#1
Commander Lee Valen schritt in Gedanken versunken, durch die Gänge der Raumstation im Orbit von Bothawui. Die Schlacht von Kashyyyk war vorbei, doch Lee hatte keinen Grund zu feiern. Es war zwar ein wichtiger Sieg für die Streitkräfte der Neuen Republik und jeder war im Feierlaune. Nur Lee hatte sich zurückgezogen und streifte nun durch die Gänge der Station. Seine Gedanken waren an den Worten Luke Skywalkers hängen geblieben. "Ich habe vor, den Jedi-Orden zu erneuern. Lee, du bist einer der wenigen noch lebenden ausgebildeten Jedi und ich würde mich freuen, wenn ich dabei auf deine Unterstützung zählen könnte."
Doch zunächst hatte Lee höflich abgelehnt und war unter dem Kommando von Rear-Admiral Corrus Valorn, in die Schlacht von Kashyyyk gezogen. Lee's Gedanken schweiften zu seinem verstorbenen Meister ab und schließlich wurde er sich bewusst, wie sehr die Neue Republik die Unterstützung der Jedi benötigte.
Mit einem Seuftzer wechselte Lee seine Richtung und ging zu seinem vorübergehende Quartier, in dem er von R2-D3, kurz D3 bereits freudig begrüßt wurde. Die Pfeiftöne des Astronechdroiden waren schon eine Sprache für sich, jedoch verstand Lee allmählich eine Teil der Aussagen seines Droidenfreundes. " Hallo D3. Es ist alles in Ordnung. Mach dir keine Sorgen. Ich bin nur etwas erschöpft. , erwiderte Lee und erntete eine zur Kenntnisnahme in Pfeiftönen.
Erschöpft zog sich Lee ins Schlafzimmer zurück und legte sich auf das Bett. Er schloss die Augen und war kurz darauf eingeschlafen. Die Nacht war eine unruhige Nacht für den jungen Jedi-Ritter. Seine Ängste vor einer weiteren Order 66 beeinflussten Lee's Träume seit dem Gespräch zwischen Luke und ihm. Das Trauma vom Tod tausender Jedi hatte den jungen Jedi-Ritter, damals bis ins Mark erschüttert, doch Lee hatte diese Erinnerung verdrängt. Das Gespräch mit Luke hatte diese Erinnerungen wieder entfacht.
Ich kann mich noch nicht ganz mit der Idee Skywalkers anfreunden. Was wäre, wenn die Jedi wieder gejagt werden bzw. diesmal komplett ausgelöscht werden? , dachte sich Lee, als er mitten in der Nacht aufschreckte. Außerstande einen klaren Gedanken fassen zu können, zog sich Lee an und ging zum Aussichtsdeck. Die Gänge waren verweist, gelegendlich hörte man Gelächter, doch das Aussichtsdeck war um diese Zeit komplett leer. Bis auf die Servicedroiden, welcher sofort auf Lee zu trottete und diesen nach einer Bestellung fragte. Lee bestellte sich einen Kaf und setzte sich ans Sichtfenster. Links, der Blick auf Bothawui und rechts schwebte das Flagschiff von Rear-Admiral Valorn, die " Courageous" majestätisch neben den anderen Schiffen der Flotte.
Mit dem Becher Kaf in der Hand, lehnte sich der Jedi-Ritter zurück und dachte an Mara, welche sich zur Zeit auf Naboo befand. Geistesgegenwärtig griff Lee mit der freien Hand nach dem Anhänger, den er extra zur Verlobung für Mara und Ihn selbst hatte anfertigen lassen. Er öffnete diesen und betrachtete das Bild am Tag der Verlobung. Doch plötzlich wurde ihm die wahre Natur seiner Angst bekannt. Lee hatte Angst, Mara zu verlieren, so wie er seine alte Familie, den Jedi-Orden verloren hatte. Doch er war immer noch ein Jedi und hatte eine Verantwortung.
Ich werde es tun. Für Mara, meine Freunde und deren Familie, so auch für die Bürger der Neuen Republik. Selbst wenn das meinen Tod bedeuten sollte. , sagte sich Lee schließlich selbst. Am Morgen würde er Rear-Admiral Valorn aufsuche und eine Auszeit von Dienst beantragen. So ald dies erledigt wäre, würde Lee nach Naboo reisen um sich mit Luke zu treffen. Endlich entspannt, verbrachte der Jedi-Ritter den Rest der Nacht auf dem Aussichtsdeck.

Am nächsten Morgen:

Um kurz vor 0900 Standardzeit, begab sich Commander Lee Valen zum Büro von Corrus Valorn an Bord der "Courageous". Kurzfristig hatte Lee einen Termin bei seinem beschäftigten Vorgesetzten geholt. Auch hätte Lee ohne Ankündigung erscheinen können, doch die Entscheidung Lee's könnte Fragen aufwerfen, die eine ausführliche Antwort benötigen könnten.
Valen blickte auf sein Chrono, als es schließlich 0900 waren. Dann klopfte Lee an die Tür des Büros.
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#2
Zitat:Vorläufige Verlustmeldungen

Rapid Response Task Force

NRS Roebuck- zerstört (Volltreffer Treibstofflager)
NRS Revenge- zerstört (unbekannt)
NRS Defense- aufgegeben (Kollision mit Feindschiff)
NRS Bellum zerstört (Volltreffer Torpedolager)
NRS Levant aufgegeben (kampfunfähig geschossen)
NRS ...

..
.

Die Liste ging fast über eine viertel Seite. Corrus verzog das Gesicht, bei fast jedem Namen den er lesen musste. Auf jedem Schiff hatte er Männer und Frauen gekannt. Menschen und andere Humanoide die nun tot waren. Es war es weniger der Verlust der Menschenleben als der Verlust an Kampfkraft und Erfahrung, die ihn schmerzte und die diese Liste ebenso angab. Es war ein Jammer. Trotz der erfolgreichen Einnahme von Kashyyyk war der Preis hoch gewesen. Man sagte ihm, dass es der Prestigegewinn wert gewesen sei. Die Einnahme einer ganzen Welt, die man den imperialen entreißen konnte, Millionen Wesen wurden befreit.
Politiker....naja, wenn sie das meinten. Ob der entsprechende Politiker das selbe wiederholen würde, wenn ihm in der nächsten Schlacht die erfahrenen Leute fehlen, die ihr Leben in dieser Schlacht gelassen haben. Wohl kaum!
Dann würde man ihre Kraft vermissen.
Corrus Blick schweifte aus dem Panoramafenster. Vor ihm lag Bothawui, den sie als Rückzugspunkt nutzen. Wenige tausend Klicks entfernt lagen die riesigen Werften des Planeten. Davor standen die Schiffe der Rapid Response Task Force Schlange zusammen mit Schiffen anderer Flottenverbände. Neben ihnen lag der schwere Dreadnought NRS Guardian.
Sie war übersäht mit überbleibseln der schlacht. Geschwärzte stellen, herausgebombte Abteile, aus mindestens 3 Stellen drangen Flammen. Mehrere Stellen waren bereits gelöscht und rauchten in unterschiedlichem ausmaß vor sich hin. Feuerschiffe umringten den Koloss, Konstruktionsschiffe brachten Duraplatten an Strukturell deintegrierten Stellen an, um den Atmosphärdruckverlust im Schiff einzudämmen. Wenig drüber lag ein MC-30 der aufgrund seiner fehlenden Antriebssektion von großen Raumschleppern an der Guardien vorbei gezogen wurde.
Ein erbärmlicher Anblick.
„sind sie sich absolut sicher, dass wir keine weiteren Schiffe verlieren werden?“ stellte Rear-Admiral Valorn die Frage an den Captain seines Flaggschiffes, der Courageous. Dieser blickte ebenfalls mit besorgter Mine auf den gegenüberliegenden Dreadnought. „das ist noch einer von denen die besser weg gekommen sind“ entgegnete er statt einer Antwort. „ich hatte gerade das Vergnügen mit dem Schadensbericht der Repulse“ Corrus nickte leicht, er hatte noch nicht persönlich einen Blick auf die Repulse werfen können, doch wusste er, dass es nicht gut um den Bulwark stand „Commodore Fias Leistungen in der Schlacht rechtfertigen jegliche Beschädigung an seinem Schiff.“ entgegnete Corrus. Fias war ein noch schlimmerer Draufgänger als Corrus. Jeder andere Commandant hätte Fias wohl häufiger zurück gepfiffen. Doch er erledigte Aufträge in ähnlicher Art wie Corrus. Und Corrus gefiel diese Art. und er wusste auch das sein Captain anderer Meinung war. „das steht außer Frage, Admiral“ log Atives Juun, der nun direkt zu Admiral Valorn blickte. Auch dieser löste nun seinen Blick von den Wrack ähnlichen Überresten seiner Flotte. „ich habe mit allen Kommandierenden Offizieren gesprochen. Sie versicherten mir, sie könnten ihre Schiffe halten.“ Commodore Juun räusperte sich kurz „dabei viel mir auf, dass die Notwendigkeit besteht einige personelle Umverteilungen und Beförderungen auszusprechen.“ Corrus konnte sich bereits denken wo das Problem lag „kommen sie zum Punkt, wie viele Captains haben wir verloren?“ „ohne die Komplettverluste, wenn ich mich richtig erinnere 11.“
10 Prozent der Kommandeure der verbliebenen Flotte mussten ersetzt werden. Das war nicht tragbar, entschied Corrus. Nicht auf Dauer „ich will dass die Brückenschilde auf sämtlichen Schiffen verstärkt werden. Wir können uns derart hohe Verluste beim Führungspersonal nicht leisten.“ „jawohl Herr Admiral, kann ich die vorläufige Verlustmeldungen ans Flottenkommando übermitteln?“ „ja tun sie das, Commodore Juun“
Valorn übergab das Datapad an Juun, der damit zum Kommunikationsoffizier verschwand. Corrus Blick haftete wieder an der Dreadnought und ihrem Kampf gegen das Feuer. Es würde eine weile brauchen bis seine Flotte wieder voll einsatzbereit sein würde. Viellicht Monate. Er hoffte er würde bald Rückmeldung vom Oberkommando erhalten, inwieweit man seine Verluste ersetzen könne.
Corrus konnte seinen Blick kaum von dem Kampf des stählernen Ungetüms lösen, dessen Mannschaft tapfer gegen Beschädigung und Feuer kämpfte. Doch ein Piepen seines Comlink erinnerte ihn an seine Verpflichtungen. Der Chronometer bestätigte den Umstand der vorangeschrittenen zeit. Er musste los. In wenigen Minuten würde Commander Lee Valen vor seiner Bürotür stehen. Auf dem weg blickte der Admiral ein weiteres mal auf die Uhr und rechnete kurz. Auf Bothawui waren die seit 10 stunden, der Sprung von Kashyyyk hatte 8 stunden gedauert, da war er zu 2 stunden Schlaf gekommen. Davor die Schlacht dem Sprung und Vorbereitung...
grob überschlagen kam er auf 5 stunden Schlaf die letzten 48 Stunden. Noch spürte er keine Müdigkeit, doch er wusste, sobald er sich setzen würde, würde ihn die Müdigkeit übermannen.
Als er um die Ecke bog erkannte er bereit Commander Valen, wie er seinerseits auf den Chronometer blickte, um auf die Sekunde pünktlich anzuklopfen, wie man es von ihm gewohnt war.
Lee nahm Haltung an, in Erwartung dass sich die Tür öffnen würde, stattdessen hörte er Admiral Valorns Stimme von seitlich hinten. „hervorragende Arbeit Commander“ Valorn spielte damit auch auf die Unstimmigkeit an, die sie während der Schlacht hatten. Valens Vorgehensweise hatte sich in diesem Punkt als besser herausgestellt. Corrus war überhaupt nicht begeistert gewesen, hatte getobt, dass Valen trotz gegenteiliger Anweisung seine Strategie anwendete.
Doch musste sich auch Corrus sich an der Wirklichkeit messen, und dort hatte Valen Erfolg gehabt. Vermutlich mehr als mit Corrus Variante. Diese schlichte ´hervorragende Arbeit` war mehr oder minder die Gratulation und gleichzeitig Entschuldigung. Corrus konnte durchaus vulgär werden, wenn ihm etwas nicht passte. Anderer seit schätze er fähige Untergebene. Solche die Fehler oder Chancen erkannten, die ihren Vorgesetzten durch ihre Entfernung zum Geschehen verdeckt blieben.
Das war hier passiert. Corrus hoffte das Valen verstand, dass das alles durch diese wenigen Worte Ausdruck finden sollte. Aber Soldaten brauchten nicht viele Worte um derart Situationen zu erklären, da war sich Corrus sicher.
Nachdem Corrus den Salut erwiderte streckte er Lee die Pranke entgegen und packte seine Hand fast brüderlich mit beiden Händen und gab eine Mischung aus fauchen und lachen von sich. Es war eine bothanische Eigenart war aber durchaus positiv aufzufassen. Es drückte eine Art von Freude aus jemanden zu sehen oder auch ein „wir sind wieder gut miteinander“
gleich darauf wurde der Admiral wieder ernst. „Lassen sie uns ein Stück gehen“ bot Corrus an, statt Lee in sein Büro zu bitten. Doch wer Corrus sah und ein wenig kannte, wusste dass er nur noch von kaltem Caff und einem coffein-zucker-konzentrat in Schokoladenform mit lautmalerischem Namen in der Senkrechte gehalten wurde. Es war früher für die Bothan Infiltrations Squads entwickelt worden, als Wachmacher. Hatte sich dank Geschmack und Wirkung aber schnell großer Beliebtheit erfreut. Inzwischen konnte man es beinahe überall antreffen.
„Was erfordert so dringend ein Gespräch, Commander?“
Corrus lenkte seinen Schritt nicht in eine genaue Richtung, er nutze den Gang einfach auch nebenbei dazu, sich einen Eindruck vom allgemeinen Schiffszustand zu verschaffen ohne speziell auf etwas einzugehen. Vielleicht auch um die Stimmung an Bord einzufangen, Viel besser wie die Repulse sah seine Courageous nämlich auch nicht aus und das hatte natürlich Auswirkung auf die moralische Verfassung der Mannschaft.
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#3
Lee Valen hatte Haltung angenommen und bemerkte schließlich die Ankunft des Rear-Admiral durch die Macht. Lee drehte sich um und blickte Corrus bei seiner Begrüßung mit einem leichten Grinsen an. Erst vor kurzem hatte es eine größere Meinungsverschiedenheit zwischen den beiden Republikanern gegeben, da die Macht ihm einen Fehler in der Stategie seines Vorgesetzten eröffnete und nach einem kurzem Gespräch mit dem Admiral, hatte Lee den offiziellen Befehl verweigert und hatte seine Vision der Strategie durchgesetzt. Jedoch hatte Lee gespürt, das Corrus seinen Fehler eingesehen hatte.
Commander Valen ergriff die Hand seines Vorgesetzten mit einem Nicken und folgte Admiral Valorn bei einem Rundgang durch die Gänge des Schlachtschiffes und bemerkte die prüfenden Blicke des Admiral. Auf seine Frage, warum dieses Gespräch so wichtig sei, antwortete Lee :"Wie Sie villeicht schon durch Gerüchte gehört haben Admiral, bin ich einer der der letzten Jedi aus der Zeit der alten Republik. Nach der Schlacht von Endor, habe ich meine Staffel vor einigen Imperialen verteidigt und musste mich als Jedi zu erkennen geben." Lee stoppte kurz und fuhr dann fort.
" Luke Skywalker benötigt meine Hilfe beim Aufbau eines Neuen Jedi-Ordens und hat mich gebeten eine Auszeit vom Dienst zu nehmen, damit wir den Aufbau koordinieren können. Ich bitte Sie nun Admiral, mich vorrübergehend außer Dienst zu stellen. Sobald die groben Regelungen abgeschlossen sind, werde ich in den Dienst zurückkehren."

Während Lee gesprochen hatte, waren die beiden Offiziere in den Turbolift gestiegen und verließen diesen auf Deck 6. Der junge Commander beobachtete seinen Vorgesetzten sehr genau, da er sich erhoffte, Corrus besser zu verstehen bzw. mehr über die Art der Bothans zu erfahren.
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#4
Es kam nicht nur einmal vor das sie die Richtung wechseln mussten, da einige Bereiche des Schiffs zu schwer beschädigt waren um betreten zu werden. An manchen Bereichen lag Metallschrott herum, verbrannte und verkokelte Gerätschaften die einmal zum Schiff gehört hatten ,Feuerlöscher und benutzte Atemmasken um in Bereichen mit Druckabfall arbeiten zu können. Die Neuigkeiten die Commander Valen überbrachte, ließen ihn jedoch für einen Moment seine Umgebung vergessen.
Ein neuer Jediorden.
Es war Corrus bereits zu Ohren gekommen dass es sich bei Valen um einen Jedi handelte. Und er bestätigte die Meinung die man im allgemeinen über Jedis hatte. Sie machten einen besonderen Eindruck, den man nicht direkt erklären konnte. Sie wirkten oft etwas abwesend, auf etwas anderes konzentriert, trotzdem waren sie zur selben Zeit höchst aufmerksam. Sonnst hätten Valen ihn kaum bemerken können, noch bevor Corrus ihn angesprochen hatte. Dagegen wäre Corrus doch eher in seinem Büro zu erwarten gewesen. Außerdem wirkten die wenigen machtfühligen Lebewesen immer etwas hochnäsig. Zumindest auf Corrus. Selbst wenn sie häufig wert darauf legten es nicht zu sein. Meist waren sie auch nicht ansatzweise Hochnäsig, sie wirkten nur so auf Corrus. Aber eines waren sie auf jeden Fall: unglaublich fähige Soldaten. Und auch in diesem Fall war Valen ein Musterbeispiel seiner Gruppierung. Selten hatte er einen derart geschickten Piloten gesehen, der schnelle Auffassung und Reaktion mit strategischer Weitsicht verband.
Es brachte Corrus in einen kleinen Gewissenskonflikt. „ich gebe meine besten Kampfpiloten nur sehr ungern her.“ eröffnet Corrus, nach kurzer pause sprach er weiter. „ich gehe davon aus, dass sich ein Orden nicht in wenigen Tagen aufbauen lässt.“ Und Commander Skywalker wird wohl kaum alleine unterrichten. Selbst wenn Valen also zurück kommen würde, wäre das nicht auf Dauer.
Allerdings war die Aussicht auf eine größere Anzahl von Jedis mit den Fähigkeiten eines Skywalkern oder jenen Valens, ebenso eine Verlockung. Selbst wenn man Jahre darauf warten müsste. Im Turbolift angekommen Blickten Corrus Durchdringende Augen in die des Jedis „wenn Sie Zukunft in dem Projekt Skywalkers sehen, wenn sie der Überzeugung sind, der Republik damit einen größeren Dienst zu erweisen wie sie als Pilot könnten, dann tun sie es! Aber vergessen sie nicht, sie sind ein verdammt guter Pilot.“ Corrus hoffte er würde den Commander damit nochmal zu überlegen anregen. Doch ging er davon aus, dass seine Entscheidung bereits gefallen war.
„Falls ich ihnen in dieser Sache behilflich sein kann, lassen sie es mich wissen. Vielleicht brauchen ihre Schüler Fronterfahrung oder so etwas“ Aus Geschichten aus den Klonkriegen wusste Corrus das bereits Padawane sowohl am Boden als auch im Luftkampf gefürchtete Kämpfer waren. Sie würden Erfahrung hinzugewinnen und Corrus hätte vorzügliche Soldaten. Es würde sich auf jeden Fall lohnen mit Valen in Kontakt zu bleiben entschloss Corrus. „Falls sie sich tatsächlich für den Orden entscheiden, halten sie mich auf dem laufenden.“
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#5
Lee sah dem Rear-Admiral, die Zweifel im Gesicht an. Es war keine einfache Entscheidung gewesen, doch es galt dem Schutz der Neuen Republik. Mit dem Lob seines Vorgesetzten jedoch hatte Lee nicht gerechnet, weshalb Lee kurz überrascht war.
Schließlich teilte Lee, Corrus seine Entscheidung mit. "Ich werde Luke helfen, den Orden aufzubauen, Admiral. Jedoch werde ich Eure Idee bezüglich der Fronterfahrung weiterleiten, denn in den Klonkriegen hat sich diese Methode bereits bewährt." sagte Lee und ergänzte dann, "Die Neue Republik braucht die Jedi. Besonders nach der Bekanntgabe des Imperiums, das Sith mit ihnen zusammenarbeiten. Wenn die Jedi, unsere Truppen nicht gegen die Machtnutzer der Dunklen Seite verteidigen, werden wir diesen Krieg verlieren."
Commander Valen sah die Enttäuschung aber auch das Verständnis des Rear-Admiral, doch es war Lee's Aufgabe als Jedi, die Sith zu bekämpfen und die Bürger der Neuen Republik zu schützen. Das wird mir alles sehr fehlen, doch ich werde zurückkehren. sagte sich Lee selbst und blickte durch den Gang des Schlachtschiffes. Der Geruch von geschmolzenen Durastahl lag in der Luft. Nachdem die beiden Offiziere um eine Ecke gebogen waren, stürzte die Decke hinter ihren zu Boden. Der Rückweg war blockiert. Bevor Admiral Valorn etwas unternehmen konnte, hatte Valen bereits Kontakt zum Chief, welcher die Wartungsarbeiten auf der Courageous koordinierte aufgenommen und ihm vom Vorfall zu berichten. Dieser bestätigten den Vorfall und versprach sich darum zu kümmern. Mit einem Nicken bedeutete Valen, dem Admiral dem Weg zu folgen. Sie würden den Turbolift in Abschnitt C benutzen.
"Mit Ihrer Erlaubnis, Admiral würde ich mich dann vom Dienst abmelden und mit dem X-Wing nach Naboo zurückkehren." , sagte Valen, als plötzlich R2-D3 vor Ihnen auftauchte und aufgeregt versuchte Ihnen etwas mitzuteilen.
"D3, beruhige dich doch. Was ist denn los?" fragte Lee, doch R2-D3 pfiff nicht weiter, sondern aktivierte eine Holoaufnahme.

"Hier spricht Kapitän Nell'ta. Mitglied der Neuen Republik, an Bord des Frachtschiffes "Heavenly Sunset". Wir werden von Piraten angegriffen. Wir haben viele Flüchtlinge und einige verletzte Soldaten an Bord und sind nicht in der Lage uns lange zu verteidigen. Wir bitten jedes Schiff der Neuen Republik, das diesen Notruf empfängt um sofortige Untertüzung. Ich wieder..... zhzhzhz" damit endete der Notruf. Mit einem entschlossenem Blick, blickte Valen zu Valorn und wartete auf seine Reaktion. Er war der befehlshabende Offizier.
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#6
Unbeeindruckter als es nötig gewesen wäre blickte sich Corrus nach dem heruntergestürzten Teil um. Sie hatten Glück gehabt. Mehr war dazu nicht zu sagen. Nur in Corrus Kopf verlängerte sich gerade die geschätzte Zeit, die sie in der Reparaturwerft verbringen würden. Sie waren erst ein paar stunden da, doch war er jetzt schon an geätzt von dem Warten. Valen kümmerte sich bereits um die Formalien des Schadensberichtes.
Corrus war sehr erfreut darüber das Valen ähnlich dachte wie er, bezüglich Fronterfahrung für Jedi.
Er würde richtige Soldaten aus ihnen machen, da war er sich jetzt schon sicher. Innerlich musste er lachen. Das waren rohe Elitesoldaten, frei Haus geliefert, er musste sie nur noch in den Flammen der Schlacht zur fertigen Elite kochen.
Gerade wollte Corrus dem Commander alles gute für die Zukunft wünschen als dessen Droide angerollt kam. Es hörte sich an als würde die R2 Einheit fluchen, so wie er umher piepste.
Nachdem beide die Nachricht gehört hatten verband sich Corrus über Comlink direkt mit der Brücke. Auch dort war der Notruf empfangen worden. Der Kommandierende Captain, Commodore Juun, war bereits dabei die Authentizität des Funkspruchs zu prüfen.
Schließlich antwortete Juun: "Die Heavenly Sunset läuft als Hilfkreuzer unter republikanischem Flottenregister, transportiert unter anderem Verletzte der Kashyyyk Schlacht.“ der Commodore wendete sich kurz ab, ein kurzes Gespräch war zu hören, dann war er wieder direkt am Com. „Funkspruch wurde eindeutig von dem Schiff abgesendet, Stimm Überprüfung stimmt mit der von Nell´ta überein. Dürfte alles echt sein.“ Corrus überlegte kurz. „ ich komme auf die Brücke, suchen sie sämtlich Schiffe und Geschwader zusammen sie noch kampffähig sind. Valorn Ende!“ Corrus beschleunigte seine Schritte. „Commander“ richtete er sein Wort an Valen “die Sunset fliegt mit Kurs auf Naboo. Machen sie ihren X-wing bereit, sie werden den Kasten Geleitschutz geben mit ihrer Staffel. Sobald sie dort angekommen sind befreie ich sie vom Dienst.“

Brücke der Courageous:

Kaum hatte sich das Brückenschott geöffnet drückte ihm Commodore Juun bereits ein Datapad in die Hand. Darauf Namen verschiedener Schiffe ihrer Klasse und dem Zustand.
Gerade drei Schiffe waren unbeschädigt. Corvetten...
Dazu ein paar leicht beschädigte Fregatten und eine Dreadnought die bereits aus der Werft entlassen worden war. Die Courageous selbst oder irgendein anderes Schiff kam nicht in Frage. Viel zu sehr beschädigt. Wenigsten kamen ungefähr 4 bereite Staffeln an Jagdbombern hinzu.

„ein Hinterhalt ist es sicher nicht“ entschied Juun. „Wäre für einen imperiale Falle auch zu tief in republikanischem Gebiet“ bekräftigte der Offizier der Aufklärung, Leutnant Fobeer die Meinung seines Vorgesetzten. „im Notruf ist von Piraten die Rede. Man beachte: Mehrzahl! Außerdem ist die Sunset ein AA-6 Frachter. Ungefähr 700 Meter lang, mit Schilden und Bewaffnung zum Selbstschutz.“ warf Kommunikationsoffizier Leutnant Sal Daska ein, dessen Pau`anische Zähne gefährlich blitzen beim reden. „Die Bothanische Heimatflotte ist stark genug um uns hier zu beschützen, ich sehe keinen Grund nicht alle verfügbare Schiffe einzusetzen um der Sache auf den Grund zu gehen.“ Wobei sich „alle verfügbare Schiffe“ auf die erbärmliche Anzahl von 5 Corvetten 2 Fregatten, und ein Kreuzer beschränkte. Zumindest war eine der Fregatten eine CC-Interdiktor wie sie im Marinesprachgebrauch genannt wurde.
„es sollten trotzdem genug Schiffe sein um mit allem fertig zu werden was uns dort erwartet.
Die übrigen Offiziere nickten. „dann ist es beschlossen.“ beendete Corrus. „Juun sie haben das Kommando“ Die Offiziere Salutierten gegenseitig ab. Rear-Admiral Valorn verließ die Brücke Richtung Hangar. Die nächste Fähre würde ihn auf die CC-Interdiktor Fregatten „Arguseye“ bringen. Er würde die Hilfsaktion persönlich befehligen. Besser als vor einer Werft auf die Reparatur zu warten allemal. Wenige Meter entfernt bereitete sich Valen zusammen mit seiner Staffel auf den Einsatz vor, als seine Fähre abhob. Eine Standard Stunde später verließ die Flottille das Gravitationsfeld Bothawuis Richtung Heavenly Sunset.
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#7
Nachdem Lee das Gespräch zwischen dem Rear-Admiral und Commodore Juun angehört hatte, war der Notruf als Echt eingestuft worden und auf Befehl des Rear-Admiral, begab sich Valen sofort zu seinem Quartier um die Renegaten-Staffel zu mobilisieren. General Antilles befand sich zur Zeit auf Naboo, um sich mit Oberbefehlshaber Ackbar zu treffen, so hatte er Lee die Aufgabe des Staffelführers anvertraut. Verfolgt von R2-D3, schritt Lee mit schnellen Schritten zum nächsten Turbolift. Im Turbolift kontaktierte er seine Staffelkollegen über Comlink.
" Hier spricht der Staffelführer. Alle Renegaten haben sich in 20 Standardminuten im Haupthangar zu melden. Wir haben einen Einsatz. Valen Ende." , sagte Lee Valen und betrat 5 Minuten später sein Quartier, verstaute die letzten Gegenstände und zog seinen Pilotenoverall an. In voller Montur und mit zwei Taschen gingen D3 und sein bester Freund Lee in Richtung Hangar, wo Ihn seine Kameraden bereits erwarteten.
Schnell verstaute Lee seine Taschen im X-Wing Sternenjäger und hielt dann die Besprechung mit der Staffel ab.
"Wir haben vor wenigen Minuten einen Notruf des neu-republikanischen Frachters Heavenly Sunset erhalten. Dieser transportiert Flüchtlinge und verletzte Soldaten der Neuen Republik nach Naboo, wird jedoch von Piraten angegriffen. Rear-Admiral Valorn schickt uns, sowie ein paar andere Schiffe los, um den Frachter sicher nach Naboo zu geleiten." , erklärte Commander Valen und ließ Befreiung vom Dienst ersteinmal außen vor.
Seine Kameraden ließen Ihre Freude über einen Einsatz durch den Hangar schallen, bis schließlich Rear-Admiral Valorn mit schnellen Schritten auf eine Fähre zulief und kurz darauf abhob. Wenn Valorn es so einlig hat, wird er uns wohl begleiten. schlussfolgerte Lee und dann stiegen die Piloten in Ihre Sternenjäger und warteten auf die Startfreigabe.

Nach etwa einer dreiviertel Stunde verließen die Renegaten, den Kreuzer der Neuen Republik und formierten sich zu der kleinen Eingriffseinheit unter der Kontrolle des Rear-Admiral. Kurz darauf verließ die Einheit das System mit Kurs auf den Standort der Heavenly Sunset.

--> Heavenly Sunset
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#8
Die Schiffsgruppe rund um ihr Flagschiff "The Valkyrie" fiel aus dem Hyperraum wieder zurück in den Normalraum. Senior Captain Romer Knox saß, wie gewöhnlich, im Kapitänssessel an Board seines Schiffes. Die Atmosphäre war ruhig, locker, familiär, eben so wie es die Mannschaft unter der Führung des Captains gewohnt war. Der Anblick der sich ihnen nun jedoch offenbarte trübte die heitere Stimmung gewaltig. Es waren nicht zwangsläufig die beschädigten Schiffe welche sich für Reperatursarbeiten in den Werften befanden, es war ihre Geschichte. Die Männer und Frauen welche für die Republik ihr Leben gelassen hatten. Die Unzähligen Witwen und Witwer, die nun allein verbliebenen Kinder, die vergeblich auf die Rückkehr ihrer Eltern gewartet hatten. All diese Gedanken schossen Romer durch den Kopf, als er mit trauriger Mine die verbliebenen Schiffe der Rapid Response Task Force begutachtete. Schließlich jedoch, riss er sich wieder zusammen. Dieser Anblick gab nur einen weiteren Grund das Imperium mit allen Mitteln zu stoppen und zu zerschlagen. Und um die Verluste die der Flottenverband Valorn in kauf nehmen musste, wieder wett zu machen, war schließlich die gerade eintrudelnde Schiffsgruppe verantwortlich. Romer hatte einiges gehört über den Befehlshaber der Flotte: Rear-Admiral Corrus Valorn. Der stets ruhige, furchtlose Bothaner hatte sich einen Ruf inerhalb der Republik aufgebaut und Kapitän Knox war schon gespannt ihn endlich persönlich kennen zu lernen. Seine Befehle waren simpel: Bei Botahwui versammeln, Verstärkung mitbringen, sich bei Admiral Valorn melden und sich der Rapid Response Task Force anschließen um diese wieder einiger Maßen auf Sollstärke zu bringen. Nun war der Admiral zusammen mit einem kleinen Kontingent an Schiffen jedoch abwesend. Ein Piraten Überfall auf einen Republikanischen Frachter hatte Stattgefunden und Valorn wurde geschickt um die Situation zu klären. Nun musste also gewartet werden, ein nicht allzu schreckliches Schicksal, wenn man die zwar etwas getrübte jedoch immer noch freudige Stimmung die auf dem Schiff herrscht genießen kann. Romer drehte sich zu sienem ersten Offizier und engsten Freund, Asoron Reach: "Asoron, machts dir was aus wenn ich dich ein wenig allein lasse? Mich hat gerade die Müdigkeit gepackt, und ich würde mich gern noch mal aufs Ohr haun bevor wir den Admiral treffen." Reach lächelte kurz. "Absolut kein Problem, ich werde gut auf sie aufpassen." antwortet er mit einem Augenzwinkern während er liebevoll die Lehne seines Sessels streichelte. "Wunderbar! Ihr wisst alle wo ihr mich findet. Commander, sie haben die Brücke!" Und mit diesen Worten verabschiedete sich der Kapitän und verließ die Brücke. Hoffentlich lässt sich der Admiral noch ein wenig Zeit, ich kann den Schlaf gut gebrauchen, dachte der Nautolaner sich während er den Gang hinab schritt.
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#9
Wie fast jedes mal beim Wiedereintritt in den Normalraum, stand Corrus an den Panoramafenstern der Brücke. Es war ein besonderes Gefühl wenn das Raumschiff aus dem Hyperraum viel. Lange helle Geraden wurden plötzlich endlich, verkürzten sich innerhalb von Sekunden zu Punkten während vor einem der angesteuerte Planet innerhalb von Augenblicken aus dem Nichts, riesig wurde. Und kurz bevor man befürchtet in dieses riesige, runde etwas, dass sich vor einem aufbaute hinein zu fallen stoppte der ganze Prozess. Stille. Wenn man genauer hinhörte, konnte man ein aufatmen vernehmen. Reisen durch den Hyperraum waren nichts besonderes mehr, aber sie verloren nie einen gewissen reiz, eine Spannung.

Captain Dreytila stand nur wenige Meter von ihm entfernt, beobachtete die Umgebung. „Sir“ wandte sie sich zu Corrus. Sie reichte ihm ihr Vergrößerungsglas und deutete auf eine Flottenformation Steuerbord querab. „The Valkyrie...“ las der Admiral am Rumpf des größten Schiffs „nie gehört“ bemerkte Dreytila etwas verwundert. Und Corrus teilte diese Verwunderung. Die Flotte war ungewöhnlich klein um auf eigene Faust zu operieren und zum anderen sah Corrus keine Bewandtnis ihrer Anwesenheit. Bothawui war schwer verteidigt, also waren sie nicht hier um sie zu verstärken, ein Angriff stand seines Wissens ebenfalls nicht bevor. Und zum Aufbunkern waren die Werften viel zu ausgelastet. Auf der Durchreise wäre Bothawui für sie also auch ein ungewöhnlicher Zwischenstopp gewesen.
Gerade wollte Valorn seinen Vertreter in Abwesenheit -Commodore Juun- zum Rapport rufen. Just in diesem Moment stellte dieser bereits Verbindung her, über eine sichre Hololeitung.
„Rear-Admiral“ Salutierte die Darstellung von Juun. „Commodore, ich glaube es gibt einiges zu berichten.“ „sehr wohl“ Juun lächelte etwas gequält und blickte nach oben, um zu überlegen. „Das Flottenkommando konnte sie nicht erreichen...“ er stockte kurz in seiner Ausführung. Auch wenn er es nicht sagte, konnte sich Corrus vorstellen das die Leute im Flottenkommando alles andere als begeistert waren, von dem Piratenausflug zur Heavenly Sunset. Corrus hatte es nicht abgesprochen sondern sofort gehandelt, wie er es für erforderlich hielt.
Die Leute hatte für ihn auf Kashyyyk gekämpft, er konnte sie nicht im Stich lassen. Juun schien erkannt zu haben, dass seine unterschwellige Botschaft bei Corrus ankam, ohne dass er die Unzufriedenheit des Flottenkommando´s explizit vor der Besatzung zu erwähnen brauchte.
„Sie haben uns in Alarmbereitschaft versetzt. Allerdings keine näheren Infos ausgegeben. Auch für sie nicht.“ fügte er ernst hinzu. „Sie haben denen aber doch hoffentlich klar gemacht das die Task Force nicht Einsatzbereit ist?“ fragte Corrus, halb belustigt über die Unbekümmertheit des Oberkommandos halb verärgert über diesen Umstand. „Natürlich, Natürlich“ bekräftigte Juun „das habe ich mehrfach. Ich sende ihnen anbei die Liste, der wider instandgesetzten Schiffe. Die Werften leisten exzellente Arbeit. Die Courageous, sowie die Renown sind bereits aus der Werft entlassen. Des weiteren... Sie haben bestimmt schon die Gruppierung auf drei achtzehn bemerkt.“ Corrus nickte lediglich, während Dreytila sich interessiert vor lehnte von ihrem Commandantensessel „um unsere Reihen aufzufüllen, Verstärkung unter dem Kommando von Senior Capain Knox“ Corrus entfuhr ein Brummiges Fauchen, das man als Schnauben auffassen konnte. „die versetzten eine halb zerschossene Einheit in Alarm und schicken dann Frischfleisch her, mit dem ich nicht vertraut bin, von dem ich nicht mal weiß ob die was können.“ er schüttelte den Kopf. Das Oberkommando hatte oft eine interessante Sicht der Dinge. Würden sie jetzt in den Einsatz geschickt hatte er keinen blassen Schimmer wer dieser Knox war. Konnte man sich auf ihn verlassen? War er erprobt, oder nur fähig, oder nichts? Denen zählte nur die Flottenstärke, dann war alles gut. Damit rechneten Sie. Das eine fähige Truppe alter Haudegen auf einer maroden Fregatte zumeist zu mehr im Stande waren als ein moderner Kreuzer voller Frischlinge, dass stand nicht in ihren Tabellen. Und selbst wen er sich tatsächlich als fähig herausstellen sollte brauchte es Einarbeitungszeit „Haben sie mit dem Mann gesprochen?“ vielleicht waren Valorns Befürchtungen ja unbegründet. „Nein Sir, er hat ausdrücklichen Befehl sich bei ihnen zu melden.“
Corrus hob eine Augenbraue. „Das Eine schließt, das Andere nicht aus! Commodore“ „anscheinend war er unpässlich“ versuchte Juun die angespannte Situation zu entschärfen. „halten sie mich auf dem laufenden, Valorn Ende“ die Projektion erlosch. „Dreytila? Bringen sie mich längsseits, ich will mir den Mann ansehen!“ „zu Befehl, Sir. Ich kündige ihr erscheinen an.“
Schon wenige Minuten später landete eine Fähre im Hangar des MC80 mit dem Namen „The Valkyrie“ auf den Corrus Fuß, setzte sobald sich die Laderampe abgesenkt hatte.
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#10
Romer hatte sich keine fünf Minuten hingelegt gehabt, da wurde er auch schon auf unangenehme Art und Weise von seinem Kommunikator geweckt. Commander Reach Stimme war zu hören "Captain, Admiral Valorn ist im System eingetroffen und wird sich vermutlich in kürze mit ihnen treffen wollen." Der Nautolaner riss die großen schwarzen Augen auf und rollte sich auf den Rücken. Ein lautes und langgezogenes Seufzen war zu hören. "Ah, na gut dann werden wir ihn empfangen. Bleibt ja nicht viel übrig oder? Sagen sie Leftenant Bartels er möge mich im Hangar treffen. Knox ende." Damit beendete er das Gespräch und rollte sich, mit mehr seufzen und ächzen als vielleicht nötig, aus dem Bett. Schnell legte er seine Uniform wieder an, steckte die Blasterpistole in den vorgesehenen Hohlster den er stets mit sich trug und warf dann noch einen schnellen Blick in den Spiegel. Ein grünhäutiger Nautolaner mit ernstem Blick starrte zurück. Ein weiterer Seufzer entfuhr dem jungen Kapitän bevor er sich endlich in Richtung Hangar aufmachte. Warum hatte sich der Admiral nicht ein wenig länger Zeit nehmen können? Schlaf war für Knox seit ungefähr zwei Wochen Mangelware geworden, was sich natürlich auch auf seine sonst so freundliche Umgangsweise ausschlug. Anstatt seinen Crewmitgliedern mit einem Lächeln und einem freundlichen "Hallo" zu begegnen, nickt er ihnen nur im vorbeigehen kurz zu und vermeid Augenkontakt. Nun mag dies vielleicht nicht allzu dramatisch wirken, allerdings war es absolut untypisch für den sonst gut gelaunten Offizier. Mit schnellen Schritten marschierte er den Gang hinunter. Über seinen Comlink wurde er informiert, dass die Fähre des Rear-Admirals jeden Moment ankommen würde. Tempo also! Im Laufschritt absolvierte er die letzten Gänge und Verzweigungen die zum Haupthangar führten und kam leicht außer Atem an. Leicht schockiert darüber das diese kurze Strecke in doch einiges mehr an Kraft gekostet hatte als er erwartet hatte, trat er durch die Tür.

Das Shuttle war noch nicht angekommen, Terian Bartels und ein Trupp Republikanischer Soldaten stand allerdings bereits in Formation und erwarteten die Ankunft Valorns. Die Offiziere wandten sich ihrem Kapitän zu und salutierten kurz. „Ganz locker Männer.“ Sagte Romer lässig und winkte mit einer beiläufigen Handbewegung ab. „Leftenant Bartels! Gut sie wieder Fit zu sehen. Das war mal eine andauernde Grippe, schön das sie es endlich überstanden haben!“ Sagte Knox freundlich und klopfte seinem Offizier auf die Schulter. „Danke Captain, es tut gut wieder auf den Beinen zu sein.“ Antwortete Bartels. „Hahaha, das glaube ich ihnen gerne! Und wie geht ihrer Frau? Wie schlägt sie sich mit den zwei Kindern?“ „Sie ist müde aber glücklich, wie so ziemlich jede Mutter. Hab ich ihnen erzählt, dass die Zwillinge nächste Woche ihren ersten Geburtstag feiern?“ „Wirklich?! Es stimmt also doch, die Zeit vergeht wie im Flug. Dann richten sie den beiden doch bitte alles Gute von mir aus.“ „Natürlich, sie sind doch schließlich ihr lieblings Onkel. Das liegt vermutlich an den Tentakeln.“ Die beiden Offiziere lachten auf und die Müdigkeit verschwand komplett aus den Augen des Captains. Das Getratsche der beiden Herren wurde mit der Ankunft der Fähre unterbrochen.

Sofort nahmen alle Anwesenden Haltung an und führten den angebrachten Salut aus. Bartels und Knox standen neben einander, ein ziemlich ungleiches paar. Der durchschnittlich große grünhäutige Nautolaner, mit durchschnittlichen Körperbau und der Fast zwei Meter große Koloss von einem Mann mit breiter Brust, mächtigen Armen und einem Bart auf den ein Wookie neidisch sein könnte. Beide hatten jedoch auf die gleiche Art und Weise ihren rechten Arm erhoben und and die Stirn gewinkelt um dem Admiral den gebührenden Respekt zu erweisen. Der für einen Bothaner eigentlich relativ hoch gewachsene Rear-Admiral schritt mit einem leicht humpelten Gang die Rampe hinunter. Ernst war sein Blick, sein Gesicht von Narben, Verbrennungen und einigen grauen Haaren durchzogen. Senior Captain Knox lächelte freundlich als der Ranghöhere Offizier sich zu seinen beiden neuen Untergebenen bewegte. Die Drei hätten unterschiedlicher nicht sein können, allerdings hatte Romer vor langer Zeit gelernt eine Person nicht nach dem äußeren zu beurteilen. „Senior Captain Romer Knox, meldet sich zum Dienst.“ Stellte sich der Kapitän kurz vor und senkte seinen rechten Arm. „Schön sie persönlich kennen zu lernen, Admiral Valorn, ich habe bereits einiges von ihnen gehört. Ich bin mir sicher sie wurden über unseren Auftrag bereits informiert, und ich entschuldige mich Aufrichtig für die Unannehmlichkeiten, allerdings hatte ich klare Befehle mich direkt mit ihnen in Verbindung zu setzten, dass verstehen sie doch sicher? Jedenfalls, bildet diese Schiffsgruppe die Verstärkung die das Oberkommando für angebracht hält der Rapid Response Task Force zur Verfügung zu stellen um diese wieder Einsatzbereit zu machen.“ Er stoppte seinen Redefluss nur kurz um Luft zu hohlen und die Reaktion des Admirals abzuwarten. Dessen Miene war immer noch steinern. „Der Mann zu meiner Rechten ist Leftenant Terian Bartels, mein Sicherheits-Offizier sowie einer der besten Männer mit denen ich je das Vergnügen hatte zu dienen.“ Bartels nickte Romer kurz danken zu und gab dann einen weiteren kurzen Salut welcher Valorn galt. „Ich schlage vor“ fuhr der Kapitän fort „dass wir uns in mein Quartier zurückziehen, es gilt ja doch noch einiges zu besprechen und klar zu stellen. Was halten sie davon, Sir?“ endete der Nautolaner seine kurze Willkommensrede und wartete gespannt auf die Antwort des Admirals.
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