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		<title><![CDATA[ Star Wars - Echoes of the Empire - » Kernwelten «]]></title>
		<link>https://starwarsrpg.de/</link>
		<description><![CDATA[ Star Wars - Echoes of the Empire - https://starwarsrpg.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 16:09:23 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Atrisia]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=393</link>
			<pubDate>Wed, 06 Aug 2014 14:32:16 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=16">Galaktisches Imperium</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Atrisia</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div class="subheading">Modular-Kreuzer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Feuerschwinge</span></div>
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nein</span>... Donnovan nickte langsam und scheinbar verstehend. Nein, natürlich war nichts klar - wie sollte es auch? Diese Sephi hatte soeben die hässlichste Seite des Imperiums gesehen, die Seite, die dazu führte, dass sich Splittermilizen und Aufständische, jene, die die Worte von Freiheit und Demokratie verkündeten, zu einer organisierten Allianz zusammenschlossen, die nunmehr in der Neuen Republik gipfelte. Wer sich dieser Tage im Imperium umsah, der wusste, dass schwere Zeiten bevorstanden. Donnovan war, vielleicht aufgrund seines Alters, weitaus weniger verblendet als man annehmen mochte, er besaß einen gewissen Durchblick und erkannte die wahre Konstellation der Mächte - egal auf welch verschrobene Art und Weise die Propaganda es zu vertuschen versuchte, so war er doch nicht blind. Der Kommandant erkannte wessen Geistes Kind Personen wie Nigidus, ja selbst Vesperum waren - nach über zwanzig Jahren Darth Vader fiel es ihm schwer zu vergessen und noch weniger vergaß er, wer Vader mit dieser Macht ausgestattet hatte, wer die mörderische Willkür duldete, gar genehmigte. Palpatine selbst war der Ursprung, der Katalysator der Kriegsverbrechen, die schon im letzten Krieg begannen. Die Menschen hatten sich Führung, hatten sich Stabilität erhofft und bekamen sie stattdessen unter einem Schleier von Furcht und Angst gereicht. Palpatine schuf die Illusion einer permanenten Bedrohung um sein Volk an sich zu binden und sich selbst über alles zu erheben. Aber Donnovan, Männer wie Donnovan waren nicht unschuldig. Denn sie zogen mit und unterstützten die radikale Umformung. Zweifellos aus Angst und Schwäche und nun suchten sie nach Vergebung und Erlösung, nun wo sie alt waren und ihre Fehler begriffen. Doch anders als viele seiner Kollegen brannte in dem alten Offizier noch ein Feuer, das versprach sich nicht einfach zu beugen, nicht einzuknicken, sondern noch einen letzten Teil zum Allgemeinwohl beizutragen. Er mochte die Bedrohung durch offenkundige Machtnutzer wie Nigidus nicht direkt beseitigen können, aber, und das war wichtig, er konnte Misstrauen säen, dass sich die staatlichen Strukturen nun endlich von der religiösen und philosophischen Strukturen lossagten. Pestage mochte auf dem Thron ein lausiger Herrscher sein, doch Donnovans Gefühl sagte ihm, dass er die bessere und vernünftigere Wahl war - wenn das Imperium langfristig überleben sollte. Träumte er hier von einer Koexistenz mit der Republik? Warum nicht. Krieg hatte es genug gegeben und Welten, die sich dem Imperium freiwillig anschlossen, wäre auch ihre Lebensweise in nirgends bedroht. Doch was hier geführt wurde war Krieg um des Krieges willen. Man wollte gar nicht erobern, nein, man wollte vernichten. Firrerre hatte das gezeigt. Ein unnötiger Schlag, eine unverantwortliche Aktion, die nur noch größeres Leid heraufbeschwor. Doch über die Motive konnte der Offizier nur spekulieren. So wie er es beurteilen konnte, handelte Nigidus kaum nach Plan, sondern aus spontanen Launen und Gefühlen heraus - willkürlich und unberechenbar.<br />
<br />
War es im Imperium denn wirklich weniger schlimm, als auf einem sterbenden Planeten? Der Captain runzelte die Stirn und fragte sich, ob die nach außen hin jung erscheinende Sephi nicht ein wenig arg idealistisch und naiv an diese Sache heranging. Gut, auf Firrerre wäre sie nun tot und dass es sich dabei um keinen wünschenswerten Zustand handeln konnte, war ihm vollkommen bewusst. Aber war imperiale Gefangenschaft wirklich besser als der Tod? Nicht zwingend, wie er wusste. Schon oft hatte er gesehen, wie die Agenten des Sicherheitsbüros durch die Zellenblöcke schlichen, eine Kolonne Vehördroiden im Schlepptau. Eine nette Umschreibung für ein perfides Folterwerkzeug, dass ein fühlendes Wesen auf unzählige Weisen quälen konnte. Und dann kam der Arzt um den sterbenden Gefangenen zurück ins Leben zu holen, nur, damit die Prozedur auf ein Neues begann. Der Tod brachte wenigstens die Gnade der Endgültigkeit und sofern es Donnovan beurteilen konnte, spürte man bei einem Orbitalschlag wohl nicht mehr viel. Es war ein sauberer, schneller Tod, auf seine Art gnädig. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Hoffen Sie's... um ihretwillen."</span>, murmelte der Kapitän undeutlich zurück. Verblendung würde am Ende nicht helfen, und doch schlich sich das vage Gefühl ein, dass es am Ende gleichgültig sein würde, was er sagte. Diese Sephi war weder dreist noch unfreundlich, aber dennoch glaubte der Kapitän einen gewissen Trotz erkennen zu können. Vielleicht versah er sich, doch schien, als würde sie ihre Worte, ihre Meinung, wie einen Fakt darstellen. Etwas, dass unumstößlich schien und Donnovan an etwas aus alter Zeit erinnerte, das er lieber vergessen wollte. Manche Sachen begrub man besser auf ewig und fing nicht aus Mitleid, aus falscher Sympathie an, diese wieder ans Tageslicht zu befördern, obgleich der Captain zugeben musste, dass es ihn interessierte wie diese Sephi sich wohl selbst erklärte, dass ausgerechnet sie überleben durfte.<br />
<br />
Er schüttelte resigniert den Kopf - dort war es schon wieder. Dieses Besserwisserische. Vielleicht war sie gesund, vielleicht auch nicht. Widerspruch und Beschwichtigung halfen nichts - auf seinem Schiff gingen die Leute zum Arzt, erst recht wenn sie von irgendwelchen nahezu unbekannten Planeten am Rande der Galaxis kamen auf denen sich eine unheilbare Seuche ausbreitete. Obgleich die Seuche nicht einmal das entscheidende Kriterium war, im Prinzip konnte die Sephi alles Mögliche einschleppen. Ob das nun eine einfache Ausrede vor sich selbst war oder nicht, war gänzlich uninteressant, möglicherweise hatte es auch nur Symbolcharakter. Sie musste begreifen, dass es Regeln gab, Regeln die befolgt werden sollten um unnötige Konflikte zu vermeiden. Es kam einer Art kleinen Lehrstunde gleich, ein Exkurs, wie sie sich Imperialen gegenüber verhalten sollte, Imperialen gegenüber, die weitaus weniger gnädig waren als er. Männern wie Stratis. Wobei. War Stratis ein gutes Gegenbeispiel? Vermutlich nicht. Wenn Nidigus ihren Köter nicht an der Leine hielt, würde er wohl die erste Gelegenheit nutzen um sie zu erschießen. Stratis der verblendete Idiot. Der dachte er wäre wichtig. Von Bedeutung. Donnovan konnte über diese Einfalt nur müde lächeln. Nigidus brauchte jemanden um diesen Riesenkreuzer zu navigieren - mehr nicht. Und irgendwann würde Stratis am eigenen Leib erfahren, wie überflüssig und austauschbar er war. Donnovans Lippe zuckte kurz, als hätte sie sich daran erinnert, wie Lächeln überhaupt funktionierte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Hören Sie Lady..."</span>, meinte der Offizier in einem versöhnlichen Ton, den er im Prinzip gar nicht nötig hatte, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"... Sie müssen nicht jede Anweisung kommentieren, die man Ihnen gibt. Sie leben meist gesünder, wenn sie einfach mit dem Kopf schütteln oder nicken."</span> Er seufzte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Wie Sie sicher bemerkt haben sind... xeno-Lebensformen in dieser Gesellschaft nicht allzu beliebt."</span><br />
<br />
Damit drehte sich der Offizier allmählich um und begann, sie zur Krankenstation zu führen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vorausgehen...</span> Etwas nagte an Donnovans Geist, es waren weniger die einfachen Worte selbst gewesen, als viel mehr wie die Sephi es gesagt hatte, dass ihn beschäftigte, während sie Meter um Meter das öde Innenleben des Kreuzers durchschritten. Vereinzelt liefen Mitglieder der Besatzung durch die Gänge, doch seit dem Eintritt in den Hyperraum schien der Großteil der Mannschaft sich in die Cantina oder in ihre Räume verkrochen zu haben. Es waren nicht so wenige, wie man glaubte, die Zerstörung solchen Ausmaßes verabscheuten. Doch letztlich fehlten ihnen die Mittel. Die Mittel dagegen aufzubegehren, ohne gleich das Imperium verlassen zu müssen. Schlussendlich war das auch Donnovans eigentliches Problem. Es war immer schon leicht gewesen noble Phrasen zu dreschen, doch die Forderungen konsequent umzusetzen, war etwas völlig anderes. Es war komplizierter. Und da halfen ihm weder Optimismus noch Idealismus. Er wusste, dass der gegenwärtige Zustand alles andere als optimal war, doch seine Optionen waren am Ende bescheiden und streng limitiert. Vor einem sauberen, strahlend-sterilen Schild, das auf den Medi-Bereich hinwies, blieb der Captain plötzlich stehen und wandte sich ernst zur Sephi um. Er hatte beschlossen das Wagnis einzugehen und die Frage zu stellen. Ja ihre Wunde war noch frisch und es mochte herzlos erscheinen. Doch besser er fragte jetzt, als wenn es später keine Gelegenheit mehr geben würde. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Eines müssen Sie mir noch erklären, bevor ich Sie zum Doc lasse: ein ganzer Planet wird vernichtet und ausgerechnet Sie wurden verschont - von einer Person die weniger Gefangene macht als sie glauben mögen und noch weniger Ambitionen besitzt Gnade zu zeigen. Warum?"</span>[/block]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Atrisia</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
<div class="subheading">Modular-Kreuzer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Feuerschwinge</span></div>
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nein</span>... Donnovan nickte langsam und scheinbar verstehend. Nein, natürlich war nichts klar - wie sollte es auch? Diese Sephi hatte soeben die hässlichste Seite des Imperiums gesehen, die Seite, die dazu führte, dass sich Splittermilizen und Aufständische, jene, die die Worte von Freiheit und Demokratie verkündeten, zu einer organisierten Allianz zusammenschlossen, die nunmehr in der Neuen Republik gipfelte. Wer sich dieser Tage im Imperium umsah, der wusste, dass schwere Zeiten bevorstanden. Donnovan war, vielleicht aufgrund seines Alters, weitaus weniger verblendet als man annehmen mochte, er besaß einen gewissen Durchblick und erkannte die wahre Konstellation der Mächte - egal auf welch verschrobene Art und Weise die Propaganda es zu vertuschen versuchte, so war er doch nicht blind. Der Kommandant erkannte wessen Geistes Kind Personen wie Nigidus, ja selbst Vesperum waren - nach über zwanzig Jahren Darth Vader fiel es ihm schwer zu vergessen und noch weniger vergaß er, wer Vader mit dieser Macht ausgestattet hatte, wer die mörderische Willkür duldete, gar genehmigte. Palpatine selbst war der Ursprung, der Katalysator der Kriegsverbrechen, die schon im letzten Krieg begannen. Die Menschen hatten sich Führung, hatten sich Stabilität erhofft und bekamen sie stattdessen unter einem Schleier von Furcht und Angst gereicht. Palpatine schuf die Illusion einer permanenten Bedrohung um sein Volk an sich zu binden und sich selbst über alles zu erheben. Aber Donnovan, Männer wie Donnovan waren nicht unschuldig. Denn sie zogen mit und unterstützten die radikale Umformung. Zweifellos aus Angst und Schwäche und nun suchten sie nach Vergebung und Erlösung, nun wo sie alt waren und ihre Fehler begriffen. Doch anders als viele seiner Kollegen brannte in dem alten Offizier noch ein Feuer, das versprach sich nicht einfach zu beugen, nicht einzuknicken, sondern noch einen letzten Teil zum Allgemeinwohl beizutragen. Er mochte die Bedrohung durch offenkundige Machtnutzer wie Nigidus nicht direkt beseitigen können, aber, und das war wichtig, er konnte Misstrauen säen, dass sich die staatlichen Strukturen nun endlich von der religiösen und philosophischen Strukturen lossagten. Pestage mochte auf dem Thron ein lausiger Herrscher sein, doch Donnovans Gefühl sagte ihm, dass er die bessere und vernünftigere Wahl war - wenn das Imperium langfristig überleben sollte. Träumte er hier von einer Koexistenz mit der Republik? Warum nicht. Krieg hatte es genug gegeben und Welten, die sich dem Imperium freiwillig anschlossen, wäre auch ihre Lebensweise in nirgends bedroht. Doch was hier geführt wurde war Krieg um des Krieges willen. Man wollte gar nicht erobern, nein, man wollte vernichten. Firrerre hatte das gezeigt. Ein unnötiger Schlag, eine unverantwortliche Aktion, die nur noch größeres Leid heraufbeschwor. Doch über die Motive konnte der Offizier nur spekulieren. So wie er es beurteilen konnte, handelte Nigidus kaum nach Plan, sondern aus spontanen Launen und Gefühlen heraus - willkürlich und unberechenbar.<br />
<br />
War es im Imperium denn wirklich weniger schlimm, als auf einem sterbenden Planeten? Der Captain runzelte die Stirn und fragte sich, ob die nach außen hin jung erscheinende Sephi nicht ein wenig arg idealistisch und naiv an diese Sache heranging. Gut, auf Firrerre wäre sie nun tot und dass es sich dabei um keinen wünschenswerten Zustand handeln konnte, war ihm vollkommen bewusst. Aber war imperiale Gefangenschaft wirklich besser als der Tod? Nicht zwingend, wie er wusste. Schon oft hatte er gesehen, wie die Agenten des Sicherheitsbüros durch die Zellenblöcke schlichen, eine Kolonne Vehördroiden im Schlepptau. Eine nette Umschreibung für ein perfides Folterwerkzeug, dass ein fühlendes Wesen auf unzählige Weisen quälen konnte. Und dann kam der Arzt um den sterbenden Gefangenen zurück ins Leben zu holen, nur, damit die Prozedur auf ein Neues begann. Der Tod brachte wenigstens die Gnade der Endgültigkeit und sofern es Donnovan beurteilen konnte, spürte man bei einem Orbitalschlag wohl nicht mehr viel. Es war ein sauberer, schneller Tod, auf seine Art gnädig. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Hoffen Sie's... um ihretwillen."</span>, murmelte der Kapitän undeutlich zurück. Verblendung würde am Ende nicht helfen, und doch schlich sich das vage Gefühl ein, dass es am Ende gleichgültig sein würde, was er sagte. Diese Sephi war weder dreist noch unfreundlich, aber dennoch glaubte der Kapitän einen gewissen Trotz erkennen zu können. Vielleicht versah er sich, doch schien, als würde sie ihre Worte, ihre Meinung, wie einen Fakt darstellen. Etwas, dass unumstößlich schien und Donnovan an etwas aus alter Zeit erinnerte, das er lieber vergessen wollte. Manche Sachen begrub man besser auf ewig und fing nicht aus Mitleid, aus falscher Sympathie an, diese wieder ans Tageslicht zu befördern, obgleich der Captain zugeben musste, dass es ihn interessierte wie diese Sephi sich wohl selbst erklärte, dass ausgerechnet sie überleben durfte.<br />
<br />
Er schüttelte resigniert den Kopf - dort war es schon wieder. Dieses Besserwisserische. Vielleicht war sie gesund, vielleicht auch nicht. Widerspruch und Beschwichtigung halfen nichts - auf seinem Schiff gingen die Leute zum Arzt, erst recht wenn sie von irgendwelchen nahezu unbekannten Planeten am Rande der Galaxis kamen auf denen sich eine unheilbare Seuche ausbreitete. Obgleich die Seuche nicht einmal das entscheidende Kriterium war, im Prinzip konnte die Sephi alles Mögliche einschleppen. Ob das nun eine einfache Ausrede vor sich selbst war oder nicht, war gänzlich uninteressant, möglicherweise hatte es auch nur Symbolcharakter. Sie musste begreifen, dass es Regeln gab, Regeln die befolgt werden sollten um unnötige Konflikte zu vermeiden. Es kam einer Art kleinen Lehrstunde gleich, ein Exkurs, wie sie sich Imperialen gegenüber verhalten sollte, Imperialen gegenüber, die weitaus weniger gnädig waren als er. Männern wie Stratis. Wobei. War Stratis ein gutes Gegenbeispiel? Vermutlich nicht. Wenn Nidigus ihren Köter nicht an der Leine hielt, würde er wohl die erste Gelegenheit nutzen um sie zu erschießen. Stratis der verblendete Idiot. Der dachte er wäre wichtig. Von Bedeutung. Donnovan konnte über diese Einfalt nur müde lächeln. Nigidus brauchte jemanden um diesen Riesenkreuzer zu navigieren - mehr nicht. Und irgendwann würde Stratis am eigenen Leib erfahren, wie überflüssig und austauschbar er war. Donnovans Lippe zuckte kurz, als hätte sie sich daran erinnert, wie Lächeln überhaupt funktionierte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Hören Sie Lady..."</span>, meinte der Offizier in einem versöhnlichen Ton, den er im Prinzip gar nicht nötig hatte, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"... Sie müssen nicht jede Anweisung kommentieren, die man Ihnen gibt. Sie leben meist gesünder, wenn sie einfach mit dem Kopf schütteln oder nicken."</span> Er seufzte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Wie Sie sicher bemerkt haben sind... xeno-Lebensformen in dieser Gesellschaft nicht allzu beliebt."</span><br />
<br />
Damit drehte sich der Offizier allmählich um und begann, sie zur Krankenstation zu führen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vorausgehen...</span> Etwas nagte an Donnovans Geist, es waren weniger die einfachen Worte selbst gewesen, als viel mehr wie die Sephi es gesagt hatte, dass ihn beschäftigte, während sie Meter um Meter das öde Innenleben des Kreuzers durchschritten. Vereinzelt liefen Mitglieder der Besatzung durch die Gänge, doch seit dem Eintritt in den Hyperraum schien der Großteil der Mannschaft sich in die Cantina oder in ihre Räume verkrochen zu haben. Es waren nicht so wenige, wie man glaubte, die Zerstörung solchen Ausmaßes verabscheuten. Doch letztlich fehlten ihnen die Mittel. Die Mittel dagegen aufzubegehren, ohne gleich das Imperium verlassen zu müssen. Schlussendlich war das auch Donnovans eigentliches Problem. Es war immer schon leicht gewesen noble Phrasen zu dreschen, doch die Forderungen konsequent umzusetzen, war etwas völlig anderes. Es war komplizierter. Und da halfen ihm weder Optimismus noch Idealismus. Er wusste, dass der gegenwärtige Zustand alles andere als optimal war, doch seine Optionen waren am Ende bescheiden und streng limitiert. Vor einem sauberen, strahlend-sterilen Schild, das auf den Medi-Bereich hinwies, blieb der Captain plötzlich stehen und wandte sich ernst zur Sephi um. Er hatte beschlossen das Wagnis einzugehen und die Frage zu stellen. Ja ihre Wunde war noch frisch und es mochte herzlos erscheinen. Doch besser er fragte jetzt, als wenn es später keine Gelegenheit mehr geben würde. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Eines müssen Sie mir noch erklären, bevor ich Sie zum Doc lasse: ein ganzer Planet wird vernichtet und ausgerechnet Sie wurden verschont - von einer Person die weniger Gefangene macht als sie glauben mögen und noch weniger Ambitionen besitzt Gnade zu zeigen. Warum?"</span>[/block]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Koornacht-Sternhaufen]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=391</link>
			<pubDate>Sat, 26 Jul 2014 08:21:41 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=4">Protokolldroide</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=391</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Koornacht-Sternhaufen</div>
<hr class="heading_hr">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="http://img1.wikia.nocookie.net/__cb20060930085041/starwars/images/thumb/6/6b/Koornacht_Cluster.JPG/250px-Koornacht_Cluster.JPG" loading="lazy"  alt="[Bild: 250px-Koornacht_Cluster.JPG]" class="mycode_img" /></div>
<br />
Der Koornacht-Sternhaufen im Farlax-Sektor besteht aus knapp zweitausend Sternensystemen, aber auf Grund der dort vorherrschenden hohen Dichte aus Gasen und Nebeln waren nur einige hundert Planeten dazu in der Lage, Leben zu entwickeln, noch weit weniger auch intelligentes Leben. Lange Zeit ohne bekannte Verbindung in den Rest der Galaxis, wurde der Sternhaufen in den letzten Jahren der Alten Republik mit der Entdeckung der Metellos-Handelsroute bereisbar. Diese startet von Coruscant aus und schneidet den Planeten Galantos, der nahe der Grenze zum Koornacht-Sternhaufen liegt.<br />
<br />
Bekanntere Planeten von Koornacht sind <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">J’t’p’tan</span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">N’zoth</span>, die Heimatwelt der Yevethaner, einer expansiven, aggressiven und sehr fremdenfeindlichen Spezies. In der Vergangenheit überfielen die Yevethaner mehrfach ihre Nachbarvölker, um sich deren Welten einzuverleiben und die Spezies zu versklaven oder auszulöschen und den Sternhaufen für sich allein zu beanspruchen. Nach dem Fall der Alten Republik wurden die Yevethaner selbst jedoch vom Imperium versklavt und als Zwangsarbeiter für die später vom Imperium errichteten zahlreichen Werften innerhalb des Sternhaufens verpflichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Koornacht-Sternhaufen</div>
<hr class="heading_hr">
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="http://img1.wikia.nocookie.net/__cb20060930085041/starwars/images/thumb/6/6b/Koornacht_Cluster.JPG/250px-Koornacht_Cluster.JPG" loading="lazy"  alt="[Bild: 250px-Koornacht_Cluster.JPG]" class="mycode_img" /></div>
<br />
Der Koornacht-Sternhaufen im Farlax-Sektor besteht aus knapp zweitausend Sternensystemen, aber auf Grund der dort vorherrschenden hohen Dichte aus Gasen und Nebeln waren nur einige hundert Planeten dazu in der Lage, Leben zu entwickeln, noch weit weniger auch intelligentes Leben. Lange Zeit ohne bekannte Verbindung in den Rest der Galaxis, wurde der Sternhaufen in den letzten Jahren der Alten Republik mit der Entdeckung der Metellos-Handelsroute bereisbar. Diese startet von Coruscant aus und schneidet den Planeten Galantos, der nahe der Grenze zum Koornacht-Sternhaufen liegt.<br />
<br />
Bekanntere Planeten von Koornacht sind <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">J’t’p’tan</span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">N’zoth</span>, die Heimatwelt der Yevethaner, einer expansiven, aggressiven und sehr fremdenfeindlichen Spezies. In der Vergangenheit überfielen die Yevethaner mehrfach ihre Nachbarvölker, um sich deren Welten einzuverleiben und die Spezies zu versklaven oder auszulöschen und den Sternhaufen für sich allein zu beanspruchen. Nach dem Fall der Alten Republik wurden die Yevethaner selbst jedoch vom Imperium versklavt und als Zwangsarbeiter für die später vom Imperium errichteten zahlreichen Werften innerhalb des Sternhaufens verpflichtet.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Weltraum in den Kernwelten]]></title>
			<link>https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=102</link>
			<pubDate>Sat, 07 Sep 2013 16:33:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://starwarsrpg.de/member.php?action=profile&uid=0">TX-9941</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://starwarsrpg.de/showthread.php?tid=102</guid>
			<description><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Weltraum in den Kernwelten</div>
<hr class="heading_hr">
<br />
Die "Dies Irae" schwebte mit eleganter Bedächtigkeit durch den Raum. Von außen mochte man gar nicht vermuten, welch geschäftiges Treiben auf dem Sternenzerstörer herrschte. Doch im Inneren des Schiffes liefen Offiziere umher und tauschten Informationen aus, ein beständiger Fluss an Informationen floss durch das gesamte Schiff. In mitten dieser, für das Imperium ungewöhnlichen, Unordnung befand sich Oberst Cato Scarian, Kommandant der 83. Sturmtruppen Legion. In seiner schwarzen Uniform und die Stiefel glatt poliert, betrachtete er das mit Sternen verzierte Weltall von der Brücke aus. "Wo seid ihr?", murmelte er, während überall um ihn herum verschiedenste Orte umhergerufen wurden.  <span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Äußerer Rand, ich sage wir sollten dort suchen! - Er könnte auch im Mittleren Rand zu finden sein! - Wir halten uns an die Vorgaben des Oberts und des Kapitäns!</span> In dieser Angelegenheit wollte jeder recht behalten und wer konnte es ihnen verübeln? Sie suchten den mächtigsten Mann der Galaxis und wer herausfand wo er sich aufhielt, würde mit Belohnungen überhäuft werden, zumindest ging ein jeder davon aus. <br />
Niemand wusste genau wohin der Imperator vor einiger Zeit verschwunden war. Einige sagten, die Galaxis hätte ihn verschluckt, andere sagen er hätte sich vom Imperium abgewandt. Letztere wurden meist schnell zum Schweigen gebracht, wenn sie diese meinung öffentlich kundtaten. Jedenfalls war die 83. Legion auf der Suche nach Imperator Vesperum und die Besatzung der "Dies Irae" beteiligte sich recht rege an dieser Suche. <br />
<br />
Das Problem dabei war, dass niemand sicher war wo Vesperum sich aufhielt, er konnte praktisch an jedem Ort der Galaxis sein. Doch innerhalb der Führungsriege und des Oberkommandos des Imperiums glaubten noch immer viele an die Rückkehr des Imperators, ebenso wie Cato.<br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Einige Tage zuvor...<br />
<br />
Cato marschierte raschen Schrittes durch die Flure des Oberkommandos im Imperialen Zentrum. Man hatte ihn in einer Angelegenheit, von dringender Wichtigkeit gerufen und ein pflichtbewusster Soldat wie er ließ seine Befehlshaber nicht auf sich warten. Letztlich erreichte er das Büro von General Hayko Morran. Zwei Sturmtruppen dienten dem General als Wache vor seinem Arbeitszimmer und ließen Cato erst passieren, nachdem er Name, Dienstnummer und den Grund seiner Anwesenheit genannt hatte. Letztlich betrat er das Büro. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"General Morran!"</span>, grüßte Cato, verbunden mit einem Salut, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Sie haben nach mir schicken lassen?"</span>. Der General nickte, erwiderte den Salut und bot Cato einen Sitzplatz an, welcher ihn aus Respekt vor dem höherrangigen Offizier annahm. <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">"Ich will gleich zur Sache kommen. Sie wissen, dass Imperator Vesperum verschwunden ist?"</span>, fragte Morran mit hochgezogener Stirn. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Aye, sein Verschwinden hat uns doch alle sehr erschüttert."</span>, gab der Oberst zurück. Morran nickte mehrmals und schaute nachdenklich auf seinen massiven Arbeitstisch. <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">"Nun, Teile des Oberkommandos und auch höherrangige Politiker sind der Meinung, dass der Imperator nicht tot wäre- Sagen wir, sie sind eher unzufrieden mit der Regentschaft von Pestage und wünschen sich, dass ihr wahrer Imperator wieder an die Macht kommt."</span>, fuhr der General fort. Cato schien langsam hinter die Gedanken seines Gegenübers zu kommen und so fragte er, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Was soll ich tun?"</span>. Morran musste grinsen, <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">"Das nenne ich Tatendrang Oberst. Dann will ich Ihnen unser Vorhaben mitteilen. Sie sollen sich mit der 83. Legion aufmachen um Imperator Vesperum zu finden. Es wurden bereits die Schattenlegionen ausgesandt und auch einige wenige Sith und da Ihre Legion, Oberst Cato, gerade als Reserve stationiert ist, hat das Oberkommando entschieden sie ebenfalls für diese wichtige Mission einzusetzen."</span>. Cato schaute kurz etwas verwundert, seine Legion sollte nach dem imperator persönlich suchen? Selbst wenn die Chance darauf ihn zu finen nicht besonders groß war, es war dennoch eine große Ehre. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Was soll ich sagen General? Es ist mir eine Ehre. Gibt es Informationen über den Verbleib des Imperators?"</span>, gab Cato enthusiastisch zurück. Endlich hatte seine Legion eine Mission, welche ihren Ruhm vielleicht mehren mochte. General Morran holte ein Datapad hervor und reichte es dem Oberst. SO wie es aussah, war man sich nicht über den Aufenthaltsort Vesperums sicher, es könnte sich also zu einer erfolglosen Schatzsuche entwickeln. <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">"Sie haben alles was Sie brauchen Oberst, machen Sie sich unverzüglich auf den Weg!"</span>, befahl Morran und erhob sich. Beide Offiziere gaben sich die Hand und schon verschwand Cato eiligen Schrittes aus dem Büro, in Richtung der Landeplattformen. Er wollte so schnell wie möglich die "Dies Irae" erreichen und seiner Aufgabe nachkommen...</blockquote>
<br />
Nun war die "Dies Irae" bereits einige Tage unterwegs und man hatte sich auf noch keinen Kurs geeinigt. Immer wieder gab es Diskussionen darüber, wo Vesperum sich am wahrscheinlichsten aufhielt und jeder schien dies am besten zu wissen. Cato hatte sich vorerst aus diesen Meinungsverschiedenheiten heraus gehalten. Er überlegte. Letztlich war es jedoch sein Bauchgefühl, welches ihn zu seiner Entscheidung trieb. Kapitän Harvold, der Kommandant der "Dies Irae" hatte sich wie seine Offiziere rege an der Diskussion beteiligt, wo man mit der Suche beginnen sollte, doch Cato hatte die Befehle erhalten und somit musste er letztlich den Kurs wählen, welchen der Oberst für richtig hielt. Im einen Moment war Cato noch still gewesen, hatte keinen Ton von sich gegeben, bis er sich entschied. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Äußerer Rand."</span>, er gab lediglich diese beiden Worte von sich und auf der Brücke kehrte Ruhe ein. <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">"Sind Sie sicher, Oberst?"</span>, hakte Harvold nach und trat einige Schritte auf die Sturmtruppe zu. Ob es nun sein Bauch war, oder nicht, aber etwas sagte Cato, dass Vesperum im Rand zu finden war. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Aye, ich bin sicher!"</span>, entgegnete er mit felsenfester Überzeugung. Damit war genug gesprochen, Harvold gab Befehl den Kurs auf den Äußeren Rand zu setzen und damit ging die Suche los.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr class="heading_hr">
<div class="heading_font">Weltraum in den Kernwelten</div>
<hr class="heading_hr">
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Die "Dies Irae" schwebte mit eleganter Bedächtigkeit durch den Raum. Von außen mochte man gar nicht vermuten, welch geschäftiges Treiben auf dem Sternenzerstörer herrschte. Doch im Inneren des Schiffes liefen Offiziere umher und tauschten Informationen aus, ein beständiger Fluss an Informationen floss durch das gesamte Schiff. In mitten dieser, für das Imperium ungewöhnlichen, Unordnung befand sich Oberst Cato Scarian, Kommandant der 83. Sturmtruppen Legion. In seiner schwarzen Uniform und die Stiefel glatt poliert, betrachtete er das mit Sternen verzierte Weltall von der Brücke aus. "Wo seid ihr?", murmelte er, während überall um ihn herum verschiedenste Orte umhergerufen wurden.  <span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Äußerer Rand, ich sage wir sollten dort suchen! - Er könnte auch im Mittleren Rand zu finden sein! - Wir halten uns an die Vorgaben des Oberts und des Kapitäns!</span> In dieser Angelegenheit wollte jeder recht behalten und wer konnte es ihnen verübeln? Sie suchten den mächtigsten Mann der Galaxis und wer herausfand wo er sich aufhielt, würde mit Belohnungen überhäuft werden, zumindest ging ein jeder davon aus. <br />
Niemand wusste genau wohin der Imperator vor einiger Zeit verschwunden war. Einige sagten, die Galaxis hätte ihn verschluckt, andere sagen er hätte sich vom Imperium abgewandt. Letztere wurden meist schnell zum Schweigen gebracht, wenn sie diese meinung öffentlich kundtaten. Jedenfalls war die 83. Legion auf der Suche nach Imperator Vesperum und die Besatzung der "Dies Irae" beteiligte sich recht rege an dieser Suche. <br />
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Das Problem dabei war, dass niemand sicher war wo Vesperum sich aufhielt, er konnte praktisch an jedem Ort der Galaxis sein. Doch innerhalb der Führungsriege und des Oberkommandos des Imperiums glaubten noch immer viele an die Rückkehr des Imperators, ebenso wie Cato.<br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Einige Tage zuvor...<br />
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Cato marschierte raschen Schrittes durch die Flure des Oberkommandos im Imperialen Zentrum. Man hatte ihn in einer Angelegenheit, von dringender Wichtigkeit gerufen und ein pflichtbewusster Soldat wie er ließ seine Befehlshaber nicht auf sich warten. Letztlich erreichte er das Büro von General Hayko Morran. Zwei Sturmtruppen dienten dem General als Wache vor seinem Arbeitszimmer und ließen Cato erst passieren, nachdem er Name, Dienstnummer und den Grund seiner Anwesenheit genannt hatte. Letztlich betrat er das Büro. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"General Morran!"</span>, grüßte Cato, verbunden mit einem Salut, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Sie haben nach mir schicken lassen?"</span>. Der General nickte, erwiderte den Salut und bot Cato einen Sitzplatz an, welcher ihn aus Respekt vor dem höherrangigen Offizier annahm. <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">"Ich will gleich zur Sache kommen. Sie wissen, dass Imperator Vesperum verschwunden ist?"</span>, fragte Morran mit hochgezogener Stirn. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Aye, sein Verschwinden hat uns doch alle sehr erschüttert."</span>, gab der Oberst zurück. Morran nickte mehrmals und schaute nachdenklich auf seinen massiven Arbeitstisch. <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">"Nun, Teile des Oberkommandos und auch höherrangige Politiker sind der Meinung, dass der Imperator nicht tot wäre- Sagen wir, sie sind eher unzufrieden mit der Regentschaft von Pestage und wünschen sich, dass ihr wahrer Imperator wieder an die Macht kommt."</span>, fuhr der General fort. Cato schien langsam hinter die Gedanken seines Gegenübers zu kommen und so fragte er, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Was soll ich tun?"</span>. Morran musste grinsen, <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">"Das nenne ich Tatendrang Oberst. Dann will ich Ihnen unser Vorhaben mitteilen. Sie sollen sich mit der 83. Legion aufmachen um Imperator Vesperum zu finden. Es wurden bereits die Schattenlegionen ausgesandt und auch einige wenige Sith und da Ihre Legion, Oberst Cato, gerade als Reserve stationiert ist, hat das Oberkommando entschieden sie ebenfalls für diese wichtige Mission einzusetzen."</span>. Cato schaute kurz etwas verwundert, seine Legion sollte nach dem imperator persönlich suchen? Selbst wenn die Chance darauf ihn zu finen nicht besonders groß war, es war dennoch eine große Ehre. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Was soll ich sagen General? Es ist mir eine Ehre. Gibt es Informationen über den Verbleib des Imperators?"</span>, gab Cato enthusiastisch zurück. Endlich hatte seine Legion eine Mission, welche ihren Ruhm vielleicht mehren mochte. General Morran holte ein Datapad hervor und reichte es dem Oberst. SO wie es aussah, war man sich nicht über den Aufenthaltsort Vesperums sicher, es könnte sich also zu einer erfolglosen Schatzsuche entwickeln. <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">"Sie haben alles was Sie brauchen Oberst, machen Sie sich unverzüglich auf den Weg!"</span>, befahl Morran und erhob sich. Beide Offiziere gaben sich die Hand und schon verschwand Cato eiligen Schrittes aus dem Büro, in Richtung der Landeplattformen. Er wollte so schnell wie möglich die "Dies Irae" erreichen und seiner Aufgabe nachkommen...</blockquote>
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Nun war die "Dies Irae" bereits einige Tage unterwegs und man hatte sich auf noch keinen Kurs geeinigt. Immer wieder gab es Diskussionen darüber, wo Vesperum sich am wahrscheinlichsten aufhielt und jeder schien dies am besten zu wissen. Cato hatte sich vorerst aus diesen Meinungsverschiedenheiten heraus gehalten. Er überlegte. Letztlich war es jedoch sein Bauchgefühl, welches ihn zu seiner Entscheidung trieb. Kapitän Harvold, der Kommandant der "Dies Irae" hatte sich wie seine Offiziere rege an der Diskussion beteiligt, wo man mit der Suche beginnen sollte, doch Cato hatte die Befehle erhalten und somit musste er letztlich den Kurs wählen, welchen der Oberst für richtig hielt. Im einen Moment war Cato noch still gewesen, hatte keinen Ton von sich gegeben, bis er sich entschied. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Äußerer Rand."</span>, er gab lediglich diese beiden Worte von sich und auf der Brücke kehrte Ruhe ein. <span style="color: #FFFF00;" class="mycode_color">"Sind Sie sicher, Oberst?"</span>, hakte Harvold nach und trat einige Schritte auf die Sturmtruppe zu. Ob es nun sein Bauch war, oder nicht, aber etwas sagte Cato, dass Vesperum im Rand zu finden war. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Aye, ich bin sicher!"</span>, entgegnete er mit felsenfester Überzeugung. Damit war genug gesprochen, Harvold gab Befehl den Kurs auf den Äußeren Rand zu setzen und damit ging die Suche los.]]></content:encoded>
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