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		<title><![CDATA[ Star Wars - Echoes of the Empire - » Neue Republik «]]></title>
		<link>https://starwarsrpg.de/</link>
		<description><![CDATA[ Star Wars - Echoes of the Empire - https://starwarsrpg.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 16:08:04 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[Cara Dune - Marine der SpecForces]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=779</link>
			<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 21:01:36 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=779</guid>
			<description><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Pangolin" rel="stylesheet"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Roboto:400,700' rel='stylesheet' type='text/css'><style type="text/css">.steck {width: 650px; font-size: 13px; font-family: 'Roboto', sans-serif;}.stecktitel {font-size: 16px; text-transform: uppercase; font-weight:bold; text-align:center;border-bottom:none;}.stecktext {font-size: 14px; color: #d18433; text-transform: uppercase;text-align:center;}.stecktext2 {font-size: 12px; font-family: 'Calibri', sans-serif; letter-spacing:1px; text-align:justify;padding-left: 15px; padding-right: 15px;}.stecktext3 {font-size: 13px; font-family: 'Pangolin', cursive; letter-spacing:1px; text-align:justify;font-style:italic;}</style><center><img src="https://www.dryadris.de/echoes/cara_head.png"><div class="steck"><img src="https://www.dryadris.de/echoes/01c.png"><div class="stecktitel">»» NAME ««</div><div class="stecktext">Carasynthia Dune</div><div class="stecktext2">Carasynthia … Ein Name den ich schon lange nicht mehr gehört habe. Es war der Name meiner Urgroßmutter väterlicherseits gewesen und meine Eltern empfanden es wohl bei meiner Geburt angebracht, ihn auch mir zu geben. Allerdings entwickelte ich mich dann nicht gerade zu dem Mädchen, das wohl meine Urgroßmutter gewesen sein muss. Mein Onkel hatte irgendwann angefangen mich nur noch Cara zu nennen, denn – Wie sagte er nochmal? ‚Carasynthia ist ein Name für ein zierliches, zartbesaitetes Mädchen und nicht für einen robusten Wildfang wie dich‘. Meine Eltern waren nicht besonders erfreut über die Abkürzung meines Onkels und erinnerten in jedes Mal aufs Neue daran, dass mein Name nicht Cara sei, sondern Carasynthia. Ich weiß nicht warum sie so sehr darauf beharrt haben, wenn doch außer ihnen jeder in meinem Umfeld angefangen hatte mich Cara zu nennen. Mir persönlich hat Cara deutlich besser gefallen als Carasynthia und doch würde ich alles dafür geben, ihn noch einmal aus dem Munde meiner Eltern hören zu können.</div>
<br />
<div class="stecktitel">»» Geburtsjahr/Alter ««</div><div class="stecktext">23 BBY - 28 Jahre</div>
<br />
<div class="stecktitel">»» Herkunft ««</div><div class="stecktext">Alderaan</div>
<br />
<div class="stecktitel">»» Partei ««</div><div class="stecktext">Neue Republik</div>
<br />
<div class="stecktitel">»» Position ««</div><div class="stecktext">SpecForce Marine</div><div class="stecktext2">Ich bin Teil einer Taskforce, welche sich innerhalb der Marines ins Leben gerufen wurde, um auf die wachsende Bedrohung durch die verschiedenen Kriegsherren reagieren zu können. Unser Einsatzgebiet sind nicht länger Schiffe oder Raumstationen, sondern gut bewachte Bodenziele. Meist sind sie nicht für den Einsatz von Infiltrationsteams geeignet oder es ist nicht die Zeit dafür zu gegeben oder der Aufwand rechtfertigt sich nicht so wirklich. Unsere Aufgabe ist es nämlich auch nicht gerade heimlich vorzugehen, sondern wir nutzen dabei jede Menge Feuerkraft und den Überraschungsmoment. In aller Regel tauchen wir plötzlich auf, werden direkt in die heiße Zone geflogen und in Bodennähe abgesetzt. Sollte dies nicht möglich sein, so sind wir auch alle durchaus in der Lage, unter Zuhilfenahme eines Jetpacks, aus größerer Höhe abzuspringen. Unsere Primäraufgabe ist von Missionsziel zu Missionsziel unterschiedlich. Bei kleineren Objekten agieren wir meist ohne zusätzliches Backup. Da geht es dann meist auch nur darum rein zu gehen, das Objekt zu sichern und die Zielperson zu extrahieren oder falls es nicht anders geht auch zu exekutieren. Bei größeren Objekten bilden wir den ersten Angriffstrupp der reingeht und haben die Primäraufgabe feindliche Geschützstellungen auszuschalten und die Perimeter zu sichern, um somit das Nachrücken weiterer Einheiten sicher zu stellen. <br />
<br />
Nicht gerade der ungefährlichste Job, aber welcher Job in der Rebellion oder der Neuen Republik ist schon ungefährlich? Na gut, mir fallen so einige in der Neuen Republik ein, die als sicher gelten und mir schweben auch so einige Gesichter von Personen vor meinem geistigen Auge, die sich während der Rebellion nicht gerade die Finger schmutzig gemacht haben, aber auf die gebe ich ehrlich gesagt nicht viel. Jeder soll tun was er am besten kann und wenn sie am besten darin sind große Reden zu schwingen und sich als besonders wichtig aufzuspielen, aber sonst nur ein kleines Licht sind, dann sind sie in der Politik wahrlich deutlich besser aufgehoben, als an der Front. Ich habe schon genug damit zu tun meine Kameraden zu schützen und selbst am Leben zu bleiben. Aber kämpfen ist eben das, was ich am besten kann und ich kann nicht leugnen, dass mir meine Ausbildung in diesem Krieg nicht zum Vorteil ist.</div>
<br />
<div class="stecktitel">»» Machtbegabt ««</div><div class="stecktext">Nein</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/02c.png"><br />
<div class="stecktext2">Cara ist eine Frau die den meisten ihrer männlichen Kameraden auf Augenhöhe begegnen kann und das ist nicht nur auf Leistung bezogen, sondern kann durchaus wörtlich genommen werden. Mit 173cm Körpergröße ist das durchaus gegeben. <br />
<br />
Dem Bild, welches viele Männer von Frauen haben, nämlich schmale Taille und breite Hüften, entspricht Cara in wohl keinster Weise. Sicherlich verfügt sie, rein aus physiologischen Gründen bereits über ein breiteres Becken als Männer, aber von einer schmalen Taille ist bei ihr wahrlich nicht viel zu erkennen. Das erste was anderen wohl an ihr auffällt, ist nicht ihr zweites Paar Augen, sondern die breiten Schultern und muskulösen Arme. Aber schon als Kind war Cara eher der stämmige Typ gewesen.<br />
<br />
In ihrem Leben hat Cara schon so einige Kleidungsstücke getragen. Angefangen bei den, von ihr verhassten, Kleider und Roben während ihrer Kindheit und Jugend, über die eintönigen Cadetenuniform, bis hin zu der weißen Sturmtruppenrüstung. Sie trägt das, was ihr im Einsatz den besten Schutz und die größtmögliche Beweglichkeit bietet aber wie sich das zusammenstellt ist ihr vollkommen egal. Es interessiert sie nicht ob es ihr steht oder was andere über ihr Erscheinungsbild denken könnten, sondern es interessiert sie nur, ob die Kleidung in der Lage ist ihr Überleben zu sichern. Aber natürlich befindet sich Cara nicht dauerhaft nur im Einsatz, sondern auch in ihrem Leben gibt es durchaus Zeiten, in denen man durch schnaufen und neue Kraft tanken kann. In dieser Zeit trifft man sie dann durchaus auch in nicht schwerer Rüstung an, aber in dennoch zweckmäßiger Kleidung. Meist sind es nah am Körper liegenden Kleidungsstücke, in dunkleren Tönen. Man könnte beinahe das Gefühl bekommen, sie hätte einfach nur die Panzerung in den Schrank gelegt und den Rest einfach anbehalten. Allzeit bereit für alles was kommen mag.</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/03c.png"><br />
<div class="stecktext2">Cara macht auf viele Personen den Eindruck über keine großen Gefühlsregungen zu verfügen. Sie hinterlässt eher den unerschütterlichen und stoischen Eindruck einer Person, der es vollkommen egal ist, was um sie herum passiert oder welches Schicksal oder Leid andere erleben. Aber so stimmt das nicht. Es ist ihr nicht egal, sie zeigt es nur nicht. Es gab eine Zeit in ihrem Leben, in dem es als Schwäche galt Emotionen zu zeigen. In der man Personen wie ihr jegliche Form von Emotionen schlichtweg nicht gestattet hatte, man sie für das Zeigen von Emotionen bestraft hatte. Eine Zeit, in der es einfach nur galt Befehle zu folgen, egal was sie auch für einen selbst oder für einen Kameraden bedeuten würden. Absolute Loyalität der Sache gegenüber bis in den Tod. Eine derartige Zeit lässt man nicht einfach so hinter sich. Sie hat einen geprägt und das für den Rest des Lebens. Es ist kein Kleidungsstück, das man einfach ablegt, in den Schrank hängt und dann vergisst. Nein, diese Zeit begleitet einen Tag ein Tag aus. Rund um die Uhr. Man wird sie nie vergessen können. Vielleicht wird man irgendwann in der Lage sein ein wenig über sein altes Ich hinweggekommen zu sein, etwas offener sein zu können, aber völlig ablegen wird man gewisse Verhalten einfach nie können. <br />
<br />
Ja, Cara begibt sich durchaus auf emotionale Distanz zu den Dingen die sie tut. Manchmal, weil es sie wirklich nicht interessiert. Manchmal, um sich selbst zu schützen doch oftmals, um überhaupt tun zu können was sie zu tun hat. Den Menschen zurück lassen und zu dem Soldaten zu werden, zu dem man sie ausgebildet hatte. Der gelernt hatte mit absoluter Präzision und maximaler Effektivität seine Befehle auszuführen. Der sich von keinem Hindernis, von keiner Widrigkeit, auf seinem Weg zum Ziel hatte aufhalten lassen. Man konnte nicht zu diesem Soldaten werden, wenn man sich Gedanken um andere machte, wenn man sich Sorgen um sie machte oder wenn man um ihr Wohl besorgt war. All das sorgte nur dafür, dass man zu seinem eigenen Feind wurde und versagte. Cara weiß, dass es viele gibt, welche einer ganz anderen Meinung sind als sie. Für die gerade die Gefühle, die sie als hinderlich für ihr Handeln sieht, als Vorteil sehen. Etwas, das ihnen den Antrieb gibt und sie durchhalten lässt. Vermutlich gibt es in diesem Fall kein richtig oder falsch, sondern einfach nur den Weg, den jeder für sich selbst finden musste, um nicht an dem was er tat zu zerbrechen. <br />
<br />
Kameradschaft ist ein wichtiger Aspekt für Cara, auch wenn sie sich selbst nicht gerade zu den kontaktfreudigsten Personen zählt. Sie ist niemand, der sich in einer Cantina zu anderen an den Tisch setzt, nur weil man sich ein wenig kennt oder weil man den letzten Einsatz zusammen verbracht hat. Aber wenn sie doch mal mit anderen an einem Tisch landen sollte, dann merkt man, dass hinter der harten Schale doch eine Frau existiert die Humor hat, die in der Lage ist zu lachen, die sich über Kleinigkeiten freuen kann und manchmal ist es, als würde sich ein Fenster in eine Zeit irgendwo in der Vergangenheit öffnen. <br />
<br />
Ja, vermutlich muss man sagen, dass in Cara zwei Personen existieren. Die Person, die sie einst war und die Person, zu welcher sie auf Carida geworden ist. Sie lehnt keine davon ab, sie bevorzugt keine, denn jedes dieser beiden Leben hatte seine schönen und auch schlechten Seiten. Es hatte eine Zeit gegeben, in der sie sich durchaus gefragt hatte, wer sie überhaupt war und wo sie versucht hatte sich für eine Person zu entscheiden, aber es war ihr nie gelungen. Somit hatte sie einfach akzeptiert beide Personen zu sein und auch zu bleiben, mit allen Vor- und Nachteilen die damit verbunden waren. <br />
<br />
Willensstärke, Ehrgeiz und Loyalität – Eigenschaften die sie schon früh an den Tag gelegt hat und welche ihr damals ein Empfehlungsschreiben für die Imperiale Akademie auf Carida eingebracht haben, weißen Cara auch heute noch aus. Egal wie schwierig eine Mission auch erscheinen mag, wenn sie wichtig ist, wenn sie entscheidend ist, dann wird es für Cara immer einen Weg geben. Sie wird nicht aufhören diesen Weg zu suchen, bis sie ihn gefunden hat und ihn dann bis zum Ende durchgehen. Sie erwartet von niemanden, dass man ihr folgt wenn es gefährlich wird, aber man sollte niemals erwarten, dass sie sich widerstandslos zurückzieht, nur weil man es ihr sagt, obwohl sie noch eine Möglichkeit sieht das Ziel doch noch zu erreichen. Wenn sie sich einer Sache verschreibt, dann tut sie das mit allem was sie zur Verfügung hat. Halbe Sachen gibt es bei ihr nicht. Bei ihr heißt es wohl immer nur: „Ganz oder gar nicht“. Aber das heißt nicht, dass Cara deswegen nicht in der Lage ist Kompromisse einzugehen oder stur zu sein, auch wenn es auf Außenstehende vielleicht den Eindruck macht. Sie empfindet es nicht als Sturheit, wenn man den Befehl zum Rückzug in Frage stellt oder sogar verweigert und stattdessen weiter dem ursprünglich erteilten Befehl folgt, weil man noch eine realistische Chance auf Erfolg sieht. Das hat nichts damit zu tun, dass sie denken würde es besser als andere zu wissen und einen Befehl deswegen zu verweigern. Ihre Indoktrination hatte damals von ihr erwartet einen Befehl kompromisslos auszuführen. Zu handeln und nicht etwa noch dabei zu denken. Jetzt die Möglichkeit zu haben ein eigene Entscheidung treffen zu können, eben diese Freiheit zu besitzen, führt eben hin und wieder auch mal dazu, dass sie sich nicht zurückzieht, so wie der Befehl es von ihr erwarten würde, weil sie eben einen Weg gesehen hat der zum Erfolg führen kann und sie eben solche Wege bis zu Ende geht. <br />
<br />
Sie sieht keine Sturheit darin, einen Befehl zu Ende zu bringen, solange eine realistische Chance auf Erfolg vorhanden ist und den Befehl zum Rückzug in Frage zu stellen oder gar zu verweigern. Es ist auch nicht so, dass man ihr unterstellen könnte Besserwisserisch zu sein. Den einzigen Vorwurf den man ihr in einem solchen Moment machen könnte wäre der, das Resultat erfolgreicher Indoktrination zu sein.<br />
<br />
Aber um ihr diesen Vorwurf machen zu können, müsste man erst einmal wissen, dass sie überhaupt einer Indoktrination unterzogen worden ist. Wissen, dass sie sich auf der Imperialen Akademie auf Carida befunden hatte. Wissen, dass sie zum Stormtrooper ausgebildet worden war und sich somit zur imperialen Elite hatte zählen dürfen. Über all das wussten nur sehr wenige in der Rebellion Bescheid und auch jetzt wissen es nicht viel mehr. Cara spricht nicht groß über diese Zeit und schon gar nicht mit jedem. Man kann auf keinen Fall behaupten, dass sie sich für diese Jahre auf Carida schämt. Sie hatte ihre Gründe gehabt den Weg eingeschlagen zu haben und auch wenn Carida nie auf ihrem Plan gestanden hatte, so war sie dennoch stolz dort gelandet zu sein und die Ausbildung überstanden und überlebt zu haben. Etwas, das nicht jedem gelang. Ja, sie ist stolz auf das, was sie auf Carida erreicht hat, wenn auch heute nicht mehr unbedingt darauf, wer ihr diese Chance ermöglicht hat. Aber die Zeit auf Carida hat ihr Dinge beigebracht, die sie so sonst nie gelernt oder erfahren hätte und nicht alles davon war schlecht. Sie kannte Viele, die sich für ihren imperialen Dienst schämten, ihn am liebsten ungeschehen machen würden, aber nicht Cara. Eigentlich war der Grund, warum sie nicht über ihre Ausbildung zum Stormtrooper sprach der, dass sie nicht wollte, dass sie andere für diese Zeit bemitleidete. Sie bemitleidete für all die schlimmen Dinge, die man ihr in dieser Zeit angetan hatte. Man sie behandelte als sei sie ein Opfer gewesen und somit all das, was sie in dieser Zeit geleistet hatte, ja sogar erreicht hatte, wertlos machte. Sie weiß natürlich, dass sie nicht in der Lage ist ihren militärischen Hintergrund zu verbergen und das hat sie auch nicht vor, aber das heißt nicht, dass man auch jeden auf den Kern der Wahrheit aufmerksam machen musste. <br />
<br />
Cara neigt dazu kein Blatt vor den Mund zu nehmen und die Dinge so zu sagen wie sie ihr in den Sinn kommen. Sie ist direkt und sie neigt durchaus auch zu einer derberen Wortwahl. Beschimpfungen und Flüche, die manch anderem rote Ohren beschert, entlocken ihr vermutlich nicht einmal ansatzweise eine Reaktion. Was sie sagt ist meist genau auf den Punkt gebracht. Militärische Präzision eben. Alles was unwichtig ist muss nicht ausgesprochen werden. Kostet nur wertvolle Zeit.</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/04c.png"><br />
<div class="stecktitel">»» Studium&Weiterbildungen ««</div><div class="stecktext2">&bull; 1-Jähriges Studium an der Imperialen Militärakademie auf Raithal. <br />
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&bull; 2-Jährige Grundausbildung durch das Stormtrooper Corps auf der Akademie von Carida<br />
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&bull; 2-Jährige Weiterbildung zum Air Assault Trooper durch das Stormtrooper Corps auf Carida. Die Weiterbildung beinhaltet eine halbjährige Sonderübung auf der Imperialen Flottenakademie von Prefsbelt IV. <br />
<br />
&bull; Qualifikation für eine 1-Jährige Spezialausbildung zum Zero-G Assault Trooper. Ausbildung nach einem halben Jahr abgebrochen. Grund: Desertion</div>
<br />
<br />
<div class="stecktitel">»» Fachkenntnisse ««</div><div class="stecktext2">&bull; Exzellente Kenntnisse in der Handhabung und Nutzung eines E-11-Blastergewehrs, sowie des DLT-20A-Blastergewehrs<br />
<br />
&bull; Ausführliche Kenntnisse in der Handhabung und Nutzung von Plasmawerfer (Air Assault Trooper Ausbildung)<br />
<br />
&bull; Exzellente Kenntnisse in der Handhabung und Nutzung eines AJP-400 Jet Packs (Air Assault Trooper Ausbildung)<br />
<br />
&bull; Kenntnisse in der Handhabung und Nutzung verschiedener schwerer Waffen (Grundausbildung)<br />
<br />
&bull; Kenntnisse in der Handhabung und Nutzung von Thermaldetonatoren, Granaten und Minen (Grundausbildung)<br />
<br />
&bull; Exzellente Kenntnisse und Leistungen im Fachfeld Nahkampf<br />
<br />
&bull; Herausragende Kenntnisse und Leistungen Fachfeld Taktik</div>
<br />
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/06c.png"><br />
<div class="stecktitel">»» Bewaffnung ««</div><div class="stecktext2">Ihre Bewaffnung besteht aus dem, was die Mission notwendig macht, voraussetzt oder schlichtweg vorhanden ist. Egal ob es sich jetzt um einen einfachen Blaster handelt, um Thermaldetonatoren, Splittergranaten oder einen Raketenwerfer. Dennoch, sofern sie die Wahl hat, würde sie jederzeit ein Blastergewehr anderen Waffen vorziehen. Diese Waffe ist einfach ein Teil von ihr und sie könnte damit mit verbundenen Augen treffen. Ihre Ausbildung umfasste die Vertrautmachung und Verwendung von einer großen Zahl an unterschiedlichen Waffen, so dass es eigentlich kaum eine Standardwaffe gibt, mit der sie nicht irgendwie zurecht kommen würde.</div>
<br />
<div class="stecktitel">»» Besonderer Besitz ««</div><div class="stecktext2">Alles was Cara an persönlichen Dingen besitzt, sind ihre Erinnerungen. Erinnerungen an ihre Kindheit, ihr Eltern und ihr Leben auf Alderaan. Sie hatte nichts persönliches mit nach Carida nehmen dürfen und Alderaan existierte nicht mehr, um persönliche Dinge in ihren Besitz bringen zu können. Erinnerungen waren das einzige was ihr geblieben waren und selbst diese waren ihr zeitweilig genommen worden.</div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Pangolin" rel="stylesheet"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Roboto:400,700' rel='stylesheet' type='text/css'><style type="text/css">.steck {width: 650px; font-size: 13px; font-family: 'Roboto', sans-serif;}.stecktitel {font-size: 16px; text-transform: uppercase; font-weight:bold; text-align:center;border-bottom:none;}.stecktext {font-size: 14px; color: #d18433; text-transform: uppercase;text-align:center;}.stecktext2 {font-size: 12px; font-family: 'Calibri', sans-serif; letter-spacing:1px; text-align:justify;padding-left: 15px; padding-right: 15px;}.stecktext3 {font-size: 13px; font-family: 'Pangolin', cursive; letter-spacing:1px; text-align:justify;font-style:italic;}</style><center><img src="https://www.dryadris.de/echoes/cara_head.png"><div class="steck"><img src="https://www.dryadris.de/echoes/01c.png"><div class="stecktitel">»» NAME ««</div><div class="stecktext">Carasynthia Dune</div><div class="stecktext2">Carasynthia … Ein Name den ich schon lange nicht mehr gehört habe. Es war der Name meiner Urgroßmutter väterlicherseits gewesen und meine Eltern empfanden es wohl bei meiner Geburt angebracht, ihn auch mir zu geben. Allerdings entwickelte ich mich dann nicht gerade zu dem Mädchen, das wohl meine Urgroßmutter gewesen sein muss. Mein Onkel hatte irgendwann angefangen mich nur noch Cara zu nennen, denn – Wie sagte er nochmal? ‚Carasynthia ist ein Name für ein zierliches, zartbesaitetes Mädchen und nicht für einen robusten Wildfang wie dich‘. Meine Eltern waren nicht besonders erfreut über die Abkürzung meines Onkels und erinnerten in jedes Mal aufs Neue daran, dass mein Name nicht Cara sei, sondern Carasynthia. Ich weiß nicht warum sie so sehr darauf beharrt haben, wenn doch außer ihnen jeder in meinem Umfeld angefangen hatte mich Cara zu nennen. Mir persönlich hat Cara deutlich besser gefallen als Carasynthia und doch würde ich alles dafür geben, ihn noch einmal aus dem Munde meiner Eltern hören zu können.</div>
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<div class="stecktitel">»» Geburtsjahr/Alter ««</div><div class="stecktext">23 BBY - 28 Jahre</div>
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<div class="stecktitel">»» Herkunft ««</div><div class="stecktext">Alderaan</div>
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<div class="stecktitel">»» Partei ««</div><div class="stecktext">Neue Republik</div>
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<div class="stecktitel">»» Position ««</div><div class="stecktext">SpecForce Marine</div><div class="stecktext2">Ich bin Teil einer Taskforce, welche sich innerhalb der Marines ins Leben gerufen wurde, um auf die wachsende Bedrohung durch die verschiedenen Kriegsherren reagieren zu können. Unser Einsatzgebiet sind nicht länger Schiffe oder Raumstationen, sondern gut bewachte Bodenziele. Meist sind sie nicht für den Einsatz von Infiltrationsteams geeignet oder es ist nicht die Zeit dafür zu gegeben oder der Aufwand rechtfertigt sich nicht so wirklich. Unsere Aufgabe ist es nämlich auch nicht gerade heimlich vorzugehen, sondern wir nutzen dabei jede Menge Feuerkraft und den Überraschungsmoment. In aller Regel tauchen wir plötzlich auf, werden direkt in die heiße Zone geflogen und in Bodennähe abgesetzt. Sollte dies nicht möglich sein, so sind wir auch alle durchaus in der Lage, unter Zuhilfenahme eines Jetpacks, aus größerer Höhe abzuspringen. Unsere Primäraufgabe ist von Missionsziel zu Missionsziel unterschiedlich. Bei kleineren Objekten agieren wir meist ohne zusätzliches Backup. Da geht es dann meist auch nur darum rein zu gehen, das Objekt zu sichern und die Zielperson zu extrahieren oder falls es nicht anders geht auch zu exekutieren. Bei größeren Objekten bilden wir den ersten Angriffstrupp der reingeht und haben die Primäraufgabe feindliche Geschützstellungen auszuschalten und die Perimeter zu sichern, um somit das Nachrücken weiterer Einheiten sicher zu stellen. <br />
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Nicht gerade der ungefährlichste Job, aber welcher Job in der Rebellion oder der Neuen Republik ist schon ungefährlich? Na gut, mir fallen so einige in der Neuen Republik ein, die als sicher gelten und mir schweben auch so einige Gesichter von Personen vor meinem geistigen Auge, die sich während der Rebellion nicht gerade die Finger schmutzig gemacht haben, aber auf die gebe ich ehrlich gesagt nicht viel. Jeder soll tun was er am besten kann und wenn sie am besten darin sind große Reden zu schwingen und sich als besonders wichtig aufzuspielen, aber sonst nur ein kleines Licht sind, dann sind sie in der Politik wahrlich deutlich besser aufgehoben, als an der Front. Ich habe schon genug damit zu tun meine Kameraden zu schützen und selbst am Leben zu bleiben. Aber kämpfen ist eben das, was ich am besten kann und ich kann nicht leugnen, dass mir meine Ausbildung in diesem Krieg nicht zum Vorteil ist.</div>
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<div class="stecktitel">»» Machtbegabt ««</div><div class="stecktext">Nein</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/02c.png"><br />
<div class="stecktext2">Cara ist eine Frau die den meisten ihrer männlichen Kameraden auf Augenhöhe begegnen kann und das ist nicht nur auf Leistung bezogen, sondern kann durchaus wörtlich genommen werden. Mit 173cm Körpergröße ist das durchaus gegeben. <br />
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Dem Bild, welches viele Männer von Frauen haben, nämlich schmale Taille und breite Hüften, entspricht Cara in wohl keinster Weise. Sicherlich verfügt sie, rein aus physiologischen Gründen bereits über ein breiteres Becken als Männer, aber von einer schmalen Taille ist bei ihr wahrlich nicht viel zu erkennen. Das erste was anderen wohl an ihr auffällt, ist nicht ihr zweites Paar Augen, sondern die breiten Schultern und muskulösen Arme. Aber schon als Kind war Cara eher der stämmige Typ gewesen.<br />
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In ihrem Leben hat Cara schon so einige Kleidungsstücke getragen. Angefangen bei den, von ihr verhassten, Kleider und Roben während ihrer Kindheit und Jugend, über die eintönigen Cadetenuniform, bis hin zu der weißen Sturmtruppenrüstung. Sie trägt das, was ihr im Einsatz den besten Schutz und die größtmögliche Beweglichkeit bietet aber wie sich das zusammenstellt ist ihr vollkommen egal. Es interessiert sie nicht ob es ihr steht oder was andere über ihr Erscheinungsbild denken könnten, sondern es interessiert sie nur, ob die Kleidung in der Lage ist ihr Überleben zu sichern. Aber natürlich befindet sich Cara nicht dauerhaft nur im Einsatz, sondern auch in ihrem Leben gibt es durchaus Zeiten, in denen man durch schnaufen und neue Kraft tanken kann. In dieser Zeit trifft man sie dann durchaus auch in nicht schwerer Rüstung an, aber in dennoch zweckmäßiger Kleidung. Meist sind es nah am Körper liegenden Kleidungsstücke, in dunkleren Tönen. Man könnte beinahe das Gefühl bekommen, sie hätte einfach nur die Panzerung in den Schrank gelegt und den Rest einfach anbehalten. Allzeit bereit für alles was kommen mag.</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/03c.png"><br />
<div class="stecktext2">Cara macht auf viele Personen den Eindruck über keine großen Gefühlsregungen zu verfügen. Sie hinterlässt eher den unerschütterlichen und stoischen Eindruck einer Person, der es vollkommen egal ist, was um sie herum passiert oder welches Schicksal oder Leid andere erleben. Aber so stimmt das nicht. Es ist ihr nicht egal, sie zeigt es nur nicht. Es gab eine Zeit in ihrem Leben, in dem es als Schwäche galt Emotionen zu zeigen. In der man Personen wie ihr jegliche Form von Emotionen schlichtweg nicht gestattet hatte, man sie für das Zeigen von Emotionen bestraft hatte. Eine Zeit, in der es einfach nur galt Befehle zu folgen, egal was sie auch für einen selbst oder für einen Kameraden bedeuten würden. Absolute Loyalität der Sache gegenüber bis in den Tod. Eine derartige Zeit lässt man nicht einfach so hinter sich. Sie hat einen geprägt und das für den Rest des Lebens. Es ist kein Kleidungsstück, das man einfach ablegt, in den Schrank hängt und dann vergisst. Nein, diese Zeit begleitet einen Tag ein Tag aus. Rund um die Uhr. Man wird sie nie vergessen können. Vielleicht wird man irgendwann in der Lage sein ein wenig über sein altes Ich hinweggekommen zu sein, etwas offener sein zu können, aber völlig ablegen wird man gewisse Verhalten einfach nie können. <br />
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Ja, Cara begibt sich durchaus auf emotionale Distanz zu den Dingen die sie tut. Manchmal, weil es sie wirklich nicht interessiert. Manchmal, um sich selbst zu schützen doch oftmals, um überhaupt tun zu können was sie zu tun hat. Den Menschen zurück lassen und zu dem Soldaten zu werden, zu dem man sie ausgebildet hatte. Der gelernt hatte mit absoluter Präzision und maximaler Effektivität seine Befehle auszuführen. Der sich von keinem Hindernis, von keiner Widrigkeit, auf seinem Weg zum Ziel hatte aufhalten lassen. Man konnte nicht zu diesem Soldaten werden, wenn man sich Gedanken um andere machte, wenn man sich Sorgen um sie machte oder wenn man um ihr Wohl besorgt war. All das sorgte nur dafür, dass man zu seinem eigenen Feind wurde und versagte. Cara weiß, dass es viele gibt, welche einer ganz anderen Meinung sind als sie. Für die gerade die Gefühle, die sie als hinderlich für ihr Handeln sieht, als Vorteil sehen. Etwas, das ihnen den Antrieb gibt und sie durchhalten lässt. Vermutlich gibt es in diesem Fall kein richtig oder falsch, sondern einfach nur den Weg, den jeder für sich selbst finden musste, um nicht an dem was er tat zu zerbrechen. <br />
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Kameradschaft ist ein wichtiger Aspekt für Cara, auch wenn sie sich selbst nicht gerade zu den kontaktfreudigsten Personen zählt. Sie ist niemand, der sich in einer Cantina zu anderen an den Tisch setzt, nur weil man sich ein wenig kennt oder weil man den letzten Einsatz zusammen verbracht hat. Aber wenn sie doch mal mit anderen an einem Tisch landen sollte, dann merkt man, dass hinter der harten Schale doch eine Frau existiert die Humor hat, die in der Lage ist zu lachen, die sich über Kleinigkeiten freuen kann und manchmal ist es, als würde sich ein Fenster in eine Zeit irgendwo in der Vergangenheit öffnen. <br />
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Ja, vermutlich muss man sagen, dass in Cara zwei Personen existieren. Die Person, die sie einst war und die Person, zu welcher sie auf Carida geworden ist. Sie lehnt keine davon ab, sie bevorzugt keine, denn jedes dieser beiden Leben hatte seine schönen und auch schlechten Seiten. Es hatte eine Zeit gegeben, in der sie sich durchaus gefragt hatte, wer sie überhaupt war und wo sie versucht hatte sich für eine Person zu entscheiden, aber es war ihr nie gelungen. Somit hatte sie einfach akzeptiert beide Personen zu sein und auch zu bleiben, mit allen Vor- und Nachteilen die damit verbunden waren. <br />
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Willensstärke, Ehrgeiz und Loyalität – Eigenschaften die sie schon früh an den Tag gelegt hat und welche ihr damals ein Empfehlungsschreiben für die Imperiale Akademie auf Carida eingebracht haben, weißen Cara auch heute noch aus. Egal wie schwierig eine Mission auch erscheinen mag, wenn sie wichtig ist, wenn sie entscheidend ist, dann wird es für Cara immer einen Weg geben. Sie wird nicht aufhören diesen Weg zu suchen, bis sie ihn gefunden hat und ihn dann bis zum Ende durchgehen. Sie erwartet von niemanden, dass man ihr folgt wenn es gefährlich wird, aber man sollte niemals erwarten, dass sie sich widerstandslos zurückzieht, nur weil man es ihr sagt, obwohl sie noch eine Möglichkeit sieht das Ziel doch noch zu erreichen. Wenn sie sich einer Sache verschreibt, dann tut sie das mit allem was sie zur Verfügung hat. Halbe Sachen gibt es bei ihr nicht. Bei ihr heißt es wohl immer nur: „Ganz oder gar nicht“. Aber das heißt nicht, dass Cara deswegen nicht in der Lage ist Kompromisse einzugehen oder stur zu sein, auch wenn es auf Außenstehende vielleicht den Eindruck macht. Sie empfindet es nicht als Sturheit, wenn man den Befehl zum Rückzug in Frage stellt oder sogar verweigert und stattdessen weiter dem ursprünglich erteilten Befehl folgt, weil man noch eine realistische Chance auf Erfolg sieht. Das hat nichts damit zu tun, dass sie denken würde es besser als andere zu wissen und einen Befehl deswegen zu verweigern. Ihre Indoktrination hatte damals von ihr erwartet einen Befehl kompromisslos auszuführen. Zu handeln und nicht etwa noch dabei zu denken. Jetzt die Möglichkeit zu haben ein eigene Entscheidung treffen zu können, eben diese Freiheit zu besitzen, führt eben hin und wieder auch mal dazu, dass sie sich nicht zurückzieht, so wie der Befehl es von ihr erwarten würde, weil sie eben einen Weg gesehen hat der zum Erfolg führen kann und sie eben solche Wege bis zu Ende geht. <br />
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Sie sieht keine Sturheit darin, einen Befehl zu Ende zu bringen, solange eine realistische Chance auf Erfolg vorhanden ist und den Befehl zum Rückzug in Frage zu stellen oder gar zu verweigern. Es ist auch nicht so, dass man ihr unterstellen könnte Besserwisserisch zu sein. Den einzigen Vorwurf den man ihr in einem solchen Moment machen könnte wäre der, das Resultat erfolgreicher Indoktrination zu sein.<br />
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Aber um ihr diesen Vorwurf machen zu können, müsste man erst einmal wissen, dass sie überhaupt einer Indoktrination unterzogen worden ist. Wissen, dass sie sich auf der Imperialen Akademie auf Carida befunden hatte. Wissen, dass sie zum Stormtrooper ausgebildet worden war und sich somit zur imperialen Elite hatte zählen dürfen. Über all das wussten nur sehr wenige in der Rebellion Bescheid und auch jetzt wissen es nicht viel mehr. Cara spricht nicht groß über diese Zeit und schon gar nicht mit jedem. Man kann auf keinen Fall behaupten, dass sie sich für diese Jahre auf Carida schämt. Sie hatte ihre Gründe gehabt den Weg eingeschlagen zu haben und auch wenn Carida nie auf ihrem Plan gestanden hatte, so war sie dennoch stolz dort gelandet zu sein und die Ausbildung überstanden und überlebt zu haben. Etwas, das nicht jedem gelang. Ja, sie ist stolz auf das, was sie auf Carida erreicht hat, wenn auch heute nicht mehr unbedingt darauf, wer ihr diese Chance ermöglicht hat. Aber die Zeit auf Carida hat ihr Dinge beigebracht, die sie so sonst nie gelernt oder erfahren hätte und nicht alles davon war schlecht. Sie kannte Viele, die sich für ihren imperialen Dienst schämten, ihn am liebsten ungeschehen machen würden, aber nicht Cara. Eigentlich war der Grund, warum sie nicht über ihre Ausbildung zum Stormtrooper sprach der, dass sie nicht wollte, dass sie andere für diese Zeit bemitleidete. Sie bemitleidete für all die schlimmen Dinge, die man ihr in dieser Zeit angetan hatte. Man sie behandelte als sei sie ein Opfer gewesen und somit all das, was sie in dieser Zeit geleistet hatte, ja sogar erreicht hatte, wertlos machte. Sie weiß natürlich, dass sie nicht in der Lage ist ihren militärischen Hintergrund zu verbergen und das hat sie auch nicht vor, aber das heißt nicht, dass man auch jeden auf den Kern der Wahrheit aufmerksam machen musste. <br />
<br />
Cara neigt dazu kein Blatt vor den Mund zu nehmen und die Dinge so zu sagen wie sie ihr in den Sinn kommen. Sie ist direkt und sie neigt durchaus auch zu einer derberen Wortwahl. Beschimpfungen und Flüche, die manch anderem rote Ohren beschert, entlocken ihr vermutlich nicht einmal ansatzweise eine Reaktion. Was sie sagt ist meist genau auf den Punkt gebracht. Militärische Präzision eben. Alles was unwichtig ist muss nicht ausgesprochen werden. Kostet nur wertvolle Zeit.</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/04c.png"><br />
<div class="stecktitel">»» Studium&Weiterbildungen ««</div><div class="stecktext2">&bull; 1-Jähriges Studium an der Imperialen Militärakademie auf Raithal. <br />
<br />
&bull; 2-Jährige Grundausbildung durch das Stormtrooper Corps auf der Akademie von Carida<br />
<br />
&bull; 2-Jährige Weiterbildung zum Air Assault Trooper durch das Stormtrooper Corps auf Carida. Die Weiterbildung beinhaltet eine halbjährige Sonderübung auf der Imperialen Flottenakademie von Prefsbelt IV. <br />
<br />
&bull; Qualifikation für eine 1-Jährige Spezialausbildung zum Zero-G Assault Trooper. Ausbildung nach einem halben Jahr abgebrochen. Grund: Desertion</div>
<br />
<br />
<div class="stecktitel">»» Fachkenntnisse ««</div><div class="stecktext2">&bull; Exzellente Kenntnisse in der Handhabung und Nutzung eines E-11-Blastergewehrs, sowie des DLT-20A-Blastergewehrs<br />
<br />
&bull; Ausführliche Kenntnisse in der Handhabung und Nutzung von Plasmawerfer (Air Assault Trooper Ausbildung)<br />
<br />
&bull; Exzellente Kenntnisse in der Handhabung und Nutzung eines AJP-400 Jet Packs (Air Assault Trooper Ausbildung)<br />
<br />
&bull; Kenntnisse in der Handhabung und Nutzung verschiedener schwerer Waffen (Grundausbildung)<br />
<br />
&bull; Kenntnisse in der Handhabung und Nutzung von Thermaldetonatoren, Granaten und Minen (Grundausbildung)<br />
<br />
&bull; Exzellente Kenntnisse und Leistungen im Fachfeld Nahkampf<br />
<br />
&bull; Herausragende Kenntnisse und Leistungen Fachfeld Taktik</div>
<br />
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/06c.png"><br />
<div class="stecktitel">»» Bewaffnung ««</div><div class="stecktext2">Ihre Bewaffnung besteht aus dem, was die Mission notwendig macht, voraussetzt oder schlichtweg vorhanden ist. Egal ob es sich jetzt um einen einfachen Blaster handelt, um Thermaldetonatoren, Splittergranaten oder einen Raketenwerfer. Dennoch, sofern sie die Wahl hat, würde sie jederzeit ein Blastergewehr anderen Waffen vorziehen. Diese Waffe ist einfach ein Teil von ihr und sie könnte damit mit verbundenen Augen treffen. Ihre Ausbildung umfasste die Vertrautmachung und Verwendung von einer großen Zahl an unterschiedlichen Waffen, so dass es eigentlich kaum eine Standardwaffe gibt, mit der sie nicht irgendwie zurecht kommen würde.</div>
<br />
<div class="stecktitel">»» Besonderer Besitz ««</div><div class="stecktext2">Alles was Cara an persönlichen Dingen besitzt, sind ihre Erinnerungen. Erinnerungen an ihre Kindheit, ihr Eltern und ihr Leben auf Alderaan. Sie hatte nichts persönliches mit nach Carida nehmen dürfen und Alderaan existierte nicht mehr, um persönliche Dinge in ihren Besitz bringen zu können. Erinnerungen waren das einzige was ihr geblieben waren und selbst diese waren ihr zeitweilig genommen worden.</div></div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wedge Antilles - Captain des Rogue Squadron]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=772</link>
			<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 19:52:53 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Pangolin" rel="stylesheet"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Roboto:400,700' rel='stylesheet' type='text/css'><style type="text/css">.steck {width: 650px; font-size: 13px; font-family: 'Roboto', sans-serif;}.stecktitel {font-size: 16px; text-transform: uppercase; font-weight:bold; text-align:center;border-bottom:none;}.stecktext {font-size: 14px; color: #33aad1; text-transform: uppercase;text-align:center;}.stecktext2 {font-size: 12px; font-family: 'Calibri', sans-serif; letter-spacing:1px; text-align:justify;padding-left: 15px; padding-right: 15px;}.stecktext3 {font-size: 13px; font-family: 'Pangolin', cursive; letter-spacing:1px; text-align:justify;font-style:italic;}</style><center><div class="steck"><img src="https://www.dryadris.de/echoes/01.png"><div class="stecktitel">»» NAME ««</div><div class="stecktext">Wedge Antilles</div>
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<div class="stecktitel">»» Geburtsjahr/Alter ««</div><div class="stecktext">21 BBY - 26 Jahre</div>
<br />
<div class="stecktitel">»» Herkunft ««</div><div class="stecktext">Corellia</div><div class="stecktext2">Wedge ist ein Corellianer durch und durch, wenn auch er den Großteil seines jungen Lebens nicht auf dem Planeten selbst, sondern auf der Gus Treta Station über Corellia verbracht hat. Dort unterhielten sein Vater – Jagged Antilles – und seine Mutter – Zena Antilles – ein Treibstoffdepot. Wedges Jugend war demnach gekennzeichnet vom ständigen hin und her zwischen dem Schulbesuch auf Corellia selbst und dem familiären Leben auf der Station.</div>
<div class="stecktitel">»» Partei ««</div><div class="stecktext">Neue Republik</div>
<br />
<div class="stecktitel">»» Position ««</div><div class="stecktext">Captain</div><div class="stecktext2">Wedge bekleidet, im Gegensatz zu anderen Helden der Rebellion, noch immer den Rang eines Captains. Etwas, das ihn allerdings in keinster Weise stört, sondern er möchte es gar nicht anders haben. Er fühlt sich im Cockpit eines X-Wings äußerst wohl und er ist überzeugt davon, dass er der Neuen Republik am ehesten nutzen kann, wenn er eine Staffel an den Frontlinien kommandieren kann. In der Vergangenheit war er mehrfach für eine Beförderung vorgesehen gewesen, aber es war ihm immer wieder gelungen eine solche zu verhindern.</div>
<div class="stecktitel">»» Machtbegabt ««</div><div class="stecktext">Nein</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/02.png"><div class="stecktitel">»» Erscheinung ««</div><div class="stecktext2">Man reinen Gewissens behaupten, dass Wedge Antilles mit 170 Zentimeter und mit einem Gewicht von rund 77kg nicht wirklich aus der Masse heraus sticht. Viel eher kann man hier von Glück sagen, dass es genug andere Männer gibt, die noch vor ihm anderen ins Auge fallen und er sich dadurch schön im Hintergrund halten kann. Abgerundet wird das Bild mit einem braunen Haarschopf und braunen Augen. So gesehen ist Wedge absolut niemand, der einem in der Menge auffallen würde und darüber ist er in mancher Hinsicht auch froh. Allerdings sorgen diverse imperiale Fahndungshologramme seiner Person und sein Ruf dafür, dass man ihn schneller erkennt, als ihm lieb wäre. In den heutigen Tagen ist es nicht mehr so einfach unerkannt in einer Cantina zu sitzen und eine schöne Zeit mit Freunden zu haben. Und ja, diese Zeiten gibt es auch durchaus im Leben eines erfolgreichen Piloten, wenn auch sie keine Regelmäßigkeit darstellen.<br />
<br />
Die meiste Zeit wird man Wedge wohl entweder in einem Pilotenanzug antreffen oder in entsprechend zweckmäßiger Kleidung, so verbringt er den Großteil seines Lebens doch entweder im Cockpit seines X-Wings oder auf einer Einsatzbasis. Allerdings ist er auch durchaus in der Lage sich in eine Galauniform zu zwängen, wenn es der Anlass erforderlich macht oder sich während eines Einsatzes den örtlichen Begebenheiten anzupassen. Er kann also durchaus, wenn es sein muss, aber das heißt nicht, dass er auch gewillt ist es jedes Mal zu tun. Man könnte allerdings durchaus behaupten, dass er Zweckmäßigkeit jederzeit anderen Aspekten bei Kleidung vorzieht.</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/03.png"><br />
<div class="stecktext2"><span class="stecktext3">"You think I'm egotistical?"<br />
"Wedge, I love you like a brother, so it hurts me to say this, but you're so egotistical you think you can keep your ego under control. Most of the time you do, which is your only saving grace. And the times you don't, well, I've not been on the receiving end of a display, but I imagine there are some Imps who would regret that experience, if they were alive to think about it."</span><br />
―Wedge Antilles und Mirax Terrik<br />
<br />
Wedge verlor seine Eltern nicht nur in jungen Jahren, sondern war auch Augenzeuge davon. Er tötete diejenigen, die Schuld an dem Tod seiner Eltern trugen, und dieses Vorgehen führte dazu, dass er schneller erwachsen wurde, als andere. Er hatte das Gefühl bekommen, dass es jetzt nichts mehr gab was ihn noch schockieren könnte. Dennoch lässt sich nicht behaupten, dass er dadurch zu einem Zyniker geworden wäre. Im Gegenteil. Trotz aller Widrigkeiten und Erlebnissen entwickelte sich Wedge zu einem Optimisten. Jemanden mit einem Sinn für Humor, der jedoch schnell einer fokussierten Ernsthaftigkeit weicht, sobald er sich im Cockpit eines Schiffes befindet. <br />
<br />
Wedge weiß was er kann und zu was er in der Lage ist, aber er ist niemand, der damit angibt oder sein Können zur Schau stellt. Er mag durchaus ein Ego besitzen, das zu kontrollieren er aber durchaus in der Lage ist. Viel eher stößt es bei ihm auf Abneigung, wenn man ihn und seine Fähigkeiten in jeglicher Art und Weise verherrlicht, da er in seinen Augen einfach nur den Job macht andere zu beschützen. Trotz seiner zahlreichen Errungenschaften während der Rebellion und seinem Status als Held, ist er ein freundlicher und zugänglicher Mensch geblieben. Bodenständig im Vergleich zu anderen, was ihm allerdings leider noch mehr Beliebtheit eingehandelt hat. Dennoch sollte man nicht den Fehler begehen seine Freundlichkeit als gegeben anzusehen. Er ist durchaus in der Lage Personen, die er nicht mag, auf raue und herablassende Art zu begegnen. Wenn er jemanden nicht mag, dann zeigt er das und nimmt auch kein Blatt vor den Mund, geschweige denn lässt er sich durch Macht oder Positionen in seinem Verhalten einschüchtern. <br />
<br />
Als Corellianer durch und durch lagen seine frühen Interessen beim Sabacc und corellianischem Bier. Interessen, über die er schnell Freundschaften zu vielen seiner Kameraden geschlossen hat. Wedge ist jemand für den Freundschaften von großem Wert sind und er würde nie auf die Idee kommen einem Freund in den Rücken zu fallen. Er vertraut den Personen, die er sich als Freunde ausgewählt hat und ist auch bereit für sie alles zu riskieren. <br />
<br />
Mit der selben Leidenschaft die er für seine Freunde aufbringt, verspürt er eine Abneigung gegen sämtliche Formen von Politik. Es ist nicht so, dass er Politiker hasst, sondern er ist einfach skeptisch was ihre Beweggründe angeht. Seiner Meinung nach sind sie allesamt Opportunisten, die nur ihren eigenen Nutzen im Sinn haben und nicht das Wohl aller. Ebenso hinterlässt ihm die militärische Bürokratie einen faden Geschmack im Mund. Wohl auch ein Grund dafür, dass er sich einer Beförderung noch immer verweigert. <br />
<br />
Wedge Antilles besitzt einen ausgeprägten moralischen und ethischen Kompass und hat an sich selbst den Anspruch sich stets ehrenhaft zu verhalten. Demnach würde es ihm auch nie in den Sinn kommen den schmutzigen Pfad zu wählen, nur weil er einfacher ist. Es ist nicht falsch zu vermuten, dass diese Einstellung durch den moralischen Kodex der Jedi und natürlich durch seine Freundschaft zu Luke Skywalker beeinflusst wurde. Selbst in größter Wut würde Wedge Antilles niemanden töten, der sich ergeben hat, egal was er auch getan haben mag. Würde er es tun, dann wäre er keinen Deut besser als diejenigen, gegen die er ankämpft. <br />
<br />
Ebenso besitzt Wedge ein großes Pflichtgefühl, was sich allerdings oftmals in eine Form von Selbstlosigkeit auswirkt. Er würde ohne zu Zögern sein eigenes Leben geben, wenn er damit eine friedlichere Galaxis für andere sichern würde. Vermutlich würde ihn das Wissen, dass andere an seiner Stelle gestorben sind, obwohl er sie zu beschützen in der Lage gewesen wäre, irgendwann zu Grunde richten. Man kann jetzt schon sagen, dass Wedge unter Schuldgefühlen leidet noch immer am Leben zu sein, während viele andere gute Piloten und Freunde im Kampf gegen das Imperium ihr Leben gelassen haben. Was andere als Glück bezeichnen, sieht er eher als Fluch an. <br />
<br />
Es mag schwer fallen zu verstehen, dass ein Mann, der den Tod Vieler verursacht hat und noch verursachen wird, über moralische und ethische Vorstellungen verfügt, so steht das Töten ja nicht gerade im Einklang damit. Allerdings hat Wedge diese Aufgabe als Teil seiner militärischen Angehörigkeit akzeptiert und rechtfertigt sein Handeln damit, dass wenn er diese Personen nicht zur Rechenschaft ziehe, sie Unschuldigen nur Leid und Schmerz zufügen würden. Was er am meisten am Krieg bedauert ist der Kollateralschaden unter dem Unschuldige zu leiden haben. Daher ist er bestrebt die Auswirkungen seines Tuns zu minimieren, aber so wirklich wohl fühlt er sich nie, da ihm klar ist, dass sein Handeln auch Unschuldige verletzen kann.</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/04.png"><br />
<div class="stecktext2"><span class="stecktext3">"Me, I'm the quintessential soldier who does his job very well. But what is that job? Two things: neutralizing Imperials and, the part I take most seriously, keeping my people alive."</span><br />
―Wedge Antilles<br />
<br />
Schon früh in seiner Karriere fand sich Wedge in einer Position wieder, die eine große Verantwortung mit sich brachte. Viele der schwierigen Entscheidungen die er zu treffen hatte führte zum Tod seiner Kameraden. Doch die Verantwortung wurde im Laufe der Zeit nur noch größer. Wedge fühlte sich als Anführer für das Leben aller, die unter seinem Kommando standen, verantwortlich und war daher bestrebt jederzeit so hart wie nur möglich zu arbeiten. Dennoch konnte er den Tod vieler seiner Kameraden und Untergebenen nicht verhindern, was die Last auf seinen Schultern schwer werden ließ und die Schuld und die Trauer wurde zu seinem steten Begleiter in seinem Leben.<br />
<br />
Wedge versuchte das Gefühl von Trauer zu minimieren, indem er auf Distanz zu neuen Piloten ging. Er war einfach nicht bereit sie zu nahe an sich heran zu lassen, doch über die Zeit änderte er dieses Verhalten wieder. Ihm war klar geworden, dass diese Distanz niemanden half. Weder ihm, noch den anderen Piloten. Stattdessen entschied er sich dafür, die Kluft zwischen ihm und den neuen Piloten zu überbrücken. Indem er ihnen half bessere Piloten zu werden konnte er das Risiko einen von ihnen zu verlieren verringern. <br />
<br />
Es ist im republikanischem Militär kein besonders großes Geheimnis, dass Wedge Antilles es mit der Disziplin etwas lockerer nimmt als andere Commander. Er legt großen Wert darauf, dass sich alle in seiner Einheit auf der selben Ebene begegnen, so ist doch jeder Pilot auf die anderen angewiesen. Er selbst jedoch sieht sich nicht als 'einer der Jungs' an, so muss er doch aufgrund seiner Position eine gewisses Maß an Zurückhaltung an den Tag legen, ansonsten wäre es schwer notfalls die notwendige Disziplin durchzusetzen. Einzig und alleine seine alten Freunde können sich ohne weiteres ihm als ebenbürtig ansehen und er ist froh darüber, dass sie es können.<br />
<br />
Trotz dem lockeren Umgang mit Disziplin lässt sich nicht behaupten, dass seine Untergebenen sämtliche Freiheiten besitzen. Wedge besteht darauf, dass Befehle befolgt werden, denn ohne Gehorsam würde nur Chaos herrschen. Er ist sehr tolerant gegenüber Regelwidrigkeiten, aber nur bis zu einem bestimmten Grad und auch nur von denen die eine Freundschaft mit ihm pflegen. Allerdings gilt dies auch erst dann, wenn ein einheitliches disziplinarisches Verhalten etabliert wurde. Von neuen Piloten allerdings erwartet er vollkommene militärische Diszipliniertheit. <br />
<br />
Hat sich jemand seine Wut zugezogen, zum Beispiel weil er einem Befehl nicht Folge geleistet hat, so ist Wedge dafür berüchtigt demjenigen eine saftige Standpauke zu halten. Allerdings ist es auch kein Geheimnis, dass er ebenso bekannt dafür ist selbst Befehle entweder zu umgehen oder gegen sie zu verstoßen. Der einzige Grund warum seine Verstöße meist ohne größere Folgen bleiben ist, dass sich der Ausgang für gewöhnlich als der Beste entpuppt. Allerdings sollte man auch seine enge Freundschaft zu Admiral Ackbar und General Calrissian dabei nicht ganz außer acht lassen.  <br />
<br />
Wedge Antilles hat das Kommando über eine sehr eng miteinander verbundene Staffel. Auch wenn er niemals unter Eid lügen würde, so ist er doch bereit Reporte entsprechend anzupassen oder Ermittlungen zu beschönigen, um seine Leute zu beschützen. Dazu kommt, dass Wedge sich denselben Gefahren aussetzt wie seine Piloten. Alles zusammen führt dazu, dass sich Wedge den vollen Respekt und die leidenschaftliche Loyalität aller verdient hat, die unter ihm dienen. Sie vertrauen seiner Führung und wissen, dass er ihr Wohl an erster Stelle setzt.</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/05.png"><div class="stecktitel">»» Biographie ««</div><div class="stecktext">Kindheit</div><div class="stecktext2">Wedge Antilles wurde 21 BBY auf Corellia geboren. Seine Eltern besaßen eine Treibstoffstation auf der Gus Treta Station und er hat eine 10 Jahre ältere Schwester namens Syal. Als Wedge sieben Jahre alt war verließ seine Schwester Corellia und hielt sich von ihrer Familie fern. Was der Grund für dieses Zerwürfnis ist oder besser gesagt war, wusste Wedge weder damals und auch heute noch nicht. Er bemerkte nur, dass seine Eltern kaum ein Wort über seine Schwester verloren. Dennoch war er seiner Schwester zugetan, auch wenn er sie eigentlich kaum gekannt hatte.<br />
<br />
Sein großer Traum war es irgendwann einmal in Coronet City zu leben, der glanzvollen Hauptstadt von Corellia. An die Wände seines Schlafzimmers hatte er Karten der Stadt projiziert und träumte davon, irgendwann einmal selbst Teil dieser Karten zu sein, indem er große Bauwerke errichtete und somit auf diesen verewigt werden würde. Er wollte Architekt werden, aber war zur selben Zeit fasziniert vom Weltraum und tagträumte von Abenteuern in der Galaxis. <br />
<br />
Wedge Antilles verbrachte seine Zeit entweder auf der Landwirtschaftsschule in Corellias nördlicher Hemisphäre oder auf der Treibstoffstation seiner Eltern. Bereits als Kind flog er mit Shuttles durch Corellias belebten Raum. Er machte sich ebenso als Mechaniker nützlich und entwickelte in der Zeit hervorragende Kenntnisse, nicht nur in der Reparatur von Schiffen, sondern auch darin wie man sie fliegt. <br />
<br />
Seine Familie war mit Booster Terrik befreundet, einem bekannten corellianischen Schmuggler. Dessen Tochter Mirax Terrik, die sich ungefähr in Wedges Alter befand, verbrachte ihre Zeit häufig im Hause der Antilles, wenn ihr Vater sich auf gefährliche Schmugglermission begab. Zwischen den beiden entwickelte sich eine enge Freundschaft, die sich in Nicknamen wie ‚Myra‘ oder ‚Veggies‘ widerspiegelte. <br />
<br />
Wenn Booster Terrik die Gus Treta Station und somit auch die Familie Antilles besuchte, war es nicht selten Wedge der die Crew unterstützte das Schiff in Stand zu halten und gelegentlich begleitete er Booster Terrik auch auf seinen Schmugglerausflügen. Diese Ausflüge wurden von Booster Terrik natürlich dazu genutzt Wedge das eine oder andere Gaunerwissen beizubringen oder auch den einen oder anderen Trick. Man konnte ja nie wissen, ob dieses Wissen nicht einmal von Nutzen sein könnte.</div>
<br />
<br />
<div class="stecktext">Jugend</div><div class="stecktext2">Kurz vor seinem 18ten Geburtstag legte ein Schiff von Piraten an der Gus Treta Station an und während Wedge gerade dabei war zusammen mit Booster Terrik auf der Pulsar Skate die Station zu verlassen, traf CorSec auf der Station ein. CorSecs Ziel waren die Piraten, die auf ihre Entdeckung hin sofort das Fluchtmanöver einleiteten. Sie bemühten sich nicht einmal vorher ihre Treibstoffleitungen von der Station zu lösen. Dieses Vorgehen resultierte in einem Feuer, welches drohte die Station vollständig zu vernichten. Booster gelang es von der Pulsar Skate eine Verbindung zu Wedges Eltern aufzubauen und Wedge konnte mit anhören, wie sich seine Eltern dazu entschlossen das Treibstoffmodul von der Station zu lösen, um diese vor der Vernichtung zu retten, auch wenn es ihren eigenen Tod bedeuten würde. Wedge sah von der Pulsar Skate der Zerstörung des Moduls zu, während ihm seine Eltern Lebewohl sagten. <br />
<br />
Während Wedge den Verlust seiner Eltern betrauert, gelang es Booster Terrik Informationen über die Piraten in Erfahrung zu bringen, die ergaben, dass sie die Station bewusst zerstört hatten, um ihre Flucht zu vertuschen. Wedge fragte nach dem Aufenthaltsort des Schiffes und um die Erlaubnis einen Z-95 Headhunter benutzen zu dürfen. Es gelang Booster und Wedge die Piraten ausfindig zu machen und Booster riet Wedge dringen dazu die Piraten lediglich manövrierunfähig zu machen. Wedge jedoch schoss auf das Schiff und zerstörte es. Er hatte Rache für seine Eltern genommen. Es war eine Handlung gewesen, die nicht nur sein Leben vollkommen verändert hatte, sondern auch seine Sichtweise auf das Leben selbst. Er war schneller erwachsen geworden, als ihm lieb gewesen wäre.</div>
<br />
<br />
<div class="stecktext">Frühen Jahre</div><div class="stecktext2">Wedge Antilles war Waise, aber ein durchaus wohlhabender Waise. Er befand sich im Besitz der Versicherungsprämie seiner Eltern für die Station, ihren Rücklagen und ebenso dem Kopfgeld für die getöteten Piraten. Er besaß durchaus Verwandtschaft, wo er hätte bleiben können, aber er tat es nicht. Unter der Führung von Terrik benutzte Wedge die geerbten Credits um sich einen kleinen, corellianischen Frachter zu kaufen, den er deutlich modifizierte. Sein Ziel war es gewesen ein einfaches Leben als Händler zu führen und auch wenn Wedge von Booster Terrik auf der Suche nach Kontakten unterstützt wurde, hatte er dennoch wirtschaftlich zu kämpfen, da es gar nicht so einfach war Arbeit zu finden. Er war nicht bereit zu schmuggeln und genau diese Einstellung machte es ihm so schwer sich auf dem Markt zu halten. Besonders auf einem Markt, wo einzig und alleine das Schmuggeln so gut bezahlt wurde, dass er damit die laufenden Kosten hätte finanzieren können. Einen Frachter zu haben alleine reichte eben nicht aus, um davon auch leben zu können. <br />
<br />
In diesen schwierigen Zeiten wurde Talon Karrde, Lieutenant des Car’Das Syndikats, auf Wedge aufmerksam. Er bot diesem an Waren für ihn zu transportieren. Wedge allerdings lehnte das Angebot ab. Der Grund für die Ablehnung war einfach – Er hatte keinen negativen Klatsch über Karrde vernommen und ging daher davon aus, dass es sich bei ihm um eine unbekannte Größe handeln musste.</div>
<br />
<br />
<div class="stecktext">Rebellion</div><div class="stecktext2">2 BBY arbeitete Wedge von dem corellianischen Mond Gus Talon aus, auf welchem er die Gastfreundschaft von Rallo genoss. Einem älteren Mann, der dort eine Werkstatt unterhielt und in dessen Tochter Mala Wedge sich verliebt hatte. Wedge war es bekannt, dass Rallo in der Rebellenallianz aktiv war, aber Wedge war nicht interessiert an einer Auflehnung gegen das Galaktische Imperium. Er konnte zwar das Imperium nicht leiden und bewunderte die Rebellion, aber das bedeutete nicht gleich, dass er sich in irgendwelche Dinge involvieren wollte. So schlimm war es dann ja auch wieder nicht unter imperialer Regierung zu leben. <br />
<br />
<br />
Als Mala ihn wieder einmal fragte, ob er es sich nicht doch vorstellen könnte sich der Rebellion anzuschließen, weil sie die Absicht hatte ihrem Vater zu folgen, gab Wedge ihr widerwillig zu verstehen, dass er es sich durch den Kopf gehen lassen würde, aber eine Antwort noch warten müsse, weil er vorher noch einen Auftrag zu erledigen hatte. Man könnte später in Ruhe darüber sprechen, doch zu diesem Später kam es nie. <br />
<br />
Den Auftrag erfolgreich abgeschlossen kehrte Wedge nach Gus Talon zurück, fand aber den gesamten Raum um den Mond als Sperrzone vor. Die Werkstatt war zerstört und imperiale Sturmtruppensoldaten, welche Rallo bedroht hatten, waren von seinen Mitarbeiter getötet worden. Aus Vergeltung hatte das Imperium die Siedlung dem Erdboden gleich gemacht. Als Wedge landen wollte, verwickelten ein Paar TIE’s ihn in einen Kampf. Wedge war so wütend über das, was auf Gus Tano geschehen war, dass er seine Wut an den Piloten ausließ und sie abschoss. Aber das Auftauchen weiterer TIE zwang Wedge zur Flucht. <br />
<br />
Da er unbedingt wissen wollte was mit Mala geschehen war, wartete er neun Tage lang bis die Wache über Gus Talon ihr Ende fand. Nachdem die imperialen Truppen abgezogen waren, nutzte Wedge die Gelegenheit um zu landen und die Überreste der Siedlung zu untersuchen. Aber das einzige was er herausfand war, dass Mala tot war, auch wenn er nie in der Lage war ihr Schicksal zu bestimmen. Mala hatte ihn als ‚glücklich‘ bezeichnet, als er den Vertrag erhalten hatte, aber wie konnte man jemanden als glücklich bezeichnen, der nicht dagewesen war, als sie ihn benötigt hatte. Ein wichtiger, wenn auch sehr privater Grund, warum es Wedge bis heute nicht mag, wenn man ihm das Label ‚Glückspilz‘ verpasst.  <br />
<br />
Malas Tod war wohl der entscheidendste Faktor für Wedges Entschluss sich der Rebellion anzuschließen. Sie war ein Teil der Rebellion gewesen und die Rebellion kämpfte gegen das Imperium und dieses hatte sie ihm genommen. Dass er der Rebellion beigetreten ist, weil er nicht in der Lage war als gesetzestreuer Frachterpilot zu überleben, war nicht mehr als ein Vorwand.<br />
<br />
<br />
<span class="stecktext3">"If I may answer a question with a question, how old were you before you first disagreed with a commanding officer—and later found out you were right?"<br />
"Twenty. Which is when I first had a commanding officer."</span><br />
―Jagged Fel und Wedge Antilles<br />
<br />
Man erkannte Wedges Talente schnell und sagte ihm, dass er im Cockpit eines Kampfschiffes wertvoller für die Rebellion wäre und als das Alliance Starfighter Corps neue Piloten suchte, meldete sich Wedge mit Freuden. <br />
<br />
Seine ersten ersten bemerkenswerten Leistungen erbrachte er als Teil der Tierfon Yellow Aces. Um 0 BBY diente Wedge als Rot Zwei in der Staffel Rot. Obwohl man ihn zuerst als einen Angeber abtat, war Wedge ein herausragender Pilot und aufstrebender Anführer in der Staffel. Leistungen die dazu geführt hatten, dass man ihm bald schon eine Position mit mehr Verantwortung übertrug. Er war für das Training jünger Piloten zuständig, verantwortlich für das Zuteilen von Raumjäger an die Piloten und hatte das Kommando bei einigen Missionen, bei denen der eigentliche Kommandant nicht anwesend war. <br />
<br />
Staffel Rot war auf der geheimen Rebellenbasis im Großen Tempel von Yavin 4 stationiert und ihr traten bald schon eine Gruppe Überläufer von dem imperialen Schiff ‚Rand Ecliptic‘ bei, angeführt von Biggs Darklighter und Derek ‚Hobbie‘ Klivian. Wedges erste Mission zusammen mit Biggs war ein Überfall auf einen Konvoi und Wedge war angetan von Biggs Leistungen im Cockpit. Es dauerte auch nicht besonders lange bis die beiden Männer Freunde wurden. <br />
<br />
Nachdem Wedge Teil einer Mission gegen eine Incom Corporation Einrichtung war, um verschiedene T-65-X-Wings für die Rebellion zu stehlen, leitete er eine Undercovermission nach Commenor um die Rebellion in den Besitz von geschmuggelten R2 und R5 Astromechdroiden für die Raumjäger zu bringen. Allerdings verlief die Mission nicht ganz nach Plan. Sie wurden in eine Prügelei mit Schläger verwickelt, aus der sie zwar als Sieger hervorgingen, allerdings hatten die Schläger das Imperium alarmiert. In dem darauffolgenden Kampf gelang es Wedge zwar drei TIE abzuschießen, aber dennoch verlor er eine Kameradin in der Schlacht.</div>
<br />
<br />
<div class="stecktext">Sieg über Yavin</div><div class="stecktext2"><span class="stecktext3">"I remember the days before Yavin when we were all young, armored with the invincibility of youth and fired by the belief that the Emperor's evil Empire could not win. It didn't, but the cost was more horrible than any of us could have imagined."</span><br />
―Wedge Antilles<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ich habe die Schlacht von Yavin überlebt, auch wenn ein Teil von mir lange Zeit wünschte, dem wäre nicht so. Mir ist bewusst, dass das keine logische Reaktion ist und ich weiß das, weil das damals jeder gesagt hat. Doch ich bin kein Droide. So habe ich mich eben gefühlt. <br />
Der Angriff auf den Todesstern war ein Selbstmordkommando. Wir Piloten sind ein abergläubischer Haufen, deshalb hat keiner das laut ausgesprochen. Aber während wir uns für den Einsatz fertigmachten hörte ich Han Solo zufällig genau diese Worte sagen. Da hätte ich ihn am liebsten verdroschen. <br />
Ich hatte X-Flügler-Kampferfahrung – mehr als Biggs und definitiv mehr als Luke, aber gegen so etwas wie den Todesstern war ich noch nie zuvor angetreten. Als diese ferne graue Kugel nach und nach unser gesamtes Blickfeld ausfüllte und dann zu einer dreidimensionalen Landschaft aus metallenen Bergen und Schluchten wurde … Da war mein Gehirn wie wild am rotieren und versuchte diese unvorstellbare Größe irgendwie zu erfassen. Es war verwirrend. Als die TIEs auftauchten war das fast so etwas wie Erleichterung. Wie man die bekämpft wusste ich immerhin.<br />
Luke, Biggs und ich gingen zusammen in den Anflug auf den Graben. Vermutlich waren wir das Trio mit der geringsten kollektiven Erfahrung und verglichen mit den beiden anderen war ich der Veteran. Es war an Biggs und mir Luke Deckung zu geben bis er den Torpedo abfeuern konnte. Wir behielten ihn die ganze Zeit im Auge, während wir seinem X-Flügler durch den Graben folgten. Wir hofften, dass es bei der Geschwindigkeit, mit der wir flogen, keinen TIEs gelingen würde sich von hinten an uns heran zu pirschen. <br />
Doch unsere Verfolger, die uns im Nacken saßen, waren nicht bloß irgendwelche x-beliebigen TIE-Piloten. Als eine Lasersalve von einem unserer Gegner meine Mikromanövrierkontrollen röstete war ich erledigt. Ich konnte nicht mehr weiterfliegen. Ich musste sofort raus aus dem Graben. Wäre ich dort geblieben, wäre ich Biggs ins Heck gekracht und dann wären wir beide hinüber gewesen. <br />
Ich entschuldigte mich über Komm dafür, dass ich den Rückzug antreten musste und zog hoch, um den Graben hinter mir zu lassen. Einen flüchtigen Moment lang spürte ich wie sich meine Furcht in Erleichterung verwandelte. Das ist der Augenblick, an den ich immer wieder denken muss. Das ist der Augenblick, der im Laufe der Zeit zu Schuldgefühlen wurde.<br />
Ich weiß, dass es keine andere Möglichkeit gab, um den Todesstern zu vernichten. Doch ich stehe tief in der Schuld von Biggs Darklighter – in einer so tiefen Schuld, dass ich sie in diesem Leben nicht mehr zurückzahlen  kann.“</span></div>
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<div class="stecktext">Rogue Squadron</div><div class="stecktext2">Wedge und Luke waren die einzigen Überlebenden von Staffel Rot und mittlerweile gute Freunde geworden. Gemeinsam gründeten sie die Rogue Group, auch bekannt als Rogue Squadron oder Rogue Flight, als eine Untergruppe innerhalb von Arhul Narras Staffel, welcher Commander des Renegade Flights war und dem das Kommando über Red Squadron übergeben worden war. In erster Linie war die Staffel eine X-Wing Staffel, deren Piloten aber dafür bekannt waren die Fähigkeiten und die Bereitschaft zu besitzen eine Vielzahl an Schiffen fliegen und benutzen zu können, so dass sie sich je nach Profil der Mission anpassen konnten. <br />
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Rogue Flight und Renegade Flight wurden schließlich zu eigenständigen Staffeln in voller Stärke ausgearbeitet und Narra behielt das Kommando über beide Staffeln. <br />
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Die Einheit diente als eine unabhängige Elite-Staffel, das keine dauerhafte Zuordnung besaß, so dass es zu jedem Brennpunkt entsandt werden konnte, wo es gerade am meisten gebraucht wurde.  Während seiner Zeit bei den Rogues entwickelte sich Wedge in einen bekannten Piloten, den man als einen der besten in der Allianz betrachtet. Er entwickelte das ‚Antilles Manöver‘ um der ‚Tallon Roll‘, entwickelt von dem legendären Taktiker der Klonkriege, Admiral Adar Tallon, entgegen zu wirken.</div>
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<div class="stecktext">Hoth</div><div class="stecktext2">3 ABY war die neue Rebellenbasis auf Hoth endlich fertig gestellt und Wedge, ebenso wie die anderen Rogues waren ihr zugeteilt. Als ein erfahrener Pilot und versierter Offizier wurde Wedge die Verantwortung übertragen neue Piloten auszubilden. Als Luke während einer Routineüberprüfung auf Hoth vermisst gemeldet wurde, wurden die Rogues ausgesandt um ihn und Han zu retten, sobald die Kälte einen Start zuließ.<br />
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Im Laufe des Tages wurde ein imperialer Sondendroide entdeckt der die Basis ausspionierte. Die Rebellen bereiteten sich umgehend auf die Evakuierung ihrer neuen Basis vor. Als Vaders Death Squadron im Hoth System erschien wurde die Rogue Truppe damit beauftragt die imperialen Landetruppen aufzuhalten und die Schildgeneratoren zu verteidigen. Wedge, zusammen mit Wes als seinen Kanonier, führte seinen T-47 gegen die imperialen AT-AT als Rogue Drei. Als sich die Panzerung der AT-AT als zu stark für ihre Laserkanonen bewies, entwickelte Luke den Trick die Kabel der T-47 zu nutzen, um die AT-AT zu Fall zu bringen. Luke machte den ersten Versuch, doch sein Kanonier kam dabei zu Tode, so dass er Wedge und Wes den ersten Versuch übertrug. Janson schoss die Harpune ab und Wedge kreiste um den AT-AT. Als der zu Boden gebrachte AT-AT sein empfindliche Nackenteil offenbarte zögerte Wedge nicht lange, schoss und vernichtete somit den zu Fall gegangenen Läufer. Als Skywalker abgeschossen wurde, kontaktierte er Wedge und übergab das Kommando über die Rogues ihm. Wedge gab Luke Deckung, so dass diesem der Rückkehr zur Basis gelingen konnte. <br />
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Nachdem Wedges Schiff demoliert und sein rechter Arm verletzt war, mussten er und Wes aus dem Schiff aussteigen und zu Fuß zur Hinterseite der Basis marschieren. Wedge stieg umgehend in seinen X-Wing und verteidigte die Transporter gegen Angriffe von TIEs und Bomber. Als ein Sternzerstörer den Fluchtweg der ‚Thon’s Orchard‘ blockierte, zog Wedge zusammen mit Hobbie ein hastiges ‚Tallon Split‘-Manöver durch, brachten damit die Verfolgungssensoren des Sternzerstörers lang genug durcheinander, dass sie einen der Sensoren des Schiffes zerstören konnten. <br />
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Wedge kehrte zur Oberfläche von Hoth zurück und wartete dort bis Luke sicher zurückgekommen war, ehe er sich zum Abflug bereit machte. Während er sich am Boden befand kommandierte er eine Infanterie-Einheit die Probleme hatte sich gegen den imperialen Angriff zur Wehr zu setzen. Es war der Zeitpunkt, an welchem er erfuhr, dass General Crix Madine von imperialen Truppen gefangen genommen worden war. Wedge schnappte sich einen anderen Soldaten und eilte los um Madine in einem T-47 zu retten. Wedge entdeckte den imperialen Offizier Jeffren Brek, sowie mehrere Snowtrooper, wie sie Madine und zwei seiner Berater zu einem Shuttle führten und griff an. Brek entkam mit Madine in dem Shuttle, aber Wedge gelang es seine beiden Untergebenen zu retten. Diese informierten ihn darüber, dass Brek Madine auf den Sternzerstörer ‚Tyrant‘ bringen wollte. Antilles beauftragte den Soldaten damit, einen Angriffstrupp zusammen zu stellen. Dem Kommando gelang es die Tyrant zu entern, welche von mehreren Schüssen der planetaren Ionenkanone untauglich gemacht worden war, und mit General Madine zu entkommen.</div>
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<div class="stecktext">Rogue Leader</div><div class="stecktext2">Nachdem Luke nicht von Hoth mitgekommen, sondern nach Dagobah gegangen war, war es Wedge alleine der sich darum kümmerte aus den Überlebenden von Hoth und neuen Piloten eine funktionierende Einheit zu machen. Sie waren auf Ackbars Flagschiff der ‚Home One‘ untergebracht und bereit sofort loszufliegen, egal wo der Brennpunkt auch lag. Wedge wurde das Angebot gemacht auf die neueren A-Wing oder B-Wings umzusteigen, doch er bestand darauf, dass die X-Wings gut genug waren um als die primären Sternenjäger der Rogues zu dienen. Er schlug vor, dass die neueren Schiffe den weniger talentierten Piloten gegeben werden sollten, die das notwendige Extra brauchten. Unter Wedges Führung wurde die Position der erneuerten Staffel als eine der besten Raumjägereinheit der Rebellion bestätigt. <br />
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Wedge kehrte nach Hoth zurück, wo eine Gruppe von Rebellen während der Schlacht gestrandet waren. Dort geriet er mit Arns Grimraker, einem Piraten und Waffenhändler aneinander. Grimraker war dabei zurückgelassenes Equipment der Rebellen einzusammeln und die verbliebenen Rebellen anzugreifen. Wedge tötete ihn und machte es somit den Rebellen möglich Hoth zu verlassen. Diese Geschichte ist zu einer von Wedges Lieblingsgeschichten geworden, die er selbst ungehemmt ausschmückt. Meist beginnt er damit, dass er und Wes für Monate auf Hoth gestrandet waren, nur um am Ende Grimrakers Schiff zu entkommen und von Luke gerettet zu werden. Hin und wieder behauptet Wedge auch, dass Wes dabei gestorben ist, was natürlich ein geschickter Streich für Rookies ist, die dann meist recht schockiert sind, wenn sie Wes lebend treffen. <br />
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Wedge befand sich später auf der Champion, als diese von der Tyrant angegriffen wurde. Es gelang der Champion nicht nur zu entkommen, sondern auch Signale abzufangen, die verrieten, dass die Tyrant einen imperialen Hinterhalt auf Bespin unterstützen sollte. Wedge entsandte einen Soldaten nach Cloud City um dort Kontakt zu einem Informanten der Rebellen aufzunehmen und herauszufinden was los war. Er erfuhr davon, dass das Imperium Han Solo gefangen genommen und in Karbonit eingefroren hat. Ein Kopfgeldjäger namens Boba Fett hatte Solo übernommen um ihn an Jabba den Hutten auszuliefern. Wedge eilte nach Bespin und führte einen Angriffstrupp gegen Fett, doch dem Kopfgeldjäger gelang es mit Solo zu entkommen. Wedge war beunruhigt und frustriert und begann einen weiteren Rettungsversuch vorzubereiten. <br />
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Skywalker stieß nach seiner Genesung zurück zum Rogue Squadron, doch hatte sich dazu entschieden, seine Energien in die Rettung von Han Solo zu stecken, etwas, das ihn erneut davon abhielt das Kommando über die Staffel zu haben, so dass er diese Verantwortung vollständig an Wedge übergab. Er hatte im Vorfeld oft genug diese Tätigkeiten in Lukes Abwesenheit übernommen. Wedge wurde daraufhin in den Rang eines Commanders erhoben, auch wenn Ränge Wedge nicht viel bedeuten. Es störte ihn nicht einmal, wenn man ihn fälschlicherweise als Captain titulierte. Es mochte andere geben, die umgehend auf derartige Fehler hinwies. Wedge garantierte Luke, dass wann immer er die Rogues benötigen würde, sie für ihn da sein würden. Wann immer Luke die Staffel bei einer Mission begleitete, stellte sich Wedge hinter Luke zurück und übertrug ihm das Kommando über die Staffel und flog nicht als Rogue Leader, sondern als Rogue One.</div>
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<div class="stecktext">Schlacht über Endor</div><div class="stecktext2"><span class="stecktext3">"I'm proud to say this is truly the first day of a New Republic, freed from the tyranny of the Empire forever. We're all gathered on the planet's surface. I can hear music and laughter drifting through the trees. I can't help but pause and take a long look at my friends: Luke, Han, the Princess, Lando, and all the other Rebels who fought long and hard in the trenches. Guys like me, guys just doing their job. And I can't help feeling…we're all heroes now."</span><br />
―Wedge Antilles<br />
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Wedge erarbeitete zusammen mit Ackbar und Lando über Sullust, wo die Flotte der Rebellen stationiert war, einen Plan für einen Sternenjägerangriff aus. Die riesige Station war noch nicht fertiggestellt, so dass Sternenjäger in der Lage waren in den Reaktorkern zu fliegen, um einen vernichtenden Schlag zu landen. <br />
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Lando kommandierte die Sternenjäger vom Millenium Falken als Gold Leader, da sich der eigentliche Pilot des Falkens, Han Solo, zusammen mit Leia, Chewbacca, sowie einem Kommandoteam den Auftrag hatte den Schildbunker auf Endor zu infiltrieren und die Schilde, welche den Todesstern schützten zu deaktivieren. Wedge war verantwortlich für ‚Red Wing‘, ein Name, welcher von Wedge aus Ehre vor der Staffel, welche den Todesstern über Yavin zerstört hatte, verliehen wurde. Er flog als Landos Flügelmann, in demselben X-Wing, welchen er auch über Yavin geflogen hatte, in die Schlacht. <br />
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Wedge brach den Angriff auf den Todesstern ab, da die Schilde noch immer aktiv waren und verwickelte stattdessen die imperialen Truppen, angeführt von der Exekutor, in Kämpfe. Als eine Welle von TIEs eingriffen, versuchte Wedge sie von den Schiffen der Rebellen wegzulocken. Er verteidigte fieberhaft die medizinische Fregatte ‚Redemption‘, als sie unter schweren Beschuss geriet und konnte sie dadurch vor einer Vernichtung bewahren. <br />
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Die Rebellen merkten bald, warum die großen Schiffe der Imperialen Truppen nicht in den Kampf eingriffen, als der Todesstern das Feuer auf die Kreuzer der Rebellen eröffnete. Wedge flog, gemeinsam mit anderen Piloten, zuerst Angriffe gegen die Brücke zweier Sternzerstörer an Front der Imperialen Truppen. Auch wenn ihre Angriffe für weniger Schaden als erhofft sorgten, waren ihre gemeinsamen Angriffe so störend, dass es ihnen dadurch gelang die ‚Home One‘ vor vernichtendem Schaden zu bewahren. Dann griff er zusammen mit Lando, dem Blue Leader Merrick Simms und dem Green Wing das Schiff an, welches als Kommunikationszentrale der imperialen Flotte diente. Das Opfer von Green Wing machte den Weg frei, so dass es ihnen möglich war die Reaktoren des Schiffes anzupeilen, indem sie in die Landebucht flogen. <br />
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Wedge führte seine Staffel erfolgreich, bewahrte vieler seiner Piloten vor dem Tod, während sie eine beachtliche Zahl an Abschüssen ansammelten. <br />
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Als die Schilde des Todesstern fielen, führten Wedge und Lando eine Gruppe von Jägern zur Oberfläche des Todesstern und dort in eine Öffnung, die ihnen Zugang zu einer Serie an schmalen, tödlichen Passagen hinein in das Innere der Kampfstation bot. Wedge war der erste der hineinflog und das mit hoher Geschwindigkeit, während die Gruppe von TIEs verfolgt wurde. Je tiefer sie in die Station vordrangen, desto schwieriger wurde das manövrieren und ganz besonders, als die Instrumente der Schiffe durch Interferenzen der nahen Energieeinheit nicht mehr zu gebrauchen waren. Wedge musste sich bei seinem Flug einzig und alleine auf seine Augen und seine Instinkte verlassen, bei der Geschwindigkeit beinahe blind. Nachdem Red Seven durch die verfolgenden TIE den Tod fand, befahl Lando den anderen Piloten die Verfolger abzulenken, so dass es nur noch Wedge und Lando waren, die durch die Gänge flogen. Noch immer mit TIEs im Nacken. Es gelang ihnen die Kammer zu erreichen, in welcher sich der Reaktorkern befand und während Wedge zwei Protonentorpedos auf den Energieregler im Norden abschoss, feuerte der Millenium Falken auf den Kern selbst. Als der Kern zusammenbrach flogen die Zwei, verfolgt von einer gigantischen Feuerwand, auf der selben trügerischen Route in Sicherheit, erneut mit Wedge an der Front. Es gelang ihnen gerade so zu entkommen, bevor der Todesstern in einer massiven Explosion verging. <br />
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Aber der Kampf war damit noch lange nicht vorbei, sondern ging beinahe noch vier Stunden weiter. Der Todesstern vernichtet, die Exekutor und das Schiff mit der Hauptkommunikationszentrale vernichtet, geriet die imperiale Koordination in Chaos, was die Integrität ihrer Defensive maßgeblich verschlechterte. Erst nach Stunden anhaltendem Kampf zog sich die imperiale Flotte zurück und die Rebellen erhielten die Kontrolle über das Schlachtfeld.</div>
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<div class="stecktext">Die Neue Republik</div><div class="stecktext2"><span class="stecktext3">"It's just that, after every major victory, I hope the fighting is over. But it'll never be over…Even after we defeat the Imperials, there will be someone…another threat to peace…"<br />
"Sounds like you're handing me your resignation."<br />
"Actually, I'm trying to find a way to tell you I've never been more committed. We have to keep fighting so that others don't have to." </span><br />
―Wedge Antilles und Luke Skywalker<br />
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Der Sieg über Endor wurde gebührend auf dem Mond von Endor im Dorf der Ewoks gefeiert. Doch bereits am nächsten Tag kehrte Wedge mit dem ersten Shuttle zurück zur Flotte und begab sich umgehend auf Patrouille. <br />
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Luke kehrte zur Staffel zurück und übernahm erneut das Kommando über die Rogue Staffel. Wedge hoffte für eine Weile, dass die Rebellion den Sieg errungen hatte und er bald von seinem Dienst im Militär zurücktreten könne. Aber Wedge merkte bald, dass ein Sieg, selbst ein so großer, nicht ausreichen würde um so etwas wie Frieden in der Galaxis erreichen zu können und dass es immer jemanden gab, der diesen Frieden gefährdete. <br />
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Als Luke ihm davon berichtete, dass er vorhatte die Staffel zu verlassen, um sich dem Neuaufbau des Jedi Ordens widmen zu können, war Wedge zugegebenermaßen nicht besonders erfreut. Immerhin hatte die Staffel sehr unter den letzten Kämpfen gelitten, aber als guter Freund, der er eben nun einmal war, akzeptierte er Lukes Entscheidung und übernahm ein weiteres Mal das Kommando über das Rogue Squadron. Kaum hatte Wedge Tycho Celchu zu seinem Vertreter ernannt, versuchten seine Vorgesetzten ihn in das Flottenkommando zu versetzen, so sahen sie in ihm doch großes Potential. Aber Wedge war absolut nicht bereit das Cockpit zu verlassen und so plante er geschickt seine Degradierung zum Captain, so dass er weiterhin Rogue Leader bleiben konnte. Wedge behielt sich diese Einstellung und wann immer man versuchte ihn zu befördern, lehnte er ab. In seinen Augen gehört er an die Frontlinie, in das Cockpit eines X-Wings und nicht in ein Büro. <br />
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Auch wenn Wedge somit jemand ist, der so vieles mitgemacht hat und dafür einen vergleichsweise niedrigen Rang besitzt, ist er dennoch einer der am meisten dekorierten und respektierten Führer einer Staffel. Zu seinen Auszeichnungen gehört unter anderem der Kalidor Halbmond, eine Auszeichnung für Tapferkeit und herausragende Leistungen als Pilot.</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/06.png"><br />
<div class="stecktitel">»» Raumschiff ««</div><div class="stecktext">T-65 Sternenjäger</div><div class="stecktext2">Für gewöhnlich hört man ihn stets nur von ‚seinem X-Wing‘ sprechen, der aber offiziell Besitz der Neuen Republik ist. Aber wenn man so viele Stunden in einem Schiff verbracht hat, dann fühlt man sich mit ihm verbunden. Man kennt seine Schwächen, seine Stärken und gerade weil man es so gut kennt, bildet man mit ihm einfach eine Einheit. Dazu kommt natürlich auch, dass mit dem Schiff so einige Erinnerungen verbunden sind – Gute wie auch schlechte.<br />
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Der X-Wing ist wie alle Schiffe der Sonderstaffel grau lackiert mit den beiden charakteristischen roten Streifen. Zusätzlich wurden alle seine Abschüsse auf der Seite seines X-Wings vermerkt, auch wenn das Servicepersonal unkt, dass man sich wohl bald eine neue Zählweise zulegen müsste, da sonst der Platz nicht reichen würde.<br />
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Ansonsten fliegt Wedge das Schiff, was gerade für eine Mission gebraucht wird oder was gerade zur Verfügung steht.</div>
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<div class="stecktitel">»» Besonderer Besitz ««</div><div class="stecktext2">Es ist wohl weniger ein besonderer Besitz, sondern viel mehr ein sehr persönlicher Besitz, der Wedge auf jede Station begleitet auf die er versetzt wird. Dabei handelt es sich um ein Bild seiner Eltern, sowie Bilder seiner gefallenen Freunde.</div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Pangolin" rel="stylesheet"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Roboto:400,700' rel='stylesheet' type='text/css'><style type="text/css">.steck {width: 650px; font-size: 13px; font-family: 'Roboto', sans-serif;}.stecktitel {font-size: 16px; text-transform: uppercase; font-weight:bold; text-align:center;border-bottom:none;}.stecktext {font-size: 14px; color: #33aad1; text-transform: uppercase;text-align:center;}.stecktext2 {font-size: 12px; font-family: 'Calibri', sans-serif; letter-spacing:1px; text-align:justify;padding-left: 15px; padding-right: 15px;}.stecktext3 {font-size: 13px; font-family: 'Pangolin', cursive; letter-spacing:1px; text-align:justify;font-style:italic;}</style><center><div class="steck"><img src="https://www.dryadris.de/echoes/01.png"><div class="stecktitel">»» NAME ««</div><div class="stecktext">Wedge Antilles</div>
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<div class="stecktitel">»» Geburtsjahr/Alter ««</div><div class="stecktext">21 BBY - 26 Jahre</div>
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<div class="stecktitel">»» Herkunft ««</div><div class="stecktext">Corellia</div><div class="stecktext2">Wedge ist ein Corellianer durch und durch, wenn auch er den Großteil seines jungen Lebens nicht auf dem Planeten selbst, sondern auf der Gus Treta Station über Corellia verbracht hat. Dort unterhielten sein Vater – Jagged Antilles – und seine Mutter – Zena Antilles – ein Treibstoffdepot. Wedges Jugend war demnach gekennzeichnet vom ständigen hin und her zwischen dem Schulbesuch auf Corellia selbst und dem familiären Leben auf der Station.</div>
<div class="stecktitel">»» Partei ««</div><div class="stecktext">Neue Republik</div>
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<div class="stecktitel">»» Position ««</div><div class="stecktext">Captain</div><div class="stecktext2">Wedge bekleidet, im Gegensatz zu anderen Helden der Rebellion, noch immer den Rang eines Captains. Etwas, das ihn allerdings in keinster Weise stört, sondern er möchte es gar nicht anders haben. Er fühlt sich im Cockpit eines X-Wings äußerst wohl und er ist überzeugt davon, dass er der Neuen Republik am ehesten nutzen kann, wenn er eine Staffel an den Frontlinien kommandieren kann. In der Vergangenheit war er mehrfach für eine Beförderung vorgesehen gewesen, aber es war ihm immer wieder gelungen eine solche zu verhindern.</div>
<div class="stecktitel">»» Machtbegabt ««</div><div class="stecktext">Nein</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/02.png"><div class="stecktitel">»» Erscheinung ««</div><div class="stecktext2">Man reinen Gewissens behaupten, dass Wedge Antilles mit 170 Zentimeter und mit einem Gewicht von rund 77kg nicht wirklich aus der Masse heraus sticht. Viel eher kann man hier von Glück sagen, dass es genug andere Männer gibt, die noch vor ihm anderen ins Auge fallen und er sich dadurch schön im Hintergrund halten kann. Abgerundet wird das Bild mit einem braunen Haarschopf und braunen Augen. So gesehen ist Wedge absolut niemand, der einem in der Menge auffallen würde und darüber ist er in mancher Hinsicht auch froh. Allerdings sorgen diverse imperiale Fahndungshologramme seiner Person und sein Ruf dafür, dass man ihn schneller erkennt, als ihm lieb wäre. In den heutigen Tagen ist es nicht mehr so einfach unerkannt in einer Cantina zu sitzen und eine schöne Zeit mit Freunden zu haben. Und ja, diese Zeiten gibt es auch durchaus im Leben eines erfolgreichen Piloten, wenn auch sie keine Regelmäßigkeit darstellen.<br />
<br />
Die meiste Zeit wird man Wedge wohl entweder in einem Pilotenanzug antreffen oder in entsprechend zweckmäßiger Kleidung, so verbringt er den Großteil seines Lebens doch entweder im Cockpit seines X-Wings oder auf einer Einsatzbasis. Allerdings ist er auch durchaus in der Lage sich in eine Galauniform zu zwängen, wenn es der Anlass erforderlich macht oder sich während eines Einsatzes den örtlichen Begebenheiten anzupassen. Er kann also durchaus, wenn es sein muss, aber das heißt nicht, dass er auch gewillt ist es jedes Mal zu tun. Man könnte allerdings durchaus behaupten, dass er Zweckmäßigkeit jederzeit anderen Aspekten bei Kleidung vorzieht.</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/03.png"><br />
<div class="stecktext2"><span class="stecktext3">"You think I'm egotistical?"<br />
"Wedge, I love you like a brother, so it hurts me to say this, but you're so egotistical you think you can keep your ego under control. Most of the time you do, which is your only saving grace. And the times you don't, well, I've not been on the receiving end of a display, but I imagine there are some Imps who would regret that experience, if they were alive to think about it."</span><br />
―Wedge Antilles und Mirax Terrik<br />
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Wedge verlor seine Eltern nicht nur in jungen Jahren, sondern war auch Augenzeuge davon. Er tötete diejenigen, die Schuld an dem Tod seiner Eltern trugen, und dieses Vorgehen führte dazu, dass er schneller erwachsen wurde, als andere. Er hatte das Gefühl bekommen, dass es jetzt nichts mehr gab was ihn noch schockieren könnte. Dennoch lässt sich nicht behaupten, dass er dadurch zu einem Zyniker geworden wäre. Im Gegenteil. Trotz aller Widrigkeiten und Erlebnissen entwickelte sich Wedge zu einem Optimisten. Jemanden mit einem Sinn für Humor, der jedoch schnell einer fokussierten Ernsthaftigkeit weicht, sobald er sich im Cockpit eines Schiffes befindet. <br />
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Wedge weiß was er kann und zu was er in der Lage ist, aber er ist niemand, der damit angibt oder sein Können zur Schau stellt. Er mag durchaus ein Ego besitzen, das zu kontrollieren er aber durchaus in der Lage ist. Viel eher stößt es bei ihm auf Abneigung, wenn man ihn und seine Fähigkeiten in jeglicher Art und Weise verherrlicht, da er in seinen Augen einfach nur den Job macht andere zu beschützen. Trotz seiner zahlreichen Errungenschaften während der Rebellion und seinem Status als Held, ist er ein freundlicher und zugänglicher Mensch geblieben. Bodenständig im Vergleich zu anderen, was ihm allerdings leider noch mehr Beliebtheit eingehandelt hat. Dennoch sollte man nicht den Fehler begehen seine Freundlichkeit als gegeben anzusehen. Er ist durchaus in der Lage Personen, die er nicht mag, auf raue und herablassende Art zu begegnen. Wenn er jemanden nicht mag, dann zeigt er das und nimmt auch kein Blatt vor den Mund, geschweige denn lässt er sich durch Macht oder Positionen in seinem Verhalten einschüchtern. <br />
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Als Corellianer durch und durch lagen seine frühen Interessen beim Sabacc und corellianischem Bier. Interessen, über die er schnell Freundschaften zu vielen seiner Kameraden geschlossen hat. Wedge ist jemand für den Freundschaften von großem Wert sind und er würde nie auf die Idee kommen einem Freund in den Rücken zu fallen. Er vertraut den Personen, die er sich als Freunde ausgewählt hat und ist auch bereit für sie alles zu riskieren. <br />
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Mit der selben Leidenschaft die er für seine Freunde aufbringt, verspürt er eine Abneigung gegen sämtliche Formen von Politik. Es ist nicht so, dass er Politiker hasst, sondern er ist einfach skeptisch was ihre Beweggründe angeht. Seiner Meinung nach sind sie allesamt Opportunisten, die nur ihren eigenen Nutzen im Sinn haben und nicht das Wohl aller. Ebenso hinterlässt ihm die militärische Bürokratie einen faden Geschmack im Mund. Wohl auch ein Grund dafür, dass er sich einer Beförderung noch immer verweigert. <br />
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Wedge Antilles besitzt einen ausgeprägten moralischen und ethischen Kompass und hat an sich selbst den Anspruch sich stets ehrenhaft zu verhalten. Demnach würde es ihm auch nie in den Sinn kommen den schmutzigen Pfad zu wählen, nur weil er einfacher ist. Es ist nicht falsch zu vermuten, dass diese Einstellung durch den moralischen Kodex der Jedi und natürlich durch seine Freundschaft zu Luke Skywalker beeinflusst wurde. Selbst in größter Wut würde Wedge Antilles niemanden töten, der sich ergeben hat, egal was er auch getan haben mag. Würde er es tun, dann wäre er keinen Deut besser als diejenigen, gegen die er ankämpft. <br />
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Ebenso besitzt Wedge ein großes Pflichtgefühl, was sich allerdings oftmals in eine Form von Selbstlosigkeit auswirkt. Er würde ohne zu Zögern sein eigenes Leben geben, wenn er damit eine friedlichere Galaxis für andere sichern würde. Vermutlich würde ihn das Wissen, dass andere an seiner Stelle gestorben sind, obwohl er sie zu beschützen in der Lage gewesen wäre, irgendwann zu Grunde richten. Man kann jetzt schon sagen, dass Wedge unter Schuldgefühlen leidet noch immer am Leben zu sein, während viele andere gute Piloten und Freunde im Kampf gegen das Imperium ihr Leben gelassen haben. Was andere als Glück bezeichnen, sieht er eher als Fluch an. <br />
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Es mag schwer fallen zu verstehen, dass ein Mann, der den Tod Vieler verursacht hat und noch verursachen wird, über moralische und ethische Vorstellungen verfügt, so steht das Töten ja nicht gerade im Einklang damit. Allerdings hat Wedge diese Aufgabe als Teil seiner militärischen Angehörigkeit akzeptiert und rechtfertigt sein Handeln damit, dass wenn er diese Personen nicht zur Rechenschaft ziehe, sie Unschuldigen nur Leid und Schmerz zufügen würden. Was er am meisten am Krieg bedauert ist der Kollateralschaden unter dem Unschuldige zu leiden haben. Daher ist er bestrebt die Auswirkungen seines Tuns zu minimieren, aber so wirklich wohl fühlt er sich nie, da ihm klar ist, dass sein Handeln auch Unschuldige verletzen kann.</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/04.png"><br />
<div class="stecktext2"><span class="stecktext3">"Me, I'm the quintessential soldier who does his job very well. But what is that job? Two things: neutralizing Imperials and, the part I take most seriously, keeping my people alive."</span><br />
―Wedge Antilles<br />
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Schon früh in seiner Karriere fand sich Wedge in einer Position wieder, die eine große Verantwortung mit sich brachte. Viele der schwierigen Entscheidungen die er zu treffen hatte führte zum Tod seiner Kameraden. Doch die Verantwortung wurde im Laufe der Zeit nur noch größer. Wedge fühlte sich als Anführer für das Leben aller, die unter seinem Kommando standen, verantwortlich und war daher bestrebt jederzeit so hart wie nur möglich zu arbeiten. Dennoch konnte er den Tod vieler seiner Kameraden und Untergebenen nicht verhindern, was die Last auf seinen Schultern schwer werden ließ und die Schuld und die Trauer wurde zu seinem steten Begleiter in seinem Leben.<br />
<br />
Wedge versuchte das Gefühl von Trauer zu minimieren, indem er auf Distanz zu neuen Piloten ging. Er war einfach nicht bereit sie zu nahe an sich heran zu lassen, doch über die Zeit änderte er dieses Verhalten wieder. Ihm war klar geworden, dass diese Distanz niemanden half. Weder ihm, noch den anderen Piloten. Stattdessen entschied er sich dafür, die Kluft zwischen ihm und den neuen Piloten zu überbrücken. Indem er ihnen half bessere Piloten zu werden konnte er das Risiko einen von ihnen zu verlieren verringern. <br />
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Es ist im republikanischem Militär kein besonders großes Geheimnis, dass Wedge Antilles es mit der Disziplin etwas lockerer nimmt als andere Commander. Er legt großen Wert darauf, dass sich alle in seiner Einheit auf der selben Ebene begegnen, so ist doch jeder Pilot auf die anderen angewiesen. Er selbst jedoch sieht sich nicht als 'einer der Jungs' an, so muss er doch aufgrund seiner Position eine gewisses Maß an Zurückhaltung an den Tag legen, ansonsten wäre es schwer notfalls die notwendige Disziplin durchzusetzen. Einzig und alleine seine alten Freunde können sich ohne weiteres ihm als ebenbürtig ansehen und er ist froh darüber, dass sie es können.<br />
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Trotz dem lockeren Umgang mit Disziplin lässt sich nicht behaupten, dass seine Untergebenen sämtliche Freiheiten besitzen. Wedge besteht darauf, dass Befehle befolgt werden, denn ohne Gehorsam würde nur Chaos herrschen. Er ist sehr tolerant gegenüber Regelwidrigkeiten, aber nur bis zu einem bestimmten Grad und auch nur von denen die eine Freundschaft mit ihm pflegen. Allerdings gilt dies auch erst dann, wenn ein einheitliches disziplinarisches Verhalten etabliert wurde. Von neuen Piloten allerdings erwartet er vollkommene militärische Diszipliniertheit. <br />
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Hat sich jemand seine Wut zugezogen, zum Beispiel weil er einem Befehl nicht Folge geleistet hat, so ist Wedge dafür berüchtigt demjenigen eine saftige Standpauke zu halten. Allerdings ist es auch kein Geheimnis, dass er ebenso bekannt dafür ist selbst Befehle entweder zu umgehen oder gegen sie zu verstoßen. Der einzige Grund warum seine Verstöße meist ohne größere Folgen bleiben ist, dass sich der Ausgang für gewöhnlich als der Beste entpuppt. Allerdings sollte man auch seine enge Freundschaft zu Admiral Ackbar und General Calrissian dabei nicht ganz außer acht lassen.  <br />
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Wedge Antilles hat das Kommando über eine sehr eng miteinander verbundene Staffel. Auch wenn er niemals unter Eid lügen würde, so ist er doch bereit Reporte entsprechend anzupassen oder Ermittlungen zu beschönigen, um seine Leute zu beschützen. Dazu kommt, dass Wedge sich denselben Gefahren aussetzt wie seine Piloten. Alles zusammen führt dazu, dass sich Wedge den vollen Respekt und die leidenschaftliche Loyalität aller verdient hat, die unter ihm dienen. Sie vertrauen seiner Führung und wissen, dass er ihr Wohl an erster Stelle setzt.</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/05.png"><div class="stecktitel">»» Biographie ««</div><div class="stecktext">Kindheit</div><div class="stecktext2">Wedge Antilles wurde 21 BBY auf Corellia geboren. Seine Eltern besaßen eine Treibstoffstation auf der Gus Treta Station und er hat eine 10 Jahre ältere Schwester namens Syal. Als Wedge sieben Jahre alt war verließ seine Schwester Corellia und hielt sich von ihrer Familie fern. Was der Grund für dieses Zerwürfnis ist oder besser gesagt war, wusste Wedge weder damals und auch heute noch nicht. Er bemerkte nur, dass seine Eltern kaum ein Wort über seine Schwester verloren. Dennoch war er seiner Schwester zugetan, auch wenn er sie eigentlich kaum gekannt hatte.<br />
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Sein großer Traum war es irgendwann einmal in Coronet City zu leben, der glanzvollen Hauptstadt von Corellia. An die Wände seines Schlafzimmers hatte er Karten der Stadt projiziert und träumte davon, irgendwann einmal selbst Teil dieser Karten zu sein, indem er große Bauwerke errichtete und somit auf diesen verewigt werden würde. Er wollte Architekt werden, aber war zur selben Zeit fasziniert vom Weltraum und tagträumte von Abenteuern in der Galaxis. <br />
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Wedge Antilles verbrachte seine Zeit entweder auf der Landwirtschaftsschule in Corellias nördlicher Hemisphäre oder auf der Treibstoffstation seiner Eltern. Bereits als Kind flog er mit Shuttles durch Corellias belebten Raum. Er machte sich ebenso als Mechaniker nützlich und entwickelte in der Zeit hervorragende Kenntnisse, nicht nur in der Reparatur von Schiffen, sondern auch darin wie man sie fliegt. <br />
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Seine Familie war mit Booster Terrik befreundet, einem bekannten corellianischen Schmuggler. Dessen Tochter Mirax Terrik, die sich ungefähr in Wedges Alter befand, verbrachte ihre Zeit häufig im Hause der Antilles, wenn ihr Vater sich auf gefährliche Schmugglermission begab. Zwischen den beiden entwickelte sich eine enge Freundschaft, die sich in Nicknamen wie ‚Myra‘ oder ‚Veggies‘ widerspiegelte. <br />
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Wenn Booster Terrik die Gus Treta Station und somit auch die Familie Antilles besuchte, war es nicht selten Wedge der die Crew unterstützte das Schiff in Stand zu halten und gelegentlich begleitete er Booster Terrik auch auf seinen Schmugglerausflügen. Diese Ausflüge wurden von Booster Terrik natürlich dazu genutzt Wedge das eine oder andere Gaunerwissen beizubringen oder auch den einen oder anderen Trick. Man konnte ja nie wissen, ob dieses Wissen nicht einmal von Nutzen sein könnte.</div>
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<div class="stecktext">Jugend</div><div class="stecktext2">Kurz vor seinem 18ten Geburtstag legte ein Schiff von Piraten an der Gus Treta Station an und während Wedge gerade dabei war zusammen mit Booster Terrik auf der Pulsar Skate die Station zu verlassen, traf CorSec auf der Station ein. CorSecs Ziel waren die Piraten, die auf ihre Entdeckung hin sofort das Fluchtmanöver einleiteten. Sie bemühten sich nicht einmal vorher ihre Treibstoffleitungen von der Station zu lösen. Dieses Vorgehen resultierte in einem Feuer, welches drohte die Station vollständig zu vernichten. Booster gelang es von der Pulsar Skate eine Verbindung zu Wedges Eltern aufzubauen und Wedge konnte mit anhören, wie sich seine Eltern dazu entschlossen das Treibstoffmodul von der Station zu lösen, um diese vor der Vernichtung zu retten, auch wenn es ihren eigenen Tod bedeuten würde. Wedge sah von der Pulsar Skate der Zerstörung des Moduls zu, während ihm seine Eltern Lebewohl sagten. <br />
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Während Wedge den Verlust seiner Eltern betrauert, gelang es Booster Terrik Informationen über die Piraten in Erfahrung zu bringen, die ergaben, dass sie die Station bewusst zerstört hatten, um ihre Flucht zu vertuschen. Wedge fragte nach dem Aufenthaltsort des Schiffes und um die Erlaubnis einen Z-95 Headhunter benutzen zu dürfen. Es gelang Booster und Wedge die Piraten ausfindig zu machen und Booster riet Wedge dringen dazu die Piraten lediglich manövrierunfähig zu machen. Wedge jedoch schoss auf das Schiff und zerstörte es. Er hatte Rache für seine Eltern genommen. Es war eine Handlung gewesen, die nicht nur sein Leben vollkommen verändert hatte, sondern auch seine Sichtweise auf das Leben selbst. Er war schneller erwachsen geworden, als ihm lieb gewesen wäre.</div>
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<div class="stecktext">Frühen Jahre</div><div class="stecktext2">Wedge Antilles war Waise, aber ein durchaus wohlhabender Waise. Er befand sich im Besitz der Versicherungsprämie seiner Eltern für die Station, ihren Rücklagen und ebenso dem Kopfgeld für die getöteten Piraten. Er besaß durchaus Verwandtschaft, wo er hätte bleiben können, aber er tat es nicht. Unter der Führung von Terrik benutzte Wedge die geerbten Credits um sich einen kleinen, corellianischen Frachter zu kaufen, den er deutlich modifizierte. Sein Ziel war es gewesen ein einfaches Leben als Händler zu führen und auch wenn Wedge von Booster Terrik auf der Suche nach Kontakten unterstützt wurde, hatte er dennoch wirtschaftlich zu kämpfen, da es gar nicht so einfach war Arbeit zu finden. Er war nicht bereit zu schmuggeln und genau diese Einstellung machte es ihm so schwer sich auf dem Markt zu halten. Besonders auf einem Markt, wo einzig und alleine das Schmuggeln so gut bezahlt wurde, dass er damit die laufenden Kosten hätte finanzieren können. Einen Frachter zu haben alleine reichte eben nicht aus, um davon auch leben zu können. <br />
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In diesen schwierigen Zeiten wurde Talon Karrde, Lieutenant des Car’Das Syndikats, auf Wedge aufmerksam. Er bot diesem an Waren für ihn zu transportieren. Wedge allerdings lehnte das Angebot ab. Der Grund für die Ablehnung war einfach – Er hatte keinen negativen Klatsch über Karrde vernommen und ging daher davon aus, dass es sich bei ihm um eine unbekannte Größe handeln musste.</div>
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<div class="stecktext">Rebellion</div><div class="stecktext2">2 BBY arbeitete Wedge von dem corellianischen Mond Gus Talon aus, auf welchem er die Gastfreundschaft von Rallo genoss. Einem älteren Mann, der dort eine Werkstatt unterhielt und in dessen Tochter Mala Wedge sich verliebt hatte. Wedge war es bekannt, dass Rallo in der Rebellenallianz aktiv war, aber Wedge war nicht interessiert an einer Auflehnung gegen das Galaktische Imperium. Er konnte zwar das Imperium nicht leiden und bewunderte die Rebellion, aber das bedeutete nicht gleich, dass er sich in irgendwelche Dinge involvieren wollte. So schlimm war es dann ja auch wieder nicht unter imperialer Regierung zu leben. <br />
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Als Mala ihn wieder einmal fragte, ob er es sich nicht doch vorstellen könnte sich der Rebellion anzuschließen, weil sie die Absicht hatte ihrem Vater zu folgen, gab Wedge ihr widerwillig zu verstehen, dass er es sich durch den Kopf gehen lassen würde, aber eine Antwort noch warten müsse, weil er vorher noch einen Auftrag zu erledigen hatte. Man könnte später in Ruhe darüber sprechen, doch zu diesem Später kam es nie. <br />
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Den Auftrag erfolgreich abgeschlossen kehrte Wedge nach Gus Talon zurück, fand aber den gesamten Raum um den Mond als Sperrzone vor. Die Werkstatt war zerstört und imperiale Sturmtruppensoldaten, welche Rallo bedroht hatten, waren von seinen Mitarbeiter getötet worden. Aus Vergeltung hatte das Imperium die Siedlung dem Erdboden gleich gemacht. Als Wedge landen wollte, verwickelten ein Paar TIE’s ihn in einen Kampf. Wedge war so wütend über das, was auf Gus Tano geschehen war, dass er seine Wut an den Piloten ausließ und sie abschoss. Aber das Auftauchen weiterer TIE zwang Wedge zur Flucht. <br />
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Da er unbedingt wissen wollte was mit Mala geschehen war, wartete er neun Tage lang bis die Wache über Gus Talon ihr Ende fand. Nachdem die imperialen Truppen abgezogen waren, nutzte Wedge die Gelegenheit um zu landen und die Überreste der Siedlung zu untersuchen. Aber das einzige was er herausfand war, dass Mala tot war, auch wenn er nie in der Lage war ihr Schicksal zu bestimmen. Mala hatte ihn als ‚glücklich‘ bezeichnet, als er den Vertrag erhalten hatte, aber wie konnte man jemanden als glücklich bezeichnen, der nicht dagewesen war, als sie ihn benötigt hatte. Ein wichtiger, wenn auch sehr privater Grund, warum es Wedge bis heute nicht mag, wenn man ihm das Label ‚Glückspilz‘ verpasst.  <br />
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Malas Tod war wohl der entscheidendste Faktor für Wedges Entschluss sich der Rebellion anzuschließen. Sie war ein Teil der Rebellion gewesen und die Rebellion kämpfte gegen das Imperium und dieses hatte sie ihm genommen. Dass er der Rebellion beigetreten ist, weil er nicht in der Lage war als gesetzestreuer Frachterpilot zu überleben, war nicht mehr als ein Vorwand.<br />
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<span class="stecktext3">"If I may answer a question with a question, how old were you before you first disagreed with a commanding officer—and later found out you were right?"<br />
"Twenty. Which is when I first had a commanding officer."</span><br />
―Jagged Fel und Wedge Antilles<br />
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Man erkannte Wedges Talente schnell und sagte ihm, dass er im Cockpit eines Kampfschiffes wertvoller für die Rebellion wäre und als das Alliance Starfighter Corps neue Piloten suchte, meldete sich Wedge mit Freuden. <br />
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Seine ersten ersten bemerkenswerten Leistungen erbrachte er als Teil der Tierfon Yellow Aces. Um 0 BBY diente Wedge als Rot Zwei in der Staffel Rot. Obwohl man ihn zuerst als einen Angeber abtat, war Wedge ein herausragender Pilot und aufstrebender Anführer in der Staffel. Leistungen die dazu geführt hatten, dass man ihm bald schon eine Position mit mehr Verantwortung übertrug. Er war für das Training jünger Piloten zuständig, verantwortlich für das Zuteilen von Raumjäger an die Piloten und hatte das Kommando bei einigen Missionen, bei denen der eigentliche Kommandant nicht anwesend war. <br />
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Staffel Rot war auf der geheimen Rebellenbasis im Großen Tempel von Yavin 4 stationiert und ihr traten bald schon eine Gruppe Überläufer von dem imperialen Schiff ‚Rand Ecliptic‘ bei, angeführt von Biggs Darklighter und Derek ‚Hobbie‘ Klivian. Wedges erste Mission zusammen mit Biggs war ein Überfall auf einen Konvoi und Wedge war angetan von Biggs Leistungen im Cockpit. Es dauerte auch nicht besonders lange bis die beiden Männer Freunde wurden. <br />
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Nachdem Wedge Teil einer Mission gegen eine Incom Corporation Einrichtung war, um verschiedene T-65-X-Wings für die Rebellion zu stehlen, leitete er eine Undercovermission nach Commenor um die Rebellion in den Besitz von geschmuggelten R2 und R5 Astromechdroiden für die Raumjäger zu bringen. Allerdings verlief die Mission nicht ganz nach Plan. Sie wurden in eine Prügelei mit Schläger verwickelt, aus der sie zwar als Sieger hervorgingen, allerdings hatten die Schläger das Imperium alarmiert. In dem darauffolgenden Kampf gelang es Wedge zwar drei TIE abzuschießen, aber dennoch verlor er eine Kameradin in der Schlacht.</div>
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<div class="stecktext">Sieg über Yavin</div><div class="stecktext2"><span class="stecktext3">"I remember the days before Yavin when we were all young, armored with the invincibility of youth and fired by the belief that the Emperor's evil Empire could not win. It didn't, but the cost was more horrible than any of us could have imagined."</span><br />
―Wedge Antilles<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ich habe die Schlacht von Yavin überlebt, auch wenn ein Teil von mir lange Zeit wünschte, dem wäre nicht so. Mir ist bewusst, dass das keine logische Reaktion ist und ich weiß das, weil das damals jeder gesagt hat. Doch ich bin kein Droide. So habe ich mich eben gefühlt. <br />
Der Angriff auf den Todesstern war ein Selbstmordkommando. Wir Piloten sind ein abergläubischer Haufen, deshalb hat keiner das laut ausgesprochen. Aber während wir uns für den Einsatz fertigmachten hörte ich Han Solo zufällig genau diese Worte sagen. Da hätte ich ihn am liebsten verdroschen. <br />
Ich hatte X-Flügler-Kampferfahrung – mehr als Biggs und definitiv mehr als Luke, aber gegen so etwas wie den Todesstern war ich noch nie zuvor angetreten. Als diese ferne graue Kugel nach und nach unser gesamtes Blickfeld ausfüllte und dann zu einer dreidimensionalen Landschaft aus metallenen Bergen und Schluchten wurde … Da war mein Gehirn wie wild am rotieren und versuchte diese unvorstellbare Größe irgendwie zu erfassen. Es war verwirrend. Als die TIEs auftauchten war das fast so etwas wie Erleichterung. Wie man die bekämpft wusste ich immerhin.<br />
Luke, Biggs und ich gingen zusammen in den Anflug auf den Graben. Vermutlich waren wir das Trio mit der geringsten kollektiven Erfahrung und verglichen mit den beiden anderen war ich der Veteran. Es war an Biggs und mir Luke Deckung zu geben bis er den Torpedo abfeuern konnte. Wir behielten ihn die ganze Zeit im Auge, während wir seinem X-Flügler durch den Graben folgten. Wir hofften, dass es bei der Geschwindigkeit, mit der wir flogen, keinen TIEs gelingen würde sich von hinten an uns heran zu pirschen. <br />
Doch unsere Verfolger, die uns im Nacken saßen, waren nicht bloß irgendwelche x-beliebigen TIE-Piloten. Als eine Lasersalve von einem unserer Gegner meine Mikromanövrierkontrollen röstete war ich erledigt. Ich konnte nicht mehr weiterfliegen. Ich musste sofort raus aus dem Graben. Wäre ich dort geblieben, wäre ich Biggs ins Heck gekracht und dann wären wir beide hinüber gewesen. <br />
Ich entschuldigte mich über Komm dafür, dass ich den Rückzug antreten musste und zog hoch, um den Graben hinter mir zu lassen. Einen flüchtigen Moment lang spürte ich wie sich meine Furcht in Erleichterung verwandelte. Das ist der Augenblick, an den ich immer wieder denken muss. Das ist der Augenblick, der im Laufe der Zeit zu Schuldgefühlen wurde.<br />
Ich weiß, dass es keine andere Möglichkeit gab, um den Todesstern zu vernichten. Doch ich stehe tief in der Schuld von Biggs Darklighter – in einer so tiefen Schuld, dass ich sie in diesem Leben nicht mehr zurückzahlen  kann.“</span></div>
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<div class="stecktext">Rogue Squadron</div><div class="stecktext2">Wedge und Luke waren die einzigen Überlebenden von Staffel Rot und mittlerweile gute Freunde geworden. Gemeinsam gründeten sie die Rogue Group, auch bekannt als Rogue Squadron oder Rogue Flight, als eine Untergruppe innerhalb von Arhul Narras Staffel, welcher Commander des Renegade Flights war und dem das Kommando über Red Squadron übergeben worden war. In erster Linie war die Staffel eine X-Wing Staffel, deren Piloten aber dafür bekannt waren die Fähigkeiten und die Bereitschaft zu besitzen eine Vielzahl an Schiffen fliegen und benutzen zu können, so dass sie sich je nach Profil der Mission anpassen konnten. <br />
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Rogue Flight und Renegade Flight wurden schließlich zu eigenständigen Staffeln in voller Stärke ausgearbeitet und Narra behielt das Kommando über beide Staffeln. <br />
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Die Einheit diente als eine unabhängige Elite-Staffel, das keine dauerhafte Zuordnung besaß, so dass es zu jedem Brennpunkt entsandt werden konnte, wo es gerade am meisten gebraucht wurde.  Während seiner Zeit bei den Rogues entwickelte sich Wedge in einen bekannten Piloten, den man als einen der besten in der Allianz betrachtet. Er entwickelte das ‚Antilles Manöver‘ um der ‚Tallon Roll‘, entwickelt von dem legendären Taktiker der Klonkriege, Admiral Adar Tallon, entgegen zu wirken.</div>
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<div class="stecktext">Hoth</div><div class="stecktext2">3 ABY war die neue Rebellenbasis auf Hoth endlich fertig gestellt und Wedge, ebenso wie die anderen Rogues waren ihr zugeteilt. Als ein erfahrener Pilot und versierter Offizier wurde Wedge die Verantwortung übertragen neue Piloten auszubilden. Als Luke während einer Routineüberprüfung auf Hoth vermisst gemeldet wurde, wurden die Rogues ausgesandt um ihn und Han zu retten, sobald die Kälte einen Start zuließ.<br />
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Im Laufe des Tages wurde ein imperialer Sondendroide entdeckt der die Basis ausspionierte. Die Rebellen bereiteten sich umgehend auf die Evakuierung ihrer neuen Basis vor. Als Vaders Death Squadron im Hoth System erschien wurde die Rogue Truppe damit beauftragt die imperialen Landetruppen aufzuhalten und die Schildgeneratoren zu verteidigen. Wedge, zusammen mit Wes als seinen Kanonier, führte seinen T-47 gegen die imperialen AT-AT als Rogue Drei. Als sich die Panzerung der AT-AT als zu stark für ihre Laserkanonen bewies, entwickelte Luke den Trick die Kabel der T-47 zu nutzen, um die AT-AT zu Fall zu bringen. Luke machte den ersten Versuch, doch sein Kanonier kam dabei zu Tode, so dass er Wedge und Wes den ersten Versuch übertrug. Janson schoss die Harpune ab und Wedge kreiste um den AT-AT. Als der zu Boden gebrachte AT-AT sein empfindliche Nackenteil offenbarte zögerte Wedge nicht lange, schoss und vernichtete somit den zu Fall gegangenen Läufer. Als Skywalker abgeschossen wurde, kontaktierte er Wedge und übergab das Kommando über die Rogues ihm. Wedge gab Luke Deckung, so dass diesem der Rückkehr zur Basis gelingen konnte. <br />
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Nachdem Wedges Schiff demoliert und sein rechter Arm verletzt war, mussten er und Wes aus dem Schiff aussteigen und zu Fuß zur Hinterseite der Basis marschieren. Wedge stieg umgehend in seinen X-Wing und verteidigte die Transporter gegen Angriffe von TIEs und Bomber. Als ein Sternzerstörer den Fluchtweg der ‚Thon’s Orchard‘ blockierte, zog Wedge zusammen mit Hobbie ein hastiges ‚Tallon Split‘-Manöver durch, brachten damit die Verfolgungssensoren des Sternzerstörers lang genug durcheinander, dass sie einen der Sensoren des Schiffes zerstören konnten. <br />
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Wedge kehrte zur Oberfläche von Hoth zurück und wartete dort bis Luke sicher zurückgekommen war, ehe er sich zum Abflug bereit machte. Während er sich am Boden befand kommandierte er eine Infanterie-Einheit die Probleme hatte sich gegen den imperialen Angriff zur Wehr zu setzen. Es war der Zeitpunkt, an welchem er erfuhr, dass General Crix Madine von imperialen Truppen gefangen genommen worden war. Wedge schnappte sich einen anderen Soldaten und eilte los um Madine in einem T-47 zu retten. Wedge entdeckte den imperialen Offizier Jeffren Brek, sowie mehrere Snowtrooper, wie sie Madine und zwei seiner Berater zu einem Shuttle führten und griff an. Brek entkam mit Madine in dem Shuttle, aber Wedge gelang es seine beiden Untergebenen zu retten. Diese informierten ihn darüber, dass Brek Madine auf den Sternzerstörer ‚Tyrant‘ bringen wollte. Antilles beauftragte den Soldaten damit, einen Angriffstrupp zusammen zu stellen. Dem Kommando gelang es die Tyrant zu entern, welche von mehreren Schüssen der planetaren Ionenkanone untauglich gemacht worden war, und mit General Madine zu entkommen.</div>
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<div class="stecktext">Rogue Leader</div><div class="stecktext2">Nachdem Luke nicht von Hoth mitgekommen, sondern nach Dagobah gegangen war, war es Wedge alleine der sich darum kümmerte aus den Überlebenden von Hoth und neuen Piloten eine funktionierende Einheit zu machen. Sie waren auf Ackbars Flagschiff der ‚Home One‘ untergebracht und bereit sofort loszufliegen, egal wo der Brennpunkt auch lag. Wedge wurde das Angebot gemacht auf die neueren A-Wing oder B-Wings umzusteigen, doch er bestand darauf, dass die X-Wings gut genug waren um als die primären Sternenjäger der Rogues zu dienen. Er schlug vor, dass die neueren Schiffe den weniger talentierten Piloten gegeben werden sollten, die das notwendige Extra brauchten. Unter Wedges Führung wurde die Position der erneuerten Staffel als eine der besten Raumjägereinheit der Rebellion bestätigt. <br />
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Wedge kehrte nach Hoth zurück, wo eine Gruppe von Rebellen während der Schlacht gestrandet waren. Dort geriet er mit Arns Grimraker, einem Piraten und Waffenhändler aneinander. Grimraker war dabei zurückgelassenes Equipment der Rebellen einzusammeln und die verbliebenen Rebellen anzugreifen. Wedge tötete ihn und machte es somit den Rebellen möglich Hoth zu verlassen. Diese Geschichte ist zu einer von Wedges Lieblingsgeschichten geworden, die er selbst ungehemmt ausschmückt. Meist beginnt er damit, dass er und Wes für Monate auf Hoth gestrandet waren, nur um am Ende Grimrakers Schiff zu entkommen und von Luke gerettet zu werden. Hin und wieder behauptet Wedge auch, dass Wes dabei gestorben ist, was natürlich ein geschickter Streich für Rookies ist, die dann meist recht schockiert sind, wenn sie Wes lebend treffen. <br />
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Wedge befand sich später auf der Champion, als diese von der Tyrant angegriffen wurde. Es gelang der Champion nicht nur zu entkommen, sondern auch Signale abzufangen, die verrieten, dass die Tyrant einen imperialen Hinterhalt auf Bespin unterstützen sollte. Wedge entsandte einen Soldaten nach Cloud City um dort Kontakt zu einem Informanten der Rebellen aufzunehmen und herauszufinden was los war. Er erfuhr davon, dass das Imperium Han Solo gefangen genommen und in Karbonit eingefroren hat. Ein Kopfgeldjäger namens Boba Fett hatte Solo übernommen um ihn an Jabba den Hutten auszuliefern. Wedge eilte nach Bespin und führte einen Angriffstrupp gegen Fett, doch dem Kopfgeldjäger gelang es mit Solo zu entkommen. Wedge war beunruhigt und frustriert und begann einen weiteren Rettungsversuch vorzubereiten. <br />
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Skywalker stieß nach seiner Genesung zurück zum Rogue Squadron, doch hatte sich dazu entschieden, seine Energien in die Rettung von Han Solo zu stecken, etwas, das ihn erneut davon abhielt das Kommando über die Staffel zu haben, so dass er diese Verantwortung vollständig an Wedge übergab. Er hatte im Vorfeld oft genug diese Tätigkeiten in Lukes Abwesenheit übernommen. Wedge wurde daraufhin in den Rang eines Commanders erhoben, auch wenn Ränge Wedge nicht viel bedeuten. Es störte ihn nicht einmal, wenn man ihn fälschlicherweise als Captain titulierte. Es mochte andere geben, die umgehend auf derartige Fehler hinwies. Wedge garantierte Luke, dass wann immer er die Rogues benötigen würde, sie für ihn da sein würden. Wann immer Luke die Staffel bei einer Mission begleitete, stellte sich Wedge hinter Luke zurück und übertrug ihm das Kommando über die Staffel und flog nicht als Rogue Leader, sondern als Rogue One.</div>
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<div class="stecktext">Schlacht über Endor</div><div class="stecktext2"><span class="stecktext3">"I'm proud to say this is truly the first day of a New Republic, freed from the tyranny of the Empire forever. We're all gathered on the planet's surface. I can hear music and laughter drifting through the trees. I can't help but pause and take a long look at my friends: Luke, Han, the Princess, Lando, and all the other Rebels who fought long and hard in the trenches. Guys like me, guys just doing their job. And I can't help feeling…we're all heroes now."</span><br />
―Wedge Antilles<br />
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Wedge erarbeitete zusammen mit Ackbar und Lando über Sullust, wo die Flotte der Rebellen stationiert war, einen Plan für einen Sternenjägerangriff aus. Die riesige Station war noch nicht fertiggestellt, so dass Sternenjäger in der Lage waren in den Reaktorkern zu fliegen, um einen vernichtenden Schlag zu landen. <br />
<br />
Lando kommandierte die Sternenjäger vom Millenium Falken als Gold Leader, da sich der eigentliche Pilot des Falkens, Han Solo, zusammen mit Leia, Chewbacca, sowie einem Kommandoteam den Auftrag hatte den Schildbunker auf Endor zu infiltrieren und die Schilde, welche den Todesstern schützten zu deaktivieren. Wedge war verantwortlich für ‚Red Wing‘, ein Name, welcher von Wedge aus Ehre vor der Staffel, welche den Todesstern über Yavin zerstört hatte, verliehen wurde. Er flog als Landos Flügelmann, in demselben X-Wing, welchen er auch über Yavin geflogen hatte, in die Schlacht. <br />
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Wedge brach den Angriff auf den Todesstern ab, da die Schilde noch immer aktiv waren und verwickelte stattdessen die imperialen Truppen, angeführt von der Exekutor, in Kämpfe. Als eine Welle von TIEs eingriffen, versuchte Wedge sie von den Schiffen der Rebellen wegzulocken. Er verteidigte fieberhaft die medizinische Fregatte ‚Redemption‘, als sie unter schweren Beschuss geriet und konnte sie dadurch vor einer Vernichtung bewahren. <br />
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Die Rebellen merkten bald, warum die großen Schiffe der Imperialen Truppen nicht in den Kampf eingriffen, als der Todesstern das Feuer auf die Kreuzer der Rebellen eröffnete. Wedge flog, gemeinsam mit anderen Piloten, zuerst Angriffe gegen die Brücke zweier Sternzerstörer an Front der Imperialen Truppen. Auch wenn ihre Angriffe für weniger Schaden als erhofft sorgten, waren ihre gemeinsamen Angriffe so störend, dass es ihnen dadurch gelang die ‚Home One‘ vor vernichtendem Schaden zu bewahren. Dann griff er zusammen mit Lando, dem Blue Leader Merrick Simms und dem Green Wing das Schiff an, welches als Kommunikationszentrale der imperialen Flotte diente. Das Opfer von Green Wing machte den Weg frei, so dass es ihnen möglich war die Reaktoren des Schiffes anzupeilen, indem sie in die Landebucht flogen. <br />
<br />
Wedge führte seine Staffel erfolgreich, bewahrte vieler seiner Piloten vor dem Tod, während sie eine beachtliche Zahl an Abschüssen ansammelten. <br />
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Als die Schilde des Todesstern fielen, führten Wedge und Lando eine Gruppe von Jägern zur Oberfläche des Todesstern und dort in eine Öffnung, die ihnen Zugang zu einer Serie an schmalen, tödlichen Passagen hinein in das Innere der Kampfstation bot. Wedge war der erste der hineinflog und das mit hoher Geschwindigkeit, während die Gruppe von TIEs verfolgt wurde. Je tiefer sie in die Station vordrangen, desto schwieriger wurde das manövrieren und ganz besonders, als die Instrumente der Schiffe durch Interferenzen der nahen Energieeinheit nicht mehr zu gebrauchen waren. Wedge musste sich bei seinem Flug einzig und alleine auf seine Augen und seine Instinkte verlassen, bei der Geschwindigkeit beinahe blind. Nachdem Red Seven durch die verfolgenden TIE den Tod fand, befahl Lando den anderen Piloten die Verfolger abzulenken, so dass es nur noch Wedge und Lando waren, die durch die Gänge flogen. Noch immer mit TIEs im Nacken. Es gelang ihnen die Kammer zu erreichen, in welcher sich der Reaktorkern befand und während Wedge zwei Protonentorpedos auf den Energieregler im Norden abschoss, feuerte der Millenium Falken auf den Kern selbst. Als der Kern zusammenbrach flogen die Zwei, verfolgt von einer gigantischen Feuerwand, auf der selben trügerischen Route in Sicherheit, erneut mit Wedge an der Front. Es gelang ihnen gerade so zu entkommen, bevor der Todesstern in einer massiven Explosion verging. <br />
<br />
Aber der Kampf war damit noch lange nicht vorbei, sondern ging beinahe noch vier Stunden weiter. Der Todesstern vernichtet, die Exekutor und das Schiff mit der Hauptkommunikationszentrale vernichtet, geriet die imperiale Koordination in Chaos, was die Integrität ihrer Defensive maßgeblich verschlechterte. Erst nach Stunden anhaltendem Kampf zog sich die imperiale Flotte zurück und die Rebellen erhielten die Kontrolle über das Schlachtfeld.</div>
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<div class="stecktext">Die Neue Republik</div><div class="stecktext2"><span class="stecktext3">"It's just that, after every major victory, I hope the fighting is over. But it'll never be over…Even after we defeat the Imperials, there will be someone…another threat to peace…"<br />
"Sounds like you're handing me your resignation."<br />
"Actually, I'm trying to find a way to tell you I've never been more committed. We have to keep fighting so that others don't have to." </span><br />
―Wedge Antilles und Luke Skywalker<br />
<br />
Der Sieg über Endor wurde gebührend auf dem Mond von Endor im Dorf der Ewoks gefeiert. Doch bereits am nächsten Tag kehrte Wedge mit dem ersten Shuttle zurück zur Flotte und begab sich umgehend auf Patrouille. <br />
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Luke kehrte zur Staffel zurück und übernahm erneut das Kommando über die Rogue Staffel. Wedge hoffte für eine Weile, dass die Rebellion den Sieg errungen hatte und er bald von seinem Dienst im Militär zurücktreten könne. Aber Wedge merkte bald, dass ein Sieg, selbst ein so großer, nicht ausreichen würde um so etwas wie Frieden in der Galaxis erreichen zu können und dass es immer jemanden gab, der diesen Frieden gefährdete. <br />
<br />
Als Luke ihm davon berichtete, dass er vorhatte die Staffel zu verlassen, um sich dem Neuaufbau des Jedi Ordens widmen zu können, war Wedge zugegebenermaßen nicht besonders erfreut. Immerhin hatte die Staffel sehr unter den letzten Kämpfen gelitten, aber als guter Freund, der er eben nun einmal war, akzeptierte er Lukes Entscheidung und übernahm ein weiteres Mal das Kommando über das Rogue Squadron. Kaum hatte Wedge Tycho Celchu zu seinem Vertreter ernannt, versuchten seine Vorgesetzten ihn in das Flottenkommando zu versetzen, so sahen sie in ihm doch großes Potential. Aber Wedge war absolut nicht bereit das Cockpit zu verlassen und so plante er geschickt seine Degradierung zum Captain, so dass er weiterhin Rogue Leader bleiben konnte. Wedge behielt sich diese Einstellung und wann immer man versuchte ihn zu befördern, lehnte er ab. In seinen Augen gehört er an die Frontlinie, in das Cockpit eines X-Wings und nicht in ein Büro. <br />
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Auch wenn Wedge somit jemand ist, der so vieles mitgemacht hat und dafür einen vergleichsweise niedrigen Rang besitzt, ist er dennoch einer der am meisten dekorierten und respektierten Führer einer Staffel. Zu seinen Auszeichnungen gehört unter anderem der Kalidor Halbmond, eine Auszeichnung für Tapferkeit und herausragende Leistungen als Pilot.</div>
<img src="https://www.dryadris.de/echoes/06.png"><br />
<div class="stecktitel">»» Raumschiff ««</div><div class="stecktext">T-65 Sternenjäger</div><div class="stecktext2">Für gewöhnlich hört man ihn stets nur von ‚seinem X-Wing‘ sprechen, der aber offiziell Besitz der Neuen Republik ist. Aber wenn man so viele Stunden in einem Schiff verbracht hat, dann fühlt man sich mit ihm verbunden. Man kennt seine Schwächen, seine Stärken und gerade weil man es so gut kennt, bildet man mit ihm einfach eine Einheit. Dazu kommt natürlich auch, dass mit dem Schiff so einige Erinnerungen verbunden sind – Gute wie auch schlechte.<br />
<br />
Der X-Wing ist wie alle Schiffe der Sonderstaffel grau lackiert mit den beiden charakteristischen roten Streifen. Zusätzlich wurden alle seine Abschüsse auf der Seite seines X-Wings vermerkt, auch wenn das Servicepersonal unkt, dass man sich wohl bald eine neue Zählweise zulegen müsste, da sonst der Platz nicht reichen würde.<br />
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Ansonsten fliegt Wedge das Schiff, was gerade für eine Mission gebraucht wird oder was gerade zur Verfügung steht.</div>
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<div class="stecktitel">»» Besonderer Besitz ««</div><div class="stecktext2">Es ist wohl weniger ein besonderer Besitz, sondern viel mehr ein sehr persönlicher Besitz, der Wedge auf jede Station begleitet auf die er versetzt wird. Dabei handelt es sich um ein Bild seiner Eltern, sowie Bilder seiner gefallenen Freunde.</div></div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Trou Muutal - Captain der Lazarettfregatte Descyrer]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=704</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 17:37:25 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=704</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Trou Muutal</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div class="subheading">Alter / Geburtsjahr:</div> 31 Jahre / 26 VSY<br />
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<div class="subheading">Heimatplanet:</div> keiner, auf dem privaten Frachtschiff <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dynamus</span> in der Nähe von Thalassia geboren<br />
<br />
<div class="subheading">Spezies:</div> Mon Calamari<br />
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<div class="subheading">Beruf:</div> Ingenieur und Astrogator, derzeit eher unplanmäßig Captain der Lazarettfregatte <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span><br />
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<div class="subheading">Partei:</div> Neue Republik (mehr oder weniger)<br />
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<div class="subheading">Aussehen:</div> Manchen Personen sieht man auf den ersten Blick an, wie diese ticken. Trou ist eine von solchen Personen. Schon direkt im ersten Moment erweckt er den Eindruck eines sehr selbstbewussten Vertreters seiner Spezies, der Tatendrang und Initiative ausstrahlt. Dieser erste Eindruck ist auch vollkommen gerechtfertigt. Sein Temperament ist ihm sofort anzumerken und so scheint der Mon Calamari ständig in Bewegung zu sein, auch wenn er dabei nicht allzu gestenreich interagiert, sondern im Vergleich zu Menschen immer noch eher träge wirkt. Doch für seine Spezies ist er dagegen recht aufgeweckt. Sein Mund ist gern mit einem verschmitzten Lächeln gespickt, die großen Augen häufig leicht verengt. Die Fischhaut hat einen eher hellen, rostbraunen Farbton, der sich mit gelegentlichen dunkleren Flecken in der Gesichtsregion paart. Mit seinen 1,7m ist Trou ein eher überdurchschnittlich großer Mon Calamari.<br />
<br />
Obwohl formal Teil der Republik, trägt Trou keine Uniform oder Rangabzeichen – tatsächlich hat er nie etwas davon angefordert und besitzt somit auch nichts davon überhaupt. Stattdessen trägt er meistens weiterhin den blauen Ingenieursoverall von TriMed mit diversen Taschen und Utensilien, scheinbar jederzeit bereit, irgendetwas zu reparieren oder aus purer Neugierde daran herumzuschrauben. Ein kleines Markenzeichen ist ebenfalls der weiße Schal, den er gut sichtbar unter dem blauen Overall trägt. Entsprechend ist er auch unbewaffnet an Bord seines Schiffes.<br />
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<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken</div>
<hr class="heading_hr">
Letztlich ist Trou vor allem das, was er eben auch tatsächlich immer noch ist: ein Zivilist. Er war nie auf einer militärischen Akademie und wurde auch nach seinem Beitritt zur Republik in keiner Form zum Soldaten oder gar Offizier geschult. Tatsächlich hat er für das Militär auch nicht allzu viel übrig. Das hat den Vorteil, dass er die Galaxis nicht aus dem verengenden Soldatenblick sieht, sondern immer noch ein gutes Stück breiter, insofern als sie auch inmitten dieses Krieges eben auch weiterhin nicht nur aus dem Krieg besteht, sondern auch noch aus dem ganz normalen Alltag seiner Bewohner. Trou geht in der Folge mit den Leuten auf dem Schiff weitaus lockerer um, als das auf manch anderen Schiffen der Republik üblich ist. Salutieren gibt es auf dem Schiff nicht, jedenfalls nicht von seinen normalen Besatzungsmitgliedern. Protokoll ist Trou gleichgültig, militärisches erst recht. Verwundete, die behandelt werden, oder aber wachhabende Republiksoldaten neigen zwar weiterhin dazu, ihre seit längerem anerzogenen Gewohnheiten dennoch nicht abzulegen und salutieren Trou dennoch anfangs. Hin und wieder macht er sich einen Spaß daraus und salutiert dann auf bizarre Weise zurück. Die reguläre, in weiten Teilen unmilitärische Crew scheint diesen entspannten Führungsstil, der mehr an einen Frachter erinnert, positiv aufzunehmen. <br />
<br />
Hin und wieder sorgt das allerdings für Irritationen bei Soldaten, deren Muster nicht so recht auf die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> zu passen scheinen. So stören Trou Alkohol oder andere Genussmittel auf dem Schiff nicht, selbst größere Exzesse lässt er in aller Regel ohne Beschwerde durchgehen, solange jeder normalerweise seine Arbeit anständig verrichtet – oder man ihn an der geselligen Runde teilhaben lässt. Da Trou keine militärische Leistung zu bringen hat und man sich als freies Schiff innerhalb der Republik vor niemandem wirklich rechtfertigen muss, stört es ihn auch nicht, wenn das Schiff dadurch vielleicht nicht ganz so optimal und diszipliniert geführt wird wie das zweifellos an anderer Stelle der Fall ist. Ebenso ist ihm gleichgültig, wenn ihn Soldaten auf diesen Missstand hinweisen, da dieser letztlich ja sogar gewünscht ist – Trou möchte sich und sein Schiff nicht zum militärischen Drill zwingen lassen, nur der Effizienz wegen. Die einzige echte Hierarchie, die auf dem Schiff existiert, ist noch ein Überbleibsel der unabhängigen Zeit des Schiffes vor dem Eintritt in die Republik – eine Art Mannschaftsrat, den Trou kurz nach dem Rauswurf des letzten Captains ins Leben gerufen hat, um die Stationen des Schiffs besser zu koordinieren. Dieser Mannschaftsrat existiert auch noch nach dem Übertritt in die Republik, unabhängig von der echten Rangordnung auf dem Schiff, die für den Mon Calamari auch keinen nennenswerten Wert besitzt. Mit dem Rat, der aus erfahrenen Spezialisten der einzelnen Schiffssektionen besteht, stimmt er dagegen alle wichtigen Entscheidungen an Bord ab. Letztlich stammt das auch aus dem Gedanken heraus, dass eine Rangordnung ohnehin nichts wert ist, wenn dem Captain die Unterstützung der Mannschaft fehlt – wie das Ausbooten des letzten Captain durch Trou selbst bewiesen hatte.<br />
<br />
Trou selbst hat eine besondere Vorliebe für Technik und ist dank seiner Ausbildung auch ein äußerst guter Mechaniker, der immer noch selbst gerne herumschraubt. Daher interessiert er sich auch auf dem Schiff vorwiegend für den technischen Teil und überlässt die medizinischen Fragen seinen Spezialisten. Wenn Trou sich nicht gerade auf der Brücke aufhält, ist die Chance groß, dass er selbst bei den Mechanikern ist, nicht zuletzt weil sein alter Freund Kvilsh leitender Ingenieur ist. Gelegentlich ist Trou aber auch im Hangar anzutreffen, um selbst Hand an Jägern oder Fahrzeugen anzulegen und sie zu warten. So findet sich neben ein paar Gesprächen immerhin auch noch ein Stück seiner eigentlichen Arbeit wieder.<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
Das Neue hat Trou schon immer fasziniert. Er ist in sich eine Art Spieler, der das Abenteuer liebt und sich gern in Unbekanntes stürzt, sich dem Reiz des Nervenkitzels aussetzt. Er lässt sich recht leicht durch die Aussicht auf aufregende und interessante Geschichten ablenken und manipulieren, so dass seine Urteilskraft bei der Einschätzung einer Gefahr nicht immer so ideal ist oder er sie schlichtweg als gegeben hinnimmt. Manche würden ihn daher als Hasardeur bezeichnen, zumindest aber mag man ihn als ein gutes Stück leichtsinnig ansehen. Allerdings geht sein Leichtsinn nicht so weit, dass er sich absichtlich in selbstmörderische Aktionen manövriert – ihm liegt durchaus etwas daran, wieder lebendig zurückzukehren, nur geht er dafür vielleicht fahrlässig mehr Risiken ein als er müsste, im Vertrauen darauf, dass es schon gut gehen wird.<br />
<br />
Während andere ihre Aktionen sehr genau durchplanen und überdenken, handelt Trou im Zuge dessen zumeist recht aus dem Bauch heraus, ist also eher impulsiv. Das bedeutet aber auch, dass er manche Dinge, die er  tut, nicht in allen relevanten Details wirklich zu Ende denkt und sich zu schnell in eins seiner neuen Abenteuer stürzt, ohne sich über die Konsequenzen wirklich im Klaren zu sein. Er hört sich an, was andere zu sagen haben, aber neigt dann dazu, Aussagen, die ihm vielleicht eher gefallen, mehr Glauben zu schenken und sich und die Aktionen des Schiffes dann im Zweifel eher daran auszurichten, einfach weil ihm sein Bauchgefühl dies so sagt.<br />
<br />
Wer die richtigen Schalter bei ihm drehen kann und somit seine Risikofreude und seine spontane Natur gleichsam gegen ihn ausspielt, der könnte Trou vermutlich relativ leicht zu Dingen verleiten, ohne dass dieser das aktiv bemerkt. Das liegt sicherlich auch daran, dass Trou nie eine Führungsrolle sowie die Ausstrahlung von Autorität gelernt hat und sich somit auch sehr von seiner Umgebung leiten und beeinflussen lässt. Das unterscheidet ihn vom klassischen Offizier, der dafür ausgebildet wurde, anderen Befehle zu geben und seine eigenen Wünsche umzusetzen. Trou ist dagegen eher ein Vermittler von Interessen - weniger eine wirkliche Führungspersönlichkeit mit klarer Linie, sondern eher sprunghaft und spontan.<br />
<br />
Seit seiner Zeit an der Universität hat Trou eine etwas komplizierte Beziehung zur Spezies der Menschen. Das Imperium baut mit der Neuen Ordnung immer mehr auf diese Spezies und er musste feststellen, dass ein Großteil der Menschen dies offenbar entweder befürwortet oder die Diskriminierung schulterzuckend hinnimmt, jedenfalls sich aber nur sehr wenige wirklich dagegen aussprechen. Die mangelnde Unterstützung des studentischen Protests gegen die Imperialisierung der Bildungseinrichtung auf Koensayr durch menschliche Mitstudenten hat Trou tief verärgert. Selbst mit der Gründung der Rebellion änderte sich das kaum – was nicht zuletzt daran liegt, dass diese auch zum großen Teil von Menschen angeführt wird. Trou ist nicht überzeugt davon, dass die Menschen in der Rebellion auch wirklich Nichtmenschen befreien wollen oder nicht doch eher primär aus ihren eigenen Interessen handeln. Somit hält er die Republik zwar für besser als das Imperium, allerdings steht er auch nur unter Vorbehalt zu ihr, da es aus seiner Sicht Nichtmenschen zumindest nicht schlimmer als unter dem Imperium ergehen würde. Ob die Republik wirklich all ihre hehren Versprechungen einhält, sieht er dagegen weitaus skeptischer.<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Biographie</div>
<hr class="heading_hr">
Trou Muutal wurde im Jahr 26 VSY auf dem Frachtschiff <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dynamus</span> während eines Hyperraumflugs geboren und gilt daher als Weltraumkind ohne Heimatplaneten. Seine Eltern besitzen in einer geräumigen Garage eine kleine Schiffs- und Speederwerkstatt auf der Caluula-Raumstation innerhalb des Tion-Sternhaufens und nutzen die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dynamus</span> zum Transport von Einzelteilen und  beschädigten Kundenschiffen zur Werkstätte hin. Ein Raum auf der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dynamus</span> war zum Zwecke der Geburt entsprechend ausgestattet und unter anderem mit einem dafür geeigneten Aquarium versehen worden. Trou besitzt acht Geschwister, die bis in die Endphase als Larve gelangten und schließlich mit ihm gemeinsam weiter heranwuchsen. Angedockt an der Garage ersetzte die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dynamus</span> daraufhin mehr und mehr die eigentliche Wohnung im Habitatbereich der Caluula-Raumstation, was nicht zuletzt daran lag, dass es zum Zwecke der Familienaufzucht für kürzere Wege sorgte. Faktisch wurde so das Schiff auch immer mehr zur Wohnung der Familie, während die im Habitat später für die ausgewachsenen Kinder bestimmt war.<br />
<br />
In der Schule auf Caluula galt Trou als gelangweilt und eher faul, was sich auf seine Noten und sein Verhalten auswirkte. Das hatte sicherlich damit zu tun, dass er den Großteil des Stoffes für uninteressant und belanglos hielt. Positiv fiel er zumindest aus Sicht seiner Mitschüler nur außerhalb des Unterrichts auf, indem er Feiern organisierte oder auch mal anderen Schülern seiner Meinung nach harmlose Streiche spielte. Während er bei seinen Mitschülern daher eher beliebt war, konnten die Lehrer mit Trou nicht viel anfangen, nicht zuletzt da er sich im Unterricht häufig anderweitig bei Laune hielt, Hausaufgaben nicht machte oder auch mal in den Stunden schlief. Obwohl daraus in den meisten Fällen kein weiterführendes Problem wurde, ist in Trous Schülerakte verzeichnet, dass ihm im Biologieunterricht einmal der Kragen platzte und er wegen des streitbaren Stoffs im Einklang der Neuen Ordnung seinen menschlichen Biologielehrer in der Klasse als „dummen Speziesisten“ bezeichnete. Das führte zu mehreren Disziplinarstrafen, unter anderem einen Unterrichtsausschluss, der ihm mangels notwendiger Noten das Schuljahr kostete, so dass er dieses wiederholen musste. Der weitere Schulverlauf verging allerdings ohne Zwischenfälle. Trous Abschluss war jedoch allenfalls mäßig, gut war er lediglich in Physik.<br />
<br />
Er begann schließlich nach zwei Wartesemestern, die er mit Arbeit in der heimischen Werkstätte überbrückte, an der Technischen Universität auf der Koloniewelt Koensayr Ingenieurwissenschaften zu studieren (6 VSY, 20 J). Zunächst schien er dort keine Probleme zu haben, bis nach drei Semestern der Präsident der Universität gewechselt wurde. Gerüchteweise fand dies auf Betreiben der imperialen Regierung statt, die schon seit Jahren im Rahmen der politischen Gleichschaltung innerhalb der ganzen Galaxis Bildungsposten mit Vertretern besetzte, die der Neuen Ordnung loyaler gegenüberstanden und diese auch entsprechend umsetzten. Mit dem neuen Präsident und geänderter Universitätspolitik wurde Umgebung der Universität für Nichtmenschen unangenehmer, die Richtlinien feindseliger. Binnen drei weiterer Semester belegten nur noch fünf Nichtmenschen Trous Studiengang (3 VSY, 23 J). Unter ihnen war auch der Selkath Pthassawll Kvilsh, mit dem sich Trou bereits angefreundet hatte. Beide waren ähnlich frustriert von der Situation. Als sich dagegen allmählich übergreifend Protest regte, schlossen sich die Nichtmenschen universitätsweit zu einer eigenen Studentenverbindung zusammen – allerdings blieb der erhoffte Rückhalt durch Menschen weitgehend aus, die die Vorgänge zumeist schulterzuckend zur Kenntnis nahmen, die Vorwürfe als überdramatisiert empfanden oder als Dinge, die man eben nicht ändern könne. Aus Trous Sicht billigten sie damit den Wechsel im Umgang, was ihn sehr verärgerte und er bis heute als generelles Motiv von vielen Menschen ansieht, nämlich dass sie die Ungerechtigkeiten des Imperiums zwar nicht aktiv förderten, aber aus Bequemlichkeit eben auch nichts dagegen unternahmen. Die Verbindung wurde so bereits nach wenigen Monaten durch die Universität ohne große Proteste zwangsweise aufgelöst, ehe sie abseits einiger Demonstrationen und unbedeutender Aktionen zu einem wirklichen Ärgernis wurde. Frustriert reduzierte sich damit die Zahl der Unterstützer schon bald, allerdings bleib eine Kerngruppe beisammen, zu der auch Trou und Kvilsh weiter gehörten. Anstelle die Agitation einzustellen, erzielte die Auflösung jedoch eher das Gegenteil: Die Gruppe wurde dadurch eher politisiert. Man war sich rasch einig, dass man diese Vorgänge nicht einfach so hinnehmen wollte. Daraufhin legte Trou mit Unterstützern Flugblätter aus, in einer weiteren Nacht-und-Nebel-Aktion plakatierte er mit einem  Teil der Gruppe sämtliche Fenster der Universität mit den markigen Worten „Gleiche Rechte für gleiches Leben“. Hin und wieder gab es während der vermummten Aktionen aber auch Sachschäden, mit zunehmender Zeit und Frust aber später sogar Verletzte. Allerdings war Trou etwas leichtsinnig im Umgang und wurde recht rasch als einer der Aufwiegler identifiziert. Er wurde nach dem Vorfall sofort zwangsexmatrikuliert und musste die Universität dadurch nach vier Jahren ohne Abschluss verlassen. Letztlich mag es aber sein Glück gewesen sein, dass er zumindest schon in der frühen Anfangszeit der Gruppe aufgegriffen wurde, als diese aus Sicht der Behörden nur ein unkoordinierter und belangloser Haufen zu sein schien. Zu jener Zeit war die Koordiniertheit und Organisiertheit der Gruppe noch unterschätzt worden. Doch später, nach dem Aufspüren der ersten Mitglieder, verschwand die Gruppe in der Folge immer mehr im Untergrund und radikalisierte sich beständig weiter. Später wurden durchaus auch Scheiben zerschlagen und sogar ein Brandsatz in das Büro des Präsidenten geworfen, woraufhin dieses ausbrannte. Die Regierung von Koensayr verbot die Gruppierung einige Monate später auf Betreiben des imperialen Gouverneurs als terroristische Vereinigung, was nicht zuletzt darin begründet sein wird, dass sich etwa um diese Zeit auch die Rebellenallianz gründete. Kontakt zu Zellen der Rebellion bestand allerdings nie. Da die Repressionen gegen Abweichler durch die Gründung der Rebellion drastisch anwuchsen, mehrere Mitglieder als Terroristen zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt und andere auch urplötzlich verschwunden waren, stellten sich die Aktionen der Gruppe schließlich ein – auch wenn das Imperium davon ausgeht, dass letzte Überbleibsel immer noch als Netzwerk auf Koensayr zu finden sind. Trous Freund Kvilsh, der mehr Glück hatte und nie als ein Mitglied der Gruppe identifiziert worden war, verließ den Planeten ein paar Jahre später und hielt weiterhin Kontakt mit ihm.<br />
<br />
Trou selber machte nach dem erfolglosen Abschnitt an der Universität lediglich eine Ausbildung als praktischer Ingenieur und Astrogator. Die Ausbildung fing er zunächst bei seinen Eltern an, später konnte er sie bei der Firma  Medtech Industries fortsetzen, die ihn nach dem erfolgreichen Ende der Ausbildung schließlich auch übernahmen. Er arbeitete fortan auf dem privaten Medi-Schiff <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span>, eine umgebaute Nebulon-B-Fregatte in Form eines leichteren zivilen Modells. Dort fungierte er als Ingenieur und Mechaniker, fühlte sich aber zunächst etwas unwohl, da doch immer mehr der Schatten des Krieges sich in der Galaxis abzeichnete und gerade Nichtmenschen rasch der Kollaboration mit der Rebellion verdächtigt wurden. Zunächst war Trou also eher zurückhaltend im Umgang mit seinen neuen Kollegen – was in Anbetracht seines recht offenen Wesens doch eher ungewöhnlich für ihn war. Das Schiff selbst diente als mobiles Krankenhaus, aber auch als Wissenschafts- und Forschungsschiff, auf dem Patienten behandelt und etwaige neue Krankheiten isoliert untersucht und Gegenmittel erforscht wurden. Medtech musste jedoch später Bankrott erklären und wurde schließlich im Insolvenzverfahren aufgelöst. (3 NSY, 29 J) Ein profitabler Teil des Unternehmens wurde als Quasi-Nachfolger TriMed Supply & Tech Ltd. neu gegründet. Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> wurde Teil dieses Vermögens und ging dadurch auch in den Besitz von TriMed über. Das neue Unternehmen blieb finanziell unter den Erwartungen, schrieb aber immerhin zumeist schwarze Zahlen. Als Trou später leitender Ingenieur wurde und TriMed daher für das Schiff einen neuen Ingenieur benötigte, empfahl er seinen Freund Kvilsh für die Stelle, die dieser schließlich auch bekam. Trou freute es sehr, dass er einen alten Gleichgesinnten wieder in seiner Nähe haben konnte, mit dem er sich – ohne jede Probleme befürchten zu müssen – austauschen konnte. Das erleichterte schlussendlich seinen Umgang auch mit den anderen Kollegen erheblich und es stellte sich heraus, dass die meisten davon, auch ihre menschlichen Exemplare, in der Breite weit weniger fanatisiert waren, sondern dem Imperium zumeist bestenfalls gleichgültig gegenüber. Das räumte zwar nicht die Vorbehalte aus, die Trou dieser Gleichgültigkeit entgegenbrachte, zumindest kam er aber mit der Zeit doch gut mit der Besatzung auf dem Schiff aus, woran die ein oder andere illustre Runde bei Getränk und Glücksspiel nicht unschuldig war. Mehr und mehr kam also wieder etwas schelmische Calamari zum Vorschein, selbst in der finsteren Zeit, als andernorts der Bürgerkrieg in einem Wendepunkt gipfelte. <br />
<br />
Der Wendepunkt selbst war eine Zeit lang mehr spekulativ und nur langsam sickerten Gerüchte über eine große Raumschlacht bei Endor durch (4 NSY, 30 J). Im Zuge dieser Schlacht war es offenbar zu einer verheerenden imperialen Niederlage gekommen. So sehr das Trou freute, währte dies allerdings nur kurz. Denn bald darauf sollte das Medi-Schiff als leichtes Lazarettschiff in die lokale imperiale Sektorgruppe zwangsintegriert werden, um die Versorgung imperialer Verwundeter sicherstellen zu können. Die imperiale Versorgung war in den Wirren nach der Schlacht zusammengebrochen und daher sah sich der regionale Moff dazu genötigt, auch zivile Schiffe für die Flotte zu requirieren, um den Bedarf noch decken zu können. Trou verfolgte sehr genau, wie dieses Vorhaben an Bord des zivilen Raumschiffes sehr negativ aufgenommen wurde, da nur wenige Besatzungsmitglieder die imperiale Akademie besucht hatten oder militärische Lebensläufe besaßen. Dieses imperiale Vorhaben wurde binnen kurzer Zeit bereits offen auf dem Schiff entwickelt – dieses Mal jedoch entwickelten sich die Dinge etwas anders als während der Universität. Recht rasch bildete sich heraus, dass es in der Besatzung brodelte – gerade nach so einer imperialen Niederlage war die Bereitschaft vieler, jetzt noch mehr oder weniger eingezogen zu werden und für das Imperium zu sterben, kaum mehr vorhanden. Auf diesem Nährboden baute schließlich Trou auf, entwickelte sich dabei zum Sprachrohr dieses Widerstands und sorgte gemeinsam mit anderen Besatzungsmitgliedern für einen Streik auf dem Schiff, dem der zögerliche Captain schlussendlich nichts erwidern konnte. TriMed kündigte infolge der angespannten Situation auf seinem wichtigsten Schiff schon bald an, Protest gegen die Zwangsintegration einzulegen, um die Wogen zu glätten, die das Unternehmen rasch tief in rote Zahlen geführt hatten. Als TriMed sich jedoch an die imperialen Behörden wandte und sich gegen die Überstellung in die Sternenflotte wehrte, verstaatlichte der regionale Moff das Unternehmen kurzerhand und ließ die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> direkt in die Sektorgruppe überstellen und einen Befehl zum Einrücken ausstellen. Damit war die Besatzung de facto zwangseinzogen worden.<br />
<br />
Der Captain der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> wollte sich diesem Schritt weniger aus Überzeugung als vielmehr aus Zwang und Mangel an Möglichkeiten beugen und ließ den Hyperraumsprung vorbereiten. Jedoch entbrannte daraus bald schon ein wütender Streit darüber zwischen ihm und Trou, der keinerlei Interesse hatte für das Imperium zu arbeiten, erst Recht nicht für das imperiale Militär, dessen Aufgabe es war, die gegen ihn als Nichtmenschen hetzende Neue Ordnung mit Gewalt durchzusetzen. Trou erklärte den Captain schließlich in einer spontanen Aktion eigenmächtig und ohne jede Rücksprache für abgesetzt und übernahm selbst das Kommando über das Schiff. Da ihm seine Verbündeten in der Besatzung aber den Rücken stärkten, blieben die wenigen imperialen Sympathisanten erfolglos. Nur so konnte sich Trou am Ende mit seiner Meuterei durchsetzen – mit viel Risiko und vermutlich noch mehr Glück. Trou ließ  den früheren Captain und seine Sympathisanten schließlich in einem Shuttle abfliegen. <br />
<br />
Damit war die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> aber auf sich allein gestellt. Da die Bezahlung und Versorgung durch TriMed aufgrund der Verstaatlichung künftig ausblieb, schienen für die Crew nicht viele Optionen vorhanden zu sein. Als die Vorräte sich allmählich dem Ende zuneigten, wurden die Möglichkeiten auf dem Schiff offen besprochen. Da eine Rückkehr ins Imperium für alle Beteiligten ausgeschlossen schien, suchte das Schiff daher bald im Gebiet der erstarkenden Neuen Republik Schutz. Trou selbst tat das nur widerwillig, da er die Republik als Bewegung, die auch primär von Menschen dominiert wird, ebenfalls für suspekt hält. Später stellte man auch direkten Kontakt mit der Republik her, um das Lazarettschiff auch wieder einer sinnvollen Funktion zuführen zu können. Die Gespräche verliefen konstruktiv und Trou stimmte (etwas widerwillig) nach Absprache mit seinen Vertrauten auf dem Schiff zu, die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> als freies Schiff in die Republik aufzunehmen – wenn auch nur unter der Bedingung, dass es über sein Personal und seine Hilfsoperationen weiterhin selbst entscheiden konnte.<br />
<br />
Formal unterstehen Trou und sein Schiff damit zwar im Moment der Republik, sind aber nicht wirklich Teil der strengen Militärhierarchie. So trägt Trou etwa nie die Uniform der Republik oder deren Rangabzeichen. Er würde sich selber auch gar nicht als Soldat sehen.<br />
<br />
<br />
<div class="subheading">Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span></div>
Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> ist ein ziviles Modell der Nebulon-B-Fregatte, das im Vergleich zur militärischen Lazarettversion, wie sie die Rebellen einsetzten, noch ein Stück leichter ist. Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> besitzt nur vier Turbolaser sowie vier Laserkanonen, die primär zur Schiffsverteidigung etwa gegen kleinere Piratenüberfälle gedacht sind. Ein klassischer Raumjägerhangar existierte zunächst nicht.<br />
<br />
Um größere Mengen an Fracht und Kranken aufnehmen zu können, besitzt die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> größere Lagerräume und eine höhere Anzahl an Krankenstationen und Quartieren. Die strukturelle Integrität des Schiffes ist dadurch jedoch schwächer als in der militärischen Version. Da durch das Fehlen zahlreicher Geschütze der modelltypische Reaktor überdimensioniert gewesen wäre, wurde eine schwächere und dadurch platzsparendere Version in das Modell verbaut. Die Energieeffizienz der Schilde ist durch die geringere Waffenleistung somit etwa gleichwertig wie beim Standardmodell.<br />
<br />
Der gesparte Platz wurde genutzt, um den kleinen Hangar im hinteren Bereich des Schiffs zu vergrößern und so zusätzlichen Raum für Container oder Shuttles bereitzustellen. Nach einem Piratenangriff wurde die Hälfte dieses Hangars jedoch zu Gunsten dreier Raumjäger gesperrt, die zur Fernaufklärung, zusätzlichen Kommunikation des Schiffes nach außen und gegebenenfalls als Eskorte dienen sollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Trou Muutal</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div class="subheading">Alter / Geburtsjahr:</div> 31 Jahre / 26 VSY<br />
<br />
<div class="subheading">Heimatplanet:</div> keiner, auf dem privaten Frachtschiff <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dynamus</span> in der Nähe von Thalassia geboren<br />
<br />
<div class="subheading">Spezies:</div> Mon Calamari<br />
<br />
<div class="subheading">Beruf:</div> Ingenieur und Astrogator, derzeit eher unplanmäßig Captain der Lazarettfregatte <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span><br />
<br />
<div class="subheading">Partei:</div> Neue Republik (mehr oder weniger)<br />
<br />
<div class="subheading">Aussehen:</div> Manchen Personen sieht man auf den ersten Blick an, wie diese ticken. Trou ist eine von solchen Personen. Schon direkt im ersten Moment erweckt er den Eindruck eines sehr selbstbewussten Vertreters seiner Spezies, der Tatendrang und Initiative ausstrahlt. Dieser erste Eindruck ist auch vollkommen gerechtfertigt. Sein Temperament ist ihm sofort anzumerken und so scheint der Mon Calamari ständig in Bewegung zu sein, auch wenn er dabei nicht allzu gestenreich interagiert, sondern im Vergleich zu Menschen immer noch eher träge wirkt. Doch für seine Spezies ist er dagegen recht aufgeweckt. Sein Mund ist gern mit einem verschmitzten Lächeln gespickt, die großen Augen häufig leicht verengt. Die Fischhaut hat einen eher hellen, rostbraunen Farbton, der sich mit gelegentlichen dunkleren Flecken in der Gesichtsregion paart. Mit seinen 1,7m ist Trou ein eher überdurchschnittlich großer Mon Calamari.<br />
<br />
Obwohl formal Teil der Republik, trägt Trou keine Uniform oder Rangabzeichen – tatsächlich hat er nie etwas davon angefordert und besitzt somit auch nichts davon überhaupt. Stattdessen trägt er meistens weiterhin den blauen Ingenieursoverall von TriMed mit diversen Taschen und Utensilien, scheinbar jederzeit bereit, irgendetwas zu reparieren oder aus purer Neugierde daran herumzuschrauben. Ein kleines Markenzeichen ist ebenfalls der weiße Schal, den er gut sichtbar unter dem blauen Overall trägt. Entsprechend ist er auch unbewaffnet an Bord seines Schiffes.<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken</div>
<hr class="heading_hr">
Letztlich ist Trou vor allem das, was er eben auch tatsächlich immer noch ist: ein Zivilist. Er war nie auf einer militärischen Akademie und wurde auch nach seinem Beitritt zur Republik in keiner Form zum Soldaten oder gar Offizier geschult. Tatsächlich hat er für das Militär auch nicht allzu viel übrig. Das hat den Vorteil, dass er die Galaxis nicht aus dem verengenden Soldatenblick sieht, sondern immer noch ein gutes Stück breiter, insofern als sie auch inmitten dieses Krieges eben auch weiterhin nicht nur aus dem Krieg besteht, sondern auch noch aus dem ganz normalen Alltag seiner Bewohner. Trou geht in der Folge mit den Leuten auf dem Schiff weitaus lockerer um, als das auf manch anderen Schiffen der Republik üblich ist. Salutieren gibt es auf dem Schiff nicht, jedenfalls nicht von seinen normalen Besatzungsmitgliedern. Protokoll ist Trou gleichgültig, militärisches erst recht. Verwundete, die behandelt werden, oder aber wachhabende Republiksoldaten neigen zwar weiterhin dazu, ihre seit längerem anerzogenen Gewohnheiten dennoch nicht abzulegen und salutieren Trou dennoch anfangs. Hin und wieder macht er sich einen Spaß daraus und salutiert dann auf bizarre Weise zurück. Die reguläre, in weiten Teilen unmilitärische Crew scheint diesen entspannten Führungsstil, der mehr an einen Frachter erinnert, positiv aufzunehmen. <br />
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Hin und wieder sorgt das allerdings für Irritationen bei Soldaten, deren Muster nicht so recht auf die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> zu passen scheinen. So stören Trou Alkohol oder andere Genussmittel auf dem Schiff nicht, selbst größere Exzesse lässt er in aller Regel ohne Beschwerde durchgehen, solange jeder normalerweise seine Arbeit anständig verrichtet – oder man ihn an der geselligen Runde teilhaben lässt. Da Trou keine militärische Leistung zu bringen hat und man sich als freies Schiff innerhalb der Republik vor niemandem wirklich rechtfertigen muss, stört es ihn auch nicht, wenn das Schiff dadurch vielleicht nicht ganz so optimal und diszipliniert geführt wird wie das zweifellos an anderer Stelle der Fall ist. Ebenso ist ihm gleichgültig, wenn ihn Soldaten auf diesen Missstand hinweisen, da dieser letztlich ja sogar gewünscht ist – Trou möchte sich und sein Schiff nicht zum militärischen Drill zwingen lassen, nur der Effizienz wegen. Die einzige echte Hierarchie, die auf dem Schiff existiert, ist noch ein Überbleibsel der unabhängigen Zeit des Schiffes vor dem Eintritt in die Republik – eine Art Mannschaftsrat, den Trou kurz nach dem Rauswurf des letzten Captains ins Leben gerufen hat, um die Stationen des Schiffs besser zu koordinieren. Dieser Mannschaftsrat existiert auch noch nach dem Übertritt in die Republik, unabhängig von der echten Rangordnung auf dem Schiff, die für den Mon Calamari auch keinen nennenswerten Wert besitzt. Mit dem Rat, der aus erfahrenen Spezialisten der einzelnen Schiffssektionen besteht, stimmt er dagegen alle wichtigen Entscheidungen an Bord ab. Letztlich stammt das auch aus dem Gedanken heraus, dass eine Rangordnung ohnehin nichts wert ist, wenn dem Captain die Unterstützung der Mannschaft fehlt – wie das Ausbooten des letzten Captain durch Trou selbst bewiesen hatte.<br />
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Trou selbst hat eine besondere Vorliebe für Technik und ist dank seiner Ausbildung auch ein äußerst guter Mechaniker, der immer noch selbst gerne herumschraubt. Daher interessiert er sich auch auf dem Schiff vorwiegend für den technischen Teil und überlässt die medizinischen Fragen seinen Spezialisten. Wenn Trou sich nicht gerade auf der Brücke aufhält, ist die Chance groß, dass er selbst bei den Mechanikern ist, nicht zuletzt weil sein alter Freund Kvilsh leitender Ingenieur ist. Gelegentlich ist Trou aber auch im Hangar anzutreffen, um selbst Hand an Jägern oder Fahrzeugen anzulegen und sie zu warten. So findet sich neben ein paar Gesprächen immerhin auch noch ein Stück seiner eigentlichen Arbeit wieder.<br />
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<div class="heading_font">Schwächen</div>
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Das Neue hat Trou schon immer fasziniert. Er ist in sich eine Art Spieler, der das Abenteuer liebt und sich gern in Unbekanntes stürzt, sich dem Reiz des Nervenkitzels aussetzt. Er lässt sich recht leicht durch die Aussicht auf aufregende und interessante Geschichten ablenken und manipulieren, so dass seine Urteilskraft bei der Einschätzung einer Gefahr nicht immer so ideal ist oder er sie schlichtweg als gegeben hinnimmt. Manche würden ihn daher als Hasardeur bezeichnen, zumindest aber mag man ihn als ein gutes Stück leichtsinnig ansehen. Allerdings geht sein Leichtsinn nicht so weit, dass er sich absichtlich in selbstmörderische Aktionen manövriert – ihm liegt durchaus etwas daran, wieder lebendig zurückzukehren, nur geht er dafür vielleicht fahrlässig mehr Risiken ein als er müsste, im Vertrauen darauf, dass es schon gut gehen wird.<br />
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Während andere ihre Aktionen sehr genau durchplanen und überdenken, handelt Trou im Zuge dessen zumeist recht aus dem Bauch heraus, ist also eher impulsiv. Das bedeutet aber auch, dass er manche Dinge, die er  tut, nicht in allen relevanten Details wirklich zu Ende denkt und sich zu schnell in eins seiner neuen Abenteuer stürzt, ohne sich über die Konsequenzen wirklich im Klaren zu sein. Er hört sich an, was andere zu sagen haben, aber neigt dann dazu, Aussagen, die ihm vielleicht eher gefallen, mehr Glauben zu schenken und sich und die Aktionen des Schiffes dann im Zweifel eher daran auszurichten, einfach weil ihm sein Bauchgefühl dies so sagt.<br />
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Wer die richtigen Schalter bei ihm drehen kann und somit seine Risikofreude und seine spontane Natur gleichsam gegen ihn ausspielt, der könnte Trou vermutlich relativ leicht zu Dingen verleiten, ohne dass dieser das aktiv bemerkt. Das liegt sicherlich auch daran, dass Trou nie eine Führungsrolle sowie die Ausstrahlung von Autorität gelernt hat und sich somit auch sehr von seiner Umgebung leiten und beeinflussen lässt. Das unterscheidet ihn vom klassischen Offizier, der dafür ausgebildet wurde, anderen Befehle zu geben und seine eigenen Wünsche umzusetzen. Trou ist dagegen eher ein Vermittler von Interessen - weniger eine wirkliche Führungspersönlichkeit mit klarer Linie, sondern eher sprunghaft und spontan.<br />
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Seit seiner Zeit an der Universität hat Trou eine etwas komplizierte Beziehung zur Spezies der Menschen. Das Imperium baut mit der Neuen Ordnung immer mehr auf diese Spezies und er musste feststellen, dass ein Großteil der Menschen dies offenbar entweder befürwortet oder die Diskriminierung schulterzuckend hinnimmt, jedenfalls sich aber nur sehr wenige wirklich dagegen aussprechen. Die mangelnde Unterstützung des studentischen Protests gegen die Imperialisierung der Bildungseinrichtung auf Koensayr durch menschliche Mitstudenten hat Trou tief verärgert. Selbst mit der Gründung der Rebellion änderte sich das kaum – was nicht zuletzt daran liegt, dass diese auch zum großen Teil von Menschen angeführt wird. Trou ist nicht überzeugt davon, dass die Menschen in der Rebellion auch wirklich Nichtmenschen befreien wollen oder nicht doch eher primär aus ihren eigenen Interessen handeln. Somit hält er die Republik zwar für besser als das Imperium, allerdings steht er auch nur unter Vorbehalt zu ihr, da es aus seiner Sicht Nichtmenschen zumindest nicht schlimmer als unter dem Imperium ergehen würde. Ob die Republik wirklich all ihre hehren Versprechungen einhält, sieht er dagegen weitaus skeptischer.<br />
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Trou Muutal wurde im Jahr 26 VSY auf dem Frachtschiff <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dynamus</span> während eines Hyperraumflugs geboren und gilt daher als Weltraumkind ohne Heimatplaneten. Seine Eltern besitzen in einer geräumigen Garage eine kleine Schiffs- und Speederwerkstatt auf der Caluula-Raumstation innerhalb des Tion-Sternhaufens und nutzen die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dynamus</span> zum Transport von Einzelteilen und  beschädigten Kundenschiffen zur Werkstätte hin. Ein Raum auf der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dynamus</span> war zum Zwecke der Geburt entsprechend ausgestattet und unter anderem mit einem dafür geeigneten Aquarium versehen worden. Trou besitzt acht Geschwister, die bis in die Endphase als Larve gelangten und schließlich mit ihm gemeinsam weiter heranwuchsen. Angedockt an der Garage ersetzte die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Dynamus</span> daraufhin mehr und mehr die eigentliche Wohnung im Habitatbereich der Caluula-Raumstation, was nicht zuletzt daran lag, dass es zum Zwecke der Familienaufzucht für kürzere Wege sorgte. Faktisch wurde so das Schiff auch immer mehr zur Wohnung der Familie, während die im Habitat später für die ausgewachsenen Kinder bestimmt war.<br />
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In der Schule auf Caluula galt Trou als gelangweilt und eher faul, was sich auf seine Noten und sein Verhalten auswirkte. Das hatte sicherlich damit zu tun, dass er den Großteil des Stoffes für uninteressant und belanglos hielt. Positiv fiel er zumindest aus Sicht seiner Mitschüler nur außerhalb des Unterrichts auf, indem er Feiern organisierte oder auch mal anderen Schülern seiner Meinung nach harmlose Streiche spielte. Während er bei seinen Mitschülern daher eher beliebt war, konnten die Lehrer mit Trou nicht viel anfangen, nicht zuletzt da er sich im Unterricht häufig anderweitig bei Laune hielt, Hausaufgaben nicht machte oder auch mal in den Stunden schlief. Obwohl daraus in den meisten Fällen kein weiterführendes Problem wurde, ist in Trous Schülerakte verzeichnet, dass ihm im Biologieunterricht einmal der Kragen platzte und er wegen des streitbaren Stoffs im Einklang der Neuen Ordnung seinen menschlichen Biologielehrer in der Klasse als „dummen Speziesisten“ bezeichnete. Das führte zu mehreren Disziplinarstrafen, unter anderem einen Unterrichtsausschluss, der ihm mangels notwendiger Noten das Schuljahr kostete, so dass er dieses wiederholen musste. Der weitere Schulverlauf verging allerdings ohne Zwischenfälle. Trous Abschluss war jedoch allenfalls mäßig, gut war er lediglich in Physik.<br />
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Er begann schließlich nach zwei Wartesemestern, die er mit Arbeit in der heimischen Werkstätte überbrückte, an der Technischen Universität auf der Koloniewelt Koensayr Ingenieurwissenschaften zu studieren (6 VSY, 20 J). Zunächst schien er dort keine Probleme zu haben, bis nach drei Semestern der Präsident der Universität gewechselt wurde. Gerüchteweise fand dies auf Betreiben der imperialen Regierung statt, die schon seit Jahren im Rahmen der politischen Gleichschaltung innerhalb der ganzen Galaxis Bildungsposten mit Vertretern besetzte, die der Neuen Ordnung loyaler gegenüberstanden und diese auch entsprechend umsetzten. Mit dem neuen Präsident und geänderter Universitätspolitik wurde Umgebung der Universität für Nichtmenschen unangenehmer, die Richtlinien feindseliger. Binnen drei weiterer Semester belegten nur noch fünf Nichtmenschen Trous Studiengang (3 VSY, 23 J). Unter ihnen war auch der Selkath Pthassawll Kvilsh, mit dem sich Trou bereits angefreundet hatte. Beide waren ähnlich frustriert von der Situation. Als sich dagegen allmählich übergreifend Protest regte, schlossen sich die Nichtmenschen universitätsweit zu einer eigenen Studentenverbindung zusammen – allerdings blieb der erhoffte Rückhalt durch Menschen weitgehend aus, die die Vorgänge zumeist schulterzuckend zur Kenntnis nahmen, die Vorwürfe als überdramatisiert empfanden oder als Dinge, die man eben nicht ändern könne. Aus Trous Sicht billigten sie damit den Wechsel im Umgang, was ihn sehr verärgerte und er bis heute als generelles Motiv von vielen Menschen ansieht, nämlich dass sie die Ungerechtigkeiten des Imperiums zwar nicht aktiv förderten, aber aus Bequemlichkeit eben auch nichts dagegen unternahmen. Die Verbindung wurde so bereits nach wenigen Monaten durch die Universität ohne große Proteste zwangsweise aufgelöst, ehe sie abseits einiger Demonstrationen und unbedeutender Aktionen zu einem wirklichen Ärgernis wurde. Frustriert reduzierte sich damit die Zahl der Unterstützer schon bald, allerdings bleib eine Kerngruppe beisammen, zu der auch Trou und Kvilsh weiter gehörten. Anstelle die Agitation einzustellen, erzielte die Auflösung jedoch eher das Gegenteil: Die Gruppe wurde dadurch eher politisiert. Man war sich rasch einig, dass man diese Vorgänge nicht einfach so hinnehmen wollte. Daraufhin legte Trou mit Unterstützern Flugblätter aus, in einer weiteren Nacht-und-Nebel-Aktion plakatierte er mit einem  Teil der Gruppe sämtliche Fenster der Universität mit den markigen Worten „Gleiche Rechte für gleiches Leben“. Hin und wieder gab es während der vermummten Aktionen aber auch Sachschäden, mit zunehmender Zeit und Frust aber später sogar Verletzte. Allerdings war Trou etwas leichtsinnig im Umgang und wurde recht rasch als einer der Aufwiegler identifiziert. Er wurde nach dem Vorfall sofort zwangsexmatrikuliert und musste die Universität dadurch nach vier Jahren ohne Abschluss verlassen. Letztlich mag es aber sein Glück gewesen sein, dass er zumindest schon in der frühen Anfangszeit der Gruppe aufgegriffen wurde, als diese aus Sicht der Behörden nur ein unkoordinierter und belangloser Haufen zu sein schien. Zu jener Zeit war die Koordiniertheit und Organisiertheit der Gruppe noch unterschätzt worden. Doch später, nach dem Aufspüren der ersten Mitglieder, verschwand die Gruppe in der Folge immer mehr im Untergrund und radikalisierte sich beständig weiter. Später wurden durchaus auch Scheiben zerschlagen und sogar ein Brandsatz in das Büro des Präsidenten geworfen, woraufhin dieses ausbrannte. Die Regierung von Koensayr verbot die Gruppierung einige Monate später auf Betreiben des imperialen Gouverneurs als terroristische Vereinigung, was nicht zuletzt darin begründet sein wird, dass sich etwa um diese Zeit auch die Rebellenallianz gründete. Kontakt zu Zellen der Rebellion bestand allerdings nie. Da die Repressionen gegen Abweichler durch die Gründung der Rebellion drastisch anwuchsen, mehrere Mitglieder als Terroristen zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt und andere auch urplötzlich verschwunden waren, stellten sich die Aktionen der Gruppe schließlich ein – auch wenn das Imperium davon ausgeht, dass letzte Überbleibsel immer noch als Netzwerk auf Koensayr zu finden sind. Trous Freund Kvilsh, der mehr Glück hatte und nie als ein Mitglied der Gruppe identifiziert worden war, verließ den Planeten ein paar Jahre später und hielt weiterhin Kontakt mit ihm.<br />
<br />
Trou selber machte nach dem erfolglosen Abschnitt an der Universität lediglich eine Ausbildung als praktischer Ingenieur und Astrogator. Die Ausbildung fing er zunächst bei seinen Eltern an, später konnte er sie bei der Firma  Medtech Industries fortsetzen, die ihn nach dem erfolgreichen Ende der Ausbildung schließlich auch übernahmen. Er arbeitete fortan auf dem privaten Medi-Schiff <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span>, eine umgebaute Nebulon-B-Fregatte in Form eines leichteren zivilen Modells. Dort fungierte er als Ingenieur und Mechaniker, fühlte sich aber zunächst etwas unwohl, da doch immer mehr der Schatten des Krieges sich in der Galaxis abzeichnete und gerade Nichtmenschen rasch der Kollaboration mit der Rebellion verdächtigt wurden. Zunächst war Trou also eher zurückhaltend im Umgang mit seinen neuen Kollegen – was in Anbetracht seines recht offenen Wesens doch eher ungewöhnlich für ihn war. Das Schiff selbst diente als mobiles Krankenhaus, aber auch als Wissenschafts- und Forschungsschiff, auf dem Patienten behandelt und etwaige neue Krankheiten isoliert untersucht und Gegenmittel erforscht wurden. Medtech musste jedoch später Bankrott erklären und wurde schließlich im Insolvenzverfahren aufgelöst. (3 NSY, 29 J) Ein profitabler Teil des Unternehmens wurde als Quasi-Nachfolger TriMed Supply & Tech Ltd. neu gegründet. Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> wurde Teil dieses Vermögens und ging dadurch auch in den Besitz von TriMed über. Das neue Unternehmen blieb finanziell unter den Erwartungen, schrieb aber immerhin zumeist schwarze Zahlen. Als Trou später leitender Ingenieur wurde und TriMed daher für das Schiff einen neuen Ingenieur benötigte, empfahl er seinen Freund Kvilsh für die Stelle, die dieser schließlich auch bekam. Trou freute es sehr, dass er einen alten Gleichgesinnten wieder in seiner Nähe haben konnte, mit dem er sich – ohne jede Probleme befürchten zu müssen – austauschen konnte. Das erleichterte schlussendlich seinen Umgang auch mit den anderen Kollegen erheblich und es stellte sich heraus, dass die meisten davon, auch ihre menschlichen Exemplare, in der Breite weit weniger fanatisiert waren, sondern dem Imperium zumeist bestenfalls gleichgültig gegenüber. Das räumte zwar nicht die Vorbehalte aus, die Trou dieser Gleichgültigkeit entgegenbrachte, zumindest kam er aber mit der Zeit doch gut mit der Besatzung auf dem Schiff aus, woran die ein oder andere illustre Runde bei Getränk und Glücksspiel nicht unschuldig war. Mehr und mehr kam also wieder etwas schelmische Calamari zum Vorschein, selbst in der finsteren Zeit, als andernorts der Bürgerkrieg in einem Wendepunkt gipfelte. <br />
<br />
Der Wendepunkt selbst war eine Zeit lang mehr spekulativ und nur langsam sickerten Gerüchte über eine große Raumschlacht bei Endor durch (4 NSY, 30 J). Im Zuge dieser Schlacht war es offenbar zu einer verheerenden imperialen Niederlage gekommen. So sehr das Trou freute, währte dies allerdings nur kurz. Denn bald darauf sollte das Medi-Schiff als leichtes Lazarettschiff in die lokale imperiale Sektorgruppe zwangsintegriert werden, um die Versorgung imperialer Verwundeter sicherstellen zu können. Die imperiale Versorgung war in den Wirren nach der Schlacht zusammengebrochen und daher sah sich der regionale Moff dazu genötigt, auch zivile Schiffe für die Flotte zu requirieren, um den Bedarf noch decken zu können. Trou verfolgte sehr genau, wie dieses Vorhaben an Bord des zivilen Raumschiffes sehr negativ aufgenommen wurde, da nur wenige Besatzungsmitglieder die imperiale Akademie besucht hatten oder militärische Lebensläufe besaßen. Dieses imperiale Vorhaben wurde binnen kurzer Zeit bereits offen auf dem Schiff entwickelt – dieses Mal jedoch entwickelten sich die Dinge etwas anders als während der Universität. Recht rasch bildete sich heraus, dass es in der Besatzung brodelte – gerade nach so einer imperialen Niederlage war die Bereitschaft vieler, jetzt noch mehr oder weniger eingezogen zu werden und für das Imperium zu sterben, kaum mehr vorhanden. Auf diesem Nährboden baute schließlich Trou auf, entwickelte sich dabei zum Sprachrohr dieses Widerstands und sorgte gemeinsam mit anderen Besatzungsmitgliedern für einen Streik auf dem Schiff, dem der zögerliche Captain schlussendlich nichts erwidern konnte. TriMed kündigte infolge der angespannten Situation auf seinem wichtigsten Schiff schon bald an, Protest gegen die Zwangsintegration einzulegen, um die Wogen zu glätten, die das Unternehmen rasch tief in rote Zahlen geführt hatten. Als TriMed sich jedoch an die imperialen Behörden wandte und sich gegen die Überstellung in die Sternenflotte wehrte, verstaatlichte der regionale Moff das Unternehmen kurzerhand und ließ die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> direkt in die Sektorgruppe überstellen und einen Befehl zum Einrücken ausstellen. Damit war die Besatzung de facto zwangseinzogen worden.<br />
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Der Captain der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> wollte sich diesem Schritt weniger aus Überzeugung als vielmehr aus Zwang und Mangel an Möglichkeiten beugen und ließ den Hyperraumsprung vorbereiten. Jedoch entbrannte daraus bald schon ein wütender Streit darüber zwischen ihm und Trou, der keinerlei Interesse hatte für das Imperium zu arbeiten, erst Recht nicht für das imperiale Militär, dessen Aufgabe es war, die gegen ihn als Nichtmenschen hetzende Neue Ordnung mit Gewalt durchzusetzen. Trou erklärte den Captain schließlich in einer spontanen Aktion eigenmächtig und ohne jede Rücksprache für abgesetzt und übernahm selbst das Kommando über das Schiff. Da ihm seine Verbündeten in der Besatzung aber den Rücken stärkten, blieben die wenigen imperialen Sympathisanten erfolglos. Nur so konnte sich Trou am Ende mit seiner Meuterei durchsetzen – mit viel Risiko und vermutlich noch mehr Glück. Trou ließ  den früheren Captain und seine Sympathisanten schließlich in einem Shuttle abfliegen. <br />
<br />
Damit war die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> aber auf sich allein gestellt. Da die Bezahlung und Versorgung durch TriMed aufgrund der Verstaatlichung künftig ausblieb, schienen für die Crew nicht viele Optionen vorhanden zu sein. Als die Vorräte sich allmählich dem Ende zuneigten, wurden die Möglichkeiten auf dem Schiff offen besprochen. Da eine Rückkehr ins Imperium für alle Beteiligten ausgeschlossen schien, suchte das Schiff daher bald im Gebiet der erstarkenden Neuen Republik Schutz. Trou selbst tat das nur widerwillig, da er die Republik als Bewegung, die auch primär von Menschen dominiert wird, ebenfalls für suspekt hält. Später stellte man auch direkten Kontakt mit der Republik her, um das Lazarettschiff auch wieder einer sinnvollen Funktion zuführen zu können. Die Gespräche verliefen konstruktiv und Trou stimmte (etwas widerwillig) nach Absprache mit seinen Vertrauten auf dem Schiff zu, die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> als freies Schiff in die Republik aufzunehmen – wenn auch nur unter der Bedingung, dass es über sein Personal und seine Hilfsoperationen weiterhin selbst entscheiden konnte.<br />
<br />
Formal unterstehen Trou und sein Schiff damit zwar im Moment der Republik, sind aber nicht wirklich Teil der strengen Militärhierarchie. So trägt Trou etwa nie die Uniform der Republik oder deren Rangabzeichen. Er würde sich selber auch gar nicht als Soldat sehen.<br />
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<div class="subheading">Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span></div>
Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> ist ein ziviles Modell der Nebulon-B-Fregatte, das im Vergleich zur militärischen Lazarettversion, wie sie die Rebellen einsetzten, noch ein Stück leichter ist. Die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> besitzt nur vier Turbolaser sowie vier Laserkanonen, die primär zur Schiffsverteidigung etwa gegen kleinere Piratenüberfälle gedacht sind. Ein klassischer Raumjägerhangar existierte zunächst nicht.<br />
<br />
Um größere Mengen an Fracht und Kranken aufnehmen zu können, besitzt die <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Descryer</span> größere Lagerräume und eine höhere Anzahl an Krankenstationen und Quartieren. Die strukturelle Integrität des Schiffes ist dadurch jedoch schwächer als in der militärischen Version. Da durch das Fehlen zahlreicher Geschütze der modelltypische Reaktor überdimensioniert gewesen wäre, wurde eine schwächere und dadurch platzsparendere Version in das Modell verbaut. Die Energieeffizienz der Schilde ist durch die geringere Waffenleistung somit etwa gleichwertig wie beim Standardmodell.<br />
<br />
Der gesparte Platz wurde genutzt, um den kleinen Hangar im hinteren Bereich des Schiffs zu vergrößern und so zusätzlichen Raum für Container oder Shuttles bereitzustellen. Nach einem Piratenangriff wurde die Hälfte dieses Hangars jedoch zu Gunsten dreier Raumjäger gesperrt, die zur Fernaufklärung, zusätzlichen Kommunikation des Schiffes nach außen und gegebenenfalls als Eskorte dienen sollen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Senzo Deszak - Lieutenant der Armee]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=703</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 17:34:46 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=703</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Name:</div> Senzo Deszak<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Geburtsjahr/Alter:</div> 38<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Spezies:</div>Mensch<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Heimatplanet:</div> Alui<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Partei;</div> Neue Republik<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Position:</div> Lieutenant, ehemaliger Miliz-Offizier und jetzt hauptamtlicher Soldat<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtbegabt:</div> Nein<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Stärken:</div> Senzo zeichnet sich durch einen ruhigen, vielschichtigen Geist aus, der die feinen Dinge des Lebens schätzt und auf viele Details achtet. In seiner Zeit als Geschichtsprofessor an der Alui Universität eignete er sich einiges an Wissen an und ist sicherlich nicht dumm. Zudem kann er sogar improvisieren, was sich in der Zeit bei den Miliz-Truppen seiner Welt als nützlich erwies. Auch entdeckte er in dieser Zeit sein Talent für Blastergewehre und besitzt ein gutes Auge für Distanzen. <br />
<br />
Obwohl schon seit längerem Krieg tobt und er ein sehr guter Schütze ist, möchte er immer noch aus Gewissensgründen die Waffe aus der Hand legen. Ferner ist er ein eloquenter, aufgeschloßener Mann, der eigentlich mit jeder Person ein Gespräch führen kann. Einige sagen, dass seine gnadenvolle Hoffnung auf eine bessere Galaxis ansteckend ist. Trotz seiner Verluste, der Kämpfe und des Blutes an seinen Kampfstiefeln, findet er noch Kraft weiter zu machen. Eben für jene Galaxis, in der es sich lohnt, junge Menschen zu unterrichten; eine Galaxis, die frei von Hass und Zwietracht gemeinsam in eine Zukunft geht. <br />
<br />
Man kann sagen, dass er ein gewisses Charisma besitzt, neben seiner verschrobenen - fast von einem pedantischen Spleen getragenen - Charakterart. Er neigt zum schwafeln, zum ausdiskutieren von Dingen und legt gerne Prinzipien fest, auch wenn sie einmal unpassend sein können. Er ist Prinzipientreu, insbesondere den demokratischen Werten. Auch ist er überaus redegewandt und kann sich insofern auch gut aus Dingen herausreden. Senzo ist ein Mann, der gerne anderen etwas beibringen möchte und auch gerne einen historischen Kommentar zum Besten gibt, wohl auch in dem Wissen, dass die Galaxis erneut nicht aus ihrer Geschichte gelernt hat. <br />
<br />
Von seinen Kameraden wird Senzo geschätzt, eben für seine Entschlossenheit, für seine Tapferkeit, wurde er alsbald berühmt für Strategien, die alte Taktiken mit moderen Mitteln verbanden. Eine imperiale Anlage fluteten sie über einen alten Wasserkanal mit Wasser und spülten die Imperialen schlicht hinaus, ohne jemanden wirklich zu schaden.<br />
<br />
Als Milizsoldat zeigt er zu oft Mitgefühl und versucht brutale Aktionen zu vermeiden, auch im Andenken an seine verlorene Familie. Nein, er wollte nicht zu einem Monster werden, welches wütend um sich biss und auch Unschuldige traf. Krieg war schon grausam genug und sollte zumindest von den Soldaten unter sich ausgemacht werden.<br />
<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Schwächen:</div> Manchmal ist Senzo allzu philsophisch und verschroben, dass ein Umgang mit ihm schwer ist. Man mag ihn zwar aber kann nicht immer mit ihm reden, da seine dozierende Art es schwer macht, einen sauberen Zugang zu ihm zu finden. Er versteckt sich gerne hinter seinem Wissen. Senzo tut dann stark, wissend aber ist es in Wahrheit nicht. <br />
<br />
Er verbirgt etwas, was nur wenigen bekannt ist. Senzos Familie wurde zerissen, als das Imperium gegen Partisanen auf seiner Welt vorging. Man wusste, dass er hochrangiges Mitglied einer Widerstandsgruppe war, und da man seiner nicht habhaft werden konnte, nahm man sich seine kleine Familie in einer schnellen Polizeimaßnahme. Er konnte es nicht mehr verhindern. Der lokale Machthaber, ein Colonel Sienn, wollte ihn und somit eine der wichtigen Miliz-Gruppen, die schon lange gegen das Imperium kämpften, festsetzen. Senzo musste sich entscheiden: entweder seine Familie retten und die gesamte Einheit riskieren oder abwarten und sie in imperialen Händen lassen. Der inzwischen Milizführer entschied für Letzteres, was folglich dazu führte, dass Sienn sich dazu veranlasst sah, jedem seiner Familie einen Scheinprozess zu machen. Bald wurde Senzo klar, dass er seine Familie geopfert hatte. Seine Frau mit einem erzwungenen Todesurteil hingerichtet und seine beiden Kinder deportiert, um sie zu wertvollen imperialen Bürger zu erziehen. (Er möchte sie unbedingt wiederfinden.) Bis heute macht er sich Vorwürfe, doch versteckt diese vor seinen Kameraden. Es war diese Entscheidung, die ihn endgültig an ein Prinzip gefesselt hatte: das Imperium zu beenden. Jegliche Ordnung, die es versprach, war eine Lüge aber trotz dieser Einstellung war er immer noch gewillt, Gnade anzuwenden.<br />
<br />
Er hasst die imperialen Soldaten nicht dafür, dass sie dem Imperium dienen. Im Zweifel waren sie auch nur Gefangene ihrer Rolle, wie er selbst. Er hasste den imperialen Staat, für all das, was er aus der Galaxis gemacht hatte. Ihn zu beenden, war der Motor seines Lebens, wo ansonsten nur noch leeres Wissen war, was einst unterrichtet werden sollte. Er hat Angst um seine Kinder und hofft sie eines Tages wieder zu finden. <br />
<br />
Er würde für diese Mission alles fallen lassen und alles opfern, da er sich massive Vorwürfe macht. Senzo hat Gerüchte gehört, dass sie beide einer Gehirnwäsche unterzogen worden sind und nun als Sturmtruppen-Kadetten dienen. <br />
<br />
Der Mann würde jeden Einsatz sofort beenden, vom Befehl abweichen, wenn er seine Kinder retten könnte. Er ist - zumindest in dieser Hinsicht - ein unsicherer Faktor einer militärischen Planung, da für ihn nicht die militärische Mission vorrang hat.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Aussehen</div>
<hr class="heading_hr">
Senzo ist ein großer Mann (191 cm), der typisch für seine Welt, eine sehr warme Haut besitzt. Ansonsten unterscheiden sie sich nicht von normalen Menschen und so ist auch Senzo eher durchschnittlich. Er ist nicht übermäßig mit Muskelmasse versehen; besitzt aber eine gewisse Fitness. Sein Gesicht ist nicht schön aber auch nicht häßlich. Er ist für seine Welt ein normaler Mensch, der gut in die Rolle eines Professor gepasst hätte. Darüber hinaus trägt er einen recht kruden Bart, der einem Vogelnest nicht unähnlich ist aber hier und da gestutzt wird. Auch ist Senzo nicht sonderlich elegant, neigt sogar zu einem seltsamen Gangbild, indem er sehr langsam die Füße voreinander setzt. (Ausgenommen er rennt oder muss sich andersweitig beeilen, dann wirkt er sehr hektisch.) Seine Augen sind weit und klar; sie verbergen einiges an Wissen und suchen oft Opfer mit denen er allgemein philosophieren kann.<br />
<br />
Neben der Milizuniform kleidet er sich in einfache Kleidung, die dem galaktischen Standard entspricht. Einfache Hosen, Stiefel und einen sehr weiten Überwurf oder Pullover. <br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
<hr class="heading_hr">
Eine besonders schöne und grausame Welt umgab Senzo in seinem Leben. Im Glauben, dass die Galaxis nach den Klonkriegen Frieden finden würde, schrieb er sich für ein Geschichtsstudium ein und gründete im Zuge seiner Bildungsreise eine kleine Familie, die er später traurigerweise verlieren würde. Senzo ist eine Mischung aus Tragik, Hoffnung und Kampfgeist. Ein gebildeter Kämpfer, der eigentlich kein Kämpfer mehr sein möchte. Seine Seele hat den Absprung vom Kampf verpasst und sucht nun Halt in jenem Konflikt, der niemals wirklich der seine war. Als er sich entschieden hatte, zu kämpfen, verlor er nicht nur sein altes Leben als Professor, welchen er nur kurz belegen konnte, sondern auch die Leichtgängigkeit seines Lebens. Er war nie verbissen, nie verbittert und ihm gelang sein bisherges Leben ohne Mühen. <br />
<br />
Die Mühen begannen erst mit dem Konflikt. Senzo trat aus Überzeugung in die Miliz ein, um seine Welt vor den Grausamkeiten und der Willkür des Imperiums zu schützen. Als Geschichtsprofessor wusste er um den Wert von Freiheit und auch leider auch um den Zustand der Galaxis. Manchmal musste mit Blut gewonnen werden, was ansonsten verloren war. Moralische Werte waren für ihn nie eine Selbstverständlichkeit, sobald man sie man sie aus Bequemlichkeit nicht mehr vertrat, verlor man sie und ersetzte sich durch eine graue Trägheit, die zwar das Leben besänftigte aber nicht die Vernunft. Mit jener Entscheidung hielt die Grausamkeit in sein Leben Einzug. Den ersten getöteten Gegner, einen Offizier, dem sie einen Hinterhalt gelegt hatten, konnte er nicht mehr vergessen. Sein Gesicht erscheint ihm noch gelegentlich. Senzo ist kein grausamer Mensch, der kämpft weil er es liebt, sondern weil er kämpfen muss, um nicht das zu verlieren, was ihn ausmacht: den Glauben an Werte. Nicht, dass er besonders religiös wäre aber er ahnt, dass die Galaxis von einer gewissen Vorhersehung beherrscht werden könnte. <br />
<br />
Er ist dem Gedanken, den Luke Skywalker vertritt, dass es eine gute, lenkende Macht gibt, nicht abgeneigt. Sie würde ihm und seinem Handeln nicht nur politischen Sinn geben, sondern auch einen spirituellen. Senzo liebte seine beiden Kinder, und seine Frau, die ihm nicht allein durch das Imperium genommen wurden. Im Grunde war es seine Entscheidung gewesen. Der Kampf war immer seine Entscheidung gewesen. Senzo ist zerrissen zwischen seiner trügerischen Hoffnung auf einen echten galaktischen Frieden, einer Galaxis von Recht und Anstand, gegenüber der brutalen Realität, die noch herrscht. Ablenkung findet er nur in seinen Büchern, den alten Geschichten, von Kriegen und deren Ausgang. Kein Krieg war jemals von Dauer; ein tröstlicher Gedanke. Senzo ist eine Person, die nicht nur gebildet ist, sondern ihr Wissen geschickt im Alltag unterbringen kann. Er selbst hätte sich selbst nie träumen lassen, einmal militärischen Taktiken aus einem Geschichtsbuch in der Realität anzuwenden. Die Geschichte wiederholte sich, erneut und immer wieder. Mit einem zynischen Schmunzeln und Tränen war er gewillt, den Posten eines Offiziers seiner Miliz zu bestreiten. Es gab keinen Besseren vor Ort, denn er war studiert, fit und hatte seinen Mut mehrfach bewiesen.<br />
<br />
 Ja, mutig war er aber nicht fanatisch. Er stürmte nicht blind auf einen Feind, um diesen mit aller Macht niederzuschlagen, sondern wählte geeignete Ziele und Taktiken aus, vielleicht auch mit einem gesunden Menschenverstand gesegnet, trotz des ideologischen Fanatismus, den beide Seiten gerne zeigten. Senzo ist ein Mann, der immer den Weg des geringsten Aufwandes geht, um sein Ziel zu erreichen. Unnötige Gewalt lehnt er scharf ab, auch im Anbetracht an seine eigene Tragödie. Er wollte nie wieder hartherzig sein, obwohl sein Posten sicherlich eine gewisse Abgebrühtheit verlangt, die er zwar zeigen kann aber niemals verinnerlicht. Senzo ist ein Träumer, der im Schatten seines eigenes Postens steht. Dennoch kann er aus der Haut fahren, wenn er zu großer Ungerechtigkeit begegnet oder schlichtem Fanatismus. Er hasst zu einfache Denkansätze und verurteilt schnell in dieser Hinsicht.<br />
<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Biographie</div>
<hr class="heading_hr">
Senzo, ein guter Junge, geboren auf Alui, war schon früh begeistert für Bücher und Flimsi-Texte. Er wuchs als Einzelkind auf, bei zwei nicht allzu reichen Eltern aber nicht auch nicht wirklich arm. Er redet nicht viel über seine Vergangenheit, doch ist anzunehmen, dass sie schön war und es ihn bekümmert, dass diese Zeiten verloren scheinen. Früh in seiner eigenen Jugend lernte er seine Frau Aenya kennen. Es war schlichte Liebe, die beide trug und beide studierten Geschichte an der Alui Universität. Beide waren immer etwas seltsam; einige belächelte beide sogar aber es kümmerte sie nicht. Sie waren eine Zeit lang weltfremde Spinner, die gemeinsam träumten, bis das Leben seine ersten Spuren hinterließ. Seine Eltern starben bei einem Unfall und er musste allein für sich sorgen. Es verletzte ihn, wie schnell der Tod doch etwas überschatten konnte. Aenya fing ihn auf, liebte ihn noch mehr und beide überwanden das traurige Schicksal vorerst. <br />
<br />
Er absolvierte sein Studium, während Aenya zwei Kinder von ihm erwartete. Durch seine besonderen Fähigkeiten und seine eloquente Art konnte er nach einer gewissen Zeit den Posten eines Professors erlangen und zog mit seiner Frau, die gerade seine beiden Söhne, Lucian und Taurelian zur Welt gebracht hatte, in ein mittelgroßes Stadthaus. Schließlich kehrte das Imperium ein und die Welt veränderte sich. Wo früher eine freiheitliche Ordnung herrschte, patroullierten nun Soldaten und Polizeikräfte. Senzo verabscheute sie zunächst nicht, doch wurde seine Lehre beschränkt und Studenten verhaftet, weil sie gegen die imperiale Ordnung gesprochen hatten. Als eine Studentin auf dem Platz vor der Universität von ISB-Mitarbeitern verprügelt wurde und blutend zurückgelassen dort lag, traf er eine Entscheidung, die sein ganzes Leben verändern würde. Er wandte sich an die imperiale Behörden und protestierte mit einem Protestschreiben, welches mit einem Besuch von ISB-Beamten beantwortet wurde. Man verprügelte nun auch ihn und der zuständige Offizier drohte ihm sogar, dass man ihm seine Professur entziehen würde. Vorerst fügte sich der Mann, der nun Vater war, da er um seine Familie fürchtete. Das Imperium kannte keinen Widerstand. Jegliche Handlung gegen es, schienen mit Gewalt beantwortet zu werden oder zumindest mit einer harten Gleichgültigkeit. Durch diesen Vorfall sah er genauer hin, bemerkte weitere Unstimmigkeiten im imperialen System und beschloss für sich, weil er die Geschichte kannte, dass dies kein Dauerzustand für die Galaxis sein konnte. Das Imperium überwachte ihn nun, weil er als Kritiker galt und begann auch seine Ehefrau mitsamt den Kindern unter Repressionen zu stellen. Unregelmäßige Kontrollen waren noch sein geringstes Problem gewesen. Schließlich merkte der Kanzler der Universität an, dass der Geist von Senzo nicht dem Zeitgeist des Staates entsprechen würde. Die gesamte Galaxis schien sich gegen ihn zu stellen, der das Unrecht sah, welches so viele Unschuldige traf, nun auch ihn getroffen hatte. Das Imperium war ein Willkürstaat, wie er ihn ansonsten nur aus den historischen Aufzeichnungen kannte. Schließlich sollte er seine Lehre anpassen und nur eine imperiale Doktrin vermitteln. Er weigerte sich. Schließlich entzog man ihm seine Professur und ersetzte ihn durch einen loyaleren Lehrkörper, welcher fanatisch ein humanozentrisches Weltbild predigte. Angewidert zog er sich in seine Familie zurück, die ohnehin unnötig gelitten hatte. Eine Zeit lang war es gut so, bis er sich berufen sah, endlich diese Lethargie zu durchbrechen. Es tat ihm weh, dass das Imperium so einfach gewann.<br />
<br />
Er nahm Kontakt zum Widerstand auf und gründete mit einigen anderen Bürgern eine Miliz, um gegen die ungerechten Aktionen des Imperiums vorzugehen. Erst störten sie nur Propagandaveranstaltungen mit Rauchbomben aber als das Imperium einen von ihnen auf der Flucht erschoss, wählten auch sie den Weg der Waffe. Seine Frau wusste erst nichts davon. Sie hätte davon wissen können aber nie gefragt, weil sie wohl die beiden Söhne aus dem Konflikt heraushalten wollte. Schließlich nahm sich ein imperialer Colonel Sienn des Problems mit der Miliz an und das traurige Schicksal schlug nun abwendbar zu. Seine Familie wurde des Nachts verhaftet, in eine imperiale Festung verschleppt und ihm ein Ultimatum gestellt. In seinen Augen eine überzogene Reaktion für einen erst politischen Widerstand. Das Imperium duldete keine Abweichler. <br />
<br />
Es gab nur ihre Idee von Ordnung und eine Idee von Freiheit lag nicht imInteresse des Reiches. Fanatiker hatten immer Recht und wenn nicht, schufen sie neues Recht, welches sie erneut bestätigte. Ihre Welt war einfach und seine kompliziert. Leider unterschätzte er ihre Gewaltbereitschaft und er konnte sie nicht retten. Denn er hätte seine Miliz in einen riskanten Einsatz gebracht, der mitunter eine Falle war. Senzo entschied sich für die Miliz. In abgekaterten Prozessen wurde seine Familie des Terrorismus beschuldigt und schließlich seine Frau hingerichtet. Die Kinder wurden ihm entzogen und deportiert. Bis heute macht er sich deswegen Vorwürfe. Doch sein Kampf ging erst weiter. Im Zuge des Sieges über Sidious, gewann die Rebellion an Boden, auch auf Alui. Das Imperium führte Rückzugsgefechte und seine Miliz trat aus dem Untergrund und wurde eine reguläre Streitkraft des bald befreiten Alui. Man überführte sie in die Streitkräfte der Neuen Republik, wo er durch seine Ausbildung und seinen akademischen Studiengang als Offizier erwählt wurde. Kurz vor dem Abzug der imperialen Verbände von Alui, fing er sich einen Schuss ein und wurde verletzt. Man transportierte ihn mit einem Lazarettschiff, der Descryer, fort von Alui, um seine bestmögliche Behandlung zu garantieren. Auch nahm des Schiff bei diesem Landgang medizinisches Personal auf, um einer Hilfmission der Republik zu folgen. Nun wartet er komatös in einem Bactatank auf seinen Weckruf. Er ist nun medizinische Fracht.<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Ausrüstung</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Uniform:</div> Einen Gefechts-Oberkörperpanzer, einen Helm und eine typische Rebellen-Uniform mit einer Aurabesh Schriftzug "Alui Miliz" und einem Rangabzeichen für Lieutenant<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Waffen:</div> <a href="https://www.jedipedia.net/wiki/A-280_Blastergewehr" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">A-280 Blastergewehr</a>, <a href="https://www.jedipedia.net/wiki/DL-21_Blaster" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">DL-21 Blasterpistole</a>, ein Vibrodolch<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Besonderer Besitz:</div> ein historisches Kompendium]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Profil</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Name:</div> Senzo Deszak<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Geburtsjahr/Alter:</div> 38<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Spezies:</div>Mensch<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Heimatplanet:</div> Alui<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Partei;</div> Neue Republik<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Position:</div> Lieutenant, ehemaliger Miliz-Offizier und jetzt hauptamtlicher Soldat<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Machtbegabt:</div> Nein<br />
<br />
<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Stärken und Schwächen</div>
<hr class="heading_hr">
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Stärken:</div> Senzo zeichnet sich durch einen ruhigen, vielschichtigen Geist aus, der die feinen Dinge des Lebens schätzt und auf viele Details achtet. In seiner Zeit als Geschichtsprofessor an der Alui Universität eignete er sich einiges an Wissen an und ist sicherlich nicht dumm. Zudem kann er sogar improvisieren, was sich in der Zeit bei den Miliz-Truppen seiner Welt als nützlich erwies. Auch entdeckte er in dieser Zeit sein Talent für Blastergewehre und besitzt ein gutes Auge für Distanzen. <br />
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Obwohl schon seit längerem Krieg tobt und er ein sehr guter Schütze ist, möchte er immer noch aus Gewissensgründen die Waffe aus der Hand legen. Ferner ist er ein eloquenter, aufgeschloßener Mann, der eigentlich mit jeder Person ein Gespräch führen kann. Einige sagen, dass seine gnadenvolle Hoffnung auf eine bessere Galaxis ansteckend ist. Trotz seiner Verluste, der Kämpfe und des Blutes an seinen Kampfstiefeln, findet er noch Kraft weiter zu machen. Eben für jene Galaxis, in der es sich lohnt, junge Menschen zu unterrichten; eine Galaxis, die frei von Hass und Zwietracht gemeinsam in eine Zukunft geht. <br />
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Man kann sagen, dass er ein gewisses Charisma besitzt, neben seiner verschrobenen - fast von einem pedantischen Spleen getragenen - Charakterart. Er neigt zum schwafeln, zum ausdiskutieren von Dingen und legt gerne Prinzipien fest, auch wenn sie einmal unpassend sein können. Er ist Prinzipientreu, insbesondere den demokratischen Werten. Auch ist er überaus redegewandt und kann sich insofern auch gut aus Dingen herausreden. Senzo ist ein Mann, der gerne anderen etwas beibringen möchte und auch gerne einen historischen Kommentar zum Besten gibt, wohl auch in dem Wissen, dass die Galaxis erneut nicht aus ihrer Geschichte gelernt hat. <br />
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Von seinen Kameraden wird Senzo geschätzt, eben für seine Entschlossenheit, für seine Tapferkeit, wurde er alsbald berühmt für Strategien, die alte Taktiken mit moderen Mitteln verbanden. Eine imperiale Anlage fluteten sie über einen alten Wasserkanal mit Wasser und spülten die Imperialen schlicht hinaus, ohne jemanden wirklich zu schaden.<br />
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Als Milizsoldat zeigt er zu oft Mitgefühl und versucht brutale Aktionen zu vermeiden, auch im Andenken an seine verlorene Familie. Nein, er wollte nicht zu einem Monster werden, welches wütend um sich biss und auch Unschuldige traf. Krieg war schon grausam genug und sollte zumindest von den Soldaten unter sich ausgemacht werden.<br />
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<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Schwächen:</div> Manchmal ist Senzo allzu philsophisch und verschroben, dass ein Umgang mit ihm schwer ist. Man mag ihn zwar aber kann nicht immer mit ihm reden, da seine dozierende Art es schwer macht, einen sauberen Zugang zu ihm zu finden. Er versteckt sich gerne hinter seinem Wissen. Senzo tut dann stark, wissend aber ist es in Wahrheit nicht. <br />
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Er verbirgt etwas, was nur wenigen bekannt ist. Senzos Familie wurde zerissen, als das Imperium gegen Partisanen auf seiner Welt vorging. Man wusste, dass er hochrangiges Mitglied einer Widerstandsgruppe war, und da man seiner nicht habhaft werden konnte, nahm man sich seine kleine Familie in einer schnellen Polizeimaßnahme. Er konnte es nicht mehr verhindern. Der lokale Machthaber, ein Colonel Sienn, wollte ihn und somit eine der wichtigen Miliz-Gruppen, die schon lange gegen das Imperium kämpften, festsetzen. Senzo musste sich entscheiden: entweder seine Familie retten und die gesamte Einheit riskieren oder abwarten und sie in imperialen Händen lassen. Der inzwischen Milizführer entschied für Letzteres, was folglich dazu führte, dass Sienn sich dazu veranlasst sah, jedem seiner Familie einen Scheinprozess zu machen. Bald wurde Senzo klar, dass er seine Familie geopfert hatte. Seine Frau mit einem erzwungenen Todesurteil hingerichtet und seine beiden Kinder deportiert, um sie zu wertvollen imperialen Bürger zu erziehen. (Er möchte sie unbedingt wiederfinden.) Bis heute macht er sich Vorwürfe, doch versteckt diese vor seinen Kameraden. Es war diese Entscheidung, die ihn endgültig an ein Prinzip gefesselt hatte: das Imperium zu beenden. Jegliche Ordnung, die es versprach, war eine Lüge aber trotz dieser Einstellung war er immer noch gewillt, Gnade anzuwenden.<br />
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Er hasst die imperialen Soldaten nicht dafür, dass sie dem Imperium dienen. Im Zweifel waren sie auch nur Gefangene ihrer Rolle, wie er selbst. Er hasste den imperialen Staat, für all das, was er aus der Galaxis gemacht hatte. Ihn zu beenden, war der Motor seines Lebens, wo ansonsten nur noch leeres Wissen war, was einst unterrichtet werden sollte. Er hat Angst um seine Kinder und hofft sie eines Tages wieder zu finden. <br />
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Er würde für diese Mission alles fallen lassen und alles opfern, da er sich massive Vorwürfe macht. Senzo hat Gerüchte gehört, dass sie beide einer Gehirnwäsche unterzogen worden sind und nun als Sturmtruppen-Kadetten dienen. <br />
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Der Mann würde jeden Einsatz sofort beenden, vom Befehl abweichen, wenn er seine Kinder retten könnte. Er ist - zumindest in dieser Hinsicht - ein unsicherer Faktor einer militärischen Planung, da für ihn nicht die militärische Mission vorrang hat.<br />
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<div class="heading_font">Aussehen</div>
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Senzo ist ein großer Mann (191 cm), der typisch für seine Welt, eine sehr warme Haut besitzt. Ansonsten unterscheiden sie sich nicht von normalen Menschen und so ist auch Senzo eher durchschnittlich. Er ist nicht übermäßig mit Muskelmasse versehen; besitzt aber eine gewisse Fitness. Sein Gesicht ist nicht schön aber auch nicht häßlich. Er ist für seine Welt ein normaler Mensch, der gut in die Rolle eines Professor gepasst hätte. Darüber hinaus trägt er einen recht kruden Bart, der einem Vogelnest nicht unähnlich ist aber hier und da gestutzt wird. Auch ist Senzo nicht sonderlich elegant, neigt sogar zu einem seltsamen Gangbild, indem er sehr langsam die Füße voreinander setzt. (Ausgenommen er rennt oder muss sich andersweitig beeilen, dann wirkt er sehr hektisch.) Seine Augen sind weit und klar; sie verbergen einiges an Wissen und suchen oft Opfer mit denen er allgemein philosophieren kann.<br />
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Neben der Milizuniform kleidet er sich in einfache Kleidung, die dem galaktischen Standard entspricht. Einfache Hosen, Stiefel und einen sehr weiten Überwurf oder Pullover. <br />
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<div class="heading_font">Persönlichkeit</div>
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Eine besonders schöne und grausame Welt umgab Senzo in seinem Leben. Im Glauben, dass die Galaxis nach den Klonkriegen Frieden finden würde, schrieb er sich für ein Geschichtsstudium ein und gründete im Zuge seiner Bildungsreise eine kleine Familie, die er später traurigerweise verlieren würde. Senzo ist eine Mischung aus Tragik, Hoffnung und Kampfgeist. Ein gebildeter Kämpfer, der eigentlich kein Kämpfer mehr sein möchte. Seine Seele hat den Absprung vom Kampf verpasst und sucht nun Halt in jenem Konflikt, der niemals wirklich der seine war. Als er sich entschieden hatte, zu kämpfen, verlor er nicht nur sein altes Leben als Professor, welchen er nur kurz belegen konnte, sondern auch die Leichtgängigkeit seines Lebens. Er war nie verbissen, nie verbittert und ihm gelang sein bisherges Leben ohne Mühen. <br />
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Die Mühen begannen erst mit dem Konflikt. Senzo trat aus Überzeugung in die Miliz ein, um seine Welt vor den Grausamkeiten und der Willkür des Imperiums zu schützen. Als Geschichtsprofessor wusste er um den Wert von Freiheit und auch leider auch um den Zustand der Galaxis. Manchmal musste mit Blut gewonnen werden, was ansonsten verloren war. Moralische Werte waren für ihn nie eine Selbstverständlichkeit, sobald man sie man sie aus Bequemlichkeit nicht mehr vertrat, verlor man sie und ersetzte sich durch eine graue Trägheit, die zwar das Leben besänftigte aber nicht die Vernunft. Mit jener Entscheidung hielt die Grausamkeit in sein Leben Einzug. Den ersten getöteten Gegner, einen Offizier, dem sie einen Hinterhalt gelegt hatten, konnte er nicht mehr vergessen. Sein Gesicht erscheint ihm noch gelegentlich. Senzo ist kein grausamer Mensch, der kämpft weil er es liebt, sondern weil er kämpfen muss, um nicht das zu verlieren, was ihn ausmacht: den Glauben an Werte. Nicht, dass er besonders religiös wäre aber er ahnt, dass die Galaxis von einer gewissen Vorhersehung beherrscht werden könnte. <br />
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Er ist dem Gedanken, den Luke Skywalker vertritt, dass es eine gute, lenkende Macht gibt, nicht abgeneigt. Sie würde ihm und seinem Handeln nicht nur politischen Sinn geben, sondern auch einen spirituellen. Senzo liebte seine beiden Kinder, und seine Frau, die ihm nicht allein durch das Imperium genommen wurden. Im Grunde war es seine Entscheidung gewesen. Der Kampf war immer seine Entscheidung gewesen. Senzo ist zerrissen zwischen seiner trügerischen Hoffnung auf einen echten galaktischen Frieden, einer Galaxis von Recht und Anstand, gegenüber der brutalen Realität, die noch herrscht. Ablenkung findet er nur in seinen Büchern, den alten Geschichten, von Kriegen und deren Ausgang. Kein Krieg war jemals von Dauer; ein tröstlicher Gedanke. Senzo ist eine Person, die nicht nur gebildet ist, sondern ihr Wissen geschickt im Alltag unterbringen kann. Er selbst hätte sich selbst nie träumen lassen, einmal militärischen Taktiken aus einem Geschichtsbuch in der Realität anzuwenden. Die Geschichte wiederholte sich, erneut und immer wieder. Mit einem zynischen Schmunzeln und Tränen war er gewillt, den Posten eines Offiziers seiner Miliz zu bestreiten. Es gab keinen Besseren vor Ort, denn er war studiert, fit und hatte seinen Mut mehrfach bewiesen.<br />
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 Ja, mutig war er aber nicht fanatisch. Er stürmte nicht blind auf einen Feind, um diesen mit aller Macht niederzuschlagen, sondern wählte geeignete Ziele und Taktiken aus, vielleicht auch mit einem gesunden Menschenverstand gesegnet, trotz des ideologischen Fanatismus, den beide Seiten gerne zeigten. Senzo ist ein Mann, der immer den Weg des geringsten Aufwandes geht, um sein Ziel zu erreichen. Unnötige Gewalt lehnt er scharf ab, auch im Anbetracht an seine eigene Tragödie. Er wollte nie wieder hartherzig sein, obwohl sein Posten sicherlich eine gewisse Abgebrühtheit verlangt, die er zwar zeigen kann aber niemals verinnerlicht. Senzo ist ein Träumer, der im Schatten seines eigenes Postens steht. Dennoch kann er aus der Haut fahren, wenn er zu großer Ungerechtigkeit begegnet oder schlichtem Fanatismus. Er hasst zu einfache Denkansätze und verurteilt schnell in dieser Hinsicht.<br />
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<div class="heading_font">Biographie</div>
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Senzo, ein guter Junge, geboren auf Alui, war schon früh begeistert für Bücher und Flimsi-Texte. Er wuchs als Einzelkind auf, bei zwei nicht allzu reichen Eltern aber nicht auch nicht wirklich arm. Er redet nicht viel über seine Vergangenheit, doch ist anzunehmen, dass sie schön war und es ihn bekümmert, dass diese Zeiten verloren scheinen. Früh in seiner eigenen Jugend lernte er seine Frau Aenya kennen. Es war schlichte Liebe, die beide trug und beide studierten Geschichte an der Alui Universität. Beide waren immer etwas seltsam; einige belächelte beide sogar aber es kümmerte sie nicht. Sie waren eine Zeit lang weltfremde Spinner, die gemeinsam träumten, bis das Leben seine ersten Spuren hinterließ. Seine Eltern starben bei einem Unfall und er musste allein für sich sorgen. Es verletzte ihn, wie schnell der Tod doch etwas überschatten konnte. Aenya fing ihn auf, liebte ihn noch mehr und beide überwanden das traurige Schicksal vorerst. <br />
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Er absolvierte sein Studium, während Aenya zwei Kinder von ihm erwartete. Durch seine besonderen Fähigkeiten und seine eloquente Art konnte er nach einer gewissen Zeit den Posten eines Professors erlangen und zog mit seiner Frau, die gerade seine beiden Söhne, Lucian und Taurelian zur Welt gebracht hatte, in ein mittelgroßes Stadthaus. Schließlich kehrte das Imperium ein und die Welt veränderte sich. Wo früher eine freiheitliche Ordnung herrschte, patroullierten nun Soldaten und Polizeikräfte. Senzo verabscheute sie zunächst nicht, doch wurde seine Lehre beschränkt und Studenten verhaftet, weil sie gegen die imperiale Ordnung gesprochen hatten. Als eine Studentin auf dem Platz vor der Universität von ISB-Mitarbeitern verprügelt wurde und blutend zurückgelassen dort lag, traf er eine Entscheidung, die sein ganzes Leben verändern würde. Er wandte sich an die imperiale Behörden und protestierte mit einem Protestschreiben, welches mit einem Besuch von ISB-Beamten beantwortet wurde. Man verprügelte nun auch ihn und der zuständige Offizier drohte ihm sogar, dass man ihm seine Professur entziehen würde. Vorerst fügte sich der Mann, der nun Vater war, da er um seine Familie fürchtete. Das Imperium kannte keinen Widerstand. Jegliche Handlung gegen es, schienen mit Gewalt beantwortet zu werden oder zumindest mit einer harten Gleichgültigkeit. Durch diesen Vorfall sah er genauer hin, bemerkte weitere Unstimmigkeiten im imperialen System und beschloss für sich, weil er die Geschichte kannte, dass dies kein Dauerzustand für die Galaxis sein konnte. Das Imperium überwachte ihn nun, weil er als Kritiker galt und begann auch seine Ehefrau mitsamt den Kindern unter Repressionen zu stellen. Unregelmäßige Kontrollen waren noch sein geringstes Problem gewesen. Schließlich merkte der Kanzler der Universität an, dass der Geist von Senzo nicht dem Zeitgeist des Staates entsprechen würde. Die gesamte Galaxis schien sich gegen ihn zu stellen, der das Unrecht sah, welches so viele Unschuldige traf, nun auch ihn getroffen hatte. Das Imperium war ein Willkürstaat, wie er ihn ansonsten nur aus den historischen Aufzeichnungen kannte. Schließlich sollte er seine Lehre anpassen und nur eine imperiale Doktrin vermitteln. Er weigerte sich. Schließlich entzog man ihm seine Professur und ersetzte ihn durch einen loyaleren Lehrkörper, welcher fanatisch ein humanozentrisches Weltbild predigte. Angewidert zog er sich in seine Familie zurück, die ohnehin unnötig gelitten hatte. Eine Zeit lang war es gut so, bis er sich berufen sah, endlich diese Lethargie zu durchbrechen. Es tat ihm weh, dass das Imperium so einfach gewann.<br />
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Er nahm Kontakt zum Widerstand auf und gründete mit einigen anderen Bürgern eine Miliz, um gegen die ungerechten Aktionen des Imperiums vorzugehen. Erst störten sie nur Propagandaveranstaltungen mit Rauchbomben aber als das Imperium einen von ihnen auf der Flucht erschoss, wählten auch sie den Weg der Waffe. Seine Frau wusste erst nichts davon. Sie hätte davon wissen können aber nie gefragt, weil sie wohl die beiden Söhne aus dem Konflikt heraushalten wollte. Schließlich nahm sich ein imperialer Colonel Sienn des Problems mit der Miliz an und das traurige Schicksal schlug nun abwendbar zu. Seine Familie wurde des Nachts verhaftet, in eine imperiale Festung verschleppt und ihm ein Ultimatum gestellt. In seinen Augen eine überzogene Reaktion für einen erst politischen Widerstand. Das Imperium duldete keine Abweichler. <br />
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Es gab nur ihre Idee von Ordnung und eine Idee von Freiheit lag nicht imInteresse des Reiches. Fanatiker hatten immer Recht und wenn nicht, schufen sie neues Recht, welches sie erneut bestätigte. Ihre Welt war einfach und seine kompliziert. Leider unterschätzte er ihre Gewaltbereitschaft und er konnte sie nicht retten. Denn er hätte seine Miliz in einen riskanten Einsatz gebracht, der mitunter eine Falle war. Senzo entschied sich für die Miliz. In abgekaterten Prozessen wurde seine Familie des Terrorismus beschuldigt und schließlich seine Frau hingerichtet. Die Kinder wurden ihm entzogen und deportiert. Bis heute macht er sich deswegen Vorwürfe. Doch sein Kampf ging erst weiter. Im Zuge des Sieges über Sidious, gewann die Rebellion an Boden, auch auf Alui. Das Imperium führte Rückzugsgefechte und seine Miliz trat aus dem Untergrund und wurde eine reguläre Streitkraft des bald befreiten Alui. Man überführte sie in die Streitkräfte der Neuen Republik, wo er durch seine Ausbildung und seinen akademischen Studiengang als Offizier erwählt wurde. Kurz vor dem Abzug der imperialen Verbände von Alui, fing er sich einen Schuss ein und wurde verletzt. Man transportierte ihn mit einem Lazarettschiff, der Descryer, fort von Alui, um seine bestmögliche Behandlung zu garantieren. Auch nahm des Schiff bei diesem Landgang medizinisches Personal auf, um einer Hilfmission der Republik zu folgen. Nun wartet er komatös in einem Bactatank auf seinen Weckruf. Er ist nun medizinische Fracht.<br />
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<div class="heading_font">Ausrüstung</div>
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<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Uniform:</div> Einen Gefechts-Oberkörperpanzer, einen Helm und eine typische Rebellen-Uniform mit einer Aurabesh Schriftzug "Alui Miliz" und einem Rangabzeichen für Lieutenant<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Waffen:</div> <a href="https://www.jedipedia.net/wiki/A-280_Blastergewehr" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">A-280 Blastergewehr</a>, <a href="https://www.jedipedia.net/wiki/DL-21_Blaster" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">DL-21 Blasterpistole</a>, ein Vibrodolch<br />
<div class="subheading">&raquo;&nbsp;Besonderer Besitz:</div> ein historisches Kompendium]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cassian Jeron Andor - Captain des Geheimdienstes]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=707</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 15:45:50 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=707</guid>
			<description><![CDATA[<link rel="stylesheet" href="https://www.dryadris.de/echoes/cassian.css"> <link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Pangolin" rel="stylesheet"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Roboto:400,700' rel='stylesheet' type='text/css'><link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Source+Code+Pro" rel="stylesheet"><center><div class="bg1"><div class="bg1p"><div style="float:left"><img src="https://www.dryadris.de/echoes/dna.gif"></div><div><img src="https://www.dryadris.de/echoes/Avatar.jpg"></div></div></div>
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<div class="bg2"><div class="bg2h"><div class="bg2p"><span class="stecktitel">.:Name:.</span> <span class="stecktext">Cassian Jeron Andor</span><br /><br /><span class="stecktitel">.:Geburtsjahr/Alter:.</span> <span class="stecktext">26 BBY - 31 Jahre</span><br /><br /><span class="stecktitel">.:Herkunft:.</span> <span class="stecktext">Fest</span><br /><br /><span class="stecktitel">.:Zugehörigkeit:.</span> <span class="stecktext">Republik</span><br /><br /><span class="stecktitel">.:Tätigkeit:.</span> <span class="stecktext">Geheimdienstoffizier</span><br /><br /><span class="stecktitel">.:dienstgrad:.</span> <span class="stecktext">Captain</span><br /><br /><span class="stecktitel">.:Machtbegabt:.</span> <span class="stecktext">Nein</span><br /><br /><span class="stecktext2"><span class="stecktext3"><center>„Ich glaube allmählich, dass die Macht und ich unterschiedliche Prioritäten haben.“</center></span></span></div><div class="bg2m"><div class="bg2mt"><span class="stecktitel">.:Ord Mantell:.</span><br />Während der Rebellenära arbeitete Cassian Andor unter dem Deckname <span class="stecktext">'Willix'</span> als Regierungsagent. Seine Aufgabe dort war es unter anderem Informationen über das imperiale Dock zu sammeln, sowie ein Auge auf die Bewegungen innerhalb der Kernwelten zu haben.<br /><br /><span class="stecktitel">.:Anchoron:.</span><br />Während der Rebellenära arbeitete Cassian Andor unter dem Deckname <span class="stecktext">'Aach'</span> und wurde von Bail Organa ausgesandt um Kontakt zu Senator Garm Bel Iblis aufzunehmen. Dieser sollte den Senator darum bitten, seine vertrauenswürdigsten Leute nach Darkknell zu entsenden, um in den Besitz einer wichtigen Datacard zu gelangen. Auf ihr sollten sich Informationen zu einem imperialen Geheimprojekt unter der Leitung von Großmoff Wilhuff Tarkin befinden. Darkknell liegt am Hydrianischen Weg und war lange, lange Zeit für seinen Export an Iridum und anderen Stoffen, welche essentiell für den Bau von Sternenjäger waren, bekannt. Während der Klonkriege befand sich der Planet innerhalb des Einflussreichs der Separatisten. Es war auf Darkknell gewesen, als Garm Bel Iblils Informationen über die Konstruktion des Todessterns erhielt.<br /><br /><span class="stecktitel">.:Imperiale Flotte:.</span><br />Nach seinem Einsatz auf Anchoron begab sich Cassian Andor unter dem Deckname <span class="stecktext">'Joreth Sward'</span> tief in imperiale Militärstrukturen. Ihm gelang es nicht nur sich unentdeckt innerhalb des imperialen Militärs zu bewegen, sondern ihm gelang es sogar zum Assistenten des damaligen Admirals Grendreef zu werden. Auf diese Weise war er in der Lage Informationen aus erster Hand sozusagen zu erhalten. Informationen, welche für die Rebellen von großem Nutzen waren.</div></div></div></div>
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<div class="bg3"><div class="bg3a"><div class="bg3at"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/body.gif" style="float:left; margin-right: 10px;">Cassian Andor misst eine Körpergröße von 178cm und besitzt einen athletischen Körperbau. Viele lassen sich von dem ersten Eindruck täuschen, halten ihn nicht für einen ernstzunehmenden Gegner, doch sollte man sich niemals vom ersten Eindruck täuschen lassen. Seine Reflexe sind tadellos und durch viele Missionen und Einsätze gestärkt. Er ist schnell und wendig und in der Lage eine Situation mit nur wenigen Blicken einschätzen zu können.<br /><br />Für so manchen mag er auf den ersten Blick auch etwas 'heruntergekommen' wirken, so sind die braunen Haare nicht immer ordentlich und der Bart hat gewiss auch schon bessere Zeiten gesehen. Von der getragenen Kleidung oftmals nicht weiter zu sprechen. Aber als ein Agent muss man jederzeit in der Lage sein, sich seinem Umfeld anzupassen und die meisten seiner Missionen führen ihn nicht gerade in Gegenden, in welcher peinlichst saubere Kleidung und Aussehen von großer Wichtigkeit wäre. Dass er aber auch durchaus zum Gegenteil in der Lage ist, bewies seine erfolgreiche Mission innerhalb des imperialen Militärs. Dort wäre er nämlich mit einem derartig verlotterten Aussehen sicherlich nicht weit gekommen.<br /><br />Allerdings muss man zurecht ein wenig zweifeln, ob dieses äußere Erscheinungsbild in der Tat lediglich seinen Missionen und Aufträgen zu verdanken ist oder ob er nicht selbst eine gewisse Gleichgültigkeit dahingehend entwickelt hat. Es kann durchaus zutreffen, dass er in Kleidung lediglich einen reinen Nutzen sieht und dieser erfüllt ist, solange die Kleidung noch einigermaßen intakt ist, unabhängig davon ob sie von Schmutz und Dreck bereits starr geworden ist. Aber es ist durchaus auch möglich zu denken, dass er in dieser Kleidung eine Art natürliche Barriere sieht, um sich andere Personen vom Hals zu halten. Doch um diese Ansätze weiter zu verfolgen können, würde man ein psychologisches Profil benötigen und dafür sind andere Stellen zuständig.<br /><br />Aber egal welche Kleidung er auch gerade tragen mag, man kann sich gewiss sein, dass er irgendwo seine ganz persönlichen Hilfsmittel versteckt hält. Als Agent gerät man nun einmal häufig in Situationen, die eine Flucht implizieren und da sollte man ausreichend vorbereitet sein. Man kann nicht gerade von einer heimlichen Flucht sprechen, wenn man dafür Türen aus ihren Angeln schießen oder sich ein Loch in eine Wand bomben muss. Dass er bisher noch unter uns weilt, ist wohl Beweis genug, dass man immer ein bisschen Extra bei sich tragen sollte.<br /><br />Jeder, der schon einmal dem Blick aus seinen braunen Augen begegnet ist, wird sich mit Sicherheit gut an die Härte erinnern, die darin gelegen hat. Man könnte seinen Blick durchaus als stechend bezeichnen und angenehm ist er ebenfalls nicht. Wenn man es allerdings schafft ihm lang genug entgegen zu halten, wird man feststellen, dass hinter der Härte eine Leere liegt. Diese Augen haben eindeutig schon mehr gesehen, als für einen einzelnen Menschen gut ist. Aber wie ich weiter oben schon erwähnte, sind für psychologische Gutachten andere Stellen zuständig. Ich würde es mir nie erlauben, als Laie einen Menschen wie Cassian Andor analysieren zu wollen.</div></div></div>
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<div class="bg4"><div class="bg4p"><div class="bg4pt">Cassian Andor ist ein Mann, der das Übernehmen anderer Identitäten und deren Persönlichkeit geradezu perfektioniert hat. Daher können wir, trotz eingehender Bemühungen, ein authentisches Persönlichkeitsprofil nicht garantieren.<br /><br />Erste Untersuchungen haben ergeben, dass Cassian Andor über eine überdurchschnittliche Intelligenz, schnelle Auffassungsgabe und ausgeprägtes strategisches Denken verfügt. Attribute, welche ihm natürlich für seine Rolle als Mitglied des Geheimdiensts sehr zu Gute kommen und wohl auch die Basis seiner erfolgreichen Missionen bilden. Man hörte General Draven einmal sagen, dass Andor der fähigste Agent innerhalb des Geheimdiensts der Rebellen wäre und er in der Lage sei, Geheimdienstinformationen zu analysieren und aufgrund dieser Informationen zu handeln. Diese Aussage können anhand unserer ersten Untersuchungsergebnisse und natürlich auch anhand der langen Liste seiner erfolgreichen Missionen, absolut bestätigt werden.<br /><br /><a href="#" class="tooltip"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/ses.png" style="float:left;"><span class="stecktext3" style="padding:8px;">“What do you know? We don't all have the luxury of deciding when and where we want to care about something. Suddenly the Rebellion is real for you. Some of us live it. I've been in this fight since I was six years old. You're not the only one who lost everything. Some of us just decided to do something about it.”</span></a>Cassian Andors erster Kontakt mit dem Krieg fand im Alter von gerade einmal 6 Jahren statt. Seit dem gleicht sein Leben einem Kriegsschauplatz und das ist nicht nur metaphorisch zu sehen. Erste Kampfhandlungen im Kindesalter und der frühe Verlust des Vaters führten bei Cassian zu einer ersten emotionalen Abstumpfung. Gefördert wurde diese Abstumpfung durch fortwährende Kampfhandlungen und die Aktivität innerhalb der Rebellenallianz. Alles zusammen hat Cassian hart gemacht und das allerdings nicht nur für die Dauer seiner Einsätze. Wer den Großteil seines Lebens mit Kampfhandlungen verbracht hat, wird diese nicht mehr als Notwendigkeit sehen, sondern wird sie als essentiellen Teil seines Lebens betrachten. Als etwas, für das man lebt. Cassian fällt es immer schwerer die Grenzen zwischen seinem Leben und einem Einsatz zu ziehen, auch wenn er noch nicht den Punkt erreicht hat, an dem es zu einer Vermischung von beiden Bereichen kommt. Allerdings lässt sich nicht leugnen, dass seine emotionale Härte, welche ihm bei seinen Missionen durchaus zum Vorteil ist und auch dem Selbstschutz dient, auch im privaten Umfeld zum Zuge kommen. Wir gehen mittlerweile davon aus, dass die Prägung durch seine vielen Einsätze und den damit einhergegangenen Verlusten, Cassian nicht mehr in der Lage ist eine emotionale Bindung zu anderen Personen aufzubauen. Allerdings, und das möchten wir an dieser Stelle deutlich betonen, ist der Zustand, in welcher Personen lediglich nur noch als Mittel zum Zweck gesehen werden, bei Cassian noch nicht erreicht. Er ist durchaus noch im Stande seine Handlungen zu reflektieren und zu einem gewissen Maß Reue zu empfinden.<br /><br /><img src="http://www.dryadris.de/echoes/cage.gif" style="float:right; margin-left: 10px;">Es ist nicht einfach einen Blick hinter das zu werfen, was Cassian nach außen hin zeigt, so verliert er selten ein Wort über das, was er während seiner Einsätze gesehen, erlebt oder getan hat. Aber es ist nicht zu übersehen, dass es Spuren an ihm hinterlassen hat. Besonders deutlich wurde dies, als Cassian Andor, Monate nach seinem Einsatz auf Toprawa, wieder Kontakt zur Rebellenallianz aufnahm. Es ist unklar, ob seine Reaktion, auf den den Fakt, dass man ihn für tot erklärt hatte, auf Wut oder Enttäuschung zurück zu führen ist. Klar ist allerdings, dass dieser Einsatz und wohl auch die Monate im direkten Anschluss, ihn beeinflusst und geprägt haben. Unmittelbar nach seiner Rückkehr fand eine intensive Überprüfung seiner Person statt, so musste ausgeschlossen werden, dass er die Seiten gewechselt hat. Allerdings unterliegen die medizinischen und psychologischen Ergebnisse der höchsten Sicherheitsstufe und stehen uns somit nicht zur Verfügung.<br /><br />In der letzten Zeit war er häufig alleine auf Einsätzen und weigerte sich geradezu mit anderen Agenten zusammen zu arbeiten. Eine Entwicklung, welche wir durchaus als bedenklich erachten und die im Auge behalten werden sollte. Er ist ein guter Agent und vielleicht wirklich der beste, so wie es General Draven einst sagte, aber auch ein Agent wie Cassian Andor hat seine Grenzen. Wenn er sie nicht sehen will, müssen wir es für ihn tun. Immerhin haben wir eine Verpflichtung unseren Agenten gegenüber.<br /><br /><a href="#" class="tooltip"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/ses.png" style="float:left;"><span class="stecktext3" style="padding:8px;">“Some of us - well, most of us - we've all done terrible things on behalf of the Rebellion. Spies, saboteurs, assassins. Everything I did, I did for the Rebellion. And every time I walked away from something I wanted to forget, I told myself it was for a cause that I believed in. A cause that was worth it. Without that, we're lost. Everything we've done would have been for nothing. I couldn't face myself if I gave up now. None of us could.”</span></a>Wenn man bedenkt, in welch jungen Jahren Cassian Andor zu den Rebellen stieß, mag die Vermutung durchaus angebracht sein, dass er in ihr eine Art von Familie sieht. Seine Loyalität gegenüber den Rebellen und mittlerweile der Neuen Republik ist ungebrochen und er ist bereit alles dafür zu tun, um ihre Interessen durchzusetzen und einen Erfolg zu garantieren. Dass er hierfür nicht selten zu moralisch bedenklichen Methoden greift – Nun, wir sind nicht instruiert worden ein ethisches Urteil über ihn zu fällen, sondern ein psychologisches Gutachten zu erstellen. Wir können mit absoluter Sicherheit einen Verrat der Werte und Statuten der Neuen Republik durch Cassian Andor vollkommen ausschließen. Wenn er hier sein Wort gibt, dann hält er es auch. Bei allen anderen Versprechen sollte man jedoch auf sein Bauchgefühl hören und nicht vergessen, um was für einen Mann es sich bei Cassian Andor handelt. Ein Mann, der schon so viele Rollen in seinem Leben perfekt gespielt hat, dass ihm eine Lüge wohl einfacher über die Lippen geht, als die Wahrheit.</div></div></div>
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<div class="bg5"><div class="bg5b"><div class="bg5bt"><span class="stecktitel">.:die frühen Jahre:.</span><br />Cassian Andor wurde 26 BBY auf dem Planeten Fest geboren. Man kann nicht gerade behaupten, dass Fest ein besonders freundlicher Planet ist, so ist er doch zum größten Teil von Eis bedeckt. Während der Klonkriege errichtete die Konföderation unabhängiger Systeme auf Fest eine Forschungseinrichtung, in welcher das Supermetall Phrik entwickelt wurde. Zehn Monate nachdem die Klonkriege ihren Anfang genommen hatten, wurde diese Einrichtung durch das Omega Squad vollständig vernichtet.<br /><br />Es ist nicht bekannt, wann sein Vater genau starb. Doch wird vermutet, dass es noch vor Beginn der Klonkrieg war. Einzig und alleine bekannt ist, dass sein Vater bei einer Protestaktion gegen die republikanische Militarisierung vor der Carida Akademie ums Leben kam. Die genauen Umstände seines Todes sind ebenfalls nicht bekannt. Wenn man voraussetzt, dass Cassians Vater noch vor den Klonkriegen aus dem Leben schied, ist es nicht weiter verwunderlich, dass er sich im Alter von gerade einmal sechs Jahren einer Gruppe Separatisten anschloss, welche zwar nicht offiziell der Konföderation unabhängiger Systeme angehörte, aber von diesen unterstützt wurde. Seine Waffen damals waren Flasche und Steine und seine Ziele waren Klonkrieger und republikanische Läufer. In dieser Zeit lernte Cassian schnell, dass man vor großen Kriegsgeräten keine Furcht haben muss, so sind sie doch mit Hilfe geschickter Sabotage ein einfaches Ziel.<br /><br />In der Zeit, in welcher das Galaktische Imperium an Macht gewann, versank Fest in einem Bürgerkrieg. Aber nicht nur die Bewohner von Fest selbst bekämpften einander, sondern zusätzlich lag man beinahe ständig mit dem Planeten Mantooine im Krieg. Auf Fest bildete sich zu diesem Zeitpunkt eine Widerstandsgruppierung, welche von Travia Chan gegründet worden war und welche aktiv gegen die imperialen Truppen im Atrivis Sektor kämpfte. Während des Galaktischen Bürgerkriegs gewann diese Widerstandsgruppierung an Ruhm, so war es doch die erste Widerstandsgruppierung, welche erfolgreich lokale imperiale Truppen bekämpfte. Dennoch schaffte man es nicht den Krieg mit Mantooine beizulegen, welcher trotz seiner Xenophobie mit den Rebellen sympathisierte. Nicht einmal als man in Erfahrung brachte, dass das Imperium einen Angriff auf Mantooine plante, schaffte man es den Planeten vor dem Angriff zu warnen. Doch dann war es das Galaktische Imperium, der gemeinsame Feind, der die beiden Planeten zusammen brachte und die Widerstandsgruppierung von Fest schloss sich mit der Widerstandsbewegung auf Mantooine zusammen und gemeinsam bildeten sie die Atrivis Widerstandsgruppierung.<br /><br />Es gibt keine konkreten Aufzeichnungen, doch nehmen wir an, dass Cassian Andor Mitglied der Widerstandsbewegung auf Fest gewesen war und nachfolgend auch Mitglied der Atrivis Widerstandsbewegung. Jemand, der sich bereits mit sechs Jahren als Kindersoldat einer Widerstandsgruppierung anschließt, wird nicht einfach so damit aufhören, sondern den Weg weiter gehen.<br /><br />Kurz nachdem die Allianz zur Wiederherstellung der Republik, kurz Rebellenallianz, gegründet wurde, konnte Mon Mothma die Atrivis Widerstandsbewegung davon überzeugen, sich der Rebellion anzuschließen. General Davits Draven jedoch wurde bereits 3 Jahre zuvor auf den jungen Mann aufmerksam. Im Gegensatz zu vielen anderen sah er in den anarchistischen Tendenzen und Verhaltensweisen, welche der zu diesem Zeitpunkt 20 Jahre alte Cassian Andor aufwies, geeignetes Material für einen Agenten der Rebellion. Aber er rekrutierte den jungen Mann nicht nur für den Geheimdienst der Rebellion, sondern übernahm auch persönlich dessen Training und Ausbildung. Unter seiner Führung lernte der junge Mann Befehle zu befolgen und wurde, wie von Draven vorhergesagt, zu einem der besten Agenten, welche die Rebellion zu diesem Zeitpunkt zu bieten hatte. Es gab so gut wie keine Mission, welche Captain Andor nicht für die Rebellion zum Erfolg gebracht hätte. Seine Loyalität der Rebellion gegenüber war vorbildlich und neidische Stimmen unkten, dass er sich nur so sehr ins Zeug lege, weil er in Draven eine Art väterliches Vorbild sehen würde. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass zwischen General Draven und Captain Andor ein besonderes Band herrscht, doch möchten wir nicht so weit gehen, es deratig zu bezeichnen. Andors Netzwerk an Informanten und Kontakten erstreckte sich über die gesamte Galaxis und verschaffte der Rebellion die eine oder andere entscheidende Information.<br /><br />Selbstverständlich ist das Leben von Cassian Andor vor seiner Mitgliedschaft in der Rebellion ein Gedankenkonstrukt, welches aus den wenigen bekannten Fakten erschaffen wurde. Aber diese Bruchstücke sind das Einzige was uns zur Verfügung stand, so kann man nicht gerade behaupten, dass Captain Andor viel über sein Leben erzählt. Aber ein Agent, dessen Leben so offen vor einem liegt wie ein Buch, wäre ein sehr schlechter Agent und das ist eine Bezeichnung, die auf Cassian Andor unter keinen Umständen zutrifft. Gerne hätten wir ihnen auch Details zu seinen einzelnen Missionen geliefert, doch unterliegen diese Informationen den höchsten Sicherheitsstufen, welche die Rebellion zu bieten hat.<br /><br /><br /><span class="stecktitel">.:Ring von Kafrene:.</span><br />Cassians Anwesenheit nach seiner Mission innerhalb imperialer Reihen im Hauptquartier der Rebellen auf Yavin 4 war nicht von langer Dauer. Nur wenige Tage nach seiner Rückkehr erreichte ihn die Nachricht eines seiner Informanten, dass er wichtige Informationen für ihn hätte und er ihn auf Kafrene treffen solle. Cassian, welcher vom Geheimdienst gerade damit beauftragt worden war herauszufinden, warum das Imperium Kyberkristalle quer durch die Galaxis transportierte, kam der Aufforderung des Informanten nach und begab sich nach Kafrene. Dort versuchte er nicht nur Informationen über die imperialen Transportrouten herauszufinden, sondern eben auch sich mit dem Informanten zu treffen. Dieser berichtete ihm davon, dass Saw Gerrera einen imperialen Piloten gefangen genommen hätte, welcher behauptete im Auftrag von Galen Erso zu arbeiten. Als Cassian den Namen 'Galen Erso' vernahm, war ihm sofort klar, dass diese Information eine sehr wichtige Information war und er mehr in Erfahrung bringen musste. Allerdings wurde die Unterhaltung mit seinem Informanten von imperialen Sturmtruppen gestört, was in dem Tod der Sturmtruppen resultierte. Dies blieb allerdings nicht ohne Folgen und Cassian Andor war gezwungen alles notwendige zu tun, um eine sichere Flucht zu gewährleisten. Die eben gehörten Informationen mussten unbedingt die Rebellenallianz auf Yavin 4 erreichen.<br /><br /><br /><span class="stecktitel">.:Wobani:.</span><br />Captain Andor informierte die Rebellenallianz über die Dinge, welche er von seinem Informanten erhalten hatte. Dem Geheimdienst der Rebellen war es in der Zwischenzeit gelungen herauszufinden, dass Galen Ersos Tochter Jyn nicht nur am Leben war, sondern auch wo sie sich befand. Cassian Andor erhielt den Auftrag Jyn Erso aus imperialer Gefangenschaft zu befreien und zum Stützpunkt der Rebellen zu bringen. Ein Auftrag der nicht gerade auf große Gegenliebe bei Captain Andor stieß, so sah er keinen Grund, warum eine Kriminelle für sie von Nutzen sein könnte. So zumindest machte es auf vielen den Eindruck. Dennoch zögerte er keinen Moment, um die ihm gegebenen Befehle auszuführen. Während er Jyn Erso befreite und nach Yavin 4 brachte, gelang es dem Geheimdienst herauszufinden, wo sich Saw Gerrera zur Zeit aufhalten sollte – Jedha.<br /><br />Saw Gerrera war einst ein Mitglied des Widerstandes gegen das Galaktische Imperium gewesen, ehe seine militanten Vorgehensweisen einen Keil zwischen ihn und den Rest des Widerstandes trieb. Seine Methoden wurden von Bail Organa und Mon Mothma als terroristisch angesehen und standen in ihren Augen in einem Gegensatz zu dem, wofür die Allianz stehen würde. Er war nicht ihr Feind, aber er war auch nicht gerade ihr Freund. Allerdings kannte man den Umstand in welchem Verhältnis Saw Gerrera zu dem verdächtigen Galen Erso stand und nun wurde auch Captain Andor schnell klar warum man Jyn Erso benötigte. Sie sollte das Eintrittsticket zu Saw Gerrera darstellen. Hatte ihm schon nicht gefallen sie zu befreien, so gefiel es ihm noch weniger sie als Teil seiner Mission auf Jedha anzuerkennen. In seinen Augen war sie nicht mehr als ein Störfaktor. Jemand, der ihm nicht nützlich war, sondern der ihm viel mehr im Weg stand. Die Antipathie, soviel lässt sich jedenfalls behaupten, beruhte auf Gegenseitigkeit.<br /><br /><br /><span class="stecktitel">.:Jedha:.</span><br />Gemeinsam mit K-2SO und Jyn Erso im Gepäck erreichte Cassian Andor Jedha und landete sein Schiff in sicherer Entfernung der Hauptstadt, so war doch die imperiale Präsenz nicht zu übersehen. Über der Stadt selbst schwebte ein Sternzerstörer und die Transportfähren bildeten mit den TIEs ein so reges Treiben, dass man das Gefühl bekommen konnte vor sich einen Hornissenschwarm zu haben. Dennoch war es genau die Stadt, in welche Cassian Andor mit seinem Anhang musste, denn nur hier erhoffte man sich Informationen und Kontakte zu Saw Gerrera zu finden. Das Risiko musste eingegangen werden, so war Jedha zu groß, um sich einfach so auf die Suche nach Gerrera zu machen.<br /><br />Captain Andor hatte keine Probleme sich unauffällig unter die Masse der Bewohner zu bewegen, was man von seiner Begleiterin allerdings nicht gerade behaupten konnte. Die Stimmung innerhalb der Mauern der Stadt war niedergeschlagen, hoffnungslos und in vielen Gesichtern ließ sich Resignation erkennen. Resignation über den Frevel, welchen das Imperium auf diesem Planeten beging. Es mochte zwar schon lange keine Jedi mehr auf Jedha geben, aber dennoch hatte man sie hier in Ehren gehalten und ihre alten Tempel gepflegt und geschützt. Ihr Andenken bewahrt und nun wurde dieses Andenken vom Imperium mit Füßen getreten. Die Tempel entehrt und geschändet. Das Imperium war über die alten Jedistätten hergefallen wie hungrige Heuschrecken. Sie hatten sich genommen was sie wollten, gleich welchen Schaden sie dabei auch anrichteten. Aber in der Stadt schwang auch noch etwas anderes mit. Eine gewisse Spannung, eine gewisse Aggressivität und Cassians Bauchgefühl warnte ihn. Er sollte recht behalten, als er sagte, dass die Stadt kurz davor stände zu explodieren. Sie explodierte und das im wahrsten Sinne des Wortes. Auf einmal befanden sich Cassian Andor und Jyn Erso inmitten eines Angriffs von Gerreras Partisanen auf imperiale Truppen und gemeinsam wurden sie Zeugen von der Grausamkeit mit welcher Gerreras Söldner bei ihrem Werk vorgingen. Es schien ihnen vollkommen gleichgültig zu sein, dass der imperiale Trupp sich auf einer belebten Gasse befand und dabei Zivilisten ums Leben kommen könnten. Es war ihnen gleichgültig, dass die Detonatoren nicht nur imperiale Sturmtruppen in den Tod riss, sondern auch Jedhas Bewohner und beinahe sogar ein Kind. Für sie alle schien das ein legitimer Preis zu sein, um einen winzigen Sieg über das Imperium nach Hause tragen zu können. Cassian Andor sah sich gezwungen einen von Saw Gerreras Männer zu töten, um Jyn Erso vor Schaden zu bewahren, für die ihm die Rebellenallianz die Verantwortung übertragen hatte. Sie hatten eine Mission und die Mission hatte oberste Priorität, auch wenn sie durch sein Handeln etwas schwieriger geworden war, aber hätte er nicht so reagiert, dann wäre die Mission gescheitert und das hatte er nicht zulassen können. <br /><br />Cassian Andor und Jyn Erso gelang es der Verhaftung durch imperiale Truppen zu entkommen, doch nur um kurz darauf Gerreras Männer in die Arme zu laufen. Ja, sie erhielten Zutritt zu Saw Gerreras Versteck, wenn auch auf eine etwas andere Art als geplant. Cassian Andor wurde in eine Zelle gesteckt, während man Jyn Erso zu Saw brachte. Sie hatte den Partisanen bei ihrer Gefangennahme ihren Namen genannt, wenn auch unklar ist, warum sie das getan hatte. Hatte sie es getan, um sie beide vor Schlimmeren zu bewahren oder aber um ihre eigene Haut zu retten. <br /><br />Cassian Andor war gerade dabei seinen Fluchtplan in die Tat umzusetzen, als ein schweres Beben durch den Boden und die Wände ging. Es folgte ein weiteres Beben und schnell wurde klar, dass das Versteck unter Beschuss geraten war. Cassian gelang es sich aus der Zelle zu befreien und machte sich in dem Chaos des langsam einfallenden Verstecks auf die Suche nach Jyn Erso. Er fand sie in Begleitung von Saw Gerrera, doch die Zeit drängte und somit zog er sie einfach hinter sich her nach draußen. Beiden gelang es im letzten Moment das Versteck der Partisanen zu verlassen, ehe es in sich zusammenstürzte. Aber noch war die Gefahr nicht vorbei und daher wählte Cassian den schnellsten Weg zurück zu seinem Schiff und weg von diesem Planeten. <br /><br />An Bord des Schiffes berichtete ihm Jyn Erso von einer Holoprojektion ihres Vaters, in welcher er erzählt hat, dass er an diesem Projekt nur deswegen mitarbeiten würde, um so eine Chance zu erhalten, es zu sabotieren. Sie erzählte, dass ihr Vater eine Schwachstelle in die Superwaffe eingebaut hatte, um den Rebellen eine Chance auf einen Sieg zu liefern. Worte, die Cassian schwer fielen zu glauben. Sie war die einzige lebende Zeugin dieser Projektion, sie war Galen Ersos Tochter und ihre Vergangenheit zeigte, dass sie nicht gerade als eine besonders vertrauenswürdige Person war. Es gab keinen einzigen Beweis für ihre Aussage, aber letzten Endes war es auch nicht seine Entscheidung, ob man ihr Glauben schenken sollte oder nicht. <br /><br /><br /><span class="stecktitel">.:Toprawa:.</span><br />Mit nicht mehr in den Händen, als der Aussage einer nicht vertrauenswürdigen Person, kehrte Cassian Andor nach Yavin 4 zurück. Jedha war eine Mission gewesen, welche Cassian mit einem nicht gerade zufriedenen Gefühl zurückließ. Während Jyn dem Rat erzählte, was ihr Vater in der Holoprojektion alles gesagt hatte, zog sich Cassian Andor von allen anderen zurück. Einer Aussage seines Begleiters K-2SO zu Folge, sei dies ein ganz normales Verhalten von Captain Andor, so würde er doch nach jeder Mission den Kontakt zu anderen Personen meiden.<br /><br />Sie verstehen sicherlich, dass wir keine konkreten Angaben darüber machen können, was alles hinter verschlossenen Türen besprochen wurde, so hat nicht jedermann Zugang zu den Treffen des Rates, doch Gerüchten nach, ist bei diesem Zusammentreffen alles andere als ruhig zugegangen. Ganz offenbar waren sich die einzelnen Mitglieder nicht darüber einig, in welchem Umfang man den Worten Jyn Ersos Glauben schenken sollte und noch weniger einig waren sie sich darüber, wie man nun vorgehen sollte. Das Risiko, einen offenen Großangriff auf eine imperiale Forschungsstation aufgrund der Aussage einer einzelnen Person zu befehligen, wollte keiner der Parteien eingehen. Aber man war sich zumindest einig darüber, dass versucht werden sollte Galen Erso in Gewahrsam zu nehmen. Denn wenn Jyn Ersos Aussage stimmte, so würde er diese gewiss bestätigen können und wenn nicht, so würde er ihnen auf andere Art und Weise etwas über das Projekt verraten können.<br /><br />Man entschloss sich dazu, ein kleines Team auf den Planeten zu bringen, um die Forschungsstation zu infiltrieren, Galen Erso gefangen zu nehmen und die dort zu findenden Pläne in Rebellenbesitz zu bringen. Den Angriff auf den Konvoi, welcher sich bei Toprawa befinden sollte und Komponenten des Todessterns transportierte, sollte dabei als Ablenkungsmanöver fungieren.<br /><br />Cassian Andor erhielt das Kommando über das Bodenteam und sollte wieder von Jyn Erso begleitet werden. Immerhin war sie Galen Ersos Tochter und ihr würde er ohne zu zögern vertrauen. Es war eine Mission, von welcher Cassian wusste, dass sie schwierig werden würde und als ob das nicht schon reichen würde, erhielt er einen ganz persönlichen Befehl von General Dravens. Einen Befehl, welcher ihn in eine Zwickmühle brachte. Würde er dem Befehl von General Draven Folge leisten, so würde er das eigentliche Missionsziel kompromittieren. Tat er es nicht, so würde es eine ganz klare Befehlsverweigerung darstellen. Captain Andor zögerte bei der Antwort und wurde von General Draven deutlich darauf hingewiesen, dass es ein Befehl war und er diesen zu befolgen hat. Unter dem Druck, die richtige Entscheidung treffen zu müssen, brach Cassian mit den anderen nach Toprawa auf.<br /><br />Auf Toprawa trennte sich die Gruppe. Während Cassian, gemeinsam mit Jyn, die Forschungsstation infiltrierten, um Galen Erso und die Pläne zu erhalten, sollte der Rest des Teams die Kommunikationszentrale unter ihre Kontrolle bekommen. Auf diese Weise sollten die Pläne an die Flotte im Orbit gesendet werden, bevor das Imperium ihre Bemühungen sabotieren konnte.<br /><br />Captain Andor entschied, dass die Tarnung als imperialer Offizier die optimale Bewegungsfreiheit innerhalb der Forschungsstation gewährleisten würde. Es gelang ihnen ohne größere Schwierigkeiten in den Raum zu gelangen, in welchem die unterschiedlichsten Pläne und Daten archiviert waren. Mit Hilfe von K2-SO gelang es ihnen in Besitz der entsprechenden Pläne zu gelangen. Allerdings blieb ihre Anwesenheit nicht unbemerkt und K-2SO opferte sich, um den Beiden die Flucht zu ermöglichen. Dennoch konnte man nicht verhindern, dass die Forschungsstation in Alarmbereitschaft versetzt wurde. Beinahe zeitgleich startete der Angriff der Rebellen auf den Konvoi im Orbit des Planeten, was den Beiden in diesem Moment wohl sehr zu Gute kam. Es gelang ihnen die entwendeten Daten an ein Mitglied des Teams weiter zu geben, damit dieser die Pläne zur Kommunikationszentrale bringen konnte, denn noch immer gab es das Missionsziel Galen Erso unter ihre Kontrolle zu bringen. Cassian Andor machte den Vorschlag sich zu trennen, denn auf diese Weise könne man einen größeren Bereich abdecken und sollte einer auffliegen, hätte der andere noch immer die Chance die Mission zu Ende zu bringen. Sollte sie seinen Aufenthaltsort vor ihm herausfinden, solle sie ihn umgehend informieren und warten, bis er vor Ort war und unter keinen Umständen keinen Alleingang unternehmen. Er allerdings hatte nicht vor, Jyn zu informieren, sollte er Galen Erso finden, so hatte er doch von General Draven ganz klare Befehle erhalten.<br /><br />Cassian entdeckte nicht nur Galen Erso, welcher sich in Anwesenheit nicht nur seines Teams befand, sondern auch noch weiterer Personen. Aber das störte Cassian nicht, denn sie waren nicht Ziel seines Auftrags. Dennoch zögerte Cassian, trotz freiem Schussfeld, den erhaltenen Befehl auszuführen. Stattdessen beobachtete er das Geschehen beinahe gebannt und ungläubig dessen, was sich vor seinen Augen abspielte. Aber dann war es ein direkter Treffer und Jyns Auftauchen, welche ihn aus seinem Versteck lockten und zum Ort des Geschehens trieb. Allerdings hinderte ihn der darauf entstandene Kampf daran sein Ziel zu erreichen und die darauf folgenden Ereignisse trennten ihn weiter von seiner Partnerin und seiner ursprünglichen Mission.<br /><br />Es ist uns leider nicht gelungen die Geschehnisse von diesem Moment an zu rekonstruieren. Zu vieles ist auf einmal passiert, zu wenige haben überlebt um berichten zu können und zu unklar ihre Erinnerungen. Die Mission war ein Erfolg, wenn auch er mit hohen Verlusten erkauft worden war. Gute Männer haben ihr Leben gelassen, damit die Pläne an die Tantive IV übermittelt werden konnte. Sie starben, damit die Hoffnung weiterleben konnte.<br /><br /><br /><span class="stecktitel">.:Interlude:.</span><br />Auch wenn es den Rebellen gelungen war den Todesstern zu vernichten, so war die Gefahr noch lange nicht gebannt. Ihr Aufenthaltsort war bekannt geworden und daher war es unmöglich weiter auf Yavin zu verbleiben. Die Basis wurde evakuiert und die Rebellenallianz verteilte sich auf drei unterschiedlichen neuen Basen. Erst als die Evakuierung von Yavin erfolgreich zu Ende gestellt worden war und man sich in Sicherheit fühlte, hatte man die Zeit all die Gefallenen zu ehren, welche im Kampf gestorben waren. Sei es im direkten Kampf gegen den Todesstern oder bei den Bemühungen die Pläne zu erhalten. Es waren viele Namen, die an diesem Tag genannt wurden. Auch Captain Cassians Andor befand sich auf der Liste. Einige wenige hatten lange Zeit gehofft, er würde ein Lebenszeichen von sich geben, doch kam es nie und irgendwann gaben auch sie die Hoffnung auf.<br /><br />Doch dann, Monate nach der Schlacht auf Toprawa, erreichte ein Signal eine der Rebellenbasen, welches eine Kodierung aufwies, die seit der Schlacht von Yavin nicht mehr verwendet worden war. Eine Kodierung, die nur einem Mitglied des Geheimdienst der Rebellenallianz bekannt gewesen sein konnte. Man war sich nicht sicher, ob man auf das Signal reagieren oder doch besser ignorieren sollte. Es konnte eine Falle sein, aber es konnte sich auch wirklich um einen Agenten des Geheimdienstes handeln. Man ging das Risiko ein und reagierte auf das Signal, doch es kam keine Antwort zurück. Wenige Tage später allerdings wurden die Basen der Rebellenallianz von imperialen Truppen überfallen und zwang die Rebellen erneut zur Flucht.<br /><br />Man begann mit dem Aufbau einer Basis auf Hoth, einem äußert unfreundlichen Planeten, während sich der Rest der Rebellen ständig in Bewegung befand. Es war noch weit vor der Fertigstellung der neuen Basis, als eines der Rebellenschiffe erneut ein Signal empfing, welches exakt dem von damals entsprach. Dieses Mal jedoch reagierte man nicht auf das Signal, so erachtete man das Vorgehen von damals mittlerweile als Fehler. Man hatte auf das Signal reagiert und wenig später standen imperiale Truppen vor der Türe. Noch einmal wollte man ihren Standpunkt nicht so einfach verraten. Doch was dann folgte, überraschte jeden an Bord des Schiffes. Direkt nach dem Signal meldete sich eine Person, welche behauptete niemand anderes zu sein, als der für tot erklärte Captain Cassian Andor und um ein Treffen bat. Niemand konnte sich vorstellen, dass es sich in der Tat um Cassian Andor handelte, wenn auch der Computer die Stimmmuster verglich und zu einer 99%igen Übereinstimmung kam. Es war General Davits Draven gewesen, welcher sich daraufhin bereit erklärte das Risiko einzugehen und sich mit der Person zu treffen, die behauptete Cassian Andor zu sein. Auf Socorro, ein Paradies für Schmuggler und andere Kriminelle, sollte das Treffen stattfinden.<br /><br />Auf Socorro erwartete General Draven eine Überraschung, denn in einer heruntergekommenen Cantina saß niemand anderes als Captain Cassian Andor. Nicht minder heruntergekommen als die Cantina selbst. Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen und in Begleitung von General Draven wurde Cassian auf eines der Rebellenschiffe gebracht. Zu diesem Zeitpunkt konnte niemand mit Sicherheit sagen, wer der Mann wirklich war, der sich nun auf ihrem Schiff befand. Zu viele Fragen erwarteten eine Antwort. Zu viele Ungereimtheiten eine Erklärung. Erst wenn gewährleistet war, dass er noch immer derselbe loyale Agent war, wie an dem Tag, an welchem er nach Toprawa aufgebrochen war, würde man ihn wieder in der Familie willkommen heißen.<br /><br />Die darauf folgenden Untersuchungen und Befragungen von Cassian Andor kamen alle zu dem Entschluss, dass es keinerlei Zweifel an seiner Loyalität gegenüber der Rebellenallianz gab. Er war noch immer der loyale Agent, wenn auch er in vielen Dingen verändert erschien. War er damals schon nicht besonders redselig gewesen, so war er jetzt geradezu schweigsam geworden. War er damals schon nicht gerade ein geselliger Mann gewesen, so schien er jetzt anderen Personen geradezu aus dem Weg zu gehen. An manchen Tagen wirkte es beinahe so, als könnte er die Anwesenheit anderer Personen einfach nicht mehr ertragen. Egal um welche hoch riskante Feldmission es sich auch handelte, man konnte sich sicher sein, dass Captain Andor sich dafür meldete. Er hatte stets immer nur ein und dieselbe Bedingung – Nur er alleine. Niemand anderes sonst. Nicht selten führten diese Bedingung zu heftigen Disputen zwischen ihm und General Draven, doch am Ende bekam er irgendwo doch immer seinen Willen. Wir wissen nicht, was im Kopf von Cassian Andor vor sich geht, dass er so bereitwillig das Risiko sucht, doch würden wir ihn fragen, würden wir keine Antwort bekommen. Die Antwort, die vielleicht nicht einmal ihm selbst bekannt ist.</div></div></div>
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<div class="bg6"><div class="bg2h"><div class="bg6m"><div class="bg6mt"><span class="stecktitel">.:Raumschiff:.</span> <span class="stecktext">Keines</span><br /><span class="stecktext2">Man kann nicht behaupten, dass Cassian ein eigenes Schiff besitzen würde. In den meisten Fällen wird ihm für seine Missionen eines zur Verfügung gestellt und ansonsten lässt sich auch eines entwenden. Wäre mit Sicherheit nicht das erste Schiff in seinem Leben, das auf illegalem Wege in seinen Besitz gelangt.</span><br /><br /><br /><span class="stecktitel">.:Waffen:.</span> <span class="stecktext">BlasTech A280-CFE</span><br /><span class="stecktext2">Cassian Andor ist ein erfahrener Soldat und gut ausgebildeter Scharfschütze. Er benutzt eine Waffe, die es ihm ermöglicht, Missionen je nach Bedarf den Ereignissen anzupassen. Seine A280-CFE-Pistole kann um einem verlängerten Lauf, einen Kolben und ein Visier ergänzt werden, um die Handfeuerwaffe in ein Gewehr zu verwandeln, das sich ideal dafür eignet, Ziele auf große Entfernung auszuschalten. Diese Waffe begleitet ihn schon so lange und hat ihm schon so oft sehr gute Dienste geleistet, dass er gar nicht erst mit dem Gedanken spielt, sie gegen etwas anderes zu ersetzen.</span><br /><br /><br /><span class="stecktitel">.:Besonderer Besitz:.</span><br /><span class="stecktext2">Das Einzige, was er je als persönlichen Besitz bezeichnet hätte, wäre vermutlich der imperiale Sicherheitsdroide K-2SO gewesen. Auch wenn er ihn nicht unbedingt als seinen Besitz ansah, so hatte der Droide doch ein sehr eigenwilliges Selbst besessen. Abgesehen davon, war K-2SO wohl auch der Einzige gewesen, der es mit Cassian längere Zeit am Stück ausgehalten hat und auch umgedreht. K-2SO war mehr als nur ein Besitz - Er war ein Freund.</span></div></div><div class="bg6d"><div class="bg6dt"><a href="#data1pop" class="datapop"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/text.png" style="float: left;"> Befragung von Captain Cassian Andor durch General Draven nach seiner Rückkehr</a><br /><br /><a href="#data2pop" class="datapop"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/movie.png" style="vertical-align: middle;"> The Lost Soldier</a><br /></div></div></div></div>
<div id="data1pop" class="infopop"><div class="pop"><div class="stecktext4" style="height:525px; overflow:auto;padding-right:10px;"><b>Eine Transkription des Gespräches zwischen General Draven und Captain Andor. Aufgenommen von Protokolldroide C7HK.</b><br /><br /><i>[Start des Transkript]</i><br /><br /><b>General Draven:</b> Captain Andor, sie verstehen sicherlich, dass ich dieses Gespräch mit ihnen führen muss.<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Sie tun, was von ihnen verlangt wird.<br /><br /><b>General Draven:</b> Ich nehme an, dass sie sich der Tragweite dieser Untersuchung bewusst sind und wie viel von diesem Gespräch abhängt. Nehmen sie es also nicht auf die leichte Schulter Captain. Ich gehe davon aus, dass sie wissen, was mit Toprawa geschehen ist?<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich war dort, falls es ihnen entfallen sein sollte.<br /><br /><b>General Draven:</b> Und genau das ist das Problem Cassian. Du warst dort und sitzt jetzt genau vor mir. Das hat eine Menge Fragen aufgeworfen. <br /><br /><b>Captain Andor:</b> <i>[nicht identifizierbares Gemurmel]</i><br /><br /><b>General Draven:</b> Captain Andor, ich denke sie verstehen den Ernst der Lage nicht.<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich verstehe ihn sehr wohl Sir. <br /><br /><b>General Draven:</b> Wie konnte ihnen gelingen, was sonst keinem anderen gelang? <br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich hatte Glück.<br /><br /><b>General Draven:</b> Captain Andor! Wenn ich ihnen eine Frage stelle, dann erwarte ich von ihnen einen ausführlichen Bericht. Habe ich mich klar ausgedrückt!<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Laut und deutlich Sir. <br /><br /><i>[Schweigen]</i><br /><br /><b>Captain Andor:</b> Um die Forschungsstation infiltrieren zu können, wählte ich die Uniform eines imperialen Offiziers. Sie wissen ja, dass ich mit den imperialen Befehlsstrukturen sehr vertraut bin und somit stellte der Zugang für mich keinerlei Hindernis dar. Ich konnte mich frei in der Forschungseinrichtung bewegen ohne Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Durch spätere Schußwechsel und diversen Explosionen wurde ich verletzt und verlor das Bewusstsein, daher kann ich ihnen über den exakten Ablauf keine konkreten Auskünfte erteilen. Als ich wieder zu mir kam befand ich mich auf der Medistation eines imperialen Schiffes. Meinen Vermutungen zu folge, muss man mich wegen der Uniform für einen imperialen Offizier gehalten und mich aus der Einrichtung evakuiert haben.<br /><br /><b>General Draven:</b> Sagen sie mir gerade allen ernstes, sie haben ihr Leben Imperialen zu verdanken?<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Die Ereignisse lassen keine andere Schlussfolgerung zu Sir.<br /><br /><b>General Draven:</b> Diese Schlussfolgerung könnte ein zweifelhaftes Licht auf ihre moralische Integrität werfen Captain.<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Moralische Integrität. <i>[Schweigen]</i> Damit kennen sie sich ja hervorragend aus Sir. Ihnen wird mit Sicherheit eine überzeugende Wahrheit einfallen, um mein Überleben zu erklären. <br /><br /><b>General Draven:</b> <i>[Räuspern]</i> Sie sagten, dass sie sich im Folgenden auf einem imperialen Schiff befunden haben. Wie konnten sie ihre Deckung aufrecht erhalten? Was haben sie getan, um nicht enttarnt zu werden? Wie gelang es ihnen zu überleben?<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich bin spezialisiert auf schwierige Unternehmungen.<br /><br /><b>General Draven:</b> Das war keine Antwort auf meine Frage Captain Andor.<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich tat, was getan werden musste, um die Interessen der Rebellenallianz zu schützen. Mehr brauch – <br /><br /><i>[statisches Rauschen]</i><br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich entdeckte ein entsprechendes Objekt, welches meinen physiologischen Attributen zu 87% entsprach und dessen Verletzungen meinen ähnelten. Wie ihnen bekannt sein sollte, habe ich mir den imperialen Kennungschip, welcher für meine Mission mit Admiral Grendreef notwendig gewesen war, nicht wieder entfernen lassen. Ich extrahierte die Daten des gefundenen Objekts und konfigurierte meinen Chip anhand der extrahierten Daten neu. Danach sorgte ich dafür, dass es zu keinen Unstimmigkeiten kommen konnte. <br /><br /><b>General Draven:</b> Wie? <br /><br /><b>Captain Andor:</b> <i>[Schweigen]</i><br /><br /><b>General Draven:</b> Antworten sie mir.<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich eliminierte das Zielobjekt.<br /><br /><b>General Draven:</b> Sie haben gute Arbeit geleistet Captain Andor. Sie haben ihre Lage analysiert und anhand dieser Analyse die richtige Entscheidung getroffen und genau aus dem Grund sind sie auch der Beste den wir haben. Du kannst stolz auf dich sein Cassian. <br /><br /><i>[statisches Rauschen]</i><br /><i>[verzerrte Stimmmuster]</i><br /><br /><b>General Draven:</b> Warum melden sie sich erst jetzt zurück Captain Andor? Immerhin sind mehrere Monate vergangen seit ihrer letzten Mission auf Toprawa und es hätte – gerade für sie – gewiss viele Möglichkeiten geben Kontakt zu uns aufzunehmen. Warum haben sie so lange gewartet? <br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich hatte meine Gründe Sir.<br /><br /><b>General Draven:</b> Ihre Gründe Captain, sind auch meine Gründe. <br /><br /><b>Captain Andor:</b> Es war eine persönliche Angelegenheit.<br /><br /><b>General Draven:</b> Eine persönliche Angelegenheit? Es geht um ihren Ruf Captain Andor und die Frage, ob sie der Rebellion gegenüber noch immer loyal sind. Ich bin derjenige, der diese Entscheidung zu treffen und vor dem Rat zu rechtfertigen hat und wenn sie mir ständig meinen Fragen ausweichen, mir eindeutig etwas verheimlichen, dann habe ich berechtigte Zweifel an ihrer Loyalität. <i>[Schweigen] [Seufzen]</i> Cassian, ich habe dich in all den Jahren stets unterstützt, dir den Rücken frei gehalten, dir geholfen zu dem besten Agenten zu werden, den die Rebellion zu bieten hat. Habe ich dein Vertrauen etwa nicht verdient? Ich habe immer nur das Beste für dich im Sinn gehabt Cassian und ich bin froh, dass du jetzt vor mir sitzt, aber ich muss wissen, was passiert ist. Nur so kann ich weiterhin meine Hand schützend über dich halten. <br /><br /><i>[Schweigen]</i><br /><br /><b>Captain Andor:</b> Das Zielobjekt – Er hatte eine Frau und einen Sohn. Ich musste dafür sorgen, dass sie in Sicherheit sind, bevor ich von der Bildfläche verschwinde. Sie wissen wie das Imperium mit den Familien von Verrätern umgeht. Das konnte ich nicht zulassen. <br /><br /><b>General Draven:</b> Habe ich das gerade richtig verstanden? Sie haben ihre Tarnung für eine Frau und ein Kind riskiert? <br /><br /><b>Captain Andor:</b> Hätte ich sie ihrer Meinung nach etwa imperialen Befragungen aussetzen sollen? Hätte ich sie dem aussetzen sollen, was ich aus eigener Erfahrung kenne?<br /><br /><b>General Draven:</b> Ja das hätten sie Captain Andor. Sie sind zu wichtig. Wichtiger als Frau und Kind eines Imperialen.<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Wenn ich es getan hätte, dann wäre ich kein Deut besser als diejenigen, gegen die wir kämpfen. Hätte ich sie ihrem Schicksal überlassen, dann hätte ich alles verraten, wofür ich bisher gekämpft habe. Die Chance auf eine Zukunft, für die so Viele geblutet haben. Das bessere Leben, für das so Viele ihr Leben gelassen haben. Ich habe es getan, weil ich an das glaube, wofür die Rebellion steht. Wenn sie mir mein Handeln als Illoyalität auslegen wollen, dann tun sie es, aber dann sind sie es, nicht ich, der verrät wofür wir kämpfen. <br /><br /><i>[statisches Rauschen]</i><br /><i>[Ende des Transkript]</i></div></div><a href="#closepop" class="closepop"></a></div>
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			<content:encoded><![CDATA[<link rel="stylesheet" href="https://www.dryadris.de/echoes/cassian.css"> <link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Pangolin" rel="stylesheet"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Roboto:400,700' rel='stylesheet' type='text/css'><link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Source+Code+Pro" rel="stylesheet"><center><div class="bg1"><div class="bg1p"><div style="float:left"><img src="https://www.dryadris.de/echoes/dna.gif"></div><div><img src="https://www.dryadris.de/echoes/Avatar.jpg"></div></div></div>
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<div class="bg2"><div class="bg2h"><div class="bg2p"><span class="stecktitel">.:Name:.</span> <span class="stecktext">Cassian Jeron Andor</span><br /><br /><span class="stecktitel">.:Geburtsjahr/Alter:.</span> <span class="stecktext">26 BBY - 31 Jahre</span><br /><br /><span class="stecktitel">.:Herkunft:.</span> <span class="stecktext">Fest</span><br /><br /><span class="stecktitel">.:Zugehörigkeit:.</span> <span class="stecktext">Republik</span><br /><br /><span class="stecktitel">.:Tätigkeit:.</span> <span class="stecktext">Geheimdienstoffizier</span><br /><br /><span class="stecktitel">.:dienstgrad:.</span> <span class="stecktext">Captain</span><br /><br /><span class="stecktitel">.:Machtbegabt:.</span> <span class="stecktext">Nein</span><br /><br /><span class="stecktext2"><span class="stecktext3"><center>„Ich glaube allmählich, dass die Macht und ich unterschiedliche Prioritäten haben.“</center></span></span></div><div class="bg2m"><div class="bg2mt"><span class="stecktitel">.:Ord Mantell:.</span><br />Während der Rebellenära arbeitete Cassian Andor unter dem Deckname <span class="stecktext">'Willix'</span> als Regierungsagent. Seine Aufgabe dort war es unter anderem Informationen über das imperiale Dock zu sammeln, sowie ein Auge auf die Bewegungen innerhalb der Kernwelten zu haben.<br /><br /><span class="stecktitel">.:Anchoron:.</span><br />Während der Rebellenära arbeitete Cassian Andor unter dem Deckname <span class="stecktext">'Aach'</span> und wurde von Bail Organa ausgesandt um Kontakt zu Senator Garm Bel Iblis aufzunehmen. Dieser sollte den Senator darum bitten, seine vertrauenswürdigsten Leute nach Darkknell zu entsenden, um in den Besitz einer wichtigen Datacard zu gelangen. Auf ihr sollten sich Informationen zu einem imperialen Geheimprojekt unter der Leitung von Großmoff Wilhuff Tarkin befinden. Darkknell liegt am Hydrianischen Weg und war lange, lange Zeit für seinen Export an Iridum und anderen Stoffen, welche essentiell für den Bau von Sternenjäger waren, bekannt. Während der Klonkriege befand sich der Planet innerhalb des Einflussreichs der Separatisten. Es war auf Darkknell gewesen, als Garm Bel Iblils Informationen über die Konstruktion des Todessterns erhielt.<br /><br /><span class="stecktitel">.:Imperiale Flotte:.</span><br />Nach seinem Einsatz auf Anchoron begab sich Cassian Andor unter dem Deckname <span class="stecktext">'Joreth Sward'</span> tief in imperiale Militärstrukturen. Ihm gelang es nicht nur sich unentdeckt innerhalb des imperialen Militärs zu bewegen, sondern ihm gelang es sogar zum Assistenten des damaligen Admirals Grendreef zu werden. Auf diese Weise war er in der Lage Informationen aus erster Hand sozusagen zu erhalten. Informationen, welche für die Rebellen von großem Nutzen waren.</div></div></div></div>
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<div class="bg3"><div class="bg3a"><div class="bg3at"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/body.gif" style="float:left; margin-right: 10px;">Cassian Andor misst eine Körpergröße von 178cm und besitzt einen athletischen Körperbau. Viele lassen sich von dem ersten Eindruck täuschen, halten ihn nicht für einen ernstzunehmenden Gegner, doch sollte man sich niemals vom ersten Eindruck täuschen lassen. Seine Reflexe sind tadellos und durch viele Missionen und Einsätze gestärkt. Er ist schnell und wendig und in der Lage eine Situation mit nur wenigen Blicken einschätzen zu können.<br /><br />Für so manchen mag er auf den ersten Blick auch etwas 'heruntergekommen' wirken, so sind die braunen Haare nicht immer ordentlich und der Bart hat gewiss auch schon bessere Zeiten gesehen. Von der getragenen Kleidung oftmals nicht weiter zu sprechen. Aber als ein Agent muss man jederzeit in der Lage sein, sich seinem Umfeld anzupassen und die meisten seiner Missionen führen ihn nicht gerade in Gegenden, in welcher peinlichst saubere Kleidung und Aussehen von großer Wichtigkeit wäre. Dass er aber auch durchaus zum Gegenteil in der Lage ist, bewies seine erfolgreiche Mission innerhalb des imperialen Militärs. Dort wäre er nämlich mit einem derartig verlotterten Aussehen sicherlich nicht weit gekommen.<br /><br />Allerdings muss man zurecht ein wenig zweifeln, ob dieses äußere Erscheinungsbild in der Tat lediglich seinen Missionen und Aufträgen zu verdanken ist oder ob er nicht selbst eine gewisse Gleichgültigkeit dahingehend entwickelt hat. Es kann durchaus zutreffen, dass er in Kleidung lediglich einen reinen Nutzen sieht und dieser erfüllt ist, solange die Kleidung noch einigermaßen intakt ist, unabhängig davon ob sie von Schmutz und Dreck bereits starr geworden ist. Aber es ist durchaus auch möglich zu denken, dass er in dieser Kleidung eine Art natürliche Barriere sieht, um sich andere Personen vom Hals zu halten. Doch um diese Ansätze weiter zu verfolgen können, würde man ein psychologisches Profil benötigen und dafür sind andere Stellen zuständig.<br /><br />Aber egal welche Kleidung er auch gerade tragen mag, man kann sich gewiss sein, dass er irgendwo seine ganz persönlichen Hilfsmittel versteckt hält. Als Agent gerät man nun einmal häufig in Situationen, die eine Flucht implizieren und da sollte man ausreichend vorbereitet sein. Man kann nicht gerade von einer heimlichen Flucht sprechen, wenn man dafür Türen aus ihren Angeln schießen oder sich ein Loch in eine Wand bomben muss. Dass er bisher noch unter uns weilt, ist wohl Beweis genug, dass man immer ein bisschen Extra bei sich tragen sollte.<br /><br />Jeder, der schon einmal dem Blick aus seinen braunen Augen begegnet ist, wird sich mit Sicherheit gut an die Härte erinnern, die darin gelegen hat. Man könnte seinen Blick durchaus als stechend bezeichnen und angenehm ist er ebenfalls nicht. Wenn man es allerdings schafft ihm lang genug entgegen zu halten, wird man feststellen, dass hinter der Härte eine Leere liegt. Diese Augen haben eindeutig schon mehr gesehen, als für einen einzelnen Menschen gut ist. Aber wie ich weiter oben schon erwähnte, sind für psychologische Gutachten andere Stellen zuständig. Ich würde es mir nie erlauben, als Laie einen Menschen wie Cassian Andor analysieren zu wollen.</div></div></div>
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<div class="bg4"><div class="bg4p"><div class="bg4pt">Cassian Andor ist ein Mann, der das Übernehmen anderer Identitäten und deren Persönlichkeit geradezu perfektioniert hat. Daher können wir, trotz eingehender Bemühungen, ein authentisches Persönlichkeitsprofil nicht garantieren.<br /><br />Erste Untersuchungen haben ergeben, dass Cassian Andor über eine überdurchschnittliche Intelligenz, schnelle Auffassungsgabe und ausgeprägtes strategisches Denken verfügt. Attribute, welche ihm natürlich für seine Rolle als Mitglied des Geheimdiensts sehr zu Gute kommen und wohl auch die Basis seiner erfolgreichen Missionen bilden. Man hörte General Draven einmal sagen, dass Andor der fähigste Agent innerhalb des Geheimdiensts der Rebellen wäre und er in der Lage sei, Geheimdienstinformationen zu analysieren und aufgrund dieser Informationen zu handeln. Diese Aussage können anhand unserer ersten Untersuchungsergebnisse und natürlich auch anhand der langen Liste seiner erfolgreichen Missionen, absolut bestätigt werden.<br /><br /><a href="#" class="tooltip"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/ses.png" style="float:left;"><span class="stecktext3" style="padding:8px;">“What do you know? We don't all have the luxury of deciding when and where we want to care about something. Suddenly the Rebellion is real for you. Some of us live it. I've been in this fight since I was six years old. You're not the only one who lost everything. Some of us just decided to do something about it.”</span></a>Cassian Andors erster Kontakt mit dem Krieg fand im Alter von gerade einmal 6 Jahren statt. Seit dem gleicht sein Leben einem Kriegsschauplatz und das ist nicht nur metaphorisch zu sehen. Erste Kampfhandlungen im Kindesalter und der frühe Verlust des Vaters führten bei Cassian zu einer ersten emotionalen Abstumpfung. Gefördert wurde diese Abstumpfung durch fortwährende Kampfhandlungen und die Aktivität innerhalb der Rebellenallianz. Alles zusammen hat Cassian hart gemacht und das allerdings nicht nur für die Dauer seiner Einsätze. Wer den Großteil seines Lebens mit Kampfhandlungen verbracht hat, wird diese nicht mehr als Notwendigkeit sehen, sondern wird sie als essentiellen Teil seines Lebens betrachten. Als etwas, für das man lebt. Cassian fällt es immer schwerer die Grenzen zwischen seinem Leben und einem Einsatz zu ziehen, auch wenn er noch nicht den Punkt erreicht hat, an dem es zu einer Vermischung von beiden Bereichen kommt. Allerdings lässt sich nicht leugnen, dass seine emotionale Härte, welche ihm bei seinen Missionen durchaus zum Vorteil ist und auch dem Selbstschutz dient, auch im privaten Umfeld zum Zuge kommen. Wir gehen mittlerweile davon aus, dass die Prägung durch seine vielen Einsätze und den damit einhergegangenen Verlusten, Cassian nicht mehr in der Lage ist eine emotionale Bindung zu anderen Personen aufzubauen. Allerdings, und das möchten wir an dieser Stelle deutlich betonen, ist der Zustand, in welcher Personen lediglich nur noch als Mittel zum Zweck gesehen werden, bei Cassian noch nicht erreicht. Er ist durchaus noch im Stande seine Handlungen zu reflektieren und zu einem gewissen Maß Reue zu empfinden.<br /><br /><img src="http://www.dryadris.de/echoes/cage.gif" style="float:right; margin-left: 10px;">Es ist nicht einfach einen Blick hinter das zu werfen, was Cassian nach außen hin zeigt, so verliert er selten ein Wort über das, was er während seiner Einsätze gesehen, erlebt oder getan hat. Aber es ist nicht zu übersehen, dass es Spuren an ihm hinterlassen hat. Besonders deutlich wurde dies, als Cassian Andor, Monate nach seinem Einsatz auf Toprawa, wieder Kontakt zur Rebellenallianz aufnahm. Es ist unklar, ob seine Reaktion, auf den den Fakt, dass man ihn für tot erklärt hatte, auf Wut oder Enttäuschung zurück zu führen ist. Klar ist allerdings, dass dieser Einsatz und wohl auch die Monate im direkten Anschluss, ihn beeinflusst und geprägt haben. Unmittelbar nach seiner Rückkehr fand eine intensive Überprüfung seiner Person statt, so musste ausgeschlossen werden, dass er die Seiten gewechselt hat. Allerdings unterliegen die medizinischen und psychologischen Ergebnisse der höchsten Sicherheitsstufe und stehen uns somit nicht zur Verfügung.<br /><br />In der letzten Zeit war er häufig alleine auf Einsätzen und weigerte sich geradezu mit anderen Agenten zusammen zu arbeiten. Eine Entwicklung, welche wir durchaus als bedenklich erachten und die im Auge behalten werden sollte. Er ist ein guter Agent und vielleicht wirklich der beste, so wie es General Draven einst sagte, aber auch ein Agent wie Cassian Andor hat seine Grenzen. Wenn er sie nicht sehen will, müssen wir es für ihn tun. Immerhin haben wir eine Verpflichtung unseren Agenten gegenüber.<br /><br /><a href="#" class="tooltip"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/ses.png" style="float:left;"><span class="stecktext3" style="padding:8px;">“Some of us - well, most of us - we've all done terrible things on behalf of the Rebellion. Spies, saboteurs, assassins. Everything I did, I did for the Rebellion. And every time I walked away from something I wanted to forget, I told myself it was for a cause that I believed in. A cause that was worth it. Without that, we're lost. Everything we've done would have been for nothing. I couldn't face myself if I gave up now. None of us could.”</span></a>Wenn man bedenkt, in welch jungen Jahren Cassian Andor zu den Rebellen stieß, mag die Vermutung durchaus angebracht sein, dass er in ihr eine Art von Familie sieht. Seine Loyalität gegenüber den Rebellen und mittlerweile der Neuen Republik ist ungebrochen und er ist bereit alles dafür zu tun, um ihre Interessen durchzusetzen und einen Erfolg zu garantieren. Dass er hierfür nicht selten zu moralisch bedenklichen Methoden greift – Nun, wir sind nicht instruiert worden ein ethisches Urteil über ihn zu fällen, sondern ein psychologisches Gutachten zu erstellen. Wir können mit absoluter Sicherheit einen Verrat der Werte und Statuten der Neuen Republik durch Cassian Andor vollkommen ausschließen. Wenn er hier sein Wort gibt, dann hält er es auch. Bei allen anderen Versprechen sollte man jedoch auf sein Bauchgefühl hören und nicht vergessen, um was für einen Mann es sich bei Cassian Andor handelt. Ein Mann, der schon so viele Rollen in seinem Leben perfekt gespielt hat, dass ihm eine Lüge wohl einfacher über die Lippen geht, als die Wahrheit.</div></div></div>
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<div class="bg5"><div class="bg5b"><div class="bg5bt"><span class="stecktitel">.:die frühen Jahre:.</span><br />Cassian Andor wurde 26 BBY auf dem Planeten Fest geboren. Man kann nicht gerade behaupten, dass Fest ein besonders freundlicher Planet ist, so ist er doch zum größten Teil von Eis bedeckt. Während der Klonkriege errichtete die Konföderation unabhängiger Systeme auf Fest eine Forschungseinrichtung, in welcher das Supermetall Phrik entwickelt wurde. Zehn Monate nachdem die Klonkriege ihren Anfang genommen hatten, wurde diese Einrichtung durch das Omega Squad vollständig vernichtet.<br /><br />Es ist nicht bekannt, wann sein Vater genau starb. Doch wird vermutet, dass es noch vor Beginn der Klonkrieg war. Einzig und alleine bekannt ist, dass sein Vater bei einer Protestaktion gegen die republikanische Militarisierung vor der Carida Akademie ums Leben kam. Die genauen Umstände seines Todes sind ebenfalls nicht bekannt. Wenn man voraussetzt, dass Cassians Vater noch vor den Klonkriegen aus dem Leben schied, ist es nicht weiter verwunderlich, dass er sich im Alter von gerade einmal sechs Jahren einer Gruppe Separatisten anschloss, welche zwar nicht offiziell der Konföderation unabhängiger Systeme angehörte, aber von diesen unterstützt wurde. Seine Waffen damals waren Flasche und Steine und seine Ziele waren Klonkrieger und republikanische Läufer. In dieser Zeit lernte Cassian schnell, dass man vor großen Kriegsgeräten keine Furcht haben muss, so sind sie doch mit Hilfe geschickter Sabotage ein einfaches Ziel.<br /><br />In der Zeit, in welcher das Galaktische Imperium an Macht gewann, versank Fest in einem Bürgerkrieg. Aber nicht nur die Bewohner von Fest selbst bekämpften einander, sondern zusätzlich lag man beinahe ständig mit dem Planeten Mantooine im Krieg. Auf Fest bildete sich zu diesem Zeitpunkt eine Widerstandsgruppierung, welche von Travia Chan gegründet worden war und welche aktiv gegen die imperialen Truppen im Atrivis Sektor kämpfte. Während des Galaktischen Bürgerkriegs gewann diese Widerstandsgruppierung an Ruhm, so war es doch die erste Widerstandsgruppierung, welche erfolgreich lokale imperiale Truppen bekämpfte. Dennoch schaffte man es nicht den Krieg mit Mantooine beizulegen, welcher trotz seiner Xenophobie mit den Rebellen sympathisierte. Nicht einmal als man in Erfahrung brachte, dass das Imperium einen Angriff auf Mantooine plante, schaffte man es den Planeten vor dem Angriff zu warnen. Doch dann war es das Galaktische Imperium, der gemeinsame Feind, der die beiden Planeten zusammen brachte und die Widerstandsgruppierung von Fest schloss sich mit der Widerstandsbewegung auf Mantooine zusammen und gemeinsam bildeten sie die Atrivis Widerstandsgruppierung.<br /><br />Es gibt keine konkreten Aufzeichnungen, doch nehmen wir an, dass Cassian Andor Mitglied der Widerstandsbewegung auf Fest gewesen war und nachfolgend auch Mitglied der Atrivis Widerstandsbewegung. Jemand, der sich bereits mit sechs Jahren als Kindersoldat einer Widerstandsgruppierung anschließt, wird nicht einfach so damit aufhören, sondern den Weg weiter gehen.<br /><br />Kurz nachdem die Allianz zur Wiederherstellung der Republik, kurz Rebellenallianz, gegründet wurde, konnte Mon Mothma die Atrivis Widerstandsbewegung davon überzeugen, sich der Rebellion anzuschließen. General Davits Draven jedoch wurde bereits 3 Jahre zuvor auf den jungen Mann aufmerksam. Im Gegensatz zu vielen anderen sah er in den anarchistischen Tendenzen und Verhaltensweisen, welche der zu diesem Zeitpunkt 20 Jahre alte Cassian Andor aufwies, geeignetes Material für einen Agenten der Rebellion. Aber er rekrutierte den jungen Mann nicht nur für den Geheimdienst der Rebellion, sondern übernahm auch persönlich dessen Training und Ausbildung. Unter seiner Führung lernte der junge Mann Befehle zu befolgen und wurde, wie von Draven vorhergesagt, zu einem der besten Agenten, welche die Rebellion zu diesem Zeitpunkt zu bieten hatte. Es gab so gut wie keine Mission, welche Captain Andor nicht für die Rebellion zum Erfolg gebracht hätte. Seine Loyalität der Rebellion gegenüber war vorbildlich und neidische Stimmen unkten, dass er sich nur so sehr ins Zeug lege, weil er in Draven eine Art väterliches Vorbild sehen würde. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass zwischen General Draven und Captain Andor ein besonderes Band herrscht, doch möchten wir nicht so weit gehen, es deratig zu bezeichnen. Andors Netzwerk an Informanten und Kontakten erstreckte sich über die gesamte Galaxis und verschaffte der Rebellion die eine oder andere entscheidende Information.<br /><br />Selbstverständlich ist das Leben von Cassian Andor vor seiner Mitgliedschaft in der Rebellion ein Gedankenkonstrukt, welches aus den wenigen bekannten Fakten erschaffen wurde. Aber diese Bruchstücke sind das Einzige was uns zur Verfügung stand, so kann man nicht gerade behaupten, dass Captain Andor viel über sein Leben erzählt. Aber ein Agent, dessen Leben so offen vor einem liegt wie ein Buch, wäre ein sehr schlechter Agent und das ist eine Bezeichnung, die auf Cassian Andor unter keinen Umständen zutrifft. Gerne hätten wir ihnen auch Details zu seinen einzelnen Missionen geliefert, doch unterliegen diese Informationen den höchsten Sicherheitsstufen, welche die Rebellion zu bieten hat.<br /><br /><br /><span class="stecktitel">.:Ring von Kafrene:.</span><br />Cassians Anwesenheit nach seiner Mission innerhalb imperialer Reihen im Hauptquartier der Rebellen auf Yavin 4 war nicht von langer Dauer. Nur wenige Tage nach seiner Rückkehr erreichte ihn die Nachricht eines seiner Informanten, dass er wichtige Informationen für ihn hätte und er ihn auf Kafrene treffen solle. Cassian, welcher vom Geheimdienst gerade damit beauftragt worden war herauszufinden, warum das Imperium Kyberkristalle quer durch die Galaxis transportierte, kam der Aufforderung des Informanten nach und begab sich nach Kafrene. Dort versuchte er nicht nur Informationen über die imperialen Transportrouten herauszufinden, sondern eben auch sich mit dem Informanten zu treffen. Dieser berichtete ihm davon, dass Saw Gerrera einen imperialen Piloten gefangen genommen hätte, welcher behauptete im Auftrag von Galen Erso zu arbeiten. Als Cassian den Namen 'Galen Erso' vernahm, war ihm sofort klar, dass diese Information eine sehr wichtige Information war und er mehr in Erfahrung bringen musste. Allerdings wurde die Unterhaltung mit seinem Informanten von imperialen Sturmtruppen gestört, was in dem Tod der Sturmtruppen resultierte. Dies blieb allerdings nicht ohne Folgen und Cassian Andor war gezwungen alles notwendige zu tun, um eine sichere Flucht zu gewährleisten. Die eben gehörten Informationen mussten unbedingt die Rebellenallianz auf Yavin 4 erreichen.<br /><br /><br /><span class="stecktitel">.:Wobani:.</span><br />Captain Andor informierte die Rebellenallianz über die Dinge, welche er von seinem Informanten erhalten hatte. Dem Geheimdienst der Rebellen war es in der Zwischenzeit gelungen herauszufinden, dass Galen Ersos Tochter Jyn nicht nur am Leben war, sondern auch wo sie sich befand. Cassian Andor erhielt den Auftrag Jyn Erso aus imperialer Gefangenschaft zu befreien und zum Stützpunkt der Rebellen zu bringen. Ein Auftrag der nicht gerade auf große Gegenliebe bei Captain Andor stieß, so sah er keinen Grund, warum eine Kriminelle für sie von Nutzen sein könnte. So zumindest machte es auf vielen den Eindruck. Dennoch zögerte er keinen Moment, um die ihm gegebenen Befehle auszuführen. Während er Jyn Erso befreite und nach Yavin 4 brachte, gelang es dem Geheimdienst herauszufinden, wo sich Saw Gerrera zur Zeit aufhalten sollte – Jedha.<br /><br />Saw Gerrera war einst ein Mitglied des Widerstandes gegen das Galaktische Imperium gewesen, ehe seine militanten Vorgehensweisen einen Keil zwischen ihn und den Rest des Widerstandes trieb. Seine Methoden wurden von Bail Organa und Mon Mothma als terroristisch angesehen und standen in ihren Augen in einem Gegensatz zu dem, wofür die Allianz stehen würde. Er war nicht ihr Feind, aber er war auch nicht gerade ihr Freund. Allerdings kannte man den Umstand in welchem Verhältnis Saw Gerrera zu dem verdächtigen Galen Erso stand und nun wurde auch Captain Andor schnell klar warum man Jyn Erso benötigte. Sie sollte das Eintrittsticket zu Saw Gerrera darstellen. Hatte ihm schon nicht gefallen sie zu befreien, so gefiel es ihm noch weniger sie als Teil seiner Mission auf Jedha anzuerkennen. In seinen Augen war sie nicht mehr als ein Störfaktor. Jemand, der ihm nicht nützlich war, sondern der ihm viel mehr im Weg stand. Die Antipathie, soviel lässt sich jedenfalls behaupten, beruhte auf Gegenseitigkeit.<br /><br /><br /><span class="stecktitel">.:Jedha:.</span><br />Gemeinsam mit K-2SO und Jyn Erso im Gepäck erreichte Cassian Andor Jedha und landete sein Schiff in sicherer Entfernung der Hauptstadt, so war doch die imperiale Präsenz nicht zu übersehen. Über der Stadt selbst schwebte ein Sternzerstörer und die Transportfähren bildeten mit den TIEs ein so reges Treiben, dass man das Gefühl bekommen konnte vor sich einen Hornissenschwarm zu haben. Dennoch war es genau die Stadt, in welche Cassian Andor mit seinem Anhang musste, denn nur hier erhoffte man sich Informationen und Kontakte zu Saw Gerrera zu finden. Das Risiko musste eingegangen werden, so war Jedha zu groß, um sich einfach so auf die Suche nach Gerrera zu machen.<br /><br />Captain Andor hatte keine Probleme sich unauffällig unter die Masse der Bewohner zu bewegen, was man von seiner Begleiterin allerdings nicht gerade behaupten konnte. Die Stimmung innerhalb der Mauern der Stadt war niedergeschlagen, hoffnungslos und in vielen Gesichtern ließ sich Resignation erkennen. Resignation über den Frevel, welchen das Imperium auf diesem Planeten beging. Es mochte zwar schon lange keine Jedi mehr auf Jedha geben, aber dennoch hatte man sie hier in Ehren gehalten und ihre alten Tempel gepflegt und geschützt. Ihr Andenken bewahrt und nun wurde dieses Andenken vom Imperium mit Füßen getreten. Die Tempel entehrt und geschändet. Das Imperium war über die alten Jedistätten hergefallen wie hungrige Heuschrecken. Sie hatten sich genommen was sie wollten, gleich welchen Schaden sie dabei auch anrichteten. Aber in der Stadt schwang auch noch etwas anderes mit. Eine gewisse Spannung, eine gewisse Aggressivität und Cassians Bauchgefühl warnte ihn. Er sollte recht behalten, als er sagte, dass die Stadt kurz davor stände zu explodieren. Sie explodierte und das im wahrsten Sinne des Wortes. Auf einmal befanden sich Cassian Andor und Jyn Erso inmitten eines Angriffs von Gerreras Partisanen auf imperiale Truppen und gemeinsam wurden sie Zeugen von der Grausamkeit mit welcher Gerreras Söldner bei ihrem Werk vorgingen. Es schien ihnen vollkommen gleichgültig zu sein, dass der imperiale Trupp sich auf einer belebten Gasse befand und dabei Zivilisten ums Leben kommen könnten. Es war ihnen gleichgültig, dass die Detonatoren nicht nur imperiale Sturmtruppen in den Tod riss, sondern auch Jedhas Bewohner und beinahe sogar ein Kind. Für sie alle schien das ein legitimer Preis zu sein, um einen winzigen Sieg über das Imperium nach Hause tragen zu können. Cassian Andor sah sich gezwungen einen von Saw Gerreras Männer zu töten, um Jyn Erso vor Schaden zu bewahren, für die ihm die Rebellenallianz die Verantwortung übertragen hatte. Sie hatten eine Mission und die Mission hatte oberste Priorität, auch wenn sie durch sein Handeln etwas schwieriger geworden war, aber hätte er nicht so reagiert, dann wäre die Mission gescheitert und das hatte er nicht zulassen können. <br /><br />Cassian Andor und Jyn Erso gelang es der Verhaftung durch imperiale Truppen zu entkommen, doch nur um kurz darauf Gerreras Männer in die Arme zu laufen. Ja, sie erhielten Zutritt zu Saw Gerreras Versteck, wenn auch auf eine etwas andere Art als geplant. Cassian Andor wurde in eine Zelle gesteckt, während man Jyn Erso zu Saw brachte. Sie hatte den Partisanen bei ihrer Gefangennahme ihren Namen genannt, wenn auch unklar ist, warum sie das getan hatte. Hatte sie es getan, um sie beide vor Schlimmeren zu bewahren oder aber um ihre eigene Haut zu retten. <br /><br />Cassian Andor war gerade dabei seinen Fluchtplan in die Tat umzusetzen, als ein schweres Beben durch den Boden und die Wände ging. Es folgte ein weiteres Beben und schnell wurde klar, dass das Versteck unter Beschuss geraten war. Cassian gelang es sich aus der Zelle zu befreien und machte sich in dem Chaos des langsam einfallenden Verstecks auf die Suche nach Jyn Erso. Er fand sie in Begleitung von Saw Gerrera, doch die Zeit drängte und somit zog er sie einfach hinter sich her nach draußen. Beiden gelang es im letzten Moment das Versteck der Partisanen zu verlassen, ehe es in sich zusammenstürzte. Aber noch war die Gefahr nicht vorbei und daher wählte Cassian den schnellsten Weg zurück zu seinem Schiff und weg von diesem Planeten. <br /><br />An Bord des Schiffes berichtete ihm Jyn Erso von einer Holoprojektion ihres Vaters, in welcher er erzählt hat, dass er an diesem Projekt nur deswegen mitarbeiten würde, um so eine Chance zu erhalten, es zu sabotieren. Sie erzählte, dass ihr Vater eine Schwachstelle in die Superwaffe eingebaut hatte, um den Rebellen eine Chance auf einen Sieg zu liefern. Worte, die Cassian schwer fielen zu glauben. Sie war die einzige lebende Zeugin dieser Projektion, sie war Galen Ersos Tochter und ihre Vergangenheit zeigte, dass sie nicht gerade als eine besonders vertrauenswürdige Person war. Es gab keinen einzigen Beweis für ihre Aussage, aber letzten Endes war es auch nicht seine Entscheidung, ob man ihr Glauben schenken sollte oder nicht. <br /><br /><br /><span class="stecktitel">.:Toprawa:.</span><br />Mit nicht mehr in den Händen, als der Aussage einer nicht vertrauenswürdigen Person, kehrte Cassian Andor nach Yavin 4 zurück. Jedha war eine Mission gewesen, welche Cassian mit einem nicht gerade zufriedenen Gefühl zurückließ. Während Jyn dem Rat erzählte, was ihr Vater in der Holoprojektion alles gesagt hatte, zog sich Cassian Andor von allen anderen zurück. Einer Aussage seines Begleiters K-2SO zu Folge, sei dies ein ganz normales Verhalten von Captain Andor, so würde er doch nach jeder Mission den Kontakt zu anderen Personen meiden.<br /><br />Sie verstehen sicherlich, dass wir keine konkreten Angaben darüber machen können, was alles hinter verschlossenen Türen besprochen wurde, so hat nicht jedermann Zugang zu den Treffen des Rates, doch Gerüchten nach, ist bei diesem Zusammentreffen alles andere als ruhig zugegangen. Ganz offenbar waren sich die einzelnen Mitglieder nicht darüber einig, in welchem Umfang man den Worten Jyn Ersos Glauben schenken sollte und noch weniger einig waren sie sich darüber, wie man nun vorgehen sollte. Das Risiko, einen offenen Großangriff auf eine imperiale Forschungsstation aufgrund der Aussage einer einzelnen Person zu befehligen, wollte keiner der Parteien eingehen. Aber man war sich zumindest einig darüber, dass versucht werden sollte Galen Erso in Gewahrsam zu nehmen. Denn wenn Jyn Ersos Aussage stimmte, so würde er diese gewiss bestätigen können und wenn nicht, so würde er ihnen auf andere Art und Weise etwas über das Projekt verraten können.<br /><br />Man entschloss sich dazu, ein kleines Team auf den Planeten zu bringen, um die Forschungsstation zu infiltrieren, Galen Erso gefangen zu nehmen und die dort zu findenden Pläne in Rebellenbesitz zu bringen. Den Angriff auf den Konvoi, welcher sich bei Toprawa befinden sollte und Komponenten des Todessterns transportierte, sollte dabei als Ablenkungsmanöver fungieren.<br /><br />Cassian Andor erhielt das Kommando über das Bodenteam und sollte wieder von Jyn Erso begleitet werden. Immerhin war sie Galen Ersos Tochter und ihr würde er ohne zu zögern vertrauen. Es war eine Mission, von welcher Cassian wusste, dass sie schwierig werden würde und als ob das nicht schon reichen würde, erhielt er einen ganz persönlichen Befehl von General Dravens. Einen Befehl, welcher ihn in eine Zwickmühle brachte. Würde er dem Befehl von General Draven Folge leisten, so würde er das eigentliche Missionsziel kompromittieren. Tat er es nicht, so würde es eine ganz klare Befehlsverweigerung darstellen. Captain Andor zögerte bei der Antwort und wurde von General Draven deutlich darauf hingewiesen, dass es ein Befehl war und er diesen zu befolgen hat. Unter dem Druck, die richtige Entscheidung treffen zu müssen, brach Cassian mit den anderen nach Toprawa auf.<br /><br />Auf Toprawa trennte sich die Gruppe. Während Cassian, gemeinsam mit Jyn, die Forschungsstation infiltrierten, um Galen Erso und die Pläne zu erhalten, sollte der Rest des Teams die Kommunikationszentrale unter ihre Kontrolle bekommen. Auf diese Weise sollten die Pläne an die Flotte im Orbit gesendet werden, bevor das Imperium ihre Bemühungen sabotieren konnte.<br /><br />Captain Andor entschied, dass die Tarnung als imperialer Offizier die optimale Bewegungsfreiheit innerhalb der Forschungsstation gewährleisten würde. Es gelang ihnen ohne größere Schwierigkeiten in den Raum zu gelangen, in welchem die unterschiedlichsten Pläne und Daten archiviert waren. Mit Hilfe von K2-SO gelang es ihnen in Besitz der entsprechenden Pläne zu gelangen. Allerdings blieb ihre Anwesenheit nicht unbemerkt und K-2SO opferte sich, um den Beiden die Flucht zu ermöglichen. Dennoch konnte man nicht verhindern, dass die Forschungsstation in Alarmbereitschaft versetzt wurde. Beinahe zeitgleich startete der Angriff der Rebellen auf den Konvoi im Orbit des Planeten, was den Beiden in diesem Moment wohl sehr zu Gute kam. Es gelang ihnen die entwendeten Daten an ein Mitglied des Teams weiter zu geben, damit dieser die Pläne zur Kommunikationszentrale bringen konnte, denn noch immer gab es das Missionsziel Galen Erso unter ihre Kontrolle zu bringen. Cassian Andor machte den Vorschlag sich zu trennen, denn auf diese Weise könne man einen größeren Bereich abdecken und sollte einer auffliegen, hätte der andere noch immer die Chance die Mission zu Ende zu bringen. Sollte sie seinen Aufenthaltsort vor ihm herausfinden, solle sie ihn umgehend informieren und warten, bis er vor Ort war und unter keinen Umständen keinen Alleingang unternehmen. Er allerdings hatte nicht vor, Jyn zu informieren, sollte er Galen Erso finden, so hatte er doch von General Draven ganz klare Befehle erhalten.<br /><br />Cassian entdeckte nicht nur Galen Erso, welcher sich in Anwesenheit nicht nur seines Teams befand, sondern auch noch weiterer Personen. Aber das störte Cassian nicht, denn sie waren nicht Ziel seines Auftrags. Dennoch zögerte Cassian, trotz freiem Schussfeld, den erhaltenen Befehl auszuführen. Stattdessen beobachtete er das Geschehen beinahe gebannt und ungläubig dessen, was sich vor seinen Augen abspielte. Aber dann war es ein direkter Treffer und Jyns Auftauchen, welche ihn aus seinem Versteck lockten und zum Ort des Geschehens trieb. Allerdings hinderte ihn der darauf entstandene Kampf daran sein Ziel zu erreichen und die darauf folgenden Ereignisse trennten ihn weiter von seiner Partnerin und seiner ursprünglichen Mission.<br /><br />Es ist uns leider nicht gelungen die Geschehnisse von diesem Moment an zu rekonstruieren. Zu vieles ist auf einmal passiert, zu wenige haben überlebt um berichten zu können und zu unklar ihre Erinnerungen. Die Mission war ein Erfolg, wenn auch er mit hohen Verlusten erkauft worden war. Gute Männer haben ihr Leben gelassen, damit die Pläne an die Tantive IV übermittelt werden konnte. Sie starben, damit die Hoffnung weiterleben konnte.<br /><br /><br /><span class="stecktitel">.:Interlude:.</span><br />Auch wenn es den Rebellen gelungen war den Todesstern zu vernichten, so war die Gefahr noch lange nicht gebannt. Ihr Aufenthaltsort war bekannt geworden und daher war es unmöglich weiter auf Yavin zu verbleiben. Die Basis wurde evakuiert und die Rebellenallianz verteilte sich auf drei unterschiedlichen neuen Basen. Erst als die Evakuierung von Yavin erfolgreich zu Ende gestellt worden war und man sich in Sicherheit fühlte, hatte man die Zeit all die Gefallenen zu ehren, welche im Kampf gestorben waren. Sei es im direkten Kampf gegen den Todesstern oder bei den Bemühungen die Pläne zu erhalten. Es waren viele Namen, die an diesem Tag genannt wurden. Auch Captain Cassians Andor befand sich auf der Liste. Einige wenige hatten lange Zeit gehofft, er würde ein Lebenszeichen von sich geben, doch kam es nie und irgendwann gaben auch sie die Hoffnung auf.<br /><br />Doch dann, Monate nach der Schlacht auf Toprawa, erreichte ein Signal eine der Rebellenbasen, welches eine Kodierung aufwies, die seit der Schlacht von Yavin nicht mehr verwendet worden war. Eine Kodierung, die nur einem Mitglied des Geheimdienst der Rebellenallianz bekannt gewesen sein konnte. Man war sich nicht sicher, ob man auf das Signal reagieren oder doch besser ignorieren sollte. Es konnte eine Falle sein, aber es konnte sich auch wirklich um einen Agenten des Geheimdienstes handeln. Man ging das Risiko ein und reagierte auf das Signal, doch es kam keine Antwort zurück. Wenige Tage später allerdings wurden die Basen der Rebellenallianz von imperialen Truppen überfallen und zwang die Rebellen erneut zur Flucht.<br /><br />Man begann mit dem Aufbau einer Basis auf Hoth, einem äußert unfreundlichen Planeten, während sich der Rest der Rebellen ständig in Bewegung befand. Es war noch weit vor der Fertigstellung der neuen Basis, als eines der Rebellenschiffe erneut ein Signal empfing, welches exakt dem von damals entsprach. Dieses Mal jedoch reagierte man nicht auf das Signal, so erachtete man das Vorgehen von damals mittlerweile als Fehler. Man hatte auf das Signal reagiert und wenig später standen imperiale Truppen vor der Türe. Noch einmal wollte man ihren Standpunkt nicht so einfach verraten. Doch was dann folgte, überraschte jeden an Bord des Schiffes. Direkt nach dem Signal meldete sich eine Person, welche behauptete niemand anderes zu sein, als der für tot erklärte Captain Cassian Andor und um ein Treffen bat. Niemand konnte sich vorstellen, dass es sich in der Tat um Cassian Andor handelte, wenn auch der Computer die Stimmmuster verglich und zu einer 99%igen Übereinstimmung kam. Es war General Davits Draven gewesen, welcher sich daraufhin bereit erklärte das Risiko einzugehen und sich mit der Person zu treffen, die behauptete Cassian Andor zu sein. Auf Socorro, ein Paradies für Schmuggler und andere Kriminelle, sollte das Treffen stattfinden.<br /><br />Auf Socorro erwartete General Draven eine Überraschung, denn in einer heruntergekommenen Cantina saß niemand anderes als Captain Cassian Andor. Nicht minder heruntergekommen als die Cantina selbst. Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen und in Begleitung von General Draven wurde Cassian auf eines der Rebellenschiffe gebracht. Zu diesem Zeitpunkt konnte niemand mit Sicherheit sagen, wer der Mann wirklich war, der sich nun auf ihrem Schiff befand. Zu viele Fragen erwarteten eine Antwort. Zu viele Ungereimtheiten eine Erklärung. Erst wenn gewährleistet war, dass er noch immer derselbe loyale Agent war, wie an dem Tag, an welchem er nach Toprawa aufgebrochen war, würde man ihn wieder in der Familie willkommen heißen.<br /><br />Die darauf folgenden Untersuchungen und Befragungen von Cassian Andor kamen alle zu dem Entschluss, dass es keinerlei Zweifel an seiner Loyalität gegenüber der Rebellenallianz gab. Er war noch immer der loyale Agent, wenn auch er in vielen Dingen verändert erschien. War er damals schon nicht besonders redselig gewesen, so war er jetzt geradezu schweigsam geworden. War er damals schon nicht gerade ein geselliger Mann gewesen, so schien er jetzt anderen Personen geradezu aus dem Weg zu gehen. An manchen Tagen wirkte es beinahe so, als könnte er die Anwesenheit anderer Personen einfach nicht mehr ertragen. Egal um welche hoch riskante Feldmission es sich auch handelte, man konnte sich sicher sein, dass Captain Andor sich dafür meldete. Er hatte stets immer nur ein und dieselbe Bedingung – Nur er alleine. Niemand anderes sonst. Nicht selten führten diese Bedingung zu heftigen Disputen zwischen ihm und General Draven, doch am Ende bekam er irgendwo doch immer seinen Willen. Wir wissen nicht, was im Kopf von Cassian Andor vor sich geht, dass er so bereitwillig das Risiko sucht, doch würden wir ihn fragen, würden wir keine Antwort bekommen. Die Antwort, die vielleicht nicht einmal ihm selbst bekannt ist.</div></div></div>
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<div class="bg6"><div class="bg2h"><div class="bg6m"><div class="bg6mt"><span class="stecktitel">.:Raumschiff:.</span> <span class="stecktext">Keines</span><br /><span class="stecktext2">Man kann nicht behaupten, dass Cassian ein eigenes Schiff besitzen würde. In den meisten Fällen wird ihm für seine Missionen eines zur Verfügung gestellt und ansonsten lässt sich auch eines entwenden. Wäre mit Sicherheit nicht das erste Schiff in seinem Leben, das auf illegalem Wege in seinen Besitz gelangt.</span><br /><br /><br /><span class="stecktitel">.:Waffen:.</span> <span class="stecktext">BlasTech A280-CFE</span><br /><span class="stecktext2">Cassian Andor ist ein erfahrener Soldat und gut ausgebildeter Scharfschütze. Er benutzt eine Waffe, die es ihm ermöglicht, Missionen je nach Bedarf den Ereignissen anzupassen. Seine A280-CFE-Pistole kann um einem verlängerten Lauf, einen Kolben und ein Visier ergänzt werden, um die Handfeuerwaffe in ein Gewehr zu verwandeln, das sich ideal dafür eignet, Ziele auf große Entfernung auszuschalten. Diese Waffe begleitet ihn schon so lange und hat ihm schon so oft sehr gute Dienste geleistet, dass er gar nicht erst mit dem Gedanken spielt, sie gegen etwas anderes zu ersetzen.</span><br /><br /><br /><span class="stecktitel">.:Besonderer Besitz:.</span><br /><span class="stecktext2">Das Einzige, was er je als persönlichen Besitz bezeichnet hätte, wäre vermutlich der imperiale Sicherheitsdroide K-2SO gewesen. Auch wenn er ihn nicht unbedingt als seinen Besitz ansah, so hatte der Droide doch ein sehr eigenwilliges Selbst besessen. Abgesehen davon, war K-2SO wohl auch der Einzige gewesen, der es mit Cassian längere Zeit am Stück ausgehalten hat und auch umgedreht. K-2SO war mehr als nur ein Besitz - Er war ein Freund.</span></div></div><div class="bg6d"><div class="bg6dt"><a href="#data1pop" class="datapop"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/text.png" style="float: left;"> Befragung von Captain Cassian Andor durch General Draven nach seiner Rückkehr</a><br /><br /><a href="#data2pop" class="datapop"><img src="http://www.dryadris.de/echoes/movie.png" style="vertical-align: middle;"> The Lost Soldier</a><br /></div></div></div></div>
<div id="data1pop" class="infopop"><div class="pop"><div class="stecktext4" style="height:525px; overflow:auto;padding-right:10px;"><b>Eine Transkription des Gespräches zwischen General Draven und Captain Andor. Aufgenommen von Protokolldroide C7HK.</b><br /><br /><i>[Start des Transkript]</i><br /><br /><b>General Draven:</b> Captain Andor, sie verstehen sicherlich, dass ich dieses Gespräch mit ihnen führen muss.<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Sie tun, was von ihnen verlangt wird.<br /><br /><b>General Draven:</b> Ich nehme an, dass sie sich der Tragweite dieser Untersuchung bewusst sind und wie viel von diesem Gespräch abhängt. Nehmen sie es also nicht auf die leichte Schulter Captain. Ich gehe davon aus, dass sie wissen, was mit Toprawa geschehen ist?<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich war dort, falls es ihnen entfallen sein sollte.<br /><br /><b>General Draven:</b> Und genau das ist das Problem Cassian. Du warst dort und sitzt jetzt genau vor mir. Das hat eine Menge Fragen aufgeworfen. <br /><br /><b>Captain Andor:</b> <i>[nicht identifizierbares Gemurmel]</i><br /><br /><b>General Draven:</b> Captain Andor, ich denke sie verstehen den Ernst der Lage nicht.<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich verstehe ihn sehr wohl Sir. <br /><br /><b>General Draven:</b> Wie konnte ihnen gelingen, was sonst keinem anderen gelang? <br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich hatte Glück.<br /><br /><b>General Draven:</b> Captain Andor! Wenn ich ihnen eine Frage stelle, dann erwarte ich von ihnen einen ausführlichen Bericht. Habe ich mich klar ausgedrückt!<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Laut und deutlich Sir. <br /><br /><i>[Schweigen]</i><br /><br /><b>Captain Andor:</b> Um die Forschungsstation infiltrieren zu können, wählte ich die Uniform eines imperialen Offiziers. Sie wissen ja, dass ich mit den imperialen Befehlsstrukturen sehr vertraut bin und somit stellte der Zugang für mich keinerlei Hindernis dar. Ich konnte mich frei in der Forschungseinrichtung bewegen ohne Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Durch spätere Schußwechsel und diversen Explosionen wurde ich verletzt und verlor das Bewusstsein, daher kann ich ihnen über den exakten Ablauf keine konkreten Auskünfte erteilen. Als ich wieder zu mir kam befand ich mich auf der Medistation eines imperialen Schiffes. Meinen Vermutungen zu folge, muss man mich wegen der Uniform für einen imperialen Offizier gehalten und mich aus der Einrichtung evakuiert haben.<br /><br /><b>General Draven:</b> Sagen sie mir gerade allen ernstes, sie haben ihr Leben Imperialen zu verdanken?<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Die Ereignisse lassen keine andere Schlussfolgerung zu Sir.<br /><br /><b>General Draven:</b> Diese Schlussfolgerung könnte ein zweifelhaftes Licht auf ihre moralische Integrität werfen Captain.<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Moralische Integrität. <i>[Schweigen]</i> Damit kennen sie sich ja hervorragend aus Sir. Ihnen wird mit Sicherheit eine überzeugende Wahrheit einfallen, um mein Überleben zu erklären. <br /><br /><b>General Draven:</b> <i>[Räuspern]</i> Sie sagten, dass sie sich im Folgenden auf einem imperialen Schiff befunden haben. Wie konnten sie ihre Deckung aufrecht erhalten? Was haben sie getan, um nicht enttarnt zu werden? Wie gelang es ihnen zu überleben?<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich bin spezialisiert auf schwierige Unternehmungen.<br /><br /><b>General Draven:</b> Das war keine Antwort auf meine Frage Captain Andor.<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich tat, was getan werden musste, um die Interessen der Rebellenallianz zu schützen. Mehr brauch – <br /><br /><i>[statisches Rauschen]</i><br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich entdeckte ein entsprechendes Objekt, welches meinen physiologischen Attributen zu 87% entsprach und dessen Verletzungen meinen ähnelten. Wie ihnen bekannt sein sollte, habe ich mir den imperialen Kennungschip, welcher für meine Mission mit Admiral Grendreef notwendig gewesen war, nicht wieder entfernen lassen. Ich extrahierte die Daten des gefundenen Objekts und konfigurierte meinen Chip anhand der extrahierten Daten neu. Danach sorgte ich dafür, dass es zu keinen Unstimmigkeiten kommen konnte. <br /><br /><b>General Draven:</b> Wie? <br /><br /><b>Captain Andor:</b> <i>[Schweigen]</i><br /><br /><b>General Draven:</b> Antworten sie mir.<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich eliminierte das Zielobjekt.<br /><br /><b>General Draven:</b> Sie haben gute Arbeit geleistet Captain Andor. Sie haben ihre Lage analysiert und anhand dieser Analyse die richtige Entscheidung getroffen und genau aus dem Grund sind sie auch der Beste den wir haben. Du kannst stolz auf dich sein Cassian. <br /><br /><i>[statisches Rauschen]</i><br /><i>[verzerrte Stimmmuster]</i><br /><br /><b>General Draven:</b> Warum melden sie sich erst jetzt zurück Captain Andor? Immerhin sind mehrere Monate vergangen seit ihrer letzten Mission auf Toprawa und es hätte – gerade für sie – gewiss viele Möglichkeiten geben Kontakt zu uns aufzunehmen. Warum haben sie so lange gewartet? <br /><br /><b>Captain Andor:</b> Ich hatte meine Gründe Sir.<br /><br /><b>General Draven:</b> Ihre Gründe Captain, sind auch meine Gründe. <br /><br /><b>Captain Andor:</b> Es war eine persönliche Angelegenheit.<br /><br /><b>General Draven:</b> Eine persönliche Angelegenheit? Es geht um ihren Ruf Captain Andor und die Frage, ob sie der Rebellion gegenüber noch immer loyal sind. Ich bin derjenige, der diese Entscheidung zu treffen und vor dem Rat zu rechtfertigen hat und wenn sie mir ständig meinen Fragen ausweichen, mir eindeutig etwas verheimlichen, dann habe ich berechtigte Zweifel an ihrer Loyalität. <i>[Schweigen] [Seufzen]</i> Cassian, ich habe dich in all den Jahren stets unterstützt, dir den Rücken frei gehalten, dir geholfen zu dem besten Agenten zu werden, den die Rebellion zu bieten hat. Habe ich dein Vertrauen etwa nicht verdient? Ich habe immer nur das Beste für dich im Sinn gehabt Cassian und ich bin froh, dass du jetzt vor mir sitzt, aber ich muss wissen, was passiert ist. Nur so kann ich weiterhin meine Hand schützend über dich halten. <br /><br /><i>[Schweigen]</i><br /><br /><b>Captain Andor:</b> Das Zielobjekt – Er hatte eine Frau und einen Sohn. Ich musste dafür sorgen, dass sie in Sicherheit sind, bevor ich von der Bildfläche verschwinde. Sie wissen wie das Imperium mit den Familien von Verrätern umgeht. Das konnte ich nicht zulassen. <br /><br /><b>General Draven:</b> Habe ich das gerade richtig verstanden? Sie haben ihre Tarnung für eine Frau und ein Kind riskiert? <br /><br /><b>Captain Andor:</b> Hätte ich sie ihrer Meinung nach etwa imperialen Befragungen aussetzen sollen? Hätte ich sie dem aussetzen sollen, was ich aus eigener Erfahrung kenne?<br /><br /><b>General Draven:</b> Ja das hätten sie Captain Andor. Sie sind zu wichtig. Wichtiger als Frau und Kind eines Imperialen.<br /><br /><b>Captain Andor:</b> Wenn ich es getan hätte, dann wäre ich kein Deut besser als diejenigen, gegen die wir kämpfen. Hätte ich sie ihrem Schicksal überlassen, dann hätte ich alles verraten, wofür ich bisher gekämpft habe. Die Chance auf eine Zukunft, für die so Viele geblutet haben. Das bessere Leben, für das so Viele ihr Leben gelassen haben. Ich habe es getan, weil ich an das glaube, wofür die Rebellion steht. Wenn sie mir mein Handeln als Illoyalität auslegen wollen, dann tun sie es, aber dann sind sie es, nicht ich, der verrät wofür wir kämpfen. <br /><br /><i>[statisches Rauschen]</i><br /><i>[Ende des Transkript]</i></div></div><a href="#closepop" class="closepop"></a></div>
<div id="data2pop" class="infopop"><div class="pop"><center><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/Ay9qg-leLlo?rel=0&controls=0&showinfo=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></div><a href="#closepop" class="closepop"></a></div></center>]]></content:encoded>
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