wahnsinn mitwirken und sah sich als reinen Frontoffizier im Sinne der alten Tradition. Vesperum wurde dadurch öffentlich brüskiert, da er seine Ernennung ausschlug.<br />
<br />
Schließlich wurde er mit mehreren kleineren Einsetzen gegen Aufständische und Abtrünnige betraut, die der Offizier mit befriedigendem Erfolg abschloss. Unter seiner Führung gelangs es wichtige Raumsektoren zu stabilisieren und imperiale Charta durchzusetzen.<br />
<br />
Alsbald, nachdem Tiberius an einem humanitären Einsatz auf Chazwa teilnahm, wurde er ins Oberkommando bestellt und mit dem Oberbefehl über die Operation Festung betraut. Vaash äußerte Kritik, trat aber dennoch seinen Dienst an. Die Operation um Eriadu wurde zu einem Fiasko und seine 12te Flotte wurde nahezu vernichtet. Der "Alte" befindet sich nun komatös in einem Bactatank in einem Militärhospital auf Coruscant, nachdem er heldenhaft versuchte, Fehler von Kampfgenossen auszugleichen und Delvardus Dolchstoß zu vereiteln und dabei mit seinem Schiff abstürzte.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff(e):</span> ISD II Veneratio (zerstört)<br />
<br />
Weiterhin Kommando über die 12. Flotte des Galaktischen Imperium, bestehend aus knapp 370 Schiffen Sollstärke. Derzeit stark angeschlagen bei knapp der Hälfte. <br />
<br />
Hauptschiffe der Flotte (neben verschiedenen Geleitschiffen):<br />
ISD I - Interruptor unter dem Kommando von Captain Reffra (kampfunfähig, in Instandsetzung)<br />
ISD I - Excelsior unter dem Kommando von Line Captain Tamroo (schwer beschädigt)<br />
VSD II - Zorn unter dem Kommando von Captain Lucii (zerstört)<br />
VSD I - Corruptor unter dem Kommndo von Commodore Andarra (leicht beschädigt)<br />
DN (Dreadnaught) - Rapture 2 unter dem Kommando von Captain Turrus (zerstört)<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Waffen:</span> Blasterpistole DL44 Heavy Blaster, Ehrendolch<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span><br />
- Pflanzen<br />
- Holoromane und Taktikbücher<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Sean Connery<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Nein<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> Durch mich selbst. <img src="https://starwarsrpg.de/images/smilies/icon_e_wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Tiberius Andorron Vaash<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 70<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span> Carida<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Galaktisches Imperium<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> (angesehener) Flottenadmiral und Kriegsveteran<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
<br />
Er ist ein großartiger, wenn auch manchmal hektischer, Offizier, der seine Männer begeistert, inspiriert und zu gewagten Angriffen taktiert. Seine gewagten Strategien haben oft Erfolg gezeigt und vermieden, oft durch Überraschung, hohe Verluste. Seine Männer vergöttern ihn als einen der ihren, da er immer ein offenes Ohr für die Probleme der Besatzungen seiner Schiffe hat. Er kümmert sich um fast alles persönlich, was jedoch angesicht seines Postens immer schwerer wird, damals als er nur Captain war, war dies leichter. Durch die Einigungskriege unter Darth Vesperum konnte er an Erfahrung gewinnen, die er heute noch einzusetzen weiß.<br />
<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] (geeigneter Flottenkommandeur)<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] überdurchschnittlich guter Raumtaktiker<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] "Mann der Soldaten"<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Raumschlachterfahrungen<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Veteran, "alte Garde" - besonderes Ansehen bei Militärs und Bevölkerung<br />
[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Elitäre Offiziersausbildung<br />
<br />
<br />
Seine größte Schwäche ist diejenige, dass er in jeder Schlacht mitfühlt und jeden Gefallenen seelisch betrauert. Auch wenn er die nötige Distanz immer wieder aufbringen kann, erschüttern ihn hohe Verlustzahlen immer wieder. Er ist kein kalter Mann, dem seine Männer egal sind. Er tut alles für sie und jeder Verlust reißt ihn herab. Durch den langen Bürgerkrieg und Reichseinigungskrieg ist er melancholisch geworden und verurteilt so manchen Offizier im Imperium. Er lehnt die meisten Sith ab, da er bei einigen ihrer Verbrechen anwesend war. Er selbst schritt bei einem Massaker, begangen durch Vesperum-Loyalisten, ein. Auch wenn er Vesperum treu war, kann er den neuen Sith nicht die Treue halten. Zumal er schon bei Darth Vesperum Zweifel hegte. Nur sein Eid, der ihn an das Imperium band, ließ ihn weiter für das Imperium streiten. Eine Sezession kam ihm nie in den Sinn. Er sah sich selbst immer als Soldaten des Volkes und nicht als Politiker. Seine Flotte zog so auch unter Vesperum weiterhin in den Krieg. Doch immer mehr mehren sich Zweifel, die den loyalen Admiral in eine Verschwörung gegen Vesperum treiben könnten. Doch seine primäre Loyalität gilt dem imperialem Volk und seinem Eid, welchen er kadavergehorsam erfüllt.<br />
<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Melancholisch<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Kriegstrauma<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Hektisch<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] (unbeliebt bei den Sith)<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] zu konventioneller Militär<br />
[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Traditionalist<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
<br />
Tiberius ist der typische athletische Offizier, wie er nur durch hartes imperiales(republikanisches) Training geschaffen wird. Durch die caridanische Herkunft ist sein Körper ebenso überdimensioniert und leicht gedrungen, dennoch wirkt er nicht unproportoniert. Seine Haut ist weiß aber leicht gebräunt.<br />
<br />
Die Haare sind grau bis schwarz und wirken alt und großväterlich. <br />
<br />
Seine Augen sind tief, klar und aufmunternd. Sie sind offene Tore zu seiner Seele. Seine Gesicht ist zart, weich und wirkt leicht disharmonisch zum Gesamtkonzept seines Körpers. Man könnte meinen, er wäre viel mehr Lebemann, Gutmensch oder doch eher Schöngeist als harter imperialer Soldat. Seine Uniform ist stets gepflegt und die imperiale Mütze sitzt ebenso stets perfekt auf seinem Schädel. Sein Ausdruck ist schwankend zwischen liebevoll, aggressiv und neutral. Er trägt einen gepflegten Bart, der ihm etwas Althergebrachtes verleiht.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
<br />
Tiberius Vaash ist durch die imperiale Offiziersschule gegangen und steht eisern hinter dem Imperium, auch wenn er sich manchmal mehr demokratische Elemente wünscht. Als Alt-Republikaner hat er ohnehin hohe militärische Ideale, denen er das meiste unterordnet. Für ihn zählt Ehre, Moral und Anstand. Er sieht sich als guten Offizier, Vorbild und guten Kommandanten, auch wenn er dies häufig anzweifelt, wenn wieder einige Männer unter seinem Kommando ihr Leben lassen mussten. Der Moralist in ihm hasst es Männer und Frauen aus seinen Reihen zu verlieren. Seine Gestik und Mimik ist militärisch kalt. Kaum Ausdruck findet sich in seinen Bewegungen. Nur seine Augen sprechen eine andere Sprache, sie wirken liebevoll und zeigen einen netten Menschen.<br />
<br />
Die Akademie auf Prefsbelt IV hat nicht alles Menschliche in ihm abgetötet. Nach Außen mag er "imperial" wirken aber im Herzen ist er ein guter Mensch für den Ritterlichkeit und Harmonie alles ist. Der Admiral liebt seine Familie und würde alles für diese tun. Für diese würde er sogar das Imperium verraten aber nur für diese. Dennoch er führt Befehle aus und setzt diese nach seinem besten Gewissen um. Er ist ein Soldat des Imperiums. Oft verzweifelt er jedoch an seinen Taten und Befehlen. Albträume und die Gefallenen Männer holen in des Nachts ein.<br />
<br />
Er ist nicht der typische grausame imperiale Offizier, der über Leichen für seinen Sieg geht. Er beschützt seine Leute und stellt sich auch schützend vor diese. Er ist das Ideal eines guten Soldaten, zwar loyal aber menschlich.<br />
<br />
Der Sturz des Palpatine ließ ihn kurz wanken, jedoch zog er sich in den Tiefkern zurück, wo ihn Vesperum aufsuchte und mit seinen Verbänden zusammen das Imperium einte. Der altgediente Vaash war einer der ersten Offiziere, die den Ruf des "neuen" Imperium vernahmen. Erst glaubte er dem Sith Vesperum, doch alsbald zeigte sich das Nebenwirken seiner Herrschaft. Die versprochenen Reformen beschränkten sich auf einen Puppensenat und die Installierung der brachialen Sith-Methodiken. Er selbst konnte miterleben, wie diese mordend durch die Galaxis zogen. Mord und Plünderungen durch diese Verbrecher ließen ihn an Vesperum zweifeln. Sith wurden für ihn zu einem roten Tuch. Doch er sah sich selbst an seinen Eid gebunden. Als Darth Vesperum ihm anbot seine imperiale rechte Hand zu werden (Ernennung zum Großadmiral und Vorsitzenden des OK), behielt er seinen Posten im Mid-Rim als Flotten Admiral der 12. Angriffsflotte und lehnte folglich diesen Karrieresprung ab. Vaash ist kein Karrierist. Dennoch der häufige Wechsel an der Spitze, die immer noch agierenden Abspalter und die Verbrechen im Namen des Imperiums ließen in ihm den Wunsch nach Veränderung reifen. Er ist jetzt hin und her gerissen zwischen Eid und dem Gefühl, etwas für das Imperium tun zu müssen, damit niemand mehr sinnlos sterben muss. Der Keim des Verrats an den Sith ist gesetzt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Besondere Fähigkeiten:</span></span><br />
<br />
Tiberius Vaash hat einen grünen Daumen und sein Quartier wirkt fast, wie ein Dschungel. Ebenso hat er eine natürliche Verbindung zu Tieren. Er kann zumindest mit fast jedem Tier auskommen und dieses zähmen, sofern es kein Raubtier ist.<br />
<br />
Er kann größere Raumschiffe fliegen und ist in der Lage durch den Weltraum zu navigieren. Die Ausbildung auf Prefsbelt IV war mehr als gut und man kann ihn wohl als guten Navigator bezeichnen.<br />
<br />
Seine Ausbildung als Waffensystemoffizier lehrte ihn den Umgang mit vielen Schiffswaffensystemen von einem Punktstrahllaser bis hin zum Turbolaser<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
<br />
Geboren auf Carida, aufgewachsen in einer reichen Patrizierfamilie und erzogen von Soldaten, so kann man ihn beschreiben.<br />
<br />
<br />
~ Vor der Ausrufung des Imperiums ~<br />
<br />
Tiberius Vaash hat mehrere Schwestern und ist der einzige Sohn der Vaash's, somit setzte sein Vater große Erwartungen in ihn. Liebe und Zuwendungen gab es nur für Erfolg und Leistung. Sein Vater setzte mehr als nur Erwartungen in seinen Sohn. Die einzigen Personen, die ihn unbegründet unterstützten waren seine Schwestern, der Familienhund(,der eigentlich nur auf Tiberius geprägt war) und seine Mutter. Sein Vater bezahlte ihm jede Ausbildung und sorgte für seine Aufnahme in die Offiziersakademie auf Prefsbelt IV, die bereits insgeheim die Soldaten auf die Machtübernahme Palpatines vorbereitete. Loyalität und Disziplin lernte er dort, neben Waffenertüchtigung, Taktik sowie anderen wichtigen Dingen. Sein Vater sah ihn bereits als Offizier. Tiberius folgte den Befehlen seines Vaters, der wohl einer der reichsten Männer auf Carida war. Er besaß eine große Handelsfirma für Luxuswaren und Technologie. Seine Kindheit und seine Jugend waren geprägt von Pflichterfüllung und Erziehung. Er hatte nie eine Freundin, im Grunde sehnte er sich danach aber hatte nie die Gelegenheit dazu. Sein einzige Freund war Terron Reffild, den er in der Akademie kennenlernte und sofort eine einige freundschaftliche Beziehung zu ihm spürte.<br />
<br />
Schließlich schloss er die Akademie mut Summa cum laude ab und wurde auch auf Drängen seines Vaters hin, in die Streitkräfte aufgenommen; als einfacher Waffensystemoffizier auf einem kleineren Kreuzer der Republik. Mit diesem kämpfte er auch in der Schlacht von Coruscant. Dort sammelte er erste Erfahrungen als Soldat. Er war immer ein Raumschifffahrer. Er könnte sich auch nie vorstellen in der Army zu dienen. Die Navy hatte etwas elitäres, erhabenes und über den Dingen schwebendes.<br />
<br />
~ Nach der Ausrufung des Imperiums ~<br />
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Schließlich wurde das Imperium ausgerufen und durch einige Beziehungen schaffte sein Vater es, ebenso mit genügend Schmiergeld, ihn auf einem VSD unterzubringen. Zwar verabscheute er das vorgehen gegen die Jedi und andere Dissidenten, doch er war nun mehr Soldat genug dies hinzunehmen. In seinem Aufgabenbereich hatte er ja nun nicht viel damit zu tun. Er diente nun mehr als Navigationsoffizier. Tiberius war zwar nicht sonderlich begeistert aber er folgte. Er war immer sehr folgsam. In dieser Zeit entdeckte er auch seine Liebe zu Pflanzen. Auf einer Raumstation erstand er eine seltsame, wohlriechende Blume. Diese verbrachte er auf sein Quartier und züchtete aus dieser einen Pflanze einen ganzen Stamm. Im Laufe der Zeit, da er auch keinen sonderlich guten Draht zu anderen Soldaten hatte, auch wenn er diese schätzte, wurden die Pflanzen seine Familie auf dem Raumschiff. Er sorgte für sie und sie gediehen, seinen Augen zum Wohlgefallen.<br />
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Während einer Schlacht gegen die neugründete Rebellenallianz wurde der zweite Offizier getötet und Tiberius rückte auf seinen Posten auf. Er erfüllte seine Pflicht und wurde schließlich nach Versetzung des 1O, neuer erster Offizier. Wahrscheinlich auch unter Mitwirkung von Geldern seiner Vaters wurde sein Name häufiger in der Admiralität positiv erwähnt. Er diente er einige Jahre loyal und konnte dann, durch eine Intrige seines Vaters, zum Kommdanten aufsteigen. Geld und Vitamin-B waren erfolgreiche Mittel im Imperium. Nun ist er dort, wo ihn sein Vater immer sah als Kommandanten eines Raumschiffes.<br />
<br />
Viel passierte nun nicht mehr. Er schipperte mit seinem kleinen Schiff durch das Outer Rim und sorgte somit für ein wenig imperiale Präsens. Tiberius begann sogar sich zu langweilen, da nun niemand mehr wirklich etwas gegen das Imperium unternahm und er mit seinem VSD kein lohnendes Ziel darstellte. In dieser Zeit lernte er auch Tasha Maryll (Adjutantin von Cassio Acchetia) kennen, die als fähige Offizierin auf seinem Schiff für einige wenige Wochen hospitierte. Er würde ihr in naher Zukunft wieder begegnen.<br />
<br />
Die Zeit verging und man erkannte sein taktisches Geschick. Man beorderte ihn zurück an die Akademie und bildete ihn weiter aus. Der nun recht gediente Vaash wurde alsbald Commodore. Er wurde auf eine kleine Flotte aufgesetzt, die im Mid-Rim patroullierte. Eine Beförderung folgte und zwar zum Rear Admiral. Die Karriere begann an Fahrt aufzunehmen. Mehrere Einsätze zeigten sein Potenzial. Tiberius Vaash erklomm - auch Dank ranghoher Förderer - die Karriereleiter. Der Mann von Carida wurde der Flottenkommandeur der 12ten. Dies beförderte ihn in den Rang eines Flottenadmirals.<br />
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~ Nach Palpatine ~<br />
<br />
Nach dem Tod des wahren Imperators zog er sich in den Tiefkern (- dort befanden sich einige Offiziere, die einen Widerstand gegen die Rebellen planten) zurück, wo er einige Zeit verharrte, bis ein junger Sith (Darth Vesperum) auftauchte mit einigen Schiffen und um seine Unterstützung bat. Er wurde durch die Macht manipuliert und willigte ein. Man eroberte Coruscant und wollte ihn zum Großadmiral ernennen, als Dank für seine Dienste. Vaash lehnte dankend ab und ließ sich in den normalen Dienst in den Mid-Rim versetzen. Der alte Kaderoffizier konnte und wollte keine Beförderung von einem Machtnutzer annehmen, der so viele Verbrechen begangen hatte und begehen würde. Auch wenn er selbst bereits befangen war, wollte er nicht direkt an dem Wahnsinn mitwirken und sah sich als reinen Frontoffizier im Sinne der alten Tradition. Vesperum wurde dadurch öffentlich brüskiert, da er seine Ernennung ausschlug.<br />
<br />
Schließlich wurde er mit mehreren kleineren Einsetzen gegen Aufständische und Abtrünnige betraut, die der Offizier mit befriedigendem Erfolg abschloss. Unter seiner Führung gelangs es wichtige Raumsektoren zu stabilisieren und imperiale Charta durchzusetzen.<br />
<br />
Alsbald, nachdem Tiberius an einem humanitären Einsatz auf Chazwa teilnahm, wurde er ins Oberkommando bestellt und mit dem Oberbefehl über die Operation Festung betraut. Vaash äußerte Kritik, trat aber dennoch seinen Dienst an. Die Operation um Eriadu wurde zu einem Fiasko und seine 12te Flotte wurde nahezu vernichtet. Der "Alte" befindet sich nun komatös in einem Bactatank in einem Militärhospital auf Coruscant, nachdem er heldenhaft versuchte, Fehler von Kampfgenossen auszugleichen und Delvardus Dolchstoß zu vereiteln und dabei mit seinem Schiff abstürzte.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff(e):</span> ISD II Veneratio (zerstört)<br />
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Weiterhin Kommando über die 12. Flotte des Galaktischen Imperium, bestehend aus knapp 370 Schiffen Sollstärke. Derzeit stark angeschlagen bei knapp der Hälfte. <br />
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Hauptschiffe der Flotte (neben verschiedenen Geleitschiffen):<br />
ISD I - Interruptor unter dem Kommando von Captain Reffra (kampfunfähig, in Instandsetzung)<br />
ISD I - Excelsior unter dem Kommando von Line Captain Tamroo (schwer beschädigt)<br />
VSD II - Zorn unter dem Kommando von Captain Lucii (zerstört)<br />
VSD I - Corruptor unter dem Kommndo von Commodore Andarra (leicht beschädigt)<br />
DN (Dreadnaught) - Rapture 2 unter dem Kommando von Captain Turrus (zerstört)<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Waffen:</span> Blasterpistole DL44 Heavy Blaster, Ehrendolch<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span><br />
- Pflanzen<br />
- Holoromane und Taktikbücher<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Sean Connery<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Nein<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> Durch mich selbst. <img src="https://starwarsrpg.de/images/smilies/icon_e_wink.gif" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" onclick="&#36;.markItUp({target:markitup_instance,replaceWith:''});&#36;.modal.close()" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Orson Callan Krennic - Direktor für Waffenforschung]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=692</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 16:29:27 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=692</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Orson Callan Krennic</span></div>
<hr class="heading_hr"><img src="https://starwarsrpg.de/daten/bilder/cb_krennic.png" loading="lazy"  alt="[Bild: cb_krennic.png]" class="mycode_img" /><br />
<div class="subheading">Geburtsjahr / Alter:</div> 51 VSY / 56 Jahre<br />
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<div class="subheading">Heimatplanet:</div> Lexrul, Mittlerer Rand<br />
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<div class="subheading">Position:</div> Direktor der Fortschrittlichen Waffenforschung (FWF) innerhalb der Imperialen Abteilung für Militärforschung (IAMF)<br />
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<div class="subheading">Waffe:</div>Schon seit Jahren nutzt Krennic eine schwere Blasterpistole vom Typ DT-29, nur geringfügig modifiziert in Form eines Zielfernrohrs. Die DT-29 ist eine heutzutage altertümlich anmutende Waffe, die noch in die Zeit der Alten Republik zurückreicht und Krennic aufgrund seiner speziellen Vorlieben auswählte. Im Gegensatz zu normalen Blasterwaffen nutzt die DT-29 keine normalen Energiepacks, sondern eine eher an Revolver erinnernde Trommel, die über ein Abknicken des Laufs nach vorne in die Waffe geladen werden kann. Durch die Trommel ist ein Überhitzen der Waffe nicht möglich, allerdings können auch nur unabhängig von der Feuergeschwindigkeit immer nur genau sechs Schuss abgegeben werden, ehe eine neue Trommel händisch eingesetzt werden muss. Die Bauweise führt zu hoher Mannstoppwirkung, ist in allen anderen Bereichen jedoch neueren Modellen unterlegen. Ähnlich wie bei seiner Fähre gibt es abseits von Geschmack und Ästhetik kaum einen rationalen Grund für die Wahl der Waffe.<br />
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<div class="subheading">Raumschiff:</div> Krennics Shuttle ist eine <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Delta</span>-Klasse T-3c Raumfähre mit der Kennung ST-149, ein älteres Design, das von Sienar nur in sehr geringer Stückzahl produziert wurde, weil das Nachfolgemodell bereits entworfen worden war. Da Krennic die Formen und Optik des Shuttles gefiel, bat er Sienar jedoch um dieses  Modell als persönliches Transportmittel, das ihm daraufhin zur Verfügung gestellt wurde. Krennic hat sein Shuttle selbst nie benannt, er spürt abseits der Ästhetik auch keine besondere Bindung dazu, obwohl er es jetzt seit vielen Jahren nutzt. Sein Pilot Captain Dunstig Pterro nennt das Schiff inzwischen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Pteradon</span>.<br />
<br />
<div class="subheading">Erscheinungsbild:</div>Orson Krennic hat eine recht durchschnittliche Größe von 180cm und ist von normaler Statur. Seine leicht gewellten Haare trägt er kurz in einem angedeuteten Seitenscheitel. Die ursprüngliche hellbraune Farbe seines Haars wird seinem Alter entsprechend immer mehr von grauen Einsprengseln dominiert. Von ungebrochener Sättigung sind hingegen die hellblauen Augen, die durch ernste Augenbrauen eingerahmt werden.<br />
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Zumeist wird man Krennic in seiner Uniform des Geheimdienstes antreffen, die aus einer weißen Uniformjacke, schwarzer Stiefelhose und je nach Örtlichkeit einer schwarzen Schirmmütze besteht. Auf seiner linken Brust thront das Dienstgradabzeichen. Als etwas ungewöhnlich mag der weiße Umhang angesehen werden, der sich bis zum Stehkragen hoch um seinen Hals zieht. Krennic ist erstaunlicherweise nicht im klassischen Sinne eitel, in dem Sinne, dass er ständig perfekt aussehen muss und sich entsprechend inszeniert. Er hat keine Scheu davor, dorthin zu gehen, wo die harte Arbeit ist und es schmutzig werden kann. Bei Arbeit im strömenden Regen, wässrigen oder matschigen Gebieten schreckt er nicht zurück, sondern ist dennoch an vorderster Linie zu finden. Je nach Situation trägt er über seiner Uniform dafür gegebenenfalls ein ebenfalls weißes, wasserdichtes Cape. An der rechten Seite seiner Uniform befindet sich der Holster seines Blasters, mit dem Griff nach vorne, um ihn als Linkshänder bequem und schnell ziehen zu können.<br />
<br />
Alles in allem scheint Krennic stets etwas rastlos und ständig in Bewegung zu sein. Selbst in Unterhaltungen tigert er häufig von einem Punkt zum nächsten, umspielt seine Handschuhe, als wolle er vermeiden, stillstehen zu müssen. Dazu passt auch ein recht gestenreiches Auftreten, bei dem Aussagen ausgiebig von der eigenen Körpersprache untermalt werden – was vermutlich meistens nicht einmal bewusst zur Inszenierung geschieht, sondern schlichtweg in seiner Natur liegt. Ebenso hat er Schwierigkeiten, seine eigene Mimik zu kontrollieren, es fehlt ihm an der Abgebrühtheit anderer Personen, in bestimmten Situationen ruhig wirken zu können. Selbst wenn er versucht, seine Wut über etwas zu mäßigen (was er zumeist nicht tut), wirkt dies eher gepresst, so dass seine Verärgerung dennoch offenkundig zu erkennen ist.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">-	Intelligenter Manipulator</div>Krennic wurde aufgrund seiner früh erkannten Intelligenz als Kind in die Republic Futures aufgenommen, um perspektivisch ein wertvoller Beitrag für die Zukunft der Republik zu werden. Sein Interessensschwerpunkt Architektur, der durchaus sehr gutes technisches Verständnis von seiner Seite impliziert, war jedoch im Vergleich zu anderen wenig prestigereich, daher lernte er schon bald, dass er Dinge für andere Personen erst einmal interessant machen muss. Sein vereinnahmendes Wesen weiß relativ gut, wie er andere zu Dingen bewegen kann, die er haben möchte, oder sie glauben zu lassen, dass es ihnen nützt, obwohl es primär in seinem eigenen Interesse ist. <br />
<br />
<div class="subheading">-	Beziehungen</div>Obwohl Krennic von einem unbedeutenden Planeten und aus einer unbedeutenden Mittelstandsfamilie stammt, zeigte er bereits in den Futures ein großes Talent darin, sich mit den richtigen Leuten zu umgeben, die richtigen Leute kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Krennic weiß, wo er zu suchen hat, wenn er nach Personen sucht, die für eine Aufgabe benötigt werden, und – noch wichtiger – er weiß auch, wie man deren gute Ideen so darstellen kann, dass Investoren, Mäzene und andere wichtige Leute sich für sie interessieren. Ohne dieses Talent wäre das Todessternprojekt letztlich nie Realität geworden.<br />
<br />
<div class="subheading">-	Rastloser Arbeiter</div>Manche Personen sind Arbeitstiere, die die Verwirklichung von sich selbst tatsächlich nur in der Arbeit und im Prinzip in nichts anderem sehen. Krennics Verwirklichung mag zwar nicht die Arbeit als solche sein, sondern vielmehr das Streben nach Prestige, im Ergebnis führt bei ihm das eine jedoch unabdinglich auch zum anderen. Dadurch lebt Krennic für die Arbeit und macht diese sogar in gewissem Umfang durchaus gerne. Er mag es überhaupt nicht, wenn sein Verstand brach liegt und er nichts zu tun hat – vermutlich auch, weil er geradezu abhängig von Anerkennung anderer Personen ist.<br />
<br />
<div class="subheading">-	Opportunist</div>Opportunist zu sein, mag für andere Personen nachteilhaft sein, doch als Direktor von Projekten, die auf Chancen und Möglichkeiten angewiesen sind, deren Ergreifung sich binnen kürzester Zeit entscheidet, ist das Verbiegen von Ideologien und Moral am Ende maßgeblich. Ihn interessiert im Grunde die Ideologie des Imperiums überhaupt nicht, erst Recht nicht, wenn sie ihm hinderlich ist. Krennic unterstellt letztlich alles seinem Projekt: Geld, Personen, selbst das Imperium. Er nimmt alle legalen und gegebenenfalls illegalen Optionen in Kauf, soweit es der Förderung seines Projekts dienlich ist, selbst wenn es der Organisation, für die er arbeitet, schädlich ist. Das sorgt dafür, dass er Ergebnisse liefert – wenn auch mit Einbußen oder Nachteilen, die seinen Vorgesetzten häufig nicht einmal bekannt sind oder die diese aufgrund der Ergebnisse letztlich akzeptieren.<br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">-	Herrisch</div>Krennics zügelloses Temperament ist vielen bekannt, die mit ihm zu tun hatten. Dieses Gesicht zeigt er zwar nicht jedermann gegenüber, denn im normalen Umgang mit Gleich- oder Höhergestellten hat er noch immer ein weitaus ruhigeres, sympathischeres Gesicht. Allerdings verschwindet dieses auch wieder sehr rasch, wenn Dinge nicht nach seinem Willen geschehen oder generell etwas nicht so läuft, wie er es vorgesehen hat. In diesen Fällen fängt er durchaus lautstark zu wüten an und kümmert sich, wie im Falle von Großmoff Tarkin, dann auch nicht darum, dass es sich um einen der mächtigsten Männer des Imperiums handelt. Die vermutlich einzige noch lebende Gestalt, der gegenüber er (zumindest zu Beginn) äußerst kleinlaut wäre und bei der Zorn und Ärger nicht offen zeigt, dürfte wohl der Imperator selbst sein. In seinem Team und teils auch darüber hinaus ist Krennic daher nicht allzu beliebt. Weiterhin macht es ihn in angespannten Situationen, in denen Ruhe und Kompromissfähigkeit erforderlich wäre, zu einem lausigen Diplomaten.<br />
<br />
<div class="subheading">-	Nicht kritikfähig</div>Manche Menschen sind schlichtweg davon überzeugt, dass ihre Anweisungen im Grundsatz richtig sind und auch nicht hinterfragt werden sollten. Nun nimmt Krennic durchaus häufig Ideen und Vorschläge anderer Personen auf, fragt auch häufig danach, da er Projektleiter ist und daher in Details sich auf Spezialistenmeinungen verlassen muss. Sofern er aber eine Entscheidung getroffen hat, sieht er diese als unumstößlich an – jedenfalls wenn andere sie kritisieren. Es hat im Prinzip fast keinen Sinn, mit ihm über bereits gefällte Entscheidungen zu diskutieren, weil er diese Form von Kritik sehr rasch als Angriff auf sich selbst und somit als Herabwürdigung seiner Stellung interpretiert. Fehlentscheidungen seinerseits sind daher schwer von außen zu korrigieren.<br />
<br />
<div class="subheading">-  Möchtegernoffizier</div>Krennic kommt ursprünglich aus dem zivilen Bereich der Architektur und schob sich über eine Laufbahn innerhalb des Geheimdienstes auch ins Militär vor. Er war daher nie auf einer militärischen Akademie, so dass ihm tiefgreifendere militärische Kenntnisse letztendlich völlig abgehen. Zwar ist er ein guter Projektplaner, das macht ihn aber nicht zu einem brauchbaren Militärstrategen. Vom Militär hat er insgesamt ein eher laienhaftes Verständnis. Sein Wunsch etwa, den Todesstern selbst kommandieren zu können, rührte mehr aus dem Denken, dass es ihm aufgrund seiner Leistung schlichtweg zustand und die Waffe ohnehin mehr politisches als militärisches Symbol war – weniger weil er sich wirklich für einen kompetenten Militär hält.<br />
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<div class="subheading">-	Blind ehrgeizig</div>Krennics eigenes Ansehen ist im Prinzip das Einzige, was für ihn noch von Relevanz ist. Er verliert dabei viele andere Faktoren und Facetten aus den Augen, die links und rechts davon geschehen und stellt diese mitunter auch überhaupt nicht in seine Optionen ein, einfach weil er nicht auf die Idee käme, etwas zu tun, was ihm seiner Meinung nach schaden könnte, selbst wenn es das gar nicht tut. Er arbeitet also auf ein Ziel hin, das sonst niemand teilt und somit hat er eigentlich auch keine natürlichen Verbündeten, sondern nur Werkzeuge auf diesem Weg. Krennic will letztlich von Leuten bewundert werden und ganz nach oben, an die Seite des Imperators – obwohl er am Ende vielleicht gar nicht weiß, was er dort eigentlich möchte.<br />
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<div class="subheading">-	Glücklos</div>Es gibt einfach Personen, denen ist das Glück in die Wiege gelegt worden, und andere könnten tun, was sie wollen, und es wird ihnen niemals zuteil. Bei Krennic scheint es so zu sein, dass ihm das Glück aus irgendeinem für ihn nicht verständlichen Grund einfach nicht hold sein will. Häufig kommt er in entscheidenden Situationen einige Momente zu spät oder ausgerechnet an solche Orte, wo gerade etwas schief läuft. Das geht so weit, dass inzwischen eine Ankunft von ihm bereits von manchen als schlechtes Omen gewertet wird.<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
<hr class="heading_hr">
Man sagt, der Krieg fördert stets die schlechtesten Eigenschaften des Menschen zutage – niemals die guten. Wahrscheinlich trifft diese Aussage auf Orson Krennic sogar besser als auf viele andere zu. <br />
<br />
In seiner Schulzeit war Krennic bereits die Person, um die sich Gruppen sammelten, der Entscheider, der sagte, was passierte, wie und wo die besten Feiern abliefen. Das führte so weit, dass dieser Umstand Krennic selbst innerhalb des Republic Futures Program geradezu legendär machte. Inzwischen, nach weiteren Jahrzehnten, hat ihn die Zeit dahingehend gemäßigt, allerdings hat er sich dem Reiz des Guten und des Abenteuers dennoch nie ganz entziehen können und so sucht er letztlich immer neue Herausforderungen und Grenzen, die es zu überschreiten gilt. Auch wenn Krennic diese Facette seiner Persönlichkeit also nie ablegte, wurde sie mit der Zeit etwas überlagert, vor allem mit dem immer ungebändigteren Antrieb, etwas Großes, Unmögliches für die Galaxis zu erschaffen. Als Mann aus der einfachen Arbeiterklasse eines unbedeutenden Planeten im Mittleren Rand, schon als Kind fasziniert von Formen, Geometrie und ihrer Ästhetik, war darin vielleicht sogar anfangs nicht einmal die Ambition der ausschlaggebende Punkt, sondern wirklich das Schaffenswerk als solches, doch mit zunehmender Zeit wurde dieses Ansinnen immer mehr befleckt vom Wunsch nach persönlicher Wertschätzung und Ehrgeiz. Das weitete sich bis zu einem ungezähmten Geltungsbedürfnis aus, wonach sein Denken vom eigenen Prestige bestimmt wird, bis hin zu dem Punkt, dass sich die Prioritäten seiner Motivation quasi umgedreht haben und die eigene Ambition zu Lasten des eigentlichen Schaffensprojekts selbst in den Vordergrund rückte. Krennic sieht sich dadurch ständig durch Fehler anderer Person zu Unrecht um seinen Ruhm und die ihm gebührende Anerkennung gebracht und nicht genügend für seine zum Teil historischen Leistungen gewertschätzt. Manchmal ist er deshalb der Meinung, einfach zu häufig von inkompetenten Untergebenen umgeben zu sein, die selbst ihre aus seiner Sicht vergleichsweise simplen Aufgaben nicht auf die Reihe bekommen und zeigt dafür dann wenig Verständnis. Darum neigt er auch dazu, seine durchaus vorhandenen eigenen Unzulänglichkeiten und Fehler auf andere abzuwälzen und Anderen die Schuld für alles zu geben. Kritik wird von ihm sehr rasch als persönlicher Angriff aufgefasst und entsprechend vergolten. Krennic zügelt sein hitziges Temperament also nur, wenn es unbedingt sein muss. Das ist zweifellos auch eine Folge des Stresses, dem er sich im Prinzip dauerhaft ausgesetzt sieht. Sofern Dinge ideal laufen, kann er zwar noch immer ein launiger  und sympathischer Gesprächspartner  sein oder, sofern es nützt, einen solchen jedenfalls mimen. Aufgrund der geradezu unrealistischen Erwartungen an ihn (wenn er auch für diese zum Teil durchaus selbst verantwortlich ist) und des Drucks, der auf ihn ausgeübt wurde, wurde er jedoch immer mehr zum Getriebenen und seine eigentlich kumpelhafte, extrovertierte Person neigte dazu, herrisch und egoistisch zu werden. Zwar kann Krennic per se immer noch gut unter Stress funktionieren, allerdings ist er dafür berüchtigt, dass er dabei rasch seine Zurückhaltung verliert und seine Verärgerung über Probleme oder insbesondere über seine Vorgesetzten dann an Unbeteiligten oder wehrlosen Mitarbeitern auslässt. Nun könnte man sagen, dass er die Hierarchie somit nutzt, um Dampf abzulassen – was definitiv der Fall ist. Auf der anderen Seite steckt Krennic aber auch gegenüber Höhergestellten oder vermeintlich Höhergestellten tatsächlich nicht zurück, wenn ihm etwas missfällt, wird durchaus laut, findet Widerworte und stellt Autoritäten und deren Entscheidungen brüsk in Frage.<br />
<br />
Seine Persönlichkeitsstruktur passt somit nur teilweise in das Gefüge eines geordneten, durchstrukturierten Imperiums mit klarer Hierarchie und deutlichen Regeln hinein. Krennic selbst bricht Regeln, wie er es gerade braucht, nutzt ungeniert Korruption, übergeht Hierarchien wissentlich und arbeitet zum Teil sogar gegen das große Ganze, soweit es der Verwirklichung seines Ziels und seines Projekts dient. In gewisser Weise ist er damit dem willkürlichen, chaotischen Staat fast näher als einem durchgeplanten, perfekt funktionierenden Imperium, weil er sich darin eingeengt fühlt und nicht aufgehen kann – doch auf der anderen Seite ist ihm durchaus bewusst, dass das Imperium ihm Möglichkeiten und Mittel zur Verfügung stellt, um seine Entwicklungen überhaupt erst möglich zu machen. Damit fühlt Krennic selbst keine besondere ideologische Bindung zum imperialen Staat. Primär ist dieser für ihn ein allzu bequemes Sprungbrett für die Bezahlung von Forschung und Entwicklung, da derartige Staaten bereitwillig finanzieren, in der Hoffnung, ihren Feinden immer einen Schritt voraus zu sein. Letztendlich würde er sich aber genauso gut auch von der Republik finanzieren lassen. <br />
<br />
Krennic verachtet reine Bürokraten wie Tarkin, die keinerlei eigene Schaffenskraft besitzen, sondern sich nur die Lorbeeren anderer Personen einverleiben und diese dann für ihre eigenen Zwecke nutzbar machen. Ironischerweise sollte das Vertrauen seines ärgsten Konkurrenten, Wilhuff Tarkin, in die einwandfreie Arbeit von Krennic, am Ende sogar dazu führen, dass sein Rivale dies mit dem Leben bezahlte. Er selbst sieht sich dagegen als Visionär, der ständig an der Schwelle des Unmöglichen arbeitet und damit der Technologie immer zu Sprüngen verhilft, die es ohne ihn nicht gegeben hätte. Das mag auch der Fall sein – die Konsequenzen daraus nimmt Krennic durchaus billigend in Kauf. Es mangelt ihm völlig an der Empathie gegenüber jenen, die seinen Schöpfungen dann zum Opfer fallen und interpretiert sie ziemlich reuelos als notwendiges Produkt des Fortschritts. Man könnte ihm insofern durchaus ein paar soziopathische Züge nachsagen.<br />
<br />
Vor einigen Jahren hatte Galen ihm sogar ein Angebot gemacht – letztlich die Verwirklichung von Galens Traum mithilfe von Krennic, nämlich ein großes, ziviles Energieprojekt für einen gesamten Planeten. Verdutzt hatte Krennic dieses Angebot damals aufgenommen, war beinahe überfordert von der Situation gewesen. Und für einen Moment lang stand er einfach nur da und wollte zusagen. Ehe die Ratio zurückkam und ihn daran erinnerte, dass er bereits mitten im Todessternprojekt steckte und Galen dafür benötigte. Also hatte er es ausgeschlagen. Ein Teil von Krennic, der Teil, der ihn damals hatte kurz zögern lassen, fragt sich nach all den Belastungen und der Zerstörung seines Meisterwerkes immer noch gelegentlich, wie die Dinge wohl verlaufen wären, hätte er damals schlichtweg Ja gesagt. Diesem Teil tut es letztlich auch immer noch Leid, dass er Galen über Jahre hinweg so manipulieren musste, wie er es getan hat, und wünscht sich, es wäre nicht notwendig gewesen – es geht allerdings nicht so weit, dass er denkt, er hätte es überhaupt nicht tun sollen. Letztendlich rechtfertigt er die Manipulation also damit, dass aus seiner Sicht Galens Naivität in Bezug auf den Krieg und den Zustand in der Galaxis Krennic überhaupt erst dazu gezwungen hatte. Aus seiner Sicht heraus hatte er nie geglaubt, dass Galen tatsächlich Farmer hatte werden wollen, sondern dass dies allein der Einflüsterung durch Lyra zu verdanken war – niemals wäre dem Genie dieses einfache, stupide Leben genug gewesen, sondern es hätte ihn getötet. Er brauchte die Größe genauso wie Krennic sie brauchte. Dass der Direktor sich damit womöglich irren konnte, ging ihm letztlich nie durch den Kopf. Dass sein Freund ihn später aus seiner Sicht hintergangen hatte, hat Krennic seinerzeit völlig überrascht und maßlos verärgert – bis zu dem Punkt, dass er Galens Team erschießen ließ, um ihn dafür zu bestrafen, weil er selbst immer noch an Galen hing. Bis zuletzt glaubte irgendein seltsamer Teil von Krennic, dass Galen ihm am Ende noch dankbar sein würde, wenn er für seine bahnbrechende Erfindungen in die Geschichte einging. Wenn auch nicht so, wie dieser es beabsichtigt hatte. Im Endeffekt kann man sagen, dass er sich mehr und mehr mit der Rolle als Projektionsfläche für alles Schlechte aus Galens Sicht abgefunden hat – in gewisser Weise sieht er diese Rolle als notwendig an, damit Galen alles Negative auf ihn projizieren und somit selbst noch arbeiten kann. <br />
<br />
Bis zum jetzigen Tag hält Krennic schützend die Hand über Galen, selbst nach dessen Verrat am Imperium. Auch wenn man denken könnte, er tat dies, um Galens Ruf zu schützen, sollte nicht übersehen werden, dass Krennics eigenes Schicksal so eng mit Galen selbst verbunden war, dass jeder Fehler von Galen sofort auf den Direktor zurückgefallen wäre. Um seine eigene Haut zu retten, hatte er daher letztlich auch keine Wahl als den Verrat Galens zu verschweigen – und zuletzt benötigt er das Wissen des Mannes für die immer neuen Projekte, die ihm übertragen werden, noch immer. Dennoch schwebt die Gefahr, dass die Republik noch irgendwelche Beweise vorführt, die Galens Verrat faktisch und unwiderleglich bezeugen können, immer wie das Schwert des Henkers über Krennic – wohlwissend, dass dies sein Ende wäre. Doch wer weiß – womöglich gewann die Republik am Ende sogar den Krieg und dann würde Krennic seine Rolle im Todessternprojekt nur… noch einmal dergestalt überarbeiten müssen, dass Galen und er gezielt auf diese Schwachstelle der Station hingearbeitet hatten? Vielleicht genug, um den Kopf erneut aus der Schlinge ziehen zu können. Denn am Ende ging es letztlich fast immer nur darum.<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Biographie</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div class="subheading">„We‘re at war. And they‘re on the wrong side.“ (51-19 VSY)</div>
Über zwanzig Jahre lang drehte sich Orson Krennics Leben um vor allem eine Sache: das Unmögliche zu schaffen. Gegen Widerstände und Spott zu kämpfen – von Bürokraten, Kleindenkern. Sich selbst sah er immer als Visionär, als Schaffer einer großen Sache. Und aus der großen Sache wurde irgendwann die größte Sache, die sich seine Generation bis dahin hatte vorstellen können. Dabei führte tatsächlich eher ein Zufall dazu, dass er Teil dieses Projektes, die sogenannte DS-1 Orbitale Kampfstation, wurde. Während der Klonkriege war es der Republik gelungen, an die Entwurfspläne einer separatistischen Superwaffe zu gelangen, und so ging die Angst um, dass die Separatisten diese Waffe bauen konnten, die das Potential besaß, den Krieg rasch zu beenden – eine mondgroße Raumstation mit der Feuerkraft zur Zerstörung ganzer Planeten. Das war für die Zeit ein ungeheures Projekt und aus Sicht der Republik gab es dafür nur einen Konter: Sie musste selbst diese Raumstation vorher fertigstellen. So begann das Rennen um die Kampfstation. Mit genau dieser Zeit brach auch Krennics Sternstunde an. Und ein Mann aus der einfachen Arbeiterklasse wurde so am Ende das Zünglein an der Waage zur Verwirklichung des Projekts, das man später umgangssprachlich als „Todesstern“ bezeichnen sollte.<br />
<br />
Dieser Mann war mit fünfzehn Jahren (36 VSY) in das Republic Futures Program auf Brentaal aufgenommen worden, dort mit dem Schwerpunkt Architektur, und war nach seinem dortigen Abschluss in das republikanische Ingenieurskorps gewechselt, hatte seitdem zahlreiche riesige Bauprojekte auf Welten und im freien Weltraum verwirklicht. Es zeigte sich jedoch, dass im zivilen Bereich vergleichsweise wenig Unterstützung für relevante Projekte zu erringen war, daher verlagerte sich sein Interesse spätestens seit dem Zuspitzen der Separatistenkrise mehr und mehr in Richtung der Konstruktion von Kriegswaffen – ein Geschäft, das ungleich lukrativer werden sollte. Doch zu Beginn des Krieges (22 VSY) war er eigentlich nur ein recht unbedeutender und unbekannter Mann der Republic Special Weapons Group innerhalb der Strategic Advisory Cell, aber das sollte sich bald ändern. Krennic wusste, dass er nicht der Brillanteste unter den Futures gewesen war, aber dafür besaß er andere Qualitäten. Er wusste, wie man Kontakte knüpfte, wie man brillante Forscher an Geldgeber brachte. Viele in der Republik zweifelten noch an der technischen Umsetzbarkeit der strategischen Waffe, vor allem an der dafür notwendigen Energiegewinnung, während er bereits einen Schritt weiter war. Denn im Gegensatz zu anderen kannte Krennic etwas, das andere nicht kannten: einen anderen Visionär, Galen Erso. Bereits stark befreundet seit dem Futures Program hatte Krennic rasch erkannt, dass er mit Galen ein Genie vorfand, wie es vielleicht nur ein Mal in jeder Generation auftrat. Und Galens Spezialgebiet war passenderweise Energiegewinnung mithilfe von Kyber-Kristallen. Krennic hatte genug Vertrauen in seinen besten Freund, dem er bereits eine Gastprofessur am Institut für angewandte Wissenschaften auf Coruscant besorgt hatte, dass er im Prinzip seine gesamte Karriere und Reputation ohne dessen Wissen mit Galen verknüpfte – und dass dieser einen Durchbruch in seinen Forschungen erzielte.<br />
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Über Mas Ameddas Unterstützung gelang es Krennic schließlich (21 VSY), Galen aus separatistischer Gefangenschaft auf dem Planeten Vallt zu befreien – wenngleich nicht übersehen werden sollte, dass Krennic dafür gesorgt hatte, dass Galens Arbeitgeber nicht von der Gefangenschaft erfuhr, damit Krennic selbst in die Rolle als Retter schlüpfen konnte. Diese erste Scharade gegenüber seinem Freund sollte eine von vielen in den nächsten Jahren sein, die Krennic im Versuch, seinen pazifistischen Freund zur freiwilligen Arbeit an der ultimativen Waffe zu bewegen, vornahm. Bis zuletzt blieb Krennic der Meinung, dass hier der Zweck schlichtweg die Mittel heiligte und Galen zu dessen persönlichen Erfolg und seiner Meisterleistung gebracht werden musste, selbst wenn dieser das konkrete Projekt ablehnen würde. Man musste ihn also vorsichtig und im Vertrauen zu der Leistung hinführen. Daher erzählte Krennic seinem Freund zunächst auch nichts von dem Bau, der bereits stattfand, ohne dass das Energieproblem abschließend geklärt war. Krennic erwuchs immer mehr in die Rolle des Projektleiters für alle Komponenten des Todessterns – er war es, dem es schließlich mit diplomatischem Geschick gelang, die Geonosianer über den gefangenen Poggle den Geringeren für ihr eigenes Projekt und zur Zusammenarbeit  mit der Republik zu rekrutieren und sie dazu zu bringen, die Todessternkonstruktion weiter voranzutreiben. Das führte einerseits zu enormen Erfolgen beim Fortschritt des Baus, der vorher nur aus einem unscheinbaren Ring bestanden hatte und in dieser Zeit nun zu einer Sphärenform herangewachsen war, brachte später aber auch Schwierigkeiten mit sich. Insbesondere Poggle stellte sich als Problem heraus, als dieser versuchte zu fliehen und dabei einen Aufstand der Geonosianerdrohnen anzettelte, der einigen von Krennics Männern das Leben kostete und drei Monate Arbeit zunichte machte. Poggle selbst gelang in dem Chaos, das er verursacht hatte, tatsächlich die Flucht zurück zur Konföderation. Der Verlust der Geonosianer als Zugpferd für den Bau stellte Krennic vor ein logistisches Problem, da ihm nun die Arbeitskräfte fehlten, um das Projekt zeitlich wie geplant fertigzustellen. Als Folge der Auseinandersetzung wurde der Rumpfbau des Todessterns schließlich aufwendig verlegt, von Geonosis in den Orbit des abgelegenen Planeten Horuz, wo er planmäßig bis zu seiner Fertigstellung gebaut werden sollte – sofern Krennic noch andere Arbeiter dafür auftreiben konnte.<br />
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Noch immer war das Energieproblem weithin ungelöst, doch Krennic wollte Galen weiterhin zu einer freiwilligen Mitarbeit in sein militärisches Projekt bewegen und ihn dazu bringen, seine Forschung waffenfähig zu machen. Zunächst demonstrierte er seinem Freund die Auswüchse und Barbarei des Krieges, indem er ihm als Exempel aus der Ferne zeigte, wie Republik und Konföderation sich selbst über Galens unbedeutenden Heimatplaneten in einer Raumschlacht bekämpften und den Planeten in Mitleidenschaft zogen. Galen war geschockt davon, doch Krennic war klar, dass es noch nicht an der Zeit war, sein Projekt zu offenbaren und Galen ins Boot zu holen. Als dieser schließlich längere Zeit ohne Arbeit war und zunehmend davon frustriert wurde, verschaffte Krennic ihm einen Job bei Helical HyperCom – eine, wie Krennic wusste, für Galens Intellekt unbefriedigende Stelle, die dieser annahm, um Beschäftigung zu finden. Krennic spekulierte darauf, dass Galen mit dieser simplen Arbeit in seinem Gebiet unterfordert sein würde und nach Größerem streben wollte. Der Gedanke schien zu reifen und vielleicht wäre am Ende sogar das passiert, wonach Krennic strebte, wäre da nicht eine Sache passiert – die Klonkriege endeten (19 VSY).<br />
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<div class="subheading">„The power that we are dealing with here is immeasurable.“ (19-18 VSY)</div>
Während des Kriegs hatte Krennic aufgrund der Krisensituation mehr Verbündete als danach – viele hatten zwar schon damals die Realisierbarkeit in Frage gestellt, nun wurde allerdings nach Beendigung des Krieges neuerdings  auch die Notwendigkeit eines derartigen Projektes in Friedenszeiten gänzlich hinterfragt. Gleichzeitig wusste Krennic, dass seine Strategie, Galen zu gewinnen, mit Einkehr des Friedens ebenfalls gescheitert war. Er musste also in vielerlei Hinsicht umdenken.<br />
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Dass er nun einem Imperium diente und nicht mehr einer Republik, war Krennic letztlich gleichgültig. Seine einzige Sorge, dass der neue Staat sein Projekt auf Eis legen würde, sollte sich nicht bewahrheiten. Stattdessen wurde das Projekt dem ersten imperialen Großmoff unterstellt – Wilhuff Tarkin (18 VSY). Aus Krennics Sicht ein alter Bekannter und Rivale um Einfluss, vor allem aber eine Person, die er aufgrund seiner Bürokratentums und Visionslosigkeit verabscheute. Tarkin äußerte sich Krennic gegenüber stets reserviert und skeptisch über das Projekt, tatsächlich verfolgte er aber durchaus seine eigenen Ziele mit dem Todesstern, während er andererseits aber versuchte, Krennic nicht gefährlich ihm gegenüber werden zu lassen. Da das Projekt also weitergeführt wurde, diskreditierte Tarkin den langsamen Fortschritt der Station aufgrund fehlender Arbeitskraft als Krennics Fehler und entschied, dass die künftigen Arbeiter aus Sklaven von Kashyyyk bestehen würden. Krennics Ruf war nach dem Verlust der Geonosianer und Poggles Flucht sowie jetzt dem fehlenden Fortschritt angeschlagen, gleichzeitig wusste er, dass der Druck bald noch sehr viel größer und die Luft weitaus enger werden würde, wenn er nicht bald erkennbare Fortschritte in der Superlasertechnologie machen konnte – wofür ihm weiterhin Galens Forschungen fehlten. Er schob daher seinen ursprünglichen Plan beiseite, startete das Projekt „Celestial Power“, an dem diverse anerkannte Wissenschaftler an Teilen mitarbeiteten, während ihnen verboten war, darüber zu sprechen. Galen gegenüber behauptete er, das Projekt befasse sich damit, vom Klonkrieg verwüstete Welten wieder aufzubauen und rasch mit Energie zu versorgen – ein großes galaktisches Projekt auf Befehl des Imperators, um endlose Energie für alle bereitzustellen. Das war die Vision, die den Funken in Galen weckte. Krennic stellte ihm eine Forschungseinrichtung auf Coruscant zur Verfügung, in der er seine Kyber-Forschungen frei unter Krennics Schirmherrschaft betreiben konnte – teilte ihm allerdings nicht mit, dass er dies nicht für das Ingenieurskorps tat, wie Galen dachte. Ebenso wenig wie den Umstand, dass Krennic dessen Forschungen an den Kristallen nutzte, um sie auf mehreren Forschungseinrichtungen auf anderen Planeten waffenfähig zu machen, da er Galen trotz allem immer noch nicht dazu zwingen wollte. Das ergab allerdings das Problem, dass die Forschungseinrichtungen immer nur auf Galens Forschung aufbauen konnten, weil ihnen selbst dessen einzigartige Expertise in diesem Bereich fehlte. So kam es deshalb sogar zu einer Katastrophe auf dem Planeten Malpaz, als die Forschungseinrichtung dort einen Fehler machte und dabei explodierte – mit ihr ein großer Teil der Hauptstadt. So machte das Projekt Fortschritt und Rückschritt zugleich. Es gelang Krennics Forschern, die an Galens Arbeiten anknüpften, schließlich aber, einen funktionierenden Prototypen des Superlasers zu entwerfen, der waffenfähig war. Dieser Prototyp wurde später von Wilhuff Tarkin beschlagnahmt. Mit dem ersten Test, eingebaut in eine runde Skelettkonstruktion, bestätigte sich, dass das Projekt in kleinerem Maßstab tatsächlich möglich war. <br />
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<div class="subheading">„We were on the verge of greatness.“ (18-17 VSY)</div>
Spätestens jetzt änderte sich Krennics Wesen noch einmal deutlich, wurde mit dieser Gewissheit direkt gierig und unersättlich, sein Machwerk rasch fertigzustellen, um es allen Kritikern und Skeptikern zu zeigen. Sein sowie Galens Name würden also in die Geschichte eingehen – die Frage war nur noch wann. Er ließ Galen weiter seine Forschungen betreiben, worin dieser auch, wie erwartet, extrem versunken war und enorme Fortschritte dabei machte. Um nicht nur eine Skelettkonstruktion, sondern eine gesamte Raumstation mit tausenden Geschützen, Schilden und Hyperantrieb mit Energie zu versorgen waren diese allerdings auch nötig. In Krennics Rechnung gab es letztlich nur noch einen Störfaktor: Galens Frau Lyra. <br />
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Er selbst hatte nie verstanden, was Galen an ihr fand und hatte es für einen Scherz gehalten, als dieser ihm erzählt hatte, dass er Lyra heiraten würde. Eine Frau an Galens Seite, insbesondere wenn sie so widerspenstig war wie diese, sowie das kommende Kind lenkten ihn aus Krennics Sicht vor allem von seinen sensationellen Forschungsdurchbrüchen ab und hinderte ihren Mann daran, seine wahre Größe und Brillanz zu erreichen – etwas, das Krennic nicht akzeptieren konnte. Immer wieder sorgte er daher dafür, dass Lyra längere Zeit lang von Galens Seite verschwand, indem er sie mit beruflichen Aufträgen versorgte. Um Galen doch weiter auf seine Seite zu bringen, zeigte er diesem in Lyras Abwesenheit schließlich auch die Verwüstungen auf Malpaz und behauptete, dass dort Anarchisten und Terroristen die Umsetzung von Galens Forschungen sabotiert hätten. Dies ärgerte Galen maßlos und allmählich glaubte sich Krennic tatsächlich am Ziel seiner Bemühungen, nämlich Galen dazu zu bringen, seine Forschungen auch für militärische Nutzungen zu öffnen.<br />
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Doch als Lyra zurückkehrte und Krennic gegenüber längst äußerst misstrauisch geworden war, drohte er ihr damit, dass ein Fehlschlagen von Galens Forschungen sowohl ihrem Mann als auch der gesamten Familie gefährlich werden würde, wenn sie seine Forschungen weiter derart beeinträchtigte – diese Drohung war durchaus zutreffend, wenngleich er damit nur unterschwellig auf sich selbst, sondern vielmehr auf die weitaus gefährlicheren Leute über Krennic anspielte, die endlich Erfolge sehen wollten. Eine Zeit lang konnte er Lyra damit ruhigstellen – doch ihr Misstrauen ihm gegenüber war nur gewachsen. Als sie schließlich herausfand, dass die Ersos überwacht wurden und Galens Forschungen tatsächlich zu Waffenzwecken missbraucht wurden (17 VSY), sprach sie daher dennoch mit ihrem Mann darüber und weckte ihn somit aus seiner völligen Fixierung auf seine Arbeit. Entgeistert konfrontierte dieser seinen Jugendfreund damit – doch Krennic geriet in Erklärungsnöte, als Galen verlangte, die umgesetzte Praxis seiner Arbeit sehen zu können, und wich dem Ganzen mehr oder weniger geschickt aus. Da seiner Meinung nach Lyra jetzt allerdings zu einem dauerhaften Ärgernis geworden war, spielte er mit dem Gedanken, sie beseitigen zu müssen, um Galen bei der Arbeit halten zu können. Gleichzeitig war ihm aber klar, dass der Tod Lyras Galen tief treffen würde und somit ebenfalls nachteilhaft auswirken würde. Am Ende war es nicht nötig, sich zu entscheiden, denn Galen und Lyra flohen schließlich von der Forschungseinrichtung von Coruscant – während er gerade auf dem Weg dorthin war, um beide unter Quarantäne zu stellen. Doch er fand nur noch eine leere Anlage vor. Verzweifelt brüllte er Galens Namen in die Weiten Coruscants hinaus und schwor sich, ihn zu finden.<br />
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<div class="subheading">„The work has stalled, I need you to come back.“ (17-0 VSY)</div>
Das Verschwinden seines Freundes… oder nun einstigen Freundes ließ Krennic nicht los. In seinem Nacken saßen bereits erneut die Neider und Skeptiker, bereit, genüsslich aus jedem Fehlschlag Kapital zu schlagen. Zunächst konnte Krennic noch eine Zeit lang verzweifelt auf den letzten Forschungen Galens aufbauen, sie waren jedoch nicht so weit abgeschlossen, als dass sie das Projekt, das bereits den Zeitplan überschritten hatte, hätten zeitnah beenden können. Er brauchte Galen noch immer, wollte er seine Karriere nicht abhaken. Durch die zunehmende Zahl von Kritikern in die Ecke gedrängt und getrieben von seiner entfesselten Ambition setzte er all seine Ressourcen ein, um den Geflohenen aufzuspüren.<br />
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Doch erst nach Jahren gelang es ihm, ihn auf dem abgelegenen Planeten Lah’mu aufzufinden (13 VSY). Sein Plan war dabei, das fortzusetzen, was begonnen worden war: Galen, Lyra und ihr Kind zurück nach Coruscant zu bringen, sie unter Hausarrest zu stellen, ihnen aber im Rahmen dessen ein relativ bequemes Leben unter Aufsicht zu gestatten und es ihnen an nichts mangeln zu lassen – solange Galen nur seine Forschungen abschloss. Doch das sehr angespannte Gespräch entwickelte sich nicht so wie geplant, spätestens als Lyra unerwartet eine Waffe auf Krennic richtete. Dieser war ihre ständigen Torpedierungen seiner Beziehung zu Galen leid und gab ihr die Möglichkeit, die Waffe niederzulegen und es dabei zu belassen. Aber Lyra weigerte sich weiterhin, so dass Krennic ihrer Einmischungen schließlich überdrüssig wurde und befahl seiner mitgeführten Leibgarde daher, die Bedrohung zu beseitigen – die Todestruppen erschossen daraufhin Lyra, allerdings verletzte sie Krennic vorher ebenfalls noch mit einem Blasterschuss in die Schulter.  Die Tochter Jyn allerdings sollte seinem Zugriff verborgen bleiben. Somit gelang es ihm, anstelle wie beabsichtigt die gesamte Erso-Familie zurückzubringen, nur Galen lebend nach Coruscant zu fliegen. Krennic entschuldigte sich bei Galen an Bord seine Shuttles für das, was auf der Oberfläche passiert war. Der Tod Lyras tat ihm tatsächlich leid – zwar nicht für sie, sondern für seinen früheren Freund. Er sicherte dem apathischen Galen zu, dass er für eine angemessene Bestattung garantieren würde. Gleichzeitig ließ er ihn wissen, dass sie das Kind früher oder später ebenfalls finden und zu ihm bringen würden, was einerseits als Ansporn, aber durchaus auch als Drohung zu verstehen war. <br />
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Der Beginn der gemeinsamen Zeit war infolge des Vorfalls äußerst hölzern. Ihm war klar, dass Galen ihm Vorwürfe wegen Lyra machen würde – empfand diese aber als ungerecht, da es gar nicht seine Absicht gewesen war und aus seiner Sicht Lyra selbst erst die Eskalation herbeigeführt hatte. Er fügte sich allerdings zunehmend in die Rolle des Bösewichts, wohlwissend, dass er daraus ohnehin kaum mehr entkommen konnte und die Beziehung zu Galen dauerhaft zerstört schien. Dieser zeigte seit Lyras Tod jedoch kaum mehr Widerstand, sondern fügte sich ohne echten Protest nun dem Zwang, für die Tarkin-Initiative zum Bau der Superwaffe zu arbeiten. Tatsächlich erkannte Krennic ihn seither nicht wieder und das Verhältnis blieb bestenfalls zerrüttet. Die professionelle Arbeit erreichte dagegen neue und zum Teil ungeahnte Maßstäbe – zwar kamen Galens Feldversuche mit großen Kyber-Kristallen nur schleppend voran (erst später wurde Krennic klar, dass dieser das so beabsichtigt hatte), aber die regelmäßigen Fortschritte ließen die Kritiker Krennics immer wieder verstummen. Dennoch glaubte er noch lange Zeit, tatsächlich auf weitere Durchbrüche Galens angewiesen zu sein, selbst zu einer Zeit, als dies gar nicht mehr der Fall war. Obwohl er früher jede Lüge Galens mit Leichtigkeit durchschaut hatte, gab sich Krennic auch mehr und mehr der von diesem aufgezogenen Illusion hin, dass der Wissenschaftler die Größe und Vision des Projekts tatsächlich anerkannte – sicherlich wollte Krennic dies auch einfach glauben, um eines Tages vielleicht wieder zu einer Versöhnung zu gelangen, wenn Galen den aus seiner Sicht naiven Pazifismus abgelegt hatte und dieser ihm – trotz aller Vorkommisse – am Ende doch dankbar sein würde, dass er Teil dieser phänomenalen Entwicklung im Bereich der Energietechnik sein durfte. Diese angenehme, wenn auch irreale Vorstellung ließ Krennic am Ende blind dafür werden, dass Galen ihm etwas vormachte und dabei ganz eigene Pläne verfolgte. Krennic selber berauschte sich dagegen zunehmend an seinem Fortschritt und wie nach zwanzig Jahren härtester Arbeit gegen alle Widerstände sich nun allmählich alle Einzelteile der theoretischen Forschung unter dem Chefplaner Bevel Lemelisk zu einem großen Gesamtkunstwerk zusammensetzten – zu Krennics Meisterstück.<br />
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<div class="subheading">„We stand here amidst my achievement – not yours!“ (0 VSY)</div>
Die Fertigstellung des Todessterns (0 VSY) war  für Krennic zunächst ein enormes Glücksgefühl – jahrzehntelange harte Arbeit hatte sich endlich bewährt. Er rechnete damit, dass die Fertigstellung des Unmöglichen seinem Prestige enormen Aufschub geben und er damit in die erste Riege von Palpatine Beratern springen würde, da der Imperator selbst inzwischen großes Interesse an der Waffe geäußert hatte. Ein Prestigezuwachs schien trotz der langen Bauzeit zunächst auch nicht völlig fernliegend und wäre vielleicht auch so geschehen, wäre ihm hierfür nicht eine Person im Wege gestanden: Großmoff Wilhuff Tarkin. Dieser riss das Todessternprojekt unmittelbar vor Abschluss der Arbeiten an sich – etwas, dem Krennic sich wütend und lautstark widersetzte, da er schlichtweg nicht akzeptieren konnte, dass ihm dieses Projekt nun noch weggenommen wurde, insbesondere von einer Person, die sich darüber stets spöttisch geäußert hatte. Er protestierte zwar dagegen, doch als Tarkin den Schritt mit Sicherheitsverstößen in Krennics Verantwortungsbereich begründete, erwischte er diesen auf dem falschen Fuß. Laut Tarkin hatte ausgerechnet sein Freund Galen Erso auf Toprawa Kontakt mit der Rebellion geknüpft und offenbar versucht, das Todessternprojekt zu untergraben.<br />
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Völlig außer sich machte der Direktor sich sofort auf den Weg zur Forschungsstation auf Toprawa und drohte dort, das gesamte Ingenieursteam wegen des Verrats zu erschießen, wenn der Verräter sich nicht zu erkennen gab. Galen stellte sich im letzten Moment schützend vor sein Team, doch Krennic ließ dieses – verärgert von dem Verrat seines Freundes – dennoch im Zorn hinrichten, um ihn dafür zu bestrafen, da er sich trotz des Verrats noch immer nicht bereit war, Galen zu beseitigen. Trotzdem richtete sich seine Wut auch gegen ihn selbst, er schlug ihn nieder und begann ihn zu verspotten. Allerdings überschlugen sich die Ereignisse bald, da die Forschungsstation und der imperiale Konvoi im Orbit, der Komponenten der Todessternpläne trug, auf Grundlage von Galens Informationen daraufhin von der Rebellion angegriffen wurde. <br />
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Die Schlacht von Toprawa sollte schließlich der erste größere Sieg der Rebellenallianz gegen das Imperium werden, indem sie dort diverse Komponenten der Pläne stehlen und an Leia Organas <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tantive IV</span> funken konnten. Die Schlacht am Boden gipfelte am Ende in der Verfolgung des Schiffes durch Darth Vaders Sternenzerstörer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Devastator</span> und in der Zerstörung der Forschungseinrichtung, wodurch sowohl Galen als auch Krennic verletzt wurden. Im Zuge der Schlacht erfuhr Krennic schließlich auch von Galens Tochter Jyn davon, wie Galen das Projekt insgeheim mit einer Konstruktionsschwäche am Hauptreaktor sabotiert hatte. Doch durch Krennics eigene Verletzung – er wurde mehrfach angeschossen und durch die Explosion ebenso wie Jyn, die das Imperium später gefangennahm, aus der Anlage geschleudert – entging ihm ausgerechnet in der bedeutsamen Zeit der Fertigstellung seiner Wunderwaffe wertvolle Zeit. Erst später sollte der Direktor dagegen erfahren, dass Tarkin wenige Zeit vorher den Superlaser des Todessterns bereits erfolgreich in einer kurzen Schlacht mit dem Rebellenschiff <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Fortressa</span> eingesetzt und dabei das Schiff binnen Sekunden vollkommen vernichtet hatte. In der Zerstörung der Gefängniswelt Horuz (inzwischen auch als „Despayre“ bekannt), über der die Kampfstation die letzten Jahre gebaut worden war, bewies das Projekt schließlich auf Tarkins Befehl abschließend seine volle Funktionsfähigkeit. Doch Tarkin genügte dieser erste Test nicht – als wichtigster imperialer Großmoff ordnete er eine Demonstration an, die nur kurze Zeit danach stattfand: Die Zerstörung von Alderaan. <br />
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Krennic versuchte zwar noch in den letzten Stunden, die Kontrolle über sein Projekt zurückzuerlangen und die Konstruktionsschwäche insgeheim zu beseitigen, ohne dass diese publik wurde, doch es gelang ihm nicht, das Kommando über den Todesstern zurückzuerringen. Er hatte am Ende gegenüber dem Einfluss Tarkins auf den Imperator das Nachsehen – und er wurde selbst zum Verlierer in der Hierarchiekette. Die vielleicht etwas naive Vorstellung, selbst den Todesstern zu kommandieren, war somit in weite Ferne gerückt. Anstelle eines Prestigezuwachses musste Krennic feststellen, dass er tatsächlich kaum weitergekommen war und sein Ziel, der wichtigste Berater des Imperators zu werden, war nicht in Sichtweite. Doch andererseits hielt man ihn wiederum nicht für entbehrlich, denn noch während der Endphase des Baus des Ersten Todessterns erhielt er seitens des Büros des Imperators die Anweisung, den Bau einer zweiten, größeren und noch fortschrittlicheren Kampfstation zu vorzubereiten. Das irritierte Krennic zunächst, da er nicht erwartet hatte, noch einmal ein solches Projekt beaufsichtigen zu müssen, insbesondere da das jetzige Projekt aus seiner Perspektive bereits perfekt war für die eine Aufgabe, die es hatte: Friedenssicherung durch Abschreckung. Diese Vorstellung hielt sich jedoch nur wenige Tage, denn gerade auch Visionen ist es inne, dass sie sehr schnell wieder verschwinden können. Im Fall seines Todessterns verschwand diese mit einer gewaltigen Explosion im Yavin-System.<br />
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<div class="subheading">„I am… still in command?“ (0-5 NSY)</div>
Die Zerstörung seiner großen Vision durch Raumjäger der Rebellenallianz ließ Krennic entsetzt und schockiert zurück. Zwanzig Jahre seines Lebens waren binnen einer kleinen Raumschlacht verloren. Die amüsante Ironie, dass sein ewiger Rivale Tarkin ausgerechnet dadurch starb, dass er auf Krennics Perfektion beim Bau der Station vertraut hatte, schmeckte ebenfalls nur bitter. Ständig wechselte sein instabiler Gemütszustand zwischen Schock und Panik, wohlwissend, dass der Fehlschlag des Todessterns am Ende auf ihn zurückfallen mochte. Er beließ sein Shuttle dauerhaft abflugfertig für den Fall, dass er rasch abreisen und fliehen musste. Doch schlussendlich hatten die Ereignisse allerdings auch einen großen Vorteil: Mit den rasch aufeinanderfolgenden Schlachten von Toprawa und Yavin waren alle Zeugen und Beweise von beiden Seiten zur Verwicklung von Galen in das Durchsickern der Pläne zur Rebellion sowie dessen gezielter Sabotage des Projekts vernichtet worden – die kurze Folge der Ereignisse mochte Krennic am Ende den Kopf retten. Es gab nur einen einzigen offenen Faden: Galen Erso selbst. Brütend war Krennic unklar, was er mit diesem anstellen sollte. Der Verrat seines Freundes legte immer wieder Bitterkeit und Wut frei, auf der anderen Seite konnte und wollte er sich noch immer nicht vollständig von ihm lösen. Zunächst entschied er, dass Galen sterben musste, um alle Spuren zu verwischen. Doch dann wurde ihm klar, dass er – auch jetzt immer noch – Verwendung für Galen finden konnte. Denn schließlich hatte er noch immer eine Aufgabe, die jetzt noch mehr drängte als ohnehin schon: Der Bau des neuen Todessterns. Und so wie Galen ihm sein altes Projekt genommen hatte, würde er ihn nun dazu zwingen, ihm ein neues zu schaffen. Sämtliche Zurückhaltung Galen gegenüber war beendet: Er ließ ihn inhaftieren und zwang ihn auf Coruscant dazu, die Forschungen an den Kyber-Kristallen immer weiter zu betreiben, indem er Galen damit drohte, die gefangengenommene Jyn erschießen zu lassen, wenn dieser keine zufriedenstellenden Ergebnisse lieferte. So blieb dem Wissenschaftler erneut keine Wahl.<br />
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All das geschah in nur wenigen Tagen, die stark an Krennics Nerven zehrten und ihn noch reizbarer als sonst machten, da er bei jedem Besuch damit rechnete, dass die Wahrheit um den Ersten Todessterns ans Licht gekommen war und entweder Vader oder ein Erschießungskommando auftauchen würden. Schlussendlich musste Krennic sich aber nie für den nicht bekannt gewordenen Verrat Galens, sondern als Projektleiter nur für die Zerstörbarkeit des Todessterns rechtfertigen. Dies war zwar auch äußerst kritisch, aber hier konnte er die Verantwortung jedenfalls leichter von sich weisen. Allerdings schob er sie natürlich auch nicht Galen zu, sondern wälzte sie vor allem auf Tarkins Unfähigkeit ab: Dessen laienhafte Führung der Schlacht sei dilettantisch gewesen und er hätte nicht angemessen auf die ihm bekannte Lage reagiert. Er bezeichnete es daher als klar militärisches Versagen und als keinen Fehler der Konstruktion. Dass Galen eine Schwachstelle absichtlich in den Reaktor einbauen ließ, die für die Kettenreaktion gesorgt hatte, sparte er dabei völlig aus, stellte die Reaktion gar als unter den technischen Möglichkeiten notwendige Folge der Nutzung von Kyber-Kristallen dar – und da Kyber-Kristalle die einzige Möglichkeit für die Gewinnung ausreichender Mengen an Energie waren, war die Konstruktion gar nicht anderweitig möglich gewesen. Nur weitere jahrelange Forschung hätte dies verhindern können. Ohne mit der Wimper zu zucken, log er auch, dass er Tarkin auf diesen entscheidenden Punkt und dessen Folgen von Anfang an hingewiesen hatte und es zudem Möglichkeiten gegeben hätte, die Katastrophe zu verhindern, wenn Tarkin Krennic den Todesstern nicht vorzeitig weggenommen hätte – wogegen er schließlich so stark protestiert hatte (wenn auch seinerzeit aus anderen Motiven). Die Abwälzung auf einen Toten, der sich nicht wehren konnte, gelang zum Teil, allerdings war das Ergebnis nicht perfekt. Krennics Ruf war beschädigt, er wurde degradiert und die weitere Zusammenarbeit mit dem Chefplaner Bevel Lemelisk, den er ebenfalls angeschwärzt hatte, gestaltete sich als schwierig, wenn auch weiterhin notwendig. Zudem wurde ihm mit Birra Seah und später Tiaan Jerjerrod erneut ein Moff vorgesetzt – wenn auch zu seiner persönlichen Befriedigung keiner vom Kaliber eines Tarkin. <br />
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Der Bau des Zweiten Todessterns über Endor gestaltete sich weitaus konfliktfreier und einfacher als noch bei der Pionierleistung der ersten Station. Zwar hatte er weit weniger freie Hand als noch beim Ersten Todesstern, allerdings waren beide Moffs weitaus umgänglicher und verließen sich schlussendlich auf sein Urteil. Die Abläufe waren mittlerweile erprobt und es hatte sich gezeigt, welche Teile funktionierten und welche nicht, auf diesen Erfahrungen konnte Krennic aufbauen. Krennic setzte auf Vorschlag einer seiner Wissenschaftler als Arbeitskraft nun selbstreplizierende Baudroiden ein – eine, wie sich zeigen sollte, hervorragende Entscheidung, die die Arbeitsabläufe ungemein beschleunigte im Vergleich zu organischen Wesen. Mit Lemelisk wurde schließlich eine Lösung für die fatale Kettenreaktion im Reaktor gefunden und diese Schwachstelle konnte somit behoben werden. Zudem gelang es mithilfe der erzwungenen Forschungen von Galen auch, die Reaktorleistung so zu steigern, dass die Aufladegeschwindigkeit des Superlasers massiv verbessert werden konnte, so dass nun sogar starke Feuersalven im Minutentakt möglich waren. Der Zweite Todesstern war ein immenser technischer Fortschritt im Vergleich zu seinem Vorgänger. Gleichzeitig erhielt Krennic von Moff Jerjerrod überraschende Ordern, wie etwa den Rumpfbau ab einer gewissen Größe zu vernachlässigen und stattdessen für die vorzeitige Einsetzbarkeit von Superlaser und konventionellen Waffen zu sorgen (4 NSY). Aus Krennics Sicht ergab das keinen Sinn, doch auch seine wütenden Proteste sollten hieran nichts ändern – Jerjerrod machte klar, dass dies Befehle von ganz oben waren. Krennic selbst begann daher allmählich, neuen Enthusiasmus zu entwickeln. Der Imperator hatte ganz persönliches Interesse an diesem Projekt gezeigt und dieses Mal stand kein hochrangiger Großmoff in Krennics Weg, sondern nur der wenig prestigereiche und ambitionslose Jerjerrod. Er hatte keinen Zweifel daran, dass er den Mann leicht ausstechen konnte. In der Zeit pendelte Krennic stets zwischen den Forschungseinrichtungen auf Coruscant und Endor hin und her, um über alle kleinsten Details der Konstruktion informiert zu sein, um weitere Schwachstellen dieses Mal sofort selbst zu erkennen. Später folgten für künftige Projekte auch Besprechungen im Werftring auf Kuat. Durch das Fliegen zu anderen Einrichtungen verpasste er jedoch den Besuch des Imperators auf seiner neuen Kampfstation. Als er davon erfuhr, dass der Imperator auf der Station war, witterte er dennoch seine Chance und machte sich sofort mit seinem Shuttle auf den Weg nach Endor. Dort angekommen zeigte sich jedoch ein absolut chaotisches Bild: Damit man ihn nicht davon abhalten konnte, hatte er seinen Besuch auf der Station nicht angekündigt – und dadurch sprang Krennic mitten in die Endphase der noch tobenden Schlacht von Endor. Unter Beschuss landete er im Hangar eines bereits brennenden Sternenzerstörers, der kurz darauf das Schlachtfeld verließ. Dort bestätigten sich Krennics schlimmste Befürchtungen: Bereits vor Stunden war der noch unfertige Todesstern explodiert. Aus seiner Sicht waren der Tod des Imperators und die Niederlage der Schlacht dagegen lediglich Randnotizen.<br />
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Doch wie zuletzt waren ihm noch während des neuen Todessterns weitere Projekte übertragen wurden, etwas konventioneller vielleicht, doch nicht minder ehrgeizig im Bereich des Fortschrittes. Und irgendwie funktioniert so der unbändige, ehrgeizige Motor von Orson Krennic trotz aller Rückschläge noch immer, während er auf ein Datapad mit dem neuesten Projekt blickt: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eclipse</span>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Orson Callan Krennic</span></div>
<hr class="heading_hr"><img src="https://starwarsrpg.de/daten/bilder/cb_krennic.png" loading="lazy"  alt="[Bild: cb_krennic.png]" class="mycode_img" /><br />
<div class="subheading">Geburtsjahr / Alter:</div> 51 VSY / 56 Jahre<br />
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<div class="subheading">Heimatplanet:</div> Lexrul, Mittlerer Rand<br />
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<div class="subheading">Position:</div> Direktor der Fortschrittlichen Waffenforschung (FWF) innerhalb der Imperialen Abteilung für Militärforschung (IAMF)<br />
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<div class="subheading">Waffe:</div>Schon seit Jahren nutzt Krennic eine schwere Blasterpistole vom Typ DT-29, nur geringfügig modifiziert in Form eines Zielfernrohrs. Die DT-29 ist eine heutzutage altertümlich anmutende Waffe, die noch in die Zeit der Alten Republik zurückreicht und Krennic aufgrund seiner speziellen Vorlieben auswählte. Im Gegensatz zu normalen Blasterwaffen nutzt die DT-29 keine normalen Energiepacks, sondern eine eher an Revolver erinnernde Trommel, die über ein Abknicken des Laufs nach vorne in die Waffe geladen werden kann. Durch die Trommel ist ein Überhitzen der Waffe nicht möglich, allerdings können auch nur unabhängig von der Feuergeschwindigkeit immer nur genau sechs Schuss abgegeben werden, ehe eine neue Trommel händisch eingesetzt werden muss. Die Bauweise führt zu hoher Mannstoppwirkung, ist in allen anderen Bereichen jedoch neueren Modellen unterlegen. Ähnlich wie bei seiner Fähre gibt es abseits von Geschmack und Ästhetik kaum einen rationalen Grund für die Wahl der Waffe.<br />
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<div class="subheading">Raumschiff:</div> Krennics Shuttle ist eine <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Delta</span>-Klasse T-3c Raumfähre mit der Kennung ST-149, ein älteres Design, das von Sienar nur in sehr geringer Stückzahl produziert wurde, weil das Nachfolgemodell bereits entworfen worden war. Da Krennic die Formen und Optik des Shuttles gefiel, bat er Sienar jedoch um dieses  Modell als persönliches Transportmittel, das ihm daraufhin zur Verfügung gestellt wurde. Krennic hat sein Shuttle selbst nie benannt, er spürt abseits der Ästhetik auch keine besondere Bindung dazu, obwohl er es jetzt seit vielen Jahren nutzt. Sein Pilot Captain Dunstig Pterro nennt das Schiff inzwischen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Pteradon</span>.<br />
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<div class="subheading">Erscheinungsbild:</div>Orson Krennic hat eine recht durchschnittliche Größe von 180cm und ist von normaler Statur. Seine leicht gewellten Haare trägt er kurz in einem angedeuteten Seitenscheitel. Die ursprüngliche hellbraune Farbe seines Haars wird seinem Alter entsprechend immer mehr von grauen Einsprengseln dominiert. Von ungebrochener Sättigung sind hingegen die hellblauen Augen, die durch ernste Augenbrauen eingerahmt werden.<br />
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Zumeist wird man Krennic in seiner Uniform des Geheimdienstes antreffen, die aus einer weißen Uniformjacke, schwarzer Stiefelhose und je nach Örtlichkeit einer schwarzen Schirmmütze besteht. Auf seiner linken Brust thront das Dienstgradabzeichen. Als etwas ungewöhnlich mag der weiße Umhang angesehen werden, der sich bis zum Stehkragen hoch um seinen Hals zieht. Krennic ist erstaunlicherweise nicht im klassischen Sinne eitel, in dem Sinne, dass er ständig perfekt aussehen muss und sich entsprechend inszeniert. Er hat keine Scheu davor, dorthin zu gehen, wo die harte Arbeit ist und es schmutzig werden kann. Bei Arbeit im strömenden Regen, wässrigen oder matschigen Gebieten schreckt er nicht zurück, sondern ist dennoch an vorderster Linie zu finden. Je nach Situation trägt er über seiner Uniform dafür gegebenenfalls ein ebenfalls weißes, wasserdichtes Cape. An der rechten Seite seiner Uniform befindet sich der Holster seines Blasters, mit dem Griff nach vorne, um ihn als Linkshänder bequem und schnell ziehen zu können.<br />
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Alles in allem scheint Krennic stets etwas rastlos und ständig in Bewegung zu sein. Selbst in Unterhaltungen tigert er häufig von einem Punkt zum nächsten, umspielt seine Handschuhe, als wolle er vermeiden, stillstehen zu müssen. Dazu passt auch ein recht gestenreiches Auftreten, bei dem Aussagen ausgiebig von der eigenen Körpersprache untermalt werden – was vermutlich meistens nicht einmal bewusst zur Inszenierung geschieht, sondern schlichtweg in seiner Natur liegt. Ebenso hat er Schwierigkeiten, seine eigene Mimik zu kontrollieren, es fehlt ihm an der Abgebrühtheit anderer Personen, in bestimmten Situationen ruhig wirken zu können. Selbst wenn er versucht, seine Wut über etwas zu mäßigen (was er zumeist nicht tut), wirkt dies eher gepresst, so dass seine Verärgerung dennoch offenkundig zu erkennen ist.<br />
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<div class="heading_font">Stärken</div>
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<div class="subheading">-	Intelligenter Manipulator</div>Krennic wurde aufgrund seiner früh erkannten Intelligenz als Kind in die Republic Futures aufgenommen, um perspektivisch ein wertvoller Beitrag für die Zukunft der Republik zu werden. Sein Interessensschwerpunkt Architektur, der durchaus sehr gutes technisches Verständnis von seiner Seite impliziert, war jedoch im Vergleich zu anderen wenig prestigereich, daher lernte er schon bald, dass er Dinge für andere Personen erst einmal interessant machen muss. Sein vereinnahmendes Wesen weiß relativ gut, wie er andere zu Dingen bewegen kann, die er haben möchte, oder sie glauben zu lassen, dass es ihnen nützt, obwohl es primär in seinem eigenen Interesse ist. <br />
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<div class="subheading">-	Beziehungen</div>Obwohl Krennic von einem unbedeutenden Planeten und aus einer unbedeutenden Mittelstandsfamilie stammt, zeigte er bereits in den Futures ein großes Talent darin, sich mit den richtigen Leuten zu umgeben, die richtigen Leute kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Krennic weiß, wo er zu suchen hat, wenn er nach Personen sucht, die für eine Aufgabe benötigt werden, und – noch wichtiger – er weiß auch, wie man deren gute Ideen so darstellen kann, dass Investoren, Mäzene und andere wichtige Leute sich für sie interessieren. Ohne dieses Talent wäre das Todessternprojekt letztlich nie Realität geworden.<br />
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<div class="subheading">-	Rastloser Arbeiter</div>Manche Personen sind Arbeitstiere, die die Verwirklichung von sich selbst tatsächlich nur in der Arbeit und im Prinzip in nichts anderem sehen. Krennics Verwirklichung mag zwar nicht die Arbeit als solche sein, sondern vielmehr das Streben nach Prestige, im Ergebnis führt bei ihm das eine jedoch unabdinglich auch zum anderen. Dadurch lebt Krennic für die Arbeit und macht diese sogar in gewissem Umfang durchaus gerne. Er mag es überhaupt nicht, wenn sein Verstand brach liegt und er nichts zu tun hat – vermutlich auch, weil er geradezu abhängig von Anerkennung anderer Personen ist.<br />
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<div class="subheading">-	Opportunist</div>Opportunist zu sein, mag für andere Personen nachteilhaft sein, doch als Direktor von Projekten, die auf Chancen und Möglichkeiten angewiesen sind, deren Ergreifung sich binnen kürzester Zeit entscheidet, ist das Verbiegen von Ideologien und Moral am Ende maßgeblich. Ihn interessiert im Grunde die Ideologie des Imperiums überhaupt nicht, erst Recht nicht, wenn sie ihm hinderlich ist. Krennic unterstellt letztlich alles seinem Projekt: Geld, Personen, selbst das Imperium. Er nimmt alle legalen und gegebenenfalls illegalen Optionen in Kauf, soweit es der Förderung seines Projekts dienlich ist, selbst wenn es der Organisation, für die er arbeitet, schädlich ist. Das sorgt dafür, dass er Ergebnisse liefert – wenn auch mit Einbußen oder Nachteilen, die seinen Vorgesetzten häufig nicht einmal bekannt sind oder die diese aufgrund der Ergebnisse letztlich akzeptieren.<br />
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<div class="heading_font">Schwächen</div>
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<div class="subheading">-	Herrisch</div>Krennics zügelloses Temperament ist vielen bekannt, die mit ihm zu tun hatten. Dieses Gesicht zeigt er zwar nicht jedermann gegenüber, denn im normalen Umgang mit Gleich- oder Höhergestellten hat er noch immer ein weitaus ruhigeres, sympathischeres Gesicht. Allerdings verschwindet dieses auch wieder sehr rasch, wenn Dinge nicht nach seinem Willen geschehen oder generell etwas nicht so läuft, wie er es vorgesehen hat. In diesen Fällen fängt er durchaus lautstark zu wüten an und kümmert sich, wie im Falle von Großmoff Tarkin, dann auch nicht darum, dass es sich um einen der mächtigsten Männer des Imperiums handelt. Die vermutlich einzige noch lebende Gestalt, der gegenüber er (zumindest zu Beginn) äußerst kleinlaut wäre und bei der Zorn und Ärger nicht offen zeigt, dürfte wohl der Imperator selbst sein. In seinem Team und teils auch darüber hinaus ist Krennic daher nicht allzu beliebt. Weiterhin macht es ihn in angespannten Situationen, in denen Ruhe und Kompromissfähigkeit erforderlich wäre, zu einem lausigen Diplomaten.<br />
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<div class="subheading">-	Nicht kritikfähig</div>Manche Menschen sind schlichtweg davon überzeugt, dass ihre Anweisungen im Grundsatz richtig sind und auch nicht hinterfragt werden sollten. Nun nimmt Krennic durchaus häufig Ideen und Vorschläge anderer Personen auf, fragt auch häufig danach, da er Projektleiter ist und daher in Details sich auf Spezialistenmeinungen verlassen muss. Sofern er aber eine Entscheidung getroffen hat, sieht er diese als unumstößlich an – jedenfalls wenn andere sie kritisieren. Es hat im Prinzip fast keinen Sinn, mit ihm über bereits gefällte Entscheidungen zu diskutieren, weil er diese Form von Kritik sehr rasch als Angriff auf sich selbst und somit als Herabwürdigung seiner Stellung interpretiert. Fehlentscheidungen seinerseits sind daher schwer von außen zu korrigieren.<br />
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<div class="subheading">-  Möchtegernoffizier</div>Krennic kommt ursprünglich aus dem zivilen Bereich der Architektur und schob sich über eine Laufbahn innerhalb des Geheimdienstes auch ins Militär vor. Er war daher nie auf einer militärischen Akademie, so dass ihm tiefgreifendere militärische Kenntnisse letztendlich völlig abgehen. Zwar ist er ein guter Projektplaner, das macht ihn aber nicht zu einem brauchbaren Militärstrategen. Vom Militär hat er insgesamt ein eher laienhaftes Verständnis. Sein Wunsch etwa, den Todesstern selbst kommandieren zu können, rührte mehr aus dem Denken, dass es ihm aufgrund seiner Leistung schlichtweg zustand und die Waffe ohnehin mehr politisches als militärisches Symbol war – weniger weil er sich wirklich für einen kompetenten Militär hält.<br />
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<div class="subheading">-	Blind ehrgeizig</div>Krennics eigenes Ansehen ist im Prinzip das Einzige, was für ihn noch von Relevanz ist. Er verliert dabei viele andere Faktoren und Facetten aus den Augen, die links und rechts davon geschehen und stellt diese mitunter auch überhaupt nicht in seine Optionen ein, einfach weil er nicht auf die Idee käme, etwas zu tun, was ihm seiner Meinung nach schaden könnte, selbst wenn es das gar nicht tut. Er arbeitet also auf ein Ziel hin, das sonst niemand teilt und somit hat er eigentlich auch keine natürlichen Verbündeten, sondern nur Werkzeuge auf diesem Weg. Krennic will letztlich von Leuten bewundert werden und ganz nach oben, an die Seite des Imperators – obwohl er am Ende vielleicht gar nicht weiß, was er dort eigentlich möchte.<br />
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<div class="subheading">-	Glücklos</div>Es gibt einfach Personen, denen ist das Glück in die Wiege gelegt worden, und andere könnten tun, was sie wollen, und es wird ihnen niemals zuteil. Bei Krennic scheint es so zu sein, dass ihm das Glück aus irgendeinem für ihn nicht verständlichen Grund einfach nicht hold sein will. Häufig kommt er in entscheidenden Situationen einige Momente zu spät oder ausgerechnet an solche Orte, wo gerade etwas schief läuft. Das geht so weit, dass inzwischen eine Ankunft von ihm bereits von manchen als schlechtes Omen gewertet wird.<br />
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<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
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Man sagt, der Krieg fördert stets die schlechtesten Eigenschaften des Menschen zutage – niemals die guten. Wahrscheinlich trifft diese Aussage auf Orson Krennic sogar besser als auf viele andere zu. <br />
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In seiner Schulzeit war Krennic bereits die Person, um die sich Gruppen sammelten, der Entscheider, der sagte, was passierte, wie und wo die besten Feiern abliefen. Das führte so weit, dass dieser Umstand Krennic selbst innerhalb des Republic Futures Program geradezu legendär machte. Inzwischen, nach weiteren Jahrzehnten, hat ihn die Zeit dahingehend gemäßigt, allerdings hat er sich dem Reiz des Guten und des Abenteuers dennoch nie ganz entziehen können und so sucht er letztlich immer neue Herausforderungen und Grenzen, die es zu überschreiten gilt. Auch wenn Krennic diese Facette seiner Persönlichkeit also nie ablegte, wurde sie mit der Zeit etwas überlagert, vor allem mit dem immer ungebändigteren Antrieb, etwas Großes, Unmögliches für die Galaxis zu erschaffen. Als Mann aus der einfachen Arbeiterklasse eines unbedeutenden Planeten im Mittleren Rand, schon als Kind fasziniert von Formen, Geometrie und ihrer Ästhetik, war darin vielleicht sogar anfangs nicht einmal die Ambition der ausschlaggebende Punkt, sondern wirklich das Schaffenswerk als solches, doch mit zunehmender Zeit wurde dieses Ansinnen immer mehr befleckt vom Wunsch nach persönlicher Wertschätzung und Ehrgeiz. Das weitete sich bis zu einem ungezähmten Geltungsbedürfnis aus, wonach sein Denken vom eigenen Prestige bestimmt wird, bis hin zu dem Punkt, dass sich die Prioritäten seiner Motivation quasi umgedreht haben und die eigene Ambition zu Lasten des eigentlichen Schaffensprojekts selbst in den Vordergrund rückte. Krennic sieht sich dadurch ständig durch Fehler anderer Person zu Unrecht um seinen Ruhm und die ihm gebührende Anerkennung gebracht und nicht genügend für seine zum Teil historischen Leistungen gewertschätzt. Manchmal ist er deshalb der Meinung, einfach zu häufig von inkompetenten Untergebenen umgeben zu sein, die selbst ihre aus seiner Sicht vergleichsweise simplen Aufgaben nicht auf die Reihe bekommen und zeigt dafür dann wenig Verständnis. Darum neigt er auch dazu, seine durchaus vorhandenen eigenen Unzulänglichkeiten und Fehler auf andere abzuwälzen und Anderen die Schuld für alles zu geben. Kritik wird von ihm sehr rasch als persönlicher Angriff aufgefasst und entsprechend vergolten. Krennic zügelt sein hitziges Temperament also nur, wenn es unbedingt sein muss. Das ist zweifellos auch eine Folge des Stresses, dem er sich im Prinzip dauerhaft ausgesetzt sieht. Sofern Dinge ideal laufen, kann er zwar noch immer ein launiger  und sympathischer Gesprächspartner  sein oder, sofern es nützt, einen solchen jedenfalls mimen. Aufgrund der geradezu unrealistischen Erwartungen an ihn (wenn er auch für diese zum Teil durchaus selbst verantwortlich ist) und des Drucks, der auf ihn ausgeübt wurde, wurde er jedoch immer mehr zum Getriebenen und seine eigentlich kumpelhafte, extrovertierte Person neigte dazu, herrisch und egoistisch zu werden. Zwar kann Krennic per se immer noch gut unter Stress funktionieren, allerdings ist er dafür berüchtigt, dass er dabei rasch seine Zurückhaltung verliert und seine Verärgerung über Probleme oder insbesondere über seine Vorgesetzten dann an Unbeteiligten oder wehrlosen Mitarbeitern auslässt. Nun könnte man sagen, dass er die Hierarchie somit nutzt, um Dampf abzulassen – was definitiv der Fall ist. Auf der anderen Seite steckt Krennic aber auch gegenüber Höhergestellten oder vermeintlich Höhergestellten tatsächlich nicht zurück, wenn ihm etwas missfällt, wird durchaus laut, findet Widerworte und stellt Autoritäten und deren Entscheidungen brüsk in Frage.<br />
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Seine Persönlichkeitsstruktur passt somit nur teilweise in das Gefüge eines geordneten, durchstrukturierten Imperiums mit klarer Hierarchie und deutlichen Regeln hinein. Krennic selbst bricht Regeln, wie er es gerade braucht, nutzt ungeniert Korruption, übergeht Hierarchien wissentlich und arbeitet zum Teil sogar gegen das große Ganze, soweit es der Verwirklichung seines Ziels und seines Projekts dient. In gewisser Weise ist er damit dem willkürlichen, chaotischen Staat fast näher als einem durchgeplanten, perfekt funktionierenden Imperium, weil er sich darin eingeengt fühlt und nicht aufgehen kann – doch auf der anderen Seite ist ihm durchaus bewusst, dass das Imperium ihm Möglichkeiten und Mittel zur Verfügung stellt, um seine Entwicklungen überhaupt erst möglich zu machen. Damit fühlt Krennic selbst keine besondere ideologische Bindung zum imperialen Staat. Primär ist dieser für ihn ein allzu bequemes Sprungbrett für die Bezahlung von Forschung und Entwicklung, da derartige Staaten bereitwillig finanzieren, in der Hoffnung, ihren Feinden immer einen Schritt voraus zu sein. Letztendlich würde er sich aber genauso gut auch von der Republik finanzieren lassen. <br />
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Krennic verachtet reine Bürokraten wie Tarkin, die keinerlei eigene Schaffenskraft besitzen, sondern sich nur die Lorbeeren anderer Personen einverleiben und diese dann für ihre eigenen Zwecke nutzbar machen. Ironischerweise sollte das Vertrauen seines ärgsten Konkurrenten, Wilhuff Tarkin, in die einwandfreie Arbeit von Krennic, am Ende sogar dazu führen, dass sein Rivale dies mit dem Leben bezahlte. Er selbst sieht sich dagegen als Visionär, der ständig an der Schwelle des Unmöglichen arbeitet und damit der Technologie immer zu Sprüngen verhilft, die es ohne ihn nicht gegeben hätte. Das mag auch der Fall sein – die Konsequenzen daraus nimmt Krennic durchaus billigend in Kauf. Es mangelt ihm völlig an der Empathie gegenüber jenen, die seinen Schöpfungen dann zum Opfer fallen und interpretiert sie ziemlich reuelos als notwendiges Produkt des Fortschritts. Man könnte ihm insofern durchaus ein paar soziopathische Züge nachsagen.<br />
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Vor einigen Jahren hatte Galen ihm sogar ein Angebot gemacht – letztlich die Verwirklichung von Galens Traum mithilfe von Krennic, nämlich ein großes, ziviles Energieprojekt für einen gesamten Planeten. Verdutzt hatte Krennic dieses Angebot damals aufgenommen, war beinahe überfordert von der Situation gewesen. Und für einen Moment lang stand er einfach nur da und wollte zusagen. Ehe die Ratio zurückkam und ihn daran erinnerte, dass er bereits mitten im Todessternprojekt steckte und Galen dafür benötigte. Also hatte er es ausgeschlagen. Ein Teil von Krennic, der Teil, der ihn damals hatte kurz zögern lassen, fragt sich nach all den Belastungen und der Zerstörung seines Meisterwerkes immer noch gelegentlich, wie die Dinge wohl verlaufen wären, hätte er damals schlichtweg Ja gesagt. Diesem Teil tut es letztlich auch immer noch Leid, dass er Galen über Jahre hinweg so manipulieren musste, wie er es getan hat, und wünscht sich, es wäre nicht notwendig gewesen – es geht allerdings nicht so weit, dass er denkt, er hätte es überhaupt nicht tun sollen. Letztendlich rechtfertigt er die Manipulation also damit, dass aus seiner Sicht Galens Naivität in Bezug auf den Krieg und den Zustand in der Galaxis Krennic überhaupt erst dazu gezwungen hatte. Aus seiner Sicht heraus hatte er nie geglaubt, dass Galen tatsächlich Farmer hatte werden wollen, sondern dass dies allein der Einflüsterung durch Lyra zu verdanken war – niemals wäre dem Genie dieses einfache, stupide Leben genug gewesen, sondern es hätte ihn getötet. Er brauchte die Größe genauso wie Krennic sie brauchte. Dass der Direktor sich damit womöglich irren konnte, ging ihm letztlich nie durch den Kopf. Dass sein Freund ihn später aus seiner Sicht hintergangen hatte, hat Krennic seinerzeit völlig überrascht und maßlos verärgert – bis zu dem Punkt, dass er Galens Team erschießen ließ, um ihn dafür zu bestrafen, weil er selbst immer noch an Galen hing. Bis zuletzt glaubte irgendein seltsamer Teil von Krennic, dass Galen ihm am Ende noch dankbar sein würde, wenn er für seine bahnbrechende Erfindungen in die Geschichte einging. Wenn auch nicht so, wie dieser es beabsichtigt hatte. Im Endeffekt kann man sagen, dass er sich mehr und mehr mit der Rolle als Projektionsfläche für alles Schlechte aus Galens Sicht abgefunden hat – in gewisser Weise sieht er diese Rolle als notwendig an, damit Galen alles Negative auf ihn projizieren und somit selbst noch arbeiten kann. <br />
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Bis zum jetzigen Tag hält Krennic schützend die Hand über Galen, selbst nach dessen Verrat am Imperium. Auch wenn man denken könnte, er tat dies, um Galens Ruf zu schützen, sollte nicht übersehen werden, dass Krennics eigenes Schicksal so eng mit Galen selbst verbunden war, dass jeder Fehler von Galen sofort auf den Direktor zurückgefallen wäre. Um seine eigene Haut zu retten, hatte er daher letztlich auch keine Wahl als den Verrat Galens zu verschweigen – und zuletzt benötigt er das Wissen des Mannes für die immer neuen Projekte, die ihm übertragen werden, noch immer. Dennoch schwebt die Gefahr, dass die Republik noch irgendwelche Beweise vorführt, die Galens Verrat faktisch und unwiderleglich bezeugen können, immer wie das Schwert des Henkers über Krennic – wohlwissend, dass dies sein Ende wäre. Doch wer weiß – womöglich gewann die Republik am Ende sogar den Krieg und dann würde Krennic seine Rolle im Todessternprojekt nur… noch einmal dergestalt überarbeiten müssen, dass Galen und er gezielt auf diese Schwachstelle der Station hingearbeitet hatten? Vielleicht genug, um den Kopf erneut aus der Schlinge ziehen zu können. Denn am Ende ging es letztlich fast immer nur darum.<br />
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<div class="heading_font">Biographie</div>
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<div class="subheading">„We‘re at war. And they‘re on the wrong side.“ (51-19 VSY)</div>
Über zwanzig Jahre lang drehte sich Orson Krennics Leben um vor allem eine Sache: das Unmögliche zu schaffen. Gegen Widerstände und Spott zu kämpfen – von Bürokraten, Kleindenkern. Sich selbst sah er immer als Visionär, als Schaffer einer großen Sache. Und aus der großen Sache wurde irgendwann die größte Sache, die sich seine Generation bis dahin hatte vorstellen können. Dabei führte tatsächlich eher ein Zufall dazu, dass er Teil dieses Projektes, die sogenannte DS-1 Orbitale Kampfstation, wurde. Während der Klonkriege war es der Republik gelungen, an die Entwurfspläne einer separatistischen Superwaffe zu gelangen, und so ging die Angst um, dass die Separatisten diese Waffe bauen konnten, die das Potential besaß, den Krieg rasch zu beenden – eine mondgroße Raumstation mit der Feuerkraft zur Zerstörung ganzer Planeten. Das war für die Zeit ein ungeheures Projekt und aus Sicht der Republik gab es dafür nur einen Konter: Sie musste selbst diese Raumstation vorher fertigstellen. So begann das Rennen um die Kampfstation. Mit genau dieser Zeit brach auch Krennics Sternstunde an. Und ein Mann aus der einfachen Arbeiterklasse wurde so am Ende das Zünglein an der Waage zur Verwirklichung des Projekts, das man später umgangssprachlich als „Todesstern“ bezeichnen sollte.<br />
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Dieser Mann war mit fünfzehn Jahren (36 VSY) in das Republic Futures Program auf Brentaal aufgenommen worden, dort mit dem Schwerpunkt Architektur, und war nach seinem dortigen Abschluss in das republikanische Ingenieurskorps gewechselt, hatte seitdem zahlreiche riesige Bauprojekte auf Welten und im freien Weltraum verwirklicht. Es zeigte sich jedoch, dass im zivilen Bereich vergleichsweise wenig Unterstützung für relevante Projekte zu erringen war, daher verlagerte sich sein Interesse spätestens seit dem Zuspitzen der Separatistenkrise mehr und mehr in Richtung der Konstruktion von Kriegswaffen – ein Geschäft, das ungleich lukrativer werden sollte. Doch zu Beginn des Krieges (22 VSY) war er eigentlich nur ein recht unbedeutender und unbekannter Mann der Republic Special Weapons Group innerhalb der Strategic Advisory Cell, aber das sollte sich bald ändern. Krennic wusste, dass er nicht der Brillanteste unter den Futures gewesen war, aber dafür besaß er andere Qualitäten. Er wusste, wie man Kontakte knüpfte, wie man brillante Forscher an Geldgeber brachte. Viele in der Republik zweifelten noch an der technischen Umsetzbarkeit der strategischen Waffe, vor allem an der dafür notwendigen Energiegewinnung, während er bereits einen Schritt weiter war. Denn im Gegensatz zu anderen kannte Krennic etwas, das andere nicht kannten: einen anderen Visionär, Galen Erso. Bereits stark befreundet seit dem Futures Program hatte Krennic rasch erkannt, dass er mit Galen ein Genie vorfand, wie es vielleicht nur ein Mal in jeder Generation auftrat. Und Galens Spezialgebiet war passenderweise Energiegewinnung mithilfe von Kyber-Kristallen. Krennic hatte genug Vertrauen in seinen besten Freund, dem er bereits eine Gastprofessur am Institut für angewandte Wissenschaften auf Coruscant besorgt hatte, dass er im Prinzip seine gesamte Karriere und Reputation ohne dessen Wissen mit Galen verknüpfte – und dass dieser einen Durchbruch in seinen Forschungen erzielte.<br />
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Über Mas Ameddas Unterstützung gelang es Krennic schließlich (21 VSY), Galen aus separatistischer Gefangenschaft auf dem Planeten Vallt zu befreien – wenngleich nicht übersehen werden sollte, dass Krennic dafür gesorgt hatte, dass Galens Arbeitgeber nicht von der Gefangenschaft erfuhr, damit Krennic selbst in die Rolle als Retter schlüpfen konnte. Diese erste Scharade gegenüber seinem Freund sollte eine von vielen in den nächsten Jahren sein, die Krennic im Versuch, seinen pazifistischen Freund zur freiwilligen Arbeit an der ultimativen Waffe zu bewegen, vornahm. Bis zuletzt blieb Krennic der Meinung, dass hier der Zweck schlichtweg die Mittel heiligte und Galen zu dessen persönlichen Erfolg und seiner Meisterleistung gebracht werden musste, selbst wenn dieser das konkrete Projekt ablehnen würde. Man musste ihn also vorsichtig und im Vertrauen zu der Leistung hinführen. Daher erzählte Krennic seinem Freund zunächst auch nichts von dem Bau, der bereits stattfand, ohne dass das Energieproblem abschließend geklärt war. Krennic erwuchs immer mehr in die Rolle des Projektleiters für alle Komponenten des Todessterns – er war es, dem es schließlich mit diplomatischem Geschick gelang, die Geonosianer über den gefangenen Poggle den Geringeren für ihr eigenes Projekt und zur Zusammenarbeit  mit der Republik zu rekrutieren und sie dazu zu bringen, die Todessternkonstruktion weiter voranzutreiben. Das führte einerseits zu enormen Erfolgen beim Fortschritt des Baus, der vorher nur aus einem unscheinbaren Ring bestanden hatte und in dieser Zeit nun zu einer Sphärenform herangewachsen war, brachte später aber auch Schwierigkeiten mit sich. Insbesondere Poggle stellte sich als Problem heraus, als dieser versuchte zu fliehen und dabei einen Aufstand der Geonosianerdrohnen anzettelte, der einigen von Krennics Männern das Leben kostete und drei Monate Arbeit zunichte machte. Poggle selbst gelang in dem Chaos, das er verursacht hatte, tatsächlich die Flucht zurück zur Konföderation. Der Verlust der Geonosianer als Zugpferd für den Bau stellte Krennic vor ein logistisches Problem, da ihm nun die Arbeitskräfte fehlten, um das Projekt zeitlich wie geplant fertigzustellen. Als Folge der Auseinandersetzung wurde der Rumpfbau des Todessterns schließlich aufwendig verlegt, von Geonosis in den Orbit des abgelegenen Planeten Horuz, wo er planmäßig bis zu seiner Fertigstellung gebaut werden sollte – sofern Krennic noch andere Arbeiter dafür auftreiben konnte.<br />
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Noch immer war das Energieproblem weithin ungelöst, doch Krennic wollte Galen weiterhin zu einer freiwilligen Mitarbeit in sein militärisches Projekt bewegen und ihn dazu bringen, seine Forschung waffenfähig zu machen. Zunächst demonstrierte er seinem Freund die Auswüchse und Barbarei des Krieges, indem er ihm als Exempel aus der Ferne zeigte, wie Republik und Konföderation sich selbst über Galens unbedeutenden Heimatplaneten in einer Raumschlacht bekämpften und den Planeten in Mitleidenschaft zogen. Galen war geschockt davon, doch Krennic war klar, dass es noch nicht an der Zeit war, sein Projekt zu offenbaren und Galen ins Boot zu holen. Als dieser schließlich längere Zeit ohne Arbeit war und zunehmend davon frustriert wurde, verschaffte Krennic ihm einen Job bei Helical HyperCom – eine, wie Krennic wusste, für Galens Intellekt unbefriedigende Stelle, die dieser annahm, um Beschäftigung zu finden. Krennic spekulierte darauf, dass Galen mit dieser simplen Arbeit in seinem Gebiet unterfordert sein würde und nach Größerem streben wollte. Der Gedanke schien zu reifen und vielleicht wäre am Ende sogar das passiert, wonach Krennic strebte, wäre da nicht eine Sache passiert – die Klonkriege endeten (19 VSY).<br />
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<div class="subheading">„The power that we are dealing with here is immeasurable.“ (19-18 VSY)</div>
Während des Kriegs hatte Krennic aufgrund der Krisensituation mehr Verbündete als danach – viele hatten zwar schon damals die Realisierbarkeit in Frage gestellt, nun wurde allerdings nach Beendigung des Krieges neuerdings  auch die Notwendigkeit eines derartigen Projektes in Friedenszeiten gänzlich hinterfragt. Gleichzeitig wusste Krennic, dass seine Strategie, Galen zu gewinnen, mit Einkehr des Friedens ebenfalls gescheitert war. Er musste also in vielerlei Hinsicht umdenken.<br />
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Dass er nun einem Imperium diente und nicht mehr einer Republik, war Krennic letztlich gleichgültig. Seine einzige Sorge, dass der neue Staat sein Projekt auf Eis legen würde, sollte sich nicht bewahrheiten. Stattdessen wurde das Projekt dem ersten imperialen Großmoff unterstellt – Wilhuff Tarkin (18 VSY). Aus Krennics Sicht ein alter Bekannter und Rivale um Einfluss, vor allem aber eine Person, die er aufgrund seiner Bürokratentums und Visionslosigkeit verabscheute. Tarkin äußerte sich Krennic gegenüber stets reserviert und skeptisch über das Projekt, tatsächlich verfolgte er aber durchaus seine eigenen Ziele mit dem Todesstern, während er andererseits aber versuchte, Krennic nicht gefährlich ihm gegenüber werden zu lassen. Da das Projekt also weitergeführt wurde, diskreditierte Tarkin den langsamen Fortschritt der Station aufgrund fehlender Arbeitskraft als Krennics Fehler und entschied, dass die künftigen Arbeiter aus Sklaven von Kashyyyk bestehen würden. Krennics Ruf war nach dem Verlust der Geonosianer und Poggles Flucht sowie jetzt dem fehlenden Fortschritt angeschlagen, gleichzeitig wusste er, dass der Druck bald noch sehr viel größer und die Luft weitaus enger werden würde, wenn er nicht bald erkennbare Fortschritte in der Superlasertechnologie machen konnte – wofür ihm weiterhin Galens Forschungen fehlten. Er schob daher seinen ursprünglichen Plan beiseite, startete das Projekt „Celestial Power“, an dem diverse anerkannte Wissenschaftler an Teilen mitarbeiteten, während ihnen verboten war, darüber zu sprechen. Galen gegenüber behauptete er, das Projekt befasse sich damit, vom Klonkrieg verwüstete Welten wieder aufzubauen und rasch mit Energie zu versorgen – ein großes galaktisches Projekt auf Befehl des Imperators, um endlose Energie für alle bereitzustellen. Das war die Vision, die den Funken in Galen weckte. Krennic stellte ihm eine Forschungseinrichtung auf Coruscant zur Verfügung, in der er seine Kyber-Forschungen frei unter Krennics Schirmherrschaft betreiben konnte – teilte ihm allerdings nicht mit, dass er dies nicht für das Ingenieurskorps tat, wie Galen dachte. Ebenso wenig wie den Umstand, dass Krennic dessen Forschungen an den Kristallen nutzte, um sie auf mehreren Forschungseinrichtungen auf anderen Planeten waffenfähig zu machen, da er Galen trotz allem immer noch nicht dazu zwingen wollte. Das ergab allerdings das Problem, dass die Forschungseinrichtungen immer nur auf Galens Forschung aufbauen konnten, weil ihnen selbst dessen einzigartige Expertise in diesem Bereich fehlte. So kam es deshalb sogar zu einer Katastrophe auf dem Planeten Malpaz, als die Forschungseinrichtung dort einen Fehler machte und dabei explodierte – mit ihr ein großer Teil der Hauptstadt. So machte das Projekt Fortschritt und Rückschritt zugleich. Es gelang Krennics Forschern, die an Galens Arbeiten anknüpften, schließlich aber, einen funktionierenden Prototypen des Superlasers zu entwerfen, der waffenfähig war. Dieser Prototyp wurde später von Wilhuff Tarkin beschlagnahmt. Mit dem ersten Test, eingebaut in eine runde Skelettkonstruktion, bestätigte sich, dass das Projekt in kleinerem Maßstab tatsächlich möglich war. <br />
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<div class="subheading">„We were on the verge of greatness.“ (18-17 VSY)</div>
Spätestens jetzt änderte sich Krennics Wesen noch einmal deutlich, wurde mit dieser Gewissheit direkt gierig und unersättlich, sein Machwerk rasch fertigzustellen, um es allen Kritikern und Skeptikern zu zeigen. Sein sowie Galens Name würden also in die Geschichte eingehen – die Frage war nur noch wann. Er ließ Galen weiter seine Forschungen betreiben, worin dieser auch, wie erwartet, extrem versunken war und enorme Fortschritte dabei machte. Um nicht nur eine Skelettkonstruktion, sondern eine gesamte Raumstation mit tausenden Geschützen, Schilden und Hyperantrieb mit Energie zu versorgen waren diese allerdings auch nötig. In Krennics Rechnung gab es letztlich nur noch einen Störfaktor: Galens Frau Lyra. <br />
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Er selbst hatte nie verstanden, was Galen an ihr fand und hatte es für einen Scherz gehalten, als dieser ihm erzählt hatte, dass er Lyra heiraten würde. Eine Frau an Galens Seite, insbesondere wenn sie so widerspenstig war wie diese, sowie das kommende Kind lenkten ihn aus Krennics Sicht vor allem von seinen sensationellen Forschungsdurchbrüchen ab und hinderte ihren Mann daran, seine wahre Größe und Brillanz zu erreichen – etwas, das Krennic nicht akzeptieren konnte. Immer wieder sorgte er daher dafür, dass Lyra längere Zeit lang von Galens Seite verschwand, indem er sie mit beruflichen Aufträgen versorgte. Um Galen doch weiter auf seine Seite zu bringen, zeigte er diesem in Lyras Abwesenheit schließlich auch die Verwüstungen auf Malpaz und behauptete, dass dort Anarchisten und Terroristen die Umsetzung von Galens Forschungen sabotiert hätten. Dies ärgerte Galen maßlos und allmählich glaubte sich Krennic tatsächlich am Ziel seiner Bemühungen, nämlich Galen dazu zu bringen, seine Forschungen auch für militärische Nutzungen zu öffnen.<br />
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Doch als Lyra zurückkehrte und Krennic gegenüber längst äußerst misstrauisch geworden war, drohte er ihr damit, dass ein Fehlschlagen von Galens Forschungen sowohl ihrem Mann als auch der gesamten Familie gefährlich werden würde, wenn sie seine Forschungen weiter derart beeinträchtigte – diese Drohung war durchaus zutreffend, wenngleich er damit nur unterschwellig auf sich selbst, sondern vielmehr auf die weitaus gefährlicheren Leute über Krennic anspielte, die endlich Erfolge sehen wollten. Eine Zeit lang konnte er Lyra damit ruhigstellen – doch ihr Misstrauen ihm gegenüber war nur gewachsen. Als sie schließlich herausfand, dass die Ersos überwacht wurden und Galens Forschungen tatsächlich zu Waffenzwecken missbraucht wurden (17 VSY), sprach sie daher dennoch mit ihrem Mann darüber und weckte ihn somit aus seiner völligen Fixierung auf seine Arbeit. Entgeistert konfrontierte dieser seinen Jugendfreund damit – doch Krennic geriet in Erklärungsnöte, als Galen verlangte, die umgesetzte Praxis seiner Arbeit sehen zu können, und wich dem Ganzen mehr oder weniger geschickt aus. Da seiner Meinung nach Lyra jetzt allerdings zu einem dauerhaften Ärgernis geworden war, spielte er mit dem Gedanken, sie beseitigen zu müssen, um Galen bei der Arbeit halten zu können. Gleichzeitig war ihm aber klar, dass der Tod Lyras Galen tief treffen würde und somit ebenfalls nachteilhaft auswirken würde. Am Ende war es nicht nötig, sich zu entscheiden, denn Galen und Lyra flohen schließlich von der Forschungseinrichtung von Coruscant – während er gerade auf dem Weg dorthin war, um beide unter Quarantäne zu stellen. Doch er fand nur noch eine leere Anlage vor. Verzweifelt brüllte er Galens Namen in die Weiten Coruscants hinaus und schwor sich, ihn zu finden.<br />
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<div class="subheading">„The work has stalled, I need you to come back.“ (17-0 VSY)</div>
Das Verschwinden seines Freundes… oder nun einstigen Freundes ließ Krennic nicht los. In seinem Nacken saßen bereits erneut die Neider und Skeptiker, bereit, genüsslich aus jedem Fehlschlag Kapital zu schlagen. Zunächst konnte Krennic noch eine Zeit lang verzweifelt auf den letzten Forschungen Galens aufbauen, sie waren jedoch nicht so weit abgeschlossen, als dass sie das Projekt, das bereits den Zeitplan überschritten hatte, hätten zeitnah beenden können. Er brauchte Galen noch immer, wollte er seine Karriere nicht abhaken. Durch die zunehmende Zahl von Kritikern in die Ecke gedrängt und getrieben von seiner entfesselten Ambition setzte er all seine Ressourcen ein, um den Geflohenen aufzuspüren.<br />
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Doch erst nach Jahren gelang es ihm, ihn auf dem abgelegenen Planeten Lah’mu aufzufinden (13 VSY). Sein Plan war dabei, das fortzusetzen, was begonnen worden war: Galen, Lyra und ihr Kind zurück nach Coruscant zu bringen, sie unter Hausarrest zu stellen, ihnen aber im Rahmen dessen ein relativ bequemes Leben unter Aufsicht zu gestatten und es ihnen an nichts mangeln zu lassen – solange Galen nur seine Forschungen abschloss. Doch das sehr angespannte Gespräch entwickelte sich nicht so wie geplant, spätestens als Lyra unerwartet eine Waffe auf Krennic richtete. Dieser war ihre ständigen Torpedierungen seiner Beziehung zu Galen leid und gab ihr die Möglichkeit, die Waffe niederzulegen und es dabei zu belassen. Aber Lyra weigerte sich weiterhin, so dass Krennic ihrer Einmischungen schließlich überdrüssig wurde und befahl seiner mitgeführten Leibgarde daher, die Bedrohung zu beseitigen – die Todestruppen erschossen daraufhin Lyra, allerdings verletzte sie Krennic vorher ebenfalls noch mit einem Blasterschuss in die Schulter.  Die Tochter Jyn allerdings sollte seinem Zugriff verborgen bleiben. Somit gelang es ihm, anstelle wie beabsichtigt die gesamte Erso-Familie zurückzubringen, nur Galen lebend nach Coruscant zu fliegen. Krennic entschuldigte sich bei Galen an Bord seine Shuttles für das, was auf der Oberfläche passiert war. Der Tod Lyras tat ihm tatsächlich leid – zwar nicht für sie, sondern für seinen früheren Freund. Er sicherte dem apathischen Galen zu, dass er für eine angemessene Bestattung garantieren würde. Gleichzeitig ließ er ihn wissen, dass sie das Kind früher oder später ebenfalls finden und zu ihm bringen würden, was einerseits als Ansporn, aber durchaus auch als Drohung zu verstehen war. <br />
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Der Beginn der gemeinsamen Zeit war infolge des Vorfalls äußerst hölzern. Ihm war klar, dass Galen ihm Vorwürfe wegen Lyra machen würde – empfand diese aber als ungerecht, da es gar nicht seine Absicht gewesen war und aus seiner Sicht Lyra selbst erst die Eskalation herbeigeführt hatte. Er fügte sich allerdings zunehmend in die Rolle des Bösewichts, wohlwissend, dass er daraus ohnehin kaum mehr entkommen konnte und die Beziehung zu Galen dauerhaft zerstört schien. Dieser zeigte seit Lyras Tod jedoch kaum mehr Widerstand, sondern fügte sich ohne echten Protest nun dem Zwang, für die Tarkin-Initiative zum Bau der Superwaffe zu arbeiten. Tatsächlich erkannte Krennic ihn seither nicht wieder und das Verhältnis blieb bestenfalls zerrüttet. Die professionelle Arbeit erreichte dagegen neue und zum Teil ungeahnte Maßstäbe – zwar kamen Galens Feldversuche mit großen Kyber-Kristallen nur schleppend voran (erst später wurde Krennic klar, dass dieser das so beabsichtigt hatte), aber die regelmäßigen Fortschritte ließen die Kritiker Krennics immer wieder verstummen. Dennoch glaubte er noch lange Zeit, tatsächlich auf weitere Durchbrüche Galens angewiesen zu sein, selbst zu einer Zeit, als dies gar nicht mehr der Fall war. Obwohl er früher jede Lüge Galens mit Leichtigkeit durchschaut hatte, gab sich Krennic auch mehr und mehr der von diesem aufgezogenen Illusion hin, dass der Wissenschaftler die Größe und Vision des Projekts tatsächlich anerkannte – sicherlich wollte Krennic dies auch einfach glauben, um eines Tages vielleicht wieder zu einer Versöhnung zu gelangen, wenn Galen den aus seiner Sicht naiven Pazifismus abgelegt hatte und dieser ihm – trotz aller Vorkommisse – am Ende doch dankbar sein würde, dass er Teil dieser phänomenalen Entwicklung im Bereich der Energietechnik sein durfte. Diese angenehme, wenn auch irreale Vorstellung ließ Krennic am Ende blind dafür werden, dass Galen ihm etwas vormachte und dabei ganz eigene Pläne verfolgte. Krennic selber berauschte sich dagegen zunehmend an seinem Fortschritt und wie nach zwanzig Jahren härtester Arbeit gegen alle Widerstände sich nun allmählich alle Einzelteile der theoretischen Forschung unter dem Chefplaner Bevel Lemelisk zu einem großen Gesamtkunstwerk zusammensetzten – zu Krennics Meisterstück.<br />
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<div class="subheading">„We stand here amidst my achievement – not yours!“ (0 VSY)</div>
Die Fertigstellung des Todessterns (0 VSY) war  für Krennic zunächst ein enormes Glücksgefühl – jahrzehntelange harte Arbeit hatte sich endlich bewährt. Er rechnete damit, dass die Fertigstellung des Unmöglichen seinem Prestige enormen Aufschub geben und er damit in die erste Riege von Palpatine Beratern springen würde, da der Imperator selbst inzwischen großes Interesse an der Waffe geäußert hatte. Ein Prestigezuwachs schien trotz der langen Bauzeit zunächst auch nicht völlig fernliegend und wäre vielleicht auch so geschehen, wäre ihm hierfür nicht eine Person im Wege gestanden: Großmoff Wilhuff Tarkin. Dieser riss das Todessternprojekt unmittelbar vor Abschluss der Arbeiten an sich – etwas, dem Krennic sich wütend und lautstark widersetzte, da er schlichtweg nicht akzeptieren konnte, dass ihm dieses Projekt nun noch weggenommen wurde, insbesondere von einer Person, die sich darüber stets spöttisch geäußert hatte. Er protestierte zwar dagegen, doch als Tarkin den Schritt mit Sicherheitsverstößen in Krennics Verantwortungsbereich begründete, erwischte er diesen auf dem falschen Fuß. Laut Tarkin hatte ausgerechnet sein Freund Galen Erso auf Toprawa Kontakt mit der Rebellion geknüpft und offenbar versucht, das Todessternprojekt zu untergraben.<br />
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Völlig außer sich machte der Direktor sich sofort auf den Weg zur Forschungsstation auf Toprawa und drohte dort, das gesamte Ingenieursteam wegen des Verrats zu erschießen, wenn der Verräter sich nicht zu erkennen gab. Galen stellte sich im letzten Moment schützend vor sein Team, doch Krennic ließ dieses – verärgert von dem Verrat seines Freundes – dennoch im Zorn hinrichten, um ihn dafür zu bestrafen, da er sich trotz des Verrats noch immer nicht bereit war, Galen zu beseitigen. Trotzdem richtete sich seine Wut auch gegen ihn selbst, er schlug ihn nieder und begann ihn zu verspotten. Allerdings überschlugen sich die Ereignisse bald, da die Forschungsstation und der imperiale Konvoi im Orbit, der Komponenten der Todessternpläne trug, auf Grundlage von Galens Informationen daraufhin von der Rebellion angegriffen wurde. <br />
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Die Schlacht von Toprawa sollte schließlich der erste größere Sieg der Rebellenallianz gegen das Imperium werden, indem sie dort diverse Komponenten der Pläne stehlen und an Leia Organas <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tantive IV</span> funken konnten. Die Schlacht am Boden gipfelte am Ende in der Verfolgung des Schiffes durch Darth Vaders Sternenzerstörer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Devastator</span> und in der Zerstörung der Forschungseinrichtung, wodurch sowohl Galen als auch Krennic verletzt wurden. Im Zuge der Schlacht erfuhr Krennic schließlich auch von Galens Tochter Jyn davon, wie Galen das Projekt insgeheim mit einer Konstruktionsschwäche am Hauptreaktor sabotiert hatte. Doch durch Krennics eigene Verletzung – er wurde mehrfach angeschossen und durch die Explosion ebenso wie Jyn, die das Imperium später gefangennahm, aus der Anlage geschleudert – entging ihm ausgerechnet in der bedeutsamen Zeit der Fertigstellung seiner Wunderwaffe wertvolle Zeit. Erst später sollte der Direktor dagegen erfahren, dass Tarkin wenige Zeit vorher den Superlaser des Todessterns bereits erfolgreich in einer kurzen Schlacht mit dem Rebellenschiff <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Fortressa</span> eingesetzt und dabei das Schiff binnen Sekunden vollkommen vernichtet hatte. In der Zerstörung der Gefängniswelt Horuz (inzwischen auch als „Despayre“ bekannt), über der die Kampfstation die letzten Jahre gebaut worden war, bewies das Projekt schließlich auf Tarkins Befehl abschließend seine volle Funktionsfähigkeit. Doch Tarkin genügte dieser erste Test nicht – als wichtigster imperialer Großmoff ordnete er eine Demonstration an, die nur kurze Zeit danach stattfand: Die Zerstörung von Alderaan. <br />
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Krennic versuchte zwar noch in den letzten Stunden, die Kontrolle über sein Projekt zurückzuerlangen und die Konstruktionsschwäche insgeheim zu beseitigen, ohne dass diese publik wurde, doch es gelang ihm nicht, das Kommando über den Todesstern zurückzuerringen. Er hatte am Ende gegenüber dem Einfluss Tarkins auf den Imperator das Nachsehen – und er wurde selbst zum Verlierer in der Hierarchiekette. Die vielleicht etwas naive Vorstellung, selbst den Todesstern zu kommandieren, war somit in weite Ferne gerückt. Anstelle eines Prestigezuwachses musste Krennic feststellen, dass er tatsächlich kaum weitergekommen war und sein Ziel, der wichtigste Berater des Imperators zu werden, war nicht in Sichtweite. Doch andererseits hielt man ihn wiederum nicht für entbehrlich, denn noch während der Endphase des Baus des Ersten Todessterns erhielt er seitens des Büros des Imperators die Anweisung, den Bau einer zweiten, größeren und noch fortschrittlicheren Kampfstation zu vorzubereiten. Das irritierte Krennic zunächst, da er nicht erwartet hatte, noch einmal ein solches Projekt beaufsichtigen zu müssen, insbesondere da das jetzige Projekt aus seiner Perspektive bereits perfekt war für die eine Aufgabe, die es hatte: Friedenssicherung durch Abschreckung. Diese Vorstellung hielt sich jedoch nur wenige Tage, denn gerade auch Visionen ist es inne, dass sie sehr schnell wieder verschwinden können. Im Fall seines Todessterns verschwand diese mit einer gewaltigen Explosion im Yavin-System.<br />
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<div class="subheading">„I am… still in command?“ (0-5 NSY)</div>
Die Zerstörung seiner großen Vision durch Raumjäger der Rebellenallianz ließ Krennic entsetzt und schockiert zurück. Zwanzig Jahre seines Lebens waren binnen einer kleinen Raumschlacht verloren. Die amüsante Ironie, dass sein ewiger Rivale Tarkin ausgerechnet dadurch starb, dass er auf Krennics Perfektion beim Bau der Station vertraut hatte, schmeckte ebenfalls nur bitter. Ständig wechselte sein instabiler Gemütszustand zwischen Schock und Panik, wohlwissend, dass der Fehlschlag des Todessterns am Ende auf ihn zurückfallen mochte. Er beließ sein Shuttle dauerhaft abflugfertig für den Fall, dass er rasch abreisen und fliehen musste. Doch schlussendlich hatten die Ereignisse allerdings auch einen großen Vorteil: Mit den rasch aufeinanderfolgenden Schlachten von Toprawa und Yavin waren alle Zeugen und Beweise von beiden Seiten zur Verwicklung von Galen in das Durchsickern der Pläne zur Rebellion sowie dessen gezielter Sabotage des Projekts vernichtet worden – die kurze Folge der Ereignisse mochte Krennic am Ende den Kopf retten. Es gab nur einen einzigen offenen Faden: Galen Erso selbst. Brütend war Krennic unklar, was er mit diesem anstellen sollte. Der Verrat seines Freundes legte immer wieder Bitterkeit und Wut frei, auf der anderen Seite konnte und wollte er sich noch immer nicht vollständig von ihm lösen. Zunächst entschied er, dass Galen sterben musste, um alle Spuren zu verwischen. Doch dann wurde ihm klar, dass er – auch jetzt immer noch – Verwendung für Galen finden konnte. Denn schließlich hatte er noch immer eine Aufgabe, die jetzt noch mehr drängte als ohnehin schon: Der Bau des neuen Todessterns. Und so wie Galen ihm sein altes Projekt genommen hatte, würde er ihn nun dazu zwingen, ihm ein neues zu schaffen. Sämtliche Zurückhaltung Galen gegenüber war beendet: Er ließ ihn inhaftieren und zwang ihn auf Coruscant dazu, die Forschungen an den Kyber-Kristallen immer weiter zu betreiben, indem er Galen damit drohte, die gefangengenommene Jyn erschießen zu lassen, wenn dieser keine zufriedenstellenden Ergebnisse lieferte. So blieb dem Wissenschaftler erneut keine Wahl.<br />
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All das geschah in nur wenigen Tagen, die stark an Krennics Nerven zehrten und ihn noch reizbarer als sonst machten, da er bei jedem Besuch damit rechnete, dass die Wahrheit um den Ersten Todessterns ans Licht gekommen war und entweder Vader oder ein Erschießungskommando auftauchen würden. Schlussendlich musste Krennic sich aber nie für den nicht bekannt gewordenen Verrat Galens, sondern als Projektleiter nur für die Zerstörbarkeit des Todessterns rechtfertigen. Dies war zwar auch äußerst kritisch, aber hier konnte er die Verantwortung jedenfalls leichter von sich weisen. Allerdings schob er sie natürlich auch nicht Galen zu, sondern wälzte sie vor allem auf Tarkins Unfähigkeit ab: Dessen laienhafte Führung der Schlacht sei dilettantisch gewesen und er hätte nicht angemessen auf die ihm bekannte Lage reagiert. Er bezeichnete es daher als klar militärisches Versagen und als keinen Fehler der Konstruktion. Dass Galen eine Schwachstelle absichtlich in den Reaktor einbauen ließ, die für die Kettenreaktion gesorgt hatte, sparte er dabei völlig aus, stellte die Reaktion gar als unter den technischen Möglichkeiten notwendige Folge der Nutzung von Kyber-Kristallen dar – und da Kyber-Kristalle die einzige Möglichkeit für die Gewinnung ausreichender Mengen an Energie waren, war die Konstruktion gar nicht anderweitig möglich gewesen. Nur weitere jahrelange Forschung hätte dies verhindern können. Ohne mit der Wimper zu zucken, log er auch, dass er Tarkin auf diesen entscheidenden Punkt und dessen Folgen von Anfang an hingewiesen hatte und es zudem Möglichkeiten gegeben hätte, die Katastrophe zu verhindern, wenn Tarkin Krennic den Todesstern nicht vorzeitig weggenommen hätte – wogegen er schließlich so stark protestiert hatte (wenn auch seinerzeit aus anderen Motiven). Die Abwälzung auf einen Toten, der sich nicht wehren konnte, gelang zum Teil, allerdings war das Ergebnis nicht perfekt. Krennics Ruf war beschädigt, er wurde degradiert und die weitere Zusammenarbeit mit dem Chefplaner Bevel Lemelisk, den er ebenfalls angeschwärzt hatte, gestaltete sich als schwierig, wenn auch weiterhin notwendig. Zudem wurde ihm mit Birra Seah und später Tiaan Jerjerrod erneut ein Moff vorgesetzt – wenn auch zu seiner persönlichen Befriedigung keiner vom Kaliber eines Tarkin. <br />
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Der Bau des Zweiten Todessterns über Endor gestaltete sich weitaus konfliktfreier und einfacher als noch bei der Pionierleistung der ersten Station. Zwar hatte er weit weniger freie Hand als noch beim Ersten Todesstern, allerdings waren beide Moffs weitaus umgänglicher und verließen sich schlussendlich auf sein Urteil. Die Abläufe waren mittlerweile erprobt und es hatte sich gezeigt, welche Teile funktionierten und welche nicht, auf diesen Erfahrungen konnte Krennic aufbauen. Krennic setzte auf Vorschlag einer seiner Wissenschaftler als Arbeitskraft nun selbstreplizierende Baudroiden ein – eine, wie sich zeigen sollte, hervorragende Entscheidung, die die Arbeitsabläufe ungemein beschleunigte im Vergleich zu organischen Wesen. Mit Lemelisk wurde schließlich eine Lösung für die fatale Kettenreaktion im Reaktor gefunden und diese Schwachstelle konnte somit behoben werden. Zudem gelang es mithilfe der erzwungenen Forschungen von Galen auch, die Reaktorleistung so zu steigern, dass die Aufladegeschwindigkeit des Superlasers massiv verbessert werden konnte, so dass nun sogar starke Feuersalven im Minutentakt möglich waren. Der Zweite Todesstern war ein immenser technischer Fortschritt im Vergleich zu seinem Vorgänger. Gleichzeitig erhielt Krennic von Moff Jerjerrod überraschende Ordern, wie etwa den Rumpfbau ab einer gewissen Größe zu vernachlässigen und stattdessen für die vorzeitige Einsetzbarkeit von Superlaser und konventionellen Waffen zu sorgen (4 NSY). Aus Krennics Sicht ergab das keinen Sinn, doch auch seine wütenden Proteste sollten hieran nichts ändern – Jerjerrod machte klar, dass dies Befehle von ganz oben waren. Krennic selbst begann daher allmählich, neuen Enthusiasmus zu entwickeln. Der Imperator hatte ganz persönliches Interesse an diesem Projekt gezeigt und dieses Mal stand kein hochrangiger Großmoff in Krennics Weg, sondern nur der wenig prestigereiche und ambitionslose Jerjerrod. Er hatte keinen Zweifel daran, dass er den Mann leicht ausstechen konnte. In der Zeit pendelte Krennic stets zwischen den Forschungseinrichtungen auf Coruscant und Endor hin und her, um über alle kleinsten Details der Konstruktion informiert zu sein, um weitere Schwachstellen dieses Mal sofort selbst zu erkennen. Später folgten für künftige Projekte auch Besprechungen im Werftring auf Kuat. Durch das Fliegen zu anderen Einrichtungen verpasste er jedoch den Besuch des Imperators auf seiner neuen Kampfstation. Als er davon erfuhr, dass der Imperator auf der Station war, witterte er dennoch seine Chance und machte sich sofort mit seinem Shuttle auf den Weg nach Endor. Dort angekommen zeigte sich jedoch ein absolut chaotisches Bild: Damit man ihn nicht davon abhalten konnte, hatte er seinen Besuch auf der Station nicht angekündigt – und dadurch sprang Krennic mitten in die Endphase der noch tobenden Schlacht von Endor. Unter Beschuss landete er im Hangar eines bereits brennenden Sternenzerstörers, der kurz darauf das Schlachtfeld verließ. Dort bestätigten sich Krennics schlimmste Befürchtungen: Bereits vor Stunden war der noch unfertige Todesstern explodiert. Aus seiner Sicht waren der Tod des Imperators und die Niederlage der Schlacht dagegen lediglich Randnotizen.<br />
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Doch wie zuletzt waren ihm noch während des neuen Todessterns weitere Projekte übertragen wurden, etwas konventioneller vielleicht, doch nicht minder ehrgeizig im Bereich des Fortschrittes. Und irgendwie funktioniert so der unbändige, ehrgeizige Motor von Orson Krennic trotz aller Rückschläge noch immer, während er auf ein Datapad mit dem neuesten Projekt blickt: <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eclipse</span>.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Galen Walton Erso - Wissenschaftler]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=691</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 16:27:00 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=691</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">» Name:</div> Galen Walton Erso<br />
<div class="subheading">» Geburtsjahr/Alter:</div> 56 VSY<br />
<div class="subheading">» Spezies:</div> Mensch<br />
<div class="subheading">» Heimatplanet:</div> Grange<br />
<div class="subheading">» Partei;</div> Imperium, wenn auch nicht ganz freiwillig<br />
<div class="subheading">» Position:</div> Wissenschaftler <br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">» Stärken:</div>
+ schnelle Auffassungsgabe<br />
+ hochintelligent<br />
+ logisches Denken<br />
+ bescheiden<br />
+ sprachgewandt<br />
+ hält an Prinzipien fest<br />
<br />
<div class="subheading">» Schwächen:</div>
- stur<br />
- eigenwillig<br />
- schlechter Lügner<br />
- sehr zurückhaltend<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Aussehen</div>
<hr class="heading_hr">
Galen gehört mit einer Größe von 1.83m nicht unbedingt zu den größten Menschen, denen man in seinem Umfeld begegnen kann, ist aber auch weit davon entfernt der kleinste zu sein. Der sanfte Braunton seiner Haare und des Bartes in jüngeren Jahren, ist mittlerweile aufgrund des Alters vermehrt einem dunklen Grau gewichen, das aber noch immer von einem leichten braun durchzogen ist, was ihn nur bedingt wirklich 'alt' aussehen lässt. Das Braun seiner Augen ist allerdings im Gegensatz zu dem Braun seiner Haare keinesfalls verblasst und verleiht seiner Ausstrahlung stets einen ruhigen, ja fast sanften Unterton. Und doch sind es seine Gesichtszüge, die oftmals die Geschehnisse der Vergangenheit widerspiegeln und ihn in so manchen Situationen alt wirken lassen, so ist es nicht nur der Verlust seiner Frau und das Schicksal seiner Tochter, was allzu offensichtliche Narben auf seiner Seele hinterlassen hat.<br />
<br />
Seine Kleidung ist stets den jeweiligen Situationen angepasst, im Alltag aber eher von einfacher Natur. Galen ist niemand, der viel Wert auf die weltlichen Dinge legt, die für andere so wichtig scheinen. Dennoch – oder vielleicht auch deswegen – achtet er sehr auf die pflegliche Behandlung der Kleidungsstücke in seinem Besitz. <br />
<br />
Die Klangfarbe seiner Stimme ist von einer sehr sanften und ruhigen Natur, bei der man kaum glauben mag, dass er sich auch laut und in wütender Intonation äußern kann und doch ist dies der Fall, wenn auch überaus selten, denn Galen zieht es vor seine Angelegenheiten auf eine ruhige und vernünftige Art und Weise zu klären, was nicht unbedingt immer auf Verständnis stößt und oftmals als ein Zeichen von Schwäche gedeutet wird. <br />
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<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
<hr class="heading_hr">
In erster Linie ist Galen ein hart arbeitender Mann und dies schon immer gewesen. Er ist sich nicht zu schade, sich die Hände schmutzig zu machen und auch wenn er Arbeiten in die Hände anderer legen könnte, fällt es ihm sehr schwer. <br />
Galen ist loyal. Auserkorene Freunde können sich seiner Unterstützung lebenslang sicher sein, denn Galen ist wählerisch, was Freunde angeht, während er aber auch allen anderen gegenüber stets respektvoll gegenübertritt. Womöglich ist dies auch der Grund, warum es ihm so schwer fällt sich emotional von (ehemaligen) Freunden zu lösen. Es gelingt ihm sich von einer – unerwünschten – Wahrheit gänzlich abzuschotten und diese einfach auszublenden, gleichgültig wie sehr man ihn vor falschen Freunden warnen mag. <br />
<br />
Respektlosigkeit und Gewalt widerstreben ihm, seiner Einstellung und seiner Persönlichkeit. Es ist lediglich eine gewisse Distanziertheit, die man von seiner Seite aus zu verspüren vermag. Auf der anderen Seite ist Galen furchtbar stur und lässt sich nicht ohne Diskussion in seine Arbeit, seine Überzeugung oder sein Handeln hineinreden. Er tut das, was er für richtig hält und zwar so wie er es für richtig erachtet. Schon zu früheren Zeiten beharrte er stur und unnachgiebig auf seinen Standpunkt und diese Eigenschaft hat sich auch mit dem Alter nicht gebessert. Eher das Gegenteil ist der Fall. Die Personen, bei denen er überhaupt gewillt ist, sich deren Standpunkt anzuhören, lassen sich vermehrt an einer Hand abzählen.<br />
<br />
Galen ist sehr zurückhaltend und es widerstrebt ihm im Mittelpunkt zu stehen, denn mit übermäßiger Aufmerksamkeit seiner Person gegenüber, kann er nur schwer umgehen. Für ihn befindet sich seine – hart arbeitende – Rolle ganz klar im Hintergrund. Der Gedanke im Mittelpunkt zu stehen bereitet ihm mehr Unbehagen als die Angst mit seiner Arbeit scheitern zu können.<br />
<br />
Selbst aus armen Verhältnissen stammend, ist Gerechtigkeit und die Linderung von Leid, ein Thema, das ihm immer sehr am Herzen lag und noch immer liegt, auch wenn sich sein persönlicher Einfluss darauf in Grenzen hält. Dennoch ist er stets darum bemüht den einen kleinen Ausschlag zu geben, der die Situation ändern könnte. Die Wahrheit betrachtet Galen nicht nur als unabdingbar im gegenseitigen Umgang, sondern ebenso als notwendig bei seiner Arbeit. Neben der Gewalt und Ungerechtigkeit, sind Lügen das, was er am meisten verachtet und ein derartiges Verhalten als persönliche Beleidigung empfindet. Vielleicht ist es dieser Abneigung gegenüber Lügen zuzuschreiben, dass er selbst ein schrecklich schlechter Lügner ist. Man muss es ihm wohl sprichwörtlich an der Nasenspitze ansehen, sobald er auch nur den Versuch einer NOTlüge unternimmt. Oder vielleicht ist es auch der Klang seiner Stimme, in dem ein beinahe gleichgültiger Unterton mitzuschwingen scheint, sobald er Worte in den Mund nimmt, die nicht der Wahrheit entsprechen.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Biographie</div>
<hr class="heading_hr">
Galen Walton Erso wurde 56VSY auf Grange geboren und wuchs dort als erstes und einziges Kind seiner Eltern in sehr armen Verhältnissen auf. Schon in frühester Kindheit zeichnete sich eine außerordentlich hohe Intelligenz ab, wobei insbesondere seine Mutter die Neugier des Jungen und dessen Drang nach Wissen mit allen geringen Mitteln, die ihr zur Verfügung standen, unterstützte. Bereits in der Grundschule hatte er sich so viel Wissen angeeignet und erzielte so rasche Lernerfolge, dass er sich im Unterricht eher langweilte, woraufhin seine Mutter für ihn den Zugang zum HoloNet kaufte, wo er eine weitaus größere Spannbreite von Wissen abrufen und sich aneignen konnte. Besonders talentiert zeigte er sich in der Mathematik und den Naturwissenschaften und lernte verschiedene Sprachen einfach nur aus purer Lust heraus und nicht etwa, weil er darauf angewiesen wäre. Sehr früh hatte er unter den Erwachsenen den Ruf des "Wunderkindes" und das erste, das er selbst baute, war ein eigener HoloNet-Empfänger.<br />
<br />
Im Alter von 16, im Jahre 40VSY, wurde Galen ein Teil des Zukunftsprogramms der Galaktischen Republik auf Brentaal. Trotz dieser großen Chance den armen und unterentwickelten Planeten zu verlassen, musste seine Mutter ihn förmlich drängen an dem Programm der Republik, das begabte Teilnehmer aus der ganzen Galaxie förderte, um die zukünftige Elite von Wissenschaftlern auszubilden, teilzunehmen. Es wundert nicht, dass Galen Erso sich, selbst in den Reihen der Begabten, durch hervorragende Noten abhob. Dennoch sollte es vier Jahre dauern, bis Galen eine Bekanntschaft machte, die sein ganzes nachfolgendes Leben beeinflussen und verändern sollte. Orson Callan Krennic. Obwohl der Student für Architektur ein paar Jahre jünger als Galen selbst war, wurde er zu einem sehr guten, wenn nicht sogar zum besten, Freund. So grundverschieden die beiden Freunde in ihrer Persönlichkeit waren, so sehr harmonierte es dennoch zwischen ihnen. Nach dem Ende des Studiums, das er mit Bestnote abschloss, verbrachte Galen viel Zeit mit Forschungspraktika, weiteren Studien und auch Lehraufträgen. Letztendlich erhielt er, durch Krennics Hilfe, sogar eine Gastprofessur am Institut für angewandte Wissenschaften auf Coruscant, wo er auch damit begann sich vermehrt seinem Interesse an Kyberkristallen zu widmen, wobei sein Hauptinteresse bei der Energieanreicherung lag. Aufgrund seiner eigenen Herkunft aus einem armen Elternhaus, lag sein Ziel darin durch die Schaffung von unbegrenzter Energie die schier unüberwindbare Kluft zwischen arm und reich zu verkleinern und Lebensumstände zu erleichtern.Im Alter von 25 Jahren hatte er sich bereits den Ruf als Experte für Kristallografie und Energie erarbeitet.<br />
<br />
Bei einer Forschungsmission auf Espinar begegnete Galen seiner zukünftigen Ehefrau Lyra, die er ein Jahr später auf Coruscant heiraten sollte. Während viele seiner Kollegen sich den Forschungen der Regierung anschlossen, weigerte Galen sich militärische Forschungen zu betreiben, da dies gänzlich seinen pazifistischen Prinzipien widersprach. Stattdessen nahm er Kontakt mit Zerpen Industries auf, um seine Forschungen zu synthetischen Kristallen und Energieanreicherung fortsetzen zu können, denn sein Ziel lag ganz deutlich darin saubere, sichere und fast unbegrenzte Energie für arme und benachteiligte Planeten, wie sein Heimatplanet Grange, zugänglich zu machen. Monate bevor die Klonkriege ausbrachen, zogen Galen und Lyra nach Vallt, wo man eine Forschungsstation zur Herstellung von künstlichen Kyberkristallen, in der Hoffnung eine neue Quelle von günstiger Energie, errichtet hatte. <br />
<br />
22VSY geriet Galen auf Vallt in politische Gefangenschaft, während Lyra, bereits hoch schwanger im gleichen Komplex, aber in einem sehr viel bequemeren Quartier, festgehalten wurde. Während dieser Gefangenschaft erhielt Galen das Angebot für die Separatisten zu arbeiten und dafür gemeinsam mit seiner Frau frei zu kommen. Galen lehnte ab, aber war gewillt dennoch zuzustimmen, sofern seine Frau das wollte, was allerdings nicht der Fall war. Noch im selben Jahr wurde seine Tochter, Jyn, geboren.<br />
<br />
Im folgenden Jahr kam Galen durch einen Gefangenenaustausch, der von seinem langjährigen Freund Orson Krennic arrangiert worden war, frei. Was Galen zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, ja noch nicht einmal ahnen konnte, war, dass er auf diese Weise Teil von Krennics Plan wurde, aus dem er sich nicht wieder so leicht lösen können würde. Galen stand in seiner Schuld und war ihm in diesem Moment mehr als nur dankbar, dass Orson dafür gesorgt hatte, dass sie nach Coruscant zurückkehren konnten.... gemeinsam. Dennoch wurde es ab diesem Zeitpunkt nicht leichter. Galen war ohne Anstellung und so sehr er es in den Anfängen genoss die Zeit mit seiner Familie zu verbringen, so rastloser wurde er, je mehr die Zeit verging. Dass er in diesen ganzen Wochen mehrmals zum Verhör gerufen wurde, um Aussagen über die letzten Monate zu treffen, machte die angespannte Situation nicht leichter. Dieser Umstand begünstigte allerdings, dass er einen Job annahm, den Orson Krennic ihm verschaffte. Normalerweise weit unter seinen Fähigkeiten und keineswegs erfüllend, war Galen doch froh wenigstens wieder arbeiten zu können und – was noch wichtiger war – Coruscant verlassen zu können. Der vermeintliche Glücksfall entpuppte sich allerdings auch als erneute Wendung in seinem Leben, die seinem vermeintlichen Freund zugute kommen sollte. Im Jahr 19VSY fielen die Separatisten auf Lokori ein, was den Ausbruch von Krieg zur Folge hatte. Galen, dessen oberste Priorität es war seine Familie in Sicherheit zu wissen, wurde beim Eindringen der Kampfdroiden in die Forschungseinrichtung in die Ecke gedrängt und blickte dem Tod in die Augen. In wahrlich letzter Sekunde wurden die Kampfdroiden abgeschaltet, aber nicht etwa – wie er dachte – durch die Zerstörung eines Kontrollschiffes. Nein. Die Klonkriege hatten ihr Ende gefunden.<br />
<br />
Und erneut sollte es Krennic sein, der Galen zu seiner nächsten Anstellung brachte. Das Projekt "Celestial Power" und dessen erklärtem Nutzen Planeten, die durch die Klonkriege in Mitleidenschaft gezogen worden waren, schnell und unproblematisch mit Energie zu versorgen und Armut zu verringern, traf nicht nur Galens Nerv, sondern bedeutete für ihn die Erfüllung seines Lebenstraumes. Endlich konnte er mit seiner Arbeit genau das bewirken, was er sich von Anbeginn an erhofft hatte. Seine harte Arbeit würde endlich denjenigen zugute kommen, die sie am meisten brauchten. So dachte er zumindest. Dass dies nicht ganz der Wahrheit entsprach und eigentlich sogar das Gegenteil davon im Gange war, blieb lange vor ihm verborgen. Lyra, seine Frau, war die erste, die offen erste Zweifel äußerte. Nicht nur gegen das Projekt, sondern ganz besonders bezüglich Krennic und dessen wahren Absichten, doch Galen ließ alle Bedenken von sich abprallen, widmete sich voll und ganz seiner Arbeit und war schnell so tief in eben dieser versunken, dass es nicht einmal mehr seiner Frau gelang wirklich zu ihm durchzudringen, geschweigedenn seine kleine Tochter, die er über die Arbeit praktisch zu vergessen schien. Seine Arbeit war wichtig, so unglaublich wichtig und überlebenswichtig für so viele überall in der Galaxie. Dennoch blieb er seinen Prinzipien treu die Erkenntnisse, die er durch seine Forschungen gewann, keinesfalls militärischen Zwecken zur Verfügung zu stellen, so sehr sein Jugendfreund Orson ihm auch die Nachwehen des Krieges und Zerstörungen durch "Terroristen" vor Augen zerrte. Nur in den wenigen Momenten, in denen Galen nicht völlig in seiner Arbeit versank, wurde ihm bewusst, dass er sein Familienleben aufs Spiel setzte, doch tat er dies nur aus dem unbändigen Willen heraus etwas Gutes zu tun, was am Ende schließlich auch seiner eigenen Familie zugute kommen würde und je weiter er sich von seiner Familie entfernte, so mehr wuchs er mit Krennic zusammen, der ihn nicht nur unterstützte und ermutigte, sondern immerwieder mit "Propaganda" – wie es Lyra zu nennen pflegte – impfte. Und Galen glaubte ihm, denn schließlich würde sein langjähriger Freund ihn niemals belügen.<br />
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Im Laufe der Zeit waren es lediglich leise Anflüge von Skepsis, die Galen gegenüber Orson verspürte, doch letztendlich war es Lyra, der es gelang ihm in einem verzweifelten Versuch zu ihm durchzudringen, die Augen zu öffnen. Die Beweise, die sie erbrachte, dass seine hart erarbeiteten Forschungsergebnisse für Waffenzwecke missbraucht wurden, zerstörten nicht nur seine Hoffnungen, sondern ebenso das beinahe blinde und unerschütterliche Vertrauen seinem Freund gegenüber. Konnte es wirklich sein? War er die ganze Zeit einer Vision hinterhergeeilt, die nicht mehr als leere Worte waren? Als Galen Orson mit den Anschuldigungen konfrontierte und verlangte den Einsatz seiner Arbeit sehen zu dürfen, woraufhin dieser lediglich ausweichend antworte und jegliche Anschuldigungen und Fragen geschickt umging, brach das Vertrauen Galens endgültig. Galen war zutiefst getroffen und verärgert über die Tatsache, dass Orson, die Person, der er womöglich am meisten vertraute, ihn all die Zeit über belogen und ausgenutzt hatte, war sich aber ebenso bewusst, dass man ihn nicht einfach so aus seinem Dienst entlassen würde und so blieb ihm nur der letzte Weg der Flucht. Gemeinsam mit seiner Frau und Tochter floh er aus der Forschungsanlage und schließlich mit der Hilfe von Saw Gerrera gänzlich von Coruscant. Obwohl Galen all seine Forschungsergebnisse zurückgelassen hatte, hoffte er, dass man an der Entzifferung und Aufschlüsselung seiner kryptischen Aufzeichnungen verzweifeln und somit mit den Ergebnissen nichts würde anfangen können. Mit Saw Gerreras Hilfe gelang es ihnen ein Stück Land auf Lah'mu zu erwerben, wo sie sich weitab von jeglichen imperialen Gebieten und deren Reichweite niederließen.<br />
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Beinahe 4 Jahre lang gelang es ihnen unentdeckt und weitab jeglicher Konfrontationen mit dem Imperium ein hart arbeitendes, aber ruhiges, Leben zu führen und Galen war guter Dinge, dass es ihnen hier gelingen würde für immer zu leben. Doch – mal wieder – sollte alles anders kommen. Denn 13VSY hatte Krennic sie gefunden und Galens augenblickliche Abwehrhaltung und die plötzliche Intervention von Lyra, die mit einem Mal – trotz Galens Ansage, dass sie mit der Tochter fliehen sollte – auftauchte und den unerwünschten Eindringling mit seinen bewaffneten Begleitern mit dem Blaster bedrohte, ließ die – ohnehin angespannte Situation – eskalieren. Selbst eine mehrfache Aufforderung den Blaster zu senken, zeigte keinerlei Wirkung und so gab Krennic – genervt und verärgert von ihrer ständigen Einmischung – den Befehl sie zu erschießen. Der Blasterschuss, den Lyra noch abfeuern konnte, sollte Krennic aber lediglich in die Schulter treffen, bevor sie selbst tot zu Boden sank. Dass man Jyn nicht fand, sollte für Galen nur ein schwacher, aber doch vorhandener Trost sein. Er wusste, dass seine Tochter überleben würde und konnte nur hoffen, dass sie niemals dem Imperium in die Hände laufen würde, auch wenn er sich etwas kaum mehr wünschte als sie eines Tages wiedersehen zu können.<br />
<br />
Seine Beziehung zu Krennic war zerstört, er selbst ein gebrochener Mann, der sich scheinbar von diesem Moment an widerstandslos in seine Arbeit für die Tarkin-Innitiative flüchtete. Dennoch verfolgte er seinen eigenen Weg, um weiterhin an seinem früheren Grundgedanken festzuhalten. Immerwieder verzögerte er die Fortschritte, zu denen er fähig gewesen wäre, brachte aber genug Ergebnisse, um keinen Zweifel und kein Misstrauen aufkommen zu lassen. Galen hatte es geschafft. Er hatte sich unverzichtbar gemacht. Und er gedachte diesen Umstand für sich zu nutzen. Nun war er an der Reihe seine Trümpfe auszuspielen. Seine Kontakte zu Saw Gerrera und der Widerstandsbewegung waren ungebrochen, wenn auch nicht persönlich, aber wenigstens über Umwege war die Verbindung bestehen geblieben. Auf Toprawa geriet Galen in den Zwang sich seinem ehemaligen Freund tatsächlich entgegenstellen zu müssen. Krennic hatte von einem etwaigem Verrat erfahren und drohte damit das gesamte Ingenieursteam hinrichten zu lassen, sollte sich der tatsächliche Verräter nicht zu erkennen geben. Galen zögerte, nicht etwa aus Angst heraus oder weil ihm die Männer nicht wichtig wären, sondern aus dem Unglauben heraus, dass Krennic tatsächlich diesen Schritt machen würde. Selbst wenn die Beziehung zwischen ihnen mehr als nur zerrüttet und angespannt war, glaubte er noch immer an diesen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">guten</span> Teil in dem Mann, den er so lange Jahre kannte und nun doch kaum wiederzuerkennen schien. Im scheinbar letzten Augenblick stellte er sich schützend vor seine Männer, die schließlich für sein eigenes Handeln in keinster Weise verantwortlich waren. Niemand sollte für sein Handeln zur Rechenschaft gezogen werden und er hatte immerhin bereits getan, was er hatte tun können. Für alles andere waren andere zuständig und er ohnehin zur Passivität verdammt. Doch Orsons Reaktion entpuppte sich als gänzlich anders als erwartet. Anstatt ihn zu erschießen oder zumindest festnehmen zu lassen, ordnete er die Hinrichtung des gesamten Teams an und schlug Galen nieder. Die Situation nahm eine weitere überraschende Wendung als die Forschungsstation mit einem Mal Ziel eines Angriffs der Rebellen wurde und Galen schwer verwundet am Boden endete. Nur kurz war es ihm vergönnt einen Blick auf seine Tochter zu werfen, die mit einem Mal plötzlich an seiner Seite erschien. Jyn, die er nie mehr wiederzusehen geglaubt hatte. Seiner Frau wie aus dem Gesicht geschnitten, war es eine überwältigende Welle von Liebe zu ihr, die er zu spüren vermochte, ehe die Welt um ihn herum schwarz wurde...<br />
<br />
Noch im Zuge der Genesung erfuhr Galen von der Schlacht von Yavin, die ihm ein tiefes Gefühl von Genugtuung bescherte, denn er war ein ausschlaggebender Teil davon gewesen, dass es der Rebellenallianz gelungen war diese Superwaffe des Imperiums zu zerstören, auch wenn die Zerstörung für Viele zu spät gekommen war. Alderaan, Horuz... Und doch war es ihm gelungen diese Sache zu beenden und er konnte nur hoffen, dass auch all seine Aufzeichnungen und Ergebnisse vernichtet worden waren. Nichts sollte dem Imperium bleiben, um eine derartige Waffe zu wiederholen. Noch nicht gänzlich genesen, wurde er bereits inhaftiert und vor die Aufgabe gestellt erneut seine Arbeit für eine neue Superwaffe aufzunehmen. Galen lachte, so sehr wie er in seinem ganzen Leben noch nicht gelacht hatte. Das konnte nicht deren Ernst sein. Sie konnten nicht ernsthaft glauben, dass er jemals wieder für sie arbeiten würde. Niemals. Niemals wieder würde er Ergebnisse seiner Arbeit für die niederträchtigen und zerstörerischen Ziele des Imperiums zur Verfügung stellen, nie wieder auch nur einen Gedanken daran verschwenden. Nichts und niemand könnte ihn dazu bringen. Eher würde er sterben und das mit hoch erhobenem Kopf. Lyra wäre stolz auf ihn gewesen. Das wusste er. Nach all ihren erfolglosen Versuchen ihn vor Krennic und dessen Einfluss zu warnen, nach all den schweren Monaten, in denen er das Glück und den Fortbestand ihrer Ehe aufs Spiel gesetzt hatte, weil er so sehr in seiner Arbeit verbraben war, dass er nichts mehr um sich herum wahrgenommen hatte. Dieses Mal, dieses eine Mal, war es ihm gelungen den eigenen Weg zu verfolgen und mit Erfolg zu krönen. Das Imperium hatte so viel von seinem Schrecken und dem Terror, den es verbreitete, verloren und für keinen Preis würde er dafür sorgen, dass es diese Schreckensherrschaft in diesem Ausmaß wieder zurückerlangen würde. <br />
<br />
Seine Meinung sollte sich allerdings in dem Moment ändern als Krennic ihn mit der Nachricht konfrontierte, dass Jyn ebenfalls in Gefangenschaft war und man keinesfalls zögern würde sie hinzurichten, aber nicht ohne sie zuvor leiden zu lassen. So sehr es ihm widerstrebte seine Arbeit für das Imperium wieder aufzunehmen, so wenig konnte er zulassen, dass seiner Tochter ein Leid geschah. Gefangen in dieser ständigen Zwickmühle, die ihn jede Sekunde eines jeden Tages begleitete und ihn oftmals um den Schlaf brachte, begann er seine Arbeit wieder aufzunehmen. Es war wohl nicht verwunderlich, dass man ihn nur bedingt mit Informationen versorgte, welche Ziele man mit seinen Ergebnissen verfolgte, aber dass diese Ziele nicht von wohltätiger Natur waren, war nicht von der Hand zu weisen. Weiterhin war es nur die Angst und Sorge um seine Tochter, die ihn immerwieder dazu brachte seine Arbeit fortzusetzen und jeden <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Besuch</span> seines alten Freundes zu fürchten. Das Wohl Vieler wiegt schwerer als das eines Einzelnen. Ein Spruch, den er für selbst zwar verinnerlicht hatte, aber wie konnte er es mit sich vereinbaren das Leben oder die Gesundheit seiner Tochter, das Einzige, was ihm geblieben war, aufs Spiel zu setzen. Das einzige, was er hoffte war, dass man sie – im Wissen, dass sie das augenblicklich einzige Mittel ihn zur Zusammenarbeit zu zwingen – gut behandeln würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">» Name:</div> Galen Walton Erso<br />
<div class="subheading">» Geburtsjahr/Alter:</div> 56 VSY<br />
<div class="subheading">» Spezies:</div> Mensch<br />
<div class="subheading">» Heimatplanet:</div> Grange<br />
<div class="subheading">» Partei;</div> Imperium, wenn auch nicht ganz freiwillig<br />
<div class="subheading">» Position:</div> Wissenschaftler <br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">» Stärken:</div>
+ schnelle Auffassungsgabe<br />
+ hochintelligent<br />
+ logisches Denken<br />
+ bescheiden<br />
+ sprachgewandt<br />
+ hält an Prinzipien fest<br />
<br />
<div class="subheading">» Schwächen:</div>
- stur<br />
- eigenwillig<br />
- schlechter Lügner<br />
- sehr zurückhaltend<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Aussehen</div>
<hr class="heading_hr">
Galen gehört mit einer Größe von 1.83m nicht unbedingt zu den größten Menschen, denen man in seinem Umfeld begegnen kann, ist aber auch weit davon entfernt der kleinste zu sein. Der sanfte Braunton seiner Haare und des Bartes in jüngeren Jahren, ist mittlerweile aufgrund des Alters vermehrt einem dunklen Grau gewichen, das aber noch immer von einem leichten braun durchzogen ist, was ihn nur bedingt wirklich 'alt' aussehen lässt. Das Braun seiner Augen ist allerdings im Gegensatz zu dem Braun seiner Haare keinesfalls verblasst und verleiht seiner Ausstrahlung stets einen ruhigen, ja fast sanften Unterton. Und doch sind es seine Gesichtszüge, die oftmals die Geschehnisse der Vergangenheit widerspiegeln und ihn in so manchen Situationen alt wirken lassen, so ist es nicht nur der Verlust seiner Frau und das Schicksal seiner Tochter, was allzu offensichtliche Narben auf seiner Seele hinterlassen hat.<br />
<br />
Seine Kleidung ist stets den jeweiligen Situationen angepasst, im Alltag aber eher von einfacher Natur. Galen ist niemand, der viel Wert auf die weltlichen Dinge legt, die für andere so wichtig scheinen. Dennoch – oder vielleicht auch deswegen – achtet er sehr auf die pflegliche Behandlung der Kleidungsstücke in seinem Besitz. <br />
<br />
Die Klangfarbe seiner Stimme ist von einer sehr sanften und ruhigen Natur, bei der man kaum glauben mag, dass er sich auch laut und in wütender Intonation äußern kann und doch ist dies der Fall, wenn auch überaus selten, denn Galen zieht es vor seine Angelegenheiten auf eine ruhige und vernünftige Art und Weise zu klären, was nicht unbedingt immer auf Verständnis stößt und oftmals als ein Zeichen von Schwäche gedeutet wird. <br />
<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
<hr class="heading_hr">
In erster Linie ist Galen ein hart arbeitender Mann und dies schon immer gewesen. Er ist sich nicht zu schade, sich die Hände schmutzig zu machen und auch wenn er Arbeiten in die Hände anderer legen könnte, fällt es ihm sehr schwer. <br />
Galen ist loyal. Auserkorene Freunde können sich seiner Unterstützung lebenslang sicher sein, denn Galen ist wählerisch, was Freunde angeht, während er aber auch allen anderen gegenüber stets respektvoll gegenübertritt. Womöglich ist dies auch der Grund, warum es ihm so schwer fällt sich emotional von (ehemaligen) Freunden zu lösen. Es gelingt ihm sich von einer – unerwünschten – Wahrheit gänzlich abzuschotten und diese einfach auszublenden, gleichgültig wie sehr man ihn vor falschen Freunden warnen mag. <br />
<br />
Respektlosigkeit und Gewalt widerstreben ihm, seiner Einstellung und seiner Persönlichkeit. Es ist lediglich eine gewisse Distanziertheit, die man von seiner Seite aus zu verspüren vermag. Auf der anderen Seite ist Galen furchtbar stur und lässt sich nicht ohne Diskussion in seine Arbeit, seine Überzeugung oder sein Handeln hineinreden. Er tut das, was er für richtig hält und zwar so wie er es für richtig erachtet. Schon zu früheren Zeiten beharrte er stur und unnachgiebig auf seinen Standpunkt und diese Eigenschaft hat sich auch mit dem Alter nicht gebessert. Eher das Gegenteil ist der Fall. Die Personen, bei denen er überhaupt gewillt ist, sich deren Standpunkt anzuhören, lassen sich vermehrt an einer Hand abzählen.<br />
<br />
Galen ist sehr zurückhaltend und es widerstrebt ihm im Mittelpunkt zu stehen, denn mit übermäßiger Aufmerksamkeit seiner Person gegenüber, kann er nur schwer umgehen. Für ihn befindet sich seine – hart arbeitende – Rolle ganz klar im Hintergrund. Der Gedanke im Mittelpunkt zu stehen bereitet ihm mehr Unbehagen als die Angst mit seiner Arbeit scheitern zu können.<br />
<br />
Selbst aus armen Verhältnissen stammend, ist Gerechtigkeit und die Linderung von Leid, ein Thema, das ihm immer sehr am Herzen lag und noch immer liegt, auch wenn sich sein persönlicher Einfluss darauf in Grenzen hält. Dennoch ist er stets darum bemüht den einen kleinen Ausschlag zu geben, der die Situation ändern könnte. Die Wahrheit betrachtet Galen nicht nur als unabdingbar im gegenseitigen Umgang, sondern ebenso als notwendig bei seiner Arbeit. Neben der Gewalt und Ungerechtigkeit, sind Lügen das, was er am meisten verachtet und ein derartiges Verhalten als persönliche Beleidigung empfindet. Vielleicht ist es dieser Abneigung gegenüber Lügen zuzuschreiben, dass er selbst ein schrecklich schlechter Lügner ist. Man muss es ihm wohl sprichwörtlich an der Nasenspitze ansehen, sobald er auch nur den Versuch einer NOTlüge unternimmt. Oder vielleicht ist es auch der Klang seiner Stimme, in dem ein beinahe gleichgültiger Unterton mitzuschwingen scheint, sobald er Worte in den Mund nimmt, die nicht der Wahrheit entsprechen.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Biographie</div>
<hr class="heading_hr">
Galen Walton Erso wurde 56VSY auf Grange geboren und wuchs dort als erstes und einziges Kind seiner Eltern in sehr armen Verhältnissen auf. Schon in frühester Kindheit zeichnete sich eine außerordentlich hohe Intelligenz ab, wobei insbesondere seine Mutter die Neugier des Jungen und dessen Drang nach Wissen mit allen geringen Mitteln, die ihr zur Verfügung standen, unterstützte. Bereits in der Grundschule hatte er sich so viel Wissen angeeignet und erzielte so rasche Lernerfolge, dass er sich im Unterricht eher langweilte, woraufhin seine Mutter für ihn den Zugang zum HoloNet kaufte, wo er eine weitaus größere Spannbreite von Wissen abrufen und sich aneignen konnte. Besonders talentiert zeigte er sich in der Mathematik und den Naturwissenschaften und lernte verschiedene Sprachen einfach nur aus purer Lust heraus und nicht etwa, weil er darauf angewiesen wäre. Sehr früh hatte er unter den Erwachsenen den Ruf des "Wunderkindes" und das erste, das er selbst baute, war ein eigener HoloNet-Empfänger.<br />
<br />
Im Alter von 16, im Jahre 40VSY, wurde Galen ein Teil des Zukunftsprogramms der Galaktischen Republik auf Brentaal. Trotz dieser großen Chance den armen und unterentwickelten Planeten zu verlassen, musste seine Mutter ihn förmlich drängen an dem Programm der Republik, das begabte Teilnehmer aus der ganzen Galaxie förderte, um die zukünftige Elite von Wissenschaftlern auszubilden, teilzunehmen. Es wundert nicht, dass Galen Erso sich, selbst in den Reihen der Begabten, durch hervorragende Noten abhob. Dennoch sollte es vier Jahre dauern, bis Galen eine Bekanntschaft machte, die sein ganzes nachfolgendes Leben beeinflussen und verändern sollte. Orson Callan Krennic. Obwohl der Student für Architektur ein paar Jahre jünger als Galen selbst war, wurde er zu einem sehr guten, wenn nicht sogar zum besten, Freund. So grundverschieden die beiden Freunde in ihrer Persönlichkeit waren, so sehr harmonierte es dennoch zwischen ihnen. Nach dem Ende des Studiums, das er mit Bestnote abschloss, verbrachte Galen viel Zeit mit Forschungspraktika, weiteren Studien und auch Lehraufträgen. Letztendlich erhielt er, durch Krennics Hilfe, sogar eine Gastprofessur am Institut für angewandte Wissenschaften auf Coruscant, wo er auch damit begann sich vermehrt seinem Interesse an Kyberkristallen zu widmen, wobei sein Hauptinteresse bei der Energieanreicherung lag. Aufgrund seiner eigenen Herkunft aus einem armen Elternhaus, lag sein Ziel darin durch die Schaffung von unbegrenzter Energie die schier unüberwindbare Kluft zwischen arm und reich zu verkleinern und Lebensumstände zu erleichtern.Im Alter von 25 Jahren hatte er sich bereits den Ruf als Experte für Kristallografie und Energie erarbeitet.<br />
<br />
Bei einer Forschungsmission auf Espinar begegnete Galen seiner zukünftigen Ehefrau Lyra, die er ein Jahr später auf Coruscant heiraten sollte. Während viele seiner Kollegen sich den Forschungen der Regierung anschlossen, weigerte Galen sich militärische Forschungen zu betreiben, da dies gänzlich seinen pazifistischen Prinzipien widersprach. Stattdessen nahm er Kontakt mit Zerpen Industries auf, um seine Forschungen zu synthetischen Kristallen und Energieanreicherung fortsetzen zu können, denn sein Ziel lag ganz deutlich darin saubere, sichere und fast unbegrenzte Energie für arme und benachteiligte Planeten, wie sein Heimatplanet Grange, zugänglich zu machen. Monate bevor die Klonkriege ausbrachen, zogen Galen und Lyra nach Vallt, wo man eine Forschungsstation zur Herstellung von künstlichen Kyberkristallen, in der Hoffnung eine neue Quelle von günstiger Energie, errichtet hatte. <br />
<br />
22VSY geriet Galen auf Vallt in politische Gefangenschaft, während Lyra, bereits hoch schwanger im gleichen Komplex, aber in einem sehr viel bequemeren Quartier, festgehalten wurde. Während dieser Gefangenschaft erhielt Galen das Angebot für die Separatisten zu arbeiten und dafür gemeinsam mit seiner Frau frei zu kommen. Galen lehnte ab, aber war gewillt dennoch zuzustimmen, sofern seine Frau das wollte, was allerdings nicht der Fall war. Noch im selben Jahr wurde seine Tochter, Jyn, geboren.<br />
<br />
Im folgenden Jahr kam Galen durch einen Gefangenenaustausch, der von seinem langjährigen Freund Orson Krennic arrangiert worden war, frei. Was Galen zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, ja noch nicht einmal ahnen konnte, war, dass er auf diese Weise Teil von Krennics Plan wurde, aus dem er sich nicht wieder so leicht lösen können würde. Galen stand in seiner Schuld und war ihm in diesem Moment mehr als nur dankbar, dass Orson dafür gesorgt hatte, dass sie nach Coruscant zurückkehren konnten.... gemeinsam. Dennoch wurde es ab diesem Zeitpunkt nicht leichter. Galen war ohne Anstellung und so sehr er es in den Anfängen genoss die Zeit mit seiner Familie zu verbringen, so rastloser wurde er, je mehr die Zeit verging. Dass er in diesen ganzen Wochen mehrmals zum Verhör gerufen wurde, um Aussagen über die letzten Monate zu treffen, machte die angespannte Situation nicht leichter. Dieser Umstand begünstigte allerdings, dass er einen Job annahm, den Orson Krennic ihm verschaffte. Normalerweise weit unter seinen Fähigkeiten und keineswegs erfüllend, war Galen doch froh wenigstens wieder arbeiten zu können und – was noch wichtiger war – Coruscant verlassen zu können. Der vermeintliche Glücksfall entpuppte sich allerdings auch als erneute Wendung in seinem Leben, die seinem vermeintlichen Freund zugute kommen sollte. Im Jahr 19VSY fielen die Separatisten auf Lokori ein, was den Ausbruch von Krieg zur Folge hatte. Galen, dessen oberste Priorität es war seine Familie in Sicherheit zu wissen, wurde beim Eindringen der Kampfdroiden in die Forschungseinrichtung in die Ecke gedrängt und blickte dem Tod in die Augen. In wahrlich letzter Sekunde wurden die Kampfdroiden abgeschaltet, aber nicht etwa – wie er dachte – durch die Zerstörung eines Kontrollschiffes. Nein. Die Klonkriege hatten ihr Ende gefunden.<br />
<br />
Und erneut sollte es Krennic sein, der Galen zu seiner nächsten Anstellung brachte. Das Projekt "Celestial Power" und dessen erklärtem Nutzen Planeten, die durch die Klonkriege in Mitleidenschaft gezogen worden waren, schnell und unproblematisch mit Energie zu versorgen und Armut zu verringern, traf nicht nur Galens Nerv, sondern bedeutete für ihn die Erfüllung seines Lebenstraumes. Endlich konnte er mit seiner Arbeit genau das bewirken, was er sich von Anbeginn an erhofft hatte. Seine harte Arbeit würde endlich denjenigen zugute kommen, die sie am meisten brauchten. So dachte er zumindest. Dass dies nicht ganz der Wahrheit entsprach und eigentlich sogar das Gegenteil davon im Gange war, blieb lange vor ihm verborgen. Lyra, seine Frau, war die erste, die offen erste Zweifel äußerte. Nicht nur gegen das Projekt, sondern ganz besonders bezüglich Krennic und dessen wahren Absichten, doch Galen ließ alle Bedenken von sich abprallen, widmete sich voll und ganz seiner Arbeit und war schnell so tief in eben dieser versunken, dass es nicht einmal mehr seiner Frau gelang wirklich zu ihm durchzudringen, geschweigedenn seine kleine Tochter, die er über die Arbeit praktisch zu vergessen schien. Seine Arbeit war wichtig, so unglaublich wichtig und überlebenswichtig für so viele überall in der Galaxie. Dennoch blieb er seinen Prinzipien treu die Erkenntnisse, die er durch seine Forschungen gewann, keinesfalls militärischen Zwecken zur Verfügung zu stellen, so sehr sein Jugendfreund Orson ihm auch die Nachwehen des Krieges und Zerstörungen durch "Terroristen" vor Augen zerrte. Nur in den wenigen Momenten, in denen Galen nicht völlig in seiner Arbeit versank, wurde ihm bewusst, dass er sein Familienleben aufs Spiel setzte, doch tat er dies nur aus dem unbändigen Willen heraus etwas Gutes zu tun, was am Ende schließlich auch seiner eigenen Familie zugute kommen würde und je weiter er sich von seiner Familie entfernte, so mehr wuchs er mit Krennic zusammen, der ihn nicht nur unterstützte und ermutigte, sondern immerwieder mit "Propaganda" – wie es Lyra zu nennen pflegte – impfte. Und Galen glaubte ihm, denn schließlich würde sein langjähriger Freund ihn niemals belügen.<br />
<br />
Im Laufe der Zeit waren es lediglich leise Anflüge von Skepsis, die Galen gegenüber Orson verspürte, doch letztendlich war es Lyra, der es gelang ihm in einem verzweifelten Versuch zu ihm durchzudringen, die Augen zu öffnen. Die Beweise, die sie erbrachte, dass seine hart erarbeiteten Forschungsergebnisse für Waffenzwecke missbraucht wurden, zerstörten nicht nur seine Hoffnungen, sondern ebenso das beinahe blinde und unerschütterliche Vertrauen seinem Freund gegenüber. Konnte es wirklich sein? War er die ganze Zeit einer Vision hinterhergeeilt, die nicht mehr als leere Worte waren? Als Galen Orson mit den Anschuldigungen konfrontierte und verlangte den Einsatz seiner Arbeit sehen zu dürfen, woraufhin dieser lediglich ausweichend antworte und jegliche Anschuldigungen und Fragen geschickt umging, brach das Vertrauen Galens endgültig. Galen war zutiefst getroffen und verärgert über die Tatsache, dass Orson, die Person, der er womöglich am meisten vertraute, ihn all die Zeit über belogen und ausgenutzt hatte, war sich aber ebenso bewusst, dass man ihn nicht einfach so aus seinem Dienst entlassen würde und so blieb ihm nur der letzte Weg der Flucht. Gemeinsam mit seiner Frau und Tochter floh er aus der Forschungsanlage und schließlich mit der Hilfe von Saw Gerrera gänzlich von Coruscant. Obwohl Galen all seine Forschungsergebnisse zurückgelassen hatte, hoffte er, dass man an der Entzifferung und Aufschlüsselung seiner kryptischen Aufzeichnungen verzweifeln und somit mit den Ergebnissen nichts würde anfangen können. Mit Saw Gerreras Hilfe gelang es ihnen ein Stück Land auf Lah'mu zu erwerben, wo sie sich weitab von jeglichen imperialen Gebieten und deren Reichweite niederließen.<br />
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Beinahe 4 Jahre lang gelang es ihnen unentdeckt und weitab jeglicher Konfrontationen mit dem Imperium ein hart arbeitendes, aber ruhiges, Leben zu führen und Galen war guter Dinge, dass es ihnen hier gelingen würde für immer zu leben. Doch – mal wieder – sollte alles anders kommen. Denn 13VSY hatte Krennic sie gefunden und Galens augenblickliche Abwehrhaltung und die plötzliche Intervention von Lyra, die mit einem Mal – trotz Galens Ansage, dass sie mit der Tochter fliehen sollte – auftauchte und den unerwünschten Eindringling mit seinen bewaffneten Begleitern mit dem Blaster bedrohte, ließ die – ohnehin angespannte Situation – eskalieren. Selbst eine mehrfache Aufforderung den Blaster zu senken, zeigte keinerlei Wirkung und so gab Krennic – genervt und verärgert von ihrer ständigen Einmischung – den Befehl sie zu erschießen. Der Blasterschuss, den Lyra noch abfeuern konnte, sollte Krennic aber lediglich in die Schulter treffen, bevor sie selbst tot zu Boden sank. Dass man Jyn nicht fand, sollte für Galen nur ein schwacher, aber doch vorhandener Trost sein. Er wusste, dass seine Tochter überleben würde und konnte nur hoffen, dass sie niemals dem Imperium in die Hände laufen würde, auch wenn er sich etwas kaum mehr wünschte als sie eines Tages wiedersehen zu können.<br />
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Seine Beziehung zu Krennic war zerstört, er selbst ein gebrochener Mann, der sich scheinbar von diesem Moment an widerstandslos in seine Arbeit für die Tarkin-Innitiative flüchtete. Dennoch verfolgte er seinen eigenen Weg, um weiterhin an seinem früheren Grundgedanken festzuhalten. Immerwieder verzögerte er die Fortschritte, zu denen er fähig gewesen wäre, brachte aber genug Ergebnisse, um keinen Zweifel und kein Misstrauen aufkommen zu lassen. Galen hatte es geschafft. Er hatte sich unverzichtbar gemacht. Und er gedachte diesen Umstand für sich zu nutzen. Nun war er an der Reihe seine Trümpfe auszuspielen. Seine Kontakte zu Saw Gerrera und der Widerstandsbewegung waren ungebrochen, wenn auch nicht persönlich, aber wenigstens über Umwege war die Verbindung bestehen geblieben. Auf Toprawa geriet Galen in den Zwang sich seinem ehemaligen Freund tatsächlich entgegenstellen zu müssen. Krennic hatte von einem etwaigem Verrat erfahren und drohte damit das gesamte Ingenieursteam hinrichten zu lassen, sollte sich der tatsächliche Verräter nicht zu erkennen geben. Galen zögerte, nicht etwa aus Angst heraus oder weil ihm die Männer nicht wichtig wären, sondern aus dem Unglauben heraus, dass Krennic tatsächlich diesen Schritt machen würde. Selbst wenn die Beziehung zwischen ihnen mehr als nur zerrüttet und angespannt war, glaubte er noch immer an diesen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">guten</span> Teil in dem Mann, den er so lange Jahre kannte und nun doch kaum wiederzuerkennen schien. Im scheinbar letzten Augenblick stellte er sich schützend vor seine Männer, die schließlich für sein eigenes Handeln in keinster Weise verantwortlich waren. Niemand sollte für sein Handeln zur Rechenschaft gezogen werden und er hatte immerhin bereits getan, was er hatte tun können. Für alles andere waren andere zuständig und er ohnehin zur Passivität verdammt. Doch Orsons Reaktion entpuppte sich als gänzlich anders als erwartet. Anstatt ihn zu erschießen oder zumindest festnehmen zu lassen, ordnete er die Hinrichtung des gesamten Teams an und schlug Galen nieder. Die Situation nahm eine weitere überraschende Wendung als die Forschungsstation mit einem Mal Ziel eines Angriffs der Rebellen wurde und Galen schwer verwundet am Boden endete. Nur kurz war es ihm vergönnt einen Blick auf seine Tochter zu werfen, die mit einem Mal plötzlich an seiner Seite erschien. Jyn, die er nie mehr wiederzusehen geglaubt hatte. Seiner Frau wie aus dem Gesicht geschnitten, war es eine überwältigende Welle von Liebe zu ihr, die er zu spüren vermochte, ehe die Welt um ihn herum schwarz wurde...<br />
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Noch im Zuge der Genesung erfuhr Galen von der Schlacht von Yavin, die ihm ein tiefes Gefühl von Genugtuung bescherte, denn er war ein ausschlaggebender Teil davon gewesen, dass es der Rebellenallianz gelungen war diese Superwaffe des Imperiums zu zerstören, auch wenn die Zerstörung für Viele zu spät gekommen war. Alderaan, Horuz... Und doch war es ihm gelungen diese Sache zu beenden und er konnte nur hoffen, dass auch all seine Aufzeichnungen und Ergebnisse vernichtet worden waren. Nichts sollte dem Imperium bleiben, um eine derartige Waffe zu wiederholen. Noch nicht gänzlich genesen, wurde er bereits inhaftiert und vor die Aufgabe gestellt erneut seine Arbeit für eine neue Superwaffe aufzunehmen. Galen lachte, so sehr wie er in seinem ganzen Leben noch nicht gelacht hatte. Das konnte nicht deren Ernst sein. Sie konnten nicht ernsthaft glauben, dass er jemals wieder für sie arbeiten würde. Niemals. Niemals wieder würde er Ergebnisse seiner Arbeit für die niederträchtigen und zerstörerischen Ziele des Imperiums zur Verfügung stellen, nie wieder auch nur einen Gedanken daran verschwenden. Nichts und niemand könnte ihn dazu bringen. Eher würde er sterben und das mit hoch erhobenem Kopf. Lyra wäre stolz auf ihn gewesen. Das wusste er. Nach all ihren erfolglosen Versuchen ihn vor Krennic und dessen Einfluss zu warnen, nach all den schweren Monaten, in denen er das Glück und den Fortbestand ihrer Ehe aufs Spiel gesetzt hatte, weil er so sehr in seiner Arbeit verbraben war, dass er nichts mehr um sich herum wahrgenommen hatte. Dieses Mal, dieses eine Mal, war es ihm gelungen den eigenen Weg zu verfolgen und mit Erfolg zu krönen. Das Imperium hatte so viel von seinem Schrecken und dem Terror, den es verbreitete, verloren und für keinen Preis würde er dafür sorgen, dass es diese Schreckensherrschaft in diesem Ausmaß wieder zurückerlangen würde. <br />
<br />
Seine Meinung sollte sich allerdings in dem Moment ändern als Krennic ihn mit der Nachricht konfrontierte, dass Jyn ebenfalls in Gefangenschaft war und man keinesfalls zögern würde sie hinzurichten, aber nicht ohne sie zuvor leiden zu lassen. So sehr es ihm widerstrebte seine Arbeit für das Imperium wieder aufzunehmen, so wenig konnte er zulassen, dass seiner Tochter ein Leid geschah. Gefangen in dieser ständigen Zwickmühle, die ihn jede Sekunde eines jeden Tages begleitete und ihn oftmals um den Schlaf brachte, begann er seine Arbeit wieder aufzunehmen. Es war wohl nicht verwunderlich, dass man ihn nur bedingt mit Informationen versorgte, welche Ziele man mit seinen Ergebnissen verfolgte, aber dass diese Ziele nicht von wohltätiger Natur waren, war nicht von der Hand zu weisen. Weiterhin war es nur die Angst und Sorge um seine Tochter, die ihn immerwieder dazu brachte seine Arbeit fortzusetzen und jeden <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Besuch</span> seines alten Freundes zu fürchten. Das Wohl Vieler wiegt schwerer als das eines Einzelnen. Ein Spruch, den er für selbst zwar verinnerlicht hatte, aber wie konnte er es mit sich vereinbaren das Leben oder die Gesundheit seiner Tochter, das Einzige, was ihm geblieben war, aufs Spiel zu setzen. Das einzige, was er hoffte war, dass man sie – im Wissen, dass sie das augenblicklich einzige Mittel ihn zur Zusammenarbeit zu zwingen – gut behandeln würde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[DT-9255 - Lieutenant der Sturmtruppen]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=689</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 16:20:22 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=689</guid>
			<description><![CDATA[>>>Access ImpHoloNet_Class_3...<br />
>>>Access DataVault_14...<br />
>>>LogIn: ******<br />
>>>Password: *****************<br />
>>>Incoming Data...<br />
>>>Load File DT-9255_Personal...<br />
>>>Register Access<br />
>>>Display active...<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Imperial Stormtrooper Corps</div>
<hr class="heading_hr">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Personalakte<br />
Zusatzakte</span></span></div>
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">File: DT-9255</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #800000;" class="mycode_color"> GEHEIM</span></span></div>
Folgende Akte und Nebenakte gelten als geheim. Ihr Zugriff wurde registriert. Die Ihnen darliegenden Informationen sind ein Staatsgeheimnis und werden durch imperiale Gesetze besonders geschützt. Verrat wird mit dem Tode bestraft. Dieses Projekt existiert nicht. Diese Akte liegt Ihnen nur zur Einsicht vor. Eine Bearbeitung ist nicht authorisiert. Informationen dürfen nicht notiert oder anderweitig ohne konkreten Befehl oder Weisung verarbeitet werden. Lesender Zugriff ist genehmigt. Daten stehen zur Verfügung. Das System wird nun entsprechende Informatioen auf ihrem Schirm freigeben.<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Bilddatei:</div>
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Name:</div> gelöscht<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Vorname:</div> gelöscht<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Geburtsjahr/Alter:</div> gelöscht<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Spezies:</div> Mensch<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Heimatplanet:</div>gelöscht<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Dienstnummer;</div> DT - 9255<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Legion/Einheit/Waffengattung:</div> Death Trooper Division<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Rang:</div> Lieutenant<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Position:</div> Kommandant des Einsatztrupp (ET) 5 <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Dienstantritt:</div> 19 after Empire<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Ausbildung</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Akademie:</div> gelöscht<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Abschlüsse:</div> Personenschutz (Lehrgänge 1 bis 19), Spezialtaktik, TargetKilling, erweiterte Kampfausbildung, Grundausbildung des Projekt DT unter Aufsicht von -gelöscht- , Nahkampfmethodik und Ausbildung, Scharfschützenausbildung, Sprengstoffausbildung (Detonatoren), Lehrgang "verdeckter Einsatz", Spurensicherung, Sonderbeweisführung, Befragungslehrgang, AntiTerror-Lehrgang des Projekt DT unter Aufsicht von - gelöscht -, Sonderlehrgang "Kommandoeinsatz" (1 bis 3), Grundausbildung des Sturmtruppen Korps, Schützenausbildung (Blaster), verbesserte Schützenausbildung, Sonderausbildung "Gefechtsschießen", Ideologische Schulung, Sonderlehrgang "Optimierte Gefechtsoperationen", Lehrgang "Führung unter schwierigen Bedingungen", Führungslehrgang "Feldoffizier"<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Fähigkeiten:</div> Einheit 9255 gilt als fähiger Schütze. Diese Einheit kann alleine und im Team operieren. Ferner zeigen sich herausragende Fähigkeiten im Bereich der verdeckten Operationen. Im Zuge des Projektes DT wurden Störfaktoren aus der Person entfernt. Mit diesem Eintrag bestätigen wir, dass diese Einheit vollgefechtsfähig ist und ein Bollwerk gegen den Terror des Widerstandes. Diese Einheit wird ihre Befehle im Sinne ihrer Ausbildung ausführen und jedwede Gefechtssituation entsprechend anpassen. Auch wird diese Einheit ihre Schutzperson verteidigen, sofern ihr eine zugeteilt wird. Es wird empfohlen, dieser Einheit Tötungsoperationen gegen Staatsfeinde zu übertragen und ihm ein Team von gleichwertigen Einheiten zur Seite zu stellen. Weitere Informationen sind aus der Projektdatenbank des Projektes DT zu entnehmen. Eine höhere Sicherheitsstufe ist hierzu erforderlich. <br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Auszug aus MediDatenbank</div>
<hr class="heading_hr">
- Einheit wird Projekt DT zugeführt<br />
-  - gelöscht -<br />
- Medizinischer Vorgang durchgeführt nach Vorschriften des Projekt DT<br />
- Medizinische Eingriffe und Operationen durch - gelöscht - durchgeführt<br />
- Anpassung der Eingriffe und Nachsorge durch - gelöscht -<br />
- Zuführung von abgestimmter Medikation nach - gelöscht - durch - gelöscht -<br />
- Behandlung einfacher Schnittwunden nach Gefechtsübung vom - gelöscht -<br />
- Behandlung von Knochenbruch durch MediDroiden in - gelöscht -<br />
- Entnahme diverser Proben durch - gelöscht -<br />
- Behandlung schwerer Blasterwunde - gelöscht - durch Facharzt einer imperialen Garnison auf - gelöscht -<br />
- Bruch der linken Hand und Behandlung durch eigene Kräfte<br />
- Screening durch - gelöscht -; Feststellung das Einheit im gewünschten Parametern operiert<br />
<br />
Hinweis: Genaue Daten finden Sie in der Projektdatenbank des Projektes DT.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Karriere</div>
<hr class="heading_hr">
- Abschluss des Manövers auf - gelöscht -<br />
- Eingruppierung durch Projekt DT als Lieutenant eines Einsatztrupps (EinsatzTrupp 5)<br />
- Auszeichnung durch Vorgesetzten, Deckname "Celestial"<br />
- Einsatz - gelöscht-<br />
- Einsatz - gelöscht- <br />
- Personenschutz des -gelöscht-<br />
- Verdeckter Einsatz auf - gelöscht -<br />
- Gezielte Tötung auf - gelöscht-<br />
- Gezielte Tötung auf - gelöscht-<br />
- Einsatz - gelöscht-<br />
- Personenschutz - Anfragestatus; weiterhin Kommandant des ET 5, Aufenthalt: gelöscht<br />
<br />
Hinweis: Die einzelnen Einsatzberichte sind beim IGD zu erfragen und unterliegen eigenen Vorschriften. Die Direktorin Ysanne Isard ist Freigabeberechtigte und kann Ihnen bei Bedarf Auskunft erteilen oder Ihnen eine Freigabe geben.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Zivile Biographie</div>
<hr class="heading_hr">
Einheit 9255 hat kein Leben außerhalb des Projektes. Weitere Informationen existieren nur im Rahmen eines Zugriffes auf die Projektdatenbank. Aus Schutzgründen werden hier keine Informationen angezeigt.<br />
<br />
<div class="subheading">Ziviler Lebenslauf</div>
- gelöscht -<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Angepasste (persönliche) Ausrüstung</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Körperpanzerung:</div> Death Trooper Körperrüstung mit verbundenen VoiceFilter und Kryptomanipulator, Herstellung durch Projekt DT und Bezug der Einheit durch Vorgesetzten, Multifunktionshelm mit Overlay und HUD; Atemfilter Klasse 3<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Waffen:</div> E-11D, C-25 Granaten, Blasterpistole SE-14r, Vibrodolch<br />
<br />
>>>LogOut<br />
>>>Reset System<br />
<br />
>>>Access ImpHoloNet_Class_5...<br />
>>>Access DataVault_7...<br />
>>>LogIn: ******<br />
>>>Password: *****************<br />
>>>Incoming Data...<br />
>>>Load File DT-Project_2<br />
>>>Register Access<br />
>>>Display active...<br />
>>>Checking ID-Print...<br />
>>>ID confirmed...<br />
>>>Checking Status...<br />
>>>Access granted; Ubiqtorat<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Imperialer Geheimdienst</div>
<hr class="heading_hr">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: 50pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Projekt: Death Trooper</span></span></div>
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">File: Zuführung der Unit 9255</div>
<hr class="heading_hr">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #800000;" class="mycode_color">STRENG GEHEIM</span></span></div>
<br />
Folgendes Datenblatt ist im Registersystem nicht existent. Sie haben lesenden und schreibenden Zugriff. Willkommen, Direktorin!<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Bericht</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Behandelnder Arzt:</div> Doktor Ol'merrs<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Behandelnder Bevollmächtigter:</div> Operator 19<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Durchführung:</div> MediTeam 2<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Muster:</div> Death Trooper Version 2, Implant-Serie 4<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Produktionsort:</div> Deckname: Celestial Palace<br />
<br />
Es ist der Erfolg der Operation am Patienten zu vermelden. Patient 9255 zeigt eine herausragende Anpassung an die Operationen und sein Gewebe übernimmt die Muster vollständig. Leider zeigen sich bei Neuro-Anpassung latente Defizite aber noch ist die Rekonditionierung vollständig. Auch zeigen sich weiterhin hohe Intelligenzwerte und wir empfehlen eine Zuweisung als Truppführer. Das übliche Schema ist angewendet. Die Veränderung der Augen deutet auf nur einen leichten neurologischen Defekt hin, da die Werte des Enhancement stabil sind und auch keine Sehminderung eingetreten ist. Anbei die Herkunftsdatei des Patienten.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Herkunft</div>
<hr class="heading_hr">
Einheit 9255 wurde dem Projekt nach gemeldeten Tod überstellt. Das übliche Verfahren, um die Geheimhaltung des Projektes sicher zu stellen und die Einsatzsicherheit zu gewährleisten, ist der einstige Sturmtruppensoldat Veteris Aidann, damalige Dienstnummer TL-9255, durch Extraktionseinheit getötet durch entsprechendes Mittel GU-Zero stabilisiert nach Produktionsort überstellt worden. Der Soldat hat herausragende Fähigkeiten auf der Akademie von Carida bewiesen und zeigte früh ein ideologisches Fundament. Beobachter stellten Potenzial für Projekt fest. Dem Soldaten, der bereits nur seine Dienstnummer als Namensersatz trug, wurde gestattet, den Umstand seines Todes zu wählen. Der Soldat wurde offiziell bei einem Attentat der Rebellion durch Splitter in den Hals getötet. Die Familie wurde über den Tod informiert. Nach Gabe des GU-Zero konnte ein nekrotischer Prozess unterbunden werden. Die einstige Person Veteris Aidann galt als intelligenter und wohlmeinender Mann, der sich freiwillig zum Dienst in den Sturmtruppen meldete. Seine Vergangenheit ist knapp berichtet ohne Auffälligkeiten. Er wurde auf Coruscant geboren. Seine Familie betreibt einen kleinen Imbiss "Sunlight Inn". Einheit 9255 hatte dort zwei Brüder und eine Schwester, neben seinen beiden Eltern. Mit seinem Tod sind diese Bindungen jedoch ohne Bedeutung. Auch besaß er durch den frühen Dienstantritt mit 18 Jahren keinerlei Bindung zu Außenstehenden, da man ihn rasch nach Carida überführte. Eine Beziehung zu einer Kadettin wurde ihm nachgesagt aber nicht bewiesen. Die Akademie zeigte früh sein Potenzial. Trotz seiner Intelligenz sprach das übliche Konditionierungsverfahren an. Ausgewählt als Übungstruppführer erzielte er Bestergebnisse, wenn er auch im allgemeinen Taktkbereich nur durchschnittlich war.  Kurz bevor er die Akademie abschloss, wurde er durch Beobachter befragt, ob er sich einen größeren Dienst für das Imperium vorstellen könne. Er stimmte aus freier Überzeugung zu. Schließlich wurde die Überstellung vorbereitet und die Extraktion eingeleitet, nachdem die Einheit ihren Todesumstand selber wählte. Am Produktionsort wurde das übliche Verfahren der Umwandlung durchgeführt. Die Person Veteris Aidann wurde aus seinem Bewusstsein gelöscht und durch ein Template aus dem Katalog für Führungspersönlichkeiten ersetzt. Alle Erinnerungen wurden soweit beseitigt und die Eingriffe erlaubten eine Ausbildung als neuer Death Trooper, nachdem die Vitalzeichen durch Einsatz der Substanz 56 wieder stabilisiert waren.<br />
<br />
>>>LogOut<br />
>>>ShutDown Display]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[>>>Access ImpHoloNet_Class_3...<br />
>>>Access DataVault_14...<br />
>>>LogIn: ******<br />
>>>Password: *****************<br />
>>>Incoming Data...<br />
>>>Load File DT-9255_Personal...<br />
>>>Register Access<br />
>>>Display active...<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Imperial Stormtrooper Corps</div>
<hr class="heading_hr">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Personalakte<br />
Zusatzakte</span></span></div>
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">File: DT-9255</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #800000;" class="mycode_color"> GEHEIM</span></span></div>
Folgende Akte und Nebenakte gelten als geheim. Ihr Zugriff wurde registriert. Die Ihnen darliegenden Informationen sind ein Staatsgeheimnis und werden durch imperiale Gesetze besonders geschützt. Verrat wird mit dem Tode bestraft. Dieses Projekt existiert nicht. Diese Akte liegt Ihnen nur zur Einsicht vor. Eine Bearbeitung ist nicht authorisiert. Informationen dürfen nicht notiert oder anderweitig ohne konkreten Befehl oder Weisung verarbeitet werden. Lesender Zugriff ist genehmigt. Daten stehen zur Verfügung. Das System wird nun entsprechende Informatioen auf ihrem Schirm freigeben.<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Bilddatei:</div>
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Name:</div> gelöscht<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Vorname:</div> gelöscht<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Geburtsjahr/Alter:</div> gelöscht<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Spezies:</div> Mensch<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Heimatplanet:</div>gelöscht<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Dienstnummer;</div> DT - 9255<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Legion/Einheit/Waffengattung:</div> Death Trooper Division<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Rang:</div> Lieutenant<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Position:</div> Kommandant des Einsatztrupp (ET) 5 <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Dienstantritt:</div> 19 after Empire<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Ausbildung</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Akademie:</div> gelöscht<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Abschlüsse:</div> Personenschutz (Lehrgänge 1 bis 19), Spezialtaktik, TargetKilling, erweiterte Kampfausbildung, Grundausbildung des Projekt DT unter Aufsicht von -gelöscht- , Nahkampfmethodik und Ausbildung, Scharfschützenausbildung, Sprengstoffausbildung (Detonatoren), Lehrgang "verdeckter Einsatz", Spurensicherung, Sonderbeweisführung, Befragungslehrgang, AntiTerror-Lehrgang des Projekt DT unter Aufsicht von - gelöscht -, Sonderlehrgang "Kommandoeinsatz" (1 bis 3), Grundausbildung des Sturmtruppen Korps, Schützenausbildung (Blaster), verbesserte Schützenausbildung, Sonderausbildung "Gefechtsschießen", Ideologische Schulung, Sonderlehrgang "Optimierte Gefechtsoperationen", Lehrgang "Führung unter schwierigen Bedingungen", Führungslehrgang "Feldoffizier"<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Fähigkeiten:</div> Einheit 9255 gilt als fähiger Schütze. Diese Einheit kann alleine und im Team operieren. Ferner zeigen sich herausragende Fähigkeiten im Bereich der verdeckten Operationen. Im Zuge des Projektes DT wurden Störfaktoren aus der Person entfernt. Mit diesem Eintrag bestätigen wir, dass diese Einheit vollgefechtsfähig ist und ein Bollwerk gegen den Terror des Widerstandes. Diese Einheit wird ihre Befehle im Sinne ihrer Ausbildung ausführen und jedwede Gefechtssituation entsprechend anpassen. Auch wird diese Einheit ihre Schutzperson verteidigen, sofern ihr eine zugeteilt wird. Es wird empfohlen, dieser Einheit Tötungsoperationen gegen Staatsfeinde zu übertragen und ihm ein Team von gleichwertigen Einheiten zur Seite zu stellen. Weitere Informationen sind aus der Projektdatenbank des Projektes DT zu entnehmen. Eine höhere Sicherheitsstufe ist hierzu erforderlich. <br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Auszug aus MediDatenbank</div>
<hr class="heading_hr">
- Einheit wird Projekt DT zugeführt<br />
-  - gelöscht -<br />
- Medizinischer Vorgang durchgeführt nach Vorschriften des Projekt DT<br />
- Medizinische Eingriffe und Operationen durch - gelöscht - durchgeführt<br />
- Anpassung der Eingriffe und Nachsorge durch - gelöscht -<br />
- Zuführung von abgestimmter Medikation nach - gelöscht - durch - gelöscht -<br />
- Behandlung einfacher Schnittwunden nach Gefechtsübung vom - gelöscht -<br />
- Behandlung von Knochenbruch durch MediDroiden in - gelöscht -<br />
- Entnahme diverser Proben durch - gelöscht -<br />
- Behandlung schwerer Blasterwunde - gelöscht - durch Facharzt einer imperialen Garnison auf - gelöscht -<br />
- Bruch der linken Hand und Behandlung durch eigene Kräfte<br />
- Screening durch - gelöscht -; Feststellung das Einheit im gewünschten Parametern operiert<br />
<br />
Hinweis: Genaue Daten finden Sie in der Projektdatenbank des Projektes DT.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Karriere</div>
<hr class="heading_hr">
- Abschluss des Manövers auf - gelöscht -<br />
- Eingruppierung durch Projekt DT als Lieutenant eines Einsatztrupps (EinsatzTrupp 5)<br />
- Auszeichnung durch Vorgesetzten, Deckname "Celestial"<br />
- Einsatz - gelöscht-<br />
- Einsatz - gelöscht- <br />
- Personenschutz des -gelöscht-<br />
- Verdeckter Einsatz auf - gelöscht -<br />
- Gezielte Tötung auf - gelöscht-<br />
- Gezielte Tötung auf - gelöscht-<br />
- Einsatz - gelöscht-<br />
- Personenschutz - Anfragestatus; weiterhin Kommandant des ET 5, Aufenthalt: gelöscht<br />
<br />
Hinweis: Die einzelnen Einsatzberichte sind beim IGD zu erfragen und unterliegen eigenen Vorschriften. Die Direktorin Ysanne Isard ist Freigabeberechtigte und kann Ihnen bei Bedarf Auskunft erteilen oder Ihnen eine Freigabe geben.<br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Zivile Biographie</div>
<hr class="heading_hr">
Einheit 9255 hat kein Leben außerhalb des Projektes. Weitere Informationen existieren nur im Rahmen eines Zugriffes auf die Projektdatenbank. Aus Schutzgründen werden hier keine Informationen angezeigt.<br />
<br />
<div class="subheading">Ziviler Lebenslauf</div>
- gelöscht -<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Angepasste (persönliche) Ausrüstung</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Körperpanzerung:</div> Death Trooper Körperrüstung mit verbundenen VoiceFilter und Kryptomanipulator, Herstellung durch Projekt DT und Bezug der Einheit durch Vorgesetzten, Multifunktionshelm mit Overlay und HUD; Atemfilter Klasse 3<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Waffen:</div> E-11D, C-25 Granaten, Blasterpistole SE-14r, Vibrodolch<br />
<br />
>>>LogOut<br />
>>>Reset System<br />
<br />
>>>Access ImpHoloNet_Class_5...<br />
>>>Access DataVault_7...<br />
>>>LogIn: ******<br />
>>>Password: *****************<br />
>>>Incoming Data...<br />
>>>Load File DT-Project_2<br />
>>>Register Access<br />
>>>Display active...<br />
>>>Checking ID-Print...<br />
>>>ID confirmed...<br />
>>>Checking Status...<br />
>>>Access granted; Ubiqtorat<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Imperialer Geheimdienst</div>
<hr class="heading_hr">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: 50pt;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Projekt: Death Trooper</span></span></div>
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">File: Zuführung der Unit 9255</div>
<hr class="heading_hr">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #800000;" class="mycode_color">STRENG GEHEIM</span></span></div>
<br />
Folgendes Datenblatt ist im Registersystem nicht existent. Sie haben lesenden und schreibenden Zugriff. Willkommen, Direktorin!<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Bericht</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Behandelnder Arzt:</div> Doktor Ol'merrs<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Behandelnder Bevollmächtigter:</div> Operator 19<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Durchführung:</div> MediTeam 2<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Muster:</div> Death Trooper Version 2, Implant-Serie 4<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Produktionsort:</div> Deckname: Celestial Palace<br />
<br />
Es ist der Erfolg der Operation am Patienten zu vermelden. Patient 9255 zeigt eine herausragende Anpassung an die Operationen und sein Gewebe übernimmt die Muster vollständig. Leider zeigen sich bei Neuro-Anpassung latente Defizite aber noch ist die Rekonditionierung vollständig. Auch zeigen sich weiterhin hohe Intelligenzwerte und wir empfehlen eine Zuweisung als Truppführer. Das übliche Schema ist angewendet. Die Veränderung der Augen deutet auf nur einen leichten neurologischen Defekt hin, da die Werte des Enhancement stabil sind und auch keine Sehminderung eingetreten ist. Anbei die Herkunftsdatei des Patienten.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Herkunft</div>
<hr class="heading_hr">
Einheit 9255 wurde dem Projekt nach gemeldeten Tod überstellt. Das übliche Verfahren, um die Geheimhaltung des Projektes sicher zu stellen und die Einsatzsicherheit zu gewährleisten, ist der einstige Sturmtruppensoldat Veteris Aidann, damalige Dienstnummer TL-9255, durch Extraktionseinheit getötet durch entsprechendes Mittel GU-Zero stabilisiert nach Produktionsort überstellt worden. Der Soldat hat herausragende Fähigkeiten auf der Akademie von Carida bewiesen und zeigte früh ein ideologisches Fundament. Beobachter stellten Potenzial für Projekt fest. Dem Soldaten, der bereits nur seine Dienstnummer als Namensersatz trug, wurde gestattet, den Umstand seines Todes zu wählen. Der Soldat wurde offiziell bei einem Attentat der Rebellion durch Splitter in den Hals getötet. Die Familie wurde über den Tod informiert. Nach Gabe des GU-Zero konnte ein nekrotischer Prozess unterbunden werden. Die einstige Person Veteris Aidann galt als intelligenter und wohlmeinender Mann, der sich freiwillig zum Dienst in den Sturmtruppen meldete. Seine Vergangenheit ist knapp berichtet ohne Auffälligkeiten. Er wurde auf Coruscant geboren. Seine Familie betreibt einen kleinen Imbiss "Sunlight Inn". Einheit 9255 hatte dort zwei Brüder und eine Schwester, neben seinen beiden Eltern. Mit seinem Tod sind diese Bindungen jedoch ohne Bedeutung. Auch besaß er durch den frühen Dienstantritt mit 18 Jahren keinerlei Bindung zu Außenstehenden, da man ihn rasch nach Carida überführte. Eine Beziehung zu einer Kadettin wurde ihm nachgesagt aber nicht bewiesen. Die Akademie zeigte früh sein Potenzial. Trotz seiner Intelligenz sprach das übliche Konditionierungsverfahren an. Ausgewählt als Übungstruppführer erzielte er Bestergebnisse, wenn er auch im allgemeinen Taktkbereich nur durchschnittlich war.  Kurz bevor er die Akademie abschloss, wurde er durch Beobachter befragt, ob er sich einen größeren Dienst für das Imperium vorstellen könne. Er stimmte aus freier Überzeugung zu. Schließlich wurde die Überstellung vorbereitet und die Extraktion eingeleitet, nachdem die Einheit ihren Todesumstand selber wählte. Am Produktionsort wurde das übliche Verfahren der Umwandlung durchgeführt. Die Person Veteris Aidann wurde aus seinem Bewusstsein gelöscht und durch ein Template aus dem Katalog für Führungspersönlichkeiten ersetzt. Alle Erinnerungen wurden soweit beseitigt und die Eingriffe erlaubten eine Ausbildung als neuer Death Trooper, nachdem die Vitalzeichen durch Einsatz der Substanz 56 wieder stabilisiert waren.<br />
<br />
>>>LogOut<br />
>>>ShutDown Display]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cassio Acchetia - Vizeadmiral des 441. Geschwaders]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=685</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 16:10:03 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=685</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Cassio Acchetia<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 38 VSY / 42 Jahre<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span> geboren auf Alsakan, Familiensitz auf Anaxes<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Galaktisches Imperium<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> Vizeadmiral, Stabschef der Flotte<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Nein<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Stabsausbildung</span><br />
<div style="text-align:justify;">Als gedienter Offizier mit Stabsausbildung und -erfahrung ist Cassio ein Könner im planerischen Bereich, dessen klare Stärken im Überblick über das große Ganze, in Strategie und Organisation liegen. Er ist stets darauf bedacht, den militärisch effizientesten Weg zu gehen und die Vorgaben, die er von oben erhält, in seinen operativen Planungen nach bestem Wissen und Gewissen umzusetzen, auch wenn er ihnen vielleicht nicht immer zustimmt. Obwohl ihm ein gewisser Schuss Genialität und Kreativität fehlen mag, um ihn zu den ganz Großen seines Fachs zu machen, so erledigt er diese Aufgabe in aller Regel kompetent, jedenfalls aber ohne sich bislang grobe Schnitzer dabei erlaubt zu haben. Cassio ist daher üblicherweise im Stab eine Art stabilisierender, ausgleichender Faktor zwischen mehreren Extremansichten, dessen Rationalität und Unaufgeregtheit bei der Planerörterung im Offizierskorps geschätzt wird.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Unpolitisch</span><br />
Im Dienst gibt Cassio sich als unpolitischer Offizier, der sich nach außen hin auf keine ideologischen Fragen einlässt und somit nicht einwandfrei einer Gesinnung zuzuordnen scheint. Er ist aber beileibe kein Söldner, dem es egal ist, für wen er arbeitet, solange es für ihn nur vorteilhaft ist. Im Gegenteil. Ganz sicherlich ist er durch seine Herkunft imperial geprägt und er würde sich im Privaten auch als solchen bezeichnen. Als Militär sieht er es jedoch nicht als seine Aufgabe an, sich darin einzumischen, wer gerade der Machthaber ist. Diese Entscheidung überlässt er anderen. Eine Vermischung von Politik und Militär ist für ihn eine Katastrophe – ein Grund, weshalb er etwa die Sturmtruppen zwar als Formation schätzt, ihre direkte Unterstellung unter den Imperator aber kritisch sieht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Ruf</span><br />
Nun ist Cassio zwar nicht in der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt, aber er gilt  – im Gegensatz zu vielleicht manch anderem imperialen Offizier – in seinen Kreisen jedenfalls nicht als Bluthund. Nachdem er seinen Posten nun schon eine Zeit lang innehat, reicht dieser Ruf durchaus auch bis zum Feind hinüber. Cassios Devise ist primär das Schlagen der gegnerischen Streitkraft und nicht dessen komplette physische Vernichtung. Daher verachtet er alle Handlungen, die gegen die imperiale Ordnung verstoßen und hält die Kommandeure, die er operativ einplant, dazu an, sich auch an diese zu halten. Jedoch ist Cassio nicht vor Ort und daher sind ihm in der tatsächlichen Ausführung letztlich die Hände gebunden. Doch auch wenn man die Ansicht vertreten mag, dass Cassio vielleicht für eine etwas humanere Kriegsführung steht, sollte dennoch nicht übersehen werden, dass auch er in seiner Position ohne Weiteres und ohne großes Bedauern hunderttausende Leben zu opfern bereit ist, wenn es zur Erreichung der strategischen Ziele militärisch geboten ist. In einem galaxisweiten Krieg ist letztlich für ihn nur wenig Anlass und Möglichkeit für das Bedauern von Einzelschicksalen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Erfahrenheit</span><br />
Durch seine langjährige Arbeit auf planerischer Ebene kann er die Wechselwirkungen von militärischen, politischen und sozialen Strömungen abschätzen und hat dadurch inzwischen ein durchaus feines Gespür für die Gegebenheiten in der Galaxis entwickelt. Die Berücksichtigung dieser Umstände, die manche als Instinkt oder Menschenkenntnis bezeichnen würden, hilft ihm gut dabei, sich mit kompetenten Offizieren zu umgeben und damit seinen Stab zu füllen. Für Cassio zählt zwar Leistung auch, doch wenn er den Eindruck hat, dass jemand in der Tat besonders talentiert ist, lässt er eine Person nicht wegen eines Fehlers fallen. Stattdessen sorgt Cassio eher dafür, dass er Talente in unbekannte Fahrwasser schickt, um sie Fehler machen zu lassen, an denen sie reifen können. Improvisationsfähigkeit, Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein sind daher ein gängiges Markenzeichen in Cassios Stab. Kreative Offiziere mit guten und unkonventionellen Ideen, selbst wenn sie damit vielleicht einmal scheitern, sind ihm also lieber als Offiziere, die streng nach dem Lehrbuch vorgehen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Kommandofähigkeiten und Taktik</span><br />
Wo Cassio insbesondere die Strategie liegt, mangelt es ihm in erheblichem Maße an der Fähigkeit zur eigenen taktischen Umsetzung. Wenn ihm ein eigenes Kommando übertragen wurde, stellte sich das als Fehler heraus, denn er zeigte dabei in der Vergangenheit nie ein besonders talentiertes, sondern ein sehr ungeschicktes Händchen. Das liegt auch daran, dass er wenig Begabung darin hat, Untergebene mitzureißen, zu begeistern und zu Höchstleistungen anzuspornen. Dazu fehlt ihm die Emotionalität. Zudem mangelt es ihm schlichtweg an der Intuition für eine einmalige Gelegenheit im Verlaufe einer Schlacht, die eine Pattsituation durch eine entstandene Lücke oder einen Durchbruch zu den eigenen Gunsten entscheiden könnte. Das heißt, auch wenn ihm das Individuum relativ gleichgültig erscheint, fehlt ihm primär der notwendige Mut, konkrete Männer und bekannte Gesichter in den Kampf zu schicken, was ihn zwangsläufig zu einem zögerlichen und letztlich schlechten Taktiker macht. Das liegt daran, dass er in diesem Fall über tatsächliche Schicksale zu entscheiden hat. Je übergeordneter und damit gesichtsloser die Formation wird, desto mehr verschwindet diese Hemmschwelle, auch wenn er dadurch – widersprüchlicherweise – deutlich mehr Personen in Gefahr bringt. Doch durch die zunehmende Abstraktion der Truppenteile und die Delegierung auf niedrigere Offiziere kann er die Verantwortung darüber leichter hinnehmen. Trotzdem wird er auch auf planerischer Ebene sicherlich nicht zum Freund riskanter Operationen. Es ist daher zweifelhaft, ob er jemals wieder die Chance erhalten wird, ein prestigereicheres eigenes Kommando zu führen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Makel eines „Schreibtischoffiziers“</span><br />
Dadurch dass er bei eigenem Kommando stets unglücklich bis überfordert agierte, gibt es sicherlich einen Personenkreis, bei dem er unbeliebt ist und der ihm den Ruf eines militärischen Laien geben wird, der von seinem Handwerk letztlich nichts versteht und nur aus der Ferne ohne Bindung zur Truppe agiert. Diesem Makel kann Cassio auch nicht viel entgegnen, denn es entspricht zumindest teilweise der Wahrheit. Er interessiert sich wenig für das Individuum an der Front außerhalb dessen Bedeutung in einem größeren Verband. Zumindest ist das so bei gesichtslosen Leuten, zu denen er keine Bindung hat. Bei Personen, die er kennt, hat er dagegen die weiter oben erwähnten Probleme. Aus diesem Grunde mied Cassio in der Vergangenheit Truppenbesuche, da er sich dort deplatziert fühlt und sie ihn nur dabei zu beeinträchtigen scheinen, seine Arbeit ordnungsgemäß und distanziert zu erledigen. Das wiederum verstärkt aber den Eindruck, den man von ihm bekommt. Insbesondere Berufssoldaten und Spezialeinheiten werden wohl tendenziell diese Meinung haben, während es bei Wehrpflichtigen und Zivilisten vermutlich weniger ausgeprägt sein dürfte.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Hörigkeit</span><br />
Als Militär ist Pflicht und Disziplin natürlich ein wichtiger Faktor, doch führt es dazu, dass er in seiner planerischen Freiheit häufig eingeengt wird. Ein Befehl ist ein Befehl und wenn die Großadmirale oder der Imperator ihm etwas befehlen, so ist es ihm durch seinen Charakter nur schwer möglich, diese Befehle in der Öffentlichkeit in Frage zu stellen – selbst wenn er sie für idiotisch hält. Sicherlich wird er in gewissen Fällen Bedenken äußern und die Probleme darstellen, die er darin sieht, aber er fungiert nicht als radikaler Reformer, der mit der Faust auf den Tisch schlägt und solange protestiert, bis sein Gegenüber von seiner Meinung abweicht. Das sieht er schlichtweg nicht als seine Aufgabe an, da er sich in weiten Teilen als Befehlsempfänger versteht. Im privateren Offizierskreis, etwa in seinem Stab, kommentiert er solche Befehle dann aber gegebenenfalls durchaus auch brüsk und deutlich.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Charakterliche Schwächen</span><br />
Obwohl der Tod seiner Frau nun über vier Jahre her ist, zeigt er seither nur wenig Anzeichen, dass er anders damit umgeht als weiterhin mit vermeintlicher Gleichgültigkeit gegenüber dem Individuum. Wegen seiner Reserviertheit anderen gegenüber gelingt es nur wenigen, hinter die distanzierte Fassade zu blicken, die er sich aufgebaut hat, und seinen eigentlichen Charakter festzustellen. Dadurch finden auch nur wenige Personen einen Zugang zu ihm und schon gar nicht in kürzester Zeit. Einige halten ihn daher für einen unangenehmen Zeitgenossen und es für eine Strafe, zu ihm beordert zu werden. Das liegt auch daran, dass Cassio wenig Rücksicht auf die Launen oder Befindlichkeiten von einzelnen Leuten nimmt, wenig plaudert und die Atmosphäre auch nicht anderweitig auflockert. Mit dieser unpersönlichen Art, die auch als Ignorieren ihrer Person empfunden wird, kommen viele jedoch nicht zurecht. Er leidet allerdings unter keiner grundsätzlichen Unfähigkeit, soziale Beziehungen einzugehen – er kann es, hat aber schlichtweg kaum ein Interesse daran.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
Aalglatt bezeichnet die optische Erscheinung von Cassio wohl am besten. Das definiert einen ersten Eindruck in der Regel als eitlen und selbstüberschätzenden Offizier, der sich vor allem für seine eigene Karriere einsetzt. Wer ihn jedoch kennt, wird diesen Eindruck schließlich revidieren müssen. Cassio ist nämlich eher darum bemüht, in der Masse des Militärs nach Möglichkeit nicht groß aufzufallen und sich als ein einfaches, unscheinbares Glied in der imperialen Maschinerie zu präsentieren. Seine braunen Augen tragen eine in der Regel kühle, emotionsarme, mitunter verbittert wirkende Mimik, die erahnen lässt, dass der Krieg schon lange sein Handwerk ist und er sich als eine Schachfigur in einem größeren Spiel ansieht, dessen Tragweite er sich sehr wohl bewusst ist. Dazu passend liegen seine kurzen, braunen Haare in  einem strengen Seitenscheitel, der ein kantiges Gesicht unterstreicht.<br />
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Die imperiale Uniform trägt Cassio in Würde, aber inzwischen ohne sichtbare Begeisterung. Jahre der Dienstzeit zollen dahingehend ihren Tribut. Trotzdem scheint er in einer Uniform die Galaxis betreten zu haben und wird sie wohl auch wieder in einer verlassen. Aus Prunk macht sich der genügsame Cassio wenig, obwohl ihn die wenigen Orden, die er im Laufe seiner Dienstzeit sammeln konnte, innerlich schon mit einem gewissen Stolz erfüllen. Cassios Körperbau ist durchschnittlich und bietet ebenso wenig wie seine Größe von 1,82 Metern eine Möglichkeit zur positiven oder negativen Kenntnisnahme. Er selbst würde sich zu Recht als das personifizierte Mittelmaß bezeichnen und fühlt sich in dieser Rolle auch durchaus heimisch, dämpft es doch bereits im Vorfeld Erwartungshaltungen und Klischees, denen man im einen oder anderen Extrem ansonsten unterliegen würde. <br />
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Am Ringfinger trägt Cassio weiterhin seinen Ehering sowie den Zweitring seiner verstorbenen Frau, die miteinander verlötet sind.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
Als Vollmilitär hätte Cassio wohl letztlich in jedem System auf die eine oder andere Art Karriere gemacht, je nachdem in welches er hineingeboren und von welchem er geprägt worden wäre. Dadurch dass er in der Öffentlichkeit nur selten eine politische Meinung äußert, lässt er sich auch nicht in ein System einspannen, selbst wenn er in ihm dient. Er stammt jedoch von einem imperialen Planeten, so dass er sich natürlich auch als Imperialer empfindet. Allerdings spielt seine eigene Überzeugung keine große Rolle für die Art und Weise, wie er seine Arbeit erledigt. Der Begriff eines Opportunisten passt allerdings nicht. Cassio ergreift nicht eine günstige Gelegenheit, um das Beste für sich selbst herauszuholen, sondern er ergibt sich letztlich in völlig rationaler Weise nur Sachzwängen, die er nicht aus Eigeninteresse ausnutzt, sondern so, wie er der Ansicht ist, der Galaxis am besten dienen zu können. Seiner Meinung nach wird sich das System, das er als das geeignetste erachtet, zwangsläufig durchsetzen, sobald die Galaxis wieder unter einem Banner geeint ist – nämlich eines unter einem starken, aber gerechten Souverän, der sich die Stimme des Volkes im Senat anhört und dann die sachgemäßen Richtlinien herausgibt. Wer diesem Souverän an die Macht verhilft, ist Cassio aber letztlich gleichgültig. Er verspürt daher nicht unbedingt innere Bindungen zum konkreten System des Imperiums, wenn er ihm fraglos auch deutlich mehr zuneigt als etwa der Republik. Allerdings neigt er bei aller Sympathie zum Imperium auch dazu, Militär und Politik zu weit voneinander zu trennen, obwohl das nicht immer möglich ist. Die unangenehmeren Seiten des Imperiums interpretiert er vorwiegend als Reaktion auf die eskalierende Rebellionskrise und blendet sie nach Möglichkeit aus. Für Cassio ist das Gesetz Recht und so verurteilt er kriminelles Handeln und arbeitet – in seinen Möglichkeiten – dagegen, unabhängig davon, ob der Rechtsbruch von den Feinden oder von eigener Seite begangen wird. Er ist sich aber bewusst, dass er in einem diktatorischen System dient, in dessen Namen in der Vergangenheit durchaus Verbrechen begangen wurden und wohl auch wieder werden. Das ist ein Widerspruch, der in seinem Charakter nicht immer logisch aufzulösen ist, außer mit der Erklärung, dass es außerhalb seines Denkvermögens als Offizier liegt, sich seinen Dienstherrn auszusuchen. Der republikanische Geheimdienst folgert daher über seine Person „technokratisch und penibel, aber politisch unauffällig“. Allerdings ist er persönlich auch der Ansicht, dass diese vermeintlich distanzierte Einstellung ihm im Falle einer militärischen Niederlage auch nicht vor der Verfolgung durch die Republik schützen wird. Im Gegenteil geht er davon aus, dass er – egal was er tun oder auch nicht tun wird – von der Republik zum Tode verurteilt werden würde, da er hoch genug in der Hierarchie steht als dass man ihn schlichtweg laufen lassen könnte. Es ist jedoch letztlich die einzige Möglichkeit, etwas Abstand von den bekannten hässlicheren Seiten des Imperiums zu nehmen und vor sich selbst ein reines Gewissen zu haben, jedenfalls oberflächlich.<br />
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Cassio ist jemand, der von jedem viel verlangt (von sich selbst wohl am meisten) und als hart, aber nicht als ungerecht oder willkürlich gilt. Daher ist seine charakterliche Reaktion auf einen Sachverhalt recht leicht kalkulierbar. Innerhalb gewisser Parameter ist Cassio zwar frei von Moral, solange der Verzicht darauf aus militärischen Gründen sachgerecht und verhältnismäßig ist – aber eben auch nur dann. Ansonsten wird er in fragwürdigen Fällen durchaus gegenüber einem bestimmten Vorgehen seine Missbilligung kundtun. Naturgemäß plant er Verluste in die Operationen mit ein und fühlt hierbei auch keine großen Skrupel. Wäre es anders, wäre er in seiner Position wohl auch fehlbesetzt. Trotzdem ist er eigentlich eher dafür bekannt, vorsichtig zu agieren, vertritt also häufig eher eine ressourcenschonende Doktrin, die tendenziell weniger zum Risiko neigt, mitunter aber von extremeren Imperialen als ehrlos oder feige betrachtet wird.<br />
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Obwohl Cassio seine Frau im Galaktischen Bürgerkrieg verlor, kann bemerkenswerterweise nicht behauptet werden, dass er deswegen einen übermäßigen persönlichen Groll gegen die Republik hegt. Er weiß, was Krieg bedeutet und dass auch Unschuldige dabei sterben, egal auf welcher Seite. Insofern macht er den Feinden des Imperiums keinen subjektiven Vorwurf in dieser Hinsicht, sondern eigentlich nur den allgemeinen Vorwurf, dass sie diesen galaxisweiten Krieg überhaupt begonnen haben. Ehemals als lebensfroher und humorvoller Zeitgenosse bekannt, wirkt der recht bescheidene Cassio seit dem Tod seiner Frau jedoch zunehmend introvertiert und verschlossen. Persönliche Fragen blockiert er relativ konsequent und wechselt baldmöglichst das Thema. Er hat sich mehr und mehr seiner Position im Militär verschrieben und versucht auch kaum, wieder neue Brücken zu schlagen. Selbst in seinem persönlichen Stab legt er wenig Wert auf private Gespräche. Zwar kann er theoretisch durchaus noch charmant und sympathisch sein, er zeigt dies jedoch – vor allem im Dienst – so gut wie nie. Einen warmherzigen, wenn auch komplizierten Umgang unterhält er eigentlich nur mit seiner Tochter, in der er naturgemäß seine Frau wiederfindet. Mit einigen Abstrichen kann man sein Verhältnis zu seiner Adjutantin Tasha Maryll, die ihn wiederum in Teilen an seine Tochter erinnert, auch noch als menschlich bezeichnen. In jedem Fall prägt ihn eine recht direkte Art. Selbst bei einer ihm vermeintlich nahestehenden Person lässt er diese etwa auf durchaus schroffe Weise wissen, wenn der Bogen seiner Meinung nach überspannt ist und ihn ein weiteres Behandeln des aktuellen Themas stört. Er gilt daher allgemein als unförmlich, manchmal als zankhaft und gelegentlich sogar als übellaunig. Allerdings wird er dabei niemals unverschämt und hat auch keine Freude daran, andere bloßzustellen. Bücklinge und Speichellecker haben bei Cassio jedoch keine Chance. Hierbei differenziert er auch nicht zwischen Dienstgraden. Er fördert Eigeninitiative und innovative Vorschläge, legt Wert auf kritisches Hinterfragen. Cassio weiß, dass er – wie jeder andere - nicht unfehlbar ist und daher empfindet er es auch nicht als Angriff, wenn ihn jemand auf diesen Umstand hinweist. Wer ausdauernd genug ist, mit seiner – wie er selbst weiß – schwierigen Persönlichkeit zurechtzukommen und dabei vielleicht noch selbstbewusst genug ist, ihm Contra zu geben, der wird sich irgendwann Cassios Anerkennung verdienen. Und eine solche Person kann dann mit seiner Unterstützung und Fürsprache rechnen, selbst wenn sie mal einen Fehler macht. Für Cassio zählt Kompetenz, und dabei ist ihm gleichgültig, wer die Person hinter der Leistung ist. Im Grunde genommen interessiert es ihn also nicht, ob es sich dabei um den stereotypischen männlichen Mensch, eine Frau oder ein Alien handelt. Nichtsdestotrotz ist zu erwähnen, dass sich schon aus praktischen Gründen auch keine Aliens und nur wenige Frauen in Cassios Stab befinden. Das liegt daran, dass er bei der Besetzung der Posten bei gleicher Leistung zum propagierten Idealbild im Militär greift. Primär hat das den Hintergrund, dass er seinen Stab frei von Verdächtigungen halten möchte, nicht mit der Neuen Ordnung im Einklang zu stehen, und um somit einer Überwachung des Stabs zuvorzukommen. Das mag man als kleines, notwendiges Zugeständnis an die Politik ansehen, auch wenn Cassio das natürlich nicht zugeben würde.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
Cassio Acchetia wurde 38 VSY auf dem Kernplaneten Alsakan, der früheren Rivalin Coruscants um die Zentralregierung in der Galaxis, geboren. Er kommt als Einzelkind ursprünglich aus einer bürgerlichen, gefestigten Familie, die jedoch später in den Gründerjahren des Imperiums über ihre Verhältnisse lebte und sich dabei überschuldete. Der autoritäre Vater hatte für Cassio eine wohlhabende Dame auserkoren, die er nach der Akademie heiraten sollte, um die Finanzen wieder zu sanieren. Durch Cassios Herkunft vom stolzen Alsakan war es nur logisch, dass er zunächst im Jahr 21 VSY, kurz nach Beginn der Klonkriege, die hiesige Akademie besuchte, bevor er auf die Dienstakademie der Flotte auf Prefsbelt IV wechseln durfte. Durch seine Ausbildung an der Akademie verpasste er einen Einsatz in den Klonkriegen, was – wie sich später zeigen sollte – aber wohl eher ein positiver Faktor für seine Karriere sein würde. Er machte 19 VSY kurz nach Ende des Kriegs seinen Abschluss an der Akademie und wurde in die neu gegründete imperiale Sternenflotte Alsakans einberufen. Durch einen regen Kontakt zwischen Akademie und Flotte lernte er darüber die 17-jährige Lyn Crescent kennen, die die Grundakademiezeit absolvierte, um später privilegierter studieren zu können. Nach ihrem Abschluss und kurz vor dem Beginn ihres Architekturstudiums heirateten die beiden schon ein Jahr später – zum Leidwesen seines Vaters, denn Lyn war mehr oder minder mittellos und die Aussicht auf einen hohen Verdienst schien eher gering. Das führte zu einer dauerhaften Zerrüttung zwischen Cassio und seiner Familie, der sich als bescheidener und genügsamer Mensch nie viel aus Wohlstand gemacht hatte. Doch sein Vater sah seine Lebensleistung in Gefahr, so dass das schwierige Verhältnis nie zur Ruhe kam. Gegen den Willen seines Vaters blieb Cassio in der Sternenflotte und entschied sich damit zudem gegen seine zivilen Eltern. Er zog aus, löste sich von seinen Wurzeln und trennte sich im Streit von seiner verarmenden Familie. Stattdessen baute er sich eine eigene mit seiner neuen Frau auf. Nach Lyns Studium ließ Cassio sich nach Anaxes versetzen, wo er als Leutnant auf dem <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Imperator</span>-Klasse Sternenzerstörer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eurydike</span> diente, während seine Frau auf Anaxes in einer Tochterfirma der Imperialen Abteilung für Militärforschung arbeitete und dort als zivile Planerin für die Verteilung der Quartierräume innerhalb von Kriegsschiffen assistierte. Später konkretisierte sie auch die noch ungenauen Konzepte über die Quartiere auf dem Ersten Todesstern, ohne dabei in das Gesamtprojekt eingeweiht zu sein. In den letzten Jahren der Bauarbeiten beaufsichtigte sie vor Ort auf der Kampfstation die ordnungsgemäße Umsetzung und Wartung ihres entworfenen Teilbereichs in der Praxis. Dadurch geriet das berufliche Umfeld erstmals auseinander, doch Anaxes wurde indes zum neuen Zentrum des privaten Lebens des Ehepaars und somit ihre neue Heimat. 13 VSY brachte Lyn dort eine gesunde Tochter zur Welt, Chalya.<br />
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Cassio selbst erhielt bereits 15 VSY die Beförderung zum Oberleutnant und wurde dank seines organisatorischen Talents nach Ausbildung in den Stabsdienst auf Anaxes für den Azursektor versetzt. Dort sammelte er in der Adjutantur erste Erfahrungen in der praktischen Planungsarbeit innerhalb des Stabs. Seine Stärken und die rasche Auffassungsgabe kamen hier zur Geltung. Die Beförderung zum Kapitän erfolgte 7 VSY. Mit der Beförderung rotierte er aus dem Stab und erhielt das Kommando über das Schiff, auf dem er früher gedient hatte – die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eurydike</span>. Doch nach der langjährigen Stabsarbeit fiel ihm das Übernehmen eines eigenen Kommandos schwerer als er erwartet hatte und erstmals zeigten sich auch deutliche Mängel in seinen persönlichen Kommandofähigkeiten. In taktischer Hinsicht wurde er in Manövern nahezu ausnahmslos von seinen Konkurrenten ausgestochen. Oftmals agierte er zu zögerlich und zu wenig energisch, so dass sein Erster Offizier de facto mit der Zeit als Kommandant des Schiffs zu agieren begann und Cassio dabei in den Hintergrund geriet. Dadurch besserte sich zwar die Leistung des Schiffs, er selbst empfand diesen Zustand aber als äußerst unbefriedigend. So beantragte er nach einem für ihn frustrierenden Jahr die Versetzung in den Stab des Obersektors 1, der sein Hauptquartier ebenfalls auf Anaxes hat. Die Zeit als Kommandant hatte ihn vor sich selbst bemakelt und er gab sein Bestes, um diesen Makel irgendwann wieder loswerden zu können. Es sollte jedoch bis 1 VSY dauern, ehe er erneut Gelegenheit erhielt, ein eigenes Kommando zu führen – dieses Mal als Konteradmiral über das Geschwader der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eurydike</span>. Auch wenn er sich nun voller Inbrunst seiner neuen Aufgabe widmete, um sein schlechtes Abschneiden im ersten Versuch als Ausrutscher zu deklarieren, gelang es ihm erneut nicht, sich zu bewähren. Seine Methoden waren ungeschickt und er agierte schlichtweg glücklos. Cassio begann daher zu zweifeln und seine Laufbahn in Frage zu stellen. Die beschwichtigenden, aufmunternden Briefe und Besuche seiner Frau konnten ihn jedoch davor bewahren, seine Militärkarriere selbst zu beenden. Hätte er seine Schwächen dagegen bereits in den Klonkriegen gezeigt, wäre seine Karriere wohl ohnehin schon viel früher am Ende gewesen und er wäre vermutlich auf einem unwichtigen Posten im Äußeren Rand geendet. Mit der Gründung der Rebellenallianz änderte sich die Situation jedoch schlagartig. Durch seine offensichtliche Fehlverwendung als Kommandeur wurde Cassio als nahezu direkte Folge zunächst in Stab des Obersektors 1 zurückberufen, wo sein tatsächliches Talent besser zur Geltung kam und die ihm innewohnende Begabung zu erkennen war. Trotzdem blieb der Makel des schlechten Kommandeurs an ihm haften, vor allem auch in seiner eigenen Einschätzung. Er erhielt seither nur noch die Beförderung zum Vizeadmiral – unmittelbar nach der Zerstörung des Ersten Todessterns. Eine Beförderung, der auf Grund des immensen Offiziersschwunds durch die Verluste über Yavin allerdings nicht viel Bedeutung beizumessen ist.<br />
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Für Cassio war es indes eine freudlose Beförderung. Bereits vorher hatte er erfahren, dass seine Frau Lyn bei der Zerstörung der Kampfstation ums Leben gekommen war. Sie hatte sich für ihn immer wieder als Rettungsanker in seinem Leben erwiesen und ihm in der schwierigen Zeit während seiner Rückschläge als Kommandeur zur Seite gestanden. Nach Lyns Tod war Cassio – ehemals offenherzig und kameradschaftlich – nicht mehr derselbe. Er wurde zunehmend melancholisch und distanzierte sich immer weiter von anderen. Seither pflegt er ein generell unpersönliches Verhältnis zu anderen Personen, um eine solchen Rückschlag nicht noch einmal erleben zu müssen. Also stürzte er sich in seine Karriere. Die bittere Trennung von seiner wichtigsten Bezugsperson nach 19 Jahren hat er eigentlich nie richtig verarbeiten können und die Ablenkung in seine Karriere war hierbei auch nur oberflächlich förderlich. Nur mit seiner Tochter hat er noch Kontakt, die allerdings weiter auf Anaxes lebt. Zu seinen Eltern auf Alsakan besteht dagegen ein weiterhin gestörtes Verhältnis.<br />
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So wurde Cassio zum Arbeitstier, das meistens als Erster kam und als Letzter ging. Urlaub und Freizeit schienen ihm fremd. Manche sahen darin einen geradezu neurotischen Charakter und wahrscheinlich war dieser Eindruck sogar nicht völlig falsch. Doch Cassio erarbeitete sich dadurch einen Überblick über die militärische Lage und die verschiedenen Wechselbeziehungen innerhalb des Staats, wie ihn kaum jemand in seiner Position haben konnte, so dass der Obersektorstab mit ihm als Ordonnanzoffizier zu einer reibungslosen und effizienten Maschine wurde. Das Engagement für seine Karriere machte sich zumindest bezahlt. Noch 0 NSY wurde er wegen seiner durchgehend soliden, akkuraten Arbeit und mit unzähligen Überstunden schließlich in den Führungsstab im Oberkommando der Flotte auf Coruscant berufen. Als Vizeadmiral war er dort in einem scheinbar niedrigen Dienstgrad, andererseits ist das keine Seltenheit bei einer Position im operativ ausarbeitenden Führungsstab ohne eigenes Kommando. Nach zwei arbeitsintensiven Jahren erhielt Cassio dort den Posten des Flottenstabschefs und war somit mit dem Rest des Stabes an der Ausarbeitung von Militäroperationen nach den Ordern des Imperialen Oberkommandos zuständig. In manchen Fällen hatte er sogar die Ehre, Imperator Palpatine persönlich in Lagebesprechungen Bericht über den Flottenstatus zu erstatten. Seine Aufgabe erschien dennoch als undankbar, da die Flotte der Rebellion die direkte Konfrontation mit der weitaus mächtigeren Sternenflotte des Imperiums vermied und daher große Offensiven gegen die Rebellen nur schwer planbar waren. Höhepunkte waren die Schlacht von Tingel Tiefraum Besh und die Schlacht von Hoth, doch ein finaler Schlag gelang der Sternenflotte unter seiner Planung nicht. So ersann der Imperator die Grundidee von der Schlacht von Endor. Cassio fiel dabei die komplexe Arbeit zu, die Rebellen Glauben machen zu lassen, dass die imperiale Flotte in der Galaxis verstreut war und die Rebellion zu stellen versuchte, während dies in Wahrheit nur dazu diente, die Rebellenflotte zum Sammeln und zu einem kollektiven Schlag gegen den neuen Todesstern zu bewegen. Zeitgleich musste unbemerkt eine gewaltige Streitmacht bei Endor in Stellung gebracht werden. Obwohl Cassio die Schlacht von Endor als vom Imperator unnötig riskant konzipiert fand, bezeichnete er die ausgefeilte Verschleierungsaktion, die die Rebellion schließlich in die Falle gehen ließ, in engeren Kreisen durchaus auch als den „zugegebenermaßen genialsten Unfug in der Geschichte der Sternenflotte“. Ursprünglich sah der Plan vor, die nach dem Zuschnappen der Falle zwischen Kampfstation und Sternenflotte gefangenen Rebellenschiffe von beiden Seiten in kürzester Zeit zu zermahlen, doch Palpatine änderte die Konzeption kurzfristig, ließ nur die Raumjäger und den Todesstern angreifen und gab an die Schlachtschiffe einen Haltebefehl aus. Das Sith-Motiv dahinter sollte Cassio indes nie begreifen, der davon erst nach der Schlacht im Oberkommando erfuhr und dem die wahre Identität Palpatines ohnehin nicht bekannt ist. So ging stattdessen die Initiative an die Rebellenflotte über und sie konnte dieses Moment später nutzen, um die imperiale Flotte dadurch zu überwältigen und in die Flucht zu schlagen. Die vernichtende Niederlage über Endor schreibt Cassio daher weitgehend der unsachgemäßen Einmischung der Politik in militärische Angelegenheiten zu und sieht darin kein originäres Versagen des Militärs.<br />
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Auf Coruscant verbreitete sich die Nachricht vom Tod des Imperators wie ein Lauffeuer und sofort bildete sich ein wütender Mob, der die imperialen Symbole schändete und durch die Straßen marodierte. Cassio unterschätzte seinerseits, wie viele andere auch, die katalysatorische Wirkung des Todes des Imperators und versuchte mit weiteren Offizieren, die aufgebrachte Menge zu beruhigen, wurde dabei jedoch von dem Mob aufgegriffen. Es ist anzunehmen, dass es nur dem Eingreifen der loyalen Sturmtruppen zu verdanken war, die die Menge schließlich mit Waffengewalt auseinandertrieb, dass Cassio diesen Abend in der Hauptstadt überhaupt überlebt hat und nicht direkt gelyncht wurde. Erst nach Tagen legte sich der Aufstand wieder. Zusammen mit den noch loyalen Großadmiralen wurde versucht, die Überreste des Imperiums zu sortieren, doch herrschte Uneinigkeit über das weitere Vorgehen. Dies nutzte der selbsternannte Sith-Lord Darth Vesperum, um seinerseits gegen das Imperiale Zentrum vorzugehen. Gemeinsam versuchte man, der Lage in der Schlacht von Coruscant Herr zu werden, doch die Gesamtlage des Imperiums war so unübersichtlich, dass der Planet in diesem Augenblick schlichtweg nicht zu verteidigen war. Cassio geriet so mit dem Rest des Oberkommandos in Gefangenschaft des Sith-Lords, der sich – in Cassios Anwesenheit - der abtrünnigen Moffs entledigte, die Militärs dann jedoch zum Erstaunen aller Anwesenden begnadigte. Mit dem späteren Schulterschluss zwischen Vesperum und dem Imperialen Oberkommandos schlossen sich die alten Militärstrukturen sowie die gesamte Bürokratie des Kernimperiums dem Sith-Lord an und so steht nun auch Cassio seitdem im Dienste des neuen Imperators, wohlwissend wozu dieser fähig ist.</div>
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Thomas Kretschmann<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> Es lag plötzlich auf dem Webspace!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Cassio Acchetia<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 38 VSY / 42 Jahre<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Mensch<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span> geboren auf Alsakan, Familiensitz auf Anaxes<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Galaktisches Imperium<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> Vizeadmiral, Stabschef der Flotte<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Nein<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Stabsausbildung</span><br />
<div style="text-align:justify;">Als gedienter Offizier mit Stabsausbildung und -erfahrung ist Cassio ein Könner im planerischen Bereich, dessen klare Stärken im Überblick über das große Ganze, in Strategie und Organisation liegen. Er ist stets darauf bedacht, den militärisch effizientesten Weg zu gehen und die Vorgaben, die er von oben erhält, in seinen operativen Planungen nach bestem Wissen und Gewissen umzusetzen, auch wenn er ihnen vielleicht nicht immer zustimmt. Obwohl ihm ein gewisser Schuss Genialität und Kreativität fehlen mag, um ihn zu den ganz Großen seines Fachs zu machen, so erledigt er diese Aufgabe in aller Regel kompetent, jedenfalls aber ohne sich bislang grobe Schnitzer dabei erlaubt zu haben. Cassio ist daher üblicherweise im Stab eine Art stabilisierender, ausgleichender Faktor zwischen mehreren Extremansichten, dessen Rationalität und Unaufgeregtheit bei der Planerörterung im Offizierskorps geschätzt wird.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Unpolitisch</span><br />
Im Dienst gibt Cassio sich als unpolitischer Offizier, der sich nach außen hin auf keine ideologischen Fragen einlässt und somit nicht einwandfrei einer Gesinnung zuzuordnen scheint. Er ist aber beileibe kein Söldner, dem es egal ist, für wen er arbeitet, solange es für ihn nur vorteilhaft ist. Im Gegenteil. Ganz sicherlich ist er durch seine Herkunft imperial geprägt und er würde sich im Privaten auch als solchen bezeichnen. Als Militär sieht er es jedoch nicht als seine Aufgabe an, sich darin einzumischen, wer gerade der Machthaber ist. Diese Entscheidung überlässt er anderen. Eine Vermischung von Politik und Militär ist für ihn eine Katastrophe – ein Grund, weshalb er etwa die Sturmtruppen zwar als Formation schätzt, ihre direkte Unterstellung unter den Imperator aber kritisch sieht.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Ruf</span><br />
Nun ist Cassio zwar nicht in der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt, aber er gilt  – im Gegensatz zu vielleicht manch anderem imperialen Offizier – in seinen Kreisen jedenfalls nicht als Bluthund. Nachdem er seinen Posten nun schon eine Zeit lang innehat, reicht dieser Ruf durchaus auch bis zum Feind hinüber. Cassios Devise ist primär das Schlagen der gegnerischen Streitkraft und nicht dessen komplette physische Vernichtung. Daher verachtet er alle Handlungen, die gegen die imperiale Ordnung verstoßen und hält die Kommandeure, die er operativ einplant, dazu an, sich auch an diese zu halten. Jedoch ist Cassio nicht vor Ort und daher sind ihm in der tatsächlichen Ausführung letztlich die Hände gebunden. Doch auch wenn man die Ansicht vertreten mag, dass Cassio vielleicht für eine etwas humanere Kriegsführung steht, sollte dennoch nicht übersehen werden, dass auch er in seiner Position ohne Weiteres und ohne großes Bedauern hunderttausende Leben zu opfern bereit ist, wenn es zur Erreichung der strategischen Ziele militärisch geboten ist. In einem galaxisweiten Krieg ist letztlich für ihn nur wenig Anlass und Möglichkeit für das Bedauern von Einzelschicksalen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Erfahrenheit</span><br />
Durch seine langjährige Arbeit auf planerischer Ebene kann er die Wechselwirkungen von militärischen, politischen und sozialen Strömungen abschätzen und hat dadurch inzwischen ein durchaus feines Gespür für die Gegebenheiten in der Galaxis entwickelt. Die Berücksichtigung dieser Umstände, die manche als Instinkt oder Menschenkenntnis bezeichnen würden, hilft ihm gut dabei, sich mit kompetenten Offizieren zu umgeben und damit seinen Stab zu füllen. Für Cassio zählt zwar Leistung auch, doch wenn er den Eindruck hat, dass jemand in der Tat besonders talentiert ist, lässt er eine Person nicht wegen eines Fehlers fallen. Stattdessen sorgt Cassio eher dafür, dass er Talente in unbekannte Fahrwasser schickt, um sie Fehler machen zu lassen, an denen sie reifen können. Improvisationsfähigkeit, Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein sind daher ein gängiges Markenzeichen in Cassios Stab. Kreative Offiziere mit guten und unkonventionellen Ideen, selbst wenn sie damit vielleicht einmal scheitern, sind ihm also lieber als Offiziere, die streng nach dem Lehrbuch vorgehen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Kommandofähigkeiten und Taktik</span><br />
Wo Cassio insbesondere die Strategie liegt, mangelt es ihm in erheblichem Maße an der Fähigkeit zur eigenen taktischen Umsetzung. Wenn ihm ein eigenes Kommando übertragen wurde, stellte sich das als Fehler heraus, denn er zeigte dabei in der Vergangenheit nie ein besonders talentiertes, sondern ein sehr ungeschicktes Händchen. Das liegt auch daran, dass er wenig Begabung darin hat, Untergebene mitzureißen, zu begeistern und zu Höchstleistungen anzuspornen. Dazu fehlt ihm die Emotionalität. Zudem mangelt es ihm schlichtweg an der Intuition für eine einmalige Gelegenheit im Verlaufe einer Schlacht, die eine Pattsituation durch eine entstandene Lücke oder einen Durchbruch zu den eigenen Gunsten entscheiden könnte. Das heißt, auch wenn ihm das Individuum relativ gleichgültig erscheint, fehlt ihm primär der notwendige Mut, konkrete Männer und bekannte Gesichter in den Kampf zu schicken, was ihn zwangsläufig zu einem zögerlichen und letztlich schlechten Taktiker macht. Das liegt daran, dass er in diesem Fall über tatsächliche Schicksale zu entscheiden hat. Je übergeordneter und damit gesichtsloser die Formation wird, desto mehr verschwindet diese Hemmschwelle, auch wenn er dadurch – widersprüchlicherweise – deutlich mehr Personen in Gefahr bringt. Doch durch die zunehmende Abstraktion der Truppenteile und die Delegierung auf niedrigere Offiziere kann er die Verantwortung darüber leichter hinnehmen. Trotzdem wird er auch auf planerischer Ebene sicherlich nicht zum Freund riskanter Operationen. Es ist daher zweifelhaft, ob er jemals wieder die Chance erhalten wird, ein prestigereicheres eigenes Kommando zu führen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Makel eines „Schreibtischoffiziers“</span><br />
Dadurch dass er bei eigenem Kommando stets unglücklich bis überfordert agierte, gibt es sicherlich einen Personenkreis, bei dem er unbeliebt ist und der ihm den Ruf eines militärischen Laien geben wird, der von seinem Handwerk letztlich nichts versteht und nur aus der Ferne ohne Bindung zur Truppe agiert. Diesem Makel kann Cassio auch nicht viel entgegnen, denn es entspricht zumindest teilweise der Wahrheit. Er interessiert sich wenig für das Individuum an der Front außerhalb dessen Bedeutung in einem größeren Verband. Zumindest ist das so bei gesichtslosen Leuten, zu denen er keine Bindung hat. Bei Personen, die er kennt, hat er dagegen die weiter oben erwähnten Probleme. Aus diesem Grunde mied Cassio in der Vergangenheit Truppenbesuche, da er sich dort deplatziert fühlt und sie ihn nur dabei zu beeinträchtigen scheinen, seine Arbeit ordnungsgemäß und distanziert zu erledigen. Das wiederum verstärkt aber den Eindruck, den man von ihm bekommt. Insbesondere Berufssoldaten und Spezialeinheiten werden wohl tendenziell diese Meinung haben, während es bei Wehrpflichtigen und Zivilisten vermutlich weniger ausgeprägt sein dürfte.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Hörigkeit</span><br />
Als Militär ist Pflicht und Disziplin natürlich ein wichtiger Faktor, doch führt es dazu, dass er in seiner planerischen Freiheit häufig eingeengt wird. Ein Befehl ist ein Befehl und wenn die Großadmirale oder der Imperator ihm etwas befehlen, so ist es ihm durch seinen Charakter nur schwer möglich, diese Befehle in der Öffentlichkeit in Frage zu stellen – selbst wenn er sie für idiotisch hält. Sicherlich wird er in gewissen Fällen Bedenken äußern und die Probleme darstellen, die er darin sieht, aber er fungiert nicht als radikaler Reformer, der mit der Faust auf den Tisch schlägt und solange protestiert, bis sein Gegenüber von seiner Meinung abweicht. Das sieht er schlichtweg nicht als seine Aufgabe an, da er sich in weiten Teilen als Befehlsempfänger versteht. Im privateren Offizierskreis, etwa in seinem Stab, kommentiert er solche Befehle dann aber gegebenenfalls durchaus auch brüsk und deutlich.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Charakterliche Schwächen</span><br />
Obwohl der Tod seiner Frau nun über vier Jahre her ist, zeigt er seither nur wenig Anzeichen, dass er anders damit umgeht als weiterhin mit vermeintlicher Gleichgültigkeit gegenüber dem Individuum. Wegen seiner Reserviertheit anderen gegenüber gelingt es nur wenigen, hinter die distanzierte Fassade zu blicken, die er sich aufgebaut hat, und seinen eigentlichen Charakter festzustellen. Dadurch finden auch nur wenige Personen einen Zugang zu ihm und schon gar nicht in kürzester Zeit. Einige halten ihn daher für einen unangenehmen Zeitgenossen und es für eine Strafe, zu ihm beordert zu werden. Das liegt auch daran, dass Cassio wenig Rücksicht auf die Launen oder Befindlichkeiten von einzelnen Leuten nimmt, wenig plaudert und die Atmosphäre auch nicht anderweitig auflockert. Mit dieser unpersönlichen Art, die auch als Ignorieren ihrer Person empfunden wird, kommen viele jedoch nicht zurecht. Er leidet allerdings unter keiner grundsätzlichen Unfähigkeit, soziale Beziehungen einzugehen – er kann es, hat aber schlichtweg kaum ein Interesse daran.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
Aalglatt bezeichnet die optische Erscheinung von Cassio wohl am besten. Das definiert einen ersten Eindruck in der Regel als eitlen und selbstüberschätzenden Offizier, der sich vor allem für seine eigene Karriere einsetzt. Wer ihn jedoch kennt, wird diesen Eindruck schließlich revidieren müssen. Cassio ist nämlich eher darum bemüht, in der Masse des Militärs nach Möglichkeit nicht groß aufzufallen und sich als ein einfaches, unscheinbares Glied in der imperialen Maschinerie zu präsentieren. Seine braunen Augen tragen eine in der Regel kühle, emotionsarme, mitunter verbittert wirkende Mimik, die erahnen lässt, dass der Krieg schon lange sein Handwerk ist und er sich als eine Schachfigur in einem größeren Spiel ansieht, dessen Tragweite er sich sehr wohl bewusst ist. Dazu passend liegen seine kurzen, braunen Haare in  einem strengen Seitenscheitel, der ein kantiges Gesicht unterstreicht.<br />
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Die imperiale Uniform trägt Cassio in Würde, aber inzwischen ohne sichtbare Begeisterung. Jahre der Dienstzeit zollen dahingehend ihren Tribut. Trotzdem scheint er in einer Uniform die Galaxis betreten zu haben und wird sie wohl auch wieder in einer verlassen. Aus Prunk macht sich der genügsame Cassio wenig, obwohl ihn die wenigen Orden, die er im Laufe seiner Dienstzeit sammeln konnte, innerlich schon mit einem gewissen Stolz erfüllen. Cassios Körperbau ist durchschnittlich und bietet ebenso wenig wie seine Größe von 1,82 Metern eine Möglichkeit zur positiven oder negativen Kenntnisnahme. Er selbst würde sich zu Recht als das personifizierte Mittelmaß bezeichnen und fühlt sich in dieser Rolle auch durchaus heimisch, dämpft es doch bereits im Vorfeld Erwartungshaltungen und Klischees, denen man im einen oder anderen Extrem ansonsten unterliegen würde. <br />
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Am Ringfinger trägt Cassio weiterhin seinen Ehering sowie den Zweitring seiner verstorbenen Frau, die miteinander verlötet sind.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
Als Vollmilitär hätte Cassio wohl letztlich in jedem System auf die eine oder andere Art Karriere gemacht, je nachdem in welches er hineingeboren und von welchem er geprägt worden wäre. Dadurch dass er in der Öffentlichkeit nur selten eine politische Meinung äußert, lässt er sich auch nicht in ein System einspannen, selbst wenn er in ihm dient. Er stammt jedoch von einem imperialen Planeten, so dass er sich natürlich auch als Imperialer empfindet. Allerdings spielt seine eigene Überzeugung keine große Rolle für die Art und Weise, wie er seine Arbeit erledigt. Der Begriff eines Opportunisten passt allerdings nicht. Cassio ergreift nicht eine günstige Gelegenheit, um das Beste für sich selbst herauszuholen, sondern er ergibt sich letztlich in völlig rationaler Weise nur Sachzwängen, die er nicht aus Eigeninteresse ausnutzt, sondern so, wie er der Ansicht ist, der Galaxis am besten dienen zu können. Seiner Meinung nach wird sich das System, das er als das geeignetste erachtet, zwangsläufig durchsetzen, sobald die Galaxis wieder unter einem Banner geeint ist – nämlich eines unter einem starken, aber gerechten Souverän, der sich die Stimme des Volkes im Senat anhört und dann die sachgemäßen Richtlinien herausgibt. Wer diesem Souverän an die Macht verhilft, ist Cassio aber letztlich gleichgültig. Er verspürt daher nicht unbedingt innere Bindungen zum konkreten System des Imperiums, wenn er ihm fraglos auch deutlich mehr zuneigt als etwa der Republik. Allerdings neigt er bei aller Sympathie zum Imperium auch dazu, Militär und Politik zu weit voneinander zu trennen, obwohl das nicht immer möglich ist. Die unangenehmeren Seiten des Imperiums interpretiert er vorwiegend als Reaktion auf die eskalierende Rebellionskrise und blendet sie nach Möglichkeit aus. Für Cassio ist das Gesetz Recht und so verurteilt er kriminelles Handeln und arbeitet – in seinen Möglichkeiten – dagegen, unabhängig davon, ob der Rechtsbruch von den Feinden oder von eigener Seite begangen wird. Er ist sich aber bewusst, dass er in einem diktatorischen System dient, in dessen Namen in der Vergangenheit durchaus Verbrechen begangen wurden und wohl auch wieder werden. Das ist ein Widerspruch, der in seinem Charakter nicht immer logisch aufzulösen ist, außer mit der Erklärung, dass es außerhalb seines Denkvermögens als Offizier liegt, sich seinen Dienstherrn auszusuchen. Der republikanische Geheimdienst folgert daher über seine Person „technokratisch und penibel, aber politisch unauffällig“. Allerdings ist er persönlich auch der Ansicht, dass diese vermeintlich distanzierte Einstellung ihm im Falle einer militärischen Niederlage auch nicht vor der Verfolgung durch die Republik schützen wird. Im Gegenteil geht er davon aus, dass er – egal was er tun oder auch nicht tun wird – von der Republik zum Tode verurteilt werden würde, da er hoch genug in der Hierarchie steht als dass man ihn schlichtweg laufen lassen könnte. Es ist jedoch letztlich die einzige Möglichkeit, etwas Abstand von den bekannten hässlicheren Seiten des Imperiums zu nehmen und vor sich selbst ein reines Gewissen zu haben, jedenfalls oberflächlich.<br />
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Cassio ist jemand, der von jedem viel verlangt (von sich selbst wohl am meisten) und als hart, aber nicht als ungerecht oder willkürlich gilt. Daher ist seine charakterliche Reaktion auf einen Sachverhalt recht leicht kalkulierbar. Innerhalb gewisser Parameter ist Cassio zwar frei von Moral, solange der Verzicht darauf aus militärischen Gründen sachgerecht und verhältnismäßig ist – aber eben auch nur dann. Ansonsten wird er in fragwürdigen Fällen durchaus gegenüber einem bestimmten Vorgehen seine Missbilligung kundtun. Naturgemäß plant er Verluste in die Operationen mit ein und fühlt hierbei auch keine großen Skrupel. Wäre es anders, wäre er in seiner Position wohl auch fehlbesetzt. Trotzdem ist er eigentlich eher dafür bekannt, vorsichtig zu agieren, vertritt also häufig eher eine ressourcenschonende Doktrin, die tendenziell weniger zum Risiko neigt, mitunter aber von extremeren Imperialen als ehrlos oder feige betrachtet wird.<br />
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Obwohl Cassio seine Frau im Galaktischen Bürgerkrieg verlor, kann bemerkenswerterweise nicht behauptet werden, dass er deswegen einen übermäßigen persönlichen Groll gegen die Republik hegt. Er weiß, was Krieg bedeutet und dass auch Unschuldige dabei sterben, egal auf welcher Seite. Insofern macht er den Feinden des Imperiums keinen subjektiven Vorwurf in dieser Hinsicht, sondern eigentlich nur den allgemeinen Vorwurf, dass sie diesen galaxisweiten Krieg überhaupt begonnen haben. Ehemals als lebensfroher und humorvoller Zeitgenosse bekannt, wirkt der recht bescheidene Cassio seit dem Tod seiner Frau jedoch zunehmend introvertiert und verschlossen. Persönliche Fragen blockiert er relativ konsequent und wechselt baldmöglichst das Thema. Er hat sich mehr und mehr seiner Position im Militär verschrieben und versucht auch kaum, wieder neue Brücken zu schlagen. Selbst in seinem persönlichen Stab legt er wenig Wert auf private Gespräche. Zwar kann er theoretisch durchaus noch charmant und sympathisch sein, er zeigt dies jedoch – vor allem im Dienst – so gut wie nie. Einen warmherzigen, wenn auch komplizierten Umgang unterhält er eigentlich nur mit seiner Tochter, in der er naturgemäß seine Frau wiederfindet. Mit einigen Abstrichen kann man sein Verhältnis zu seiner Adjutantin Tasha Maryll, die ihn wiederum in Teilen an seine Tochter erinnert, auch noch als menschlich bezeichnen. In jedem Fall prägt ihn eine recht direkte Art. Selbst bei einer ihm vermeintlich nahestehenden Person lässt er diese etwa auf durchaus schroffe Weise wissen, wenn der Bogen seiner Meinung nach überspannt ist und ihn ein weiteres Behandeln des aktuellen Themas stört. Er gilt daher allgemein als unförmlich, manchmal als zankhaft und gelegentlich sogar als übellaunig. Allerdings wird er dabei niemals unverschämt und hat auch keine Freude daran, andere bloßzustellen. Bücklinge und Speichellecker haben bei Cassio jedoch keine Chance. Hierbei differenziert er auch nicht zwischen Dienstgraden. Er fördert Eigeninitiative und innovative Vorschläge, legt Wert auf kritisches Hinterfragen. Cassio weiß, dass er – wie jeder andere - nicht unfehlbar ist und daher empfindet er es auch nicht als Angriff, wenn ihn jemand auf diesen Umstand hinweist. Wer ausdauernd genug ist, mit seiner – wie er selbst weiß – schwierigen Persönlichkeit zurechtzukommen und dabei vielleicht noch selbstbewusst genug ist, ihm Contra zu geben, der wird sich irgendwann Cassios Anerkennung verdienen. Und eine solche Person kann dann mit seiner Unterstützung und Fürsprache rechnen, selbst wenn sie mal einen Fehler macht. Für Cassio zählt Kompetenz, und dabei ist ihm gleichgültig, wer die Person hinter der Leistung ist. Im Grunde genommen interessiert es ihn also nicht, ob es sich dabei um den stereotypischen männlichen Mensch, eine Frau oder ein Alien handelt. Nichtsdestotrotz ist zu erwähnen, dass sich schon aus praktischen Gründen auch keine Aliens und nur wenige Frauen in Cassios Stab befinden. Das liegt daran, dass er bei der Besetzung der Posten bei gleicher Leistung zum propagierten Idealbild im Militär greift. Primär hat das den Hintergrund, dass er seinen Stab frei von Verdächtigungen halten möchte, nicht mit der Neuen Ordnung im Einklang zu stehen, und um somit einer Überwachung des Stabs zuvorzukommen. Das mag man als kleines, notwendiges Zugeständnis an die Politik ansehen, auch wenn Cassio das natürlich nicht zugeben würde.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span><br />
Cassio Acchetia wurde 38 VSY auf dem Kernplaneten Alsakan, der früheren Rivalin Coruscants um die Zentralregierung in der Galaxis, geboren. Er kommt als Einzelkind ursprünglich aus einer bürgerlichen, gefestigten Familie, die jedoch später in den Gründerjahren des Imperiums über ihre Verhältnisse lebte und sich dabei überschuldete. Der autoritäre Vater hatte für Cassio eine wohlhabende Dame auserkoren, die er nach der Akademie heiraten sollte, um die Finanzen wieder zu sanieren. Durch Cassios Herkunft vom stolzen Alsakan war es nur logisch, dass er zunächst im Jahr 21 VSY, kurz nach Beginn der Klonkriege, die hiesige Akademie besuchte, bevor er auf die Dienstakademie der Flotte auf Prefsbelt IV wechseln durfte. Durch seine Ausbildung an der Akademie verpasste er einen Einsatz in den Klonkriegen, was – wie sich später zeigen sollte – aber wohl eher ein positiver Faktor für seine Karriere sein würde. Er machte 19 VSY kurz nach Ende des Kriegs seinen Abschluss an der Akademie und wurde in die neu gegründete imperiale Sternenflotte Alsakans einberufen. Durch einen regen Kontakt zwischen Akademie und Flotte lernte er darüber die 17-jährige Lyn Crescent kennen, die die Grundakademiezeit absolvierte, um später privilegierter studieren zu können. Nach ihrem Abschluss und kurz vor dem Beginn ihres Architekturstudiums heirateten die beiden schon ein Jahr später – zum Leidwesen seines Vaters, denn Lyn war mehr oder minder mittellos und die Aussicht auf einen hohen Verdienst schien eher gering. Das führte zu einer dauerhaften Zerrüttung zwischen Cassio und seiner Familie, der sich als bescheidener und genügsamer Mensch nie viel aus Wohlstand gemacht hatte. Doch sein Vater sah seine Lebensleistung in Gefahr, so dass das schwierige Verhältnis nie zur Ruhe kam. Gegen den Willen seines Vaters blieb Cassio in der Sternenflotte und entschied sich damit zudem gegen seine zivilen Eltern. Er zog aus, löste sich von seinen Wurzeln und trennte sich im Streit von seiner verarmenden Familie. Stattdessen baute er sich eine eigene mit seiner neuen Frau auf. Nach Lyns Studium ließ Cassio sich nach Anaxes versetzen, wo er als Leutnant auf dem <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Imperator</span>-Klasse Sternenzerstörer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eurydike</span> diente, während seine Frau auf Anaxes in einer Tochterfirma der Imperialen Abteilung für Militärforschung arbeitete und dort als zivile Planerin für die Verteilung der Quartierräume innerhalb von Kriegsschiffen assistierte. Später konkretisierte sie auch die noch ungenauen Konzepte über die Quartiere auf dem Ersten Todesstern, ohne dabei in das Gesamtprojekt eingeweiht zu sein. In den letzten Jahren der Bauarbeiten beaufsichtigte sie vor Ort auf der Kampfstation die ordnungsgemäße Umsetzung und Wartung ihres entworfenen Teilbereichs in der Praxis. Dadurch geriet das berufliche Umfeld erstmals auseinander, doch Anaxes wurde indes zum neuen Zentrum des privaten Lebens des Ehepaars und somit ihre neue Heimat. 13 VSY brachte Lyn dort eine gesunde Tochter zur Welt, Chalya.<br />
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Cassio selbst erhielt bereits 15 VSY die Beförderung zum Oberleutnant und wurde dank seines organisatorischen Talents nach Ausbildung in den Stabsdienst auf Anaxes für den Azursektor versetzt. Dort sammelte er in der Adjutantur erste Erfahrungen in der praktischen Planungsarbeit innerhalb des Stabs. Seine Stärken und die rasche Auffassungsgabe kamen hier zur Geltung. Die Beförderung zum Kapitän erfolgte 7 VSY. Mit der Beförderung rotierte er aus dem Stab und erhielt das Kommando über das Schiff, auf dem er früher gedient hatte – die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eurydike</span>. Doch nach der langjährigen Stabsarbeit fiel ihm das Übernehmen eines eigenen Kommandos schwerer als er erwartet hatte und erstmals zeigten sich auch deutliche Mängel in seinen persönlichen Kommandofähigkeiten. In taktischer Hinsicht wurde er in Manövern nahezu ausnahmslos von seinen Konkurrenten ausgestochen. Oftmals agierte er zu zögerlich und zu wenig energisch, so dass sein Erster Offizier de facto mit der Zeit als Kommandant des Schiffs zu agieren begann und Cassio dabei in den Hintergrund geriet. Dadurch besserte sich zwar die Leistung des Schiffs, er selbst empfand diesen Zustand aber als äußerst unbefriedigend. So beantragte er nach einem für ihn frustrierenden Jahr die Versetzung in den Stab des Obersektors 1, der sein Hauptquartier ebenfalls auf Anaxes hat. Die Zeit als Kommandant hatte ihn vor sich selbst bemakelt und er gab sein Bestes, um diesen Makel irgendwann wieder loswerden zu können. Es sollte jedoch bis 1 VSY dauern, ehe er erneut Gelegenheit erhielt, ein eigenes Kommando zu führen – dieses Mal als Konteradmiral über das Geschwader der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Eurydike</span>. Auch wenn er sich nun voller Inbrunst seiner neuen Aufgabe widmete, um sein schlechtes Abschneiden im ersten Versuch als Ausrutscher zu deklarieren, gelang es ihm erneut nicht, sich zu bewähren. Seine Methoden waren ungeschickt und er agierte schlichtweg glücklos. Cassio begann daher zu zweifeln und seine Laufbahn in Frage zu stellen. Die beschwichtigenden, aufmunternden Briefe und Besuche seiner Frau konnten ihn jedoch davor bewahren, seine Militärkarriere selbst zu beenden. Hätte er seine Schwächen dagegen bereits in den Klonkriegen gezeigt, wäre seine Karriere wohl ohnehin schon viel früher am Ende gewesen und er wäre vermutlich auf einem unwichtigen Posten im Äußeren Rand geendet. Mit der Gründung der Rebellenallianz änderte sich die Situation jedoch schlagartig. Durch seine offensichtliche Fehlverwendung als Kommandeur wurde Cassio als nahezu direkte Folge zunächst in Stab des Obersektors 1 zurückberufen, wo sein tatsächliches Talent besser zur Geltung kam und die ihm innewohnende Begabung zu erkennen war. Trotzdem blieb der Makel des schlechten Kommandeurs an ihm haften, vor allem auch in seiner eigenen Einschätzung. Er erhielt seither nur noch die Beförderung zum Vizeadmiral – unmittelbar nach der Zerstörung des Ersten Todessterns. Eine Beförderung, der auf Grund des immensen Offiziersschwunds durch die Verluste über Yavin allerdings nicht viel Bedeutung beizumessen ist.<br />
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Für Cassio war es indes eine freudlose Beförderung. Bereits vorher hatte er erfahren, dass seine Frau Lyn bei der Zerstörung der Kampfstation ums Leben gekommen war. Sie hatte sich für ihn immer wieder als Rettungsanker in seinem Leben erwiesen und ihm in der schwierigen Zeit während seiner Rückschläge als Kommandeur zur Seite gestanden. Nach Lyns Tod war Cassio – ehemals offenherzig und kameradschaftlich – nicht mehr derselbe. Er wurde zunehmend melancholisch und distanzierte sich immer weiter von anderen. Seither pflegt er ein generell unpersönliches Verhältnis zu anderen Personen, um eine solchen Rückschlag nicht noch einmal erleben zu müssen. Also stürzte er sich in seine Karriere. Die bittere Trennung von seiner wichtigsten Bezugsperson nach 19 Jahren hat er eigentlich nie richtig verarbeiten können und die Ablenkung in seine Karriere war hierbei auch nur oberflächlich förderlich. Nur mit seiner Tochter hat er noch Kontakt, die allerdings weiter auf Anaxes lebt. Zu seinen Eltern auf Alsakan besteht dagegen ein weiterhin gestörtes Verhältnis.<br />
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So wurde Cassio zum Arbeitstier, das meistens als Erster kam und als Letzter ging. Urlaub und Freizeit schienen ihm fremd. Manche sahen darin einen geradezu neurotischen Charakter und wahrscheinlich war dieser Eindruck sogar nicht völlig falsch. Doch Cassio erarbeitete sich dadurch einen Überblick über die militärische Lage und die verschiedenen Wechselbeziehungen innerhalb des Staats, wie ihn kaum jemand in seiner Position haben konnte, so dass der Obersektorstab mit ihm als Ordonnanzoffizier zu einer reibungslosen und effizienten Maschine wurde. Das Engagement für seine Karriere machte sich zumindest bezahlt. Noch 0 NSY wurde er wegen seiner durchgehend soliden, akkuraten Arbeit und mit unzähligen Überstunden schließlich in den Führungsstab im Oberkommando der Flotte auf Coruscant berufen. Als Vizeadmiral war er dort in einem scheinbar niedrigen Dienstgrad, andererseits ist das keine Seltenheit bei einer Position im operativ ausarbeitenden Führungsstab ohne eigenes Kommando. Nach zwei arbeitsintensiven Jahren erhielt Cassio dort den Posten des Flottenstabschefs und war somit mit dem Rest des Stabes an der Ausarbeitung von Militäroperationen nach den Ordern des Imperialen Oberkommandos zuständig. In manchen Fällen hatte er sogar die Ehre, Imperator Palpatine persönlich in Lagebesprechungen Bericht über den Flottenstatus zu erstatten. Seine Aufgabe erschien dennoch als undankbar, da die Flotte der Rebellion die direkte Konfrontation mit der weitaus mächtigeren Sternenflotte des Imperiums vermied und daher große Offensiven gegen die Rebellen nur schwer planbar waren. Höhepunkte waren die Schlacht von Tingel Tiefraum Besh und die Schlacht von Hoth, doch ein finaler Schlag gelang der Sternenflotte unter seiner Planung nicht. So ersann der Imperator die Grundidee von der Schlacht von Endor. Cassio fiel dabei die komplexe Arbeit zu, die Rebellen Glauben machen zu lassen, dass die imperiale Flotte in der Galaxis verstreut war und die Rebellion zu stellen versuchte, während dies in Wahrheit nur dazu diente, die Rebellenflotte zum Sammeln und zu einem kollektiven Schlag gegen den neuen Todesstern zu bewegen. Zeitgleich musste unbemerkt eine gewaltige Streitmacht bei Endor in Stellung gebracht werden. Obwohl Cassio die Schlacht von Endor als vom Imperator unnötig riskant konzipiert fand, bezeichnete er die ausgefeilte Verschleierungsaktion, die die Rebellion schließlich in die Falle gehen ließ, in engeren Kreisen durchaus auch als den „zugegebenermaßen genialsten Unfug in der Geschichte der Sternenflotte“. Ursprünglich sah der Plan vor, die nach dem Zuschnappen der Falle zwischen Kampfstation und Sternenflotte gefangenen Rebellenschiffe von beiden Seiten in kürzester Zeit zu zermahlen, doch Palpatine änderte die Konzeption kurzfristig, ließ nur die Raumjäger und den Todesstern angreifen und gab an die Schlachtschiffe einen Haltebefehl aus. Das Sith-Motiv dahinter sollte Cassio indes nie begreifen, der davon erst nach der Schlacht im Oberkommando erfuhr und dem die wahre Identität Palpatines ohnehin nicht bekannt ist. So ging stattdessen die Initiative an die Rebellenflotte über und sie konnte dieses Moment später nutzen, um die imperiale Flotte dadurch zu überwältigen und in die Flucht zu schlagen. Die vernichtende Niederlage über Endor schreibt Cassio daher weitgehend der unsachgemäßen Einmischung der Politik in militärische Angelegenheiten zu und sieht darin kein originäres Versagen des Militärs.<br />
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Auf Coruscant verbreitete sich die Nachricht vom Tod des Imperators wie ein Lauffeuer und sofort bildete sich ein wütender Mob, der die imperialen Symbole schändete und durch die Straßen marodierte. Cassio unterschätzte seinerseits, wie viele andere auch, die katalysatorische Wirkung des Todes des Imperators und versuchte mit weiteren Offizieren, die aufgebrachte Menge zu beruhigen, wurde dabei jedoch von dem Mob aufgegriffen. Es ist anzunehmen, dass es nur dem Eingreifen der loyalen Sturmtruppen zu verdanken war, die die Menge schließlich mit Waffengewalt auseinandertrieb, dass Cassio diesen Abend in der Hauptstadt überhaupt überlebt hat und nicht direkt gelyncht wurde. Erst nach Tagen legte sich der Aufstand wieder. Zusammen mit den noch loyalen Großadmiralen wurde versucht, die Überreste des Imperiums zu sortieren, doch herrschte Uneinigkeit über das weitere Vorgehen. Dies nutzte der selbsternannte Sith-Lord Darth Vesperum, um seinerseits gegen das Imperiale Zentrum vorzugehen. Gemeinsam versuchte man, der Lage in der Schlacht von Coruscant Herr zu werden, doch die Gesamtlage des Imperiums war so unübersichtlich, dass der Planet in diesem Augenblick schlichtweg nicht zu verteidigen war. Cassio geriet so mit dem Rest des Oberkommandos in Gefangenschaft des Sith-Lords, der sich – in Cassios Anwesenheit - der abtrünnigen Moffs entledigte, die Militärs dann jedoch zum Erstaunen aller Anwesenden begnadigte. Mit dem späteren Schulterschluss zwischen Vesperum und dem Imperialen Oberkommandos schlossen sich die alten Militärstrukturen sowie die gesamte Bürokratie des Kernimperiums dem Sith-Lord an und so steht nun auch Cassio seitdem im Dienste des neuen Imperators, wohlwissend wozu dieser fähig ist.</div>
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Thomas Kretschmann<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bist du mindestens 16 Jahre alt?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hast du die Spielregeln gelesen und akzeptiert?</span> Ja<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie hast du in unser Forum gefunden?</span> Es lag plötzlich auf dem Webspace!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ariana Ennko - Flight Lieutenant]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=684</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 16:07:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=684</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Dienstakte TI-74489-00017</div>
<hr class="heading_hr">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="http://25.media.tumblr.com/tumblr_map9feCM8C1r3co2jo1_500.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: tumblr_map9feCM8C1r3co2jo1_500.gif]" class="mycode_img" /></div>
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Name:</div> Ariana Ennko<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Alter:</div> 25 Jahre<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Spezies:</div>Mensch<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Heimatplanet:</div> Anaxes<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Partei;</div> Galaktisches Imperium<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Position:</div> TIE Pilotin<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Rang:</div>Flight Lieutenant<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Kom-Rufname:</div> White Star<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtbegabt:</div> Nein, auch wenn ihre Flugkünste anderes vermuten lassen. <br />
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<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Stärken:</div> Ariana ist eine ausgezeichnete Pilotin eines schnellen Raumjägers der TIE-Serie. Inzwischen hat sich sie vollständig auf den TIE Abfangjäger spezialisiert, welchen sie mit einer unvergleichbaren Eleganz sowie herausragenden Beherrschung fliegt. Darüber hinaus ist sie aufrichtig, loyal gegenüber Freunden und Kameraden, wenn auch oft durch den alltäglichen Sexismus des Imperiums eingeschränkt. Sie hegt keinen Groll gegen etwas, sondern lebt für das Fliegen. Die Rebellion betrachtet sie als Herausforderung und Chance, aus ihrem Leben etwas zu machen und eines Tages einen TIE Defender zu steuern. Dabei hasst sie einzelne Piloten der Rebellion nicht, sondern betrachtet sie als faire Duell-Partner. Raumkampf ist für sie ein Kampf zwischen gleichwertigen Kämpfern. Die imperiale Doktrin, welche sie als Kind erfahren hat, lässt sich nur schwer abschütteln aber gelegentlich kann sie auch außerhalb des ideologischen Musters denken. Jedoch hat sich nach der vernichtenden Niederlage über Eriadu auch für sie einiges verändert. Sie ist nicht mehr ganz so mutig am Steuerknüppel eines Jägers, wie früher.<br />
<br />
+ exzellente Pilotin<br />
+ aufrichtige Persönlichkeit<br />
+ ehrgeizig<br />
+ kreatives Denken<br />
+ mutig<br />
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<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Schwächen:</div> Ariana ist unsicher im Umgang mit dem Feind. Zwar bekämpft sie ihn als Kampfpilotin aktiv aber ahnt, dass das Imperium einen ideologischen Kampf kämpft. Nicht mehr nur gegen Terroristen, sondern gegen Bürger, die eine andere Ansicht haben. Der Kampf um die neue Ordnung nimmt sie mit, da der Raumkampf so unnötig mit Politik aufgeladen wird. Sie sieht sich selbst als unpolitisch an und würde nie in der Öffentlichkeit ein politisches oder kritisches Wort gegen das Reich erheben. Etwas läuft ihrer Seele zuwider, die eigentlich offen und ehrlich ist. Ihr kreativer, schneller Verstand ist im Stande Analogien zwischen Ereignissen zu ziehen. Sie ist deshalb eine ausgezeichnete Pilotin aber läuft auch Gefahr an der Menge des Kampfes zu zerbrechen. Die Absicht zu Fliegen gerät in Hintergrund gegenüber der Pflicht zum Kampf. Ariana ist zerissen zwischen Eid und eigenen Wünschen. Sie zögert am Abzug ihrer Bordwaffen oft zu lange, trotz ihrer herausragenden Manövers, welche diese potenziellen Abschüsse erst möglich machten. Auch ist sie oft einsam, da der Dienst sich nicht mehr einer Liebesbeziehung verträgt. Dienst auf fernen Schiffen, weitab der Heimat, machen eine zivile Vorstellung von Romanze nahezu unmöglich. Darüber hinaus wird sie von einigen ihrer Kameraden immer als die "Kleine" betrachtet, der ständige Frischling, weil sie eine Frau ist, obwohl sie sich jeden Tag beweist. Ihr fällt es ungemein schwer in die zwischenmenschliche Welt des Militärs einzutauchen, auch wenn sie unter den Piloten sicherlich nicht unbeliebt ist. Sie nimmt aus freien Stücken gerne eine Außenseiterrolle ein, um nicht an die Schikanen der Vergangenheit erinnert zu werden, die sich auf der Akademie ereigneten. Der Verlust ihres damaligen Liebespartners, der bei einem grausamen Dienstunfall, während der Ausbildung verstarb, scheint noch zu frisch. Wenn sie ein TIE-Cockpit besteigt, die Luke sich schließt, vergisst sie all ihre Probleme und verschmilzt mit der Maschine zu einer Einheit, die einfach nur fliegen möchte. <br />
<br />
- unsicher<br />
- zerrissen<br />
- im direkten Kampf zögerlich<br />
- einsam<br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Aussehen</div>
<hr class="heading_hr">
Die junge Frau ist knapp 1,70 m groß und besitzt eine durchschnittlich-athletische Figur, die sicherlich durch Dienstsport des Imperiums hervorgebracht wurde. Einen TIE zu steuern erfordert gewisse körperliche Belastungsfähigkeiten, die durch Sport unterstützt werden können. Ihr Gesicht ist zart, auch wenn es einige harte Züge aufweist. Sie schminkt sich nicht, so dass ihr Gesicht pur erscheint, mitsamt ein oder zwei kleinerer Narben. Ihre Augen sind groß, dennoch oft leicht geschlossen, wenn sie mit einer Person spricht. Nur im Raumjäger öffnen sie sich weit. Ihre Hände sind schmal und wollen nur schlecht in die schweren Flughandschuhe passen. Die Haare sind blond, gepflegt und werden oft in einem Zopf getragen, der recht eng zusammengebunden ist. Arianas Gang ist elegant, fast feminin, im krassen Kontrast zu ihrem Beruf. Sie konnte sich nie einen wirklich militärischen Gang aneignen, trotz des Drills. Im Cockpit war es auch nie notwendig.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
<hr class="heading_hr">
Ariana ist eine willensstarke Frau, die einfach nur fliegen möchte. Sie ordnet diesem Ziel alles unter und fühlt sich nur frei, wenn sie fliegen kann. Ihre Angst, ihre Unruhe, nach der Schlacht von Eriadu, hindern sie derzeit noch, wieder zu fliegen. Insgesamt ist ihre Persönlichkeit zerrissen zwischen Anstand und Kampf; zwischen der Sehnsucht mit Geschwindigkeit durch den Weltraum zu sausen und dem ideologischen Krieg, dem Bürgerkrieg. Ihr gesamtes Weltbild ist in Frage gestellt, und doch kehrt sie immer wieder zu dem Wunsch zurück, einfach zu fliegen. Trotz ihrer Aufrichtigkeit, ihrer Loyalität gegenüber den Kameraden, fehlt etwas in ihrem Leben, was sie nicht ganz bestimmen kann. Sie ist eine einsame Seele, welche gefühlt mit einem Raumjäger verheiratet ist. Ihr fällt es schwer außerhalb ihrer Rolle als Pilotin Kontakte zu knüpfen. Ariana ist nicht böse, unter anderen Umständen wäre sie vielleicht sogar Rebellen-Pilotin geworden aber auf einer imperialen Welt aufzuwachsen, wie Anaxes, eröffnet einem nur den Weg ins Militär, wenn man schnelle Raumjäger fliegen will. Ihre Hoffnung ist es, dass es eines Tages einen Wert haben wird, was sie tut. Großartige soziale Bindungen hat sie nicht, nur die Familie auf Anaxes besitzt einen besonderen Wert für sie. <br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Biographie</div>
<hr class="heading_hr">
Ariana ist eine geborene Pilotin. Seitdem sie als junges Mädchen eine Parade des frisch gegründeten Imperium betrachtete, die vorbeisausenden Raumjäger bestaunte und immer wieder den Jägern im Tiefflug zu jubelte, wollte sie Pilotin werden. Sie spielte seit diesem Tag nicht mehr mit Puppen sondern mit Modellen von Kriegsschiffen und Raumjägern. Ihr Bruder war recht erbost darüber, da sie sich oft bei ihm bediente. Schnell war klar, dass ihre Bestimmung beim Militär zu finden war. Ihr Vater hieß dies nicht gut, da er selbst durch republikanische Ideale geprägt war. Erst die Mutter drängte ihn dazu, nachzugeben. Das Verhältnis zum Vater besserte sich mit dem Lebensalter, als klar war, dass sie nach Abschluss der üblichen Schulen zur imperialen Akademie nach Prefsbelt IV wechseln würde. Sie hatte sich gemeldet und wollte dienen. Die Mutter stimmte zu, und der Vater verweigerte eine Antwort aber ließ die Tochter ziehen. Ihm blieb noch sein Sohn, welcher auf Anaxes eine zivile Stellung anstrebte. Es war nie einfach für eine Frau auf einer imperialen Akademie. Ariana biss sich durch, hatte sogar eine Liebschaft mit einem der Kadetten, der leider bei einem Unfall, während einer Übung, verstarb. Seitdem versuchte sie Emotionen aus dem Dienst herauszuhalten. <br />
<br />
Sie wollte nur fliegen. <br />
<br />
Nach herausragenden Simulations-Ergebnissen überwies man sie zur Ausbildung an die TIE Jäger. Trotz eines frechen Flug-Stiles, gelegentlichen Gefühlsausbrüchen am Steuer des Jägers, indem sie die Formation verließ, schloss sie die Ausbildung als eine der wenigen Frauen ab. Man sagte vor Ort, dass sie die Ausbildung abschloss, trotzdessen, dass sie eine Frau war. Eine große Ehre in einem militaristischen System, wie dem Imperium. In der Zivilgesellschaft erntete ihr neues Abzeichen der TIE Piloten besondere Anerkennung, sofern sie einmal mit Uniform durch die Straßen schritt. Gelegentlich kehrte sie nach Anaxes zurück, um den Anschluss an ihre Familie nicht zu verlieren. Ihr Vater akzeptierte, dass sie ihren Wunsch wahr gemacht hatte. Vielleicht war er auch ein wenig Stolz, dass seine Tochter etwas erreicht hatte. <br />
<br />
Der erste Dienstbefehl führte Ariana auf einen Sternzerstörer, welcher im Outer Rim patroullierte. Man hatte die frischen Piloten leichteren Aufgaben zugewiesen, damit sie gegen Piraten und kleinere Aufstände ihre Sporen und Flügelabzeichen verdienen konnten. Ariana erwies sich auch unter Gefechtsbedingungen und dem damit verbundenen Stress als ausgezeichnet, wenn auch durch viele Vorgesetzte ihr mangelnder Abschusswille gekennzeichnet wurde. Sie zerstörte ungerne zivile Ziele, kampfunfähige Schiffe oder längst abstürzende Feindschiffe. Ariana blieb sich treu, dass man besiegten Feinden nicht ehrlos ins Genick trat. Sie hatte mit der Zeit einen eigenen kruden Ehrenkodex entwickelt, der militaristische Anschauungen mit einer gewissen Moral verband. Die Frau teilte ihre Ansicht mit einem jungen imperialen Offizier, der ihr bester Freund und Halt im imperialen System wurde.<br />
<br />
Schließlich entschied man, dass die junge Pilotin mit ihrem Trägerschiff an der Schlacht von Eriadu teilnehmen sollte. Diese schicksalshafte Entscheidung warf die junge Frau in eine große Raumschlacht gegen einen überlegenen Feind. Der Verrat von Delvardus machte einen Sieg nahezu unmöglich. Trotz der drohenden Niederlage kämpfte sie weiter, biss auch ihre Staffel nahezu aufgerieben war und ihr Raumjäger schwer getroffen auf Eriadu abstürzte. Man barg ihre verletzte Person und verbrachte sie zu einer überaus fanatisch imperialen Familie, die sie im Versteck gesund pflegten. Nach einer gewissen Zeit konnte sie mit einem zivilen Transport zurück nach Anaxes gebracht, organisiert durch den imperialen Geheimdienst, welcher tausende gestrandete Imperiale heimwärts schickte. Noch heute trägt sie eine Narbe an der linken Schulter von einem Splitter, welcher durch die Frontscheibe geschlagen war. In dieser Schlacht verlor sie ihren besten Freund, so dass sie bis zu diesem Tag kein Cockpit mehr betreten konnte. Ihre Genesungszeit neigt sich dem Ende zu und eine Indienststellung rückt nahe.<br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Ausrüstung</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Raumschiff:</div><a href="http://starwars.wikia.com/wiki/TIE/IN_interceptor" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">TIE-Abfangjäger</a> (Interceptor Mark II), in der späteren Version mit zwei Laser- und vier Blasterkanonen (insgesamt sechs Bordwaffen)<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Waffen:</div> "hold-out" Blasterpistole Typ EC-17<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Besonderer Besitz:</div> Zwei Holofotos ihres verstorbenen Geliebten und ihres besten Freundes, welche sie als kleine Holo-Plättchen an einer Kette um den Hals trägt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Dienstakte TI-74489-00017</div>
<hr class="heading_hr">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="http://25.media.tumblr.com/tumblr_map9feCM8C1r3co2jo1_500.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: tumblr_map9feCM8C1r3co2jo1_500.gif]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Name:</div> Ariana Ennko<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Alter:</div> 25 Jahre<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Spezies:</div>Mensch<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Heimatplanet:</div> Anaxes<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Partei;</div> Galaktisches Imperium<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Position:</div> TIE Pilotin<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Rang:</div>Flight Lieutenant<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Kom-Rufname:</div> White Star<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtbegabt:</div> Nein, auch wenn ihre Flugkünste anderes vermuten lassen. <br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Stärken:</div> Ariana ist eine ausgezeichnete Pilotin eines schnellen Raumjägers der TIE-Serie. Inzwischen hat sich sie vollständig auf den TIE Abfangjäger spezialisiert, welchen sie mit einer unvergleichbaren Eleganz sowie herausragenden Beherrschung fliegt. Darüber hinaus ist sie aufrichtig, loyal gegenüber Freunden und Kameraden, wenn auch oft durch den alltäglichen Sexismus des Imperiums eingeschränkt. Sie hegt keinen Groll gegen etwas, sondern lebt für das Fliegen. Die Rebellion betrachtet sie als Herausforderung und Chance, aus ihrem Leben etwas zu machen und eines Tages einen TIE Defender zu steuern. Dabei hasst sie einzelne Piloten der Rebellion nicht, sondern betrachtet sie als faire Duell-Partner. Raumkampf ist für sie ein Kampf zwischen gleichwertigen Kämpfern. Die imperiale Doktrin, welche sie als Kind erfahren hat, lässt sich nur schwer abschütteln aber gelegentlich kann sie auch außerhalb des ideologischen Musters denken. Jedoch hat sich nach der vernichtenden Niederlage über Eriadu auch für sie einiges verändert. Sie ist nicht mehr ganz so mutig am Steuerknüppel eines Jägers, wie früher.<br />
<br />
+ exzellente Pilotin<br />
+ aufrichtige Persönlichkeit<br />
+ ehrgeizig<br />
+ kreatives Denken<br />
+ mutig<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Schwächen:</div> Ariana ist unsicher im Umgang mit dem Feind. Zwar bekämpft sie ihn als Kampfpilotin aktiv aber ahnt, dass das Imperium einen ideologischen Kampf kämpft. Nicht mehr nur gegen Terroristen, sondern gegen Bürger, die eine andere Ansicht haben. Der Kampf um die neue Ordnung nimmt sie mit, da der Raumkampf so unnötig mit Politik aufgeladen wird. Sie sieht sich selbst als unpolitisch an und würde nie in der Öffentlichkeit ein politisches oder kritisches Wort gegen das Reich erheben. Etwas läuft ihrer Seele zuwider, die eigentlich offen und ehrlich ist. Ihr kreativer, schneller Verstand ist im Stande Analogien zwischen Ereignissen zu ziehen. Sie ist deshalb eine ausgezeichnete Pilotin aber läuft auch Gefahr an der Menge des Kampfes zu zerbrechen. Die Absicht zu Fliegen gerät in Hintergrund gegenüber der Pflicht zum Kampf. Ariana ist zerissen zwischen Eid und eigenen Wünschen. Sie zögert am Abzug ihrer Bordwaffen oft zu lange, trotz ihrer herausragenden Manövers, welche diese potenziellen Abschüsse erst möglich machten. Auch ist sie oft einsam, da der Dienst sich nicht mehr einer Liebesbeziehung verträgt. Dienst auf fernen Schiffen, weitab der Heimat, machen eine zivile Vorstellung von Romanze nahezu unmöglich. Darüber hinaus wird sie von einigen ihrer Kameraden immer als die "Kleine" betrachtet, der ständige Frischling, weil sie eine Frau ist, obwohl sie sich jeden Tag beweist. Ihr fällt es ungemein schwer in die zwischenmenschliche Welt des Militärs einzutauchen, auch wenn sie unter den Piloten sicherlich nicht unbeliebt ist. Sie nimmt aus freien Stücken gerne eine Außenseiterrolle ein, um nicht an die Schikanen der Vergangenheit erinnert zu werden, die sich auf der Akademie ereigneten. Der Verlust ihres damaligen Liebespartners, der bei einem grausamen Dienstunfall, während der Ausbildung verstarb, scheint noch zu frisch. Wenn sie ein TIE-Cockpit besteigt, die Luke sich schließt, vergisst sie all ihre Probleme und verschmilzt mit der Maschine zu einer Einheit, die einfach nur fliegen möchte. <br />
<br />
- unsicher<br />
- zerrissen<br />
- im direkten Kampf zögerlich<br />
- einsam<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Aussehen</div>
<hr class="heading_hr">
Die junge Frau ist knapp 1,70 m groß und besitzt eine durchschnittlich-athletische Figur, die sicherlich durch Dienstsport des Imperiums hervorgebracht wurde. Einen TIE zu steuern erfordert gewisse körperliche Belastungsfähigkeiten, die durch Sport unterstützt werden können. Ihr Gesicht ist zart, auch wenn es einige harte Züge aufweist. Sie schminkt sich nicht, so dass ihr Gesicht pur erscheint, mitsamt ein oder zwei kleinerer Narben. Ihre Augen sind groß, dennoch oft leicht geschlossen, wenn sie mit einer Person spricht. Nur im Raumjäger öffnen sie sich weit. Ihre Hände sind schmal und wollen nur schlecht in die schweren Flughandschuhe passen. Die Haare sind blond, gepflegt und werden oft in einem Zopf getragen, der recht eng zusammengebunden ist. Arianas Gang ist elegant, fast feminin, im krassen Kontrast zu ihrem Beruf. Sie konnte sich nie einen wirklich militärischen Gang aneignen, trotz des Drills. Im Cockpit war es auch nie notwendig.<br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
<hr class="heading_hr">
Ariana ist eine willensstarke Frau, die einfach nur fliegen möchte. Sie ordnet diesem Ziel alles unter und fühlt sich nur frei, wenn sie fliegen kann. Ihre Angst, ihre Unruhe, nach der Schlacht von Eriadu, hindern sie derzeit noch, wieder zu fliegen. Insgesamt ist ihre Persönlichkeit zerrissen zwischen Anstand und Kampf; zwischen der Sehnsucht mit Geschwindigkeit durch den Weltraum zu sausen und dem ideologischen Krieg, dem Bürgerkrieg. Ihr gesamtes Weltbild ist in Frage gestellt, und doch kehrt sie immer wieder zu dem Wunsch zurück, einfach zu fliegen. Trotz ihrer Aufrichtigkeit, ihrer Loyalität gegenüber den Kameraden, fehlt etwas in ihrem Leben, was sie nicht ganz bestimmen kann. Sie ist eine einsame Seele, welche gefühlt mit einem Raumjäger verheiratet ist. Ihr fällt es schwer außerhalb ihrer Rolle als Pilotin Kontakte zu knüpfen. Ariana ist nicht böse, unter anderen Umständen wäre sie vielleicht sogar Rebellen-Pilotin geworden aber auf einer imperialen Welt aufzuwachsen, wie Anaxes, eröffnet einem nur den Weg ins Militär, wenn man schnelle Raumjäger fliegen will. Ihre Hoffnung ist es, dass es eines Tages einen Wert haben wird, was sie tut. Großartige soziale Bindungen hat sie nicht, nur die Familie auf Anaxes besitzt einen besonderen Wert für sie. <br />
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<div class="heading_font">Biographie</div>
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Ariana ist eine geborene Pilotin. Seitdem sie als junges Mädchen eine Parade des frisch gegründeten Imperium betrachtete, die vorbeisausenden Raumjäger bestaunte und immer wieder den Jägern im Tiefflug zu jubelte, wollte sie Pilotin werden. Sie spielte seit diesem Tag nicht mehr mit Puppen sondern mit Modellen von Kriegsschiffen und Raumjägern. Ihr Bruder war recht erbost darüber, da sie sich oft bei ihm bediente. Schnell war klar, dass ihre Bestimmung beim Militär zu finden war. Ihr Vater hieß dies nicht gut, da er selbst durch republikanische Ideale geprägt war. Erst die Mutter drängte ihn dazu, nachzugeben. Das Verhältnis zum Vater besserte sich mit dem Lebensalter, als klar war, dass sie nach Abschluss der üblichen Schulen zur imperialen Akademie nach Prefsbelt IV wechseln würde. Sie hatte sich gemeldet und wollte dienen. Die Mutter stimmte zu, und der Vater verweigerte eine Antwort aber ließ die Tochter ziehen. Ihm blieb noch sein Sohn, welcher auf Anaxes eine zivile Stellung anstrebte. Es war nie einfach für eine Frau auf einer imperialen Akademie. Ariana biss sich durch, hatte sogar eine Liebschaft mit einem der Kadetten, der leider bei einem Unfall, während einer Übung, verstarb. Seitdem versuchte sie Emotionen aus dem Dienst herauszuhalten. <br />
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Sie wollte nur fliegen. <br />
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Nach herausragenden Simulations-Ergebnissen überwies man sie zur Ausbildung an die TIE Jäger. Trotz eines frechen Flug-Stiles, gelegentlichen Gefühlsausbrüchen am Steuer des Jägers, indem sie die Formation verließ, schloss sie die Ausbildung als eine der wenigen Frauen ab. Man sagte vor Ort, dass sie die Ausbildung abschloss, trotzdessen, dass sie eine Frau war. Eine große Ehre in einem militaristischen System, wie dem Imperium. In der Zivilgesellschaft erntete ihr neues Abzeichen der TIE Piloten besondere Anerkennung, sofern sie einmal mit Uniform durch die Straßen schritt. Gelegentlich kehrte sie nach Anaxes zurück, um den Anschluss an ihre Familie nicht zu verlieren. Ihr Vater akzeptierte, dass sie ihren Wunsch wahr gemacht hatte. Vielleicht war er auch ein wenig Stolz, dass seine Tochter etwas erreicht hatte. <br />
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Der erste Dienstbefehl führte Ariana auf einen Sternzerstörer, welcher im Outer Rim patroullierte. Man hatte die frischen Piloten leichteren Aufgaben zugewiesen, damit sie gegen Piraten und kleinere Aufstände ihre Sporen und Flügelabzeichen verdienen konnten. Ariana erwies sich auch unter Gefechtsbedingungen und dem damit verbundenen Stress als ausgezeichnet, wenn auch durch viele Vorgesetzte ihr mangelnder Abschusswille gekennzeichnet wurde. Sie zerstörte ungerne zivile Ziele, kampfunfähige Schiffe oder längst abstürzende Feindschiffe. Ariana blieb sich treu, dass man besiegten Feinden nicht ehrlos ins Genick trat. Sie hatte mit der Zeit einen eigenen kruden Ehrenkodex entwickelt, der militaristische Anschauungen mit einer gewissen Moral verband. Die Frau teilte ihre Ansicht mit einem jungen imperialen Offizier, der ihr bester Freund und Halt im imperialen System wurde.<br />
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Schließlich entschied man, dass die junge Pilotin mit ihrem Trägerschiff an der Schlacht von Eriadu teilnehmen sollte. Diese schicksalshafte Entscheidung warf die junge Frau in eine große Raumschlacht gegen einen überlegenen Feind. Der Verrat von Delvardus machte einen Sieg nahezu unmöglich. Trotz der drohenden Niederlage kämpfte sie weiter, biss auch ihre Staffel nahezu aufgerieben war und ihr Raumjäger schwer getroffen auf Eriadu abstürzte. Man barg ihre verletzte Person und verbrachte sie zu einer überaus fanatisch imperialen Familie, die sie im Versteck gesund pflegten. Nach einer gewissen Zeit konnte sie mit einem zivilen Transport zurück nach Anaxes gebracht, organisiert durch den imperialen Geheimdienst, welcher tausende gestrandete Imperiale heimwärts schickte. Noch heute trägt sie eine Narbe an der linken Schulter von einem Splitter, welcher durch die Frontscheibe geschlagen war. In dieser Schlacht verlor sie ihren besten Freund, so dass sie bis zu diesem Tag kein Cockpit mehr betreten konnte. Ihre Genesungszeit neigt sich dem Ende zu und eine Indienststellung rückt nahe.<br />
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<div class="heading_font">Ausrüstung</div>
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<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Raumschiff:</div><a href="http://starwars.wikia.com/wiki/TIE/IN_interceptor" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">TIE-Abfangjäger</a> (Interceptor Mark II), in der späteren Version mit zwei Laser- und vier Blasterkanonen (insgesamt sechs Bordwaffen)<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Waffen:</div> "hold-out" Blasterpistole Typ EC-17<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Besonderer Besitz:</div> Zwei Holofotos ihres verstorbenen Geliebten und ihres besten Freundes, welche sie als kleine Holo-Plättchen an einer Kette um den Hals trägt.]]></content:encoded>
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