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		<title><![CDATA[ Star Wars - Echoes of the Empire - » Unabhängige «]]></title>
		<link>https://starwarsrpg.de/</link>
		<description><![CDATA[ Star Wars - Echoes of the Empire - https://starwarsrpg.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 16:08:21 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Lumi'ell - Nachtschwester]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=773</link>
			<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 20:55:56 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=773</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Name:</div> Mein Name ist Lumi'ell, Tochter der Aoife, aus dem vierten Stamm. Es ist merkwürdig, dass ich noch immer an meiner Familie und meinem Stamm festhalte. Es hat doch jetzt eigentlich keine Bedeutung mehr.<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Alter:</div> Ich bin in euren Standardjahren 20 Jahre alt. <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Spezies:</div>Ich bin eine Dathomiri und habe diese Welt niemals verlassen. <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Heimatplanet:</div> Meine Nicht-mehr-Heimat ist Dathomir.<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Partei;</div> Ich bin eine Nachtschwester, von Geburt an, will ich betonen. <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Position:</div>Ich bin eine Schwester meines Clans und eine Schülerin von Gethzerion. Ich bin durch Schickal auch eine Seelenweberin. <br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Stärken:</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nachtschwester</span><br />
Ich bin eine Nachtschwester und dies bringt vielleicht aus der Sicht eurer Galaxis einige Stärken mit sich, die aber für uns vollkommen gewöhnlich sind. Wir Schwestern erlernen früh, dass es zum Überleben auf einer gefährlichen Welt, wie Dathomir, vieler Fähigkeiten bedarf. Alle Nachtschwestern können sich selbst versorgen, die Natur lesen und sich jederzeit anpassen. Auch ich habe diese Fähigkeiten erlernen müssen und muss mit Sicherheit nicht von einem Fremden gerettet werden. Nachtschwestern retten sich und ihre Schwestern selbst. Wir verlassen uns allein auf uns selbst. Auch ich habe gelernt, meine Fähigkeiten anzuwenden und konnte auf Dathomir überleben. Darüber hinaus kann ich mit meinem Gesang kleinere Tiere zähmen und andere meiner Schwestern können sogar einen Rancor zähmen. Ich vergaß. Wir Nachtschwestern sind an Dunkelheit und die natürlichen Gefahren in der Dunkelheit gewöhnt. Das heißt, dass wir feine Sinne für Geräusche und Umwelteinflüsse entwickelt haben. Gefahren im Dunkeln zu erkennen, war und ist für uns lebensnotwendig. Jedoch sind wir Schwestern unterschiedlich begabt. Einige von uns sind Jägerinnen, beherrschen dies besser als andere aber das heißt nicht, dass andere nicht auch bei Bedarf jagen können. Wissen wird unter uns Schwestern geteilt, wobei wir besondere Talente natürlich fördern. So war ich selbst nie eine besonders gute Jägerin aber bin in der Lage ein Wildtier zu erlegen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zähigkeit und Überlebensfähigkeit</span><br />
Wie ich bereits erwähnte, wir Nachtschwestern, sind besonders anpassungsfähig und haben eine besondere Zähigkeit entwickeln müssen und verzweifeln nicht sehr schnell. Auch sind unsere Körper an die Bedingungen angepasst und eine kleinere Wunde wird uns nicht behindern, da Dathomir wenig verzeiht. In euren Maßstäben mag dies ungewöhnlich sein aber für uns diese Härte schlicht normal.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bluttalent für Seelengesang und dessen Magick</span><br />
Viele sagen mir ein besonderes Talent für den Gesang der Kontrolle nach. Ich kann mit einem Gesang den Geist von Nachtbrüdern beeinflussen und jede Emotion, die sich mir zeigt, wandeln, sofern mir mein Gesang erlaubt wird. Gethzerion bildet mich insbesonders in diesem Gesang und dessen Magick aus. Ich fürchte mich vor ihm aber die Ahnen haben mir dieses Geschenk oder diesen Fluch übergeben. Ich habe mir aber selbst geschworen, diesen Gesang nicht mehr einzusetzen. Doch Gethzerion will mich dazu bringen, dass ich diese Kraft weiter erlerne. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Klug</span><br />
Man hält mich für klug aber ich sehe dies anders. Mythen und Legenden erfüllen mich nicht mehr. Dathomir ist so begrenzt und ich möchte mehr sehen, mehr erleben, als unter meinen Schwestern diese Existenz zu fristen, die sich allein auf uns bezieht. Ja, ich bin bereit, mit jeder Tradition zu brechen. Ich nehme das, was sie mir gegeben haben, und setzte mir neue Ziele.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Neugierig</span><br />
Ich will die Galaxis sehen! Die Welten! Alles. Ich will hier weg und insbesonders weit weg von Gethzerion mit ihren dunklen Künsten, die mich benutzen will. Ich glaube, dass sie mein Talent als Werkzeug und Waffe sieht. Ich bin keine Waffe und keine meine Schwestern soll jemals eine Waffe sein. Dathomir ist mir zu klein und wird immer mehr zu meinem Gefängnis. Ich lasse nicht zu, dass mich Tradition und Mythnen blenden. Ich weiß, dass dort mehr ist.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Empathisch</span><br />
Ich fühle mit anderen, sehe ihre Emotionen und kann diese mit meinem Gesang verweben. Ich glaube, dass es an meinem Herzen liegt. Mein Herz erlaubt mir diesen Fluch und auch Segen. Gerade weil ich die Herzen sehe und fühle, weiß ich, dass es falsch ist, sie zu beherrschen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kreativ</span><br />
Ich male gerne und bewundere die Welt um mich herum. Ich kann sehr schnell Ideen finden und mich leicht begeistern.<br />
<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Schwächen:</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Unwissend</span><br />
Ich besitze so gut wie kein Wissen darüber, was jenseits meiner Heimatwelt geschieht und ich betrachte dies auch als Nachteil. Ich träume von Welten und Wundern. Unsere Mythen berichten nur von Feinden und Bedrohungen. Ich glaube nicht, dass die Welten außerhalb, alle feindlich sind. Ich möchte sie sehen und erleben. Dathomir verkommt immer mehr zu einem Gefängnis für mich.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Weichherzig</span><br />
Mein mitfühlendes Herz wird oft Gethzerion kritisiert. Doch ich bin nicht ohne es. Ich habe Verlust erfahren aber ich werde nicht verbittern. Ich fühle mit den Wesen und meinen Schwestern. Doch ich vermute, dass ich in den Maßstäben eurer Galaxis nicht allzu weichherzig erscheine, denn Dathomir erlaubt es nur begrenzt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Introvertiert</span><br />
Ich kann schlecht mit anderen Schwestern interagieren und weiß nicht ganz, wie ich in ein Gespräch gelangen soll. Auch der Umstand, dass ich ihre Emotionen sehe, macht es nicht besser, da mich dies oft überfordert. Ich empfinde zu viel Trubel und aufgezwungene Kommunikation als sehr anstrengend. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatlos</span><br />
Dathomir ist nicht mehr meine Heimat und ich habe nicht wirklich ein Zuhause. Es ist ein Gefühl, welches mich stets begleitet.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sehnsüchtig</span><br />
Ich träume von etwas Besserem und fühle mich stets getrieben, dies zu finden und zu entdecken.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nachtschwester</span><br />
Eine Nachtschwester zu sein, hat mich geformt und geprägt. Mein gesamtes Wesen wurde auf Dathomir geformt und durch unsere Traditionen wurde ich zu dieser Frau erzogen. Ich werde mit Sicherheit Schwierigkeiten in der Galaxis haben. Ich bin und bleibe, trotz meiner Wünsche, eine Tochter meines Clans. Ich werde mich mit diesen... euren... Nachtbrüdern... Männern... schwer tun, die andere Positionen bekleiden, als bei uns. Auch werde ich vieles nicht sofort verstehen und über viele Dinge stolpern, weil es mir einfach grundlegend fremd ist. Nachtschwestern betrachten bestimmte Dinge einfach anders und ich glaube, dass ich nicht alle sozialen Verhaltensweisen abschütteln kann, die uns Dathomir geprägt haben. Darüber hinaus kann die Welt Dathomir einen Einfluss auf eine Seele anderer haben. Nachtschwestern lernen diesen zwar zu lenken, werden resistenter gegen diesen Einfluss aber er ist immer dort und wir Nachtschwestern tragen ein Wesen mit uns, welches uns unsere Magick erlaubt. Wir haben ein komplexes Göttersystem, welches versucht, diese Kraft abzubilden. Ich verschone euch aber an dieser Stelle mit Legenden. Wir Nachtschwestern tragen etwas mit uns, was uns nicht zwingend kontrolliert aber immer nur auf einen Moment lauert, um uns zu lenken. Der Gesang beherrscht es und unsere Emotionen ernähren es. Es ist schwierig zu erklären. Das heißt aber nicht, dass wir alle böse oder schlecht sind. Anders als für eure Jedi sind Emotionen für uns nichts Schlechtes oder Gefährliches. Wir leben einfach mit dieser Kraft hinter den Dingen. Viele von uns sind normale Personen, die einfach ihr Leben bestreiten. Diese Kraft ist nun einmal Teil unserer Welt und Kultur aber das heißt nicht, dass wir ihr alle verfallen sind. Ich glaube sogar, dass wir ein besonderes Talent dafür besitzen, sofern wir es nicht zulassen. Diese Kraft ist für uns einfach immer dort, da sie uns ja ständig umgibt und durchdringt, weil Dathomir eben eine Welt dieser Kraft ist. Gethzerion dient dieser Kraft jedoch vollumfänglich und versucht viele von uns dazu zu bringen, dieser heimtückischen Kraft noch mehr zu verfallen. Es ist schwer zu erklären, da ihr nie als Nachtschwester gelebt habt. Doch diese Kraft gibt uns unsere Magick.<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Aussehen</div>
<hr class="heading_hr">
Ich bin eine durchschnittliche Dathomiri und trage die gewöhnliche Robe der Nachtschwestern. Meine Gesichtsbemalung ist leicht variiert, da ich als Seelenweberin und Kontrollmagick-Schwester, dadurch gekennzeichnet bin. Es ist ein Ehrenzeichen aber auch eine Warnung. Meine Haare sind weiß bis gräulich und lang. Ich bin in euren Maßstäben 1.78cm groß.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Meine Geschichte</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Meine Geschichte beginnt, wie die meisten Geschichten, mit meiner Geburt unter dem Jademond des zweiten Monats des Wanderjahres. Es war kein besonderes Jahr für meine Mutter, die mich nach alter Sitte, alleine austrug. An meine frühen Jahre kann ich mich kaum erinnern. Es ist alles verblasst. Ich weiß, dass ich mit den anderen Töchtern gemeinsam im Clan aufgezogen wurde und meine Mutter nicht mehr die gleiche Beziehung zu mir hatte, wie unmittelbar in den ersten Jahren. Aoife war eine normale Nachtschwester, die fest an unseren Werten festhielt und die Traditionen ehrte. Dies machte es für mich schwierig. Die anderen Mädchen hänselten mich oft, weil ich mich oft im Haus versteckte. Mir fehlte meine Mutter, obwohl unsere Clan-Mutter Gethzerion versuchte, zumindest unter den Umständen unseres Lebens, diese Rolle einzunehmen. Zwar konnte ich noch mit Aoife sprechen, wir lebten ja noch immer im selben Haus aber die Erziehung war schon immer Clan-Angelegenheit aller Schwestern. Ich erlernte von verschiedenen Älteren das notwendige Wissen, um auf Dathomir zu überleben. Darunter auch eine besondere Form der Kräuterkunde und Magick, wie sie für uns üblich ist. Für uns ist Magick real und wird nicht nur durch unsere Gesänge beschworen. Manchmal ist es verrückt, was alles auf Dathomir möglich ist. Ich selbst wurde von anderen Schwestern als befähigt angesehen und so sollte ich die Magick des Todes und des Lebens erlernen, um eines Tages in den Zirkel aufzusteigen. Doch dieser Weg erschien mir selbst schon immer unangenehm. Denn ich fühlte mich nie wirklich zugehörig. Alles erschien mir seltsam fremd, auch wenn ich lange blieb. Die Hänseleien endeten eines Tages, als wir alter wurden, aber dieses Gefühl blieb. Ich war immer noch eine Fremde, die nur vorgab, hierher zu gehören. Die Schwestern waren zwar meine Familie und wir teilten alles aber ich fühlte mich hier niemals richtig. Es war ein Gefühl, welches ich bis heute nicht erklären kann. In meiner späten Jugend, als es an der Zeit war, die Magick in vollem Umfang zu erlernen, lernte ich Derr'anth kennen. Einen Nachtbruder, der uns als Diener zugeteilt worden war. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Nachtbrüder für mich nur Werkzeuge gewesen, ohne eigenen Willen, da ich sie auch nur aus der Ferne gesehen hatte oder bei schwerer Arbeit für uns. Doch inzwischen ist mir klar, dass sie nur deshalb wenig sprachen, weil es ihnen verboten war, ohne Grund mit einer Schwester zu sprechen. Es war schon immer so auf Dathomir, dass die Männer eigene Clans bildeten und nur bei Bedarf und Notwendigkeit hinzugezogen wurden, natürlich unter Aufsicht einer erfahrenen Schwester. Erst jetzt, durch den Kontakt zu ihm, begriff ich, dass sie mehr waren, als nur Werkzeuge. Es war recht lustig, wie wir uns kennenlernten. <br />
<br />
Er sollte eine Wurzel beseitigen, die durch unser Haus gewachsen war. Die Nachtschwester, die ihn brachte, wirkte scheinbar eine Magick auf ihn, da er recht willenlos wirkte. Doch als die Schwester gegangen war, verblieb er bei uns und begann die Wurzel mit einem Beil zu bearbeiten. Ich beobachtete ihn dabei, während ich meinen Gesang übte. Es gelang mir bereits, einen Becher schweben zu lassen. Er blickte auf und erschreckte sich als der Becher vor sein Gesicht schwebte. Er ließ das Beil fallen und ich lachte dann. Schließlich lachten wir beide. Der Becher fiel in den Staub, weil ich meine Konzentration verlor und meinen Gesang nicht weiter aufrecht halten. Der Nachtbruder erschien mir nicht mehr als Werkzeug und ich entschied damals, mich mit ihm zu unterhalten. Aus dem ersten Treffen wurden mehrere Treffen, wenn möglich. Später schlich ich mich aus unserer Siedlung, um ihn zu treffen, weil er inzwischen der einzige Freund war, den ich kannte. Die anderen Schwestern mieden mich, weil ich in ihren Augen zu weich und seltsam war. Zwar  wollte mich Gethzerion ausbilden und die anderen wussten davon, aber auch dieser Status als baldiges Zirkelmitglied, wollte nicht dafür sorgen, dass ich wirklich akzeptiert wurde. Derr'anth war mein bester Freund. Aber unser Kontakt stand unter schlechten Vorzeichen. Als ich schließlich aufgenommen wurde und Gethzerion mich bat, meinen ersten Gesang der Kontrolle zu zeigen, wurde er vorgeführt. Ich weiß nicht, warum man ihn ausgewählt hatte. Ich sollte seinen Geist beherrschen, wie es Brauch war, um die wilde Seite der Nachtbrüder zu zügeln und unsere Gesellschaft zu schützen. Es war Brauch, dass die Nachtbrüder dienten, weil es ihre Bestimmung war aber unsere Magick sorgte dafür, dass sie wirklich folgten und nicht in diesen wilden Status verfielen, den sie untereinander hatten. <br />
<br />
Wir achteten sie in ihrer Rolle aber mir gefiel diese Rolle nicht mehr. Er stand dort. Scheinbar freiwillig, weil es Tradition war. Gethzerion bat mich, den Gesang anzuwenden und seinen Geist zu besänftigen, ihm die Wildheit zu nehmen, damit er ein besserer Nachtbruder wurde. Ich wollte nicht, weil ich mich davor fürchtete, einen Fehler zu machen. Doch Gethzerion war davon überzeugt, dass ich es schaffen konnte. Ich öffnete meinen Mund, vollführte die notwendigen Gesten der Magick, und sang. Mein bester Freund wurde umwogen von den Nebeln Dathomirs, während sich seine Augen veränderten. Gethzerion schien zufrieden aber etwas stimmte nicht. Plötzlich sackte er zusammen und zuckte am Boden. Ich brach meinen Gesang ab, kniete mich zu ihm herab und erkannte, dass nicht mehr viel Geist in ihm war. Gethzerion blickte böse herab und deutete zu den anderen Schwestern meinen besten Freund aufzuheben. Er sollte ins Lager der Nachtbrüder gebracht werden. Gethzerion erklärte mir, dass ich zwar seinen Geist besänftigt hatte aber auch jede Emotion und Willen und ohne Emotion und Willen wäre dort kein Leben mehr. Ich war zu mächtig gewesen und hatte meine Kraft nicht unter Kontrolle. Ich weinte aber Gethzerion verbat mir meinen Tränen, da ich daraus lernen sollte. Mein Platz wäre im Zirkel bei ihr, um diese Kräfte zu beherrschen und weiter zu studieren. Es war eine Gabe, die zwar alle Schwestern besaßen aber nicht in dieser Stärke. Gethzerion sah wohl in mir etwas Besonderes. Doch ich wollte nicht besonders sein. Ich hatte meinen einzigen Freund leblos gemacht. Ich hörte nie wieder von ihm und verweilte lange alleine, vertieft in meine Erfahrungen mit der Magick. Gethzerion unterstützte mich, kümmerte sich sogar für ihre Verhältnisse rührend um mich aber ich hatte die letzte Bindung an diesen Ort verloren. Die Dunkelheit hier, mit der ich aufgewachsen bin, war nicht mehr meine Wahl. Ich wusste aus den Mythen und Erzählungen, dass es eine Welt außerhalb gab. Eine Galaxis sogar. Zwar auch mit Feinden und Gefahren aber auch Wundern und Licht. Meine Absicht war klar, dass ich entkommen wollte.<br />
<br />
Inzwischen durchschaue ich die Indoktrination von Gethzerion aber weiß immer noch nicht, was nun wahr ist oder gelogen. Vieles ist für mich verwirrend aber ich werde diese Welt verlassen und für mich selbst ergründen, was Wahrheit ist. Doch wird ein Teil von mir wohl immer Nachtschwester bleiben. <br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Ausrüstung</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Raumschiff:</div>Ich habe keines dieser ... Raumschiffe.<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Waffen:</div> Ich besitze keine besondere Waffe.<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Besonderer Besitz:</div> Ich habe keinen besonderen Besitz.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Verständnis der Macht</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Kampfstil[e]:</div> Ich beherrsche keinen Kampfstil, außer einer einfachen Ausbildung in unserer Kampfart. Ich habe aber diese Ausbildung eher gemieden.<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Studienschwerpunkt:</div> Ich verfolge ein klares Ziel, dass was ihr Macht nennt, zu verstehen und warum ich mit diesem Talent für Seelengesang gesegnet wurde. <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtausprägung:</div> Ich bin eine Seelenweberin und verbinde Emotionen mit anderen Emotionen. Ich beherrsche den Geist anderer und kann ganze Gedanken neu verknüpfen, wenn mir entsprechend Zeit eingeräumt wird. Mein Gesang ist sehr mächtig aber auch sehr beschränkt. Ich habe mich in meinem kurzen Leben vollständig auf diesen Gesang beschränkt, weil Gethzerion es so wollte aber ich setzte ihn nicht mehr ein. Außerhalb meiner Studien habe ich ihn nicht mehr angewendet. Auch wenn Gethzerion behauptet, dass ich dies tun sollte, da sie wahrnimmt, dass ich begabt darin wäre. Nur wenige Schwestern werden mit diesem Talent geboren, die Seelen und den Geist neu zu weben. Andere Talente besitze ich nicht. Jedoch beherrsche ich einige Grundlagen, die alle Nachtschwestern erlernen und kann mit einfachen Gesängen, Dinge schweben lassen oder von mir schleudern. <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Beziehung zur Macht:</div> Ich nehme diese... Macht ... anders als andere wahr. Sie ist ständig dort, pulsiert in der Ferne und manifestiert sich im Gesang, wenn ich Magick wirke. Auch ist sie ein permanentes Gefühl, wie ein Feuer und manchmal auch ein Eisregen. Sie ist dort aber ich kann sie nicht beschreiben. Besonders stark nehme ich sie wahr, wenn ich meinen Seelengang praktiziere und unmittelbar in die Seelen anderer Blicke. Ich fühle die Welt, wie sie lebt und manchmal macht Dathomir Angst, da die Aura unserer Göttin so dunkel ist. So furchtbar dunkel. Aber ich suche dieses ferne Licht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Name:</div> Mein Name ist Lumi'ell, Tochter der Aoife, aus dem vierten Stamm. Es ist merkwürdig, dass ich noch immer an meiner Familie und meinem Stamm festhalte. Es hat doch jetzt eigentlich keine Bedeutung mehr.<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Alter:</div> Ich bin in euren Standardjahren 20 Jahre alt. <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Spezies:</div>Ich bin eine Dathomiri und habe diese Welt niemals verlassen. <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Heimatplanet:</div> Meine Nicht-mehr-Heimat ist Dathomir.<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Partei;</div> Ich bin eine Nachtschwester, von Geburt an, will ich betonen. <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Position:</div>Ich bin eine Schwester meines Clans und eine Schülerin von Gethzerion. Ich bin durch Schickal auch eine Seelenweberin. <br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Stärken:</div>
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nachtschwester</span><br />
Ich bin eine Nachtschwester und dies bringt vielleicht aus der Sicht eurer Galaxis einige Stärken mit sich, die aber für uns vollkommen gewöhnlich sind. Wir Schwestern erlernen früh, dass es zum Überleben auf einer gefährlichen Welt, wie Dathomir, vieler Fähigkeiten bedarf. Alle Nachtschwestern können sich selbst versorgen, die Natur lesen und sich jederzeit anpassen. Auch ich habe diese Fähigkeiten erlernen müssen und muss mit Sicherheit nicht von einem Fremden gerettet werden. Nachtschwestern retten sich und ihre Schwestern selbst. Wir verlassen uns allein auf uns selbst. Auch ich habe gelernt, meine Fähigkeiten anzuwenden und konnte auf Dathomir überleben. Darüber hinaus kann ich mit meinem Gesang kleinere Tiere zähmen und andere meiner Schwestern können sogar einen Rancor zähmen. Ich vergaß. Wir Nachtschwestern sind an Dunkelheit und die natürlichen Gefahren in der Dunkelheit gewöhnt. Das heißt, dass wir feine Sinne für Geräusche und Umwelteinflüsse entwickelt haben. Gefahren im Dunkeln zu erkennen, war und ist für uns lebensnotwendig. Jedoch sind wir Schwestern unterschiedlich begabt. Einige von uns sind Jägerinnen, beherrschen dies besser als andere aber das heißt nicht, dass andere nicht auch bei Bedarf jagen können. Wissen wird unter uns Schwestern geteilt, wobei wir besondere Talente natürlich fördern. So war ich selbst nie eine besonders gute Jägerin aber bin in der Lage ein Wildtier zu erlegen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zähigkeit und Überlebensfähigkeit</span><br />
Wie ich bereits erwähnte, wir Nachtschwestern, sind besonders anpassungsfähig und haben eine besondere Zähigkeit entwickeln müssen und verzweifeln nicht sehr schnell. Auch sind unsere Körper an die Bedingungen angepasst und eine kleinere Wunde wird uns nicht behindern, da Dathomir wenig verzeiht. In euren Maßstäben mag dies ungewöhnlich sein aber für uns diese Härte schlicht normal.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bluttalent für Seelengesang und dessen Magick</span><br />
Viele sagen mir ein besonderes Talent für den Gesang der Kontrolle nach. Ich kann mit einem Gesang den Geist von Nachtbrüdern beeinflussen und jede Emotion, die sich mir zeigt, wandeln, sofern mir mein Gesang erlaubt wird. Gethzerion bildet mich insbesonders in diesem Gesang und dessen Magick aus. Ich fürchte mich vor ihm aber die Ahnen haben mir dieses Geschenk oder diesen Fluch übergeben. Ich habe mir aber selbst geschworen, diesen Gesang nicht mehr einzusetzen. Doch Gethzerion will mich dazu bringen, dass ich diese Kraft weiter erlerne. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Klug</span><br />
Man hält mich für klug aber ich sehe dies anders. Mythen und Legenden erfüllen mich nicht mehr. Dathomir ist so begrenzt und ich möchte mehr sehen, mehr erleben, als unter meinen Schwestern diese Existenz zu fristen, die sich allein auf uns bezieht. Ja, ich bin bereit, mit jeder Tradition zu brechen. Ich nehme das, was sie mir gegeben haben, und setzte mir neue Ziele.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Neugierig</span><br />
Ich will die Galaxis sehen! Die Welten! Alles. Ich will hier weg und insbesonders weit weg von Gethzerion mit ihren dunklen Künsten, die mich benutzen will. Ich glaube, dass sie mein Talent als Werkzeug und Waffe sieht. Ich bin keine Waffe und keine meine Schwestern soll jemals eine Waffe sein. Dathomir ist mir zu klein und wird immer mehr zu meinem Gefängnis. Ich lasse nicht zu, dass mich Tradition und Mythnen blenden. Ich weiß, dass dort mehr ist.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Empathisch</span><br />
Ich fühle mit anderen, sehe ihre Emotionen und kann diese mit meinem Gesang verweben. Ich glaube, dass es an meinem Herzen liegt. Mein Herz erlaubt mir diesen Fluch und auch Segen. Gerade weil ich die Herzen sehe und fühle, weiß ich, dass es falsch ist, sie zu beherrschen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kreativ</span><br />
Ich male gerne und bewundere die Welt um mich herum. Ich kann sehr schnell Ideen finden und mich leicht begeistern.<br />
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<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Schwächen:</div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Unwissend</span><br />
Ich besitze so gut wie kein Wissen darüber, was jenseits meiner Heimatwelt geschieht und ich betrachte dies auch als Nachteil. Ich träume von Welten und Wundern. Unsere Mythen berichten nur von Feinden und Bedrohungen. Ich glaube nicht, dass die Welten außerhalb, alle feindlich sind. Ich möchte sie sehen und erleben. Dathomir verkommt immer mehr zu einem Gefängnis für mich.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Weichherzig</span><br />
Mein mitfühlendes Herz wird oft Gethzerion kritisiert. Doch ich bin nicht ohne es. Ich habe Verlust erfahren aber ich werde nicht verbittern. Ich fühle mit den Wesen und meinen Schwestern. Doch ich vermute, dass ich in den Maßstäben eurer Galaxis nicht allzu weichherzig erscheine, denn Dathomir erlaubt es nur begrenzt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Introvertiert</span><br />
Ich kann schlecht mit anderen Schwestern interagieren und weiß nicht ganz, wie ich in ein Gespräch gelangen soll. Auch der Umstand, dass ich ihre Emotionen sehe, macht es nicht besser, da mich dies oft überfordert. Ich empfinde zu viel Trubel und aufgezwungene Kommunikation als sehr anstrengend. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatlos</span><br />
Dathomir ist nicht mehr meine Heimat und ich habe nicht wirklich ein Zuhause. Es ist ein Gefühl, welches mich stets begleitet.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sehnsüchtig</span><br />
Ich träume von etwas Besserem und fühle mich stets getrieben, dies zu finden und zu entdecken.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nachtschwester</span><br />
Eine Nachtschwester zu sein, hat mich geformt und geprägt. Mein gesamtes Wesen wurde auf Dathomir geformt und durch unsere Traditionen wurde ich zu dieser Frau erzogen. Ich werde mit Sicherheit Schwierigkeiten in der Galaxis haben. Ich bin und bleibe, trotz meiner Wünsche, eine Tochter meines Clans. Ich werde mich mit diesen... euren... Nachtbrüdern... Männern... schwer tun, die andere Positionen bekleiden, als bei uns. Auch werde ich vieles nicht sofort verstehen und über viele Dinge stolpern, weil es mir einfach grundlegend fremd ist. Nachtschwestern betrachten bestimmte Dinge einfach anders und ich glaube, dass ich nicht alle sozialen Verhaltensweisen abschütteln kann, die uns Dathomir geprägt haben. Darüber hinaus kann die Welt Dathomir einen Einfluss auf eine Seele anderer haben. Nachtschwestern lernen diesen zwar zu lenken, werden resistenter gegen diesen Einfluss aber er ist immer dort und wir Nachtschwestern tragen ein Wesen mit uns, welches uns unsere Magick erlaubt. Wir haben ein komplexes Göttersystem, welches versucht, diese Kraft abzubilden. Ich verschone euch aber an dieser Stelle mit Legenden. Wir Nachtschwestern tragen etwas mit uns, was uns nicht zwingend kontrolliert aber immer nur auf einen Moment lauert, um uns zu lenken. Der Gesang beherrscht es und unsere Emotionen ernähren es. Es ist schwierig zu erklären. Das heißt aber nicht, dass wir alle böse oder schlecht sind. Anders als für eure Jedi sind Emotionen für uns nichts Schlechtes oder Gefährliches. Wir leben einfach mit dieser Kraft hinter den Dingen. Viele von uns sind normale Personen, die einfach ihr Leben bestreiten. Diese Kraft ist nun einmal Teil unserer Welt und Kultur aber das heißt nicht, dass wir ihr alle verfallen sind. Ich glaube sogar, dass wir ein besonderes Talent dafür besitzen, sofern wir es nicht zulassen. Diese Kraft ist für uns einfach immer dort, da sie uns ja ständig umgibt und durchdringt, weil Dathomir eben eine Welt dieser Kraft ist. Gethzerion dient dieser Kraft jedoch vollumfänglich und versucht viele von uns dazu zu bringen, dieser heimtückischen Kraft noch mehr zu verfallen. Es ist schwer zu erklären, da ihr nie als Nachtschwester gelebt habt. Doch diese Kraft gibt uns unsere Magick.<br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Aussehen</div>
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Ich bin eine durchschnittliche Dathomiri und trage die gewöhnliche Robe der Nachtschwestern. Meine Gesichtsbemalung ist leicht variiert, da ich als Seelenweberin und Kontrollmagick-Schwester, dadurch gekennzeichnet bin. Es ist ein Ehrenzeichen aber auch eine Warnung. Meine Haare sind weiß bis gräulich und lang. Ich bin in euren Maßstäben 1.78cm groß.<br />
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<div class="heading_font">Meine Geschichte</div>
<hr class="heading_hr">
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Meine Geschichte beginnt, wie die meisten Geschichten, mit meiner Geburt unter dem Jademond des zweiten Monats des Wanderjahres. Es war kein besonderes Jahr für meine Mutter, die mich nach alter Sitte, alleine austrug. An meine frühen Jahre kann ich mich kaum erinnern. Es ist alles verblasst. Ich weiß, dass ich mit den anderen Töchtern gemeinsam im Clan aufgezogen wurde und meine Mutter nicht mehr die gleiche Beziehung zu mir hatte, wie unmittelbar in den ersten Jahren. Aoife war eine normale Nachtschwester, die fest an unseren Werten festhielt und die Traditionen ehrte. Dies machte es für mich schwierig. Die anderen Mädchen hänselten mich oft, weil ich mich oft im Haus versteckte. Mir fehlte meine Mutter, obwohl unsere Clan-Mutter Gethzerion versuchte, zumindest unter den Umständen unseres Lebens, diese Rolle einzunehmen. Zwar konnte ich noch mit Aoife sprechen, wir lebten ja noch immer im selben Haus aber die Erziehung war schon immer Clan-Angelegenheit aller Schwestern. Ich erlernte von verschiedenen Älteren das notwendige Wissen, um auf Dathomir zu überleben. Darunter auch eine besondere Form der Kräuterkunde und Magick, wie sie für uns üblich ist. Für uns ist Magick real und wird nicht nur durch unsere Gesänge beschworen. Manchmal ist es verrückt, was alles auf Dathomir möglich ist. Ich selbst wurde von anderen Schwestern als befähigt angesehen und so sollte ich die Magick des Todes und des Lebens erlernen, um eines Tages in den Zirkel aufzusteigen. Doch dieser Weg erschien mir selbst schon immer unangenehm. Denn ich fühlte mich nie wirklich zugehörig. Alles erschien mir seltsam fremd, auch wenn ich lange blieb. Die Hänseleien endeten eines Tages, als wir alter wurden, aber dieses Gefühl blieb. Ich war immer noch eine Fremde, die nur vorgab, hierher zu gehören. Die Schwestern waren zwar meine Familie und wir teilten alles aber ich fühlte mich hier niemals richtig. Es war ein Gefühl, welches ich bis heute nicht erklären kann. In meiner späten Jugend, als es an der Zeit war, die Magick in vollem Umfang zu erlernen, lernte ich Derr'anth kennen. Einen Nachtbruder, der uns als Diener zugeteilt worden war. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Nachtbrüder für mich nur Werkzeuge gewesen, ohne eigenen Willen, da ich sie auch nur aus der Ferne gesehen hatte oder bei schwerer Arbeit für uns. Doch inzwischen ist mir klar, dass sie nur deshalb wenig sprachen, weil es ihnen verboten war, ohne Grund mit einer Schwester zu sprechen. Es war schon immer so auf Dathomir, dass die Männer eigene Clans bildeten und nur bei Bedarf und Notwendigkeit hinzugezogen wurden, natürlich unter Aufsicht einer erfahrenen Schwester. Erst jetzt, durch den Kontakt zu ihm, begriff ich, dass sie mehr waren, als nur Werkzeuge. Es war recht lustig, wie wir uns kennenlernten. <br />
<br />
Er sollte eine Wurzel beseitigen, die durch unser Haus gewachsen war. Die Nachtschwester, die ihn brachte, wirkte scheinbar eine Magick auf ihn, da er recht willenlos wirkte. Doch als die Schwester gegangen war, verblieb er bei uns und begann die Wurzel mit einem Beil zu bearbeiten. Ich beobachtete ihn dabei, während ich meinen Gesang übte. Es gelang mir bereits, einen Becher schweben zu lassen. Er blickte auf und erschreckte sich als der Becher vor sein Gesicht schwebte. Er ließ das Beil fallen und ich lachte dann. Schließlich lachten wir beide. Der Becher fiel in den Staub, weil ich meine Konzentration verlor und meinen Gesang nicht weiter aufrecht halten. Der Nachtbruder erschien mir nicht mehr als Werkzeug und ich entschied damals, mich mit ihm zu unterhalten. Aus dem ersten Treffen wurden mehrere Treffen, wenn möglich. Später schlich ich mich aus unserer Siedlung, um ihn zu treffen, weil er inzwischen der einzige Freund war, den ich kannte. Die anderen Schwestern mieden mich, weil ich in ihren Augen zu weich und seltsam war. Zwar  wollte mich Gethzerion ausbilden und die anderen wussten davon, aber auch dieser Status als baldiges Zirkelmitglied, wollte nicht dafür sorgen, dass ich wirklich akzeptiert wurde. Derr'anth war mein bester Freund. Aber unser Kontakt stand unter schlechten Vorzeichen. Als ich schließlich aufgenommen wurde und Gethzerion mich bat, meinen ersten Gesang der Kontrolle zu zeigen, wurde er vorgeführt. Ich weiß nicht, warum man ihn ausgewählt hatte. Ich sollte seinen Geist beherrschen, wie es Brauch war, um die wilde Seite der Nachtbrüder zu zügeln und unsere Gesellschaft zu schützen. Es war Brauch, dass die Nachtbrüder dienten, weil es ihre Bestimmung war aber unsere Magick sorgte dafür, dass sie wirklich folgten und nicht in diesen wilden Status verfielen, den sie untereinander hatten. <br />
<br />
Wir achteten sie in ihrer Rolle aber mir gefiel diese Rolle nicht mehr. Er stand dort. Scheinbar freiwillig, weil es Tradition war. Gethzerion bat mich, den Gesang anzuwenden und seinen Geist zu besänftigen, ihm die Wildheit zu nehmen, damit er ein besserer Nachtbruder wurde. Ich wollte nicht, weil ich mich davor fürchtete, einen Fehler zu machen. Doch Gethzerion war davon überzeugt, dass ich es schaffen konnte. Ich öffnete meinen Mund, vollführte die notwendigen Gesten der Magick, und sang. Mein bester Freund wurde umwogen von den Nebeln Dathomirs, während sich seine Augen veränderten. Gethzerion schien zufrieden aber etwas stimmte nicht. Plötzlich sackte er zusammen und zuckte am Boden. Ich brach meinen Gesang ab, kniete mich zu ihm herab und erkannte, dass nicht mehr viel Geist in ihm war. Gethzerion blickte böse herab und deutete zu den anderen Schwestern meinen besten Freund aufzuheben. Er sollte ins Lager der Nachtbrüder gebracht werden. Gethzerion erklärte mir, dass ich zwar seinen Geist besänftigt hatte aber auch jede Emotion und Willen und ohne Emotion und Willen wäre dort kein Leben mehr. Ich war zu mächtig gewesen und hatte meine Kraft nicht unter Kontrolle. Ich weinte aber Gethzerion verbat mir meinen Tränen, da ich daraus lernen sollte. Mein Platz wäre im Zirkel bei ihr, um diese Kräfte zu beherrschen und weiter zu studieren. Es war eine Gabe, die zwar alle Schwestern besaßen aber nicht in dieser Stärke. Gethzerion sah wohl in mir etwas Besonderes. Doch ich wollte nicht besonders sein. Ich hatte meinen einzigen Freund leblos gemacht. Ich hörte nie wieder von ihm und verweilte lange alleine, vertieft in meine Erfahrungen mit der Magick. Gethzerion unterstützte mich, kümmerte sich sogar für ihre Verhältnisse rührend um mich aber ich hatte die letzte Bindung an diesen Ort verloren. Die Dunkelheit hier, mit der ich aufgewachsen bin, war nicht mehr meine Wahl. Ich wusste aus den Mythen und Erzählungen, dass es eine Welt außerhalb gab. Eine Galaxis sogar. Zwar auch mit Feinden und Gefahren aber auch Wundern und Licht. Meine Absicht war klar, dass ich entkommen wollte.<br />
<br />
Inzwischen durchschaue ich die Indoktrination von Gethzerion aber weiß immer noch nicht, was nun wahr ist oder gelogen. Vieles ist für mich verwirrend aber ich werde diese Welt verlassen und für mich selbst ergründen, was Wahrheit ist. Doch wird ein Teil von mir wohl immer Nachtschwester bleiben. <br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Ausrüstung</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Raumschiff:</div>Ich habe keines dieser ... Raumschiffe.<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Waffen:</div> Ich besitze keine besondere Waffe.<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Besonderer Besitz:</div> Ich habe keinen besonderen Besitz.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Verständnis der Macht</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Kampfstil[e]:</div> Ich beherrsche keinen Kampfstil, außer einer einfachen Ausbildung in unserer Kampfart. Ich habe aber diese Ausbildung eher gemieden.<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Studienschwerpunkt:</div> Ich verfolge ein klares Ziel, dass was ihr Macht nennt, zu verstehen und warum ich mit diesem Talent für Seelengesang gesegnet wurde. <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtausprägung:</div> Ich bin eine Seelenweberin und verbinde Emotionen mit anderen Emotionen. Ich beherrsche den Geist anderer und kann ganze Gedanken neu verknüpfen, wenn mir entsprechend Zeit eingeräumt wird. Mein Gesang ist sehr mächtig aber auch sehr beschränkt. Ich habe mich in meinem kurzen Leben vollständig auf diesen Gesang beschränkt, weil Gethzerion es so wollte aber ich setzte ihn nicht mehr ein. Außerhalb meiner Studien habe ich ihn nicht mehr angewendet. Auch wenn Gethzerion behauptet, dass ich dies tun sollte, da sie wahrnimmt, dass ich begabt darin wäre. Nur wenige Schwestern werden mit diesem Talent geboren, die Seelen und den Geist neu zu weben. Andere Talente besitze ich nicht. Jedoch beherrsche ich einige Grundlagen, die alle Nachtschwestern erlernen und kann mit einfachen Gesängen, Dinge schweben lassen oder von mir schleudern. <br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Beziehung zur Macht:</div> Ich nehme diese... Macht ... anders als andere wahr. Sie ist ständig dort, pulsiert in der Ferne und manifestiert sich im Gesang, wenn ich Magick wirke. Auch ist sie ein permanentes Gefühl, wie ein Feuer und manchmal auch ein Eisregen. Sie ist dort aber ich kann sie nicht beschreiben. Besonders stark nehme ich sie wahr, wenn ich meinen Seelengang praktiziere und unmittelbar in die Seelen anderer Blicke. Ich fühle die Welt, wie sie lebt und manchmal macht Dathomir Angst, da die Aura unserer Göttin so dunkel ist. So furchtbar dunkel. Aber ich suche dieses ferne Licht.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gavin Benett - Schmuggler]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=715</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 18:13:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=715</guid>
			<description><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Source+Code+Pro" rel="stylesheet"><style type="text/css">.steck {width: 650px; font-size: 13px; font-family: 'Source Code Pro', monospace;}.stecktop {width: 650px;height:50px;}.steckmid {background: url('http://www.dryadris.de/echoes/mid.png');background-repeat: repeat;}.steckbot {width: 650px;height:54px;}.stecktitel {font-size: 14px; text-transform: uppercase; font-weight: bold;}.stecktext {font-size: 12px; text-align:justify; padding-left: 50px; padding-right: 50px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;}</style><center><div class="steck"><div class="stecktop"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/top.png"></div><div class="steckmid"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/gavin.png"><br />
<center><i>'Catch me if you can'</i></center><img src="http://www.dryadris.de/echoes/01a.png"><div class="stecktext"><span class="stecktitel">NAME:</span> Gavin Benett<br />
<br />
<span class="stecktitel">SPEZIES:</span> Mensch<br />
<br />
<span class="stecktitel">HERKUNFT:</span> Heimatplanet konnte trotz intensiver Nachforschung bisher nicht ermittelt werden<br />
<br />
<span class="stecktitel">ALTER:</span> Das anhand von Ereignissen rekonstruierte Alter liegt bei 28 Standardjahre<br />
<br />
<span class="stecktitel">GRÖSSE:</span> 193cm<br />
<br />
<span class="stecktitel">GEWICHT:</span> 87kg<br />
<br />
<span class="stecktitel">HAARFARBE:</span> Dunkelbraun<br />
<br />
<span class="stecktitel">AUGENFARBE:</span> Dunkelbraun<br />
<br />
<span class="stecktitel">BESONDERE MERKMALE:</span> Keine äußerlichen oder gar anderweitig markante Merkmale vorhanden<br />
<br />
<br />
<br />
<span class="stecktitel">MUTTER:</span> Unbekannt<br />
<br />
<span class="stecktitel">VATER:</span> Mack Benett, Schmuggler, vor 3 Jahren auf Kessel verstorben. Weiterführende Informationen über die Anklage, sowie die Verurteilung von Mack Benett, erhalten sie unter dem verschlüsselten CorSec Aktenzeichen X4B9-B7M3 in den Zentralarchiven<br />
<br />
<span class="stecktitel">GESCHWISTER:</span> Hierüber liegen uns keine Informationen vor<br />
<br />
<br />
<br />
<span class="stecktitel">ANKLAGE:</span> Wird verdächtigt in illegale Schmuggelaktivitäten verwickelt zu sein. Des Weiteren wird ihm zur Last gelegt, an Datensicherheitsverletzungen in unterschiedlichen Systemen beteiligt gewesen zu sein, in deren Zuge wichtige Informationen gestohlen wurden. Eine Beteiligung an den Unruhen, mit anschließendem Schusswechsel auf dem Raumhafen von Denon, kann ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.<br />
<br />
<span class="stecktitel">BEWAFFNUNG:</span> Zu erwarten ist eine Bewaffnung mit 2 Blasterpistolen<br />
<br />
<span class="stecktitel">STATUS:</span> Zur Fahndung ausgeschrieben</div>
<img src="http://www.dryadris.de/echoes/02a.png"><br />
<div class="stecktext">Zum ersten Male taucht der Name Gavin Benett 19:5:12 in imperialen Akten auf. Den Unterlagen zu Folge wurde ein Junge von imperialen Sturmtruppen auf Tatooine aufgegriffen, als dieser versuchte, Lebensmittel aus einem imperialen Lagerhaus zu entwenden. Nach eingehender Befragung und Erbitten des Vaters ihn gehen zu lassen – er sei doch nur ein harmloser Junge von 7 Jahren, der einfach nur zu viele Flausen im Kopf hat – wurde der Junge wieder auf freien Fuß gesetzt. <br />
<br />
26:9:5 taucht der Name Gavin Benett erneut auf. Dieses Mal jedoch in den Akten der Galactic Spice Mining Guild. Auf Mon Gazza wurde Gavin Benett im Zuge einer Sicherheitsüberprüfung verhaftet, nachdem in eine Vielzahl Lagerhäuser eingebrochen worden war. Allerdings konnte dem damals 14-jährigen Jugendlichen eine Beteiligung an diesen Einbrüchen nicht nachgewiesen werden, weswegen man ihn wieder auf freien Fuß setzte. <br />
<br />
In einem vom 29:10:2 stammenden Überwachungsvideo eines Sicherheitsdroiden auf Socorro sieht man Gavin Benett seinen Vater Mack Benett begleiten und zusammen mit ihm eine eindeutig bei Schmuggler beliebte Cantina aufsuchen. Bereits zu diesem Zeitpunkt stand Mack Benett unter Verdacht an illegalen Schmuggelaktivitäten beteiligt zu sein. Ein konkreter Tatverdacht war jedoch nicht vorhanden. Wenige Stunden nach Verlassen der Cantina konnte auf einem Konto, welches man Mack Benett zurechnete, ein Credittransfer nachvollzogen werden. Eine daraufhin stattfindende Beschlagnahmung seines Schiffes und die damit verbundene gründliche Inspektion blieb jedoch erfolglos. Aufgrund mangelnder Beweise musste man Vater und Sohn Weiterreise genehmigen. <br />
<br />
36:3:13 gelang es der Smuggling Interdiction Division von CorSec genug Beweise gegen Mack Benett zu sammeln, um eine Anklage vor Gericht zu erwirken. In der daraufhin folgenden Verhandlung konnte Mack Benett eindeutig des Tatvergehen illegalen Schmuggels überführt werden. Mack Benett wurde zu mehreren Jahren Strafdienst verurteilt. <br />
Eine Beteiligung von Gavin Benett an den Aktivitäten seines Vaters konnte allerdings nicht stichhaltig genug nachgewiesen werden, so dass die Anklage gegen ihn wegen Mittäterschaft fallen gelassen werden musste.</div>
<img src="http://www.dryadris.de/echoes/03a.png"><br />
<div class="stecktext">Nicht näher genannt wollenden Quellen zu Folge, hat Gavin Benett die Geschäfte und die Kontakte seines Vaters nicht nur übernommen, sondern auch weiter ausgebaut. Im Gegensatz zu seinem Vater jedoch, hat er sich auf den Schmuggel von Informationen spezialisiert. Nur selten und auch nur wenn der Preis stimmt, ist er bereit Waren zu transportieren. Für gewöhnlich meidet er die bekannten Schmugglerrouten, um Piraten und Banditen aus dem Weg zu gehen. Über eine bevorzugte Kundschaft oder einen festen Kundenstamm verfügt Gavin Benett – laut diesen Quellen - offenbar nicht. <br />
<br />
Des Weiteren behaupten diese nicht genannt werden wollende Quellen, dass Gavin Benett Teil einer größeren Gruppierung von Schmuggler ist, deren Leitung ihnen namentlich allerdings nicht bekannt ist. Um die wahre Identität des Kopfs dieser Vereinigung wird ein großes Geheimnis gemacht. Aber sie haben versprochen Nachforschungen anzustreben, wenn sie dafür entsprechende Aufwendungen erhalten.<br />
<br />
Bisher ist über diese Vereinigung zu berichten, dass sie sich bezüglich der unterschiedlichen Fraktion gegenüber neutral verhält. Ganz offenbar möchte man sich nicht selbst in möglichen Geldquellen beschneiden. Es scheint sich allen Anscheins nach um eine eher defensive Gruppierung zu handeln, welche Gewalt als letztes legitimes Mittel ansieht, was sie zwar wesentlich angenehmer macht als Piraten und diverse andere Schmuggler, aber nicht weniger kriminell sein lässt. Offenbar wird hier einem ethischen Ehrenkodex gefolgt, wenngleich Schmuggler und Ehre einem Widerspruch anmutet.</div>
<img src="http://www.dryadris.de/echoes/04a.png"><br />
<div class="stecktext">“Ein Schlitzohr! Charmant – gewiss - aber ein Schlitzohr!”<br />
<b>Choo'paa</b> – <i>Kellnerin auf Ryloth</i><br />
<br />
<br />
“Ein sehr angenehmer Gesprächspartner. Schade, dass er so plötzlich und unerwartet aufbrechen musste. Ich hätte gerne noch mehr Zeit mit ihm verbracht.”<br />
<b>Rhysathie</b> – <i>Tochter eines einflussreichen Hyperantriebs-Entwickler auf Nubia</i><br />
<br />
<br />
“Ein zäher Busche. Weiß genau was er will und was es wert ist. Der lässt sich nicht so leicht über den Tisch ziehen.”<br />
<b>Zooki</b> – <i>Rodianischer Kopfgeldjäger auf Nar Shadaa</i><br />
<br />
<br />
“Schlaues Köpfchen. Wird bestimmt nicht die gleichen Fehler wie sein alter Herr begehen.”<br />
<b>Par'tha</b> – <i>Schmuggler außer Dienst auf Corellia</i><br />
<br />
<br />
“Sein Talent mit Zahlen ist beeindruckend. Meinen Berechnungen zu Folge kann ein Mensch unter normalen Umständen nicht zu derartigen Leistungen im Stande sein. Dazu wäre eine technische Verbesserung seiner-”<br />
<b>Medizinischer Protokolldroide</b><br />
<br />
<br />
“Wenn ich den in die Finger bekomme ... Der verflucht den Tag seiner Geburt. Was fällt dem eigentlich ein mir die Kunden zu klauen? Mein Gebiet – Meine Preise! Was geht's ihn an ob ich 150% über Wert handle?”<br />
<b>Narsk</b> – <i>Bothanischer Schmuggler</i><br />
<br />
<br />
“Solltet ihr ihm jemals begegnen und weiblich sein – Verbrennt euch nicht die Finger. Der Kerl lügt euch buchstäblich die Sterne vom Himmel.”<br />
<b>Jasea Carsen</b> – <i>Als Zweckalibi missbrauchte junge Frau auf Naboo</i><br />
<br />
<br />
“Der Kerl mag zwar das Herz am rechten Fleck haben, aber in dem Job wird ihm das irgendwann noch das Genick brechen.”<br />
<b>Nei Nourdi</b> – <i>Schmuggler und ehemaliger Kopfgeldjäger</i><br />
<br />
<br />
“Wir sind ihm auf der Spur und irgendwann wird er einen Fehler machen und dann gehört er uns.”<br />
<i>Geheimdienstmitarbeiter dessen Namen aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden darf</i></div></div><div class="steckbot"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/bot.png"></div></div></center><br />
<br />
<center><div class="steck"><div class="stecktop"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/top2.png"></div><div class="steckmid"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/ship.png"><div class="stecktext"><span class="stecktitel">NAME:</span> The Twilight Legacy<br />
<br />
<span class="stecktitel">TYP:</span> Modifizierter Leichter Frachter der Corellian Engineering Corp. basierend auf dem YT-1300 Modell<br />
<br />
<span class="stecktitel">LÄNGE:</span> 33,28 Meter<br />
<br />
<span class="stecktitel">BREITE:</span> 24,52 Meter<br />
<br />
<span class="stecktitel">HÖHE:</span> 7,13 Meter<br />
<br />
<span class="stecktitel">MAX.GESCHWINDIGKEIT:</span> 900 km/h<br />
<br />
<span class="stecktitel">HYPERANTRIEB:</span> Klasse 2; Backup Klasse 12<br />
<br />
<span class="stecktitel">BEWAFFNUNG:</span><br />
1 Zwillingslasergeschütz auf dem Rücken des Schiffes<br />
1 Zwillingslasergeschütz auf der Bauchseite des Schiffes<br />
<br />
<span class="stecktitel">ABSCHIRMUNG:</span> 2 Deflektorschildgeneratoren<br />
<br />
<span class="stecktitel">ERWEITERUNGEN:</span><br />
Sendeeinheit zur Funkverkehrstörung<br />
Subraum Kommunikationsempfänger<br />
Whistler Encyption Modul<br />
Schiffserekennungsmodulator<br />
<br />
<span class="stecktitel">CREW:</span> 5 (Minimum 3)<br />
<br />
<span class="stecktitel">PASSAGIERE:</span> 3<br />
<br />
<span class="stecktitel">FRACHTKAPAZITÄT:</span> 70 Tonnen<br />
<center><img src="http://www.dryadris.de/echoes/deckplan.png"></center><br />
<br />
1. Cockpit<br />
2. Kommunikationstechnikbereich<br />
3. Zugang zum oberen wie unteren Geschützturm<br />
4. Besprechungszimmer<br />
5. Kapitänsquartier<br />
6. Zugangsrampe<br />
7. Passagierquartier<br />
8. Arbeitsbereich<br />
9. Lagerbereich mit Ladeaufzug<br />
10. Crewquartier<br />
11. Fluchtkapsel<br />
12. Crewquartier<br />
13. Lounge und Messe</div></div><div class="steckbot"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/bot.png"></div></div></center><br />
<br />
<center><div class="steck"><div class="stecktop"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/top3.png"></div><div class="steckmid"><div class="stecktext">Mit einem Datapad in der einen Hand und in der anderen Hand einen Krug Lomin Ale ging Gavin in Richtung Cockpit, blieb aber in der hauseigenen Lauschecke stehen und setzte sich dort auf einen Stuhl. Er stellte den Krug auf eine der Konsolen, legte die Füße daneben und kippte mit dem Stuhl nach hinten. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„So, dann wollen wir mal sehen, was die so über mich zusammen getragen haben“</span>, murmelte er leise und lies seine Augen über Informationen wandern, an die er über absolut nicht legale Wege gelangt war. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Also rechnen können sie zumindest mal, denn das Alter ist korrekt, aber dass sie nicht herausgefunden haben, woher ich stamme enttäuscht mich dann doch“</span>, meinte er und bewegte seinen Oberkörper leicht zur Seite und deutete mit dem Kopf über seine Schulter, zu seiner Jacke, die über der Lehne des Stuhls hing. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Gut, ich habe sie nicht immer an, aber in der haben sie mich bestimmt schon gesehen und da sie ja immer behaupten so gute Augen zu haben – Haben sie sich den Kragen auch mal genauer angesehen? Rot – Blau – Rot? Klingelt da nicht etwas? Also es ist ja echt schon verdammt traurig, dass die Leute von CorSec auf Corellia nicht herausfinden, dass ich von – oh welch Überraschung – Corellia komme.“</span> Ein breites Grinsen zeichnete sich auf seinen Lippen ab, ehe er sich einen Schluck Lomin Ale gönnte, denn mit der Zeit würde die Kehle nur trocken werden und das ging ja mal überhaupt gar nicht. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Also ich wurde dort geboren und verbrachte auch die ersten 4 oder 5 Jahre dort, ehe mein Vater mich mitgenommen hat, aber bisher gab es keinen anderen Ort, an dem ich mehr Zeit am Stück verbracht habe“</span>, erzählte Gavin weiter, ehe er auflachte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„ Außer natürlich man zählt Schiffe auch mit dazu“</span>, fügte er mit einem breiten Grinsen dazu. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Dann sieht die Sache nämlich wieder ein klein wenig anders aus.“</span> So gesehen hatte er ja mehr Zeit seines Lebens auf irgendeinem Schiff verbracht als irgendwo sonst. Seine Augen huschten weiter über die nächsten Informationen und wurden mit einem nach oben Drehen der Augen quittiert. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Dass die auch immer so sachlich sein müssen. Braun. Hätten die nicht etwas in der Art schreiben können ala 'die vollen, weichen, dunkelbraune Haare reichen ihm bis' – Moment.“</span> Gavin legte das Datapad auf seinem Oberschenkel ab, griff mit der Hand in seine Haare und zog sie straff nach unten, während er nachdenklich das Gesicht verzog. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Bis zum Kinn und könnten eigentlich mal wieder geschnitten werden.“</span> Er ließ die Haare los, kratzte sich am Kinn und griff wieder nach dem Datapad. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Und rasieren könnte er sich auch mal wieder, aber das ist jedes Mal so ein Aufwand und mal ehrlich – Die Jobs die ich im Moment so durchführe, da ist es vollkommen egal wie ich aussehe. Ich muss ja nicht jede Woche irgendein Töchterchen meines eigentlichen Ziels um den Finger wickeln oder den wohlhabenden, einflussreichen von und überhaupt mimen. Hier auf dem Schiff interessiert es absolut keinen wie ich herumlaufe, sondern nur, dass ich die Legacy nicht in den nächsten Gasriesen oder Sternzerstörer manövriere. Mein Baby ist nicht mehr das jüngste und es gibt eigentlich immer irgendwas zu tun. Es geht dreckig zu und da werden die Hände eben mal an der Hose abgewischt oder an der Weste oder was man eben gerade anhat und dann trägt man die Sachen so wie sie aussehen halt noch ein paar Tage. Manche Flecken gehen auch schon gar nicht mehr raus.“</span> Wieder drehte Gavin seinen Oberkörper nach hinten und deutete auf seine Jacke. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Das da sind zum Beispiel Ölflecken glaube ich und das da, das sind – Nein, das wollt ihr jetzt besser nicht wissen.“</span> Mit einem unschuldig wirkenden Blick drehte er sich wieder nach vorne. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Hier auf der Legacy interessiert es auch niemanden, wenn man den ganzen Tag mit offenen Schuhen herum läuft“</span>, sprach er weiter und deutete auf die schweren, wadenhohen Stiefel, in welche er nach dem Aufstehen einfach nur hinein geschlüpft war. Morgens zuschnüren, nur um sie Abends wieder aufzuschnüren, war ein Zeitaufwand, den man sich meist sparen konnte. Warum also Zeit an etwas verschwenden, das unnötig war und zudem auch noch niemand interessierte? Da war sie doch anderweitig sinnvoller untergebracht. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Außerdem muss doch noch jemand das Vorurteil des dreckigen Schmugglers erfüllen, nachdem man aus Han Solo einen solchen Saubermann gemacht hat.“</span> Natürlich konnte er auch anders, so war es nicht, aber dann war es meist eher ein 'muss' als ein wirkliches wollen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Des Weiteren wird ihm zur Last gelegt, an Datensicherheitsverletzungen in unterschiedlichen Systemen beteiligt gewesen zu sein, in deren Zuge wichtige Informationen gestohlen wurden“</span>, las er laut vor und senkte dann das Datapad mit einem Kopfschütteln. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Das hört sich ja sooo böse an und na gut, es ist nicht legal, aber mit Informationen verdienen ich nun einmal mein Geld. Richtig gute Informationen sind verdammt viele Credits wert und die erhält man nicht, wenn man einfach nur ein bisschen Augen und Ohren offen hält. Die bekommt man eben nur, wenn man seine Augen und Ohren tief in irgendwelchen Systemen offen hält und da muss man eben die eine oder andere Sperre überwinden. Aber die sollen sich mal nicht so anstellen, immerhin ziehen sie doch auch ihren Nutzen aus Leuten wie mir. Wir kommen oftmals an Informationen, an die sie nicht so einfach gelangen, die sie aber durchaus gebrauchen können. Sonst würden sie nicht so gut zahlen. Aber selbstverständlich mache ich das auf der Gegenseite nicht anders und klar spiele ich auf diese Weise die einzelnen Parteien gegeneinander aus, aber würde ich es nicht tun, dann wäre ich doch dumm. Solange die sich gegenseitig an die Stiefel pinkeln, solange haben sie keine Zeit mir auf die Finger zu hauen und der Creditstrom fließt. Dazu kommt, dass ich mich ja selbst in meinem Profit beschneiden würde, wenn ich nur für eine Seite arbeiten würde. Mal ganz abgesehen davon, dass die dadurch einen Vorteil erreichen könnte und ich mir den Unmut der anderen in zu großem Maße zuziehe. Man muss immer versuchen die Balance zu wahren und das funktioniert halt nur, wenn man doppeltes Spiel spielt. Habe ich kein Problem damit und was übrigens die Sache auf Denon angeht. Ich war nicht nur dabei, sondern ich habe das Chaos angestiftet.“</span> Gavin wollte sich gerade wieder weiter dem Datapad widmen, als ein helles Räuspern aus dem Cockpit ertönte, gefolgt von einer weiblich klingenden Stimme.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Du tust gerade so, als wärst du der gewissenloseste Mensch der in der Galaxis herum läuft.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich tue nur so?“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ja du übertreibst wie immer maßlos oder muss ich dich erst an die Sache mit dem Wissenschaftler erinnern?“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„He das war eine ganz andere Voraussetzung. Wenn ich das Ding durchgezogen hätte, hätte man ihn exekutiert und seine süße kleine Tochter wäre zur Vollwaise geworden. Das konnte ich nicht verantworten.“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Und was war mit der Warenlieferung gewesen, die du einfach mal wo ganz anders hingebracht hast, weil sie die Leute dort viel besser hatten gebrauchen können?“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Der Kerl hatte wichtige Informationen unterschlagen und mir dafür falsche geliefert. Also habe ich ihm einen Denkzettel verpasst. Das war alles.“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Und wie immer ist er um keine Ausrede verlegen“</span>, erklang es eher seufzend aus dem Cockpit, aus dem wohl auch kein weiteres Kommentar kommen würde. Seine Co-Pilotin kannte ihn schon lang genug um zu wissen, wann man ihm einfach das letzte Wort überließ. <br />
<br />
Gavin sah noch einen Moment in Richtung seines Cockpits, ehe er nach dem Lomin Ale griff und mit halbem Auge auf das Datapad sah. Doch was er als nächstes zu Lesen bekam, brachte ihn so dermaßen zum Lachen, dass er gerade noch rechtzeitig die Füße von der Konsole nehmen konnte, um nicht samt Stuhl nach hinten über zu kippen. Allerdings sorgte diese Aktion dazu, dass er sich beinahe das halbe Lomin Ale über den Schoß schüttete. Auf einer Sprache fluchend, die man besser nicht übersetzte, stellte er den Krug zurück auf die Konsole und wischte sich mit dem Ärmel seines Hemdes über die Hose. Mit einem leicht frustrierten Seufzen, immerhin befand sich das Ale nun auf seiner Hose und nicht in seiner Kehle, widmete er sich wieder dem Datapad, nur um erneut in Lachen zu verfallen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Erwartet wird eine Bewaffnung mit zwei Blaster“</span>, las er vor und amüsierte sich wahrlich köstlich darüber. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Natürlich mit zwei Blaster, weil zwei ist immer besser als einer und außerdem, was haben die denn anderes erwartet? Ein Lichtschwert? Ein Gewehr? Eine Vibroklinge? In der Hose hab ich schon genug, da hat's keinen Platz mehr.“</span> Aus den Augenwinkel heraus, nahm er das hochziehen der Augenbrauen seines Navigators wahr und drehte seinen Oberkörper zu ihm. Mit fragendem Blick sah er ihn an.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ja?“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Du hast in gesagt.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich habe nicht in gesagt.“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Doch du hast in gesagt.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich habe ganz sicher nicht in gesagt, weil wenn ich in gesagt hätte, dann hätte das impliziert dass ich – Ok vielleicht habe ich ja in gesagt, aber ich meinte natürlich an, weil Holster rechts, Holster links – Du verstehst?“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ich verstehe dich und weiß deswegen genau wie es gemeint war“</span>, entgegnete sein Navigator und widmete sich wieder den Bildschirmen vor sich. Immerhin wollte keiner von ihnen hier eine unliebsame Überraschung erleben, wenn sie sich hier gerade gemütlich durch fremde Territorien bewegten. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Da dies jetzt also geklärt ist, wollen wir mal weiter im Text“</span>, murmelte Gavin und überflog die weiteren Informationen, die über ihn in dieser Akte festgehalten worden waren. Was seinen bisherigen Werdegang anging, hatten sie eigentlich so ziemlich alles wichtige herausgefunden, aber wenn es nicht so gewesen wäre, hätte ihn das ehrlich gesagt auch ein wenig verwundert, denn für so unfähig hielt er die Agenten dann doch nicht. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Also dafür, dass sie es unter Gerüchte verbucht haben, sind die Annahmen dummerweise doch ziemlich zutreffend. Ich wüsste ja zu gerne wie sie an diese Informationen gelangt sind und wer in unseren Kreisen das miese Arschloch mit einem zu großen Mundwerk ist. Bei Gelegenheit sollten wir uns mal dran setzen diese Schwachstelle zu finden und auszumerzen. Er ist bestimmt auch in seinem Interesse dieses Problem dauerhaft zu lösen.“</span> Gavins Gesichtsausdruck hatte etwas ernstes bekommen, denn diese Sache war es ja auch. Es war ihr Vorteil, dass niemand groß von ihrer Existenz wusste, zumindest nicht außerhalb gewisser Kreise und ganz offenbar gab es jemand, dem diese Geheimhaltung ein Dorn im Auge war. Oder wohl eher der Profit den die Organisation eindeutig einbrachte und wo viele freischaffende Schmuggler einfach nicht mehr mithalten konnten. Der Markt war hart, das Angebot an Leuten groß und die Lage nicht gerade einfach. Versagte man einmal bei einem Auftrag, dann war es schwer wieder einen Fuß auf den Boden zu bekommen und wenn man dann noch freischaffend war, konnte das auch gleich mal das Existenz Aus bedeuten. Aber Viele waren auch entweder zu stolz sich anzuschließen oder so profitgeil, dass man sie nicht haben wollte. Sich untereinander die Tour zu vermasseln war eine Sache, aber sich an Behörden zu wenden, war ein ganz anderes Kaliber. Nein, diese Angelegenheit konnte er so nicht im Raum stehen lassen. Dafür stand eindeutig zu viel auf dem Spiel. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ah Profil, jetzt kommen wir zum interessanten Teil der Sache“</span>, meinte Gavin, legte wieder die Füße auf die Konsole und kippte den Stuhl nach hinten. Unverständlich murmelte er etwas vor sich her, ehe er das Datenpad ein wenig sinken ließ. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Wart ihr schon einmal in einer Schmugglercantina? Also in einer richtigen und nicht in einer die sich nur so schimpft? Fall ja, dann wisst ihr genau, was für ein Abschaum sich da so rumtreibt. Männer, die wochenlang keine Frau zu Gesicht bekommen haben zum Beispiel“</span>, erklärte Gavin mit ruhiger Stimme, als würde er gerade über das Wetter sprechen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Es gibt Spezies, die haben damit kein Problem und Spezies, die damit ein, sagen wir mal, größeres Problem haben und um ganz ehrlich zu sein, wäre ich eine Frau, würde ich das Weite suchen. Allerdings gibt es auch Spezies, da sollte man selbst als Mann die Beine in die Hand nehmen. Als Kellnerin hat man in einer solchen Cantina nicht gerade ein leichtes Leben und da dachte ich mir eben 'Gavin sei einfach mal ein bisschen nett'. Was ich natürlich immer bin und ich frage mich gerade, wieso ich das extra erwähnen muss. Wie dem auch sei, ich war halt einfach nett, so vollkommen selbstlos natürlich und der Extradrink war nicht beabsichtigt, sondern nur ein positiver Nebeneffekt. Aber dass sie mich deswegen gleich als Schlitzohr bezeichnet? Vielleicht sollte ich nicht jedes Mal so nett sein, wenn ich vorbei schaue, auch wenn mich dann der Besuch durchaus teurer zu stehen kommen könnte.“</span> Es war nun einmal kein großes Geheimnis, dass man mit ein paar netten Worten und vielleicht auch dem einen oder anderen Kompliment bei Frauen etwas weiter kam, als bei dem männlichen Gegenstück. Zumindest dann, wenn man selbst diesem Geschlecht angehörte. Es gab natürlich auch Ausnahmen, aber der Versuch die herauszufinden konnte schnell auf der nächsten Müllkippe landen und das Risiko war dann doch zu hoch, um es einfach mal probieren zu wollen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Und was Rhysathie angeht“</span>, sprach er weiter und seufzte leise auf. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„So ein wenig hat es mir ja schon leid getan, sie so knallhart sitzen zu lassen ohne etwas zu sagen. Aber ich konnte einfach nicht riskieren noch länger dort zu bleiben und ihre Anwesenheit zu genießen. Immerhin war ich viel länger dort gewesen, als notwendig gewesen wäre.“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ja genau, du hast es dir die ganze Zeit gut gehen lassen. Dir beinahe jeden Abend den Magen mit über-üppigen Mählern vollgeschlagen, den Luxus eines weichen Betts genossen, während wir uns mit abgepackten Rationen und einer harten Pritsche begnügen mussten“</span>, erklang die Beschwerde aus der Richtung seines Navigators.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Tja, dann hättest du eben etwas anständiges lernen müssen“</span>, entgegnete Gavin mit einem breiten Grinsen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Hättest dich ja bei den Rebellen bewerben können.“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Du hast auch schon bessere Witze gerissen.“</span><br />
<br />
Zufrieden über den Sieg grinsend, widmete sich Gavin wieder dem Datapad. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Verdammt! Hätte ich den Droiden nur mal in seine Einzelteile zerlegt, so wie ich es vorhatte und was ihr Zwei mir ausgeredet habt!“</span> Das Ende des Satzes hatte er deutlich lauter gesprochen, so dass man es auch im Cockpit auch garantiert noch gehört hatte. Irgendwie war die Speicherlöschung nicht ganz nach Plan verlaufen, wenn auch sie den wichtigsten Teil erwischt hatten. Es musste ja nun wirklich nicht sein, dass irgendjemand hinter sein kleines Geheimnis kam. Jedenfalls nicht solche Leute die ihren Spaß daran hatten, sich an seine Fersen zu heften. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Und was die Sache auf Naboo angeht“</span>, fing Gavin an und warf das Datenpad auf die Konsole. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Meine erste Wahl war sie ja nun gewiss nicht gewesen, aber ich brauchte dringend ein Alibi und in diesem Fall hatte sie eben das kleinere Übel dargestellt. Hin und wieder landet man eben in Situationen, wo man nehmen muss was da ist, ob es einem jetzt passt oder nicht. Außerdem war sie eben eine von der Sorte, wo man leichtes Spiel hat und mir jetzt auch vollkommen egal was ihr von mir denkt. Ihr hättet in der Lage auch nicht anders gehandelt.“</span> Vielleicht hätte es irgendjemand getan, jedenfalls einer der verrückt genug war ein paar verletzte Gefühle über die eigene Freiheit zu setzen, aber zu der Sorte gehörte er definitiv nicht. Er liebte seine Freiheit und so schnell hatte er auch nicht vor sie aufs Spiel zu setzen. Er wusste genau, dass wenn er der einen oder anderen Seite in die Finger fallen würde, es für ihn alles andere als angenehm werden würde. Also ging er das Risiko erst gar nicht ein, auch wenn er dafür zu schmutzigen Tricks und gezinkten Karten greifen musste. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Aber jetzt werde ich mich erst einmal noch eine Runde aufs Ohr legen, weil der Job eines Captains ist verdammt anstrengend.“</span> Gavin erhob sich von seinem Platz, tippte mit Zeige- und Mittelfinger kurz gegen die Schläfe und verschwand dann in seinen vier Wänden.  <br />
<br />
<br />
<span class="stecktitel">Die nüchterne und sachliche Zusammenfassung durch die Crew</span><br />
<br />
Unser Captain... <ul class="mycode_list"><li>ist gutmütig aber nicht selbstlos<br />
</li>
<li>ist egoistisch aber nicht selbstverliebt<br />
</li>
<li>ist risikoreich aber nicht wahnsinnig<br />
</li>
<li>ist leidenschaftlich aber nicht kopflos<br />
</li>
<li>ist ruppig aber nicht bösartig<br />
</li>
<li>ist eigensinnig aber nicht stur<br />
</li>
<li>ist verrückt aber nicht leichtsinnig<br />
</li>
<li>ist knallhart aber nicht respektlos<br />
</li>
<li>ist schwierig aber nicht hoffnungslos<br />
</li>
<li>ist charmant aber nicht schleimig<br />
</li>
<li>ist redegewandt aber kein Dummschwätzer<br />
</li>
<li>ist berechnend aber nicht skrupellos<br />
</li>
<li>ist neugierig aber nicht gedankenlos<br />
</li>
<li>ist humorvoll aber nicht lächerlich<br />
</li>
<li>denkt an andere wenn auch nicht zuerst<br />
</li>
<li>täuscht gerne vor ist aber nicht falsch<br />
</li>
<li>ist ehrlich wenn auch nicht nach Gesetzbuch<br />
</li>
<li>mag es nicht wenn man ihm die Tour vermasselt<br />
</li>
<li>ist impulsiv aber nicht unberechenbar<br />
</li>
<li>hat gerne Recht ist aber nicht rechthaberisch<br />
</li>
<li>hat stets das letzte Wort und wehe wenn nicht</li>
</ul>
</div></div><div class="steckbot"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/bot.png"></div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Source+Code+Pro" rel="stylesheet"><style type="text/css">.steck {width: 650px; font-size: 13px; font-family: 'Source Code Pro', monospace;}.stecktop {width: 650px;height:50px;}.steckmid {background: url('http://www.dryadris.de/echoes/mid.png');background-repeat: repeat;}.steckbot {width: 650px;height:54px;}.stecktitel {font-size: 14px; text-transform: uppercase; font-weight: bold;}.stecktext {font-size: 12px; text-align:justify; padding-left: 50px; padding-right: 50px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;}</style><center><div class="steck"><div class="stecktop"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/top.png"></div><div class="steckmid"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/gavin.png"><br />
<center><i>'Catch me if you can'</i></center><img src="http://www.dryadris.de/echoes/01a.png"><div class="stecktext"><span class="stecktitel">NAME:</span> Gavin Benett<br />
<br />
<span class="stecktitel">SPEZIES:</span> Mensch<br />
<br />
<span class="stecktitel">HERKUNFT:</span> Heimatplanet konnte trotz intensiver Nachforschung bisher nicht ermittelt werden<br />
<br />
<span class="stecktitel">ALTER:</span> Das anhand von Ereignissen rekonstruierte Alter liegt bei 28 Standardjahre<br />
<br />
<span class="stecktitel">GRÖSSE:</span> 193cm<br />
<br />
<span class="stecktitel">GEWICHT:</span> 87kg<br />
<br />
<span class="stecktitel">HAARFARBE:</span> Dunkelbraun<br />
<br />
<span class="stecktitel">AUGENFARBE:</span> Dunkelbraun<br />
<br />
<span class="stecktitel">BESONDERE MERKMALE:</span> Keine äußerlichen oder gar anderweitig markante Merkmale vorhanden<br />
<br />
<br />
<br />
<span class="stecktitel">MUTTER:</span> Unbekannt<br />
<br />
<span class="stecktitel">VATER:</span> Mack Benett, Schmuggler, vor 3 Jahren auf Kessel verstorben. Weiterführende Informationen über die Anklage, sowie die Verurteilung von Mack Benett, erhalten sie unter dem verschlüsselten CorSec Aktenzeichen X4B9-B7M3 in den Zentralarchiven<br />
<br />
<span class="stecktitel">GESCHWISTER:</span> Hierüber liegen uns keine Informationen vor<br />
<br />
<br />
<br />
<span class="stecktitel">ANKLAGE:</span> Wird verdächtigt in illegale Schmuggelaktivitäten verwickelt zu sein. Des Weiteren wird ihm zur Last gelegt, an Datensicherheitsverletzungen in unterschiedlichen Systemen beteiligt gewesen zu sein, in deren Zuge wichtige Informationen gestohlen wurden. Eine Beteiligung an den Unruhen, mit anschließendem Schusswechsel auf dem Raumhafen von Denon, kann ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.<br />
<br />
<span class="stecktitel">BEWAFFNUNG:</span> Zu erwarten ist eine Bewaffnung mit 2 Blasterpistolen<br />
<br />
<span class="stecktitel">STATUS:</span> Zur Fahndung ausgeschrieben</div>
<img src="http://www.dryadris.de/echoes/02a.png"><br />
<div class="stecktext">Zum ersten Male taucht der Name Gavin Benett 19:5:12 in imperialen Akten auf. Den Unterlagen zu Folge wurde ein Junge von imperialen Sturmtruppen auf Tatooine aufgegriffen, als dieser versuchte, Lebensmittel aus einem imperialen Lagerhaus zu entwenden. Nach eingehender Befragung und Erbitten des Vaters ihn gehen zu lassen – er sei doch nur ein harmloser Junge von 7 Jahren, der einfach nur zu viele Flausen im Kopf hat – wurde der Junge wieder auf freien Fuß gesetzt. <br />
<br />
26:9:5 taucht der Name Gavin Benett erneut auf. Dieses Mal jedoch in den Akten der Galactic Spice Mining Guild. Auf Mon Gazza wurde Gavin Benett im Zuge einer Sicherheitsüberprüfung verhaftet, nachdem in eine Vielzahl Lagerhäuser eingebrochen worden war. Allerdings konnte dem damals 14-jährigen Jugendlichen eine Beteiligung an diesen Einbrüchen nicht nachgewiesen werden, weswegen man ihn wieder auf freien Fuß setzte. <br />
<br />
In einem vom 29:10:2 stammenden Überwachungsvideo eines Sicherheitsdroiden auf Socorro sieht man Gavin Benett seinen Vater Mack Benett begleiten und zusammen mit ihm eine eindeutig bei Schmuggler beliebte Cantina aufsuchen. Bereits zu diesem Zeitpunkt stand Mack Benett unter Verdacht an illegalen Schmuggelaktivitäten beteiligt zu sein. Ein konkreter Tatverdacht war jedoch nicht vorhanden. Wenige Stunden nach Verlassen der Cantina konnte auf einem Konto, welches man Mack Benett zurechnete, ein Credittransfer nachvollzogen werden. Eine daraufhin stattfindende Beschlagnahmung seines Schiffes und die damit verbundene gründliche Inspektion blieb jedoch erfolglos. Aufgrund mangelnder Beweise musste man Vater und Sohn Weiterreise genehmigen. <br />
<br />
36:3:13 gelang es der Smuggling Interdiction Division von CorSec genug Beweise gegen Mack Benett zu sammeln, um eine Anklage vor Gericht zu erwirken. In der daraufhin folgenden Verhandlung konnte Mack Benett eindeutig des Tatvergehen illegalen Schmuggels überführt werden. Mack Benett wurde zu mehreren Jahren Strafdienst verurteilt. <br />
Eine Beteiligung von Gavin Benett an den Aktivitäten seines Vaters konnte allerdings nicht stichhaltig genug nachgewiesen werden, so dass die Anklage gegen ihn wegen Mittäterschaft fallen gelassen werden musste.</div>
<img src="http://www.dryadris.de/echoes/03a.png"><br />
<div class="stecktext">Nicht näher genannt wollenden Quellen zu Folge, hat Gavin Benett die Geschäfte und die Kontakte seines Vaters nicht nur übernommen, sondern auch weiter ausgebaut. Im Gegensatz zu seinem Vater jedoch, hat er sich auf den Schmuggel von Informationen spezialisiert. Nur selten und auch nur wenn der Preis stimmt, ist er bereit Waren zu transportieren. Für gewöhnlich meidet er die bekannten Schmugglerrouten, um Piraten und Banditen aus dem Weg zu gehen. Über eine bevorzugte Kundschaft oder einen festen Kundenstamm verfügt Gavin Benett – laut diesen Quellen - offenbar nicht. <br />
<br />
Des Weiteren behaupten diese nicht genannt werden wollende Quellen, dass Gavin Benett Teil einer größeren Gruppierung von Schmuggler ist, deren Leitung ihnen namentlich allerdings nicht bekannt ist. Um die wahre Identität des Kopfs dieser Vereinigung wird ein großes Geheimnis gemacht. Aber sie haben versprochen Nachforschungen anzustreben, wenn sie dafür entsprechende Aufwendungen erhalten.<br />
<br />
Bisher ist über diese Vereinigung zu berichten, dass sie sich bezüglich der unterschiedlichen Fraktion gegenüber neutral verhält. Ganz offenbar möchte man sich nicht selbst in möglichen Geldquellen beschneiden. Es scheint sich allen Anscheins nach um eine eher defensive Gruppierung zu handeln, welche Gewalt als letztes legitimes Mittel ansieht, was sie zwar wesentlich angenehmer macht als Piraten und diverse andere Schmuggler, aber nicht weniger kriminell sein lässt. Offenbar wird hier einem ethischen Ehrenkodex gefolgt, wenngleich Schmuggler und Ehre einem Widerspruch anmutet.</div>
<img src="http://www.dryadris.de/echoes/04a.png"><br />
<div class="stecktext">“Ein Schlitzohr! Charmant – gewiss - aber ein Schlitzohr!”<br />
<b>Choo'paa</b> – <i>Kellnerin auf Ryloth</i><br />
<br />
<br />
“Ein sehr angenehmer Gesprächspartner. Schade, dass er so plötzlich und unerwartet aufbrechen musste. Ich hätte gerne noch mehr Zeit mit ihm verbracht.”<br />
<b>Rhysathie</b> – <i>Tochter eines einflussreichen Hyperantriebs-Entwickler auf Nubia</i><br />
<br />
<br />
“Ein zäher Busche. Weiß genau was er will und was es wert ist. Der lässt sich nicht so leicht über den Tisch ziehen.”<br />
<b>Zooki</b> – <i>Rodianischer Kopfgeldjäger auf Nar Shadaa</i><br />
<br />
<br />
“Schlaues Köpfchen. Wird bestimmt nicht die gleichen Fehler wie sein alter Herr begehen.”<br />
<b>Par'tha</b> – <i>Schmuggler außer Dienst auf Corellia</i><br />
<br />
<br />
“Sein Talent mit Zahlen ist beeindruckend. Meinen Berechnungen zu Folge kann ein Mensch unter normalen Umständen nicht zu derartigen Leistungen im Stande sein. Dazu wäre eine technische Verbesserung seiner-”<br />
<b>Medizinischer Protokolldroide</b><br />
<br />
<br />
“Wenn ich den in die Finger bekomme ... Der verflucht den Tag seiner Geburt. Was fällt dem eigentlich ein mir die Kunden zu klauen? Mein Gebiet – Meine Preise! Was geht's ihn an ob ich 150% über Wert handle?”<br />
<b>Narsk</b> – <i>Bothanischer Schmuggler</i><br />
<br />
<br />
“Solltet ihr ihm jemals begegnen und weiblich sein – Verbrennt euch nicht die Finger. Der Kerl lügt euch buchstäblich die Sterne vom Himmel.”<br />
<b>Jasea Carsen</b> – <i>Als Zweckalibi missbrauchte junge Frau auf Naboo</i><br />
<br />
<br />
“Der Kerl mag zwar das Herz am rechten Fleck haben, aber in dem Job wird ihm das irgendwann noch das Genick brechen.”<br />
<b>Nei Nourdi</b> – <i>Schmuggler und ehemaliger Kopfgeldjäger</i><br />
<br />
<br />
“Wir sind ihm auf der Spur und irgendwann wird er einen Fehler machen und dann gehört er uns.”<br />
<i>Geheimdienstmitarbeiter dessen Namen aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden darf</i></div></div><div class="steckbot"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/bot.png"></div></div></center><br />
<br />
<center><div class="steck"><div class="stecktop"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/top2.png"></div><div class="steckmid"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/ship.png"><div class="stecktext"><span class="stecktitel">NAME:</span> The Twilight Legacy<br />
<br />
<span class="stecktitel">TYP:</span> Modifizierter Leichter Frachter der Corellian Engineering Corp. basierend auf dem YT-1300 Modell<br />
<br />
<span class="stecktitel">LÄNGE:</span> 33,28 Meter<br />
<br />
<span class="stecktitel">BREITE:</span> 24,52 Meter<br />
<br />
<span class="stecktitel">HÖHE:</span> 7,13 Meter<br />
<br />
<span class="stecktitel">MAX.GESCHWINDIGKEIT:</span> 900 km/h<br />
<br />
<span class="stecktitel">HYPERANTRIEB:</span> Klasse 2; Backup Klasse 12<br />
<br />
<span class="stecktitel">BEWAFFNUNG:</span><br />
1 Zwillingslasergeschütz auf dem Rücken des Schiffes<br />
1 Zwillingslasergeschütz auf der Bauchseite des Schiffes<br />
<br />
<span class="stecktitel">ABSCHIRMUNG:</span> 2 Deflektorschildgeneratoren<br />
<br />
<span class="stecktitel">ERWEITERUNGEN:</span><br />
Sendeeinheit zur Funkverkehrstörung<br />
Subraum Kommunikationsempfänger<br />
Whistler Encyption Modul<br />
Schiffserekennungsmodulator<br />
<br />
<span class="stecktitel">CREW:</span> 5 (Minimum 3)<br />
<br />
<span class="stecktitel">PASSAGIERE:</span> 3<br />
<br />
<span class="stecktitel">FRACHTKAPAZITÄT:</span> 70 Tonnen<br />
<center><img src="http://www.dryadris.de/echoes/deckplan.png"></center><br />
<br />
1. Cockpit<br />
2. Kommunikationstechnikbereich<br />
3. Zugang zum oberen wie unteren Geschützturm<br />
4. Besprechungszimmer<br />
5. Kapitänsquartier<br />
6. Zugangsrampe<br />
7. Passagierquartier<br />
8. Arbeitsbereich<br />
9. Lagerbereich mit Ladeaufzug<br />
10. Crewquartier<br />
11. Fluchtkapsel<br />
12. Crewquartier<br />
13. Lounge und Messe</div></div><div class="steckbot"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/bot.png"></div></div></center><br />
<br />
<center><div class="steck"><div class="stecktop"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/top3.png"></div><div class="steckmid"><div class="stecktext">Mit einem Datapad in der einen Hand und in der anderen Hand einen Krug Lomin Ale ging Gavin in Richtung Cockpit, blieb aber in der hauseigenen Lauschecke stehen und setzte sich dort auf einen Stuhl. Er stellte den Krug auf eine der Konsolen, legte die Füße daneben und kippte mit dem Stuhl nach hinten. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„So, dann wollen wir mal sehen, was die so über mich zusammen getragen haben“</span>, murmelte er leise und lies seine Augen über Informationen wandern, an die er über absolut nicht legale Wege gelangt war. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Also rechnen können sie zumindest mal, denn das Alter ist korrekt, aber dass sie nicht herausgefunden haben, woher ich stamme enttäuscht mich dann doch“</span>, meinte er und bewegte seinen Oberkörper leicht zur Seite und deutete mit dem Kopf über seine Schulter, zu seiner Jacke, die über der Lehne des Stuhls hing. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Gut, ich habe sie nicht immer an, aber in der haben sie mich bestimmt schon gesehen und da sie ja immer behaupten so gute Augen zu haben – Haben sie sich den Kragen auch mal genauer angesehen? Rot – Blau – Rot? Klingelt da nicht etwas? Also es ist ja echt schon verdammt traurig, dass die Leute von CorSec auf Corellia nicht herausfinden, dass ich von – oh welch Überraschung – Corellia komme.“</span> Ein breites Grinsen zeichnete sich auf seinen Lippen ab, ehe er sich einen Schluck Lomin Ale gönnte, denn mit der Zeit würde die Kehle nur trocken werden und das ging ja mal überhaupt gar nicht. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Also ich wurde dort geboren und verbrachte auch die ersten 4 oder 5 Jahre dort, ehe mein Vater mich mitgenommen hat, aber bisher gab es keinen anderen Ort, an dem ich mehr Zeit am Stück verbracht habe“</span>, erzählte Gavin weiter, ehe er auflachte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„ Außer natürlich man zählt Schiffe auch mit dazu“</span>, fügte er mit einem breiten Grinsen dazu. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Dann sieht die Sache nämlich wieder ein klein wenig anders aus.“</span> So gesehen hatte er ja mehr Zeit seines Lebens auf irgendeinem Schiff verbracht als irgendwo sonst. Seine Augen huschten weiter über die nächsten Informationen und wurden mit einem nach oben Drehen der Augen quittiert. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Dass die auch immer so sachlich sein müssen. Braun. Hätten die nicht etwas in der Art schreiben können ala 'die vollen, weichen, dunkelbraune Haare reichen ihm bis' – Moment.“</span> Gavin legte das Datapad auf seinem Oberschenkel ab, griff mit der Hand in seine Haare und zog sie straff nach unten, während er nachdenklich das Gesicht verzog. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Bis zum Kinn und könnten eigentlich mal wieder geschnitten werden.“</span> Er ließ die Haare los, kratzte sich am Kinn und griff wieder nach dem Datapad. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Und rasieren könnte er sich auch mal wieder, aber das ist jedes Mal so ein Aufwand und mal ehrlich – Die Jobs die ich im Moment so durchführe, da ist es vollkommen egal wie ich aussehe. Ich muss ja nicht jede Woche irgendein Töchterchen meines eigentlichen Ziels um den Finger wickeln oder den wohlhabenden, einflussreichen von und überhaupt mimen. Hier auf dem Schiff interessiert es absolut keinen wie ich herumlaufe, sondern nur, dass ich die Legacy nicht in den nächsten Gasriesen oder Sternzerstörer manövriere. Mein Baby ist nicht mehr das jüngste und es gibt eigentlich immer irgendwas zu tun. Es geht dreckig zu und da werden die Hände eben mal an der Hose abgewischt oder an der Weste oder was man eben gerade anhat und dann trägt man die Sachen so wie sie aussehen halt noch ein paar Tage. Manche Flecken gehen auch schon gar nicht mehr raus.“</span> Wieder drehte Gavin seinen Oberkörper nach hinten und deutete auf seine Jacke. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Das da sind zum Beispiel Ölflecken glaube ich und das da, das sind – Nein, das wollt ihr jetzt besser nicht wissen.“</span> Mit einem unschuldig wirkenden Blick drehte er sich wieder nach vorne. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Hier auf der Legacy interessiert es auch niemanden, wenn man den ganzen Tag mit offenen Schuhen herum läuft“</span>, sprach er weiter und deutete auf die schweren, wadenhohen Stiefel, in welche er nach dem Aufstehen einfach nur hinein geschlüpft war. Morgens zuschnüren, nur um sie Abends wieder aufzuschnüren, war ein Zeitaufwand, den man sich meist sparen konnte. Warum also Zeit an etwas verschwenden, das unnötig war und zudem auch noch niemand interessierte? Da war sie doch anderweitig sinnvoller untergebracht. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Außerdem muss doch noch jemand das Vorurteil des dreckigen Schmugglers erfüllen, nachdem man aus Han Solo einen solchen Saubermann gemacht hat.“</span> Natürlich konnte er auch anders, so war es nicht, aber dann war es meist eher ein 'muss' als ein wirkliches wollen. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Des Weiteren wird ihm zur Last gelegt, an Datensicherheitsverletzungen in unterschiedlichen Systemen beteiligt gewesen zu sein, in deren Zuge wichtige Informationen gestohlen wurden“</span>, las er laut vor und senkte dann das Datapad mit einem Kopfschütteln. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Das hört sich ja sooo böse an und na gut, es ist nicht legal, aber mit Informationen verdienen ich nun einmal mein Geld. Richtig gute Informationen sind verdammt viele Credits wert und die erhält man nicht, wenn man einfach nur ein bisschen Augen und Ohren offen hält. Die bekommt man eben nur, wenn man seine Augen und Ohren tief in irgendwelchen Systemen offen hält und da muss man eben die eine oder andere Sperre überwinden. Aber die sollen sich mal nicht so anstellen, immerhin ziehen sie doch auch ihren Nutzen aus Leuten wie mir. Wir kommen oftmals an Informationen, an die sie nicht so einfach gelangen, die sie aber durchaus gebrauchen können. Sonst würden sie nicht so gut zahlen. Aber selbstverständlich mache ich das auf der Gegenseite nicht anders und klar spiele ich auf diese Weise die einzelnen Parteien gegeneinander aus, aber würde ich es nicht tun, dann wäre ich doch dumm. Solange die sich gegenseitig an die Stiefel pinkeln, solange haben sie keine Zeit mir auf die Finger zu hauen und der Creditstrom fließt. Dazu kommt, dass ich mich ja selbst in meinem Profit beschneiden würde, wenn ich nur für eine Seite arbeiten würde. Mal ganz abgesehen davon, dass die dadurch einen Vorteil erreichen könnte und ich mir den Unmut der anderen in zu großem Maße zuziehe. Man muss immer versuchen die Balance zu wahren und das funktioniert halt nur, wenn man doppeltes Spiel spielt. Habe ich kein Problem damit und was übrigens die Sache auf Denon angeht. Ich war nicht nur dabei, sondern ich habe das Chaos angestiftet.“</span> Gavin wollte sich gerade wieder weiter dem Datapad widmen, als ein helles Räuspern aus dem Cockpit ertönte, gefolgt von einer weiblich klingenden Stimme.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Du tust gerade so, als wärst du der gewissenloseste Mensch der in der Galaxis herum läuft.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich tue nur so?“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ja du übertreibst wie immer maßlos oder muss ich dich erst an die Sache mit dem Wissenschaftler erinnern?“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„He das war eine ganz andere Voraussetzung. Wenn ich das Ding durchgezogen hätte, hätte man ihn exekutiert und seine süße kleine Tochter wäre zur Vollwaise geworden. Das konnte ich nicht verantworten.“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Und was war mit der Warenlieferung gewesen, die du einfach mal wo ganz anders hingebracht hast, weil sie die Leute dort viel besser hatten gebrauchen können?“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Der Kerl hatte wichtige Informationen unterschlagen und mir dafür falsche geliefert. Also habe ich ihm einen Denkzettel verpasst. Das war alles.“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Und wie immer ist er um keine Ausrede verlegen“</span>, erklang es eher seufzend aus dem Cockpit, aus dem wohl auch kein weiteres Kommentar kommen würde. Seine Co-Pilotin kannte ihn schon lang genug um zu wissen, wann man ihm einfach das letzte Wort überließ. <br />
<br />
Gavin sah noch einen Moment in Richtung seines Cockpits, ehe er nach dem Lomin Ale griff und mit halbem Auge auf das Datapad sah. Doch was er als nächstes zu Lesen bekam, brachte ihn so dermaßen zum Lachen, dass er gerade noch rechtzeitig die Füße von der Konsole nehmen konnte, um nicht samt Stuhl nach hinten über zu kippen. Allerdings sorgte diese Aktion dazu, dass er sich beinahe das halbe Lomin Ale über den Schoß schüttete. Auf einer Sprache fluchend, die man besser nicht übersetzte, stellte er den Krug zurück auf die Konsole und wischte sich mit dem Ärmel seines Hemdes über die Hose. Mit einem leicht frustrierten Seufzen, immerhin befand sich das Ale nun auf seiner Hose und nicht in seiner Kehle, widmete er sich wieder dem Datapad, nur um erneut in Lachen zu verfallen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Erwartet wird eine Bewaffnung mit zwei Blaster“</span>, las er vor und amüsierte sich wahrlich köstlich darüber. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Natürlich mit zwei Blaster, weil zwei ist immer besser als einer und außerdem, was haben die denn anderes erwartet? Ein Lichtschwert? Ein Gewehr? Eine Vibroklinge? In der Hose hab ich schon genug, da hat's keinen Platz mehr.“</span> Aus den Augenwinkel heraus, nahm er das hochziehen der Augenbrauen seines Navigators wahr und drehte seinen Oberkörper zu ihm. Mit fragendem Blick sah er ihn an.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ja?“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Du hast in gesagt.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich habe nicht in gesagt.“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Doch du hast in gesagt.“</span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ich habe ganz sicher nicht in gesagt, weil wenn ich in gesagt hätte, dann hätte das impliziert dass ich – Ok vielleicht habe ich ja in gesagt, aber ich meinte natürlich an, weil Holster rechts, Holster links – Du verstehst?“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ich verstehe dich und weiß deswegen genau wie es gemeint war“</span>, entgegnete sein Navigator und widmete sich wieder den Bildschirmen vor sich. Immerhin wollte keiner von ihnen hier eine unliebsame Überraschung erleben, wenn sie sich hier gerade gemütlich durch fremde Territorien bewegten. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Da dies jetzt also geklärt ist, wollen wir mal weiter im Text“</span>, murmelte Gavin und überflog die weiteren Informationen, die über ihn in dieser Akte festgehalten worden waren. Was seinen bisherigen Werdegang anging, hatten sie eigentlich so ziemlich alles wichtige herausgefunden, aber wenn es nicht so gewesen wäre, hätte ihn das ehrlich gesagt auch ein wenig verwundert, denn für so unfähig hielt er die Agenten dann doch nicht. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Also dafür, dass sie es unter Gerüchte verbucht haben, sind die Annahmen dummerweise doch ziemlich zutreffend. Ich wüsste ja zu gerne wie sie an diese Informationen gelangt sind und wer in unseren Kreisen das miese Arschloch mit einem zu großen Mundwerk ist. Bei Gelegenheit sollten wir uns mal dran setzen diese Schwachstelle zu finden und auszumerzen. Er ist bestimmt auch in seinem Interesse dieses Problem dauerhaft zu lösen.“</span> Gavins Gesichtsausdruck hatte etwas ernstes bekommen, denn diese Sache war es ja auch. Es war ihr Vorteil, dass niemand groß von ihrer Existenz wusste, zumindest nicht außerhalb gewisser Kreise und ganz offenbar gab es jemand, dem diese Geheimhaltung ein Dorn im Auge war. Oder wohl eher der Profit den die Organisation eindeutig einbrachte und wo viele freischaffende Schmuggler einfach nicht mehr mithalten konnten. Der Markt war hart, das Angebot an Leuten groß und die Lage nicht gerade einfach. Versagte man einmal bei einem Auftrag, dann war es schwer wieder einen Fuß auf den Boden zu bekommen und wenn man dann noch freischaffend war, konnte das auch gleich mal das Existenz Aus bedeuten. Aber Viele waren auch entweder zu stolz sich anzuschließen oder so profitgeil, dass man sie nicht haben wollte. Sich untereinander die Tour zu vermasseln war eine Sache, aber sich an Behörden zu wenden, war ein ganz anderes Kaliber. Nein, diese Angelegenheit konnte er so nicht im Raum stehen lassen. Dafür stand eindeutig zu viel auf dem Spiel. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Ah Profil, jetzt kommen wir zum interessanten Teil der Sache“</span>, meinte Gavin, legte wieder die Füße auf die Konsole und kippte den Stuhl nach hinten. Unverständlich murmelte er etwas vor sich her, ehe er das Datenpad ein wenig sinken ließ. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Wart ihr schon einmal in einer Schmugglercantina? Also in einer richtigen und nicht in einer die sich nur so schimpft? Fall ja, dann wisst ihr genau, was für ein Abschaum sich da so rumtreibt. Männer, die wochenlang keine Frau zu Gesicht bekommen haben zum Beispiel“</span>, erklärte Gavin mit ruhiger Stimme, als würde er gerade über das Wetter sprechen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Es gibt Spezies, die haben damit kein Problem und Spezies, die damit ein, sagen wir mal, größeres Problem haben und um ganz ehrlich zu sein, wäre ich eine Frau, würde ich das Weite suchen. Allerdings gibt es auch Spezies, da sollte man selbst als Mann die Beine in die Hand nehmen. Als Kellnerin hat man in einer solchen Cantina nicht gerade ein leichtes Leben und da dachte ich mir eben 'Gavin sei einfach mal ein bisschen nett'. Was ich natürlich immer bin und ich frage mich gerade, wieso ich das extra erwähnen muss. Wie dem auch sei, ich war halt einfach nett, so vollkommen selbstlos natürlich und der Extradrink war nicht beabsichtigt, sondern nur ein positiver Nebeneffekt. Aber dass sie mich deswegen gleich als Schlitzohr bezeichnet? Vielleicht sollte ich nicht jedes Mal so nett sein, wenn ich vorbei schaue, auch wenn mich dann der Besuch durchaus teurer zu stehen kommen könnte.“</span> Es war nun einmal kein großes Geheimnis, dass man mit ein paar netten Worten und vielleicht auch dem einen oder anderen Kompliment bei Frauen etwas weiter kam, als bei dem männlichen Gegenstück. Zumindest dann, wenn man selbst diesem Geschlecht angehörte. Es gab natürlich auch Ausnahmen, aber der Versuch die herauszufinden konnte schnell auf der nächsten Müllkippe landen und das Risiko war dann doch zu hoch, um es einfach mal probieren zu wollen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Und was Rhysathie angeht“</span>, sprach er weiter und seufzte leise auf. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„So ein wenig hat es mir ja schon leid getan, sie so knallhart sitzen zu lassen ohne etwas zu sagen. Aber ich konnte einfach nicht riskieren noch länger dort zu bleiben und ihre Anwesenheit zu genießen. Immerhin war ich viel länger dort gewesen, als notwendig gewesen wäre.“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ja genau, du hast es dir die ganze Zeit gut gehen lassen. Dir beinahe jeden Abend den Magen mit über-üppigen Mählern vollgeschlagen, den Luxus eines weichen Betts genossen, während wir uns mit abgepackten Rationen und einer harten Pritsche begnügen mussten“</span>, erklang die Beschwerde aus der Richtung seines Navigators.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Tja, dann hättest du eben etwas anständiges lernen müssen“</span>, entgegnete Gavin mit einem breiten Grinsen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Hättest dich ja bei den Rebellen bewerben können.“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Du hast auch schon bessere Witze gerissen.“</span><br />
<br />
Zufrieden über den Sieg grinsend, widmete sich Gavin wieder dem Datapad. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Verdammt! Hätte ich den Droiden nur mal in seine Einzelteile zerlegt, so wie ich es vorhatte und was ihr Zwei mir ausgeredet habt!“</span> Das Ende des Satzes hatte er deutlich lauter gesprochen, so dass man es auch im Cockpit auch garantiert noch gehört hatte. Irgendwie war die Speicherlöschung nicht ganz nach Plan verlaufen, wenn auch sie den wichtigsten Teil erwischt hatten. Es musste ja nun wirklich nicht sein, dass irgendjemand hinter sein kleines Geheimnis kam. Jedenfalls nicht solche Leute die ihren Spaß daran hatten, sich an seine Fersen zu heften. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Und was die Sache auf Naboo angeht“</span>, fing Gavin an und warf das Datenpad auf die Konsole. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Meine erste Wahl war sie ja nun gewiss nicht gewesen, aber ich brauchte dringend ein Alibi und in diesem Fall hatte sie eben das kleinere Übel dargestellt. Hin und wieder landet man eben in Situationen, wo man nehmen muss was da ist, ob es einem jetzt passt oder nicht. Außerdem war sie eben eine von der Sorte, wo man leichtes Spiel hat und mir jetzt auch vollkommen egal was ihr von mir denkt. Ihr hättet in der Lage auch nicht anders gehandelt.“</span> Vielleicht hätte es irgendjemand getan, jedenfalls einer der verrückt genug war ein paar verletzte Gefühle über die eigene Freiheit zu setzen, aber zu der Sorte gehörte er definitiv nicht. Er liebte seine Freiheit und so schnell hatte er auch nicht vor sie aufs Spiel zu setzen. Er wusste genau, dass wenn er der einen oder anderen Seite in die Finger fallen würde, es für ihn alles andere als angenehm werden würde. Also ging er das Risiko erst gar nicht ein, auch wenn er dafür zu schmutzigen Tricks und gezinkten Karten greifen musste. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Aber jetzt werde ich mich erst einmal noch eine Runde aufs Ohr legen, weil der Job eines Captains ist verdammt anstrengend.“</span> Gavin erhob sich von seinem Platz, tippte mit Zeige- und Mittelfinger kurz gegen die Schläfe und verschwand dann in seinen vier Wänden.  <br />
<br />
<br />
<span class="stecktitel">Die nüchterne und sachliche Zusammenfassung durch die Crew</span><br />
<br />
Unser Captain... <ul class="mycode_list"><li>ist gutmütig aber nicht selbstlos<br />
</li>
<li>ist egoistisch aber nicht selbstverliebt<br />
</li>
<li>ist risikoreich aber nicht wahnsinnig<br />
</li>
<li>ist leidenschaftlich aber nicht kopflos<br />
</li>
<li>ist ruppig aber nicht bösartig<br />
</li>
<li>ist eigensinnig aber nicht stur<br />
</li>
<li>ist verrückt aber nicht leichtsinnig<br />
</li>
<li>ist knallhart aber nicht respektlos<br />
</li>
<li>ist schwierig aber nicht hoffnungslos<br />
</li>
<li>ist charmant aber nicht schleimig<br />
</li>
<li>ist redegewandt aber kein Dummschwätzer<br />
</li>
<li>ist berechnend aber nicht skrupellos<br />
</li>
<li>ist neugierig aber nicht gedankenlos<br />
</li>
<li>ist humorvoll aber nicht lächerlich<br />
</li>
<li>denkt an andere wenn auch nicht zuerst<br />
</li>
<li>täuscht gerne vor ist aber nicht falsch<br />
</li>
<li>ist ehrlich wenn auch nicht nach Gesetzbuch<br />
</li>
<li>mag es nicht wenn man ihm die Tour vermasselt<br />
</li>
<li>ist impulsiv aber nicht unberechenbar<br />
</li>
<li>hat gerne Recht ist aber nicht rechthaberisch<br />
</li>
<li>hat stets das letzte Wort und wehe wenn nicht</li>
</ul>
</div></div><div class="steckbot"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/bot.png"></div></div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Elyria Sarin - Schmugglerin]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=714</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 18:11:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=714</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">» Name:</div> Elyria "Ria" Sarin<br />
<div class="subheading">» Geburtsjahr/Alter:</div> 18VSY<br />
<div class="subheading">» Spezies:</div> Mensch<br />
<div class="subheading">» Heimatplanet:</div> Eriadu<br />
<div class="subheading">» Position:</div> Schmugglerin<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">» Stärken:</div>
<br />
+ selbstbewusst<br />
+ schlagfertig<br />
+ zielorientiert<br />
+ Verhandlungsgeschick <br />
+ empathisch <br />
<br />
<div class="subheading">» Schwächen:</div>
<br />
- vorlaut<br />
- stur <br />
- ungeduldig<br />
- kann sich nur schlecht unterordnen<br />
- nachtragend<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Aussehen</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
1,72 m groß, schlank, dunkelblonde Haare, grüne Augen. <br />
Wenige Schlagworte, um das oberflächliche Äußere der jungen Frau zu beschreiben. Nichts an ihr ist unbedingt etwas, was sie aus der Masse herausstechen lassen würde. Dennoch gibt es eine feine Narbe, die ihre linke Augenbraue teilt. Das Ergebnis eines kleinen Missgeschickes aus den Anfangszeiten ihrer Schmugglertätigkeit.<br />
 <br />
Ria, die noch nie ein großer Freund von <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mädchenkleidung</span> war – was wohl auch dem Umfeld, in dem sie aufwuchs, zuzuschreiben ist – trägt auch heute noch die Kleidung, in der sie sich wohl fühlt. Bequeme Hosen und Oberteile, die zwar durchaus enganliegend sind - und somit auf andere womöglich anziehend wirken könnten – aber hauptsächlich eben der Funktionalität dienen. Ihr ist es wichtig, dass sie sich gut darin bewegen kann und nicht Gefahr läuft sich in irgendwelchen Stoffteilen zu verfangen oder gar irgendwo damit hängen zu bleiben. Sie liebt ihre schwarzen Lederstiefel, die sie sich von den ersten eigenen Credits ihrer Schmugglerkarriere zulegte. Kleidung der anderen – und fraulichen – Art trägt sie nur, wenn es die Umstände zwingend erfordern.<br />
<br />
Neben der genannten Narbe sind es zwei Tätowierungen, die sie auf ihrem Körper trägt. Beide allerdings nicht unbedingt auf dem ersten Blick ersichtlich und auch vollkommen unspektakulär, denn es handelt sich hierbei lediglich um den Namen ihres verstorbenen Bruders auf der Innenseite des rechten Handgelenkes und auf dem Rücken das Abbild eines Nexu; ein Tier, das sie nicht nur als besonders schön und elegant betrachtet, sondern praktisch als ihr persönliches 'Spirit Animal' auserkoren hat. <br />
<br />
Für gewöhnlich trägt sie ihre Haare zusammengebunden, um störende Haare vor den Augen zu vermeiden, aber trägt sie sie einmal offen, fallen diese locker und im unteren drittel leicht gelockt – eine furchtbare Eigenschaft, die Ria selbst ganz schrecklich findet – bis kurz unterhalb der Schulterblätter über ihre Schultern.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Kennt man Elyria, die sich selbst nur "Ria" nennt und auch von jedem anderen so genannt werden will, sofern dieser nicht ihren unbändigen Zorn auf sich ziehen will, nur oberflächlich in ihrer Position als Schmugglerin, macht die junge Frau einen recht souveränen und toughen Eindruck. Sie verfolgt ihre Ziele recht egoistisch und ohne Rücksicht auf Verluste, wobei es hier keine Rolle spielt, ob diese Ziele geschäftlicher oder privater Natur sind. Hat sie sich etwas in den Kopf gesetzt, gibt sie nicht eher Ruhe, bis sie es erreicht hat. Eine Eigenschaft, die sie sich als jüngstes Kind mit drei älteren Brüdern bereits hatte aneignen müssen, wollte sie nicht gänzlich im Schatten der Älteren versinken. Sie ist vorlaut, ihre Kommentare triefen desöfteren nur so vor Sarkasmus und Ironie und der Humor, den sie zu haben pflegt, ist von recht derber und schwarzer Natur. Im Grunde gibt es nicht sehr viele Personen in ihrem Umfeld, die mit ihrer Art zurecht kommen, aber das spielt für sie auch gar keine Rolle, denn schließlich ist sie Schmugglerin um Geld zu verdienen und nicht, um innige Freundschaften zu schließen.<br />
<br />
Ihr ist es egal für wen sie gerade arbeitet, solange die Bezahlung stimmt. Sucht man Loyalität ist man bei ihr definitiv an der falschen Stelle, denn diese wechselt ebenso schnell wie Credits und Ware den Besitzer. Ihre Meinung zur allgemeinen politischen Situation ist nicht unbedingt die beste, denn letzten Endes sind doch ohnehin alle nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Womöglich ist ihre politische Einstellung auch gar nicht besonders überraschend, wenn man in Betracht zieht mit welcher Politik sie aufgewachsen ist. Für sie sind Politiker aller Fraktionen eindeutig korrupt und viel zu leicht käuflich, um noch an das Wohl der eigenen Bevölkerung zu denken. Wie könnte man auch in einem derartig vom Imperium geprägten Umfeld aufwachsen und nicht davon beeinflusst werden?  Während sie als Kind noch der Meinung war, dass die Dinge, so wie sie waren, eben auch genau SO sein mussten, lichtete sich dieser Schleier doch recht schnell je älter sie wurde und je bewusster sie ihr Umfeld nicht nur wahrnehmen, sondern eben auch verstehen konnte. Eriadu prägte sie und tut dies vielleicht noch immer. Sie hat lediglich gelernt die Dinge von einem neutraleren - und weniger fanatischen - Standpunkt zu betrachten und spätestens dann sah vieles ganz anders aus. Mittlerweile hält sie von politischen Belangen einfach nichts mehr. Ob nun das Imperium, die Rebellen, sonstige Splittergruppen... was spielte das schon für eine Rolle? Wen sollte man also unterstützen... außer sich selbst?  Doch trotz aller Abneigung gegen die Politik, schreckt sie nicht davor zurück ihre Meinungen zu allen möglichen Themen - vorallem auch die Politik betreffend - ungefiltert auszusprechen. Sie sagt die Dinge so, wie sie ihr in den Sinn kommen. Sie kann sich leidenschaftlich über Kleinigkeiten aufregen und sich ebenso leidenschaftlich streiten, was sie nicht immer zu einem einfachen Gesprächs- und Arbeitspartner macht. <br />
<br />
Doch Abseits dieser harten Schale, dieser <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">professionellen</span> und – scheinbar – unnahbaren Seite, hat Ria auch eine private Seite, die aber eben genau das ist: privat. Nur wenige kennen sie als die beinahe fürsorgliche Person, die sie sein kann, auch wenn es ihr selbst in diesen Situationen nicht besonders gut gelingt dieser fürsorglichen Ader verbal Ausdruck zu verleihen. 'Du blöder Idiot' ist hierbei ebenso beinahe einer Liebeserklärung gleichzusetzen wie 'Ich hasse dich nur geringfügig weniger wie eine defekte Antriebsspule'. Hat man es einmal geschafft sich einen emotional verankerten Platz in ihrem Leben zu ergattern, bleibt diese Verankerung für immer bestehen. Sowohl im positiven als auch im negativen Sinn, denn nachtragend ist sie in jeder Hinsicht. <br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Biographie</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Geboren wurde Ria 18 VSY als Nachzügler und gänzlich ungeplant am Stadtrand von Phelar auf dem Planeten Eriadu. Als einzige Tochter mit drei älteren Brüdern – der Altersunterschied zum nächsten Bruder betrug 12 Jahre - hatte sie es von Anfang an nicht unbedingt leicht und musste nach dem frühen Tod ihrer Mutter schnell lernen sich in dem Männerhaushalt nicht nur zurechtzufinden, sondern eben auch durchzusetzen. Während ihr Vater zwar darauf achtete ihr zumindest die grundlegende Schulbildung zukommen zu lassen, lag das Hauptaugenmerk der Förderung dennoch auf den Jungs, deren Arbeitskraft und Potential als eindeutig wertvoller erachtet wurde. Doch Ria war eine Träumerin, die sich in ihrer Zukunft überall sah... nur nicht in einem derart ärmlichen Umfeld wie ihr zuhause. <br />
<br />
Der kleine Laden ihres Vaters, der allerlei Güter zu vertreiben pflegte, bot ihr eine reichhaltige Quelle von unterschiedlichsten Begegnungen. Angeregt von so vielen Geschichten, die sie las und von Reisenden zu hören bekam, war ihr Weg für die Zukunft klar. Sie wollte hoch hinaus, weg von Phelar und weg von all den Dingen, die ihr im Wege standen. Während ihr ältester Bruder dem Militär beitrat und Ria noch mit ihrer Schulbildung beschäftigt war, begannen der mittlere und jüngste der drei Brüder mit Geschäften ganz anderer Art. Anfangs nur darauf bedacht dem Vater – und somit dem Laden – finanziell unterstützend unter die Arme zu greifen, nahm der ins Leben gerufene Kurier- und Lieferdienst beinahe schleichend andere Züge an. Eine Wendung, von der weder der Vater und am allerwenigsten Ria selbst, etwas mitbekam. Selbst als aus dem kleinen mickrigen Transportshuttle irgendwann ein – zwar äußerst klappriger und reparaturbedürftiger – leichter Frachter der VCX-100 Reihe wurde, machte sich der Vater noch keine Gedanken darüber, wie es seinen beiden Söhnen gelang diese Credits zu erlangen, aber da für ihn schon immer feststand, dass er eben äußerst <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">anständige</span> und <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">fleißige</span> Jungs hatte, schob er diese Anschaffung auf die harte Arbeit, die die beiden mit ihrem Kurier- und Lieferdienst erledigten. Die Wahrheit, die erst 5 Jahre später – Ria war gerade 17, die beiden Brüder 29 und 34 – ans Licht kam, nachdem ein Deal furchtbar schief ging und der ältere von beiden bei einem Schusswechsel mit Imperialen Offiziere ums Leben kam, zerstörte nicht nur das Bild des Vaters, das er all die Jahre von seinen Söhnen gehabt hatte, sondern den alten Mann selbst. Nur ein Jahr später verstarb er im Beisein von Ria. <br />
<br />
Ria, für die von vorneherein festgestanden hatte, dass sie nicht den Laden ihres Vaters übernehmen würde – immerhin hatte der alte Mann noch bis zu seinem Tod versucht den ältesten Sohn zu überreden das Militär zu verlassen und sich dem Laden anzunehmen – hatte die Entscheidung für ihren zukünftigen Weg schon Monate zuvor getroffen. Immerhin hatten sich ihre Brüder durchaus einen Namen gemacht und warum sollte dieser Name nicht weiterhin genutzt werden... nur eben in anderer Zusammensetzung? Areyn, ihr Bruder, zeigte sich anfänglich alles andere als begeistert von dieser Idee, musste aber zugeben, dass diese Angelegenheit einen gewissen Reiz hatte, immerhin hatte Ria in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie ein gewisses Verhandlungsgeschick besaß und sich auch nicht so einfach übers Ohr hauen ließ, nur weil sie einen naiven Eindruck machen konnte. Aus der Anweisung sich bei allem im Hintergrund zu halten, machte sich Ria allerdings nicht besonders viel, was sie und ihren Bruder das eine oder andere Mal bereits in Schwierigkeiten gebracht hatte, doch sie hatte gelernt. Aus ihren Fehlern ebenso wie aus den Dingen, die gut gelaufen waren und so gelang es ihr immer mehr in ihre neue, ausgesuchte Rolle hineinzuwachsen und sich darin weiterzuentwickeln. <br />
<br />
Es ist erst knapp zwei Jahre her, dass Ria den leichten Frachter ihrer Brüder, der mittlerweile einige Anpassungen und Veränderungen erlebte, übernahm und ohne Areyn, der auf ein neues Schiff umstieg, unterwegs ist. Noch in Zusammenarbeit mit ihm, hatte sie sich einer größeren Organisation von Schmugglern angeschlossen, auch wenn es ihr stets widerstrebte sich von anderen abhängig zu machen. Dennoch erkannte sie die Vorteile, die dies mit sich bringen konnte und Vorteile waren schließlich das A und O in diesem Geschäft. Sie hatte ihren Platz gefunden; war dort, wo sie sich erträumt hatte mit der Freiheit das zu tun, was sie am besten konnte und dabei die unterschiedlichsten Plätze der Galaxis zu sehen. Dass diese nicht immer von der schönsten und saubersten Art waren, spielte schon lange keine Rolle mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">» Name:</div> Elyria "Ria" Sarin<br />
<div class="subheading">» Geburtsjahr/Alter:</div> 18VSY<br />
<div class="subheading">» Spezies:</div> Mensch<br />
<div class="subheading">» Heimatplanet:</div> Eriadu<br />
<div class="subheading">» Position:</div> Schmugglerin<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">» Stärken:</div>
<br />
+ selbstbewusst<br />
+ schlagfertig<br />
+ zielorientiert<br />
+ Verhandlungsgeschick <br />
+ empathisch <br />
<br />
<div class="subheading">» Schwächen:</div>
<br />
- vorlaut<br />
- stur <br />
- ungeduldig<br />
- kann sich nur schlecht unterordnen<br />
- nachtragend<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Aussehen</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
1,72 m groß, schlank, dunkelblonde Haare, grüne Augen. <br />
Wenige Schlagworte, um das oberflächliche Äußere der jungen Frau zu beschreiben. Nichts an ihr ist unbedingt etwas, was sie aus der Masse herausstechen lassen würde. Dennoch gibt es eine feine Narbe, die ihre linke Augenbraue teilt. Das Ergebnis eines kleinen Missgeschickes aus den Anfangszeiten ihrer Schmugglertätigkeit.<br />
 <br />
Ria, die noch nie ein großer Freund von <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mädchenkleidung</span> war – was wohl auch dem Umfeld, in dem sie aufwuchs, zuzuschreiben ist – trägt auch heute noch die Kleidung, in der sie sich wohl fühlt. Bequeme Hosen und Oberteile, die zwar durchaus enganliegend sind - und somit auf andere womöglich anziehend wirken könnten – aber hauptsächlich eben der Funktionalität dienen. Ihr ist es wichtig, dass sie sich gut darin bewegen kann und nicht Gefahr läuft sich in irgendwelchen Stoffteilen zu verfangen oder gar irgendwo damit hängen zu bleiben. Sie liebt ihre schwarzen Lederstiefel, die sie sich von den ersten eigenen Credits ihrer Schmugglerkarriere zulegte. Kleidung der anderen – und fraulichen – Art trägt sie nur, wenn es die Umstände zwingend erfordern.<br />
<br />
Neben der genannten Narbe sind es zwei Tätowierungen, die sie auf ihrem Körper trägt. Beide allerdings nicht unbedingt auf dem ersten Blick ersichtlich und auch vollkommen unspektakulär, denn es handelt sich hierbei lediglich um den Namen ihres verstorbenen Bruders auf der Innenseite des rechten Handgelenkes und auf dem Rücken das Abbild eines Nexu; ein Tier, das sie nicht nur als besonders schön und elegant betrachtet, sondern praktisch als ihr persönliches 'Spirit Animal' auserkoren hat. <br />
<br />
Für gewöhnlich trägt sie ihre Haare zusammengebunden, um störende Haare vor den Augen zu vermeiden, aber trägt sie sie einmal offen, fallen diese locker und im unteren drittel leicht gelockt – eine furchtbare Eigenschaft, die Ria selbst ganz schrecklich findet – bis kurz unterhalb der Schulterblätter über ihre Schultern.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Kennt man Elyria, die sich selbst nur "Ria" nennt und auch von jedem anderen so genannt werden will, sofern dieser nicht ihren unbändigen Zorn auf sich ziehen will, nur oberflächlich in ihrer Position als Schmugglerin, macht die junge Frau einen recht souveränen und toughen Eindruck. Sie verfolgt ihre Ziele recht egoistisch und ohne Rücksicht auf Verluste, wobei es hier keine Rolle spielt, ob diese Ziele geschäftlicher oder privater Natur sind. Hat sie sich etwas in den Kopf gesetzt, gibt sie nicht eher Ruhe, bis sie es erreicht hat. Eine Eigenschaft, die sie sich als jüngstes Kind mit drei älteren Brüdern bereits hatte aneignen müssen, wollte sie nicht gänzlich im Schatten der Älteren versinken. Sie ist vorlaut, ihre Kommentare triefen desöfteren nur so vor Sarkasmus und Ironie und der Humor, den sie zu haben pflegt, ist von recht derber und schwarzer Natur. Im Grunde gibt es nicht sehr viele Personen in ihrem Umfeld, die mit ihrer Art zurecht kommen, aber das spielt für sie auch gar keine Rolle, denn schließlich ist sie Schmugglerin um Geld zu verdienen und nicht, um innige Freundschaften zu schließen.<br />
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Ihr ist es egal für wen sie gerade arbeitet, solange die Bezahlung stimmt. Sucht man Loyalität ist man bei ihr definitiv an der falschen Stelle, denn diese wechselt ebenso schnell wie Credits und Ware den Besitzer. Ihre Meinung zur allgemeinen politischen Situation ist nicht unbedingt die beste, denn letzten Endes sind doch ohnehin alle nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Womöglich ist ihre politische Einstellung auch gar nicht besonders überraschend, wenn man in Betracht zieht mit welcher Politik sie aufgewachsen ist. Für sie sind Politiker aller Fraktionen eindeutig korrupt und viel zu leicht käuflich, um noch an das Wohl der eigenen Bevölkerung zu denken. Wie könnte man auch in einem derartig vom Imperium geprägten Umfeld aufwachsen und nicht davon beeinflusst werden?  Während sie als Kind noch der Meinung war, dass die Dinge, so wie sie waren, eben auch genau SO sein mussten, lichtete sich dieser Schleier doch recht schnell je älter sie wurde und je bewusster sie ihr Umfeld nicht nur wahrnehmen, sondern eben auch verstehen konnte. Eriadu prägte sie und tut dies vielleicht noch immer. Sie hat lediglich gelernt die Dinge von einem neutraleren - und weniger fanatischen - Standpunkt zu betrachten und spätestens dann sah vieles ganz anders aus. Mittlerweile hält sie von politischen Belangen einfach nichts mehr. Ob nun das Imperium, die Rebellen, sonstige Splittergruppen... was spielte das schon für eine Rolle? Wen sollte man also unterstützen... außer sich selbst?  Doch trotz aller Abneigung gegen die Politik, schreckt sie nicht davor zurück ihre Meinungen zu allen möglichen Themen - vorallem auch die Politik betreffend - ungefiltert auszusprechen. Sie sagt die Dinge so, wie sie ihr in den Sinn kommen. Sie kann sich leidenschaftlich über Kleinigkeiten aufregen und sich ebenso leidenschaftlich streiten, was sie nicht immer zu einem einfachen Gesprächs- und Arbeitspartner macht. <br />
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Doch Abseits dieser harten Schale, dieser <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">professionellen</span> und – scheinbar – unnahbaren Seite, hat Ria auch eine private Seite, die aber eben genau das ist: privat. Nur wenige kennen sie als die beinahe fürsorgliche Person, die sie sein kann, auch wenn es ihr selbst in diesen Situationen nicht besonders gut gelingt dieser fürsorglichen Ader verbal Ausdruck zu verleihen. 'Du blöder Idiot' ist hierbei ebenso beinahe einer Liebeserklärung gleichzusetzen wie 'Ich hasse dich nur geringfügig weniger wie eine defekte Antriebsspule'. Hat man es einmal geschafft sich einen emotional verankerten Platz in ihrem Leben zu ergattern, bleibt diese Verankerung für immer bestehen. Sowohl im positiven als auch im negativen Sinn, denn nachtragend ist sie in jeder Hinsicht. <br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Biographie</div>
<hr class="heading_hr">
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Geboren wurde Ria 18 VSY als Nachzügler und gänzlich ungeplant am Stadtrand von Phelar auf dem Planeten Eriadu. Als einzige Tochter mit drei älteren Brüdern – der Altersunterschied zum nächsten Bruder betrug 12 Jahre - hatte sie es von Anfang an nicht unbedingt leicht und musste nach dem frühen Tod ihrer Mutter schnell lernen sich in dem Männerhaushalt nicht nur zurechtzufinden, sondern eben auch durchzusetzen. Während ihr Vater zwar darauf achtete ihr zumindest die grundlegende Schulbildung zukommen zu lassen, lag das Hauptaugenmerk der Förderung dennoch auf den Jungs, deren Arbeitskraft und Potential als eindeutig wertvoller erachtet wurde. Doch Ria war eine Träumerin, die sich in ihrer Zukunft überall sah... nur nicht in einem derart ärmlichen Umfeld wie ihr zuhause. <br />
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Der kleine Laden ihres Vaters, der allerlei Güter zu vertreiben pflegte, bot ihr eine reichhaltige Quelle von unterschiedlichsten Begegnungen. Angeregt von so vielen Geschichten, die sie las und von Reisenden zu hören bekam, war ihr Weg für die Zukunft klar. Sie wollte hoch hinaus, weg von Phelar und weg von all den Dingen, die ihr im Wege standen. Während ihr ältester Bruder dem Militär beitrat und Ria noch mit ihrer Schulbildung beschäftigt war, begannen der mittlere und jüngste der drei Brüder mit Geschäften ganz anderer Art. Anfangs nur darauf bedacht dem Vater – und somit dem Laden – finanziell unterstützend unter die Arme zu greifen, nahm der ins Leben gerufene Kurier- und Lieferdienst beinahe schleichend andere Züge an. Eine Wendung, von der weder der Vater und am allerwenigsten Ria selbst, etwas mitbekam. Selbst als aus dem kleinen mickrigen Transportshuttle irgendwann ein – zwar äußerst klappriger und reparaturbedürftiger – leichter Frachter der VCX-100 Reihe wurde, machte sich der Vater noch keine Gedanken darüber, wie es seinen beiden Söhnen gelang diese Credits zu erlangen, aber da für ihn schon immer feststand, dass er eben äußerst <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">anständige</span> und <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">fleißige</span> Jungs hatte, schob er diese Anschaffung auf die harte Arbeit, die die beiden mit ihrem Kurier- und Lieferdienst erledigten. Die Wahrheit, die erst 5 Jahre später – Ria war gerade 17, die beiden Brüder 29 und 34 – ans Licht kam, nachdem ein Deal furchtbar schief ging und der ältere von beiden bei einem Schusswechsel mit Imperialen Offiziere ums Leben kam, zerstörte nicht nur das Bild des Vaters, das er all die Jahre von seinen Söhnen gehabt hatte, sondern den alten Mann selbst. Nur ein Jahr später verstarb er im Beisein von Ria. <br />
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Ria, für die von vorneherein festgestanden hatte, dass sie nicht den Laden ihres Vaters übernehmen würde – immerhin hatte der alte Mann noch bis zu seinem Tod versucht den ältesten Sohn zu überreden das Militär zu verlassen und sich dem Laden anzunehmen – hatte die Entscheidung für ihren zukünftigen Weg schon Monate zuvor getroffen. Immerhin hatten sich ihre Brüder durchaus einen Namen gemacht und warum sollte dieser Name nicht weiterhin genutzt werden... nur eben in anderer Zusammensetzung? Areyn, ihr Bruder, zeigte sich anfänglich alles andere als begeistert von dieser Idee, musste aber zugeben, dass diese Angelegenheit einen gewissen Reiz hatte, immerhin hatte Ria in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie ein gewisses Verhandlungsgeschick besaß und sich auch nicht so einfach übers Ohr hauen ließ, nur weil sie einen naiven Eindruck machen konnte. Aus der Anweisung sich bei allem im Hintergrund zu halten, machte sich Ria allerdings nicht besonders viel, was sie und ihren Bruder das eine oder andere Mal bereits in Schwierigkeiten gebracht hatte, doch sie hatte gelernt. Aus ihren Fehlern ebenso wie aus den Dingen, die gut gelaufen waren und so gelang es ihr immer mehr in ihre neue, ausgesuchte Rolle hineinzuwachsen und sich darin weiterzuentwickeln. <br />
<br />
Es ist erst knapp zwei Jahre her, dass Ria den leichten Frachter ihrer Brüder, der mittlerweile einige Anpassungen und Veränderungen erlebte, übernahm und ohne Areyn, der auf ein neues Schiff umstieg, unterwegs ist. Noch in Zusammenarbeit mit ihm, hatte sie sich einer größeren Organisation von Schmugglern angeschlossen, auch wenn es ihr stets widerstrebte sich von anderen abhängig zu machen. Dennoch erkannte sie die Vorteile, die dies mit sich bringen konnte und Vorteile waren schließlich das A und O in diesem Geschäft. Sie hatte ihren Platz gefunden; war dort, wo sie sich erträumt hatte mit der Freiheit das zu tun, was sie am besten konnte und dabei die unterschiedlichsten Plätze der Galaxis zu sehen. Dass diese nicht immer von der schönsten und saubersten Art waren, spielte schon lange keine Rolle mehr.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sedrael - Exilierte Jedi]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=712</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 18:05:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=712</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Sedrael<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 40 VSY / 44 Jahre<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Hybrid aus Sephi und Firrerreo<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span> Firrerre<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Jedi<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> Schülerin<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Ja<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Heilung</span><br />
Seit Beginn von Sedraels Jedi-Studium hat sie sich vor allem der Heilung verschrieben. Sie hat also die Fähigkeit erlangt, ihren eigenen Körper allmählich mithilfe der Macht zu regenerieren und zu erfrischen. Leichte Wunden gelingen ihr dabei noch ohne sehr große Anstrengung, wenn auch nur unter gewissem Zeitaufwand. Bei mittleren bedarf es dagegen schon einer deutlich erhöhten Konzentration sowie Zeitaufwand, in dem sie sich sehr der Macht hingeben muss. Dieser anstrengende Vorgang erschöpft sie bereits sehr und ermüdet sie dadurch recht schnell. Schwere oder gar lebensgefährliche Wunden kann sie vielleicht noch ein wenig verlangsamen oder Schmerzen verringern, jedoch fällt ihr eine wirkliche Heilung davon wegen ihrer unvollständigen Ausbildung sehr schwer und scheitert daher in den allermeisten Fällen, zumal alsbald ihre Kräfte nachlassen. Ihr fehlt also noch eine Expertise in den Feinheiten der Macht-Heilung, die sie alleine auch nicht erlernen wird. Tendenziell kann man wohl sagen, dass ihr die Heilung ihres eigenen, gewohnten Körpers etwas leichter fällt als die eines fremden.  Darüber hinaus war Sedrael früher Mitglied im Medi-Korps des Alten Jedi-Ordens. Dort konnte sie sich auch ein gefächertes Wissen über die Biologie und Anatomie anderer Lebensformen sowie über verschiedene heilende Naturstoffe aneignen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Unabhängigkeit</span><br />
Es dauert seine Zeit, bis man sich selbst findet, und manchmal begibt man sich dabei auf den einen oder anderen Irrweg. Den Alten Jedi-Orden würde Sedrael heute wohl als einen solchen Irrweg in ihrer Biographie bezeichnen. Sie versteht sich selbst als weder an die Republik noch an irgendeinen anderen Staat gebunden. Sicherlich wird man sagen können, dass sie mit einem freiheitlichen System weitaus mehr anzufangen weiß, doch das bedeutet nicht, dass sie dafür wirklich kämpfen würde. Es sei denn, sie würde den Willen der Macht in dieser Hinsicht interpretieren. Das tat sie aber nicht in der Vergangenheit und insofern ist es ungewiss, ob sich das künftig ändern wird. Stattdessen sieht sie das Imperium mehr als das reinigende Gewitter, das die Macht in die Galaxis entließ und insofern vielleicht nötig war, um die Dekadenz des Alten Ordens zu beenden und somit den Ursprung für ein Umdenken legte. Und auf kurz oder lang sieht sie auch das Imperium fallen, da es seinen Zweck bereits erfüllt hat. Das alles führt dazu, dass Sedrael gelernt hat, sehr autark zu sein und sich nicht allzu sehr dafür interessiert, wenn andere ihr etwas aufzwingen wollen, das sie nicht möchte.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Offenheit</span><br />
Wer Sedrael kennengelernt hat, der hat sie meistens zuerst als eine bodenständige, offenherzige Person angetroffen. Sie begegnet anderen möglichst ohne Vorurteile und sieht weniger Begabte oder Nicht-Machtnutzer völlig auf gleicher Stufe mit ihr. Mit dem Gedanken, dass sie ein höheres Wesen sei, machte sie innerhalb des Alten-Ordens zwar Bekanntschaft, legte ihn sich jedoch nie zu. Stattdessen sieht sie sich eher als eine Art Medium, also nur als Bote eines anderen. Und dem Boten ist es nun einmal immanent, dass er nicht selbst den Willen gestaltet, sondern nur den eines anderen mitteilt. Eine Arroganz bezüglich dieser Fähigkeit empfindet Sedrael daher als völlig überflüssig. Sie verurteilt niemanden schon aus seiner Angehörigkeit zu einer Gruppe heraus. Letztlich hält sie die Motivationen beider großer Parteien für plausibel und hofft nur darauf, dass das Blutvergießen bald in einem für beide Seiten akzeptablen Frieden enden wird.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Charisma</span><br />
Sedraels schneidige Natur kann dafür sorgen, dass sie als durchaus inspirierend empfunden wird. Sie ist daher eine gute Vermittlerin, die einerseits zuhört, andererseits aber auch gerne selbst diskutiert. Viele Leute sagen, dass man ihr ebenfalls gerne zuhört und sie über eine angenehm melodische Stimme verfügt. Sie scheint häufig den richtigen Ton zu treffen und auch Leuten, die eine andere Meinung vertreten, mit der Form ihrer Kritik nicht vor den Kopf zu stoßen – jedenfalls sofern sie sich selbst ernstgenommen fühlt. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Kampf</span><br />
Obwohl viele Jedi der Alten Republik darin ausgebildet wurden, verzichtete Sedrael ganz bewusst auf ein Training als Raumjägerpilotin oder im Umgang mit anderen Waffen. Ihre einzige Waffe ist das Lichtschwert, das sie aber auch nur im absoluten Notfall zur Waffe degradieren würde. Sie führt es mehr als Zugehörigkeitssymbol und weniger als ein Werkzeug. Dementsprechend ist sie damit kämpferisch nicht als besonders stark einzuordnen. Die Macht als Waffe zum Angriff einzusetzen entspricht natürlich ebenso wenig ihren Überzeugungen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Grundtechniken</span><br />
Zwar hat Sedrael einige Jahre im Alten Jedi-Orden erlebt, jedoch hat sie sich dabei weitgehend speziellen Bereichen gewidmet, vor allem dem spirituellen und dem heilenden. Darüber hinaus führte ihre lange Zeit der Isolation dazu, dass sie viele der Dinge, die sie ohnehin nicht richtig beherrschte, noch weiter verlernte. Das betrifft schon die Grundtechniken eines Jedi. Sie beherrscht die Telekinese noch zuverlässig, jedoch fehlt ihr das Gespür dafür, die Macht unterstützend zu einer Handlung einzusetzen. Daher ist ihr eine Verbesserung ihrer Geschwindigkeit aber insbesondere auch die Kontrolle von Sprüngen mithilfe der Macht fremd geworden - und sie legt auch keinen gesteigerten Wert darauf.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Leicht durchschaubar</span><br />
Nun kann man idealistisch sein und behaupten, dass Jedi ohnehin nie lügen und nur die Wahrheit aussprechen. Doch ist Sedrael selbst desillusioniert genug, um zu wissen, dass das nicht zutrifft. Auch Jedi dehnen und beugen die Wahrheit, sollte es nötig sein und sei es nur aus höheren Motiven wie dem galaktischen Frieden. Doch Sedrael selbst ist darin weder geschickt noch überzeugend. Sie kann sich kaum verstellen, so dass ihr die Unwahrheit geradezu ins Gesicht geschrieben steht. Wer zudem weiß, dass sich Sedraels Hautfarbe wegen ihrer Firrerreo-Abstammung wandelt, je nachdem welchen Emotionen sie ausgesetzt ist, der kann letztlich in ihr lesen wie in einem Buch. Scham, Trauer, Angst, Wut - es dürfte nur wenige Lebewesen in der Galaxis geben, die diese weniger gut verbergen können. Denn selbst wenn Sedrael ihre Mimik bewusst zu kontrollieren versucht, um sie vielleicht weniger offensichtlich zu machen, so geschieht zumindest der Wechsel der Farbe ohne kontrollierbare Beeinflussung ihrerseits.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Sturheit</span><br />
Obwohl Sedrael anderen Personen offen begegnet und sich nicht für ein höheres Wesen hält, ist sie dennoch in ideologischen Fragen vergleichsweise wenig aufgeschlossen. Im Alten Jedi-Orden passte sie damit nicht immer zu den Schablonen, in die man sie zu zwängen versuchte. Es ist ihr wohl vorherbestimmt, immer ein Stück weit anzuecken. Und je größer eine Organisation wird, desto schwieriger wird es für sie, alle Kompromissentscheidungen mitzutragen, die dazu gedacht sind, niemandem allzu sehr vor den Kopf zu stoßen. Sie stellt eigene Überzeugungen sehr hoch, was charakterlich zunächst vorteilhaft sein mag, sich aber in der Realität als problematisch herausstellt. Sobald etwas nicht so läuft, wie sie es möchte, muss sie das kritisieren und erhält dabei gelegentlich eiferischen bis hin zu durchaus missionarischen Charakter. Zwar ist sie der Meinung, dass sie selbst sehr liberal ist und jeder seine eigenen Überzeugungen haben sollte, doch im Grunde genommen meint sie damit vor allem ihre Überzeugungen, von denen sie zutiefst überzeugt ist. Wenn etwas ihrem Verständnis arg entgegensteht (und das wird bei einem rein dogmatischen System wohl immer der Fall sein), ist es nur schwer möglich, sie wieder vom Gegenteil zu überzeugen, selbst wenn ihre Ansicht vielleicht längst von der Realität überholt wurde.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Schwieriges Verhältnis zu den Jedi</span><br />
Wer vor dem Jedi-Orden geflohen und sich jahrelang versteckt hielt, hat in der Regel gewichtige Gründe für diese Entscheidung. Wo es häufiger eine Tendenz zur dunklen Seite sein mag, lag es bei Sedrael schlichtweg an ideellen und prinzipiellen Gründen. Sie empfand es als inakzeptabel, dass der Alte Jedi-Orden während der Klonkriege zu einer Art Generalstab mutierte und damit seine Stellung als unabhängiges Friedensgremium geradezu verriet. Die Motivation des Ordens, sich in den Krieg direkt einzumischen und klar Partei für die Republik zu beziehen, obwohl ihrer Ansicht nach die Jedi problemlos als neutrale Botschafter hätten fungieren können, hat sie nie verstehen können und diese Entscheidung stark kritisiert. Man könnte wohl durchaus sagen, dass sie den Rat für diesen Kurswechsel verachtete, da sie ihn als Offenbarungseid und Preisgabe sämtlicher Prinzipien ansieht. Etwas verbittert schenkte sie den Gerüchten, dass der Rat der Jedi den Kanzler zu stürzen versuchte und er selbst die Macht im Staate übernehmen wollte, vorbehaltlos Glauben. Die Umwandlung der Republik in das Imperium sieht sie insofern vorwiegend als logische Reaktion eines in die Ecke gedrängten Tiers. Letztlich gibt sie damit den alten Jedi selbst eine Mitschuld am Imperium und somit auch im weiteren Sinne an allen Untaten, die dieses später verübte. Daraus entwickelte sich in Sedraels Exil schließlich auch die Auffassung, dass die Jedi keine Monopolstellung bei der Deutung des Willens der Macht haben. Im Gegenteil findet sie eine solche Einstellung geradezu anmaßend. Die Dogmen der Alten Jedi empfand sie schon damals als fragwürdig und als weltliche Begrenzung, die durch nichts von der Macht selbst diktiert worden sei, wobei sie allerdings übersieht, dass ihre eigenen Prinzipien im Grunde nicht weniger dogmatisch sind, nur eben in ihren persönlichen Bahnen. So mag sie auch einem neuen Jedi-Orden zunächst skeptisch gegenüberstehen, doch vielleicht ändert sich ihre Ansicht künftig unter den angestrebten Reformen Luke Skywalkers. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Gewisse Unzufriedenheit mit dem Leben als Machtnutzer</span><br />
Machtbegabt zu sein ist eine gewisse Bürde und Verantwortung, jedenfalls für Sedrael. Man ist das Organ, mit dessen Hilfe die Macht in die Galaxis sprechen kann. Das Problem ist allerdings, dass man sich diese Verantwortung nur bedingt aussuchen kann. Als noch nicht entscheidungsfähiges Kind in die Doktrinen der Jedi gepresst, bestand für Sedrael (wie auch für viele andere) eigentlich nie eine echte Wahl, ob sie das überhaupt wollte. Letztlich musste sie sich damit arrangieren. Das tat sie auch, allerdings nur bis zu einem gewissen Grad. Eine erzwungene Verantwortung ist dennoch schwierig umzusetzen. Nicht immer ist Sedrael glücklich damit, dass die Macht ihr diesen Weg gewiesen hat und würde sich ein normaleres Leben wünschen. Sie empfindet es eher als mitunter freudlose Pflicht, der sie sich jedoch auch nicht einfach so entsagen kann, schließlich geht das Wesen der Macht über weltliche Bedürfnisse hinaus. Außerdem haben ihr vor allem die letzten Jahre gezeigt, dass man als Machtnutzer in der Galaxis sehr alleine und isoliert ist – womit eine gesellige Person wie Sedrael nicht besonders gut zurechtkommt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Klaustrophobie</span><br />
Neben dem Umstand, dass Sedrael selbst keine Fahr- oder Flugzeuge bedienen kann, tritt noch erschwerend hinzu, dass sie darüber hinaus eine Abneigung gegenüber großen Höhen und beengten Plätzen verspürt. Das äußert sich etwa darin, dass sie nur ungerne Turbolifte benutzt und auch nicht gerne fliegt. Beides lässt sich allerdings in der modernen Weltraumära kaum mehr vermeiden. Den Machtsprung würde sie daher auch so gut wie nie einsetzen.<br />
<br />
<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
Man kann sagen, dass Sedrael als Mischwesen aus Firrerreo und Sephi die optischen Merkmale beider Spezies in sich vereint, diese jedoch weniger ausgeprägt sind als bei einem Nichthybrid. In ihrer Optik hat sich die Sephi-Abstammung weitgehend durchgesetzt und so erscheint ihre Hautfarbe also normalerweise in einem hellen Grauton. Je nach Emotion wechselt sie jedoch ein wenig die Farbe und beginnt verschiedentlich zu schimmern, wie es wiederum bei Firrerreo üblich ist. Obwohl das wegen Sedraels ohnehin schon hellen Hautfarbe vielleicht weniger eindeutig ist als im Falle eines Voll-Firrerreo, die von vorneherein eine goldene Haut besitzen, ist es trotzdem für Außenstehende immer noch gut sichtbar und kaum zu verstecken.<br />
<br />
Sedraels Augen sind blau und blicken interessiert abschätzend in die Welt hinaus. Ihre langen Haare trägt sie zumeist offen und sind von firrerrischer Natur aus zweifarbig, allerdings überwiegend weiß, mit einigen dunklen Strähnen. Die gespitzten Ohren weisen wiederum eindeutig auf ihre Sephi-Abstammung hin. Dieser Abstammung folgend bemalt Sedrael ihre Wangen und Teile ihrer Oberarme immer wieder mit kleinen rituellen Mustern mit dunklerer Farbe, wie es manche Sephi tun. Die Bedeutung dieser Symbolik behält sie jedoch für sich. Im Kontrast zu ihrer hellen Haut stehen die dunkleren Lippen und Augenbrauen. Eine angedeutete Stupsnase sorgt für ein jünglicheres Erscheinungsbild. <br />
<br />
Die mit 1,68m nicht sonderlich groß gewachsene, schlank gebaute Sedrael verhüllt sich normalerweise in ihre purpurfarbene Jedi-Robe. Darüber trägt sie eine blau-braune Tunika, die ihr etwa bis zu den Knien reicht. Die Stiefel sind dunkelbraun bis schwarz. In ihrer Zeit des Exils hat sie sich aber auch ein paar Alltagsklamotten zugelegt, um mit der Robe nach außen hin nicht zu sehr aufzufallen.<br />
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    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
Als Kind wurde Sedrael davon geprägt, immer ein wenig anders und in manchen Dingen gegenüber ihren Freunden minderwertig zu sein. Zwar steckte dahinter keine Bösartigkeit, doch Sedrael selbst merkte sehr bald, dass ihr Körper etwas anders reagierte als bei einem Voll-Firrerreo. Während es bei anderen Kindern nur Minuten dauerte, bis etwa ein kleiner Schnitt in den Finger verschwunden war, so dauerte es bei Sedrael deutlich länger. Als sie schließlich zu den Jedi kam, war die Heilung daher von Anfang an ihr Hauptanliegen, um diesen „Makel“ auf anderem Wege zu beseitigen. Das führte dazu, dass sie viele andere Bereiche vernachlässigte und sich weitgehend dem Erlernen dieser Fähigkeit verschrieb. Man könnte sagen, dass es durchaus zu einer Art Obsession wurde. Inzwischen reifte sie zu einer passablen Heilerin heran, die allerdings auch in dieser Hinsicht noch viel zu lernen hat.<br />
<br />
Privat ist Sedrael wohl am besten als nachdenklich und reflektierend zu bezeichnen. Sie hat zwar eine generell frohe Natur, fühlt sich aber auf Grund ihrer Machtbefähigung manchmal etwas zu bedeutungsschwer und hadert dann damit, dass das Schicksal sich ihrer bedient hat, um dem Willen der Macht Ausfluss zu verleihen. Weder versteht sie die Ursache dafür, noch glaubt sie, sie jemals ergründen zu werden. Die Sephi mag es eigentlich, unter Leuten zu sein und ist entsprechend gesellig. Da sie neuen Leuten freundlich und offen gegenübersteht und sich nicht für ein überlegenes Wesen hält, fällt es ihr grundsätzlich leicht, auf andere Personen zuzugehen und Bekanntschaften zu schließen. Allerdings geriet dieser Umstand in den Jahren des Imperiums naturgemäß mehr in den Hintergrund, da im Grunde jede Bekanntschaft die Gefahr birgt, dass ihre Anwesenheit doch noch entdeckt wird. Für sie war die zurückgezogene Zeit in der Isolation daher anstrengend und letztlich hofft sie, dass dies irgendwann in naher Zukunft wieder enden wird. Als Jedi diskutiert und philosophiert Sedrael gerne, wirkt daher aber manchmal etwas fernab der alltäglichen Realität und ist vielleicht sogar ein Stück weit von den eher stupiden Problemen des Alltags gelangweilt.<br />
<br />
Vom kämpferischen Aspekt der Jedi hält Sedrael nur wenig. Sie empfindet es im Gegenteil als Zumutung und als Heuchlerei, dass Personen, die sich eigentlich der Ergründung der Spiritualität verschrieben haben sollten, gleichzeitig im Umgang mit Waffen besonders trainieren, die nur den Zweck haben, andere Personen zu töten. Das ist nur schwer mit ihrem Verständnis vom Willen der Macht vereinbar. Akrobatische und schaukampfartige Kampfstile empfindet sie darüber hinaus als geradezu peinlich. Sie hält solch praktizierende Personen für Leute, die die Macht nur als Mittel zum Zweck zur Steigerung ihrer eigenen Fähigkeiten begreifen und sie damit vor allem als weltliches Element für ihren persönlichen Vorteil missbrauchen. Schon deshalb fand sie das Kampftraining im Alten Jedi-Orden äußerst suspekt und lehnte es weitgehend ab - von einem  nur rudimentären Umgang mit der rituellen Waffe des Lichtschwerts einmal abgesehen, dem sie sich baldmöglichst entzog.<br />
<br />
Kulturell von den Firrerreo geprägt, benutzt Sedrael ihren wahren Namen im Alltag nicht, da in der dortigen Kultur die Ansicht vorherrscht, dass derjenige, der den wahren Namen einer Person kennt, Macht über diese besitzt und ausüben kann. Echte Namen werden daher nur an die engsten und langjährigsten Vertrauenspersonen weitergegeben, bei denen keinerlei Risiko des Missbrauchs besteht. Stattdessen benutzt sie ihren Namen Sedrael, der ihr schon früh in den Kindertagen gegeben wurde.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Spezies:</span></span><br />
Ein Hybrid könnte theoretisch volle Vorzüge beider elterlicher Spezies besitzen. Während auch Sedraels beiden Spezies eigene Stärken haben, sind diese aber nur wenig genetisch kompatibel. Stattdessen führte bei ihr die Kombination dazu, dass einiges davon verloren ging oder wenig ausgeprägt ist. Ihre Fähigkeit als Firrerreo, ultraviolette Strahlung zu sehen, ist so beispielsweise völlig verloren gegangen. Außerdem besitzt Sedrael nur eine zurückgebildete Nickhaut. Das macht ihre empfindlichen Augen, die bei Firrerreo ansonsten dadurch geschützt wären, durchaus anfällig für starke Lichteinstrahlung. Ihre Wunden verheilen ebenfalls von Natur aus kaum besser als etwa bei einem Menschen. Als Halb-Sephi altert Sedrael im Vergleich zu Menschen langsamer, aber immer noch deutlich schneller als ein Voll-Sephi.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Verständnis von der Macht</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kampfstil(e):</span> Form I - Shii-Cho (nur in Ansätzen)<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Studienschwerpunkt:</span> Macht<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtausprägung:</span><br />
Sedrael hat im Grunde noch kein tiefergehendes, sondern nur ein oberflächliches Verständnis von der Macht. Da sie ihre Ausbildung niemals abgeschlossen hat, weiß sie auch, dass sie wohl nicht in der Lage sein wird, sich alleine einem weitergehenden Studium der Facetten der Macht zu widmen, sondern immer noch sehr von Hilfe von außen abhängig ist. Sie versteht die Feinheiten schlichtweg nicht gut genug, um autodidaktisch arbeiten zu können und benötigt sowohl eine lehrende als auch richtungsweisende Hand, die ihr aufzeigt, wie die Macht funktioniert. Weder hat sie also die Fähigkeiten noch die Autorität, in einem neuen Orden als moralischer Kompass zu dienen, an dem sich andere orientieren könnten.<br />
<br />
Sie beherrscht zwar noch die einfachsten Grundtechniken aus ihrer Ausbildungszeit, also etwa die Telekinese, und ihre Sinne sind durch die Macht etwas geschärfter, aber sie verlernte auch einiges in ihrer Zeit im Äußeren Rand mangels Training wieder. Sie widmete sich dort überwiegend der Meditation und erwartete, dass die Macht ihr ein Zeichen gab, um ihr zu zeigen, wo Sedraels künftige Rolle liegen sollte.<br />
<br />
Die einzige ihrer Fähigkeiten, die sie noch bewusst nach dem Verlassen des Ordens aufrecht erhielt, war die der Heilung. Dank ihrer langen Ausbildung und da sie sich in ihrer Ordenszeit auch weitgehend dieser Fähigkeit verschrieben hatte, ist sie hierin jedenfalls als gut, wenn auch in Anbetracht ihrer nicht vollständigen Schulung nicht als überragend anzusehen. Sedrael kann Schmerzen lindern und einige Wunden heilen. Je nach Schweregrad erfordert dies für sie mehr oder weniger Konzentration und Zeitaufwand. Schwere körperliche Verletzungen gehen jedoch über ihre Fähigkeiten hinaus.<br />
<br />
Ihr Lichtschwert hat Sedrael noch nie als Waffe eingesetzt und ist damit weder als geübt noch als besonders geschickt anzusehen. Insgesamt nutzt sie die Macht nicht bewusst zu ihrem eigenen Vorteil, womit sie sich – in gewisser Weise – von innen heraus selbst einer strengen Kontrolle unterzieht. <br />
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    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beziehung zur Macht:</span><br />
Die Macht ist Ausfluss des Übersinnlichen und daher ist es für Sedrael eine Gabe, zu den Auserwählten zu gehören, die dem Rest der Galaxis den Willen der Macht verstehen zu geben. Diese theoretische Berufung stellte sich jedoch im Laufe der Zeit als weitaus komplexer heraus, als Sedrael vielleicht erahnen konnte. Unklare Traumbilder und Gefühle sind nicht immer leicht von den sanft räkelnden Hinweisen der Macht zu unterscheiden und so behauptet mancher nicht mit Unrecht, dass diese Verbindung weit über das Fassbare hinausgeht und auf Dauer die physischen Grenzen überdehnt. Womöglich liegt es auch an Sedraels nicht außergewöhnlicher Machtbegabung, dass sie nicht alles begreift und häufig mehr als ratlos zurückbleibt. Doch ist sie fest davon überzeugt, dass letztlich die Macht alles zum Richtigen wenden wird – wobei Sedrael sich bewusst ist, dass das nicht zwangsläufig das sein muss, was sie selbst dafür hält.<br />
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Nach ihrer Vorstellung nutzt Sedrael die Macht nicht, sondern die Macht nutzt sie, ist ihr Begleiter und wirkt durch sie. Sie ist primär der Bote dessen, was die Macht ihr vorgibt. Es ist daher wenig überraschend, dass sie nur bedingt der Theorie eines freien Willens zustimmt, sondern eine relativ deterministische Weltsicht besitzt, in der die Handlungen einer jeden Person schon von der Macht vorherbestimmt sind. Sedraels Anliegen ist es wohl hauptsächlich zu begreifen, aus welchem Grund die Macht etwas tut und mit welchem Zweck. Sie selbst begreift die Macht also überwiegend als spirituelles Element, das sich zwar in der realen Welt materialisiert, allerdings weit über diese hinaus geht.<br />
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<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span>	<br />
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Manche Geschichten starten bereits aufregend, andere dagegen auf ganz gewöhnliche, vielleicht sogar bemerkenswert unspektakuläre Weise. Die Geschichte der Jedi, die später als Sedrael bezeichnet werden sollte, beginnt auf dem Planeten Firrerre im Äußeren Rand der Galaxis. Man kann sagen, sie ist im Grunde genommen einfach nur ein ungeplantes Zufallsprodukt einer einheimischen Firrerreo und eines Sephi-Reisenden, der auf dem Planeten vorübergehend Halt gemacht hatte. Letztlich waren ihre Eltern schlichtweg nicht davon ausgegangen, dass zwischen ihren Spezies überhaupt ein Kind zustande kommen konnte. Doch manchmal findet die Macht auch Mittel und Wege, um auch in einer bisher unerschlossenen Verbindung Leben zu schaffen. Und so kam also das Kind auf die Welt, das manche auf Firrerre als sonderbar und andere als aufregend empfanden. Wo Firrerreo goldene Haut besaßen, stach das grauhäutige Kind mit den gespitzten Ohren naturgegeben heraus. Ihre Andersartigkeit sorgte unter den Firrerre-Kindern immer für aufgeregte Neugier, bedeutete jedoch somit auch Interesse, das das Kind gerne bereit war entgegenzunehmen.  Wegen seiner Optik bekam es dort bald den Namen „Sedrael“, was in etwa so viel bedeutet wie „Weißohr“. So musste sie schon bald lernen, sich zu beweisen und mit ihrer Persönlichkeit zu überzeugen wissen. Mit ihrer offenen Natur und einem sozialen Wesen versehen sammelte sie so Freundschaften und durchlebte eine angenehme Kindheit, die zwar für immer ohne einen Vater bleiben sollte, aber zumindest auch ohne Ausgrenzungen vorüber ging - ein vielleicht bemerkenswerter Umstand, wenn man ihre Andersartigkeit bedenkt. <br />
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Doch bald sollte sich schon der Umstand zeigen, der ihr Leben weitaus mehr bestimmen sollte als ihre Herkunft oder ihr Aussehen. Sedrael gelang es immer wieder beim Spielen, entfernt stehende Objekte anscheinend mit der Hand vibrieren zu lassen oder war reaktionsschneller als andere. Sie schien geistig schneller zu reifen als die übrigen Kinder und war so bald zur großen Schwester auch für viele ältere Kinder geworden. Und obwohl ihre unkontrollierten Aktionen nicht viel mehr als ein sanfter Hauch im Gefüge der Macht waren, so war es nur eine Frage der Zeit, bis er von der Stelle gespürt wurde, die ihretwegen kommen sollte. Als dieser Tag kam, betraten zwei Jedi-Ritter das Haus ihrer Mutter auf Firrerre und forderten das fünfjährige Kind ein. Bereitwillig händigte Sedraels Mutter ihr Kind aus, um ihm eine bessere Zukunft bieten zu können, weitab von der Bedeutungslosigkeit im Äußeren Rand und mit der Aussicht auf eine geistige Ebene, die ihr niemand anderes als die Jedi gewähren konnten. Das neugierige Mädchen nahm den vor ihm liegenden Weg an und ließ sich in eine neue Welt führen. Vielleicht war es dieser erste Weg voller Aufregung und Nervosität, der sie vor dem Fliegen schaudern ließ und auch künftig immer lassen würde. Zu ihrer Freude blickten ihre Augen jedoch schon bald in die zackigen Spitzen der Hochhäuser des Galaktischen Zentrums. Es war an ihr, erste Prüfungen zu durchlaufen und zu bestehen, um in diesem neuen Lebensabschnitt vom Kind zur Jugendlichen heranzuwachsen. Mit ihrer Eigenständigkeit, Willensstärke und auch dank ihrer glücklichen Kindheit passierte sie die anfänglichen Tests und wurde in den Orden aufgenommen. Zunächst durchlief sie mit anderen Jünglingen regulär die üblichen Gruppenprüfungen.<br />
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Mit dreizehn Jahren wurde Sedrael - wie im Orden üblich - einem Meister unterstellt, in ihrem Fall der Jedi-Seher Shenn Veltro. Es waren lehrreiche Jahre des Friedens und der Meditation. Das Mädchen war folgsam, vielleicht im Geiste jedoch nicht immer frei genug für neue Aspekte, die ihren eigenen moralischen Antworten entgegen standen. Als sie die Grundlagen der Macht so weit erlernt hatte, dass sie selbst in ihrer Ausbildung eigene Schwerpunkte setzen konnte, widmete sich Sedrael bereits sehr schnell der Heilung, Regeneration und Meditation. Es heißt, sie versuchte damit die Minderwertigkeit, die sie früher als Kind gegenüber den Firrerreo-Kindern verspürt hatte, zu kaschieren. Sie selbst würde dazu wohl sagen, dass ihr dieser lebendige und helfende Aspekt der Macht schlichtweg wichtiger war als jeder andere. So verweigerte sie sich der im Orden möglichen Ausbildung zum Piloten. Während sie dies anfangs anderen gegenüber vor allem mit ihrer Flugangst rechtfertigte, zeigte sich jedoch schon bald, dass dies zwar zweifelsohne auch einen bedeutenden Grund darstellte, ein wichtigerer aber wohl war, dass sie mit dem kriegerischen Pfad eines Jedi nicht einverstanden war. Sedrael war gewissermaßen ein Opfer der eigenen Außendarstellung der Jedi geworden, glaubte sie doch daran, dass die Jedi ein Orden des Friedens und der Diplomatie waren – Kampftraining erschien ihr daher unangebracht und letztlich sogar gegen das, wofür der Orden eigentlich stehen sollte. Wo sie diese Kritik zunächst nur leise äußerte, wurde sie dahingehend jedoch mit steigendem Alter immer selbstbewusster und kritisierte Jedi, die diesem Aspekt große Aufmerksamkeit schenkten, immer offener. Zusammen mit ihrem Meister bereiste sie jedoch auch die Galaxis, sah und lernte, dass die Jedi abseits ihrer Doktrinen auch dem nachkamen, was man von ihnen erwartete. Helfer, Schlichter, Diplomaten. Bald schon fühlte Sedrael sich außerhalb des Jedi-Tempels weitaus mehr zuhause und wohler, schon allein weil sie so mit Leuten in Kontakt kam, die ihrer heilenden Unterstützung bedurften. Und so schwer es ihrem Meister einzugestehen war, begann die Zeit, in der aus dem Mädchen eine junge Frau erwuchs. Die Facetten der Macht komplett zu studieren und zu begreifen mochte auch in ihrer Lebensspanne niemals gelingen, so sehr sie sich auch redlich darum bemühte, ohne sich dabei dem Laster einer Passion hinzugeben. Die Sephi erweiterte ihr Wissen, indem sie schließlich auch in das Hilfskorps der Jedi eintrat  und dort zusätzlich von kundigen Medizinern unterrichtet wurde. Obwohl die Gabe der Heilung die ursprünglichste und vielleicht belohnendste unter den Kräften eines Jedi sein mochte, musste Sedrael jedoch eingestehen, andere Bereiche dadurch sehr zu vernachlässigen. Die Hand an der Waffe war ihr schon immer ein übles Laster. Sie sah das Schwert immer als zeremonielle Verbindung zwischen Lernendem und der Macht, nicht aber als Werkzeug zum Schaden anderer. Und so wurde sie auch nie zur Einheit mit ihrem Schwert, sondern fühlte sich stets unwohl in dem Wissen, dass sie damit die Wunden verursachen konnte, deren Heilung sie sich doch eigentlich widmete. Vielleicht war es eine jugendliche Unbedachtheit, die sie nie gänzlich ablegen sollte.<br />
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Doch manchmal geschehen in der Galaxis Dinge, die einen zur Abkehr von Altem und zur Anpassung an die Realität zwingen. Oder wenn schon nicht ein Individuum, dann jedenfalls doch die Organisation dahinter. Ein solches Ereignis sollten die Klonkriege darstellen und der Jedi-Orden passte sich dahingehend an, dass er klare Position auf Seiten der Republik bezog, um auf diese Weise den Frieden wiederherzustellen. Ein Frieden, indem man andere mit Waffengewalt zurück in die Republik zwang. Sedrael war gleichermaßen schockiert und traurig über diese Entscheidung. Der Orden mutierte ihrer Ansicht nach innerhalb kürzester Zeit von einer Organisation des Friedens in einen Handlanger des Krieges. Jedi wurden zu Generälen - somit zu Soldaten - und der Rat erlangte nahezu die Funktion eines Generalstabs. Für Sedrael war das konträr zu dem, was sie bisher vertreten hatte. Sie verweigerte sämtliche Kampfeinsätze, für die sie mit ihrem Meister eingeplant war und widersetzte sich dabei auch dessen Anweisungen, auch wenn er immer wieder behutsam und beschwichtigend auf sie einzuwirken versuchte. Er hatte Verständnis für die Sicht seines Zöglings, bat sie aber dennoch, sich der Meinung des Rates anzuschließen, doch Sedrael hielt stur an ihrer Meinung fest. Also musste ihr Meister alleine losziehen. Die ersten Monate der Klonkriege verrichtete Sedrael dagegen einfache Hilfsdienste im Jedi-Tempel oder kümmerte sich ein wenig um die für den Kriegseinsatz zu jungen Schüler des Ordens. Zunehmend schien sie sich jedoch mit ihrer Einstellung innerhalb des Ordens zu isolieren. Nur wenige teilten ihre Ansicht und überall in der Galaxis kämpften und starben Jedi bereits im Kampf für die Republik. Der Druck auf die Sephi nahm zu. Immer wenn Jedi mit ihren Kriegsgeschichten nach Coruscant zurückkehrten und im Beisein von Sedrael schilderten, wie sie in den Krieg eingriffen, sträubte sich die Sephi davor und schreckte nicht davor zurück Padawane oder ihre Meister für deren Rolle im Krieg zu kritisieren. Sie wurde dafür im Gegenzug von anderen Jedi immer wieder für ihr unkameradschaftliches Verhalten ihrem Orden gegenüber gemaßregelt. Viele fanden Sedraels Einstellung realitätsfern und konnten nicht verstehen, wie sie ihre Brüder und Schwestern der Jedi dafür im Stich lassen konnte. Bald schon fühlte sich Sedrael auf Grund einer ständigen Notwendigkeit der Rechtfertigung wie eine Verräterin in einem Orden, der ihr längst fremd geworden war.<br />
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Einen Verbündeten fand sie nur im Ritter Asko Trocus, der ihre Ansicht teilte und sich daher ebenso wie sie beständig vor anderen Mitgliedern des Ordens rechtfertigen musste. Fortan kümmerten sich die beiden also gemeinsam um Jünglinge. Als Sedrael nach mehreren Monaten einmalig vor den Rat der Jedi zitiert wurde, um ihre Sicht darzulegen, tat sie das. Aber auch wenn der Rat sie nicht übermäßig dafür kritisierte, empfand sie sich dennoch nicht in ihrer Haltung verstanden, da sich an den Umständen und den unterschiedlichen Haltungen letztlich nichts ändern sollte. Die Jedi hatten schließlich interveniert und konnten dies nun auch nicht mehr ungeschehen machen. Das forderte von ihr einen frustrierten Tribut, zu dem sie irgendwann nicht mehr in der Lage war. Schlussendlich sollte dieser Besuch, so harmlos er an sich gewesen sein mochte, wohl den Ausschlag geben. Manchmal kann auch aus einer Gruppendynamik heraus etwas entstehen, wozu man sich alleine vielleicht nicht getraut hätte. Und so gaben sich Sedrael und Asko gegenseitig die Bestätigung dazu, dass man zu einer Bewegung in Richtung des Rates letztlich nicht bereit sein konnte, weil sich die Prinzipien dahinter offenbar fundamental unterschieden. 21 VSY, nach dem Ende des ersten Kriegsjahres, war schließlich für beide die Linie überschritten. Sedrael kehrte dem Orden und ihrem Meister mit Asko den Rücken. Zusammen  mit Asko überwand sie ihre Flugangst und floh mit einem Passagierschiff in den Äußeren Rand. Dort angekommen widmete sich Sedrael überwiegend der Meditation, um sich über ihre Rolle im Klaren zu werden, die sie von nun an wohl ohne den Orden spielen sollte. Von den Klonkriegen erlebte sie daher nahezu nichts, sondern schnappte allenfalls in Gesellschaft anderer einige aktuelle Geschehnisse auf. Doch ihr schlechtes Gewissen gegenüber ihrem Meister veranlasste sie immer wieder dazu, über Holo Kontakt mit ihm aufzunehmen, auch wenn die Gespräche letztlich fruchtlos blieben. Zwar blieb der Kontakt trotz allem herzlich, konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sedrael den Eindruck hatte, ihren Meister hintergangen zu haben. Und so nährte sie auch die Hoffnung ihres Meisters, nach einem Ende des Krieges vielleicht wieder in den Orden zurückkehren zu können. Ob es wirklich so gekommen wäre oder nicht, wird man aber wohl nie erfahren, zumal sie sich selbst nicht darüber im Klaren war. Doch mit dem, was dann passierte, wurde ihr die Entscheidung abgenommen. Der Jedi-Orden wurde gegen Ende der Klonkriege zum Staatsfeind erklärt und erbarmungslos von einer aufstrebenden Diktatur gejagt und vernichtet. Sedrael versuchte nur noch ein einziges Mal, mit dem Alten Jedi-Orden Kontakt aufzunehmen, als sie im Jahr 19 VSY von der großen Jedi-Säuberung hörte. Doch der Versuch, ihren früheren  Meister wiederzufinden, scheiterte und sie erhielt nie eine Antwort. Was mit ihm geschah, ist ihr nicht bekannt, aber sie geht davon aus, dass er im Zuge der Order 66 getötet wurde. Dennoch reute Sedrael ihre damalige Entscheidung nicht, auch wenn sie den Untergang des Ordens sicherlich nicht befürwortete. Sie selbst geriet indes zunächst nicht ins Visier der imperialen Verfolgung, hatte sie doch bereits Jahre zuvor dem Orden den Rücken gekehrt und keine Hinweise auf ihren Zufluchtsort hinterlassen. Und so wurde es bald still um sie.<br />
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Während der imperialen Ära blieben Sedrael und Asko isoliert und unauffällig. Zunächst spielte die Sephi mit dem Gedanken, auf ihren Heimatplaneten Firrerre und somit zu ihrer Mutter zurückzukehren. Doch da der Jedi-Orden zweifellos Aufzeichnungen über ihre Existenz und ihren Fundort hatte, musste das Imperium inzwischen auch darüber Bescheid wissen. Daher war sie der Ansicht, dass sie damit sowohl sich als auch ihre Mutter in Gefahr begab, wenn sie dorthin zurückkehrte. So reisten die beiden Jedi wenig gezielt durch den Äußeren Rand und setzten ihre wenigen Kräfte dort ein, wo sie sie im zivilen Bereich als bedürftig empfand. Sedrael verdingte sich jeweils für einige Monate mit Aushilfstätigkeiten, um das Nötigste zum Überleben zu sichern und um dann bald wieder weiterzuziehen. Letztlich war es zu gefährlich für eine frühere Jedi, zu lange an einem Ort zu verweilen. Obwohl sie nicht mit der Order 66 konfrontiert worden war, bestand noch immer die Möglichkeit, jederzeit von einem Häscher des Imperiums verraten und doch noch entdeckt zu werden. Als Sedrael schließlich aber von den Gerüchten hörte, dass ihre Heimat Firrerre mit einem tödlichen Virus verseucht wurde und damit ein großer Teil ihrer Spezies dem Untergang geweiht war, ignorierte sie die allgemeine Quarantäne des Imperiums und ließ sich trotz ihrer vormaligen Bedenken als Krankenschwester auf den Planeten fliegen, um den Überlebenden zu helfen oder ihnen zumindest Linderung anbieten zu können. Die meisten waren jedoch schon an den Folgen des Virus gestorben oder von Lord Hethrir fortgeschafft worden. So verlor sich in dieser ungeordneten Situation auch die Spur ihrer Mutter, die sie niemals auf dem Planeten finden konnte. Sedraels Eingreifen bewirkte aber auch ansonsten keine nennenswerte Besserung der Situation, zumal sich herausstellte, dass das Virus anscheinend unheilbar war. Das begann sie zu frustrieren, war sie doch in ihrer Schülerinnenzeit früher eine passable Heilerin gewesen. Nun war sie also trotz ihrer Jedi-Fähigkeit nicht in der Lage, das Leid ihres Volkes zu beenden und konnte den Planeten aufgrund der Quarantäne nicht mehr verlassen. So saß sie mehrere Jahre auf dem Planeten fest und konnte wenig gegen die schlimmen Zustände unternehmen, außer zahlreiche Firrerreo in einen etwas angenehmeren Tod zu geleiten.<br />
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Nach dem Tod Palpatines 4 NSY war die Quarantäne eines bedeutungslosen Planeten im Äußeren Rand für das Imperium von keiner Relevanz mehr. Die zuständigen Sicherheitsschiffe verlegten sich kernwärts auf strategisch wichtigere Positionen, als sie versuchten, das bröckelnde Reich zusammenzuhalten. Auf Firrerre selbst spielte das ohnehin keine große Rolle. Das Sterben ging weiter. Doch nach dem Untätigbleiben des Imperiums ersuchte der Planet nun mit dem faktischen Ende der Quarantäne die Neue Republik um Hilfe, um die aussichtslose Situation zu bessern und das Aussterben der Firrerreo-Spezies zu verhindern. Vielleicht drangen darüber die Gerüchte über eine mysteriöse weiße Sephi, die den Betroffenen mit ihren bloßen Händen Linderung der Schmerzen in ihren letzten Minuten ihres Lebens verschaffen soll, hinüber bis zu den Jedi. Und vielleicht kann Sedrael sogar mit einem neuen, reformierten Jedi-Orden nun mehr anfangen als mit dem unzeitgemäßen alten Orden. Doch die Frau hat auch ihren eigenen Kopf, der sie zweifellos noch in das eine oder andere Abenteuer führen wird.<br />
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    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span><br />
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    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff:</span> keins<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Waffen:</span> gelbes Lichtschwert<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span> keiner<br />
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    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
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    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Jarael<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Nein, Zweitcharakter von Cassio Acchetia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Profil</span></span><br />
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    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Name:</span> Sedrael<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geburtsjahr / Alter:</span> 40 VSY / 44 Jahre<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spezies:</span> Hybrid aus Sephi und Firrerreo<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heimatplanet:</span> Firrerre<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Partei:</span> Jedi<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Position:</span> Schülerin<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtbegabt:</span> Ja<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Stärken und Schwächen</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Heilung</span><br />
Seit Beginn von Sedraels Jedi-Studium hat sie sich vor allem der Heilung verschrieben. Sie hat also die Fähigkeit erlangt, ihren eigenen Körper allmählich mithilfe der Macht zu regenerieren und zu erfrischen. Leichte Wunden gelingen ihr dabei noch ohne sehr große Anstrengung, wenn auch nur unter gewissem Zeitaufwand. Bei mittleren bedarf es dagegen schon einer deutlich erhöhten Konzentration sowie Zeitaufwand, in dem sie sich sehr der Macht hingeben muss. Dieser anstrengende Vorgang erschöpft sie bereits sehr und ermüdet sie dadurch recht schnell. Schwere oder gar lebensgefährliche Wunden kann sie vielleicht noch ein wenig verlangsamen oder Schmerzen verringern, jedoch fällt ihr eine wirkliche Heilung davon wegen ihrer unvollständigen Ausbildung sehr schwer und scheitert daher in den allermeisten Fällen, zumal alsbald ihre Kräfte nachlassen. Ihr fehlt also noch eine Expertise in den Feinheiten der Macht-Heilung, die sie alleine auch nicht erlernen wird. Tendenziell kann man wohl sagen, dass ihr die Heilung ihres eigenen, gewohnten Körpers etwas leichter fällt als die eines fremden.  Darüber hinaus war Sedrael früher Mitglied im Medi-Korps des Alten Jedi-Ordens. Dort konnte sie sich auch ein gefächertes Wissen über die Biologie und Anatomie anderer Lebensformen sowie über verschiedene heilende Naturstoffe aneignen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Unabhängigkeit</span><br />
Es dauert seine Zeit, bis man sich selbst findet, und manchmal begibt man sich dabei auf den einen oder anderen Irrweg. Den Alten Jedi-Orden würde Sedrael heute wohl als einen solchen Irrweg in ihrer Biographie bezeichnen. Sie versteht sich selbst als weder an die Republik noch an irgendeinen anderen Staat gebunden. Sicherlich wird man sagen können, dass sie mit einem freiheitlichen System weitaus mehr anzufangen weiß, doch das bedeutet nicht, dass sie dafür wirklich kämpfen würde. Es sei denn, sie würde den Willen der Macht in dieser Hinsicht interpretieren. Das tat sie aber nicht in der Vergangenheit und insofern ist es ungewiss, ob sich das künftig ändern wird. Stattdessen sieht sie das Imperium mehr als das reinigende Gewitter, das die Macht in die Galaxis entließ und insofern vielleicht nötig war, um die Dekadenz des Alten Ordens zu beenden und somit den Ursprung für ein Umdenken legte. Und auf kurz oder lang sieht sie auch das Imperium fallen, da es seinen Zweck bereits erfüllt hat. Das alles führt dazu, dass Sedrael gelernt hat, sehr autark zu sein und sich nicht allzu sehr dafür interessiert, wenn andere ihr etwas aufzwingen wollen, das sie nicht möchte.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Offenheit</span><br />
Wer Sedrael kennengelernt hat, der hat sie meistens zuerst als eine bodenständige, offenherzige Person angetroffen. Sie begegnet anderen möglichst ohne Vorurteile und sieht weniger Begabte oder Nicht-Machtnutzer völlig auf gleicher Stufe mit ihr. Mit dem Gedanken, dass sie ein höheres Wesen sei, machte sie innerhalb des Alten-Ordens zwar Bekanntschaft, legte ihn sich jedoch nie zu. Stattdessen sieht sie sich eher als eine Art Medium, also nur als Bote eines anderen. Und dem Boten ist es nun einmal immanent, dass er nicht selbst den Willen gestaltet, sondern nur den eines anderen mitteilt. Eine Arroganz bezüglich dieser Fähigkeit empfindet Sedrael daher als völlig überflüssig. Sie verurteilt niemanden schon aus seiner Angehörigkeit zu einer Gruppe heraus. Letztlich hält sie die Motivationen beider großer Parteien für plausibel und hofft nur darauf, dass das Blutvergießen bald in einem für beide Seiten akzeptablen Frieden enden wird.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #00FF00;" class="mycode_color">+</span>] Charisma</span><br />
Sedraels schneidige Natur kann dafür sorgen, dass sie als durchaus inspirierend empfunden wird. Sie ist daher eine gute Vermittlerin, die einerseits zuhört, andererseits aber auch gerne selbst diskutiert. Viele Leute sagen, dass man ihr ebenfalls gerne zuhört und sie über eine angenehm melodische Stimme verfügt. Sie scheint häufig den richtigen Ton zu treffen und auch Leuten, die eine andere Meinung vertreten, mit der Form ihrer Kritik nicht vor den Kopf zu stoßen – jedenfalls sofern sie sich selbst ernstgenommen fühlt. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Kampf</span><br />
Obwohl viele Jedi der Alten Republik darin ausgebildet wurden, verzichtete Sedrael ganz bewusst auf ein Training als Raumjägerpilotin oder im Umgang mit anderen Waffen. Ihre einzige Waffe ist das Lichtschwert, das sie aber auch nur im absoluten Notfall zur Waffe degradieren würde. Sie führt es mehr als Zugehörigkeitssymbol und weniger als ein Werkzeug. Dementsprechend ist sie damit kämpferisch nicht als besonders stark einzuordnen. Die Macht als Waffe zum Angriff einzusetzen entspricht natürlich ebenso wenig ihren Überzeugungen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Grundtechniken</span><br />
Zwar hat Sedrael einige Jahre im Alten Jedi-Orden erlebt, jedoch hat sie sich dabei weitgehend speziellen Bereichen gewidmet, vor allem dem spirituellen und dem heilenden. Darüber hinaus führte ihre lange Zeit der Isolation dazu, dass sie viele der Dinge, die sie ohnehin nicht richtig beherrschte, noch weiter verlernte. Das betrifft schon die Grundtechniken eines Jedi. Sie beherrscht die Telekinese noch zuverlässig, jedoch fehlt ihr das Gespür dafür, die Macht unterstützend zu einer Handlung einzusetzen. Daher ist ihr eine Verbesserung ihrer Geschwindigkeit aber insbesondere auch die Kontrolle von Sprüngen mithilfe der Macht fremd geworden - und sie legt auch keinen gesteigerten Wert darauf.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Leicht durchschaubar</span><br />
Nun kann man idealistisch sein und behaupten, dass Jedi ohnehin nie lügen und nur die Wahrheit aussprechen. Doch ist Sedrael selbst desillusioniert genug, um zu wissen, dass das nicht zutrifft. Auch Jedi dehnen und beugen die Wahrheit, sollte es nötig sein und sei es nur aus höheren Motiven wie dem galaktischen Frieden. Doch Sedrael selbst ist darin weder geschickt noch überzeugend. Sie kann sich kaum verstellen, so dass ihr die Unwahrheit geradezu ins Gesicht geschrieben steht. Wer zudem weiß, dass sich Sedraels Hautfarbe wegen ihrer Firrerreo-Abstammung wandelt, je nachdem welchen Emotionen sie ausgesetzt ist, der kann letztlich in ihr lesen wie in einem Buch. Scham, Trauer, Angst, Wut - es dürfte nur wenige Lebewesen in der Galaxis geben, die diese weniger gut verbergen können. Denn selbst wenn Sedrael ihre Mimik bewusst zu kontrollieren versucht, um sie vielleicht weniger offensichtlich zu machen, so geschieht zumindest der Wechsel der Farbe ohne kontrollierbare Beeinflussung ihrerseits.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Sturheit</span><br />
Obwohl Sedrael anderen Personen offen begegnet und sich nicht für ein höheres Wesen hält, ist sie dennoch in ideologischen Fragen vergleichsweise wenig aufgeschlossen. Im Alten Jedi-Orden passte sie damit nicht immer zu den Schablonen, in die man sie zu zwängen versuchte. Es ist ihr wohl vorherbestimmt, immer ein Stück weit anzuecken. Und je größer eine Organisation wird, desto schwieriger wird es für sie, alle Kompromissentscheidungen mitzutragen, die dazu gedacht sind, niemandem allzu sehr vor den Kopf zu stoßen. Sie stellt eigene Überzeugungen sehr hoch, was charakterlich zunächst vorteilhaft sein mag, sich aber in der Realität als problematisch herausstellt. Sobald etwas nicht so läuft, wie sie es möchte, muss sie das kritisieren und erhält dabei gelegentlich eiferischen bis hin zu durchaus missionarischen Charakter. Zwar ist sie der Meinung, dass sie selbst sehr liberal ist und jeder seine eigenen Überzeugungen haben sollte, doch im Grunde genommen meint sie damit vor allem ihre Überzeugungen, von denen sie zutiefst überzeugt ist. Wenn etwas ihrem Verständnis arg entgegensteht (und das wird bei einem rein dogmatischen System wohl immer der Fall sein), ist es nur schwer möglich, sie wieder vom Gegenteil zu überzeugen, selbst wenn ihre Ansicht vielleicht längst von der Realität überholt wurde.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Schwieriges Verhältnis zu den Jedi</span><br />
Wer vor dem Jedi-Orden geflohen und sich jahrelang versteckt hielt, hat in der Regel gewichtige Gründe für diese Entscheidung. Wo es häufiger eine Tendenz zur dunklen Seite sein mag, lag es bei Sedrael schlichtweg an ideellen und prinzipiellen Gründen. Sie empfand es als inakzeptabel, dass der Alte Jedi-Orden während der Klonkriege zu einer Art Generalstab mutierte und damit seine Stellung als unabhängiges Friedensgremium geradezu verriet. Die Motivation des Ordens, sich in den Krieg direkt einzumischen und klar Partei für die Republik zu beziehen, obwohl ihrer Ansicht nach die Jedi problemlos als neutrale Botschafter hätten fungieren können, hat sie nie verstehen können und diese Entscheidung stark kritisiert. Man könnte wohl durchaus sagen, dass sie den Rat für diesen Kurswechsel verachtete, da sie ihn als Offenbarungseid und Preisgabe sämtlicher Prinzipien ansieht. Etwas verbittert schenkte sie den Gerüchten, dass der Rat der Jedi den Kanzler zu stürzen versuchte und er selbst die Macht im Staate übernehmen wollte, vorbehaltlos Glauben. Die Umwandlung der Republik in das Imperium sieht sie insofern vorwiegend als logische Reaktion eines in die Ecke gedrängten Tiers. Letztlich gibt sie damit den alten Jedi selbst eine Mitschuld am Imperium und somit auch im weiteren Sinne an allen Untaten, die dieses später verübte. Daraus entwickelte sich in Sedraels Exil schließlich auch die Auffassung, dass die Jedi keine Monopolstellung bei der Deutung des Willens der Macht haben. Im Gegenteil findet sie eine solche Einstellung geradezu anmaßend. Die Dogmen der Alten Jedi empfand sie schon damals als fragwürdig und als weltliche Begrenzung, die durch nichts von der Macht selbst diktiert worden sei, wobei sie allerdings übersieht, dass ihre eigenen Prinzipien im Grunde nicht weniger dogmatisch sind, nur eben in ihren persönlichen Bahnen. So mag sie auch einem neuen Jedi-Orden zunächst skeptisch gegenüberstehen, doch vielleicht ändert sich ihre Ansicht künftig unter den angestrebten Reformen Luke Skywalkers. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Gewisse Unzufriedenheit mit dem Leben als Machtnutzer</span><br />
Machtbegabt zu sein ist eine gewisse Bürde und Verantwortung, jedenfalls für Sedrael. Man ist das Organ, mit dessen Hilfe die Macht in die Galaxis sprechen kann. Das Problem ist allerdings, dass man sich diese Verantwortung nur bedingt aussuchen kann. Als noch nicht entscheidungsfähiges Kind in die Doktrinen der Jedi gepresst, bestand für Sedrael (wie auch für viele andere) eigentlich nie eine echte Wahl, ob sie das überhaupt wollte. Letztlich musste sie sich damit arrangieren. Das tat sie auch, allerdings nur bis zu einem gewissen Grad. Eine erzwungene Verantwortung ist dennoch schwierig umzusetzen. Nicht immer ist Sedrael glücklich damit, dass die Macht ihr diesen Weg gewiesen hat und würde sich ein normaleres Leben wünschen. Sie empfindet es eher als mitunter freudlose Pflicht, der sie sich jedoch auch nicht einfach so entsagen kann, schließlich geht das Wesen der Macht über weltliche Bedürfnisse hinaus. Außerdem haben ihr vor allem die letzten Jahre gezeigt, dass man als Machtnutzer in der Galaxis sehr alleine und isoliert ist – womit eine gesellige Person wie Sedrael nicht besonders gut zurechtkommt.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[<span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">-</span>] Klaustrophobie</span><br />
Neben dem Umstand, dass Sedrael selbst keine Fahr- oder Flugzeuge bedienen kann, tritt noch erschwerend hinzu, dass sie darüber hinaus eine Abneigung gegenüber großen Höhen und beengten Plätzen verspürt. Das äußert sich etwa darin, dass sie nur ungerne Turbolifte benutzt und auch nicht gerne fliegt. Beides lässt sich allerdings in der modernen Weltraumära kaum mehr vermeiden. Den Machtsprung würde sie daher auch so gut wie nie einsetzen.<br />
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    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aussehen</span></span><br />
Man kann sagen, dass Sedrael als Mischwesen aus Firrerreo und Sephi die optischen Merkmale beider Spezies in sich vereint, diese jedoch weniger ausgeprägt sind als bei einem Nichthybrid. In ihrer Optik hat sich die Sephi-Abstammung weitgehend durchgesetzt und so erscheint ihre Hautfarbe also normalerweise in einem hellen Grauton. Je nach Emotion wechselt sie jedoch ein wenig die Farbe und beginnt verschiedentlich zu schimmern, wie es wiederum bei Firrerreo üblich ist. Obwohl das wegen Sedraels ohnehin schon hellen Hautfarbe vielleicht weniger eindeutig ist als im Falle eines Voll-Firrerreo, die von vorneherein eine goldene Haut besitzen, ist es trotzdem für Außenstehende immer noch gut sichtbar und kaum zu verstecken.<br />
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Sedraels Augen sind blau und blicken interessiert abschätzend in die Welt hinaus. Ihre langen Haare trägt sie zumeist offen und sind von firrerrischer Natur aus zweifarbig, allerdings überwiegend weiß, mit einigen dunklen Strähnen. Die gespitzten Ohren weisen wiederum eindeutig auf ihre Sephi-Abstammung hin. Dieser Abstammung folgend bemalt Sedrael ihre Wangen und Teile ihrer Oberarme immer wieder mit kleinen rituellen Mustern mit dunklerer Farbe, wie es manche Sephi tun. Die Bedeutung dieser Symbolik behält sie jedoch für sich. Im Kontrast zu ihrer hellen Haut stehen die dunkleren Lippen und Augenbrauen. Eine angedeutete Stupsnase sorgt für ein jünglicheres Erscheinungsbild. <br />
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Die mit 1,68m nicht sonderlich groß gewachsene, schlank gebaute Sedrael verhüllt sich normalerweise in ihre purpurfarbene Jedi-Robe. Darüber trägt sie eine blau-braune Tunika, die ihr etwa bis zu den Knien reicht. Die Stiefel sind dunkelbraun bis schwarz. In ihrer Zeit des Exils hat sie sich aber auch ein paar Alltagsklamotten zugelegt, um mit der Robe nach außen hin nicht zu sehr aufzufallen.<br />
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    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Persönlichkeit</span></span><br />
Als Kind wurde Sedrael davon geprägt, immer ein wenig anders und in manchen Dingen gegenüber ihren Freunden minderwertig zu sein. Zwar steckte dahinter keine Bösartigkeit, doch Sedrael selbst merkte sehr bald, dass ihr Körper etwas anders reagierte als bei einem Voll-Firrerreo. Während es bei anderen Kindern nur Minuten dauerte, bis etwa ein kleiner Schnitt in den Finger verschwunden war, so dauerte es bei Sedrael deutlich länger. Als sie schließlich zu den Jedi kam, war die Heilung daher von Anfang an ihr Hauptanliegen, um diesen „Makel“ auf anderem Wege zu beseitigen. Das führte dazu, dass sie viele andere Bereiche vernachlässigte und sich weitgehend dem Erlernen dieser Fähigkeit verschrieb. Man könnte sagen, dass es durchaus zu einer Art Obsession wurde. Inzwischen reifte sie zu einer passablen Heilerin heran, die allerdings auch in dieser Hinsicht noch viel zu lernen hat.<br />
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Privat ist Sedrael wohl am besten als nachdenklich und reflektierend zu bezeichnen. Sie hat zwar eine generell frohe Natur, fühlt sich aber auf Grund ihrer Machtbefähigung manchmal etwas zu bedeutungsschwer und hadert dann damit, dass das Schicksal sich ihrer bedient hat, um dem Willen der Macht Ausfluss zu verleihen. Weder versteht sie die Ursache dafür, noch glaubt sie, sie jemals ergründen zu werden. Die Sephi mag es eigentlich, unter Leuten zu sein und ist entsprechend gesellig. Da sie neuen Leuten freundlich und offen gegenübersteht und sich nicht für ein überlegenes Wesen hält, fällt es ihr grundsätzlich leicht, auf andere Personen zuzugehen und Bekanntschaften zu schließen. Allerdings geriet dieser Umstand in den Jahren des Imperiums naturgemäß mehr in den Hintergrund, da im Grunde jede Bekanntschaft die Gefahr birgt, dass ihre Anwesenheit doch noch entdeckt wird. Für sie war die zurückgezogene Zeit in der Isolation daher anstrengend und letztlich hofft sie, dass dies irgendwann in naher Zukunft wieder enden wird. Als Jedi diskutiert und philosophiert Sedrael gerne, wirkt daher aber manchmal etwas fernab der alltäglichen Realität und ist vielleicht sogar ein Stück weit von den eher stupiden Problemen des Alltags gelangweilt.<br />
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Vom kämpferischen Aspekt der Jedi hält Sedrael nur wenig. Sie empfindet es im Gegenteil als Zumutung und als Heuchlerei, dass Personen, die sich eigentlich der Ergründung der Spiritualität verschrieben haben sollten, gleichzeitig im Umgang mit Waffen besonders trainieren, die nur den Zweck haben, andere Personen zu töten. Das ist nur schwer mit ihrem Verständnis vom Willen der Macht vereinbar. Akrobatische und schaukampfartige Kampfstile empfindet sie darüber hinaus als geradezu peinlich. Sie hält solch praktizierende Personen für Leute, die die Macht nur als Mittel zum Zweck zur Steigerung ihrer eigenen Fähigkeiten begreifen und sie damit vor allem als weltliches Element für ihren persönlichen Vorteil missbrauchen. Schon deshalb fand sie das Kampftraining im Alten Jedi-Orden äußerst suspekt und lehnte es weitgehend ab - von einem  nur rudimentären Umgang mit der rituellen Waffe des Lichtschwerts einmal abgesehen, dem sie sich baldmöglichst entzog.<br />
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Kulturell von den Firrerreo geprägt, benutzt Sedrael ihren wahren Namen im Alltag nicht, da in der dortigen Kultur die Ansicht vorherrscht, dass derjenige, der den wahren Namen einer Person kennt, Macht über diese besitzt und ausüben kann. Echte Namen werden daher nur an die engsten und langjährigsten Vertrauenspersonen weitergegeben, bei denen keinerlei Risiko des Missbrauchs besteht. Stattdessen benutzt sie ihren Namen Sedrael, der ihr schon früh in den Kindertagen gegeben wurde.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Spezies:</span></span><br />
Ein Hybrid könnte theoretisch volle Vorzüge beider elterlicher Spezies besitzen. Während auch Sedraels beiden Spezies eigene Stärken haben, sind diese aber nur wenig genetisch kompatibel. Stattdessen führte bei ihr die Kombination dazu, dass einiges davon verloren ging oder wenig ausgeprägt ist. Ihre Fähigkeit als Firrerreo, ultraviolette Strahlung zu sehen, ist so beispielsweise völlig verloren gegangen. Außerdem besitzt Sedrael nur eine zurückgebildete Nickhaut. Das macht ihre empfindlichen Augen, die bei Firrerreo ansonsten dadurch geschützt wären, durchaus anfällig für starke Lichteinstrahlung. Ihre Wunden verheilen ebenfalls von Natur aus kaum besser als etwa bei einem Menschen. Als Halb-Sephi altert Sedrael im Vergleich zu Menschen langsamer, aber immer noch deutlich schneller als ein Voll-Sephi.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Verständnis von der Macht</span></span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kampfstil(e):</span> Form I - Shii-Cho (nur in Ansätzen)<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Studienschwerpunkt:</span> Macht<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Machtausprägung:</span><br />
Sedrael hat im Grunde noch kein tiefergehendes, sondern nur ein oberflächliches Verständnis von der Macht. Da sie ihre Ausbildung niemals abgeschlossen hat, weiß sie auch, dass sie wohl nicht in der Lage sein wird, sich alleine einem weitergehenden Studium der Facetten der Macht zu widmen, sondern immer noch sehr von Hilfe von außen abhängig ist. Sie versteht die Feinheiten schlichtweg nicht gut genug, um autodidaktisch arbeiten zu können und benötigt sowohl eine lehrende als auch richtungsweisende Hand, die ihr aufzeigt, wie die Macht funktioniert. Weder hat sie also die Fähigkeiten noch die Autorität, in einem neuen Orden als moralischer Kompass zu dienen, an dem sich andere orientieren könnten.<br />
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Sie beherrscht zwar noch die einfachsten Grundtechniken aus ihrer Ausbildungszeit, also etwa die Telekinese, und ihre Sinne sind durch die Macht etwas geschärfter, aber sie verlernte auch einiges in ihrer Zeit im Äußeren Rand mangels Training wieder. Sie widmete sich dort überwiegend der Meditation und erwartete, dass die Macht ihr ein Zeichen gab, um ihr zu zeigen, wo Sedraels künftige Rolle liegen sollte.<br />
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Die einzige ihrer Fähigkeiten, die sie noch bewusst nach dem Verlassen des Ordens aufrecht erhielt, war die der Heilung. Dank ihrer langen Ausbildung und da sie sich in ihrer Ordenszeit auch weitgehend dieser Fähigkeit verschrieben hatte, ist sie hierin jedenfalls als gut, wenn auch in Anbetracht ihrer nicht vollständigen Schulung nicht als überragend anzusehen. Sedrael kann Schmerzen lindern und einige Wunden heilen. Je nach Schweregrad erfordert dies für sie mehr oder weniger Konzentration und Zeitaufwand. Schwere körperliche Verletzungen gehen jedoch über ihre Fähigkeiten hinaus.<br />
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Ihr Lichtschwert hat Sedrael noch nie als Waffe eingesetzt und ist damit weder als geübt noch als besonders geschickt anzusehen. Insgesamt nutzt sie die Macht nicht bewusst zu ihrem eigenen Vorteil, womit sie sich – in gewisser Weise – von innen heraus selbst einer strengen Kontrolle unterzieht. <br />
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    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beziehung zur Macht:</span><br />
Die Macht ist Ausfluss des Übersinnlichen und daher ist es für Sedrael eine Gabe, zu den Auserwählten zu gehören, die dem Rest der Galaxis den Willen der Macht verstehen zu geben. Diese theoretische Berufung stellte sich jedoch im Laufe der Zeit als weitaus komplexer heraus, als Sedrael vielleicht erahnen konnte. Unklare Traumbilder und Gefühle sind nicht immer leicht von den sanft räkelnden Hinweisen der Macht zu unterscheiden und so behauptet mancher nicht mit Unrecht, dass diese Verbindung weit über das Fassbare hinausgeht und auf Dauer die physischen Grenzen überdehnt. Womöglich liegt es auch an Sedraels nicht außergewöhnlicher Machtbegabung, dass sie nicht alles begreift und häufig mehr als ratlos zurückbleibt. Doch ist sie fest davon überzeugt, dass letztlich die Macht alles zum Richtigen wenden wird – wobei Sedrael sich bewusst ist, dass das nicht zwangsläufig das sein muss, was sie selbst dafür hält.<br />
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Nach ihrer Vorstellung nutzt Sedrael die Macht nicht, sondern die Macht nutzt sie, ist ihr Begleiter und wirkt durch sie. Sie ist primär der Bote dessen, was die Macht ihr vorgibt. Es ist daher wenig überraschend, dass sie nur bedingt der Theorie eines freien Willens zustimmt, sondern eine relativ deterministische Weltsicht besitzt, in der die Handlungen einer jeden Person schon von der Macht vorherbestimmt sind. Sedraels Anliegen ist es wohl hauptsächlich zu begreifen, aus welchem Grund die Macht etwas tut und mit welchem Zweck. Sie selbst begreift die Macht also überwiegend als spirituelles Element, das sich zwar in der realen Welt materialisiert, allerdings weit über diese hinaus geht.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Biographie</span></span>	<br />
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Manche Geschichten starten bereits aufregend, andere dagegen auf ganz gewöhnliche, vielleicht sogar bemerkenswert unspektakuläre Weise. Die Geschichte der Jedi, die später als Sedrael bezeichnet werden sollte, beginnt auf dem Planeten Firrerre im Äußeren Rand der Galaxis. Man kann sagen, sie ist im Grunde genommen einfach nur ein ungeplantes Zufallsprodukt einer einheimischen Firrerreo und eines Sephi-Reisenden, der auf dem Planeten vorübergehend Halt gemacht hatte. Letztlich waren ihre Eltern schlichtweg nicht davon ausgegangen, dass zwischen ihren Spezies überhaupt ein Kind zustande kommen konnte. Doch manchmal findet die Macht auch Mittel und Wege, um auch in einer bisher unerschlossenen Verbindung Leben zu schaffen. Und so kam also das Kind auf die Welt, das manche auf Firrerre als sonderbar und andere als aufregend empfanden. Wo Firrerreo goldene Haut besaßen, stach das grauhäutige Kind mit den gespitzten Ohren naturgegeben heraus. Ihre Andersartigkeit sorgte unter den Firrerre-Kindern immer für aufgeregte Neugier, bedeutete jedoch somit auch Interesse, das das Kind gerne bereit war entgegenzunehmen.  Wegen seiner Optik bekam es dort bald den Namen „Sedrael“, was in etwa so viel bedeutet wie „Weißohr“. So musste sie schon bald lernen, sich zu beweisen und mit ihrer Persönlichkeit zu überzeugen wissen. Mit ihrer offenen Natur und einem sozialen Wesen versehen sammelte sie so Freundschaften und durchlebte eine angenehme Kindheit, die zwar für immer ohne einen Vater bleiben sollte, aber zumindest auch ohne Ausgrenzungen vorüber ging - ein vielleicht bemerkenswerter Umstand, wenn man ihre Andersartigkeit bedenkt. <br />
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Doch bald sollte sich schon der Umstand zeigen, der ihr Leben weitaus mehr bestimmen sollte als ihre Herkunft oder ihr Aussehen. Sedrael gelang es immer wieder beim Spielen, entfernt stehende Objekte anscheinend mit der Hand vibrieren zu lassen oder war reaktionsschneller als andere. Sie schien geistig schneller zu reifen als die übrigen Kinder und war so bald zur großen Schwester auch für viele ältere Kinder geworden. Und obwohl ihre unkontrollierten Aktionen nicht viel mehr als ein sanfter Hauch im Gefüge der Macht waren, so war es nur eine Frage der Zeit, bis er von der Stelle gespürt wurde, die ihretwegen kommen sollte. Als dieser Tag kam, betraten zwei Jedi-Ritter das Haus ihrer Mutter auf Firrerre und forderten das fünfjährige Kind ein. Bereitwillig händigte Sedraels Mutter ihr Kind aus, um ihm eine bessere Zukunft bieten zu können, weitab von der Bedeutungslosigkeit im Äußeren Rand und mit der Aussicht auf eine geistige Ebene, die ihr niemand anderes als die Jedi gewähren konnten. Das neugierige Mädchen nahm den vor ihm liegenden Weg an und ließ sich in eine neue Welt führen. Vielleicht war es dieser erste Weg voller Aufregung und Nervosität, der sie vor dem Fliegen schaudern ließ und auch künftig immer lassen würde. Zu ihrer Freude blickten ihre Augen jedoch schon bald in die zackigen Spitzen der Hochhäuser des Galaktischen Zentrums. Es war an ihr, erste Prüfungen zu durchlaufen und zu bestehen, um in diesem neuen Lebensabschnitt vom Kind zur Jugendlichen heranzuwachsen. Mit ihrer Eigenständigkeit, Willensstärke und auch dank ihrer glücklichen Kindheit passierte sie die anfänglichen Tests und wurde in den Orden aufgenommen. Zunächst durchlief sie mit anderen Jünglingen regulär die üblichen Gruppenprüfungen.<br />
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Mit dreizehn Jahren wurde Sedrael - wie im Orden üblich - einem Meister unterstellt, in ihrem Fall der Jedi-Seher Shenn Veltro. Es waren lehrreiche Jahre des Friedens und der Meditation. Das Mädchen war folgsam, vielleicht im Geiste jedoch nicht immer frei genug für neue Aspekte, die ihren eigenen moralischen Antworten entgegen standen. Als sie die Grundlagen der Macht so weit erlernt hatte, dass sie selbst in ihrer Ausbildung eigene Schwerpunkte setzen konnte, widmete sich Sedrael bereits sehr schnell der Heilung, Regeneration und Meditation. Es heißt, sie versuchte damit die Minderwertigkeit, die sie früher als Kind gegenüber den Firrerreo-Kindern verspürt hatte, zu kaschieren. Sie selbst würde dazu wohl sagen, dass ihr dieser lebendige und helfende Aspekt der Macht schlichtweg wichtiger war als jeder andere. So verweigerte sie sich der im Orden möglichen Ausbildung zum Piloten. Während sie dies anfangs anderen gegenüber vor allem mit ihrer Flugangst rechtfertigte, zeigte sich jedoch schon bald, dass dies zwar zweifelsohne auch einen bedeutenden Grund darstellte, ein wichtigerer aber wohl war, dass sie mit dem kriegerischen Pfad eines Jedi nicht einverstanden war. Sedrael war gewissermaßen ein Opfer der eigenen Außendarstellung der Jedi geworden, glaubte sie doch daran, dass die Jedi ein Orden des Friedens und der Diplomatie waren – Kampftraining erschien ihr daher unangebracht und letztlich sogar gegen das, wofür der Orden eigentlich stehen sollte. Wo sie diese Kritik zunächst nur leise äußerte, wurde sie dahingehend jedoch mit steigendem Alter immer selbstbewusster und kritisierte Jedi, die diesem Aspekt große Aufmerksamkeit schenkten, immer offener. Zusammen mit ihrem Meister bereiste sie jedoch auch die Galaxis, sah und lernte, dass die Jedi abseits ihrer Doktrinen auch dem nachkamen, was man von ihnen erwartete. Helfer, Schlichter, Diplomaten. Bald schon fühlte Sedrael sich außerhalb des Jedi-Tempels weitaus mehr zuhause und wohler, schon allein weil sie so mit Leuten in Kontakt kam, die ihrer heilenden Unterstützung bedurften. Und so schwer es ihrem Meister einzugestehen war, begann die Zeit, in der aus dem Mädchen eine junge Frau erwuchs. Die Facetten der Macht komplett zu studieren und zu begreifen mochte auch in ihrer Lebensspanne niemals gelingen, so sehr sie sich auch redlich darum bemühte, ohne sich dabei dem Laster einer Passion hinzugeben. Die Sephi erweiterte ihr Wissen, indem sie schließlich auch in das Hilfskorps der Jedi eintrat  und dort zusätzlich von kundigen Medizinern unterrichtet wurde. Obwohl die Gabe der Heilung die ursprünglichste und vielleicht belohnendste unter den Kräften eines Jedi sein mochte, musste Sedrael jedoch eingestehen, andere Bereiche dadurch sehr zu vernachlässigen. Die Hand an der Waffe war ihr schon immer ein übles Laster. Sie sah das Schwert immer als zeremonielle Verbindung zwischen Lernendem und der Macht, nicht aber als Werkzeug zum Schaden anderer. Und so wurde sie auch nie zur Einheit mit ihrem Schwert, sondern fühlte sich stets unwohl in dem Wissen, dass sie damit die Wunden verursachen konnte, deren Heilung sie sich doch eigentlich widmete. Vielleicht war es eine jugendliche Unbedachtheit, die sie nie gänzlich ablegen sollte.<br />
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Doch manchmal geschehen in der Galaxis Dinge, die einen zur Abkehr von Altem und zur Anpassung an die Realität zwingen. Oder wenn schon nicht ein Individuum, dann jedenfalls doch die Organisation dahinter. Ein solches Ereignis sollten die Klonkriege darstellen und der Jedi-Orden passte sich dahingehend an, dass er klare Position auf Seiten der Republik bezog, um auf diese Weise den Frieden wiederherzustellen. Ein Frieden, indem man andere mit Waffengewalt zurück in die Republik zwang. Sedrael war gleichermaßen schockiert und traurig über diese Entscheidung. Der Orden mutierte ihrer Ansicht nach innerhalb kürzester Zeit von einer Organisation des Friedens in einen Handlanger des Krieges. Jedi wurden zu Generälen - somit zu Soldaten - und der Rat erlangte nahezu die Funktion eines Generalstabs. Für Sedrael war das konträr zu dem, was sie bisher vertreten hatte. Sie verweigerte sämtliche Kampfeinsätze, für die sie mit ihrem Meister eingeplant war und widersetzte sich dabei auch dessen Anweisungen, auch wenn er immer wieder behutsam und beschwichtigend auf sie einzuwirken versuchte. Er hatte Verständnis für die Sicht seines Zöglings, bat sie aber dennoch, sich der Meinung des Rates anzuschließen, doch Sedrael hielt stur an ihrer Meinung fest. Also musste ihr Meister alleine losziehen. Die ersten Monate der Klonkriege verrichtete Sedrael dagegen einfache Hilfsdienste im Jedi-Tempel oder kümmerte sich ein wenig um die für den Kriegseinsatz zu jungen Schüler des Ordens. Zunehmend schien sie sich jedoch mit ihrer Einstellung innerhalb des Ordens zu isolieren. Nur wenige teilten ihre Ansicht und überall in der Galaxis kämpften und starben Jedi bereits im Kampf für die Republik. Der Druck auf die Sephi nahm zu. Immer wenn Jedi mit ihren Kriegsgeschichten nach Coruscant zurückkehrten und im Beisein von Sedrael schilderten, wie sie in den Krieg eingriffen, sträubte sich die Sephi davor und schreckte nicht davor zurück Padawane oder ihre Meister für deren Rolle im Krieg zu kritisieren. Sie wurde dafür im Gegenzug von anderen Jedi immer wieder für ihr unkameradschaftliches Verhalten ihrem Orden gegenüber gemaßregelt. Viele fanden Sedraels Einstellung realitätsfern und konnten nicht verstehen, wie sie ihre Brüder und Schwestern der Jedi dafür im Stich lassen konnte. Bald schon fühlte sich Sedrael auf Grund einer ständigen Notwendigkeit der Rechtfertigung wie eine Verräterin in einem Orden, der ihr längst fremd geworden war.<br />
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Einen Verbündeten fand sie nur im Ritter Asko Trocus, der ihre Ansicht teilte und sich daher ebenso wie sie beständig vor anderen Mitgliedern des Ordens rechtfertigen musste. Fortan kümmerten sich die beiden also gemeinsam um Jünglinge. Als Sedrael nach mehreren Monaten einmalig vor den Rat der Jedi zitiert wurde, um ihre Sicht darzulegen, tat sie das. Aber auch wenn der Rat sie nicht übermäßig dafür kritisierte, empfand sie sich dennoch nicht in ihrer Haltung verstanden, da sich an den Umständen und den unterschiedlichen Haltungen letztlich nichts ändern sollte. Die Jedi hatten schließlich interveniert und konnten dies nun auch nicht mehr ungeschehen machen. Das forderte von ihr einen frustrierten Tribut, zu dem sie irgendwann nicht mehr in der Lage war. Schlussendlich sollte dieser Besuch, so harmlos er an sich gewesen sein mochte, wohl den Ausschlag geben. Manchmal kann auch aus einer Gruppendynamik heraus etwas entstehen, wozu man sich alleine vielleicht nicht getraut hätte. Und so gaben sich Sedrael und Asko gegenseitig die Bestätigung dazu, dass man zu einer Bewegung in Richtung des Rates letztlich nicht bereit sein konnte, weil sich die Prinzipien dahinter offenbar fundamental unterschieden. 21 VSY, nach dem Ende des ersten Kriegsjahres, war schließlich für beide die Linie überschritten. Sedrael kehrte dem Orden und ihrem Meister mit Asko den Rücken. Zusammen  mit Asko überwand sie ihre Flugangst und floh mit einem Passagierschiff in den Äußeren Rand. Dort angekommen widmete sich Sedrael überwiegend der Meditation, um sich über ihre Rolle im Klaren zu werden, die sie von nun an wohl ohne den Orden spielen sollte. Von den Klonkriegen erlebte sie daher nahezu nichts, sondern schnappte allenfalls in Gesellschaft anderer einige aktuelle Geschehnisse auf. Doch ihr schlechtes Gewissen gegenüber ihrem Meister veranlasste sie immer wieder dazu, über Holo Kontakt mit ihm aufzunehmen, auch wenn die Gespräche letztlich fruchtlos blieben. Zwar blieb der Kontakt trotz allem herzlich, konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sedrael den Eindruck hatte, ihren Meister hintergangen zu haben. Und so nährte sie auch die Hoffnung ihres Meisters, nach einem Ende des Krieges vielleicht wieder in den Orden zurückkehren zu können. Ob es wirklich so gekommen wäre oder nicht, wird man aber wohl nie erfahren, zumal sie sich selbst nicht darüber im Klaren war. Doch mit dem, was dann passierte, wurde ihr die Entscheidung abgenommen. Der Jedi-Orden wurde gegen Ende der Klonkriege zum Staatsfeind erklärt und erbarmungslos von einer aufstrebenden Diktatur gejagt und vernichtet. Sedrael versuchte nur noch ein einziges Mal, mit dem Alten Jedi-Orden Kontakt aufzunehmen, als sie im Jahr 19 VSY von der großen Jedi-Säuberung hörte. Doch der Versuch, ihren früheren  Meister wiederzufinden, scheiterte und sie erhielt nie eine Antwort. Was mit ihm geschah, ist ihr nicht bekannt, aber sie geht davon aus, dass er im Zuge der Order 66 getötet wurde. Dennoch reute Sedrael ihre damalige Entscheidung nicht, auch wenn sie den Untergang des Ordens sicherlich nicht befürwortete. Sie selbst geriet indes zunächst nicht ins Visier der imperialen Verfolgung, hatte sie doch bereits Jahre zuvor dem Orden den Rücken gekehrt und keine Hinweise auf ihren Zufluchtsort hinterlassen. Und so wurde es bald still um sie.<br />
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Während der imperialen Ära blieben Sedrael und Asko isoliert und unauffällig. Zunächst spielte die Sephi mit dem Gedanken, auf ihren Heimatplaneten Firrerre und somit zu ihrer Mutter zurückzukehren. Doch da der Jedi-Orden zweifellos Aufzeichnungen über ihre Existenz und ihren Fundort hatte, musste das Imperium inzwischen auch darüber Bescheid wissen. Daher war sie der Ansicht, dass sie damit sowohl sich als auch ihre Mutter in Gefahr begab, wenn sie dorthin zurückkehrte. So reisten die beiden Jedi wenig gezielt durch den Äußeren Rand und setzten ihre wenigen Kräfte dort ein, wo sie sie im zivilen Bereich als bedürftig empfand. Sedrael verdingte sich jeweils für einige Monate mit Aushilfstätigkeiten, um das Nötigste zum Überleben zu sichern und um dann bald wieder weiterzuziehen. Letztlich war es zu gefährlich für eine frühere Jedi, zu lange an einem Ort zu verweilen. Obwohl sie nicht mit der Order 66 konfrontiert worden war, bestand noch immer die Möglichkeit, jederzeit von einem Häscher des Imperiums verraten und doch noch entdeckt zu werden. Als Sedrael schließlich aber von den Gerüchten hörte, dass ihre Heimat Firrerre mit einem tödlichen Virus verseucht wurde und damit ein großer Teil ihrer Spezies dem Untergang geweiht war, ignorierte sie die allgemeine Quarantäne des Imperiums und ließ sich trotz ihrer vormaligen Bedenken als Krankenschwester auf den Planeten fliegen, um den Überlebenden zu helfen oder ihnen zumindest Linderung anbieten zu können. Die meisten waren jedoch schon an den Folgen des Virus gestorben oder von Lord Hethrir fortgeschafft worden. So verlor sich in dieser ungeordneten Situation auch die Spur ihrer Mutter, die sie niemals auf dem Planeten finden konnte. Sedraels Eingreifen bewirkte aber auch ansonsten keine nennenswerte Besserung der Situation, zumal sich herausstellte, dass das Virus anscheinend unheilbar war. Das begann sie zu frustrieren, war sie doch in ihrer Schülerinnenzeit früher eine passable Heilerin gewesen. Nun war sie also trotz ihrer Jedi-Fähigkeit nicht in der Lage, das Leid ihres Volkes zu beenden und konnte den Planeten aufgrund der Quarantäne nicht mehr verlassen. So saß sie mehrere Jahre auf dem Planeten fest und konnte wenig gegen die schlimmen Zustände unternehmen, außer zahlreiche Firrerreo in einen etwas angenehmeren Tod zu geleiten.<br />
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Nach dem Tod Palpatines 4 NSY war die Quarantäne eines bedeutungslosen Planeten im Äußeren Rand für das Imperium von keiner Relevanz mehr. Die zuständigen Sicherheitsschiffe verlegten sich kernwärts auf strategisch wichtigere Positionen, als sie versuchten, das bröckelnde Reich zusammenzuhalten. Auf Firrerre selbst spielte das ohnehin keine große Rolle. Das Sterben ging weiter. Doch nach dem Untätigbleiben des Imperiums ersuchte der Planet nun mit dem faktischen Ende der Quarantäne die Neue Republik um Hilfe, um die aussichtslose Situation zu bessern und das Aussterben der Firrerreo-Spezies zu verhindern. Vielleicht drangen darüber die Gerüchte über eine mysteriöse weiße Sephi, die den Betroffenen mit ihren bloßen Händen Linderung der Schmerzen in ihren letzten Minuten ihres Lebens verschaffen soll, hinüber bis zu den Jedi. Und vielleicht kann Sedrael sogar mit einem neuen, reformierten Jedi-Orden nun mehr anfangen als mit dem unzeitgemäßen alten Orden. Doch die Frau hat auch ihren eigenen Kopf, der sie zweifellos noch in das eine oder andere Abenteuer führen wird.<br />
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    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausrüstung</span></span><br />
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    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Raumschiff:</span> keins<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Waffen:</span> gelbes Lichtschwert<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Besonderer Besitz:</span> keiner<br />
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    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Diverses</span></span><br />
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    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Avatarperson:</span> Jarael<br />
    <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ist der Charakter dein Erstcharakter?</span> Nein, Zweitcharakter von Cassio Acchetia]]></content:encoded>
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